ThüringenSo viel Geld gibt es für Schullabore, Sporthallen und mehr

Das Land nimmt wieder Millionen in die Hand, um etwa marode Schulgebäude zu sanieren und Neubauten zu errichten. Um wie viel Geld und um welche Schulen es geht.
Erfurt (dpa/th) - Rund 55 Millionen Euro stehen für Sanierungen und andere Bauprojekte für Thüringer Schulen in diesem Jahr bereit. "Verglichen mit dem Schnitt der vergangenen Jahre haben wir die Mittel für die Schulbauförderung im Doppelhaushalt 2026/2027 deutlich erhöht", sagte Infrastrukturminister Steffen Schütz (BSW) laut Mitteilung.
Insgesamt seien staatliche Schulen in zwölf Städten und Gemeinden sowie drei Schulen in freier Trägerschaft für eine finanzielle Unterstützung durch die Schulbauförderung 2026 ausgewählt worden, wie das Infrastrukturministerium weiter mitteilte.
Mit Eigenanteile mehr als 100 Millionen Euro
Bei den Vorhaben gehe es um Sanierungs-, Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen, Sporthallenneubauten oder die Errichtung eines MINT-Labors. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Eigenmittel der jeweiligen Schulträger eingerechnet könnten somit in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von insgesamt mehr als 100 Mio. Euro fließen.
Minister Schütz räumte ein, dass weiter ein Investitionsstau an den Schulgebäuden und Schulsporthallen des Landes bestehe. Es brauche noch großer Anstrengungen, "dem vielerorts immer noch bestehenden erheblichen baulichen Investitionsbedarf an den Schulen zu begegnen." Dennoch sollte in Zukunft stärker auf Investitionen geachtet werden, "die Schulstandorte an die demografische Entwicklung im Freistaat und deren Auswirkung auf das Schulnetz anpassen.