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Zu schade für die TonneWer ständig Essen wegwirft, sollte diese Tricks kennen

25.09.2026, 07:00 Uhr
lebensmittelverschwendung vermeiden
Bessere Planung kann Lebensmittel retten. (Foto: Imago / Panthermedia)

Mit den richtigen Routinen und ein paar praktischen Helfern lässt sich Lebensmittelverschwendung im Alltag deutlich reduzieren.

Zu viel eingekauft, zu viel gekocht, zu schnell vergessen: Lebensmittel landen oft schneller im Müll, als uns lieb ist. Dabei helfen schon ein paar einfache Gewohnheiten, um Reste zu verwerten, besser zu portionieren und Lebensmittel länger im Blick zu behalten. Drei Tricks lassen sich besonders leicht in den Alltag integrieren.

1. Nur so viel kochen, wie nötig

Der einfachste Trick beginnt deshalb bereits vor dem Kochen. Eine realistische Einschätzung davon, wie viele Personen tatsächlich mitessen, hilft dabei, die Zutaten daran anzupassen. Gerade bei Rezepten mit vielen unterschiedlichen Zutaten ist das allerdings leichter gesagt als getan. Eine Möglichkeit sind deshalb Kochboxen wie HelloFresh. Dort werden die Lebensmittel für die ausgewählten Gerichte nach Angaben des Anbieters grammgenau beziehungsweise in passender Menge geliefert. Statt für ein Rezept mehrere Großpackungen einzukaufen, gibt es entsprechend portionierte Zutaten und eine Anleitung dazu. Spar-Tipp: Aktuell gibt es für Neukunden einen Kochbox-Deal inklusive Zwilling-Kochmesser.

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Wichtig: HelloFresh funktioniert als Abo und muss aktiv pausiert oder gekündigt werden. Der günstige Einstiegspreis sollte deshalb nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach der Aktion ein reguläres Kochbox-Abo weiterläuft, sofern dieses nicht rechtzeitig pausiert beziehungsweise gekündigt wird. Es lohnt sich immer, die Vertragsbedingungen vor Abschluss gründlich zu lesen und sich schon mal mit der Kündigungsmethode vertraut zu machen.

Das heißt natürlich nicht, dass automatisch nie etwas übrig bleibt. Aber wer regelmäßig Lebensmittel entsorgt, weil angebrochene Packungen oder zu große Einkaufsmengen nicht rechtzeitig verbraucht werden, kann das Problem damit schon an der Wurzel packen.

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

2. Lebensmittel sichtbar machen

Was nicht gesehen wird, wird vergessen. Das gilt leider besonders für die halbe Gurke hinter dem Senfglas und den angebrochenen Frischkäse ganz hinten im Kühlschrank. Deshalb lohnt sich eine einfache Regel: Lebensmittel, die zuerst wegmüssen, kommen nach vorne. Das Prinzip ist auch aus der Gastronomie und Warenwirtschaft bekannt. Zuhause muss daraus keine Wissenschaft werden. Schon ein transparenter Kühlschrank-Organizer oder ein Drehteller für angebrochene Lebensmittel helfen dabei, den Überblick zu behalten.

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Dazu ein abwischbares Etikett mit dem Öffnungsdatum – und plötzlich muss niemand mehr rätseln, seit wann die Tomatensoße eigentlich im Kühlschrank steht.

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Übrigens: Das Bundesernährungsministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist. Viele korrekt gelagerte Lebensmittel können auch danach noch genießbar sein. Aussehen, Geruch und gegebenenfalls vorsichtiges Probieren können bei der Einschätzung helfen. Anders ist es beim Verbrauchsdatum "zu verbrauchen bis": Sehr leicht verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch oder frischer Fisch sollten nach dessen Ablauf nicht mehr gegessen werden.

Lese-Tipp: Drei Gründe, warum Deutschen gesundes Essen so schwerfällt

3. Früher einfrieren

Wer schon beim Kochen merkt, dass etwas übrig bleiben wird, sollte nicht erst Tage später ans Einfrieren denken. Suppen, Currys, Soßen, Brot oder Kräuter lassen sich oft problemlos portionsweise einfrieren. Praktisch sind gefriergeeignete Frischhaltedosen oder wiederverwendbare Gefrierbeutel.

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Wer häufig größere Mengen lagert, kann auch einen Vakuumierer nutzen.

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Ein kleiner Trick mit großer Wirkung: Immer das Einfrierdatum notieren. So wird das Tiefkühlfach nicht zu einer Sammlung unbekannter Boxen.

So landet weniger im Müll

Lebensmittelverschwendung lässt sich nicht mit einem einzigen Küchen-Gadget abschaffen. Gute Planung, passende Portionsgrößen und eine übersichtliche Lagerung machen im Alltag aber einen Unterschied. Das bestätigt auch das Bundesernährungsministerium grundsätzlich: Bedarfsgerechter Einkauf, richtige Lagerung, passende Portionsgrößen und eine sinnvolle Resteverwertung gehören zu den wichtigsten Maßnahmen gegen Lebensmittelabfälle im Haushalt.

Quelle: ntv.de