SachsenTierschützer fordern Abschaffung von Feuerwerk

Am 24. Oktober treten in Dresden Feuerwerkteams bei den Pyro Games gegeneinander an. Die Tierrechtsorganisation Peta macht auf die Gefahr für Tiere aufmerksam und fordert Konsequenzen.
Dresden (dpa/sn) - Die Tierrechtsorganisation Peta macht sich weiter für ein Verbot privater und öffentlicher Feuerwerke in Deutschland stark. Eine Neuauflage der sogenannten Pyro Games an diesem Samstag in Dresden nehmen die Tierschützer zum Anlass, um erneut auf die Gefahren für Tiere hinzuweisen. "Was als eindrucksvolle Veranstaltung geplant ist, bedeutet für unzählige Tiere Todesangst", teilte die Organisation mit.
Feuerwerk versetze Tiere in Todesangst
"Einen Feuerwerkswettbewerb auszurichten, der Tiere in Angst und Panik versetzt, der auch Menschen mit Lärm und die Umwelt mit Schadstoffen belastet, ist völlig unangemessen und überflüssig. Dass explodierende Raketen Hunde, Katzen und Wildtiere in Todesangst versetzen, ist nicht akzeptabel", sagte Peta-Mitstreiter Tobias Schalyo. Es sei längst überfällig, solche schädlichen Events abzuschaffen.
Vögel weichen unter Schock in große Höhen aus
Nach Angaben von Peta geraten vor allem Wildtiere wegen des Lärms von Feuerwerk in lebensbedrohlichen Stress. "In der Regel flüchten sie vor der extremen Geräuschkulisse. Viele Vögel weichen unter Schock in für sie ungewöhnliche Höhen aus, was mit einem erheblichen Energieverlust einhergeht." Rauchschwaden und helle Leuchtraketen könnten außerdem zur Desorientierung führen. Häufig würden sich die Tiere erst nach Tagen oder sogar Wochen von dem Schock erholen.