SachsenSparquote in Sachsen hinkt dem Bundesschnitt hinterher

Im Ländervergleich landet Sachsen beim Sparen auf den hinteren Plätzen. Nur in einem anderen Bundesland ist die Quote noch niedriger.
Kamenz (dpa/sn) - Die Sachsen legen weniger von ihrem Einkommen zum Sparen zurück als im Bundesdurchschnitt. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, lag die Sparquote im Jahr 2024 bei 7,4 Prozent. Bundesweit betrug der Wert 11,2 Prozent. Neuere Zahlen lagen noch nicht vor.
Im Schnitt wurden im Freistaat vom pro Kopf verfügbaren Einkommen 2.011 Euro zur Seite gelegt. Im Bundesdurchschnitt packten die Menschen 3.465 Euro pro Jahr zur Seite.
Sachsen rangiert bei der Sparquote im Ländervergleich damit am hinteren Ende. Lediglich in Sachsen-Anhalt war der Wert mit 7,3 Prozent noch etwas geringer. In Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen sparten die Menschen 7,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens.
Süddeutsche sind Spitzenreiter beim Sparen
Spitzenreiter beim Sparen sind die Bayern (12,9 Prozent), gefolgt von den Baden-Württembergern (12,7 Prozent) und den Hessen (12,2 Prozent).
Langfristig betrachtet konnten die Menschen in Sachsen zuletzt aber mehr zurücklegen als noch vor zehn Jahren. 2015 hatte die Sparquote nach Angaben der Statistiker noch bei 6,9 Prozent gelegen, 2016 bei 6,6 Prozent.