Der Sport-Tag
11. April 2024
Zum Archiv
23:27 Uhr

Nach schwerem Sturz: Radsport-Star muss nächstes Saisonziel aufgeben - dafür doch die Tour?

Nach seinem schweren Sturz muss der belgische Radsport-Star Wout van Aert das nächste Saisonziel aufgeben und seine Teilnahme am Giro d'Italia absagen. "Viele meiner Verletzungen heilen gut, aber die Rippen schränken mich so sehr ein, dass ich momentan überhaupt nicht trainieren kann", sagte der 29-Jährige in einer Videobotschaft. "Deshalb werde ich nicht beim Giro d'Italia starten. Ich bin sehr enttäuscht, auch mein zweites Saisonziel zu verpassen, aber im Moment steht meine Gesundheit an erster Stelle."

Van Aert war am 27. März beim Halbklassiker Quer durch Flandern in Belgien bei hoher Geschwindigkeit gestürzt und hatte sich dabei das Schlüsselbein, das Brustbein sowie mehrere Rippen gebrochen. Zwangsweise musste der Visma-Fahrer auf die Klassiker Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix verzichten - und nun auch auf den Giro.

Auf sein alternatives Rennprogramm ging van Aert nicht ein. Denkbar ist nun, dass er doch an der Tour de France teilnehmen wird. Dort soll nach wie vor sein bei der Baskenland-Rundfahrt schwer gestürzter Teamkollege Jonas Vingegaard zum dritten Mal den Gesamtsieg holen. Momentan liegt der Däne allerdings mit gebrochenem Schlüsselbein, mehreren Rippenbrüchen und einer Lungenquetschung im Krankenhaus.

Nach schwerem Sturz: Radsport-Star muss nächstes Saisonziel aufgeben - dafür doch die Tour?
22:55 Uhr

Mourinho sagt kurzfristig Stadionbesuch ab

Aufgrund der Gerüchte um den Trainerjob bei Benfica Lissabon soll José Mourinho laut portugiesischer Medienberichte einen geplanten Stadionbesuch abgesagt haben. Demnach habe der portugiesische Starcoach eigentlich das Europa-League-Viertelfinale von Benfica gegen Olympique Marseille besuchen wollen, berichtete unter anderem die Sportzeitung "Record".

Da es zuletzt jedoch Spekulationen gegeben hatte, wonach der 61-Jährige im Sommer Roger Schmidt als Benfica-Trainer ablösen könnte, soll er kurzfristig auf den Gang ins Stadion verzichtet haben. Laut "Record" habe Mourinho nicht noch mehr Unruhe um seine Person provozieren wollen. Aufgrund vermehrter Medienberichte hatte der portugiesische Fußball-Rekordmeister Anfang der Woche sogar ein Statement veröffentlicht und Spekulationen um eine vorzeitige Trennung von Schmidt dementiert.

Mourinho sagt kurzfristig Stadionbesuch ab
22:31 Uhr

Deutscher Rekord über 50 Meter Brust geknackt

Melvin Imoudu hat beim Schwimm-Meeting in Eindhoven den deutschen Rekord über 50 Meter Brust verbessert und sich zwei Wochen vor der DM in Berlin in Topform präsentiert. Der Potsdamer blieb über die nicht olympische Sprintdistanz in 26,74 Sekunden fünf Hundertstel unter seiner eigenen Bestmarke aus dem Vorjahr.

"Ich bin sehr zufrieden, das war ein sehr guter Start in die Wettkampfphase. Ich freue mich nun auf das 100m-Rennen am Samstag", sagte Imoudu, der über die zwei Langbahnen die Olympianorm von 59,49 Sekunden knacken will.

Deutscher Rekord über 50 Meter Brust geknackt
22:02 Uhr

Plötzlich führt Bergamo: Liverpool-Keeper lässt Ball durchflutschen

Nicht nur im Meisterschaftsrennen auf der Insel ist Liverpool noch ganz vorne mit dabei. Auch vom Gewinn der Europa League träumt Klopps Elf. Doch das Viertelfinal-Hinspiel startet denkbar ungünstig. Nach 37 Minuten gehen die Gäste aus Bergamo in Führung.

Plötzlich führt Bergamo: Liverpool-Keeper lässt Ball durchflutschen
21:51 Uhr

Tolle WM der Eishockey-Frauen bleibt ohne Medaille

Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei der WM in den USA das Halbfinale unglücklich verpasst. Das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod verlor sein Viertelfinale gegen die favorisierten Tschechinnen nach großem Kampf mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). Nach einem bislang tollen Turnier blieb den Deutschen der erste Einzug in die Vorschlussrunde seit 2017 verwehrt. Tschechiens Daniela Pejsova (53.) schoss die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in Utica/New York aus dem Medaillenrennen.

Tolle WM der Eishockey-Frauen bleibt ohne Medaille
21:38 Uhr

Dolmetscher klaut Baseball-Superstar mindestens 16 Millionen Dollar

Baseball-Superstar Shohei Ohtani ist offenbar von seinem Dolmetscher um einen deutlich höheren Betrag erleichtert worden als zunächst angenommen. Laut einer von den Bundesbehörden eingereichten eidesstattlichen Versicherung hat Ippei Mizuhara binnen zwei Jahren mehr als 16 Millionen US-Dollar von Ohtanis Konten gestohlen.

  • Zunächst war davon ausgegangen worden, dass der japanische Superstar der Los Angeles Dodgers mindestens 4,5 Millionen durch Mizuharas Taten verloren hatte. Der Übersetzer soll mit dem Geld horrende Glücksspielschulden bezahlt haben.

  • Die Bundesbehörden belangten den 39-Jährigen wegen Bankbetrugs. Ihm droht im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von 30 Jahren. Ohtani teilte mit, dass er von den fraglichen Transaktionen keine Kenntnis gehabt habe.

  • Der Japaner Ohtani, der sowohl ein exzellenter Pitcher als auch Hitter ist, schloss im vergangenen Dezember mit den Dodgers einen Zehn-Jahres-Vertrag über 700 Millionen Dollar ab.

Dolmetscher klaut Baseball-Superstar mindestens 16 Millionen Dollar
21:04 Uhr

Bericht: Drei Kinder von Harry Kane offenbar bei Autounfall leicht verletzt

Die Familie von FC-Bayern-Stürmerstar Harry Kane hat einem Medienbericht zufolge einen Schockmoment erlebt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, seien am Montag in der Nähe von München drei seiner Kinder bei einem Autounfall verletzt worden. Demnach saßen sie in einem schwarzen Van, der in der Nähe der Autobahn 96 bei München von einem abbiegenden Auto gerammt wurde.

Wie das Blatt weiter berichtet, hätten alle drei Kinder nur leichte Verletzungen erlitten und seien mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Wagen wurde laut "Bild" von einer 24-Jährigen aus München gesteuert. Auch die Insassen des anderen Autos seien leicht verletzt worden. Kane selbst befand sich wegen des Champions-League-Spiels des FC Bayern gegen Arsenal zum Zeitpunkt des Unfalls schon in London.

Bericht: Drei Kinder von Harry Kane offenbar bei Autounfall leicht verletzt
20:50 Uhr

Premier League setzt auf die Abseits-Revolution

Die englische Premier League führt zur kommenden Spielzeit die halbautomatische Abseits-Technologie ein. Wie die Liga mitteilte, stimmte die Versammlung der Anteilseigner einstimmig dem Start der bereits bei der Fußball-WM 2022 eingesetzten Technik zu. Zum Auftakt der Spielzeit 2024/25 dürfte allerdings noch alles beim Alten bleiben, die halbautomatische Abseits-Technologie soll erst nach einer Länderspielpause im Herbst einsatzfähig sein.

  • "Die Technologie ermöglicht eine schnellere und einheitlichere Platzierung der virtuellen Abseitslinie auf der Grundlage einer optischen Spielerverfolgung und erzeugt qualitativ hochwertige Übertragungsgrafiken, um den Zuschauern ein besseres Erlebnis im Stadion und bei den Übertragungen zu bieten", teilte die Premier League in ihrem Statement mit. Unter der Anwendung von künstlicher Intelligenz sende die neue Technologie eine automatische Abseitswarnung an die Videoschiedsrichter.

  • Die neue Technologie nutzt zwölf unter dem Stadiondach montierte Kameras, die den Ball 50 Mal pro Sekunde erfassen. Dazu werden für jeden Spieler 29 Datenpunkte aufgezeichnet, um seine genaue Position auf dem Spielfeld zu erfassen. Zudem soll ein im Ball eingebauter IMU-Sensor für die Erkennung von knappen Abseitssituationen 500 Mal pro Sekunde Balldaten an den Videokontrollraum übertragen.

  • Die Videoreferees sollen final die erstellte Abseitslinie nochmals manuell überprüfen, dennoch sei innerhalb von Sekunden mit einer Entscheidung zu rechnen.

Premier League setzt auf die Abseits-Revolution
20:34 Uhr

Deutsche Handballerinnen nehmen Kurs auf Olympia

Deutschlands Handballerinnen sind mit einem Sieg in die Olympia-Qualifikation gestartet. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gewann zum Auftakt des Ausscheidungsturniers in Neu-Ulm gegen Slowenien mit 31:25 (17:14) und hat damit gute Aussichten auf die Teilnahme an den Sommerspielen. Beste deutsche Werferin vor 4026 Zuschauern war Rückraumspielerin Julia Maidhof mit neun Toren.

Weitere Gegner der DHB-Auswahl, die letztmals 2008 in Peking bei Olympia dabei war, sind der EM-Dritte Montenegro am Samstag und Außenseiter Paraguay am Sonntag. Um sich das Paris-Ticket zu sichern, muss das deutsche Team mindestens Turnier-Zweiter werden.

Deutsche Handballerinnen nehmen Kurs auf Olympia
20:18 Uhr

Tennis-Star schimpft mitten im Match auf Schiedsrichter ein

Daniil Medwedew war kaum zu beruhigen. "Öffne deine Augen, öffne deine verdammten Augen! Der war aus!", schimpfte der russische Tennis-Hitzkopf während seiner Partie gegen Landsmann Karen Chatschanow beim ATP-Masters in Monte Carlo. Seine Tirade richtete sich an Schiedsrichter Carlos Bernardes, der beim Stand von 5:5 im zweiten Satz einen vermeintlich im Aus gelandeten Ball von Chatschanow im Feld gesehen hatte.

"Wer übernimmt die Verantwortung für so etwas? Der Schiedsrichter braucht keine Brille, weil er eh nicht sehen kann. Er sollte kein Schiedsrichter sein", forderte Medwedew wutentbrannt im Gespräch mit dem Turnierleiter. Der Weltranglistenvierte kassierte nach seinem Ausraster eine Punktstrafe, Medwedew war bereits verwarnt worden, als er nach einem Doppelfehler seinen Schläger weggeschleudert hatte. Wenig später verlor der Australian-Open-Finalist die Achtelfinalpartie mit 3:6, 5:7.

Medwedew, der für seine Wutausbrüche und hitzigen Diskussionen mit Schiedsrichtern bekannt ist, sah sich bereits in seiner Zweitrunden-Partie gegen den Franzosen Gaël Monfils mit einem vermeintlichen Schiedsrichterfehler konfrontiert, was ihn zusätzlich erzürnte. "Es ist nicht meine Aufgabe, die Spiele zu leiten", sagte Medwedew: "Wer tut etwas dagegen im Nachgang?"

Tennis-Star schimpft mitten im Match auf Schiedsrichter ein
19:29 Uhr

Rudi Völler äußert sich zum nahenden Ende von "Vizekusen"

Für Rudi Völler hat Trainer Xabi Alonso den größten Anteil an der bevorstehenden ersten Meisterschaft des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. "Xabi Alonso hat aus einer sehr guten Mannschaft eine überragende Mannschaft geformt. Er ist ein überragender Trainer", sagte der DFB-Sportdirektor bei einem Telekom-Team in Bonn.

Leverkusen kann den ersehnten Titel bereits am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) mit einem Sieg gegen Werder Bremen holen. "Alles fiebert auf den Sonntag hin. Das hat sich der Klub einfach verdient. Das ist ein Kompliment an alle, die für Bayer Leverkusen arbeiten", sagte der langjährige Bayer-Funktionär. Besonders freut es Völler, dass das Wort "Vizekusen" bald der Vergangenheit angehören wird: "Keiner wird mehr Vizekusen sagen. Der Begriff ist mir ein bisschen auf den Keks gegangen."

Rudi Völler äußert sich zum nahenden Ende von "Vizekusen"
18:44 Uhr

Deutsche Funktionärsikone tritt im Modernen Fünfkampf ab

Klaus Schormann hört nach mehr als 31 Jahren als Präsident des Weltverbandes für Modernen Fünfkampf auf. Der 77-Jährige wird sich im November 2024 beim 73. UIPM-Kongress nicht zur erneuten Wiederwahl stellen, wie der Verband mitteilte. Schormann steht seit Juli 1993 an der Spitze des Verbandes. "Im Interesse einer guten Verbandsführung rückt die Zeit für mich näher, das Amt an einen neuen Präsidenten zu übergeben", sagte Schormann in einer Verbandsmitteilung.

In Schormanns Amtszeit wurden einige Reformen im Modernen Fünfkampf umgesetzt. Nach Olympia 2021 stand die Sportart aber massiv unter Druck, nachdem die Berlinerin Annika Zillekens noch unter ihrem Mädchennamen Schleu in Tokio erfolglos versucht hatte, das ihr zugeloste Pferd durch Einsatz von Gerte und Sporen zum Springen zu bewegen. Dies hatte den Vorwurf der Tierquälerei ausgelöst. Deswegen war der Moderne Fünfkampf zunächst nicht für die Sommerspiele Los Angeles 2028 vorgesehen gewesen.

Bei den Spielen in Paris im Sommer wird nun zum letzten Mal das umstrittene Reiten Teildisziplin des Mehrkampfes sein und anschließend durch einen Hindernisparcours (Obstacle) ersetzt. Diese Änderung war auch der Grund, dass der Moderne Fünfkampf in Los Angeles nun doch wieder dabei ist.

Deutsche Funktionärsikone tritt im Modernen Fünfkampf ab
18:07 Uhr

Aufholjagd umsonst: Zverev scheidet gegen Angstgegner aus

Alexander Zverev hat das Viertelfinale des ATP-Masters in Monte Carlo trotz einer Aufholjagd verpasst und einen Dämpfer zum Start in die Sandplatz-Saison kassiert. Der Olympiasieger aus Hamburg unterlag Angstgegner Stefanos Tsitsipas in seiner Wahlheimat nach einer phasenweise enttäuschenden Vorstellung mit 5:7, 6:7 und wartet damit weiter auf den ersten Einzeltitel in dieser Saison.

Zugleich verschlechterte sich Zverevs ohnehin schon negative Bilanz gegen Tsitsipas. Fünf Siegen des 26-Jährigen gegen den zweimaligen Grand-Slam-Finalisten stehen jetzt zehn Niederlagen gegenüber. Zverevs Hoffnung, dass er nach dem Belagwechsel von Hartplatz auf Sand schnell zur Bestform findet, erfüllte sich noch nicht. Letzter verbliebener deutscher Profi im Wettbewerb ist Jan-Lennard Struff, der später noch Melbourne-Sieger Jannik Sinner fordert.

Aufholjagd umsonst: Zverev scheidet gegen Angstgegner aus
17:07 Uhr

Das könnte teuer werden: Leipzig muss für neuen Chef wohl zahlen

Fußball-Bundesligist Rasenballsport Leipzig muss für die geplante Verpflichtung seines Wunsch-Geschäftsführers Marcel Schäfer wahrscheinlich eine Ablösesumme an den VfL Wolfsburg zahlen. Die Wolfsburger hatten sich gestern zwar von ihrem 39 Jahre alten Sportchef getrennt. Dabei wurde aber vorerst nur Schäfers Tätigkeit für den VfL beendet, nicht aber sein noch bis 2026 laufender Vertrag.

Er würde eine Ablösesumme "nicht ausschließen", sagte der Wolfsburger Aufsichtsratsvorsitzende Frank Witter. "Sein Vertrag läuft noch. Wir jagen ihn ja schließlich nicht vom Hof, sondern das Gegenteil ist der Fall."

Schäfer hat nach übereinstimmenden Medienberichten ein Angebot von Rasenballsport Leipzig vorliegen. Der nächste Gegner in der Fußball-Bundesliga möchte den früheren Nationalspieler im Sommer als Sport-Geschäftsführer verpflichten. Beim früheren Leipziger Geschäftsführer Max Eberl war der Fall ähnlich: Auch für ihn kassierte der Klub noch eine Ablösesumme vom FC Bayern München, obwohl man den erfahrenen Bundesliga-Manager Monate zuvor freigestellt hatte.

Das könnte teuer werden: Leipzig muss für neuen Chef wohl zahlen
16:39 Uhr

Deutscher Olympia-Boykott? Innenministerium sieht keinen Sinn

Wegen der Teilnahme russischer und belarussischer Sportler an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris ist ein Boykott für das Bundesinnenministerium (BMI) weiter keine Option. Das bekräftigte der für Sport zuständige Parlamentarische Staatssekretär Mahmut Özdemir vor dem Sportausschuss. Die Leidtragenden eines solchen Schritts wären laut einem vom SPD-Politiker vorgelegten BMI-Sachstandsbericht in erster Linie die deutschen Athletinnen und Athleten, "die sich lange und intensiv auf diesen Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere vorbereiten und die die politischen Rahmenbedingungen nicht beeinflussen können".

Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine dürfen russische und belarussische Sportler bei den diesjährigen Sommerspielen und den Paralympics in Frankreich als "Neutrale Athleten" antreten. Zuletzt hatte das IOC entschieden, dass die Teilnehmer bei der Olympia-Eröffnungsfeier am 26. Juli auf der Seine aber nur eine Zuschauerrolle einnehmen dürfen. Özdemir bewertete positiv, dass die Eröffnungsfeier "frei von russischen und belarussischen Athletinnen und Athleten gehalten wird".

Deutscher Olympia-Boykott? Innenministerium sieht keinen Sinn
15:57 Uhr

Angeblicher Klopp-Nachfolger wehrt sich gegen Gerüchte

Trainer Ruben Amorim hat eine Einigung mit dem FC Liverpool entschieden dementiert. Der angebliche Wunschkandidat für die Nachfolge des am Saisonende scheidenden Jürgen Klopp sagte, dass er nicht mal mit den Reds gesprochen habe. "Es gab kein Gespräch und erst recht keine Einigung", betonte der Coach von Sporting Lissabon. "Uns alle hier interessiert nur, dass wir Meister werden mit Sporting. Ich bin, wie immer, auf meinen Klub fokussiert. Und weil ich sonst nichts mehr dazu zu sagen habe: Es wird keine Gespräche oder Einigungen mit dem Trainer von Sporting geben."

Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass es bereits eine mündliche Einigung zwischen dem 39-Jährigen und Liverpool geben würde. Klopp wird den englischen Fußball-Traditionsklub am Saisonende verlassen. Amorim trainiert Sporting seit 2020 und hatte 2021 überraschend die Meisterschaft gewonnen. In diesem Jahr könnte sogar das Double aus Meisterschaft und Pokal folgen.

Angeblicher Klopp-Nachfolger wehrt sich gegen Gerüchte
15:28 Uhr

Crystal Meth? Was in der Dopingprobe vom Magdeburg-Keeper entdeckt wurde

Bei der positiven Wettkampfprobe von Weltklasse-Torhüter Nikola Portner sind Methamphetamine gefunden worden. Das teilte die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) mit. Zuvor war das Testergebnis dem Schweizer vom SC Magdeburg mitgeteilt worden.

"Diese Information hat mich zutiefst schockiert. Ich wurde darüber informiert, dass eine Wettkampfkontrolle von mir offenbar ein 'von der Norm abweichendes Analyseergebnis' aufweist und daher ein Ergebnismanagementverfahren eingeleitet worden ist", schrieb der Torhüter vom Champions-League-Sieger gestern Abend bei Instagram. "Uns sind bislang sehr wenige Details zum Vorwurf und zum Verfahrensstand bekannt", teilte der SCM mit. SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt verwies auf den Rechtsbeistand des Vereins und wollte die Angelegenheit nicht kommentieren.

Methamphetamine sind synthetisch hergestellte Substanzen, die umgangssprachlich Crystal Meth genannt werden. Medizinisch kann Methamphetamin zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) genutzt werden. Im Leistungssport kann es die Wachsamkeit erhöhen.

Crystal Meth? Was in der Dopingprobe vom Magdeburg-Keeper entdeckt wurde
14:43 Uhr

Deutsche Biathlon-Legende muss sich neuen Job suchen

Ricco Groß ist nicht mehr Trainer der slowenischen Biathlon-Nationalmannschaft. Der ursprünglich bis zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien datierte Vierjahresvertrag des früheren deutschen Damen-Coaches wurde vorzeitig beendet, wie der 53-Jährige im Interview dem "Traunsteiner Tagblatt" sagte.

Er habe den "großen Vierjahresplan" begonnen. "Aber mein Vertrag ist vom Verband nicht verlängert worden. Die Ursache hat finanzielle Gründe, hat man mir gesagt. Das heißt, im wahrsten Sinne des Wortes, man kann sich mich nicht mehr leisten", sagte der viermalige Olympiasieger und neunmalige Weltmeister, der 2022 seinen Chefposten angetreten hatte. "Die Vorgabe vor zwei Jahren war, die Mannschaft mit meinen zwei slowenischen Co-Trainern zu formen. Die haben die vergangene Zeit gut lernen können und nehmen jetzt das Heft in die Hand."

Wie es für Groß, der von 2018 bis 2022 Trainer des österreichischen Männer-Teams war, weitergeht, ist offen. "Es ist alles besetzt bei den anderen Nationen. So kommt der Zeitpunkt für mich - ich habe es kurz vor Ostern erfahren - denkbar ungünstig. Es ist jetzt, wie es ist, ich werde Alternativen finden", sagte der Wahl-Ruhpoldinger.

Deutsche Biathlon-Legende muss sich neuen Job suchen
14:11 Uhr

Völler rechnet mit Nagelsmann-Ansage noch vor der EM

Sportdirektor Rudi Völler erwartet eine Entscheidung über die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann vor der Heim-EM. "In den nächsten Wochen wird es eine Entscheidung geben, ohne ein spezielles Datum zu nennen", sagte Völler bei einem Telekom-Termin in Bonn.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) würde den Vertrag mit Nagelsmann gerne verlängern. Ein Selbstläufer wird das nicht. "Er hat viele Anfragen, er kann aus vielen Top-Klubs wählen. Wir warten ab", sagte Völler, der dem Verband bis zur WM 2026 erhalten bleibt. Für Nagelsmann sei es "eine schwierige Entscheidung". Doch unabhängig davon, ob der 36-Jährige sein Ja-Wort gibt, ist sich Völler sicher: "Wir werden mit ihm eine tolle EM spielen."

Völler rechnet mit Nagelsmann-Ansage noch vor der EM
13:54 Uhr

Doping-Sorgen in Magdeburg: Eine gute Nachricht gibt es

Der SC Magdeburg muss nach der positiven Wettkampfkontrolle bei Torhüter Nikola Portner keinen Punktverlust im Titelrennen der Handball-Bundesliga befürchten. "Eine Änderung der Spielwertung steht nicht im Raum", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Aussage des Funktionärs basiert auf den Statuten und Spielordnungen des Deutschen Handballbundes. Demnach kommen ein Punktverlust oder ähnliche Konsequenzen laut Anti-Doping-Ordnung des DHB unter Artikel 11.2. erst zur Anwendung, "wenn bei mehr als zwei Mitgliedern einer Mannschaft in einer Mannschaftssportart während der Dauer einer Wettkampfveranstaltung ein Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen festgestellt wurde". Dies trifft beim SCM, wo es mehrere Proben gab, nicht zu.

Handball-Bundesligist SC Magdeburg hatte am Mittwochabend ein sogenanntes Ergebnismanagementverfahren gegen den Schweizer Portner öffentlich gemacht, nachdem der Tabellenzweite vom Spieler sowie von der Handball-Bundesliga (HBL) darüber informiert wurde, dass es positive Wettkampfkontrolle bei Portner gab. Der Spieler ist vom SCM vorläufig vom Trainings- und Wettkampfbetrieb suspendiert und wird auch beim Final 4-Turnier um den DHB-Pokal nicht spielen können.

Doping-Sorgen in Magdeburg: Eine gute Nachricht gibt es
13:16 Uhr

"Meine Erfahrung ist, dass ..." Daum sorgt sich um Bayers Saisonfinale

Ex-Trainer Christoph Daum befürchtet negative Auswirkungen auf die Triple-Jagd von Bayer Leverkusen im Falle eines vorzeitigen Titelgewinns in der Fußball-Bundesliga. "Es würde mich nicht überraschen, wenn bei Leverkusen erstmals die Luft raus ist", sagte der 70-Jährige dem SID.

Dies müsse bei Bayer zwar nicht so sein, "meine Erfahrung ist aber, dass erstmal eine Menge Druck und Anspannung abfällt". Etwa bei seinen vorzeitig gesicherten Meistertiteln in der Türkei sei es "häufig" so gewesen, "dass wir danach nicht mehr gewonnen haben". Dies sei "irgendwie komisch", sagte Daum.

Ohnehin halte er es "für unheimlich schwierig", das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Europa League zu gewinnen. "Ich glaube, dass sie bis zum Pokalfinale wieder in der Spur sein werden. Den Pokal traue ich ihnen auch zu", sagte Daum: "International sehe ich es etwas schwieriger. Da muss sehr, sehr viel zusammenkommen."

Die Werkself kann sich am Wochenende die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte sichern.

"Meine Erfahrung ist, dass ..." Daum sorgt sich um Bayers Saisonfinale
12:27 Uhr

BVB-Trainer ist Fan geblieben: Terzic bittet Star-Interviewpartner um Selfie

Edin Terzic forderte den Videobeweis. Gerade hatte der Trainer von Borussia Dortmund sein Interview mit Alessandro Del Piero beendet, da drehte Terzic noch einmal um und kehrte mit einer besonderen Bitte zum früheren italienischen Weltstar und heutigen TV-Experten zurück.

"Ich muss ein Selfie machen", sagte Terzic - und sicherte sich einen Schnappschuss mit dem Weltmeister von 2006.

Zuvor hatte Terzic im Gespräch mit Del Piero die 1:2-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atletico Madrid analysiert. Dabei strahlte der Coach Zuversicht für das Rückspiel am kommenden Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de) aus.

BVB-Trainer ist Fan geblieben: Terzic bittet Star-Interviewpartner um Selfie
11:46 Uhr

Terzic hadert: "Normalerweise ist auf diesem Level Game over"

Borussia Dortmund verliert das Hinspiel im Viertelfinale der Champions League. Gegner Atletico Madrid schießt zwei frühe Tore, die der BVB trotz später Aufholjagd nicht mehr ausgleichen kann. Trainer Terzic zeigt sich nach dem Spiel enttäuscht, sagt aber auch: "Wenn wir positiv bleiben, können wir in das Spiel zurückfinden."

Terzic hadert: "Normalerweise ist auf diesem Level Game over"
11:08 Uhr

"Hat der Formel 1 so viel gegeben": Sennas erster Teamchef Ted Toleman ist tot

imago0043630466h
Ted Toleman mit Bruno Senna, dem Neffen des legendären Formel-1-Piloten. (Foto: imago images/Motorsport Images)

Formel-1-Legende Ayrton Senna gab in einem Toleman 1984 sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse. Der Gründer des Rennstalls, Ted Toleman, ist nun im Alter von 86 Jahren gestorben.

"Ich bin traurig zu hören, dass Ted Toleman gestorben ist. Er hat der Formel 1 so viel gegeben, seine Leistungen und sein Vermächtnis werden immer Teil unserer Geschichte sein", erklärte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali am Donnerstag. "Unsere Gedanken sind in dieser traurigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden."

Toleman, 1938 in Südafrika geboren, startete mit seinem gleichnamigen Rennstall von 1981 bis 1985 in der Formel 1. Der spätere Weltmeister Senna fuhr 1984 seine erste Königsklassen-Saison für das Team, ehe er zu Lotus wechselte und später eine Weltkarriere mit drei WM-Titeln hinlegte. Sponsor Benetton übernahm dann Toleman, nach weiteren Besitzerwechseln ist der Rennstall heute als Alpine bekannt.

"Hat der Formel 1 so viel gegeben": Sennas erster Teamchef Ted Toleman ist tot
10:08 Uhr

"Todsünde": NBA-Profi droht lebenslange Sperre

441434740
Jontay Porter (Mitte) droht eine lebenslange Sperre. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Wegen des Verdachts auf Wettbetrug droht NBA-Profi Jontay Porter eine lebenslange Sperre. "Es ist eine Todsünde, die ihm vorgeworfen wird, und die ultimative, extreme Option, die ich habe, ist, ihn vom Spiel zu verbannen", sagte Commissioner Adam Silver am Mittwoch (Ortszeit) nach der jährlichen Vorstandssitzung der nordamerikanische Basketball-Profiliga in New York.

Gegen Porter, Center der Toronto Raptors, wird seit Wochen ermittelt. Während mehrerer Spiele der Kanadier in der laufenden Saison sollen ungewöhnliche Wetten auf Porters Leistung registriert worden sein. Es besteht der Verdacht, dass sich der 24-Jährige auswechseln ließ, um Wettgewinne zu ermöglichen.

Wie unter anderem ESPN berichtete, hatten Unbekannte bei Torontos Heimspielen gegen die Los Angeles Clippers am 26. Januar und gegen die Sacramento Kings am 20. März ungewöhnlich hohe Beträge darauf gewettet, dass Porter unter einer spezifischen Zahl an Punkten, Rebounds, Assists und Dreipunktewürfen bleibt. Ein US-Wettanbieter meldete, diese Wette sei an den Tagen jeweils die mit den höchsten Auszahlungen gewesen. In beiden Partien wurde Porter verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt nicht mehr als vier Minuten eingesetzt.

"Todsünde": NBA-Profi droht lebenslange Sperre
09:14 Uhr

Ärger um künstlichen See: Neymar darf seine Millionen offenbar behalten

Neymars Extravaganz kommt den brasilianischen Fußballstar wohl doch nicht teuer zu stehen. Weil der 32-Jährige auf seinem Anwesen in der Nähe von Rio de Janeiro einen künstlichen See angelegt hatte, war er von der städtischen Umweltbehörde zu drei Millionen Dollar Strafe verdonnert worden - diese wurde aber nun ausgesetzt.

Die zuständige Vorsitzende eines brasilianischen Gerichts zitierte in ihrem Urteil vom Montag, das AFP vorliegt, einen Bericht der staatlichen Umweltbehörde INEA, aus dem hervorgeht, dass für das Projekt keine spezielle Umweltgenehmigung erforderlich gewesen sei. Da die verhängten Bußgelder in die Millionen gingen, würde die weitere Forderung der Gelder Neymar "einen erheblichen, unverhältnismäßigen und sogar illegalen Schaden zufügen", heißt es in der Erklärung.

Etwa 130 Kilometer entfernt von Rio, im Touristenort Mangaratiba, besitzt Neymar ein riesiges Anwesen, auf dem er gerne seinen Urlaub verbringt. Es verfügt unter anderem über Volleyball- und Tennisplätze sowie eine Go-Kart-Bahn. Laut Informationen der spanischen "Marca" wurden für die Errichtung des Gewässers erhebliche Eingriffe in die Natur getätigt. So sei es notwendig gewesen, einen Felsen zu entfernen, einen Teil der Vegetation abzuholzen und einen Fluss umzuleiten.

Ärger um künstlichen See: Neymar darf seine Millionen offenbar behalten
08:23 Uhr

Bayer schickt Kampfansage: "Träumen davon, uns in der K.-o.-Runde auszutoben"

Bayer Leverkusen spielt eine überragende Saison, noch immer kämpft die Werkself in drei Wettbewerben um Titel. In der Europa League steht das Viertelfinalhinspiel gegen West Ham United auf dem Plan. An eine mögliche Meisterschaft am Wochenende denkt Bayer noch nicht, wie Verteidiger Jeremy Frimpong verrät.

Bayer schickt Kampfansage: "Träumen davon, uns in der K.-o.-Runde auszutoben"
07:50 Uhr

Gefährlicher Sieg: Golfstar brockt sich selbst den "Verlierer-Fluch" ein

Golfstar Ricky Fowler wird auf keinen Fall das US Masters gewinnen. Der US-Amerikaner hat sich am Tag vor dem Start des ersten Majors des Jahres in Augusta freiwillig mit dem "Verlierer-Fluch" belegt.

Der 35 Jahre alte Fowler gewann am Mittwoch das traditionelle Par-3-Turnier. Noch nie hat der Gewinner der kleinen Runde über neun Löcher danach das Masters gewonnen. Fowler war vor sechs Jahren dem Triumph nahe, wurde bei seinem besten Auftritt an der Magnolia Lane aber "nur" Zweiter hinter seinem Landsmann Patrick Reed.

Gefährlicher Sieg: Golfstar brockt sich selbst den "Verlierer-Fluch" ein
07:25 Uhr

Er schrieb Sportgeschichte: Akebono ist tot

764774
Akebono schrieb Sumo-Geschichte. (Foto: picture-alliance / dpa)

Japan trauert um eine Ikone des Sumo-Ringsports: Akebono, der erste im Ausland geborene Sumo-Großmeister (Yokozuna), ist bereits Anfang April im Alter von 54 Jahren an Herzversagen gestorben.

Als Chad Rowan im Jahr 1969 auf Hawaii geboren, stieg Akebono in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu einem der erfolgreichsten Sumoringer auf. 1993 wurde der über zwei Meter große und rund 230 Kilogramm schwere Athlet zum 64. Yokozuna der Geschichte ernannt, drei Jahre später erhielt Akebono die japanische Staatsbürgerschaft. 2001 beendete Akebono seine aktive Karriere.

Er schrieb Sportgeschichte: Akebono ist tot
06:47 Uhr

Erste Titelchance futsch: Auch Messi kann Miami nicht retten

457360126
Lionel Messis Vorlage war zu wenig. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Lionel Messi ist mit Inter Miami im Viertelfinale des CONCACAF Champions Cups ausgeschieden. Nach dem 1:2 im Hinspiel, das der Weltmeister aus Argentinien noch verletzt verpasst hatte, unterlag Miami in Mexiko mit 1:3. Die Gastgeber gingen nach 31 Minuten in Führung und erhöhten in der 58. und 64. Minute. Das 1:3 von Diego Gomez in der 86. Minute nach Vorarbeit des achtmaligen Weltfußballers kam zu spät für die Wende. Miami spielte da nach einer Gelb-Roten Karte für Jordi Alba bereits in Unterzahl (78.). Auch die beiden anderen Ex-Profis des FC Barcelona, Luis Suarez und Sergio Busquets, spielten von Beginn an. Der gebürtige Franke Julian Gressel stand ebenfalls in der Startaufstellung.

Messi hat mit Miami in dieser Saison damit noch zwei Titelchancen. In der Liga liegt die Mannschaft auf Rang drei der Eastern Conference, dazu kommt der im Sommer ausgetragene Leagues Cup.

Erste Titelchance futsch: Auch Messi kann Miami nicht retten
05:55 Uhr

"Richtig Glück gehabt": Kämnas übler Unfall hätte noch viel schlimmer enden können

Der deutsche Radprofi Lennard Kämna ist bei seinem schweren Trainingsunfall auf Teneriffa womöglich nur knapp mit dem Leben davongekommen. "Wenn ich mir das Gesamtbild anschaue, dann hat er richtig Glück gehabt", sagte Ralph Denk, Chef von Kämnas Bora-hansgrohe-Team, bei sportschau.de.

In den ersten Meldungen, die Denk von der Unfallstelle erreicht hätten, sei die Rede davon gewesen, "dass es Lennard richtig dreckig geht", sagte Denk, "und da habe ich mir schon arge Sorgen um ihn gemacht."

Bei dem Unfall am Mittwoch vergangener Woche, als Kämna mit einem Auto kollidiert war, hatte sich der 27-Jährige zahlreiche Verletzungen zugezogen. "Es geht ihm jetzt den Umständen entsprechend gut, aber es war ein heftiger Einschlag. Sein Fahrrad war komplett zerstört", sagte Denk: "Lennard ist jetzt erstmal von der Intensivstation runter, das ist ein gutes Zeichen. Aber er ist immer noch auf der Normalstation im Krankenhaus von Teneriffa, und wir haben jetzt erstmal noch keinen Plan, wie lange er noch bleiben muss."

"Richtig Glück gehabt": Kämnas übler Unfall hätte noch viel schlimmer enden können