Dienstag, 25. Januar 2022Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Stephan Uersfeld
21:14 Uhr

Oberverwaltungsgericht kippt 2G-Regelung für Outdoor-Sportler

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat die 2G-Regelung für die Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel in Niedersachsen außer Vollzug gesetzt. Wie das Gericht mitteilte, gab der 14. Senat einem Eilantrag einer Golfspielerin statt, die nicht geimpft oder genesen ist. Die Regelung in der Corona-Verordnung sei mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nicht vereinbar. Der Beschluss ist unanfechtbar. Zwar ist damit die Regelung für Mannschaftssportarten auch aufgehoben, sie könne aber verordnet werden, entschieden die Richter.

Die umfassende Untersagung der Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel durch Menschen, die nicht über einen Impf- oder einen Genesenennachweis verfügen, erweise sich als unangemessen und verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigter Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit. Bei der Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel sei ein signifikant erhöhtes Infektionsrisiko nicht in jedem Fall auszumachen. Ohne Zweifel bestehe es dort, wo Mannschaftssport betrieben wird, die die Einhaltung eines Abstandsgebots oder einer Maskenpflicht nicht erwarten lasse - zum Beispiel Fußball, Basketball. Bei der Ausübung von Individualsport unter freiem Himmel (Leichtathletik, Tennis, Golf) liegt aus Sicht des OVG ein erhöhtes Infektionsrisiko hingegen fern.

20:48 Uhr

"Alkoholiker auf dem Weg der Besserung": Ahonen spricht über Sucht-Probleme

Skisprung-Legende Janne Ahonen hat offen über seine großen Alkoholprobleme gesprochen. "Ich bin ein Alkoholiker auf dem Weg der Besserung", sagte der Rekordsieger der Vierschanzentournee dem finnischen Fernsehsender YLE. Ahonen berichtete, dass er von 2013 bis zu einem bösen Rückschlag im Frühjahr 2021 trocken gewesen sei. Nach ein paar Bier mit Freunden sei seine alte Sucht wieder aufgebrochen, "meine Krankheit war weder behandelt worden, noch war ich geheilt", sagte er.

Ahonen entschloss sich damals, erstmals professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. "Ich musste meinen Stolz hinunterschlucken", sagte er. In seiner aktiven Karriere habe er sich wie ein Rockstar gefühlt, erzählte Ahonen - und mitunter auch so benommen. 2005 in Planica sprang er nach einer durchzechten Nacht 240 Meter weit und stürzte mit reichlich Restalkohol im Blut schwer.

19:59 Uhr

Inter statt Newcastle: Gosens wird immer beliebter

Inter Mailand ist laut Medienberichten an einer Verpflichtung des deutschen Fußball-Nationalspielers Robin Gosens (27) interessiert. Der italienische Meister verhandle mit Gosens' derzeitigem Verein Atalanta Bergamo über einen Transfer, berichteten unter anderem die Tageszeitung "Gazzetta dello Sport" und der "Kicker". In Mailand soll der derzeit verletzte Profi auf der linken Außenbahn als Verstärkung geholt werden. Im Gespräch sei zunächst ein Leihgeschäft und ein finaler Transfer dann im Sommer.

Gosens arbeitet aktuell an einem Comeback, nachdem er Ende September eine schwere Oberschenkelverletzung erlitten hatte. Der Rheinländer hofft, im Februar wieder einsatzbereit zu sein. Zuletzt war bereits bekannt geworden, dass sich Newcastle United aus der Premier League um Gosens bemüht. Berichten zufolge bieten die Engländer dem deutschen Nationalspieler einen langfristigen Vertrag und ein fast dreimal höheres Gehalt als in Bergamo. Der "Corriere dello Sport" schrieb, dass Gosens "außerordentlich begeistert" sei vom Angebot aus Newcastle.

18:04 Uhr

Verteidigungsministerin Lambrecht reist nicht nach Peking

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht wird einem Medienbericht zufolge nicht zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele nach Peking reisen. Dies teilte die SPD-Politikerin auf Anfrage des Nachrichtenportals "t-online" mit. "Weder Frau Bundesministerin der Verteidigung noch ein anderer Vertreter der Leitungsebene des Ministeriums beabsichtigt, zu den Olympischen Winterspielen 2022 zu reisen", sagte ein Sprecher des Ministeriums. Gut ein Drittel der 149 deutschen Olympia-Starter sind Sportsoldaten. Die Winterspiele beginnen am 4. Februar und enden am 20. Februar.

Einen diplomatischen Boykott der Winterspiele strebt die Bundesregierung zumindest derzeit allerdings nicht an. Es bestehe weiterhin der Wille, "eine europaeinheitliche Lösung zu finden", sagte ein Regierungssprecher "t-online" zu den Plänen von Bundeskanzler Olaf Scholz. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) geht davon aus, dass auch der Bundeskanzler fernbleibt. "Nach heutigem Kenntnisstand rechnen wir nicht damit, dass wir Gäste aus der deutschen Politik bei den Olympischen Winterspielen akkreditieren werden", sagte ein Sprecher zu "t-online".

17:25 Uhr

Titelverteidiger Spanien müht sich ins EM-Halbfinale

Titelverteidiger Spanien hat bei der Handball-EM als zweites Team das Halbfinale erreicht. Der Europameister mühte sich im abschließenden Hauptrundenspiel in Bratislava zu einem 28:27 (14:13) gegen Polen und qualifizierte sich damit zum sechsten Mal in Folge für die Medaillenspiele einer Europameisterschaft. Gegen wen die Spanier, die zum Auftakt der Hauptrunde die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) klar bezwungen hatten (29:23), in Budapest im Kampf um das Endspiel antreten, steht noch nicht fest. Aus der Parallelgruppe hatte sich Weltmeister Dänemark am Montag das erste Halbfinal-Ticket gesichert.

16:21 Uhr

"Würfeln die eigentlich?" Köln-Geschäftsführer wettert gegen Bund-Länder-Treffen

Kein Verständnis hat der Finanz-Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, Alexander Wehrle, bezüglich der Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens am Montag, bei dem es keine Lockerungen für den Sport bei den erlaubten Zuschauerzahlen gegeben hatte. "Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wenn in der Elbphilharmonie in Hamburg von 2100 möglichen Zuschauern 2000 in einem geschlossenen Raum sind, und ein paar Kilometer weiter im Hamburger Stadion auch 2000, weil das eben die Grenze ist", sagte Wehrle dem Express.

Er sieht keine Transparenz angesichts des bundesweiten Flickenteppichs: "Wer hat denn die 2000 in Hamburg festgelegt? Und wer die 750 in Köln? Und wer die 1000 in Mainz? Würfeln die eigentlich?" Wehrle, künftiger Vorstandschef des Ligakonkurrenten VfB Stuttgart, sieht sogar eine höhere Ansteckungsgefahr ohne viele Fans im Stadion: "Und was passiert jetzt? Die 49.000, die nicht ins Stadion können, die treffen sich jetzt womöglich zu Hause. Ohne 2G. Ist das besser?" Die weiterhin ausgesetzte Fan-Rückkehr in die Stadien sei "absolut überhaupt nicht mehr verhältnismäßig. Es ist rational nicht mehr erklärbar", so Wehrle.

15:07 Uhr

Nachfolger von Manuel Neuer? FC Bayern verlängert mit 20-jährigem Top-Talent

Der FC Bayern hat den Vertrag mit Torwart-Talent Lukas Schneller vorzeitig verlängert. Wie die Münchner mitteilten, unterschrieb der 20 Jahre alte Schlussmann der Amateure einen neuen Kontrakt bis Ende Juni 2024. Der gebürtige Münchner bestreitet derzeit seine zehnte Spielzeit für den Verein. Der FC Bayern II ist Tabellenzweiter der Regionalliga Bayern. "Lukas ist ein sehr ehrgeiziger junger Keeper, leider wurde er in der bisherigen Saison vom Verletzungspech verfolgt. Mit seiner Entwicklung als Torwart sind wir aber sehr zufrieden und glauben, dass er bei uns auch die nächsten Schritte machen kann", sagte Nachwuchschef Jochen Sauer.

14:03 Uhr

74-jährige Trainer-Legende folgt auf 70-jährige Trainer-Legende in Premier League

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Hodgson (links) löst Ranieri ab.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Der FC Watford hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge nur einen Tag nach der Trennung von Coach Claudio Ranieri einen Nachfolger gefunden. Demnach kehrt der frühere englische Fußball-Nationaltrainer Roy Hodgson nach einem halben Jahr aus dem Ruhestand zurück. Der 74-Jährige soll die Hornets, die nur 14 Punkte aus 20 Spielen geholt haben und den vorletzten Platz der Premier-League-Tabelle belegen, vor dem Abstieg retten.

Hodgson wird nach Ranieri und dessen Vorgänger Xisco Munoz bereits der dritte Watford-Coach in dieser Saison. Der Trainerveteran hatte seine Laufbahn im vergangenen Sommer nach vier Spielzeiten bei Crystal Palace beendet, die Möglichkeit eines Comeback jedoch nicht ausgeschlossen. Zuvor hatte Hodgson unter anderem den FC Liverpool, den FC Fulham, Inter Mailand sowie die Nationalteams der Schweiz und Finnlands trainiert. Von Ranieri hatte sich der FC Watford am Freitag nach nur dreieinhalb Monaten getrennt.

13:08 Uhr

Hertha BSC wildert bei Abstiegskonkurrent: Verteidiger kommt vom VfB Stuttgart

Fußball-Bundesligist Hertha BSC steht vor der Verpflichtung des zweiten Winter-Neuzugangs. Nach dem norwegischen Verteidiger Fredrik André Björkan soll auch Marc Oliver Kempf vom Ligarivalen VfB Stuttgart die Abwehr der Berliner verstärken. Vorbehaltlich der medizinischen Untersuchungen wird der 26-Jährige mit sofortiger Wirkung einen Vertrag bis 2026 unterschreiben, wie der Verein am Dienstag auf seiner Internetseite mitteilte. Kempf hat für Eintracht Frankfurt, den SC Freiburg und Stuttgart insgesamt 110 Bundesligaspiele absolviert und dabei neun Treffer erzielt. In dieser Spielzeit kam der gebürtige Hesse in zwölf Ligaspielen zum Einsatz und erzielte drei Tore - allein zwei Treffer beim 5:1-Erfolg des VfB über Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth zum Saisonauftakt.

12:34 Uhr

Trotz MPK-Beschluss beendet Bayern Geisterspiele: 10.000 Zuschauer erlaubt

In der Fußball-Bundesliga darf in Bayern wieder vor bis zu 10.000 Zuschauern gespielt werden. Das Kabinett beschloss in München damit bis auf Weiteres das Ende der Geisterspiele. Die Regelung gilt auch für andere Profiligen. Neben der Personenobergrenze von 10.000 gelten für die überregionalen Sportveranstaltungen weitere Einschränkungen: Es dürfen maximal 25 Prozent der Kapazitäten genutzt werden, die Fans müssen geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sein (oder geboostert) sowie eine FFP2-Maske tragen. Dazu gilt ein Alkoholverbot.

Der Freistaat wagt sich damit in der heiß diskutierten Zuschauerfrage vor dem Hintergrund hoher Corona-Zahlen überraschend weit vor. Die Länderchefs hatten sich am Montag darauf verständigt, dass die Staats- und Senatskanzleien bis zum 9. Februar eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren sollen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte allerdings schon zuvor angekündigt, dass er notfalls einen Alleingang Bayerns wagen würde.

11:55 Uhr

Umstrittener IOC-Boss Thomas Bach trifft Chinas Staatschef Xi Jinping

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Bach und Jinping im Januar 2019.

(Foto: imago/Xinhua)

Präsident Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat sich zehn Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Peking mit Chinas Staatschef Xi Jinping getroffen. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Es war in Zeiten der Corona-Pandemie eines von wenigen Treffen des chinesischen Präsidenten mit einem ausländischen Besucher.

Bach war am Samstag in Peking eingetroffen und hatte sich als Vorsichtsmaßnahme drei Tage in Isolation begeben. Auf Bach warten vor der Eröffnungsfeier der Spiele am 4. Februar noch einige Termine. Unter anderem tagt am 2. Februar die IOC-Exekutive, am 3. Februar findet die 139. Session des Ringeordens statt.

11:19 Uhr

Wolfsburg-Boss verwundert: Wieso will niemand Wolfsburg-Stürmer Weghorst kaufen?

Wolfsburgs Sportchef Jörg Schmadtke wundert sich darüber, dass bei ihm auch in dieser Transferperiode bislang kein konkretes Angebot für VfL-Torjäger Wout Weghorst eingegangen ist. "Es ist überraschend, dass das bei einem so ist, der regelmäßig in der Fußball-Bundesliga Tore erzielt und der öffentlich hat verkünden lassen, dass er wechselwillig ist", sagte Schmadtke in einem Gespräch mit Wolfsburger Medien. Weghorst schoss bislang in 118 Bundesliga-Spielen 59 Tore für den VfL. Der 29 Jahre alte Niederländer würde gern in der englischen Premier League spielen und erweiterte deshalb auch während der ersten Saisonhälfte sein Beraterteam.

10:34 Uhr

Spiel trotz Tragödie angepfiffen: Massenpanik in Kamerun überschattet Afrika-Cup

Beim Afrika-Cup messen sich derzeit die besten Fußballer des Kontinents. Vor der Achtfinalbegegnung zwischen Kamerun und den Komoren kommt es zu einer Tragödie. Mehr Zuschauer als offiziell zugelassen, wollen ins Stadion gelangen, es kommt zu einer Massenpanik. Mehrere Menschen sterben.

10:00 Uhr

Von Let's-Dance zur Junioren-WM: Box-Hoffnung Zachenhuber nimmt Sturm ins Visier

Zumindest unter den Junioren steht Simon Zachenhuber schon jetzt ganz oben. In Karlsruhe sichert sich der 23-Jährige den Junioren-WM-Titel der IBF. Nach dem Triumph will er zur Abwechslung mal gegen einen alten Hasen kämpfen, wie der ehemalige Let's-Dance-Kandidat verrät.

09:23 Uhr

Der unglaubliche Rekord des "Ironman": Seit 13 Jahren immer dabei

Mit seinem 964. NHL-Einsatz in Serie hat Keith Yandle den Dauerbrenner-Rekord in der Eishockey-Profiliga eingestellt. Der "Ironman" von den Philadelphia Flyers ist seit dem 26. März 2009 in jedem Spiel aufgelaufen und zog nun mit Doug Jarvis gleich. "Als ich gesehen habe, wie mir meine Jungs zugejubelt haben und aufgestanden sind, wie auch die Fans, hat mir das viel bedeutet", sagte der Verteidiger: "Ich habe versucht, meine Routine beizubehalten und nicht über das Spiel nachzudenken." Beim 1:3 gegen die Dallas Stars egalisierte Eisenmann Yandle die Marke von Jarvis, der seit Dezember 1986 alleine an der Spitze gestanden hatte. Am Dienstag kann Yandle im Spiel bei den New York Islanders den heute 66-Jährigen hinter sich lassen. Yandle hat 1074 Hauptrundenspiele absolviert, hinzu kommen 58 Play-off-Partien. Der 35-Jährige hat in seiner NHL-Karriere seit der Saison 2006/07 für die Arizona Coyotes, die New York Rangers, die Florida Panthers und die Flyers gespielt.

09:02 Uhr

Markus Söder auf Watzke-Kurs: Corona-Beschränkungen "nicht fair"

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat trotz des Bund-Länder-Beschlusses, an den bisherigen Corona-Regeln festzuhalten, erneut Lockerungen für den Sport in Bayern angekündigt. "Es ist nicht ganz fair, dass wir in Hamburg in der Elbphilharmonie 2000 Leute haben, und woanders geht das nicht. Dass wir in einigen Fußballstadien 15.000 Leute haben, wir haben Geisterspiele. Also wenn, muss das schon vernünftig gleich sein", sagte der CSU-Chef am Montagabend in den ARD-Tagesthemen: "Und deswegen werden wir da einiges an Anpassungen machen." Konkreter wurde Söder (55) aber nicht. Einheitliche Regeln wären besser, betonte Söder.

Im Sport gehe es nicht nur um den Fußball. "Ob der FC Bayern München jetzt mehr oder weniger Zuschauer hat, der gewinnt trotzdem. Aber es muss fair und angemessen stattfinden", sagte Söder. So seien viele Vereine zum Beispiel im Handball, Basketball und Eishockey sehr stark betroffen.

08:30 Uhr

Australian Open heben "erbärmliches" Verbot auf: "Peng Shuai"-Shirts erlaubt

Tennis-Fans dürfen bei den Australian Open nun doch T-Shirts mit der Aufschrift "Wo ist Peng Shuai?" tragen. Tennis-Legende Martina Navratiolova hatte das Verbot als "erbärmlich" bezeichnet. Die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers reagierten nun und nahmen ihre Einschränkung zurück. Das bestätigte Turnierdirektor Craig Tiley, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. "Wenn sie das tun wollen, ist das in Ordnung", sagte Tiley demnach. Es sei aber niemand auf der Tennis-Anlage willkommen, der die Absicht habe, die Sicherheit der Fans zu stören. Banner sollen verboten bleiben, wie die australische Zeitung "The Age" berichtete.

Zuvor hatten die Veranstalter Zuschauern untersagt, T-Shirts als Unterstützung für Peng Shuai zu tragen und darauf verwiesen, dass ihre Eintrittskartenbedingungen keine politischen Botschaften erlauben. Peng Shuai, die frühere Weltranglisten-Erste im Doppel, hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Der Post wurde bald danach gelöscht.

08:01 Uhr

Nach Horror-Crash: Früherer Tour-Sieger Bernal mehrfach operiert

Der frühere Tour-de-France-Sieger Egan Bernal hat bei seinem schweren Trainingsunfall in seiner Heimat Kolumbien auch Verletzungen an der Brustwirbelsäule erlitten. Wie das Universitätsklinikum in der Nähe von Bogotá, in das Bernal gebracht wurde, in einer zweiten Erklärung mitteilte, wurde der 25-Jährige mehrfach operiert. Auf den Abschluss eines Eingriffs an der Brustwirbelsäule werde noch gewartet, danach soll es neue Informationen geben. Bernal hat sich der Mitteilung zufolge den Oberschenkel und die Kniescheibe gebrochen, außerdem erlitt er eine Brustkorbverletzung, die zu Blutungen führte, Flüssigkeit musste abgesaugt werden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge war Bernal auf dem Zeitfahrrad mit einem stehenden Bus kollidiert. Sein Team Ineos-Grenadiers bestätigte am Montagabend lediglich den Unfall und dass Bernal im Krankenhaus, ansprechbar und stabil sei. Bernal sollte die britische Mannschaft in diesem Jahr als Kapitän zur Tour führen.

07:30 Uhr

Der BVB will es wissen: Nationalspieler soll kommen

Noch ist der Abgang von Erling Haaland nicht offiziell. Aber bei Borussia Dortmund bereitet man sich naturgemäß bereits jetzt auf eine Zeit ohne den norwegischen Superstar vor. Nach Informationen des TV-Senders Sky soll der BVB jetzt Verhandlungen mit RB Salzburg aufgenommen haben. Es geht um einen möglichen Transfer von Nationalspieler Karim Adeyemi, der sich laut Medienberichten mit dem Bundesliga-Verein bereits geeinigt haben soll. Doch nun beginnt der komplizierte Teil: Der BVB muss sich mit Salzburg, die zwischen 30 und 40 Millionen Euro für den Spieler forden sollen, auf eine Ablösesumme einigen. Auch deswegen soll das dynamische Sportdirektoren-Duo Michael Zorc, der im Sommer ausscheidet, und Sebastian Kehl, Zorcs Nachfolger, zu Verhandlungen in Österreich gewesen sein. Adeyemi steht bei Salzburg noch bis 2024 unter Vertrag.

06:37 Uhr

Wehrte sich lange gegen Impfung: Olympiasieger stirbt nach Corona-Infektion

Der ungarische Sport trauert um seinen Kunstturn-Olympiasieger Szilveszter Csollany. Der Goldmedaillengewinner der Sommerspiele 2000 in Sydney an den Ringen starb nach offiziellen Angaben im Alter von 51 Jahren an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung. Csollany, der 1996 in Atlanta auch Olympia-Silber und zwei Jahre später den EM-Titel gewonnen hatte, arbeitete nach seiner aktiven Karriere in Island und Österreich als Trainer.

Csollany hatte sich im Verlauf der Corona-Pandemie in sozialen Netzwerken mehrfach als Impfgegner produziert. Als zur Fortführung seiner Trainer-Tätigkeit allerdings eine Impfung zur Voraussetzung wurde, ließ sich der Ex-Athlet jüngsten Medienberichten zufolge auch immunisieren. Bis zu seiner Infektion mit dem Corona-Virus im vergangenen Monat jedoch hatte Csollanys Organismus noch nicht ausreichend starke Antikörper gegen das Virus gebildet. Im Krankenhaus kämpften die Ärzte zuletzt auch mit einem Beatmungsgerät vergeblich um sein Leben.

06:01 Uhr

Afrika-Cup: Mindestens acht Tote bei Massenpanik vor Stadion

Der Tod von mindestens acht Menschen bei einer Massenpanik hat den Einzug von Gastgeber Kamerun ins Viertelfinale des Afrika-Cups überschattet. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht des kamerunischen Gesundheitsministeriums. Demnach seien auch mindestens 50 Menschen bei dem Gedränge vor dem Stadion in der Hauptstadt Jaunde am Montagabend verletzt worden.

Die Panik soll vor dem Südeingang des Olembe-Stadions vor dem Achtelfinale des Gastgebers gegen die Komoren (2:1) ausgelöst worden sein. Aufgrund von Corona-Vorgaben war die Kapazität des Stadions von eigentlich 60.000 auf 48.000 Besucher herabgesetzt worden. Das Ministerium erklärte, die Opfer seien "sofort" in Krankenwagen abtransportiert worden, aber "starker Verkehr verlangsamte den Transport". Der afrikanische Kontinentalverband CAF teilte mit, er untersuche die Situation und versuche, mehr Details über die Geschehnisse zu erfahren. Am Morgen will der Verband eine Krisensitzung mit dem Organisationskomitee abhalten.

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