ThüringenKlosterkirche Kerbscher Berg nach Umbau wiedereröffnet

Nach Renovierungen lädt die Klosterkirche im Eichsfeld wieder zu Gottesdiensten und Begegnungen ein. Was sich durch den Umbau verändert hat.
Dingelstädt (dpa/th) - Nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten ist die Klosterkirche Kerbscher Berg im Eichsfeld wieder eröffnet. "Es freut mich, dass die Renovierung der katholischen Kirche auf dem Kerbschen Berg in Dingelstädt mit der feierlichen Altarweihe abgeschlossen werden kann", sagte Bischof Ulrich Neymeyr, der die Weihe vornahm.
Zur Wiedereröffnung seien rund 400 Menschen gekommen und es seien alle Generationen vertreten gewesen, sagte eine Sprecherin des Bistums Erfurt. Die ehemalige Franziskanerkirche wurde in den vergangenen rund 20 Monaten umfangreich saniert und umgebaut. Wo sich einst die Beichtstühle befunden hätten, seien etwa unter anderem drei große verglaste Türen zum Klostergarten eingebaut worden, hieß es vom Bistum.
Neben den notwendigen Sanierungsarbeiten sei die Kirche zu einer sogenannten Familienkirche umgebaut worden. Demnach sind nun ein Teil des Altars, das Kreuz sowie die Bestuhlung nicht fest montiert und können flexibel verschoben werden. So sei ein Raum geschaffen worden, der auch für außergottesdienstliche Begegnungen offen sei.
Die künstlerische Gestaltung wurde von Susanne und Bernhard Lutzenberger übernommen und realisiert. Der Umbau kostete nach Angaben des Bistums rund 1,7 Millionen Euro. Finanzielle Unterstützung gab es unter anderem vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, der Stadt Dingelstädt sowie vom Land.