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ThüringenFriedliches Vogelschießen: Rudolstadt zieht positive Bilanz

30.08.2026, 15:30 Uhr
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Das Volksfest ist nach Veranstalterangaben das größte seiner Art in Thüringen. So sieht die Bilanz nach zehn Tagen aus.

Rudolstadt (dpa/th) - Die Veranstalter haben zum Abschluss des Rudolstädter Vogelschießens eine positive Bilanz gezogen. "Wir sind wirklich sehr glücklich", sagte Platzmeister Frank Grünert am letzten Tag des nach Veranstalterangaben größten Volksfests in Thüringen. Es sei ausgesprochen friedlich und harmonisch gewesen und es habe keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben.

Grob geschätzt seien erneut rund eine halbe Million Menschen zum Vogelschießen gekommen, sagte er. Eine exakte Zählung gebe es nicht. Nach Rücksprache mit den Schaustellern und den Ordnungsbehörden gingen sie jedoch weder von einem Rückgang noch von einem größeren Zuwachs aus.

Der Auftakt zum Fest war zwar sehr feucht und es regnete das ein oder andere Mal, sagte Grünert – darüber hinaus war das Wetter bei dem zehntägigen Fest "nahezu optimal". Vor allem sei es nicht zu heiß gewesen. Die Attraktionen bei dem rund 1.000 Meter langen Rundlauf hätten viele Menschen gelockt. Dazu gehörte etwa ein 80 Meter hoher Freifallturm.

Zum Abschluss stand am Sonntag noch das traditionelle Armbrustschießen an, bei dem auf einen hölzernen Vogel gezielt und anschließend eine Vogelkönigin beziehungsweise ein Vogelkönig gekürt wird. Dem Schützenwettkampf verdankt das Volksfest auch seinen Namen. Erstmals veranstaltet wurde das Vogelschießen 1722.

Quelle: dpa

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