Donnerstag, 21. Mai 2020Der Sport-Tag

18:50 Uhr

BVB-Star Brandt: "Mit aller Macht noch vorbeikommen"

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Lieber Augen auf im Meisterschaftskampf, Julian Brandt!

(Foto: Ralf Ibing/firo Sportphoto/POOL)

Was sind schon vier Punkte ... Borussia Dortmunds Offensivspieler Julian Brandt sieht sein Team hinter Tabellenführer Bayern München noch mit allen Chancen im Kampf um die deutsche Fußball-Meisterschaft. "Wenn du nicht weit vom Ersten entfernt bist, musst du natürlich versuchen mit aller Macht noch vorbeizukommen", sagte der 24-Jährige laut Audiobeitrag der DFL-Tochter Bundesliga International.

"Am Ende kommt es darauf an, wie weit man im Kopf ist und wie man mit der Situation umgeht: Wer ist bereit, das alles anzunehmen", meinte Brandt. "Ich glaube, das wird dann am Ende den darstellen, der die meisten Punkte geholt hat", sagte der Nationalspieler auch mit Blick auf die spezielle Herausforderung von Geisterspielen.

18:30 Uhr

Mehr als 12.000 Pappkameraden warten aufs West-Derby

Ausverkauft wird der Borussia-Park am Samstag im West-Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) zwar nicht sein. Aber bislang sind für das Geisterspiel bereits mehr als 12.000 Pappkameraden auf den Tribünen im Gladbacher Stadion aufgestellt, 20.000 sind derzeit bestellt.

  • "Das ist fantastisch. Man hat tatsächlich das Gefühl, dass man nicht allein ist, wenn man im Stadion trainiert", sagte Borussias Trainer Marco Rose.
  • Die Idee hatte das Fan-Projekt Mönchengladbach. Zum Preis von 19 Euro kann man mit einem Foto von sich auf den Pappfiguren den Platz wählen, den man auch sonst im Stadion hat.
  • Auch einige Gladbacher Profis haben sich bereits einige Pappkameraden gesichert. "Das ist schon eine coole Aktion und macht was her", befand Gladbachs Rechtsverteidiger Stefan Lainer.
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Auch Jonas Hofmann "sitzt" im Stadion.

(Foto: imago images/Revierfoto)

18:02 Uhr

NFL droht ohne Fans Milliardenverlust

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Das Fehlen der Fans würde die Dallas Cowboys wohl am meisten schmerzen.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Das sind gewaltige Zahlen: Den Klubs aus der US-Football-Profiliga NFL droht ein Verlust von 5,5 Milliarden Dollar (etwa 5 Milliarden Euro), sollte die neue Saison aufgrund des Coronavirus ohne Zuschauer ausgetragen werden müssen. Das geht aus einer Analyse des amerikanischen Wirtschaftsmagazins "Forbes" hervor.

  • Finden die Spiele 2020/21 vor leeren Rängen statt, verlieren die Klubs nicht nur die Einnahmen aus Ticketverkäufen. Auch die Gelder von Sponsoren, aus Parktickets, aus den Verkäufen von Fanartikeln sowie Essen und Trinken in den Stadien würden fehlen.
  • Am härtesten würden laut "Forbes" diese Verluste wohl den fünfmaligen Super-Bowl-Sieger Dallas Cowboys treffen. Die Einnahmen durch Zuschauer von knapp 621 Millionen Dollar (565 Mio. Euro) machen bei dem Team aus Texas knapp zwei Drittel der Gesamteinnahmen von 950 Millionen Dollar (865 Mio. Euro) aus.
  • Die Saison soll am 10. September starten.
17:05 Uhr

Ribéry trainiert nach Verletzung und Corona wieder

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Ribéry hofft mit 37 Jahren auf sein Comeback.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der ehemalige Bundesliga-Star Franck Ribéry ist nach monatelanger Verletzungspause ins Training des italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz zurückgekehrt. "König Franck ist zurück", schrieb der Verein unter ein Video bei Instagram, das den Franzosen im Kleingruppentraining zeigt.

  • Der 37-Jährige hatte sich nach einer starken ersten Halbserie im Dezember einer Knöcheloperation unterziehen müssen und daraufhin alle Partien in 2020 verpasst.
  • Der ehemalige Bayern-Spieler verbrachte einen Großteil seiner Rehazeit in Deutschland und war erst vor gut zwei Wochen nach Italien zurückgekehrt. Aufgrund der bei Einreise aus dem Ausland von den nationalen Behörden angeordneten 14-tägigen Quarantäne konnte Ribéry erst mit einem Tag Verspätung zum Kleingruppentraining des Tabellen-13. hinzustoßen.
  • Die Meisterschaft in Italien wurde wegen der Corona-Pandemie am 9. März unterbrochen. Zwölf Spieltage fehlen noch bis zum Ende der Saison, Verband und Liga hoffen auf einen Restart am 13. Juni.
16:14 Uhr

Ramadan und Bundesliga: Bensebaini könnte pausieren

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Ramy Bensebaini hält sich an das Fastengebot, gar nicht so einfach als Profisportler.

(Foto: Jan Huebner/Pool)

Da ist der Glaube wichtig: Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose muss im nächsten Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen unter Umständen auf die Dienste von Leistungsträger Ramy Bensebaini verzichten. "Ramy hat in Frankfurt ein Tor und einen Assist gemacht, das spricht natürlich sehr stark für ihn", sagte Rose, fügte jedoch an: "Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass der Junge am Ende vom Ramadan ist, was bedeutet, dass er sich anders ernährt."

  • Der muslimische Fastenmonat endet am kommenden Samstagabend, also erst nach dem Heimspiel gegen Leverkusen (15.30 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker).
  • "Ramy nimmt das sehr, sehr ernst. Wir denken aber, dass wir ihn auch noch über die letzten Tage drüber bekommen", erklärte Rose. Bensebaini musste in Frankfurt mit Krämpfen ausgewechselt werden.
  • Mit Blick auf das restliche Personal habe Rose "keine Ausfälle zu beklagen". Stürmer Marcus Thuram "wurde am Arm untersucht, konnte aber wieder voll trainieren".
15:19 Uhr

Jena will juristisch gegen Drittliga-Restart vorgehen

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Chris Förster ist mächtig sauer.

(Foto: imago images/Jacob Schröter)

"Es ist einfach technisch nicht umsetzbar, es widerspricht ihren eigenen Konzepten", das sagt Chris Förster, der Geschäftsführer von Drittliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena. Der Klub wird gegen die vom Deutschen Fußball-Bund beschlossene Fortsetzung der Liga am 30. Mai juristisch vorgehen. "Wir werden auf jeden Fall rechtliche Schritte einleiten", sagte Förster dem SID.

  • Er könne nur feststellen, dass am 30. Mai nicht gespielt werden könne. "Wir haben ein Hygienekonzept umzusetzen. Das erfordert zwei Testungen und ein einwöchiges Trainingslager vor Spielbeginn. Das ist terminlich nicht mehr zu organisieren. Der DFB hat erneut an Politik und Logik vorbeigeplant", sagte Förster.
  • Die Thüringer Landesregierung hatte im Zuge der Coronakrise die Ausübung von professionellem Mannschaftssport bis zum 5. Juni untersagt. "Wir können bis zum 6. Juni in Jena kein Heimspiel austragen und auch kein Mannschaftstraining aufnehmen", sagte Förster: "Rein logistisch, technisch und zeitlich ist es nicht möglich zu realisieren, am 30. und 31. Mai ein Spiel zu spielen, egal wo, nicht auf dem Mond und nicht sonstwo."
Mehr dazu lesen Sie hier.
14:39 Uhr

Nächster Corona-Fall bei Dynamo Dresden

Dynamo Dresden kommt nicht aus der Corona-Spirale heraus. Schon wieder vermeldet der Klub eine positiv getestete Person. Um wen es sich handelt, teilt der Verein aber nicht mit.

  • Zusätzlich ist laut Mitteilung "eine sogenannte 'Kontaktperson der Kategorie I' (enger Kontakt) eines Mitglieds aus dem Trainer- und Betreuerstab positiv auf Covid-19 getestet worden. Dieser Dynamo-Angestellte muss zusammen mit der Kontaktperson genauso wie der nun betroffene Spieler für weitere 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben".
  • Damit sind beim Zweitliga-Team nun schon vier Infizierte gemeldet.
  • "Wir mussten damit rechnen, dass in der fünften Testreihe weitere Fälle ans Tageslicht kommen werden. Der weitere Fall in unserer Mannschaft ist ein Beleg dafür, dass das Dresdner Gesundheitsamt trotz des enormen öffentlichen Drucks im höchsten Maße professionell und verantwortungsbewusst gehandelt hat", sagte Sportgeschäftsführer Ralf Minge laut Meldung.
13:46 Uhr

Morddrohung an Schwedens Torfrau nach WM-Aus des DFB

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Hoffentlich kann Lindahl rückblickend die WM doch positiv abhaken - schließlich feierten die Schwedinnen den dritten Platz.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft verliert bei der WM 2019 ihr Viertelfinale gegen Schweden - und ist damit in Frankreich aus dem Turnier ausgeschieden. Ja, das ist dramatisch, aber nichts gegen das, was Schwedens Fußball-Nationaltorhüterin Hedvig Lindahl erleiden muss: Sie bekommt Horrornachrichten, erzählt sie jetzt dem Sender SVT.

  • "Ich werde dich vergewaltigen und zerstückeln. Ich werde deine Aorta durchschneiden, während du schläfst", war demnach eine der Nachrichten. Die Torhüterin des VfL Wolfsburg sagte: "Es hörte sich sehr durchdacht an."

  • Sie schaltete die Polizei ein, später kam heraus, dass ein Amerikaner die Drohung verschickt hatte. Er hatte durch den Sieg der Schwedinnen viel Geld verwettet. Denn erstmals seit 24 Jahren konnte Schweden gegen das DFB-Team bei einem Turnier gewinnen.

  • Der Mann wird nun in Florida angeklagt - er soll weiteren Sportlern ähnliche Nachrichten geschickt haben.

13:12 Uhr

Würzburg animiert mit Corona-Teamfoto zu A-B-S-T-A-N-D

Was sehen Sie hier? Je nachdem, ob sie sich schon an die Corona-Maßnahmen gewöhnt haben oder nicht, wohl ein Mannschaftsfoto oder ein kurioses Mannschaftsfoto. Nun, die Würzburger Kickers machen vor, wie es in diesen Zeiten auszusehen hat, wenn viele Leute auf ein Bild sollen. Der Drittligist appelliert damit an die eigene Vorbildfunktion - ist gelungen.

12:21 Uhr

F1 im Video: Schumacher sticht McLaren-Duo eiskalt aus

Um die Wartezeit auf die neue Saison zu verkürzen, präsentiert ntv.de Highlights aus der Historie der Formel 1 - passend zum Datum: Während Nick Heidfeld am 21. Mai 2000 schon auf dem Heimweg ist, kämpft Schumacher gegen die zwei McLaren-Piloten auf dem Nürburgring um den Sieg.

11:51 Uhr

TV-Hickhack um Hauptstadtderby ist geklärt

Nun, es sind ja immerhin noch mehr als 32 Stunden bis zum Anpfiff des Berlin-Derbys. Und schon ist geklärt, wie Fußballfans das morgen Abend (20.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) live verfolgen können: bei Dazn. Das gab die DFL gerade bekannt. An alle Berliner, egal ob Unioner oder Herthaner: aufatmen.

10:55 Uhr

Ex-Barça-Profi erlag dem Protz: "Wollte Millionär werden"

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Zuletzt spielte Song beim FC Sion in der Schweiz.

(Foto: imago images / Geisser)

Sympathisch ist es nicht, dafür ehrlich: Alex Song gibt nun preis, dass er nur aus einem Grund im Jahr 2012 zum FC Barcelona wechselte: wegen des Geldes. "Als Barça mir den Vertrag anbot und ich sah, was ich verdienen würde, habe ich nicht lange überlegt. Ich war der Meinung, dass meine Frau und meine Kinder ein komfortables Leben führen sollen, wenn meine Karriere vorbei ist", so Song in einem Instagram-Live-Video. "Ich traf Sportdirektor Andoni Zubizarreta und er sagte mir, dass ich nicht viel spielen werde. Aber das war mir egal, ich wollte einfach Millionär werden."

Ganz so schlimm wie befürchtet lief es für den früheren Arsenal-Spieler dann aber doch nicht. In zwei Jahren kam er bei den Katalanen immerhin auf 65 Pflichtspieleinsätze. Allerdings wurde er dann für die restliche Vertragszeit an West Ham United verliehen.

10:35 Uhr

Wer hat's gesagt? Das schnelle Sprüche-Quiz

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Sind auch Sie ein Sprüche-Weltmeister?

(Foto: imago/WEREK)

Sind Sie bereit, einige launige Momente mit ein paar der legendärsten Sprüche der Bundesliga-Geschichte zu erleben? Dann klicken Sie sich durch das Sprüche-Quiz, das unser Kolumnist Ben Redelings entwickelt hat. Ich verspreche Ihnen: Sie werden überrascht sein, wer was von sich gegeben hat. Ob positiv oder negativ, das bleibt dann Ihnen überlassen.

Hier geht es zum Quiz!

09:42 Uhr

FC Bayern lässt Perisic zappeln

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(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Die Kaufoption für Ivan Perisic hat Bayern München verstreichen lassen, Verhandlungen mit Inter Mailand über eine Verpflichtung des Kroaten will der deutsche Rekordmeister allerdings weiterhin führen. "Perisic ist erst von einer Fußverletzung zurückgekehrt. Sobald er einige Matchs bestritten hat, werden wir mit Inter sprechen", sagte Klubchef Karl-Heinz Rummenigge der Gazzetta dello Sport.

Perisic hatte sich im Februar am Knöchel verletzt, war am Sonntag beim 2:0 der Bayern bei Union Berlin allerdings eingewechselt worden. Die Münchner hatten den Vizeweltmeister zunächst für die laufende Saison für fünf Millionen Euro ausgeliehen, bei einer festen Verpflichtung wären nun weitere 20 Millionen Euro fällig gewesen. Angeblich hat Inter die Ablösesumme mittlerweile auf zehn bis 15 Millionen Euro gesenkt.

08:58 Uhr

Klopp: Fußball ist nicht wichtiger als das Leben"

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Klopp zeigt Herz.

(Foto: imago images/Focus Images)

Nur wer will, spielt die Saison zu Ende? Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool jedenfalls will auf die Sorgen seiner Profis hören. Sollten die Spieler der Reds Bedenken aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus haben, müssen sie laut Klopp keine Konsequenzen befürchten. "In diesem Fall, wenn sie sich nicht sicher fühlen, müssen sie nicht hier sein. Es gibt keine Einschränkungen, keine Strafe, nichts. Es ist ihre eigene Entscheidung, und wir respektieren das zu 100 Prozent", sagte der 52-Jährige bei Sky Sports.

Und weiter: "Wir würden niemanden in Gefahr bringen, um das zu tun, was wir tun wollen. Ja, wir lieben Fußball, ja, es ist unser Job, aber er ist nicht wichtiger als unser Leben oder das Leben anderer Menschen." Hintergrund: Kapitän Troy Deeney vom FC Watford wird wegen seiner Bedenken nicht ins Training zurückkehren.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:24 Uhr

Muss Jena bei Restart auf Heimrecht verzichten?

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Das Interesse an Jenas schräger Situation ist groß.

(Foto: imago images/Bild13)

Die Dritte Liga hat jetzt offenbar einen Plan: Der Deutsche Fußball-Bund hat der "Bild"-Zeitung zufolge den 30. Mai als definitiven Neustart-Termin festgelegt.

  • Die Klubs seien am Mittwoch gebeten worden, sich auf den Wiederbeginn am übernächsten Wochenende einzustellen und Quarantäne-Hotels zu reservieren. Demnach hat der DFB die ersten Spiele nach der Corona-Pause terminiert und die Vereine auch über den Spielplan informiert.
  • Um die Liga gibt es seit Wochen Streit. Neun Vereine hatten zuletzt die genaue Ansetzung der noch ausstehenden Spiele gefordert, andere plädieren für einen Saisonabbruch.
  • Der Starttermin ist ein Problem vor allem für den FC Carl Zeiss Jena, der aufgrund offizieller Verordnungen bis zum 5. Juni weder Mannschaftstraining noch Wettkämpfe abhalten darf.
  • Dem "Bild"-Bericht zufolge hat der DFB für den Tabellenletzten am 31. Mai dennoch ein Heimspiel angesetzt. Dies müsste Jena dann möglicherweise in einem anderen Bundesland austragen.

Update, 12:55 Uhr: Der DFB bestätigt, dass die Saison am 30. Mai fortgesetzt wird. Das letzte Spiel soll am 4. Juli ausgetragen werden.

08:01 Uhr

Norwegische Liga will vor Fans spielen - vor zehn

Wo muss man sich bewerben? Die norwegische Fußballliga will zum Saisonstart am 16. Juni offenbar auch Zuschauer in die Stadien lassen - und zwar bis zu zehn. Die ungewöhnliche Personenzahl geht aus einem kuriosen Vorschlag von Verbandsdirektor Nils Fisketjönn hervor. "Wir möchten die Klubs auffordern, Konzepte auszuarbeiten. Sie können zum Beispiel eine Gruppe von Personen für die Veranstaltung zulassen - vielleicht bis zu zehn", sagte er im Interview mit dem Sender NRK.

Insgesamt sollen sich während eines Spiels aufgrund der Corona-Pandemie maximal 200 Personen im Stadion aufhalten, dazu gehören unter anderem Spieler, Betreuer und Medienvertreter. Ab dem 15. Juni sind in Norwegen wieder Veranstaltungen in der Größenordnung bis zu dieser Personenzahl erlaubt. Ursprünglich hätte die Saison im April beginnen sollen.

07:00 Uhr

Sexuelle Belästigung: NFL-Profi verklagt Airline

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Die Football-Saison läuft noch nicht, ein Profi muss sich dennoch schon gegen Annäherungen wehren.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Ein Footballer aus der US-Profiliga NFL hat die Fluggesellschaft United Airlines nach einem mutmaßlichen sexuellen Übergriff in der Luft verklagt. Der Spieler, dessen Name bislang unbekannt ist, wirft dem Bordpersonal vor, bei Handgreiflichkeiten einer Passagierin nicht entschieden genug reagiert zu haben.

Der Vorfall soll sich am 10. Februar während eines Fluges von Los Angeles nach Newark/New Jersey ereignet haben. In den Unterlagen steht, dass eine Frau, die in der gleichen Reihe wie der Profi saß, "unerwünschte Annäherungsversuche" unternommen habe. Der Spieler und ein weiterer Mann haben Klage eingereicht.

06:18 Uhr

Werder-Idol würde Kohfeldt rauswerfen

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In Bremen ging es nach der Krise nahtlos weiter: Erfolglos.

(Foto: imago images/Poolfoto)

Der frühere norwegische Fußball-Star Rune Bratseth hat seine Forderung nach einer Ablösung von Florian Kohfeldt als Trainer des abstiegsgefährdeten Bundesligisten Werder Bremen erneuert. "Ich will mich nicht in die Vereinspolitik einmischen", sagte das 59 Jahre alte Club-Idol am Mittwoch dem "Kicker". Aber er glaube nicht, "dass in dieser Konstellation noch eine Wende möglich sein wird".

Bratseth hatte das Spiel der Bremer am Montag gegen Bayer Leverkusen (1:4) für den norwegischen Sender Viasat verfolgt. Schon da hatte er festgestellt: "Das sollte sein letztes Spiel gewesen sein." Bratseth findet es "grundsätzlich" gut, wenn ein Verein lange einen Trainer stützt. "Und ich schätze Florian Kohfeldt nach wie vor sehr, als Menschen wie als Fachmann. Aber: Es kann eben der Punkt kommen, an dem man sagen muss: Es geht leider nicht mehr." Werder habe keine schlechte Mannschaft. Aber man sehe in den Gesichtern der Spieler, "dass sie einfach Angst haben. Die große Frage ist deshalb: Glauben die Spieler noch daran? Und glaubt der Trainer selbst wirklich noch daran?"