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SachsenSachsen vor Einschnitten im regionalen Bahnverkehr

02.10.2026, 11:30 Uhr
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Die Verkehrsverbünde VVO und VMS reagieren auf Millionen-Mehrkosten für die Nutzung der Schienen. Für die Kunden heißt das: Das Angebot im Regionalverkehr wird schlechter.

Chemnitz/Dresden (dpa/sn) - Wegen zusätzlicher Millionenkosten für die Nutzung von Bahntrassen dünnen Verkehrsverbünde in Sachsen ihr Angebot aus. Der Preis, der für einen Regionalzug je Kilometer gezahlt werden müsse, sei für 2026 um rund neun Prozent gestiegen, informierte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Allein dieses Jahr fielen für den VVO Zusatzkosten von 8,8 Millionen Euro an, der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) spricht von 5,3 Millionen Euro an Mehrkosten. Diese würden nicht durch Zuschüsse von Bund und Land kompensiert, hieß es.

Deswegen würden zum Fahrplanwechsel im Dezember schwach nachgefragte Fahrten vor allem an Wochenenden, Feiertagen sowie in den Weihnachts- und Sommerferien gestrichen. Das betrifft etwa die Linien RB 80, 81, 83 sowie mehrere Linien im Netz der City-Bahn. Die S3 zwischen Freiberg und Dresden wird eingedampft und auf den Abschnitt Dresden-Tharandt beschränkt. Auch für die Linien RB 71 (Pirna-Sebnitz) sowie S1 und S2 im Raum Dresden sind Einschnitte im Gespräch.

Eigentlich wolle man das Angebot ausbauen, statt es zu reduzieren, betonte VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. "Ohne finanzielle Unterstützung des Landes oder rascher Entscheidungen für neue Trassenpreise auf Bundesebene bleibt uns jedoch keine andere Wahl. Die geplanten Einschnitte treffen dabei sowohl ländliche Regionen als auch den Ballungsraum Dresden."

Quelle: dpa

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