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SachsenVW-Betriebsrat dringt auf Perspektive für Zwickau

04.09.2026, 12:58 Uhr
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Die Tradition des Automobilbaus in Zwickau ist deutlich älter als am VW-Stammsitz in Wolfsburg. Nach den jüngsten Entscheidungen des Aufsichtsrates erwarten die Beschäftigten eine tragfähige Lösung.

Zwickau (dpa/sn) - Der Betriebsrat des Zwickauer Volkswagen-Werkes pocht auf Klarheit zur Zukunft des Standortes. Die Kolleginnen und Kollegen bräuchten eine verlässliche Perspektive über 2030 hinaus, mahnte der Vorsitzende des Gremiums, Mario Albert. "Wir erwarten vom Vorstand, dass dafür tragfähige Lösungen gefunden werden."

Die jüngsten Entscheidungen des Aufsichtsrates hätten für den Standort vorerst nichts Grundsätzliches verändert. Albert: "Die entscheidende Frage, wie es für Zwickau langfristig weitergeht, bleibt aber offen." Dabei gehe es um die Zukunft der Autofabrik mit derzeit rund 8.000 Beschäftigten, aber auch vielen weiteren Arbeitsplätzen außerhalb. "Es geht um die Zukunft einer ganzen Region", betont Albert. "Dafür werden wir weiter mit aller Kraft kämpfen."

Für die E-Auto-Fabrik in Zwickau, die auch Modelle der Marken Audi und Cupra fertigt, und die Werke in Emden, Hannover und Neckarsulm kann nach Angaben des Unternehmens "aktuell keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden". Man prüfe für diese Werke "parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten".

Der Volkswagen-Konzern hat angekündigt, in den kommenden Jahren 50.000 weitere Stellen streichen zu wollen. Konkrete Schließungen von Standorten hat der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung den Angaben nach nicht vereinbart.

Quelle: dpa

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