Der Sport-TagDonald Trump empfängt US-Goldhelden, aber nicht alle erscheinen

Präsident Donald Trump hat bei seiner Rede zur Lage der Nation das olympische US-Eishockeyteam der Männer ins Rampenlicht gerückt. Vor beiden Kammern des US-Parlaments lobte er die Spieler für ihren Olympia-Erfolg und bezeichnete den Sieg gegen Kanada als Beleg dafür, dass "unser Land wieder gewinnt". Die Anwesenden im Kapitol in Washington skandierten "USA" und applaudierten den Sportlern, die auf der Zuschauertribüne aufstanden und ihre Goldmedaillen hochhielten.
Nicht alle der 25 Spieler waren nach Washington gekommen, berichtet der "Guardian". Brock Nelson, Jackson LaCombe, Jake Guentzel, Jake Oettinger und Kyle Connor blieben der Veranstaltung fern. Sie wurden entweder in Minnesota geboren oder haben große Teile ihrer Jugend dort verbracht. Minnesota war Anfang des Jahres Schauplatz der teils tödlichen Einsätze der ICE-Behörde. Trump hatte das Team zuvor bereits im Weißen Haus empfangen.
Trump kündigte an, dem Torhüter Connor Hellebuyck die höchste zivile Auszeichnung der USA zu verleihen, die "Freiheitsmedaille des Präsidenten" (Presidential Medal of Freedom). Nie habe er einen Torhüter besser spielen sehen, sagte der Republikaner.