SachsenSternsinger machen Staatskanzlei zur Konzertbühne

Die Akustik in der Kuppelhalle der Sächsischen Staatskanzlei sorgt für eine optimale Verstärkung. Die Sternsinger können das für ihre Botschaft gut gebrauchen. Es geht um Solidarität für arme Kinder.
Dresden (dpa/sn) - Sternsinger aus den Bistümern Dresden-Meißen und Görlitz haben die Staatskanzlei in Dresden zur Konzertbühne gemacht. In der Kuppelhalle konnten rund 300 Mädchen und Jungen ihre Stimmen bestens zur Geltung bringen. Da der eigentliche Hausherr der Staatskanzlei - Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) - zu einem Auswärtstermin weilte, wurden die Sternsinger von den drei CDU-Ministerinnen seines Kabinetts empfangen: Regina Kraushaar (Infrastruktur und Landesentwicklung), Barbara Klepsch (Kultur und Tourismus) und Constanze Geiert (Justiz).
Sternsingen richtet sich in diesem Jahr gegen Kinderarbeit
Unter dem Motto "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" richtet sich das diesjährige Dreikönigssingen gegen die Ausbeutung von Kindern, die für den Unterhalt ihrer armen Familien arbeiten müssen. Wie alle Jahre wieder wurde die Staatskanzlei von den Sternsingern gesegnet. Das erste bundesweit organisiert Dreikönigssingen in Deutschland fand 1959. Inzwischen gilt es als weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder engagieren.