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Berühmter Traumstrand bedroht "The Beach" wird zeitweise geschlossen

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Der Hollywood-Film "The Beach" machte den Strand weltberühmt.

imago/United Archives

Jahrelang pilgern Touristen aus aller Welt nach Maya Bay, zum Traumstrand aus dem Hollywood-Film "The Beach" mit Leonardo DiCaprio. Doch nun muss der berühmte Strand zwischenzeitlich geschlossen werden, denn die Korallenbleiche bedroht das Gebiet.

Der Traumstrand aus "The Beach" muss sich erholen. Der Schaden an seinen Korallen, ein beliebtes Ziel bei Schnorchlern, hat ein kritisches Ausmaß erreicht. Deshalb wird der Strand von Maya Bay, an dem der Film mit Leonardo DiCaprio gedreht wurde, zwischen Juni und September geschlossen. Das betrifft die touristische Nebensaison. In der Hauptsaison ist der Strand ziemlich überfüllt, da viele Urlauber einmal "The Beach" mit eigenen Augen sehen wollen. Viele Touristen sind dann enttäuscht darüber, dass sie die Schönheit des Strandes kaum genießen können. Aber auch der Massentourismus schadet den Korallen.

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"The Beach" ist bedroht.

(Foto: imago/Cronos)

Die Hauptursache für das Korallensterben sehen Forscher im Abwasser von Strandhotels, das ins Meer geleitet wird. Weitere Gründe seien ins Meer geworfener Plastikmüll und Schäden durch Bootsanker. "Zeitweise Schließungen können ein wenig helfen", sagte der Wissenschaftler Thon Thamrongnawasawat, Meeresökologe an der Kasetsart-Universität in Bangkok. "Ideal wäre aber nur eine dauerhafte Schließung - die nicht möglich ist, weil unsere Wirtschaft vom Tourismus abhängig ist." 77 Prozent von Thailands Korallenriffen seien schwer beschädigt, sagte Thamrongnawasawat. Vor zehn Jahren seien nur 30 Prozent von Thailands 238,4 Quadratkilometer großer Korallenwelt betroffen gewesen.

Sichtbare Korallenbleiche und weitere Schäden haben schon in der Vergangenheit dazu geführt, dass bei Touristen beliebte Inseln geschlossen wurden, damit die Meeresfauna sich erholen kann. Dieses Jahr trifft das zum ersten Mal auch Maya Bay im Süden Thailands. Der Strand ist mit seinem weißen Sand, türkisblauem Wasser und Palmen in einer leichten Brise bei Thailand-Urlaubern sehr beliebt.

Von Thailands Bruttoinlandsprodukt kommen 20 Prozent der Einnahmen aus dem Tourismus. Dieses Jahr rechnet das Land mit insgesamt 38 Millionen Besuchern.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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