Typisches HerbstproblemKondenswasser am Fenster: Welches Produkt plötzlich richtig praktisch wird

Morgens schon wieder nasse Scheiben? Wenn die Fenster im Herbst "schwitzen“, kann ein Luftentfeuchter plötzlich zum praktischen Haushaltshelfer werden.
Draußen wird es kühler, drinnen läuft langsam wieder die Heizung – und schon sammelt sich morgens Feuchtigkeit an den Fenstern. Das ist zunächst kein ungewöhnliches Phänomen: Kühlt warme, feuchte Raumluft an einer kalten Oberfläche stark ab, kann Kondenswasser entstehen. Die Verbraucherzentrale weist allerdings darauf hin, dass dauerhaft hohe Feuchtigkeit das Schimmelrisiko erhöhen kann. Erste Maßnahmen bleiben deshalb regelmäßiges Lüften und ausreichendes Heizen. Wird die Feuchtigkeit trotzdem zum Dauerproblem, kann zusätzlich ein elektrischer Luftentfeuchter interessant werden.
Comfee-Luftentfeuchter zieht Feuchtigkeit aus der Luft
Das Modell von Comfee ist laut Hersteller für Räume bis etwa 20 Quadratmeter beziehungsweise 50 Kubikmeter ausgelegt. Es soll unter entsprechenden Bedingungen bis zu zwölf Liter Feuchtigkeit innerhalb von 24 Stunden aus der Luft ziehen. Die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit lässt sich zwischen 35 und 85 Prozent einstellen. Ein Automatikmodus soll sie abhängig von der Raumtemperatur zwischen 45 und 55 Prozent halten. Auch die Nachfrage fällt auf: Mehr als 1.000 Geräte wurden laut Amazon zuletzt innerhalb eines Monats gekauft. Aus über 600 Rezensionen ergibt sich derzeit eine Bewertung von 4,3 von fünf Sternen.
Leistung: bis zu 12 Liter pro 24 Stunden
Raumgröße: laut Hersteller bis ca. 20 m²
Automatik: reguliert die Luftfeuchtigkeit
Lautstärke: laut Hersteller nur 36 dB(A)
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Auch beim Wäschetrocknen kann er helfen
Noch ein Herbstproblem: Der Wäscheständer zieht wieder vom Balkon ins Wohnzimmer. Dadurch gelangt zusätzliche Feuchtigkeit in die Raumluft. Das Umweltbundesamt rät grundsätzlich dazu, Wäsche möglichst nicht in der Wohnung zu trocknen; lässt sich das nicht vermeiden, sollte entsprechend mehr gelüftet werden.
Comfee bewirbt für seinen Luftentfeuchter zusätzlich eine Funktion zum schnelleren Trocknen von Wäsche. Das Gerät entzieht dabei der Raumluft Feuchtigkeit – einen klassischen Wäschetrockner ersetzt es natürlich nicht.
Noch wichtiger? Erst einmal die Feuchtigkeit messen
Bevor ein Luftentfeuchter angeschafft wird, lohnt sich allerdings eine deutlich kleinere Investition: ein Hygrometer. Damit lässt sich überhaupt erst feststellen, wie feucht die Raumluft tatsächlich ist. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Thermo-Hygrometer ausdrücklich zur Kontrolle des Raumklimas. Als grobe Orientierung werden häufig 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit genannt.
Passend dazu gibt es bei Amazon beispielsweise das TempPro Thermo-Hygrometer im Dreierpack. Die kleinen Geräte messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit und können dank Standfuß oder Magnet in verschiedenen Räumen verteilt werden.
Wichtig: Regelmäßiges Stoß- oder Querlüften bleibt eine der wichtigsten Maßnahmen gegen zu viel Feuchtigkeit.
Kondenswasser kann auch andere Ursachen haben
Bleiben Fenster, Wände oder Raumecken trotz richtigem Heizen und Lüften dauerhaft feucht, sollte nicht einfach nur immer stärker entfeuchtet werden. Bauliche Mängel, Wärmebrücken oder andere Feuchtigkeitsprobleme können ebenfalls dahinterstecken. Bei vorhandenem Schimmel muss laut Umweltbundesamt die Ursache der erhöhten Feuchtigkeit gefunden und beseitigt werden, sonst kann das Problem erneut auftreten.

