Der Sport-Tag
28. November 2017
imageHeute mit Stefan Giannakoulis
Zum Archiv
19:49 Uhr

750.000 Karten für Fußball-WM sind schon weg

Drei Tage vor der Gruppenauslosung haben bereits knapp 750.000 Fußball-Fans oder auch normale Menschen (so genau weiß man das nicht) Karten für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gekauft. Wie der Weltverband Fifa bekanntgab, kamen die meisten Bestellungen für Eintrittskarten aus dem Gastgeberland. 47 Prozent der Anfragen sind aus anderen Nationen.

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Er kommt ohne Karte rein. (Foto: imago/Horstmüller)

Neben Russland interessieren sich vor allem Anhänger aus den USA, Brasilien, Deutschland, China, Mexiko, Israel, Argentinien, Australien und England für Tickets. Am kommenden Dienstag startet eine weitere Verkaufsphase. Fans können dort auch wieder sogenannte Teamtickets bestellen, um beispielsweise (wirklich nur ein Beispiel) die Spiele der deutschen Mannschaft im Stadion zu verfolgen. Die Auslosung der Gruppen findet am Freitag in Moskau statt. Anschließend wissen deutsche Fußball-Fans, wann und an welchen Orten die DFB-Elf in der Gruppenphase antritt - und auf welche Gegner der Titelverteidiger um Bundestrainer Joachim Löw dort trifft. Die Weltmeisterschaft startet am 14. Juni und endet mit dem Finale am 15. Juli.

750.000 Karten für Fußball-WM sind schon weg
19:34 Uhr

Fünf tolle Treffer aus Frankreich

Highlights der französischen Ligue 1

Fünf tolle Treffer aus Frankreich
19:05 Uhr

Müller und Ribéry üben wieder beim FC Bayern

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Mütze auf und los. (Foto: imago/Thomas Frey)

Ob sie schon etwas zum neuen russischen WM-Poster gesagt haben, ist nicht überliefert. Dafür rückt für Thomas Müller und Franck Ribéry das Comeback näher. Die zuletzt verletzten Offensivspieler absolvierten wie der Kollege Rafinha wieder eine komplette Einheit mit dem FC Bayern. Ribéry hatte am 1. Oktober im Spiel bei der Berliner Hertha einen Außenbandriss im Knie erlitten. Müller fehlt seit fünf Wochen wegen eines Muskelfaserrisses. Rafinha musste eine kürzere Pause einlegen, nachdem sein Knöchel etwas abbekommen hatte. David Alaba hat Rücken, absolvierte das Aufwärmprogramm mit den Kollegen und trainierte danach alleine. Dito Robert Lewandowski im Leistungszentrum. Am Samstag sind die Bayern in der Bundesliga Gastgeber für Hannover 96.

Müller und Ribéry üben wieder beim FC Bayern
18:13 Uhr

Reals Marcelo muss fast halbe Million Euro Steuern nachzahlen

Fußballstar Marcelo vom spanischen Rekordmeister Real Madrid muss fast eine halbe Million Euro Steuern nachzahlen. Der Brasilianer war von der vierten Kammer des Strafgerichts im spanischen Alcobendas zu einer Anhörung vorgeladen worden. Ihm wurde zur Last gelegt, 2013 Einkommenssteuer in Höhe von 490.917,70 Euro für die Vermarktung seiner Bildrechte hinterzogen zu haben. Das berichtete die spanische Sportzeitung "Marca". Der 29-Jährige bekannte sich schuldig und verließ bereits nach zehn Minuten das Gericht.

Reals Marcelo muss fast halbe Million Euro Steuern nachzahlen
16:55 Uhr

Schiedsrichterchef gesteht Fehler beim Videobeweis

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(Foto: dpa)

DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich hat sich nach den Problemen mit dem Videobeweis selbstkritisch geäußert. "Wir haben uns zu sehr auf unsere Meinung konzentriert und nicht in die Fußballszene reingehört; bei Sportdirektoren, Zuschauern und bei den Medien", sagte der Video-Projektleiter bei RTL-Nitro. Es gebe "viele Leute, die da mitsprechen, die alle mitgenommen werden müssen", sagte Fröhlich: "Ich denke, da wurde in der Vergangenheit ein bisschen was versäumt."

Schiedsrichterchef gesteht Fehler beim Videobeweis
16:18 Uhr

Auch Rummenigge widerspricht nun Hoeneß

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Ach, der Jupp. (Foto: imago/Thomas Frey)

Karl-Heinz Rummenigge geht von einem Ende des Trainerengagements von Jupp Heynckes beim FC Bayern nach dieser Saison aus. "Jupp hat das kundgetan, das wird dann so sein", sagte der Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten.

Am Wochenende hat es Verwirrung gegeben, weil Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung gesagt hatte, er halte eine Weiterbeschäftigung des Coaches über den Sommer 2018 hinaus für möglich. Heynckes antwortete dem Präsidenten darauf, dass es eine "klare Vereinbarung" nur für die aktuelle Spielzeit gebe. Rummenigge sagte nun, dass er in diesem Kalenderjahr keinen Vollzug in der Trainerfrage vermelden werde. Auf der Suche nach einem neuen Coach könnte der 72-jährige Heynckes aber involviert sein. "Ich kann mir vorstellen, dass Jupp dabei eine Rolle spielen wird."

Auch Rummenigge widerspricht nun Hoeneß
15:02 Uhr

Nicht sexy: Iran-Fans appellieren an russische Moderatorin

Iranische Fußballfans sorgen sich um die Live-Übertragung der WM-Auslosung im iranischen Staatssender Irib. Grund dafür ist die Garderobe der russischen Sportjournalistin Maria Komandnaja. Sie wird die Zeremonie gemeinsam mit dem englischen Ex-Fußballer Gary Lineker moderieren. Wegen der strengen islamischen Vorschriften wird das Programm bei Irib jedoch sofort unterbrochen, sobald Bilder von leicht bekleideten Frauen gezeigt werden.

Aus Sorge, die Auslosung nicht komplett sehen zu können, haben viele iranische Fans die Moderatorin in den sozialen Medien gebeten, sich nicht zu sexy anzuziehen. "Bitte hilf uns mit der Wahl deiner Garderobe, damit auch wir die ganze Zeremonie sehen können", schrieb ein persischer Fan auf der Instagram-Seite der Russin. Tausende solcher Appelle soll es laut iranischen Medienberichten bereits gegeben haben. Laut dem Portal Mokhbernews soll Komandnaja den Fans geantwortet haben, dass sie von den Restriktionen im Iran nicht gewusst habe. Sie kündigte eine "dezente Garderobe" an - diese bestimmt allerdings der Weltverband Fifa und nicht die Moderatorin. 2006 gab es das Problem mit Heidi Klum, vor vier Jahren in Rio musste die Sendung wegen der Samba-Tänzerinnen sogar minutenlang unterbrochen werden. Dennoch werden Millionen von Iranern die Auslosung am Freitag in Moskau verfolgen. Sie hoffen auf Argentinien, Brasilien oder Deutschland als Gruppengegner der iranischen Nationalmannschaft. Auf Weltmeister Deutschland traf das iranische Team schon einmal bei der WM 1998 in Frankreich und verlor damals in Montpellier mit 0:2.

Nicht sexy: Iran-Fans appellieren an russische Moderatorin
15:30 Uhr

Schöne WM-Poster (IV): Schweden 1958

Beim sechsten WM-Turnier der Geschichte gewinnt erstmals Brasilien den Titel. Und ein 17 Jahre alter Jüngling names Edson Arantes do Nascimento verzaubert die Fußballwelt. Beim 5:2 im Finale gegen die Gastgeber schießt Pelé zwei Tore. Sein Treffer zum 3:1 in der 55. Minute macht ihn zum Weltstar: "Ich stand mit dem Rücken zum Tor, stoppte den Ball mit dem Oberschenkel, kickte ihn mir selbst über den Kopf, drehte mich um und schoss. Svensson reagierte zu spät, alles war viel rascher abgelaufen, als man es hier erzählen kann - er lag ausgestreckt am Boden, als der Ball ins Netz flog."

Schöne WM-Poster (IV): Schweden 1958
14:27 Uhr

Hurra, das WM-Poster aus Russland ist da!

Bevor die Fifa am Freitagnachmittag im Moskauer Kreml die Gruppen für die Fußball-Weltmeisterschaft auslosen lässt, die vom 14. Juni bis zum 15. Juli kommenden Jahres in Russland stattfindet, haben die Gastgeber nun das WM-Poster in der Moskauer Metro präsentiert. Entworfen hat es der Künstler Igor Gurovich. Und wir sagen: sehr schön. Zu sehen ist Lew Jaschin, der legendäre russische Torwart, im klassischen schwarzen Dress. Der 1990 verstorbene Jaschin hütete bei vier Weltmeisterschaften - 1958, 1962, 1966 und 1970 - das Tor der damaligen Sowjetunion und gewann 1963 als einziger Torwart den Ballon d'Or.

Was sagen Sie? Schicken Sie doch meiner Kollegin eine Mail: judith.guenther(at)nama.de - Sie freut sich, ganz bestimmt.

Hurra, das WM-Poster aus Russland ist da!
14:01 Uhr

Skibbe darf weiter die Griechen trainieren

Michael Skibbe bleibt Trainer der griechischen Fußball-Nationalmannschaft. Der Ende November auslaufende Vertrag werde um zwei Jahre verlängert, teilte der griechische Verband mit. Der deutsche Trainer hatte mit seinem Team die Qualifikation für die WM 2018 in Russland in den Playoffs gegen Kroatien verpasst. Skibbe hatte angekündigt, gerne bleiben zu wollen. Verbandspräsident Vangelis Grammenos würdigte immer wieder die Arbeit des Coaches. Dem 52-Jährigen sei es gelungen, "aus einem wilden Haufen, gegen den jede andere Mannschaft gewinnen konnte, wieder eine Mannschaft zu machen". Dass der Europameister 2004 an der letzten Qualifikationshürde scheiterte, "annulliere nicht das, was Skibbe geleistet hat".

Skibbe darf weiter die Griechen trainieren
14:18 Uhr

Schöne WM-Poster (III): Schweiz 1954

Schöne WM-Poster, Teil 3: Das Wunder von Bern fand - wo auch sonst? - 1954 in der Schweiz statt. Im Endspiel besiegte die deutsche Mannschaft das Team aus Ungarn mit 3:2. Wir zitieren den Radioreporter Herbert Antoine Arthur Zimmermann: "Das ist eine Riesensensation, das ist ein echtes Fußballwunder."

Schöne WM-Poster (III): Schweiz 1954
13:47 Uhr

Schöne WM-Poster (II): Brasilien 1950

Schöne WM-Poster, Teil 2: Die Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien geriet für die Gastgeber zum Albtraum. Im allerletzten Spiel der Finalrunde (ein Endspiel gab es nicht) hätte den Brasilianern ein schnödes Unentschieden gereicht. Doch dann gewann Urugay vor 200.000 Zuschauern im Estádio do Maracanã zu Rio de Janeiro mit 2:1. Der brasilianische Schriftsteller, Dramatiker und Fußballreporter Nelson Rodrigues hat einmal in einem arg gewagten Vergleich gesagt: "Überall gibt es eine unheilbare nationale Katastrophe, etwas wie Hiroshima. Unsere Katastrophe, unser Hiroshima, war die Niederlage gegen Uruguay im Jahre 1950." Aber das Plakat gefällt.

Schöne WM-Poster (II): Brasilien 1950
13:04 Uhr

Augsburgs Boss ledert gegen RB Leipzig: "Keine Lizenz!"

Klaus Hofmann, seines Zeichens Präsident des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg, mag das Red-Bull-Konstrukt namens Rasenballsport Leipzig nicht. Das hat er schon häufiger gesagt - und legte nun auf der Mitgliederversammlung des FCA nach: "Leipzig darf keine Lizenz bekommen. Sie erfüllen die faktischen Voraussetzungen eines Vereins nicht. Juristisch mag das erlaubt sein, aber Leipzig hat nur 17 Mitglieder, da darf kein weiteres Mitglied rein."

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Klaus Hofmann (Foto: imago/Krieger)

Hofmann kündigte an, in einer Art Selbstversuch Mitglied beim Emporkömmling aus Sachsen werden zu wollen. "Das probiere ich aus! Schauen wir mal, was passiert." Und: "Das sollte doch möglich sein, schließlich erfüllt doch Leipzig die offiziellen Fakten bei der Lizenzierung. Regeln sind für alle gleich und nicht für einen gleicher!" Dass er für seine Attacken Ärger bekommen könnte, ist Hofmann offenbar egal. "Jetzt wird der Herr Mintzlaff (RB-Geschäftsführer/d. Red.) wieder seine Kommunikationsabteilung auf mich hetzen, aber ich mag ihn auch nicht."

Augsburgs Boss ledert gegen RB Leipzig: "Keine Lizenz!"
12:47 Uhr

Schöne WM-Poster (I): Uruguay 1930

Gastgeber Russland stellt ja heute sein Poster für die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr vor. Sobald es raus ist, zeigen wir es Ihnen. Bis dahin gibt's einige Bilder aus der Geschichte. Teil 1: Die allererste WM 1930 in Uruguay. Die Gastgeber besiegten im Finale den Nachbarn aus Argentinien mit 4:2. Glückwunsch!

Schöne WM-Poster (I): Uruguay 1930
12:17 Uhr

Kahn und Pizzi machen Saudi-Arabien für WM fit

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Eine der inflationär vielen Legenden, die es im Fußball angeblich so gibt. (Foto: imago/Sven Simon)

Der Argentinier Juan Antonio Pizzi ist der neue Trainer der saudi-arabischen Fußball-Nationalmannschaft und soll das Team bei der WM 2018 in Russland betreuen. Pizzi habe in Tokio einen Vertrag unterzeichnet, teilte der saudische Verband mit. Der 49-Jährige hatte zuletzt Chile trainiert, mit den Südamerikanern scheiterte er jedoch in der WM-Qualifikation. In Saudi-Arabien folgt er auf seinen Landsmann Edgardo Bauza, der in der vergangenen Woche nach nur zwei Monaten im Amt wegen schlechter Testspielergebnisse entlassen worden war. Pizzi wird nun mit der deutschen Torwartlegende Oliver Kahn arbeiten, der die saudischen Keeper für die WM fit machen soll. Kahn wird die Torhüter mit seiner Firma "Goalplay" auf dem Weg zur Endrunde in Russland trainieren.

Kahn und Pizzi machen Saudi-Arabien für WM fit
11:49 Uhr

Deutsche Darter erwischt es hart - Taylor gegen Dobey

Die deutschen Darts-Spieler haben für die WM in London eine schwere Auslosung erwischt und sind gleich zum Auftakt klare Außenseiter. Martin Schindler trifft in der ersten Runde auf den Australier Simon Whitlock, der an Position zehn gesetzt ist. Das ergab die Auslosung in London. Der zweite deutsche Teilnehmer, Kevin Münch, muss zunächst in der Vorrunde gegen den Russen Alexander Oreschkin bestehen.

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Altmeister Phil Taylor. (Foto: dpa)

Gelingt ihm das, erwartet den Bochumer in der ersten Runde ein Duell mit Spitzenspieler Adrian Lewis aus England. Max Hopp, der beste Deutsche in der Weltrangliste, ist bereits der Qualifikation für das Turnier gescheitert. Rekord-Weltmeister Phil Taylor spielt zum Auftakt seines nun aber wirklich letzten WM-Turniers gegen seinen englischen Landsmann Chris Dobey. Der Weltranglistenerste Michael van Gerwen bekommt es in einem niederländischen Duell mit Christian Kist zu tun. Die WM im Londoner Alexandra Palace beginnt am 14. Dezember.

Deutsche Darter erwischt es hart - Taylor gegen Dobey
11:10 Uhr

Kühnhackl feiert mit Pittsburgh eine Aufholjagd

Die Pittsburgh Penguins mit dem deutschen Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl haben in der nordamerikanischen NHL den zweiten Heimsieg hintereinander gefeiert. Der Stanley-Cup-Champion setzte sich gegen die Philadelphia Flyers mit 5:4 (1:0, 0:3, 3:1, 1:0) nach Verlängerung durch. Mit drei Toren im letzten Drittel retteten sich die Gastgeber in die Verlängerung. Den Siegtreffer erzielte Penguins-Kapitän Sidney Crosby nach 1:48 Minute in der Overtime. Kühnhackls Nationalmannschafts-Kollege Korbinian Holzer kam bei der 3:7-Niederlage seiner Anaheim Ducks gegen die Chicago Blackhawks hingegen nicht zum Einsatz.

Kühnhackl feiert mit Pittsburgh eine Aufholjagd
10:14 Uhr

Matthäus weiß: Der BVB hat ein Aubameyang-Problem

Was mach eigentlich Lothar Matthäus? Wir könnten uns ja vorstellen, dass er demnächst den 1. FC Köln trainiert. Das wäre doch - interessant. Bis es so weit ist, arbeitet er als Experte für alle, wirklich alle Fragen des Fußballs beim Bezahlsender Sky. Und weil er auf der Internetseite jede Woche eine Kolumne mit seinen mehr oder weniger steilen Thesen veröffentlichen lässt, verkündet er in dieser Woche seine Gedanken zur Dortmunder Borussia. Der Bundesligist hatte ja am Wochenende beim 4:4 gegen den FC Schalke 04 eine 4:0-Führung verspielt.

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"Ja, er ist ein außergewöhnlicher und großartiger Stürmer." (Foto: imago/DeFodi)

Matthäus weiß nun, warum. Pierre-Emerick Aubameyang habe daran einen entscheidenden Anteil. Wir zitieren: "Ja, er ist ein außergewöhnlicher und großartiger Stürmer - wenn er Lust hat. Mit seiner Gelb-Roten Karte hat er jedoch den Schalkern den nötigen Schub gegeben, den sie für die Aufholjagd gebraucht haben. Von da an fehlte dem BVB die Geschwindigkeit, die Gefahr im Angriff - die Allzweckwaffe. Im Grunde ist es die Aufgabe des Vereins, einen Spieler wie Aubameyang zu disziplinieren." Darüber hinaus habe es Trainer Peter Bosz nicht geschafft, "mit seiner Ansprache, seinen Auswechslungen und seinem Matchplan, einen eigentlich uneinholbaren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Im Fußball kann bekanntlich alles passieren, aber dass Bosz die jetzige Situation noch in die richtige Richtung lenken kann, glaube ich nicht. Die einzige Erklärung, wieso er weiterhin den BVB trainiert, kann nur der Mangel an optimalen Alternativen sein." Laut Matthäus sollte sich der BVB um Klopp-Kumpel David Wagner von Huddersfield bemühen: "Er kennt die Borussia, er liebt sie, sie ist sein Herzensklub."

Matthäus weiß: Der BVB hat ein Aubameyang-Problem
09:24 Uhr

Putins Fallrückzieher, Leon Goretzka und Raheem Sterling

Hallo und willkommen zum Sport-Tag am Dienstag,

vermutlich sind Sie genau so aufgeregt wie wir. Bevor die Fifa am Freitagnachmittag im Moskauer Kreml die Gruppen für die Fußball-Weltmeisterschaft auslosen lässt, die vom 14. Juni bis zum 15. Juli kommenden Jahres in Russland stattfindet, präsentieren die Gastgeber heute ab 13 Uhr das WM-Poster. Was wird dort zu sehen sein? Wladimir Putin beim Fallrückzieher? Wir sind gespannt. Und bis es so weit ist, zeigen wir Ihnen das Poster von der WM 1974 in Deutschland - mit Tip und Tap. Schön, oder?

Unser Kolumnist Ben Redelings hat derweil einen schönen Text über - so vermuten wir -seinen Lieblingsfußballspieler geschrieben; obwohl der mittlerweile beim FC Schalke 04 spielt. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Aber egal, wohin es ihn zieht: Leon Goretzka ist und bleibt ein Bochumer Junge. Unser England-Korrespondent Hendrik Buchheister hat sich um Raheem Sterling gekümmert. Der ist englischer Nationalspieler und Manchester Citys bester Torschütze. Das freut Fans und Presse, hat unser Autor beobachtet. Der Text erscheint im Laufe des Vormittags, wir halten Sie auf dem Laufenden?

Was steht sonst noch an? Das ist schnell erzählt: Der FC Bayern wirbt ab 14.15 Uhr für sich und seine neuen klimaschonende Projekte im Stadion zu Fröttmaning. In Englands höchster Fußball-Liga stehen ab 20.45 Uhr zwei Partien an: Leicester City gegen Tottenham Hotspur und Brighton & Hove Albion gegen Crystal Palace. Eine Viertelstunde später spielen dann West Bromwich Albion gegen Newcastle United und der FC Watford gegen Manchester United. Und in der Deutschen Eishockey-Liga treten ab 19.30 Uhr an: die Grizzlys Wolfsburg gegen den ERC Ingolstadt, die Kölner Haie gegen die Straubing Tigers, die Krefeld Pinguine gegen die Düsseldorfer EG und Adler Mannheim gegen die Augsburger Panther.

Mein Name ist Stefan Giannakoulis, ich werde Sie bis zum späten Nachmittag durch den Sport-Tag begleiten. Und ich habe diesen letzten Teil des Textes stumpf von der Kollegin Judith Günther übernommen. Bei Fragen, Kritik oder Anregungen schreiben Sie ihr doch einfach eine E-Mail: judith.guenther(at)nama.de - schöne Grüße!

Putins Fallrückzieher, Leon Goretzka und Raheem Sterling