Der Sport-Tag
24. Februar 2026
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23:18 Uhr

Real-Spieler ist enttäuscht von José Mourinho

Im Umgang mit dem Eklat um Vinícius Junior hat auch der Torwart von Real Madrid, Thibaut Courtois, Star-Coach José Mourinho kritisiert. "Mourinho ist Mourinho, und als Trainer verteidigst du deinen Klub und deinen Spieler", sagte Reals Torwart Thibaut Courtois. "Das Einzige, was mich enttäuscht, ist, Vini's Jubel zu nutzen. Er hat nichts Falsches gemacht. Er hat gejubelt, wie es viele Gegner gegen uns getan haben. Wenn sie gegen uns ein Tor schießen, ist die Euphorie doppelt oder dreifach so groß", sagte der Belgier und betonte mit Blick auf rassistische Vorfälle in Stadien: "Wir erleben einen wichtigen Moment für den Fußball, um solche Dinge zu beenden."

Mourinho hatte nach dem Hinspiel in den Champions-League-Playoffs den Jubel von Vinícius Junior nach dessen entscheidendem Tor kritisiert. Real-Trainer Álvaro Arbeloa pflichtete seinem Torwart derweil bei: "Wir haben eine großartige Gelegenheit, einen Wendepunkt im Kampf gegen Rassismus zu setzen." Die UEFA sei immer ein Vorreiter im Kampf gegen Rassismus und habe die Chance, dies nicht nur auf einen Slogan und ein schönes Banner vor den Spielen zu beschränken. "Ich hoffe, dass sie diese Gelegenheit nutzt."

Real-Spieler ist enttäuscht von José Mourinho
22:56 Uhr

Todesfall überschattet Flensburger Sieg in der European League

Ein Todesfall hat den ersten Sieg der Handballer der SG Flensburg-Handewitt in der Hauptrundengruppe 1 der European League überschattet. Es sei in der Halle zu einem medizinischen Notfall gekommen, teilte der Klub nach dem 40:35 (21:20) des Titelverteidigers über den französischen Llub Montpellier HB mit: "Leider blieben alle eingeleiteten Maßnahmen erfolglos." SG-Geschäftsführer Holger Glandorf sagte: "Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Der Handball und alles Sportliche rücken heute in den Hintergrund."

Erst im letzten Viertel der Partie waren die Flensburger die klar bessere Mannschaft. Beim 33:31 (49.) wehrte Torhüter Benjamin Buric einen Siebenmeter von Benjamin Richert ab. Im nächsten Angriff erhöhte Niclas Kirkelökke auf 34:31. Mit der Buric-Parade gegen Valentin Porte beim 38:35 (57.) war dann alles klar. Am nächsten Dienstag (20.45 Uhr/Dyn) kommt es in Südfrankreich zum Rückspiel.

Todesfall überschattet Flensburger Sieg in der European League
22:37 Uhr

Ex-Leipziger beendet Brügges CL-Träume

Der norwegische Fußball-Nationalspieler Alexander Sörloth hat Atlético Madrid mit einem Dreierpack ins Achtelfinale der Champions League geschossen. Das Team von Trainer Diego Simeone besiegte den FC Brügge dank der drei Tore des früheren Angreifers von RB Leipzig mit 4:1 (1:1). Im Hinspiel hatte es in Belgien ein 3:3 gegeben. Atleticos Gegner in der nächsten Runde sind entweder der FC Liverpool oder Tottenham Hotspur. Die Auslosung findet am Freitag (12 Uhr) in Nyon (Schweiz) statt.

Sörloth (23.) brachte die Gastgeber nach einem Patzer von Brügge-Keeper Simon Mignolet in Führung. Joel Ordóñez, Nationalverteidiger von Deutschlands WM-Gegner Ecuador (36.), glich aus kurzer Distanz per Kopf zum 1:1 aus. Atletico war nach dem 2:1 durch Johnny Cardoso (48.) wieder auf Kurs Achtelfinale, Sörloth (76./87.) sorgte für die endgültige Entscheidung.

Ex-Leipziger beendet Brügges CL-Träume
22:02 Uhr

Nach Olympia-Schreck: Bob-Pilot meldet sich

Drei Tage nach seinem schweren Sturz bei den olympischen Rennen mit dem Viererbob ist der österreichische Pilot Jakob Mandlbauer aus dem Krankenhaus in Salzburg entlassen worden. Wie das Österreichische Olympische Comité mitteilte, war der 27-Jährige zunächst ins Krankenhaus in Cortina und dann am Sonntag per Flugambulanz von Treviso nach Salzburg überstellt worden. Dort wurde er noch einmal ganzheitlich kontrolliert und weiter medizinisch betreut.

"Die Schmerzen sind noch da, aber es wird täglich besser. Ich bin froh, dass ich jetzt zu Hause bin", sagte Mandlbauer laut der Mitteilung. Bereits in der kommenden Woche will er mit Physiotherapie starten. "Wir sind optimistisch, dass wir mit Physiotherapie wieder alles gut hinbekommen. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist mir aber bewusst", meinte der Bob-Pilot. Mandlbauer war zwischenzeitlich im Ca'-Foncello-Krankenhaus in Treviso behandelt worden. In der Klinik war auch Ski-Star Lindsey Vonn nach dem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt behandelt und mehrfach operiert worden.

Mandlbauer war im zweiten Lauf nach einem Fahrfehler in Kurve neun gestürzt.

Nach Olympia-Schreck: Bob-Pilot meldet sich
21:31 Uhr

"Ein Mann des Volkes": Tom Brady lobt Gianni Infantino in den Himmel

Es ist eine eher überraschende Freundschaft: NFL-Ikone Tom Brady lobt FIFA-Präsident Gianni Infantino in einem Interview lang und ausführlich. "Gianni ist ein Mann des Volkes, der stets die besten Seiten des Sports feiert", sagte der siebenfache Super-Bowl-Gewinner in einem FIFA-Video. Hintergrund der Lobhudelei ist das Jubiläum Infantinos: In dieser Woche begeht er seinen zehnten Jahrestag als FIFA-Präsident.

Infantino habe "bedeutende Beiträge zum Fußball geleistet", sagte Brady weiter. "Gianni setzt sich dafür ein, den Fußball für alle zugänglich zu machen, dass Spieler ihr unglaubliches Talent auf dem Platz präsentieren dürfen und die Länder zu verstehen, die diese Athleten und ihre Ambitionen unterstützen." Der FIFA-Präsident handele dabei mit "großer Überzeugung in Bezug auf seine Werte und den Glauben daran, dass Sport Menschen und Kulturen verbinden kann".

Nicht alle sehen Infantino so positiv wie Tom Brady. Unter Fußballfans ist er umstritten: So rückte er den Verband näher an Geldgeber aus Saudi-Arabien, boxte die umstrittene Winter-WM in Katar durch und biederte sich zuletzt mit einem Friedenspreis dem US-Präsidenten Donald Trump an.

"Ein Mann des Volkes": Tom Brady lobt Gianni Infantino in den Himmel
20:41 Uhr

Mexikos Präsidentin äußert sich zur Fußball-WM

Angesichts der jüngsten Welle der Gewalt nach dem Tod eines mächtigen Drogenbosses in Mexiko hat Präsidentin Claudia Sheinbaum eine Sicherheitsgarantie für die Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft abgegeben. "Es gibt kein Risiko für die Besucher. Nicht das geringste Risiko", sagte die Staatschefin bei ihrer täglichen Pressekonferenz auf die Frage, welche Garantien sie geben könne, damit die Spiele wie geplant in Mexiko ausgetragen werden können. "Alle Garantien sind gegeben."

Nach der Festnahme von Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" am Sonntag hatten Kämpfer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) in mehreren Bundesstaaten Straßensperren errichtet, Autos in Brand gesteckt und Geschäfte angegriffen. Bei dem Zugriff und anschließenden Gefechten kamen 74 Menschen ums Leben. Auch Kartellchef "El Mencho" erlag seinen Verletzungen. Mexiko richtet die WM in diesem Sommer gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. Bereits Ende März und Anfang April sollen in Guadalajara und Monterrey zudem jeweils zwei internationale Playoff-Partien zur Ermittlung der letzten beiden WM-Teilnehmer stattfinden.

Mexikos Präsidentin äußert sich zur Fußball-WM
20:13 Uhr

Kovac warnt seinen BVB eindringlich

Trainer Niko Kovac hat die Profis von Borussia Dortmund vor der hitzigen Atmosphäre bei Atalanta Bergamo gewarnt. "Es wird 90 Minuten lang gesungen, sie werden alle Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ein gutes Spiel hinzulegen", sagte der Coach vor dem Play-off-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de).

"Wir müssen gut und scharf sein. Wir wollen eine Runde weiterkommen und müssen ans Limit gehen", forderte Kovac, dessen Team nach dem 2:0 im Hinspiel mit Vorteilen in den zweiten Vergleich geht. Kovac bezifferte die Chancen aufs Weiterkommen dennoch "weiterhin auf 50:50", der BVB habe "ein gutes Ergebnis - mehr auch nicht". An der grundsätzlichen Herangehensweise werde sich nichts ändern, versprach der Kroate: "Wir kommen nicht nach Bergamo und wollen das Spiel verwalten. Wir wollen versuchen, unser Spiel durchzudrücken."

Kovac warnt seinen BVB eindringlich
19:54 Uhr

Paralympics: DBS lehnt Boykott der Eröffnungsfeier ab

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) lehnt einen Boykott der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele wegen der Teilnahme russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten an der Zeremonie ab. "Wir werden den Fokus auf die sportlichen Wettkämpfe legen", sagte DBS-Präsident Hans-Jörg Michels. "Von einem Boykott halte ich persönlich nichts. Das hat man in der Vergangenheit gesehen, dass das im Grunde genommen nichts bringt für den Sport."

Die Positionierung des Verbandes sei klar: "Wir verurteilen den Angriffskrieg, haben uns deutlich gegen eine Teilnahme von Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus ausgesprochen und stehen solidarisch an der Seite der Ukraine", sagte Michels, der im vergangenen Sommer auf den langjährigen Präsidenten Friedhelm Julius Beucher gefolgt war. Sechs russische und vier belarussische Athletinnen und Athleten dürfen per Wildcard bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 15. März) antreten.

Paralympics: DBS lehnt Boykott der Eröffnungsfeier ab
19:27 Uhr

Trotz Sperre nach Eklat: Benfica reist mit Prestianni nach Madrid

Benfica Lissabon ist mit seinem vorläufig gesperrten argentinischen Profi Gianluca Prestianni nach Madrid gereist. "Wir müssen uns auf alle Szenarien vorbereiten", erklärte Co-Trainer João Tralhão bei der Pressekonferenz einen Tag vor dem Playoff-Rückspiel der Champions League bei Real an diesem Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de).

Die Partie steht nach dem mutmaßlichen Rassismus-Vorfall im Hinspiel vor einer Woche besonderes im Fokus. Prestianni soll beim 1:0 der Königlichen deren Brasilianer Vinícius Júnior als "Affe" bezeichnet haben. Der Benfica-Profi bestreitet das, er hatte sich in der Szene das Trikot vor den Mund gezogen. Die Disziplinar- und Ethik-Kommission der UEFA sperrte Prestianni vorläufig für das Rückspiel. Dessen Klub aus Lissabon legte dagegen Protest ein. Zudem wird im Rückspiel Star-Coach José Mourinho gesperrt sein. Der 63 Jahre alte Portugiese hatte die Rote Karte gesehen.

Trotz Sperre nach Eklat: Benfica reist mit Prestianni nach Madrid
18:40 Uhr

Warum Nagelsmann nicht zum FC Bayern zurückkehrte

Im Frühjahr 2024 stand Bundestrainer Julian Nagelsmann offenbar vor einer Rückkehr zum FC Bayern. Berater Volker Struth packte nun weitere Details aus. "Ich hatte es in den Eiern und wusste, dass sie noch mal kommen würden - und so war es auch", sagte Struth der "Bild"-Zeitung über das damalige Interesse des FC Bayern. Der 59-Jährige ergänzte: "Max (Eberl, Anm. d. Red.) hat mich angerufen und daraufhin haben Sascha Breese und ich uns mit ihm und Jan-Christian Dreesen in München getroffen."

Nagelsmann selbst sei nie bei den Gesprächen dabei gewesen. Er habe darum gebeten, "ganz sensibel" mit dem Thema umzugehen. "Im März gab es Länderspiele in Frankreich (2:0) und gegen Holland (2:1), die optimal liefen. Die Stimmung vor der Heim-EM nahm langsam richtig Fahrt auf. Dass man überhaupt Gespräche führt, hätte schon eine Gefahr für die EM werden können", blickte Struth zurück und betonte: "Das war am Ende auch ein ganz entscheidender Grund, warum Julian das nicht gemacht hat - zumal der Stachel (der Entlassung; Anm. d. Red.) auch noch ein bisschen tief saß." Als Befürworter einer Rückholaktion von Nagelsmann trat Ehrenpräsident Uli Hoeneß damals in Erscheinung. "Er rief mich an und sagte, dass die Trennung von Julian nicht bayern-like gelaufen sei und er es begrüßen würde, wenn Julian wieder Trainer wird", so Struth.

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Warum Nagelsmann nicht zum FC Bayern zurückkehrte
18:07 Uhr

"Ein Novum": Warum der BVB ohne organisierte Fans nach Bergamo muss

Die organisierten Fans des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund verzichten am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) auf den Besuch des Playoff-Rückspiels in der Champions League bei Atalanta Bergamo. Das gab das Bündnis Südtribüne Dortmund bekannt und nannte als Begründung Repressalien, die "in fast 16 Jahren ununterbrochener Europapokal-Präsenz ein Novum für uns darstellen".

An deutschen Flughäfen sollen laut Mitteilung des Fan-Zusammenschlusses "bis zu 300 Anhänger (...) aus fadenscheinigen Gründen an dem Besuch des Spiels gehindert werden. Daraus folgte für viele Fans ein regelrechter Spießrutenlauf, der sowohl am Flugsteig als auch im Flugzeug und in ausgiebigen Kontrollen und/oder weiteren Ausreiseverboten samt Meldeauflagen endete." Fans, die sich bereits in Italien aufhielten, seien in ihren Unterkünften zudem von der italienischen Polizei aufgesucht worden.

"Ein Novum": Warum der BVB ohne organisierte Fans nach Bergamo muss
17:11 Uhr

Gerüchte über spektakuläre Magath-Rückkehr bei Wolfsburg

Trainer-Felix-Magath-des-Fussball-Bundesligisten-VfL-Wolfsburg-leitet-am-Dienstag-22-03-2011-das-Zirkeltraining-der-Mannschaft-mit-Medizinbaellen-auf-dem-Trainingsplatz-vor-der-Volkswagen-Arena-in-Wolfsburg
Sie kennen ihn. (Foto: picture alliance / dpa)

Die sportliche Krise des VfL Wolfsburg hat erneut Spekulationen über eine Rückkehr des früheren Meistertrainers Felix Magath befeuert. Nach einem "Bild"-Bericht soll bei der internen Diskussion möglicher Trainerkandidaten auch der Name des 72-Jährigen gefallen sein. Magath gewann mit dem VfL 2009 die deutsche Meisterschaft. Zuletzt hatte er immer wieder erklärt, sich einen erneuten Job in der Fußball-Bundesliga nach Stationen unter anderem in Wolfsburg, beim FC Bayern München, dem FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart gut vorstellen zu können.

Auf Nachfrage der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" antwortete der frühere Nationalspieler jedoch: "Ich möchte zur Situation des VfL nichts sagen." Magath ist seit 2025 Sportvorstand seines Heimatklubs Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern. Nach sechs Spielen ohne Sieg steht der VfL in der Bundesliga-Tabelle nur noch auf Platz 15 - punktgleich mit dem FC St. Pauli auf dem Relegationsrang. Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen sprach dem erst im Dezember zum Cheftrainer beförderten Daniel Bauer erst am vergangenen Samstag nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Augsburg das Vertrauen aus. Erste Gerüchte über eine Magath-Rückkehr kamen bereits im vergangenen November und Dezember auf, als es um den Posten des Dänen ging.

Gerüchte über spektakuläre Magath-Rückkehr bei Wolfsburg
16:45 Uhr

Fliegende Schere und Messer: VAR-Streit in Italien endet blutig

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Auch auf dem Feld wurde viel diskutiert. (Foto: REUTERS)

Der Videobeweis (VAR) beschäftigt auch die italienische Fußballwelt - in Neapel kam es am Wochenende sogar zu einem tragischen Missverständnis. Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, soll dort eine Frau auf einen Mann eingestochen haben, weil dieser den VAR im Fernsehen angeschrieben habe. Die renommierte "La Gazzetta dello Sport" berichtet mit Verweis auf die Polizei, dass sich der Vorfall während der Serie-A-Partie zwischen Atalanta Bergamo und dem SSC Neapel ereignet haben soll.

Dort nahm der VAR einen Elfmeter für Neapel zurück, was den 40-Jährigen laut Bericht zum Schimpfen gebracht hat. Die 35-Jährige soll überzeugt davon gewesen sein, dass ihr die Wut galt. Daraufhin habe sie eine Schere gezückt und sie in Richtung des Mannes geschleudert. Dem Bericht zufolge verfehlte sie den Mann - und stach ihm im Anschluss mit einem Messer in die Flanke. Anschließend habe sie zwei weitere Messer auf den Verletzten geworfen. Die Polizei verhinderte laut "La Gazzetta dello Sport" Schlimmeres. Die Beamten hätten noch drei weitere Messer in der Handtasche der Frau gefunden - darunter ein Austeröffner. Der Mann sei mit mehreren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen, sein Zustand sei aber nicht lebensgefährlich gewesen.

Fliegende Schere und Messer: VAR-Streit in Italien endet blutig
16:12 Uhr

Alkohol-Plan für brisantes Derby in der 2. Liga

Fußball-Zweitligist Hannover 96 plant bei dem brisanten Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig den Ausschank von alkoholreduziertem Bier. Der Brauerei-Partner des Klubs hat extra für die Hochrisiko-Veranstaltung am Freitag, 20. März (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker), ein Bier mit nur 2,9 Prozent Alkoholgehalt gebraut, das bereits am vergangenen Sonntag beim 0:0 gegen Dynamo Dresden erfolgreich im Stadion getestet wurde. Die 96er bestätigten auf Anfrage einen Bericht der "Neuen Presse" in Hannover.

Hintergrund dieser Idee sind die Auflagen für sogenannte Risikospiele im deutschen Profifußball. Bei denen gilt neben einer erhöhten Polizeipräsenz unter anderem auch ein Alkoholverbot. Die Hoffnung von Verein und Brauerei ist: Wenn Fans wissen, dass im Stadion nicht nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt wird, werden sie vorher auf dem Weg zur Arena auch weniger trinken. Das könnte die Eskalationsgefahr bei diesem Spiel senken. Zum Vergleich: Das "normale" Bier der Brauerei hat einen Alkoholgehalt von 4,9 Prozent, die alkoholfreie Variante 0,01 Prozent.

Alkohol-Plan für brisantes Derby in der 2. Liga
15:38 Uhr

BVB kann sich über überraschende Rückkehr freuen

Bei Borussia Dortmund werden vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) die Personalsorgen scheinbar weniger. Beim Abschlusstraining tags zuvor stand neben dem zuletzt angeschlagenen Nico Schlotterbeck auch der längere Zeit verletzte Emre Can wieder auf dem Platz. Während der 15 öffentlichen Minuten der Einheit trainierten beide mit dem Team. Ob sie tatsächlich mit nach Bergamo fliegen, wo am Mittwochabend und drei Tage vor dem Bundesliga-Gipfel gegen den FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) das wichtige Champions-League-Spiel stattfindet, entscheidet sich nach Vereinsangaben aber erst kurzfristig.

Kapitän Can war seit Ende Januar mit Adduktorenproblemen ausgefallen und fehlte dem BVB in dieser Zeit in fünf Pflichtspielen. Ein Einsatz für die Startelf am Mittwochabend käme vermutlich trotz der Personalprobleme zu früh. Anders sieht es bei Schlotterbeck aus. Der Fußball-Nationalspieler, der wegen muskulärer Probleme unter anderem auch den 2:0-Hinspielerfolg gegen Bergamo verpasst hatte, dürfte wohl direkt in der Startformation stehen. Zumal BVB-Trainer Niko Kovac auch weiterhin auf die Defensivspieler Niklas Süle und Filippo Mané verzichten muss.

BVB kann sich über überraschende Rückkehr freuen
15:16 Uhr

DFB-Team vermeldet nächsten Ausfall - und Debütantin

Die deutschen Fußballerinnen müssen beim Auftakt in die WM-Qualifikation neben Sophia Kleinherne auch auf Selina Cerci verzichten. Wie der DFB mitteilte, fällt die Stürmerin der TSG Hoffenheim verletzungsbedingt aus. Für die 25-Jährige wurde Larissa Mühlhaus von Werder Bremen aus der U23 nachnominiert. Sie wird ihr Debüt beim A-Team geben.

Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft am 3. März in Dresden auf Slowenien (17.45 Uhr/ARD). Vier Tage später muss die deutsche Auswahl in Stavanger gegen Gastgeber Norwegen (18.00 Uhr/ZDF-Livestream, beide auch im ntv.de-Liveticker) ran. Die nominierten Spielerinnen kamen heute zusammen. Zuvor hatte der DFB bereits den Ausfall von Kleinherne bekannt gegeben, die an einer muskulären Verletzung laboriert. Für sie war Jella Veit von Eintracht Frankfurt ebenfalls aus der U23 ins Team gerückt. Dritter Gegner der deutschen Auswahl in der Quali-Gruppe A4 ist Österreich. Das direkte Ticket für die Endrunde 2027 in Brasilien löst das DFB-Team nur als Gruppensieger.

DFB-Team vermeldet nächsten Ausfall - und Debütantin
14:43 Uhr

Schreckmoment beim DFB: Brand im Saunabereich

Schreckmoment auf dem Campus des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt/Main: Am Montagabend ist im Saunabereich ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben des Verbandes konnte die alarmierte Feuerwehr den Brand schnell löschen. Es habe keine Verletzten gegeben, es sei allerdings ein Sachschaden entstanden.

Die DFB-Zentrale wurde 2022 eröffnet. Administration, Sport und Wissenschaft befinden sich seither unter einem Dach. Der Bau kostete insgesamt 180 Millionen Euro. Zu dem Komplex gehören neben den Büroräumlichkeiten unter anderem eine große Fußballhalle, ein Athletenhaus mit 33 Zimmern, eine Mehrzweckhalle sowie dreieinhalb Naturrasenplätze und weitere Trainingsflächen.

Schreckmoment beim DFB: Brand im Saunabereich
14:07 Uhr

Für WM: Deutscher fordert Sicherheitsgarantien von FIFA

Nach den Unruhen im WM-Gastgeberland Mexiko nimmt Christoph Ploß, der Tourismuskoordinator der Bundesregierung, den Fußball-Weltverband FIFA in die Pflicht. "Die FIFA muss in Zusammenarbeit mit den Regierungen Kanadas, der USA und Mexikos sicherstellen, dass Fans nicht gefährdet und die Sicherheitsvorgaben durch die Gastgeberländer eingehalten werden", sagte der CDU-Politiker dem Handelsblatt. Mexiko erlebte in den vergangenen Tagen eine Gewaltwelle, nachdem der berüchtigte Drogenboss Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes bei einem Militäreinsatz getötet worden war.

Die mexikanische Regierung hat mittlerweile insgesamt 10.000 Soldaten entsandt. In 20 der 32 Bundesstaaten kam es zu Ausschreitungen, massiv betroffen war auch die Millionenstadt Guadalajara, Austragungsort der Fußball-WM. Deutschland bestreitet seine drei Gruppenspiele zunächst in den USA und Kanada, der Turnierweg könnte aber dann auch über Mexiko führen. Ploß betonte, dass der "Schutz deutscher Touristen" für die Bundesregierung eine "sehr hohe Priorität" besitze. Man werde die Lage in den Ausrichterländern daher "kontinuierlich im Blick behalten" und Reisende regelmäßig informieren. "Touristen, die zur WM reisen wollen, können sich vorab auf den Seiten des Auswärtigen Amtes informieren", so Ploß.

Für WM: Deutscher fordert Sicherheitsgarantien von FIFA
13:50 Uhr

Deutscher NFL-Star kommt für Spiel nach München

Jetzt ist klar: Die Detroit Lions kommen für ein Spiel in Deutschland nach München. Das gab die NFL bekannt. Mit dabei ist damit auch der Deutsch-Amerikaner Amon-Ra St. Brown. Der Wide Receiver sagt laut Mitteilung: "Ich kann es kaum erwarten, vor den unglaublichen Fans zu spielen, die ich durch meine Besuche und Football-Camps in diesem Land kennengelernt habe. Ihre Unterstützung mir gegenüber und die große Verbundenheit der deutschen Fans mit den Lions ist inspirierend. Ich freue mich darauf, dass unser Team den Football aus Detroit auf internationaler Ebene präsentieren kann."

Laut Alexander Steinforth, dem General Manager der NFL Germany ist Deutschland "mit der größten Fangemeinde Europas ein zentraler Markt für die internationalen Wachstumsambitionen der NFL". München war bereits 2022 und 2024 Standort für ein NFL-Spiel. Der Gegner der Lions und das Datum des Spiels wird dann mit dem NFL-Spielplan im Frühjahr bekannt gegeben werden.

Deutscher NFL-Star kommt für Spiel nach München
12:56 Uhr

Vergewaltigungsvorwürfe: Ex-BVB-Star muss vor Gericht

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Achraf Hakimi ist mittlerweile Leistungsträger bei Paris Saint-Germain. (Foto: AP)

Der marokkanische Fußball-Nationalspieler und ehemalige BVB-Profi Achraf Hakimi muss wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer jungen Frau vor Gericht. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf die Anwältin des Spielers und die Staatsanwaltschaft von Nanterre.

Der 27-jährige Hakimi, seit 2021 beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain, meldete sich beim Kurznachrichtendienst X zu Wort. "Heutzutage reicht ein Vergewaltigungsvorwurf aus, um einen Prozess zu rechtfertigen", schrieb Hakimi, "obwohl ich den Vorwurf bestreite und alles zeigt, dass er falsch ist". Er schaue gelassen auf einen Prozess, "der die Möglichkeit bieten wird, dass die Wahrheit ans Licht kommt".

Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Sie erstattete zunächst keine Anzeige. Hakimis Rechtsbeistand wirft der Frau vor, die Ermittlungen zu behindern und sich medizinischen Untersuchungen verweigert zu haben.

Vergewaltigungsvorwürfe: Ex-BVB-Star muss vor Gericht
12:18 Uhr

Nur Geld im Kopf? Karl-Heinz Rummenigge springt Gianni Infantino zur Seite

Im Gegensatz zu Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich Karl-Heinz Rummenigge lobend über FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußert. "Ich glaube erst mal: Er hat ein Fußballherz. Das ist ja schon mal nicht bei jedem Fußballfunktionär vorhanden - habe ich festgestellt aus eigener Erfahrung", sagte der Aufsichtsrat des FC Bayern in einem Interview des Weltverbands. Anlass ist das bevorstehende zehnjährige Dienstjubiläum Infantinos, der am 26. Februar 2016 zum FIFA-Präsidenten gewählt worden war.

"Er hat ein Fußballfaible. Ihn interessiert nicht nur das, was ihm immer vorgeworfen wird, die Einnahmenseite, sondern ihn interessiert Fußball wirklich", sagte der 70 Jahre alte Rummenigge über den 15 Jahre jüngeren Infantino. "Ich habe Gianni immer geschätzt. Auch wenn er mal sauer war auf mich oder ich sauer war auf ihn: Wir haben immer zu einer fairen, seriösen Lösung am Ende gefunden."

Unter anderem als Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA, die inzwischen EFC heißt, hatte Rummenigge mit Infantino zu tun. "Grundsätzlich war die ECA damals ja eine Erfindung der UEFA. Gianni Infantino war als Generalsekretär hier sehr aktiv tätig. Eigentlich würde ich ihn als Founder (Gründer) der ganzen Geschichte bezeichnen." Infantino war von 2009 bis 2016 Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Rummenigge von 2008 bis 2017 ECA-Chef.

Nur Geld im Kopf? Karl-Heinz Rummenigge springt Gianni Infantino zur Seite
11:41 Uhr

"Gefühl von Verlust und Schmerz" bei Ex-Formel-1-Chef

Der frühere Red-Bull-Teamchef Christian Horner ringt noch immer mit seinem plötzlichen Aus beim ehemaligen Weltmeisterrennstall der Formel 1. "Ich empfinde ein echtes Gefühl von Verlust und Schmerz", zitierte der "Telegraph" Horner in der neuen Staffel "Formula 1: Drive to Survive" bei Netflix. Ihm sei widerwillig etwas genommen worden, was "sehr kostbar" für ihn gewesen sei.

Horner führte Red Bull seit dem Einstieg in die Formel 1 zur Saison 2005 zu acht Fahrertiteln - viermal mit Sebastian Vettel und viermal mit Max Verstappen. Nach Vorwürfen einer Mitarbeiterin, dass er sich angeblich unangemessen verhalten haben sollte, war Horner umstritten. Der Rennstall trennte sich im Juli 2025 von ihm. Vor allem Max Verstappens Vater Jos hatte Horner öffentlich schwer kritisiert und den Rauswurf gefordert. "Sein Vater war nie mein größter Fan", meinte Horner über Max Verstappens Vater Jos und seinen Abschied bei Red Bull. "Aber ich glaube nicht, dass die Verstappens in irgendeiner Weise dafür verantwortlich waren."

"Gefühl von Verlust und Schmerz" bei Ex-Formel-1-Chef
11:03 Uhr

Panik vor Drittklassigkeit: Kiel schmeißt Trainer raus

Aus Angst vor dem drohenden Absturz in die Drittklassigkeit hat Fußball-Zweitligist Holstein Kiel Trainer Marcel Rapp entlassen. Holstein reagiert damit auf die sportliche Talfahrt mit fünf Pflichtspielniederlagen in Folge. Der Bundesliga-Absteiger belegt in der 2. Liga momentan Rang 14 und liegt nur noch einen Punkt vor dem Relegationsrang.

Rapp hatte die Kieler als Nachfolger von Ole Werner im Oktober 2021 übernommen und den Klub 2024 als ersten Verein aus Schleswig-Holstein überhaupt in die Bundesliga geführt. "Holstein Kiel wird für mich immer ein besonderer Verein bleiben und ich wünsche dem ganzen Klub nur das Beste", sagte Rapp zu Sky Sport: "Ich bin überzeugt, dass wir die sportlichen Herausforderungen gemeinsam gemeistert hätten. Gleichzeitig habe ich weiterhin enorme Energie und große Lust, an der Seitenlinie zu arbeiten." Auch Rapps Co-Trainer Alexander Hahn verlässt die Störche.

Panik vor Drittklassigkeit: Kiel schmeißt Trainer raus
10:44 Uhr

Immer noch ohne Sieg in 2026: Altmaier scheitert auch beim sechsten Turnier

Tennisprofi Daniel Altmaier kommt weiter nicht in Tritt. Auch bei seinem sechsten Start im Jahr 2026 scheiterte der Kempener in der ersten Runde. Beim 500er-Turnier in Acapulco unterlag der 27-Jährige dem Spanier Alejandro Davidovich Fokina 5:7, 3:6. In der vergangenen Saison hatte Altmaier den Sprung unter die Top 50 der Welt geschafft und wollte eigentlich weiter nach oben klettern. Doch aufgrund schwacher Turnierleistungen bislang fiel die deutsche Nummer zwei von Platz 44 wieder aus den Top 50.

Das Turnier findet trotz der jüngsten Gewaltwelle in weiten Teilen des Landes statt, die mutmaßliche Bandenmitglieder infolge der Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes durch die Armee ausgelöst hatten. In 20 der 32 Bundesstaaten kam es am Sonntag zu Ausschreitungen, am Montag blieben teils Schulen und Gerichte geschlossen. "Wir stehen in ständiger Koordination und Kommunikation mit den Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden", hieß es in einer Mitteilung des Veranstalters. Oberstes Ziel sei es, die "Einhaltung der festgelegten Sicherheitsprotokolle" zu gewährleisten.

Immer noch ohne Sieg in 2026: Altmaier scheitert auch beim sechsten Turnier
10:18 Uhr

Mitten in der Saison: Frankreich-Star die neueste Attraktion in USA?

Der französische Fußballstar Antoine Griezmann könnte die nächste Attraktion der Major League Soccer (MLS) werden. Der Weltmeister von 2018 befindet sich "in Gesprächen" mit Orlando City, wie eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, noch sei aber nichts entschieden. Auch "The Athletic" berichtete über den möglichen Wechsel des Stürmers von Atlético Madrid in die USA mitten in der Saison. Das Transferfenster in der MLS schließt erst am 26. März. Orlando besitzt laut Medienberichten die "Entdeckungsrechte" an Griezmann, die der Franchise aus Florida einen Vorrang bei dem Transfer einräumen. Der ehemalige Vize-Kapitän der französischen Nationalmannschaft (137 Länderspiele, 44 Tore) ist großer Fan des US-Sports und machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, irgendwann in der MLS spielen zu wollen.

Auch wenn der 34-Jährige bei Atlético nicht mehr unumstrittener Stammspieler ist und zumeist als Joker von der Bank kommt, hat Griezmann in dieser Saison bereits zwölf Tore in 35 Pflichtspielen erzielt. Der Rekordtorschütze (210 Tore) des Hauptstadtklubs hatte seinen Vertrag im vergangenen Juni bis 2027 verlängert.

Mitten in der Saison: Frankreich-Star die neueste Attraktion in USA?
09:33 Uhr

Kuriose Szene in Istanbul: Fußballer schießt Möwe vom Himmel - Spieler reanimiert Tier

Ein weiter Abschlag in einem Istanbuler Amateur-Finale trifft plötzlich eine fliegende Möwe. Der Vogel stürzt auf den Rasen und bleibt regungslos liegen. Der Kapitän einer Mannschaft reagiert sofort und beginnt mit einer Herzdruckmassage. Nach wenigen Minuten zeigt das Tier wieder Lebenszeichen.

Kuriose Szene in Istanbul: Fußballer schießt Möwe vom Himmel - Spieler reanimiert Tier
09:00 Uhr

Deutschlands Silber-Queen gewinnt Online Gold

Zwei Medaillen, doppelt so viele Follower? Zumindest bei der zweifachen Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher scheint diese einfache Rechnung aufzugehen. Die Skirennfahrerin ist die Social-Media-Queen unter Deutschlands Olympioniken. Das zeigt eine Analyse der Influencer-Agentur "Netzschreier", die die Reichweiten der Athleten bei Instagram vor und nach den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo ausgewertet hat.

Fast 50.000 neue Follower sammelte die 22-Jährige demnach und hat nun fast doppelt so viele (Stand Montagabend: 110.000) wie vor den Spielen. Neben ihren sportlichen Glanzleistungen begeisterte sie wohl auch mit direkten Antworten in zahlreich ausgespielten Interviewschnipseln. "Lost, wer nach den letzten Wochen kein Emma-Aicher-Fan ist", postete einer ihrer Sponsoren zu einer kurzen Sequenz der gebürtigen Schwedin. Laut der Berliner Agentur haben die insgesamt 188 deutschen Sportler und Sportlerinnen 395.000 Follower mehr als noch vor den Spielen.

Deutschlands Silber-Queen gewinnt Online Gold
08:08 Uhr

Bericht: BVB hängt Nationalspieler großes Preisschild um

Die Gerüchte um einen möglichen Abgang von Nationalspieler Felix Nmecha von Borussia Dortmund nehmen Fahrt auf. Dem BVB soll ein beeindruckender Preis für den 25-Jährigen vorschweben. "Bild" zufolge würden die Schwarz-Gelben im Falle eines Abgangs gerne deutlich mehr als das Doppelte der 2023 für Nmecha an den VfL Wolfsburg überwiesenen Ablöse einnehmen. Damals flossen 30 Millionen Euro. Jetzt ist Nmecha nach Ansicht des BVB mindestens 70 Millionen Euro wert - eine Summe mit durchaus historischer Dimension. Sollte Nmecha nämlich für diesen Betrag wechseln, würde er zum fünftteuersten deutschen Fußballer aller Zeiten aufsteigen.

Breites Interesse am Mittelfeldakteur gibt es vor allem in der englischen Premier League. Nmecha, der teilweise in England aufgewachsen ist und bei Manchester City ausgebildet wurde, ist zwar vertraglich noch bis 2028 an den BVB gebunden. Zumindest finanziell spiegelt sich seine inzwischen extrem große sportliche Wertigkeit aber noch nicht wider. Rund fünf Millionen Euro soll Nmecha beim BVB derzeit "nur" verdienen. Er ist damit weit entfernt von der Topverdiener-Riege im Dortmunder Kader.

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07:17 Uhr

"Kriegsähnliche Situation": DFB-Boss hat große Sorgen um Mexiko

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig macht sich mit Blick auf die Fußball-WM im Sommer wegen der derzeitigen Sicherheitslage in Mexiko Sorgen. Auf die Frage, ob er Vorfreude auf das Turnier verspüre, antwortete Rettig in der Augsburger Allgemeinen: "Wenn ich ehrlich bin, aktuell nicht."

Gut drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft (11. Juni bis 19. Juli) hatten mutmaßliche Bandenmitglieder nach der Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes durch die Armee in weiten Teilen des Landes eine Welle der Gewalt ausgelöst. In 20 der 32 Bundesstaaten kam es am Sonntag zu Ausschreitungen, am Montag blieben teils Schulen und Gerichte geschlossen. "Es bleibt zu hoffen, dass sich diese kriegsähnliche Situation schnell entspannt und es nicht zu einer weiteren Eskalation kommt", sagte Rettig, "meine Gedanken sind bei allen Mexikanerinnen und Mexikanern, die unter den Unruhen leiden."

"Kriegsähnliche Situation": DFB-Boss hat große Sorgen um Mexiko
06:18 Uhr

US-Goldfrauen schlagen Trumps Einladung aus

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Auch die Frauen der USA holten Eishockey-Gold. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die US-Eishockey-Olympiasiegerinnen haben eine Einladung von Präsident Donald Trump ausgeschlagen. "Wir sind aufrichtig dankbar für die Einladung an unser mit der Goldmedaille ausgezeichnetes US-amerikanisches Frauen-Eishockeyteam und wissen die Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistung sehr zu schätzen", hieß es in einer Erklärung der Auswahl. "Aufgrund des Zeitpunkts und bereits zuvor vereinbarter akademischer und beruflicher Verpflichtungen nach den Spielen können die Athletinnen jedoch nicht teilnehmen."

Vom Weißen Haus gab es zunächst keine offizielle Reaktion. Die US-Frauen hatten sich am Donnerstag bei den Winterspielen in Italien Gold gesichert. Zuvor kursierte in sozialen Medien ein Video aus der Kabine der US-Männer nach deren Triumph gegen Kanada am Sonntag. Zahlreiche US-Medien griffen das Video auf. Trump ist den Aufnahmen nach per Handy zugeschaltet, gratuliert dem Team und lädt die Männer zur State of the Union - der jährlichen Grundsatzrede zur Lage der Nation im Kongress - Dienstagabend (Ortszeit) ein.

Dann sagt er: "Ich muss euch sagen, wir müssen die Frauenmannschaft mitbringen, das wisst ihr doch." Ansonsten würde es wahrscheinlich ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn geben, scherzte der Präsident und die Spieler lachten.

US-Goldfrauen schlagen Trumps Einladung aus
05:53 Uhr

Rudi Völler hält Boykott-Debatte für "sinnlos"

Für Rudi Völler ist die schwelende Debatte um einen Boykott der Fußball-WM in den USA "sinnlos". Bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin sagte der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bunds zu dem Thema: "Es ist sinnlos, das zu diskutieren. Es bringt nichts und du schadest nur den Athleten." Völler verwies auf seine Erfahrungen als junger Fußballprofi, als es aus politischen Gründen von mehreren Staaten Boykotte der Olympischen Spiele 1980 in Moskau und Los Angeles 1984 gegeben hatte. "Ich war schon immer gegen einen Boykott, weil es halt nichts bringt", stellte der 65-Jährige fest.

Auch angestoßen von St.-Pauli-Klubchef Oke Göttlich hatte es zuletzt einige Stimmen gegeben, einen WM-Boykott zumindest zu diskutieren. "Man kann ja ein Thema nicht totschweigen. Der Fußball funktioniert nicht im Reagenzglas der gesellschaftlichen Themen", sagte Göttlich.

Grundsätzlich will Völler politische Themen wie diese nicht erneut die WM-Reise der Nationalmannschaft überschatten lassen. "Wir sind vor Ort, um Fußball spielen", sagte der DFB-Sportdirektor. Diskussionen wie während der WM in Katar um die Regenbogen-Kapitänsbinde sollen sich nach dem Willen Völlers nicht wiederholen. "Es gibt keine Maulkörbe, jeder kann seine Meinung sagen und kann auch Dinge kritisch sehen, aber nicht am Tag vor dem Spiel", sagte der Weltmeister von 1990.

Rudi Völler hält Boykott-Debatte für "sinnlos"