Der Sport-Tag
25. Februar 2026
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22:14 Uhr

Neuling verabschiedet sich schon wieder aus der DEL

Neuling Dresdner Eislöwen verabschiedet sich schon nach nur einer Saison wieder aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Der abgeschlagene Tabellenletzte verlor beim Restart nach der Olympiapause 2:7 (0:2, 1:5, 1:0) beim Spitzenreiter Kölner Haie und steht damit schon sieben Spieltage vor Ende der Hauptrunde als sportlicher Absteiger fest.

Weil die Löwen Frankfurt zeitgleich die Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) besiegten, ist der Rückstand auf den rettenden 13. Platz auf uneinholbare 22 Punkte angewachsen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dresden wieder in die DEL2 muss, ist sehr groß. Denn gleich sechs Zweitligisten haben die DEL-Lizenz für die nächste Saison beantragt, darunter die ersten vier der Tabelle, die Krefeld Pinguine, die Kassel Huskies, die Starbulls Rosenheim und die Ravensburg Towerstars.

Neuling verabschiedet sich schon wieder aus der DEL
21:32 Uhr

Turnen: Fristlose Kündigungen in Stuttgart

Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe am Kunst-Turn-Forum in Stuttgart hat der Schwäbische Turnerbund (STB) weitere Konsequenzen gezogen und einem ehemaligen Trainer und einer ehemaligen Trainerin im Januar fristlos gekündigt. Das bestätigte STB-Geschäftsführer Matthias Ranke dem SWR. Den beiden Beschuldigten war ursprünglich bereits vor einem Jahr ordentlich gekündigt worden, das Arbeitsgericht Stuttgart erklärte diese Kündigungen Ende 2025 aber für unwirksam.

"Wir haben in den vergangenen drei Monaten intensive Gespräche mit betroffenen Athletinnen, mit Trainern und Eltern geführt und sehr viele neue Erkenntnisse gewinnen können. Diese waren uns beim Aussprechen der ursprünglich ordentlichen Kündigung nicht bekannt", sagte Ranke dem SWR. Er sei optimistisch, in der zweiten Instanz vor dem Landesarbeitsgericht zu gewinnen.

Zu Beginn des vergangenen Jahres waren Missbrauchsvorwürfe von teils ehemaligen Athletinnen gegenüber Trainerinnen und Trainern an den Stützpunkten in Stuttgart und auch in Mannheim aufgekommen. Seit Monaten laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen mutmaßlicher körperlicher und seelischer Gewalt.

Turnen: Fristlose Kündigungen in Stuttgart
20:49 Uhr

Stellenabbau zeigt Wirkung bei Man United

Manchester Uniteds rigoroser Sparkurs zahlt sich aus. "Die positiven finanziellen Auswirkungen unserer Umstrukturierung außerhalb des Spielfelds haben zu einem Gewinnanstieg geführt", sagte Uniteds Geschäftsführer Omar Berrada. Nach Jahren der finanziellen Verluste habe die vorgenommene "Transformation" beim englischen Fußball-Rekordmeister nun die erhoffte "Rentabilität" bewirkt, führte Berrada weiter aus und freute sich über eine positive Bilanz der ersten sechs Monate im laufenden Geschäftsjahr.

United erwirtschaftete demnach einen Profit von rund 37,5 Millionen Euro. Für die gleiche Zeitspanne hatte der Verein im Jahr zuvor noch einen Verlust von 3,5 Millionen Euro verzeichnet. Manchesters Mitbesitzer Jim Ratcliffe hatte den Klub seit seinem Einstieg im Jahr 2023 auf einen Sparkurs eingestellt. Die in den vergangenen Jahren angestoßene Umstrukturierung kostete rund 450 Mitarbeitern den Job, um "den Verein nach fünf aufeinanderfolgenden Verlustjahren seit 2019 wieder in die Gewinnzone zu bringen", wie Berrada damals die Zielvorgabe formulierte.

Stellenabbau zeigt Wirkung bei Man United
20:15 Uhr

BVB beschäftigt sich wohl mit ehemaligem Bayern-Verteidiger

Derzeit ist Benjamin Pavard, der mit dem FC Bayern unter anderem vier deutsche Meisterschaften und die Champions League gewann, von Inter Mailand an Olympique Marseille verliehen. Die Franzosen könnten den 29-Jährigen im Sommer angeblich für 15 Millionen Euro fest verpflichten. Ob dies geschieht, steht noch in den Sternen, zumal mit Borussia Dortmund ein weiterer Klub den Hut in den Ring geworfen haben soll. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei das Interesse noch nicht konkret, dennoch beobachte man die Personalie genau.

Feststeht, dass der Franzose über ausreichend Erfahrung verfügt: Bislang schlagen 174 Bundesliga-Partien für den VfB Stuttgart und den FC Bayern sowie 47 Partien in der italienischen Serie A, 39 Spiele in der französischen Ligue 1 und 57 Einsätze in der Champions League zu Buche. Für die französische Nationalmannschaft stand Pavard bislang 55 Mal auf dem Rasen.

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BVB beschäftigt sich wohl mit ehemaligem Bayern-Verteidiger
19:41 Uhr

Ukrainischer Fußball-Funktionär knöpft sich Infantino vor

Der ukrainische Fußballfunktionär Sergej Palkin hat in einem Interview deutliche Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino geübt. Der Generaldirektor von Schachtar Donezk legte Infantino im Gespräch mit dem US-Sender ESPN nahe, lieber einmal die Ukraine zu besuchen, statt über eine Rückkehr der Russen in die Fußballgemeinschaft zu sinnieren. "Diese Geschichte mit der FIFA dauert nun schon seit vier Jahren an, und ich bin dieser Verbindung zur FIFA sehr überdrüssig." Ein Großteil der ukrainischen Infrastruktur sei völlig zerstört. "Unser Fußball befindet sich in einer sehr, sehr kritischen Lage. Infantino sollte darüber nachdenken und nicht darüber, ein Land aufzunehmen, das vollständig in die Ukraine eingefallen ist und versucht hat, unser Volk, unsere Kinder zu töten", sagte Palkin.

Infantino sprach sich zu Beginn des Monats für eine Rückkehr von russischen Teams zurück in die internationalen Wettbewerbe.

Ukrainischer Fußball-Funktionär knöpft sich Infantino vor
19:08 Uhr

Olympia stürzt schon vor dem Start in die Krise

Die Führungskrise im Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen weitet sich aus. Das OK gab den Rücktritt des Geschäftsführers Cyril Linette bekannt, der 55-Jährige lag seit Wochen im Streit mit Edgar Grospiron, Präsident des Comité d'Organisation des Jeux Olympiques et Paralympiques (COJOP). Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte bereits während der Winterspiele von Mailand und Cortina die Sorge über die Vorgänge beim kommenden Ausrichter geäußert. Es gebe da "ein Personalproblem, um das ganz klar zu sagen", bemerkte IOC-Exekutivdirektor Christophe Dubi. Er habe das "mehrfach angesprochen, es ist überhaupt nicht komfortabel", fügte der Schweizer hinzu.

Linette ist die vierte Führungskraft, die das COJOP innerhalb von zwei Monaten verlässt. Zuvor hatten Direktorin Anne Murac, Kommunikationschef Arthur Richer und Bertrand Méheut, Vorsitzender des Vergütungsausschusses, ihre Ämter niedergelegt. Der Konflikt zwischen Grospiron, Buckelpisten-Olympiasieger von 1992, und Linette spitzte sich zuletzt zu, dabei hatte Grospiron den früheren Journalisten selbst für das COJOP ausgewählt.

Olympia stürzt schon vor dem Start in die Krise
18:30 Uhr

Manuel Neuer trifft erste Entscheidung fürs Karriereende

24-02
Hatte zuletzt mit Muskelproblemen zu kämpfen: Manuel Neuer. (Foto: picture alliance / picture alliance)

Was wird aus Manuel Neuer? Der langjährige Fußball-Nationaltorwart möchte im März darüber entscheiden, ob er im kommenden Sommer seine Karriere beenden wird. Zu seinem 40. Geburtstag soll dann feststehen, ob er noch ein weiteres Jahr beim FC Bayern ranhängt oder nicht. Wie der "Kicker" berichtet, sind das tatsächlich auch die einzigen Optionen - ein Auslandsabenteuer wie Thomas Müller bei den Vancouver Whitecaps schließt Neuer demnach aus. In dem Bericht heißt es weiter, dass der Torwart die Entscheidung komplett von seinem körperlichen Zustand abhängig mache; derzeit fehlt er den Bayern wegen eines Muskelfaserrisses. Die Klubspitze könnte sich laut "Kicker" ein weiteres -Jahr beim deutschen Rekordmeister vorstellen.

Manuel Neuer trifft erste Entscheidung fürs Karriereende
17:59 Uhr

HSV trauert um den "Mann der tausend Hände"

Der ehemalige HSV-Torwart Horst Schnoor ist tot. Wie der Hamburger SV mitteilte, starb das Mitglied seiner Meister-Mannschaft von 1960 im Alter von 91 Jahren. Der Fußball-Bundesligist würdigte Schnoor im Nachruf auf seiner Homepage als "einen der bedeutendsten Torhüter" seiner Vereinsgeschichte. Der gebürtige Hamburger stand von 1952 bis 1967 im HSV-Tor und bestritt 507 Pflichtspiele. Neben der deutschen Meisterschaft gewann er zehnmal den Oberliga-Titel und holte 1963 den DFB-Pokal.

139 Mal spielte er zu null - so oft wie kein anderer HSV-Schlussmann. 1963 war er auch beim ersten Bundesliga-Spiel des HSV dabei. Die 2022 gestorbene HSV-Legende Uwe Seeler beschrieb seinen Mannschaftskollegen einst als "Mann der tausend Hände". Dem HSV blieb er auch nach seiner Spielerlaufbahn eng verbunden. Bis ins hohe Alter war er regelmäßiger Besucher der Heimspiele im Volksparkstadion.

HSV trauert um den "Mann der tausend Hände"
17:09 Uhr

Hertha BSC bereitet mögliches Trainerbeben vor

Mit der 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn am vergangenen Wochenende sind die Aufstiegshoffnungen des Fußball-Zweitligisten Hertha BSC nur noch theoretischer Natur. Für sein viertes Jahr in der Zweitklassigkeit bereitet der Hauptstadtklub offenbar schon eine Umstrukturierung vor. Wie die "Sport Bild" berichtet, sondiere Hertha BSC derzeit den Trainermarkt, um nach möglichen Nachfolgern von Trainer Stefan Leitl zu suchen. Der 48-Jährige hat zwar den drittbesten Punkteschnitt (1,51) eines Hertha-Trainers seit 2000 (hinter Markus Babbel und Falko Götz), jedoch trotz kräftiger Investitionen in den Kader den Aufstieg verpasst. Laut "Sport Bild" kursieren aber noch keine konkreten Namen von Kandidaten, die Leitl ersetzen könnten.

Hertha BSC bereitet mögliches Trainerbeben vor
16:28 Uhr

Streik zum Bundesliga-Kracher: BVB mit eindringlichem Appell

Weil ein Verkehrschaos droht, mahnt Borussia Dortmund alle Fans vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) zu einer "sehr frühzeitigen" Anreise - am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Gewerkschaft Verdi plant für Freitag und Samstag ganztägige Streiks im öffentlichen Personennahverkehr.

Sämtliche Stadtbahn- und Buslinien sowie die H-Bahn von DSW21 werden nicht fahren, warnte der BVB. Der Fernverkehr der Bahn und der Regionalverkehr (S-Bahnen, RE und RB) seien nicht betroffen. Fans ohne Parkausweise für die Parkplätze A bis F werden eindringlich gebeten, am Spieltag erst gar keine Anfahrt zu unternehmen. Sie sollen möglichst außerhalb parken und den Rest des Weges anderweitig zurücklegen. Nach dem Verlassen des Stadions seien lange Wartezeiten einzuplanen. Nebenan in der Westfalenhalle wird beim "Arena Rave" am Samstagabend mit 8000 Besuchern gerechnet. In der Helmut-Körnig-Halle werden zudem am Wochenende die deutschen Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik ausgetragen.

Streik zum Bundesliga-Kracher: BVB mit eindringlichem Appell
15:57 Uhr

Kwasniok ist seine Klarstellung "extrem wichtig"

Lukas Kwasniok vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat nach irritierenden Worten um Entschuldigung gebeten. Im Anschluss an das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (2:2) hatte sich der Trainer über fehlende Unterstützung der Fans beklagt. Diese hatten aufgrund eines medizinischen Notfalls im Stadion geschwiegen, am Tag nach dem Spiel war ein 90 Jahre alter Fan im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. "Ich bitte um Entschuldigung", sagte Kwasniok vor dem Spiel beim FC Augsburg am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker): "Ich glaube, es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball. Das ist die Geburt und der Tod eines Menschen."

Die Lage sei "unübersichtlich" gewesen, sagte Kwasniok: "Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist. Ich hoffe, das ist der richtige Moment, um mein Beileid auszusprechen, ihnen viel Kraft zu wünschen. Es gibt, glaube ich, im Leben nichts Schlimmeres, als einen geliebten Menschen zu verlieren. Das ist mir extrem wichtig." Am Samstag hatte Kwasniok gesagt, dass ein eingestellter Support für die Mannschaft grundsätzlich schade sei, "weil das Heimspiel in dem Moment dann nicht mehr ein solcher Vorteil ist, wie es mit Support der Südkurve der Fall ist". Die Aussagen hatten in der Folge für Kritik gesorgt.

Kwasniok ist seine Klarstellung "extrem wichtig"
15:07 Uhr

Kot vor Trainingsgelände: Fans protestieren gegen Negativserie

Die Fans des italienischen Fußball-Erstligisten FC Turin haben aufgrund der Negativserie ihrer Mannschaft die Nase gestrichen voll - und deswegen zu ungewöhnlichen Protestmaßnahmen gegriffen. Einige Anhänger hinterließen mehrere Haufen Kot vor dem Trainingsgelände, dazu das passende Banner "Merde come Cairo", zu Deutsch "Scheiße wie Cairo" - eine klare Spitze gegen Vereinspräsident Urbano Cairo. Videos in den sozialen Medien zeigten eine Gruppe von Personen, die aus der Ladefläche eines Pickups Mist vor ein Zugangstor schaufelten.

Der Verein hatte am vergangenen Sonntag beim 0:3 beim CFC Genua seine sechste Liga-Niederlage seit dem Jahreswechsel kassiert und danach Cheftrainer Marco Baroni entlassen. In der Tabelle der Serie A liegt Turin mit nur drei Punkten Vorsprung vor den direkten Abstiegsplätzen auf dem 15. Rang. Bereits im Dezember war es in der Führungsebene des Vereins zu einem Umbruch gekommen, Sportdirektor Davide Vagnati wurde nach mehr als fünf Jahren entlassen. Cairo, ein 68 Jahre alter Geschäftsmann, hatte Turin 2005 übernommen.

Kot vor Trainingsgelände: Fans protestieren gegen Negativserie
14:19 Uhr

Vom Wintersport auf die Straße: Weltmeister wechselt Sportart

Der frühere Junioren-Weltmeister Jakob Lange beendet seine Laufbahn als Nordischer Kombinierer und konzentriert sich künftig auf den Marathon. Der 30-Jährige hatte zuletzt in Sevilla eine persönliche Bestzeit von 2:16:40 Stunden aufgestellt. "Ich habe die besten Zeiten der Nordischen Kombination miterlebt, habe unglaublich viele, wertvolle positive wie auch negative Erfahrungen gemacht und bin sehr dankbar dafür", sagte Lange. "Und ich denke, ich kann auch stolz sein auf das, was ich erreicht habe, auch wenn ich immer wieder durch Verletzungen oder Krankheit im falschen Augenblick ausgebremst wurde und mich auch mit einigen Enttäuschungen auseinandersetzen musste."

Lange galt einst als Ausnahmetalent, der große Durchbruch aber blieb ihm verwehrt. Dreimal gewann er die Gesamtwertung des zweitklassigen Continental Cups. Nun will er sich "unter den besten 15 Marathonläufern in Deutschland etablieren".

Vom Wintersport auf die Straße: Weltmeister wechselt Sportart
13:25 Uhr

Reserve des FC Bayern kassiert Punktabzug - wegen ihrer Fans

Die zweite Mannschaft des FC Bayern ist wegen des wiederholten Einsatzes von Pyrotechnik ihrer Fans mit einem Punktabzug belegt worden. Wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bekannt gab, wurde dem Regionalligisten ein Zähler abgezogen. Demnach hätten die Anhänger der Bayern in der Partie gegen Wacker Burghausen Anfang Dezember zum zehnten Mal in der laufenden Saison gegen die "Platzdisziplin" verstoßen, auch eine Geldstrafe in Höhe von 26.000 Euro wird fällig.

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Dem Bayerischen Fußball-Verband gefällt das nicht. (Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS)

Durch den Punktverlust rutschen die Münchner in der Tabelle auf den siebten Platz ab, der Rückstand auf den Tabellenführer 1. FC Nürnberg II beträgt nun 17 Zähler. In der Partie gegen Burghausen hatten Bayern-Fans laut BFV "wiederholt pyrotechnische Gegenstände abgebrannt und damit auch Spieler auf dem Feld akut gefährdet", die Partie musste zwischenzeitlich unterbrochen werden. Wie der BFV jedoch mitteilte, könne der Punktabzug noch rückgängig gemacht werden, sollte der Verein einen oder mehrere Täter ausfindig machen.

Reserve des FC Bayern kassiert Punktabzug - wegen ihrer Fans
12:58 Uhr

Superstar fehlt Real in der Champions League

Real Madrid muss im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Benfica Lissabon auf Stürmerstar Kylian Mbappé verzichten. Der 27-Jährige steht für die Begegnung (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) aufgrund von Knieproblemen nicht im Kader des spanischen Fußball-Rekordmeisters. Trainer Alvaro Arbeloa hatte gestern noch erklärt, Mbappé sei trotz Schmerzen "bereit zu spielen". Madrid hatte das Hinspiel 1:0 gewonnen, die Partie in Lissabon war von mutmaßlichen rassistischen Beleidigungen gegen Torschütze Vinicius Junior überschattet worden.

Mbappé führt mit 13 Treffern die Torjägerliste der laufenden Champions-League-Saison an. Damit war er für über 60 Prozent der Tore seines Teams verantwortlich. Der französische Nationalspieler hatte schon im Dezember über Knieprobleme geklagt.

Superstar fehlt Real in der Champions League
12:33 Uhr

"In San Siro geht das Licht aus": Presse zieht über Inter her

"Blamage", "Katastrophe", "Enttäuschung": Nach dem überraschenden Aus des Vorjahresfinalisten in der Champions League ist die italienische Presse hart mit Inter Mailand ins Gericht gegangen. Das 1:2 im Rückspiel der Playoffs gegen den klaren Außenseiter FK Bodö/Glimt ließ die Beobachter in der stolzen Fußball-Nation eine Woche nach dem 1:3 im Hinspiel konsterniert zurück.

"Für diese Blamage gibt es keine Entschuldigungen. Eine vorhersehbare und verschlafene Mannschaft bricht gegen die Norweger zusammen", schrieb die "Gazzetta dello Sport" über das Ausscheiden des Tabellenführers der Serie A: "Die norwegische Fahne weht über San Siro." Auch der "Corriere dello Sport" fand deutliche Worte: "Inter, eine Katastrophe! In San Siro geht das Licht aus", titelte die Zeitung mit Blick auf die verpasste "Remuntada", die erhoffte Aufholjagd. "Inter verabschiedet sich auf bittere und enttäuschende Weise aus der Champions League", kommentierte "Tuttosport".

"In San Siro geht das Licht aus": Presse zieht über Inter her
11:53 Uhr

"Fieber und Schüttelfrost": So kämpfte DHB-Star ums EM-Finale

Justus Fischer spielte bei der Handball-Europameisterschaft eine wichtige Rolle im deutschen Team. Der 23-jährige Kreisspieler fiel durch seine "Monster-Blocks" auf, begeisterte Fans und Teamkollegen. Ausgerechnet im Finale aber fiel er aus. Krank, vermutlich hatte er sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Über den Tag des Finals gegen den späteren Sieger Dänemark berichtet er nun bei Sky "Meine Geschichte". "Drei Stunden vor dem Spiel war die Frage: Kannst du mit, oder kannst du nicht mit? Zu dem Zeitpunkt hatte ich Fieber und Schüttelfrost, das war alles nicht so geil", so Fischer.

Er sei dennoch zur Halle gebracht worden, um einen Belastungstest zu absolvieren. "Ich habe dann versucht, auf dem Fahrrad etwas zu belasten. Dann wurde mir direkt schwindelig, ich musste mich wieder übergeben", sagte der Hannoveraner. "Da war klar, dass ich der Mannschaft nicht helfen kann. Da war die Entscheidung klar." Er musste das Spiel dann im TV auf seinem Hotelzimmer verfolgen - gesehen hat er aber nicht viel, so Fischer. "Ich muss ehrlich sagen, ich habe ungefähr 70 Prozent des Finales verschlafen, weil es mir richtig schlecht ging." Sein Team verlor 27:34 (16:18), gewann aber Silber. Bei der Siegerehrung trug Kumpel David Späth Fischers Trikot.

"Fieber und Schüttelfrost": So kämpfte DHB-Star ums EM-Finale
11:22 Uhr

Rummenigge kritisiert "unmoralische" Zahlungen an Berater

Nach Uli Hoeneß und Matthias Sammer hat sich auch Karl-Heinz Rummenigge dafür ausgesprochen, die Macht der Spielerberater zu begrenzen. "Wir brauchen Reformen, weil es kann so in diesem Maße, wie wir die Entwicklung jetzt auch finanzieller Natur sehen, nicht weitergehen", sagte der frühere Vorstandsboss des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München in einem FIFA-Interview: "Wir gelangen immer mehr in Abhängigkeiten von Beratern, die einen Einfluss auf Spieler nehmen, der ungeheuerlich ist mittlerweile. Wir haben bei Transferausgaben mittlerweile Zahlungen an Berater, die sind, ich würde mal sagen, unmoralisch."

Ähnlich kritisch sieht Rummenigge die Gehaltsentwicklung bei den Profis. "Wir kommen in immer höhere Sphären rein, die kein Mensch draußen mehr versteht", sagte der frühere Nationalspieler: "Das ist den Leuten irgendwann nicht mehr vermittelbar. Wir müssen ein bisschen aufpassen im Fußball, dass wir die Schraube da nicht überdrehen."

Rummenigge kritisiert "unmoralische" Zahlungen an Berater
11:03 Uhr

"Mr. Fallrückzieher" bewertet die spektakulärsten Kunsttore

Klaus Fischer ist der Schütze des "Tor des Jahrhunderts" und bekannt für seine spektakulären Fallrückzieher. "Mister Fallrückzieher" bewertet bei ntv die beeindruckendsten Kunsttore der letzten Jahrzehnte. Wer landet auf Platz eins?

"Mr. Fallrückzieher" bewertet die spektakulärsten Kunsttore
10:21 Uhr

Biathletin quälte sich mit Knöchel-Fraktur zu Olympia

Die belgische Biathletin Maya Cloetens hat bei den Olympischen Winterspielen ein besonderes Drama durchlebt. Sie ist mit einer Fraktur im Knöchel an den Start gegangen, berichtet sie auf Instagram. "Am 20. Januar wurde eine einfache Routineuntersuchung aufgrund eines komischen Schmerzes im Knöchel zu einem Albtraum." Die Maßnahme: "Mir wurde geraten, mich für sechs Wochen zu erholen, was hieß: kein Olympia." Das wollte Cloetens aber nicht.

Während der Olympischen Spiele bekam sie dann auch noch Covid, ging aber dennoch im Sprint an den Start. "Diese Spiele waren mit dem Druck, den Erwartungen, der Aufregung, der Verletzung und der Krankheit ein mentaler Kampf. Und ich denke, ich kann sagen: Ich habe diesen Kampf gewonnen!", so die 24-Jährige.

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Biathletin quälte sich mit Knöchel-Fraktur zu Olympia
09:42 Uhr

Fußball-Topklub wird Opfer eines Cyberangriffs

Frankreichs neunmaliger Fußball-Meister Olympique Marseille ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie der Klub auf seiner Homepage mitteilte, sei die Situation durch den umgehenden Einsatz der technischen Teams und spezialisierten Dienstleister schnell unter Kontrolle gebracht worden. "Unser Spielbetrieb läuft derzeit normal und unter voller Sicherheit weiter, und wir untersuchen den Vorfall weiterhin", hieß es. Wer hinter dem Angriff steckt, ist unklar. Der Tabellenvierte der Ligue 1 verwies lediglich auf ein Aufleben von nationalen und internationalen Angriffen auf große Organisationen.

Der Verein versicherte seinen Anhängern, "dass keine Bankdaten oder Passwörter kompromittiert wurden". Man habe die zuständigen Behörden eingeschaltet und es werde Anzeige erstattet. Zugleich appellierte OM an seine Fans, die eigene digitale Sicherheit zu gewährleisten durch starke Passwörter und Wachsamkeit gegen Phishing-Angriffe.

Fußball-Topklub wird Opfer eines Cyberangriffs
09:15 Uhr

Deutschland eine Sportnation? Bundestrainer stellt das infrage

Der Handball-Bundestrainer der Frauen, Markus Gaugisch, hat Deutschlands Status als Sportnation infrage gestellt. Der 50-Jährige äußerte sich beim "Mannheimer Morgen" kritisch zur gesellschaftlichen Bedeutung des Sports hierzulande und zur strukturellen Entwicklung insbesondere im Frauenbereich. "Wir könnten uns sogar fragen, ob Deutschland überhaupt noch eine Sportnation ist", sagte Gaugisch: "In Dänemark treiben 75 Prozent der Bevölkerung aktiv Sport, in Deutschland sind es 25 Prozent. Wenn ich dann noch sehe, wie die öffentlichen Sportstätten in Deutschland zugänglich sind, stimmt mich das nachdenklich."

Dabei meint der Handballcoach, der die DHB-Frauen im Dezember zu Silber bei der Heim-WM geführt hat, "nicht die Sporthallensituation, sondern schauen wir uns einfach die Schulhöfe mit einem Basketballkorb an. Da hängt nicht selten ein Schild: Ab 17.30 Uhr darf nicht mehr Basketball gespielt werden, weil sich Leute aus der Umgebung dadurch von spielenden Kindern gestört fühlen. Wir haben viel zu strenge Restriktionen und müssen uns dann auch nicht wundern, wenn weniger Kinder Sport treiben. Wir titulieren uns gerne als Sportnation, aber den Sport wirklich leben – das machen wir in Deutschland nicht mehr. Deswegen sind wir auch keine richtige Sportnation mehr."

Deutschland eine Sportnation? Bundestrainer stellt das infrage
08:39 Uhr

Todesfall überschattet Flensburger Sieg im Europapokal

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der European League dem THW Kiel auf den Fersen. Am Abend gewann der Handball-Bundesligist mit 40:35 (21:20) gegen Montpellier. Doch die Freude ist schwer getrübt. Denn schon vor dem Anwurf gab es in der Flensburger Arena einen Notfall im Publikum. Eine Person verstarb. "Mit großer Betroffenheit müssen wir mitteilen, dass es bei unserem EHF Heimspiel gegen Montpellier zu einem medizinischen Notfall kam. Leider blieben alle eingeleiteten Maßnahmen erfolglos", heißt es in einer Mitteilung der SG Flensburg-Handewitt. "Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Der Handball und alles Sportliche rücken heute in den Hintergrund", so Geschäftsführer Holger Glandorf.

Die Einlaufshow und Musik blieb an dem Abend aus, die Fanszene verzichtete auf ihren sonst lautstarken Support. Sportlich bedeutet der Sieg beste Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Allerdings: Nur der Erstplatzierte zieht direkt ins Viertelfinale ein, der Zweite und Dritte muss noch den Umweg über Playoffs nehmen.

Todesfall überschattet Flensburger Sieg im Europapokal
07:37 Uhr

Alkohol-Eklat bei Olympia: Schwere Vorwürfe gegen Skisprung-Trainer

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Igor Medved (hier mit einer Fahne) ist immer noch suspendiert. (Foto: IMAGO/GEPA pictures)

Nachdem er bei den Olympischen Spielen schwer angetrunken erwischt wurde, musste der finnische Skisprung-Trainer Igor Medved die Spiele umgehend verlassen. Mittlerweile sind neue Details zu dem Fall bekannt, die kein gutes Licht auf den Übeltäter werfen. Medved hat sich bei den Olympischen Spielen 2026 offenbar deutlich mehr zu Schulden kommen lassen, als bislang angenommen wird. Recherchen der finnischen Zeitung "Iltalehti" haben ergeben, dass der derzeit noch immer suspendierte Coach nicht nur an einem Olympia-Abend betrunken war.

Es heißt, dass Medved an "mehreren Tagen" während der Spiele unter dem Einfluss von Alkohol gestanden habe. An einem Abend nach einem Wettkampf soll er sogar von der örtlichen Polizei gestoppt worden sein, weil er schwankend durch die Gegend lief. Ein weiteres Mitglied des finnischen Teams soll zu diesem Zeitpunkt mit ihm unterwegs gewesen sein. Schon unmittelbar nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen hatte die finnische Zeitung von einem Vorfall berichtet, der sich im vergangenen Winter beim Weltcup-Springen in Sapporo ereignete. Medved hatte demnach damals so tief ins Glas geschaut, dass er am nächsten Morgen den Bus zum Flughafen verpasste.

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Alkohol-Eklat bei Olympia: Schwere Vorwürfe gegen Skisprung-Trainer
06:34 Uhr

Bayer 04 hat Angst vor der Champions-League-Auslosung

Nach einer in allen Belangen dürftigen Nullnummer blickte Robert Andrich bang in Richtung Achtelfinal-Auslosung. Dass der Kapitän von Bayer Leverkusen mit Sorgenfalten auf der Stirn den kommenden Gegner erwartete, hatte allerdings weniger mit dem enttäuschenden 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zu tun, als vielmehr mit der besonderen Konstellation in der nächsten Runde der Champions League.

"Dass es ein Topklub werden wird, war uns von vornherein klar", sagte Andrich bei Prime Video über die möglichen Kontrahenten Bayern München und FC Arsenal, die bei der Ziehung am Freitag (12.00 Uhr) auf den deutschen Fußball-Vizemeister warten. Aus seiner Vorliebe machte er kein Hehl. "Ich bleibe bei meiner Meinung: Ich würde ungern eine deutsche Mannschaft haben, damit vielleicht noch genug deutsche Mannschaften drin bleiben können."

In der Form von Dienstagabend ist Leverkusen weder gegen den deutschen Rekordmeister, noch gegen den Tabellenführer der Premier League Favorit. "Das Weiterkommen ist das Einzige, was wir Positives rausziehen können", sagte Andrich, "es war alles viel zu behäbig. Alles muss anders aussehen, wenn wir eine Chance haben wollen, etwas zu gewinnen."

Bayer 04 hat Angst vor der Champions-League-Auslosung
05:43 Uhr

Donald Trump empfängt US-Goldhelden, aber nicht alle erscheinen

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Das Eishockeyteam bei Trumps Rede zur Lage der Nation. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Präsident Donald Trump hat bei seiner Rede zur Lage der Nation das olympische US-Eishockeyteam der Männer ins Rampenlicht gerückt. Vor beiden Kammern des US-Parlaments lobte er die Spieler für ihren Olympia-Erfolg und bezeichnete den Sieg gegen Kanada als Beleg dafür, dass "unser Land wieder gewinnt". Die Anwesenden im Kapitol in Washington skandierten "USA" und applaudierten den Sportlern, die auf der Zuschauertribüne aufstanden und ihre Goldmedaillen hochhielten.

Nicht alle der 25 Spieler waren nach Washington gekommen, berichtet der "Guardian". Brock Nelson, Jackson LaCombe, Jake Guentzel, Jake Oettinger und Kyle Connor blieben der Veranstaltung fern. Sie wurden entweder in Minnesota geboren oder haben große Teile ihrer Jugend dort verbracht. Minnesota war Anfang des Jahres Schauplatz der teils tödlichen Einsätze der ICE-Behörde. Trump hatte das Team zuvor bereits im Weißen Haus empfangen.

Trump kündigte an, dem Torhüter Connor Hellebuyck die höchste zivile Auszeichnung der USA zu verleihen, die "Freiheitsmedaille des Präsidenten" (Presidential Medal of Freedom). Nie habe er einen Torhüter besser spielen sehen, sagte der Republikaner.

Donald Trump empfängt US-Goldhelden, aber nicht alle erscheinen