BVB will angeblich Verstärkung aus Frankreich holen
Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund könnte künftig ein Franzose im Mittelfeld aufspielen.
Wie die französische Tageszeitung "L'Equipe" berichtet, ist der BVB an der Verpflichtung von Benjamin Bourigeaud interessiert.
Der offensive Mittelfeldspieler von Stade Rennes glänzte in der vergangenen Saison mit zehn Toren und sechs Vorlagen.
Dem Bericht zufolge hat besonders Dortmunds neuer Trainer Lucien Favre ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen.
Rennes hatte Bourigeaud 2017 für 3,5 Millionen Euro vom RC Lens geholt, angeblich verlangt der Klub aus der Bretagne nun 25 Millionen Euro.
"Als wäre er Jesus": Ex-F1-Champion attackiert Hamilton
Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve hat harte Kritik an Mercedes-Star Lewis Hamilton geübt und dem vierfachen Champion übertriebene Inszenierung vorgeworfen. "Er verwechselt die Formel 1 mit Hollywood", zitieren die Kollegen von Spox den Kanadier: "Alles, was er macht, ist gestellt. Dazu inszeniert er sich in den sozialen Medien, als wäre er Jesus."
Villeneuve bezog sich damit auf Hamiltons Jubel nach seinem Sieg beim Deutschland-GP am vergangenen Wochenende, als der Brite von Startplatz 14 noch auf Platz 1 gefahren war - und das mit großen Gesten gefeiert hatte. Übertrieben, wie Villeneuve findet: "So wie er neben seinem Auto nach den Problemen im Qualifying kniete, erinnerte an den leidenden Christus."
Formel 3: Spa soll für Mick Schumacher zum Wendepunkt werden
Sie ist so spannend und umkämpft wie lange nicht mehr: Die Europameisterschaft in der Formel 3 sucht an diesem Wochenende im belgischen Spa-Francorchamps ihren Halbzeit-Champion. Hier will Mick Schumacher endlich seinen Titelansprüchen gerecht werden.
Mercedes will Özil-Vertrag nicht vorzeitig beenden
Der DFB-Sponsor Mercedes-Benz sieht keinen Grund für ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit mit dem zurückgetretenen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil. Man sei seit über 40 Jahren in guten wie in schlechten Zeiten Partner des DFB und habe sich Özils Vorwürfe gegenüber den Medien, dem Verband und den Sponsoren in Ruhe angesehen, sagte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche, der zugleich Chef der Kernmarke Mercedes-Benz ist. "Der Vertrag als Markenbotschafter von Mesut Özil läuft noch bis Ende des Jahres 2018. Es gibt keine Notwendigkeit, ihn vorzeitig zu beenden", betonte er und fügte mit Blick auf Özil an: "Nach meiner Kenntnis fährt er weiterhin Mercedes."
Der Fußballer hatte am vergangenen Sonntag als Konsequenz aus der Affäre um seine umstrittenen Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan als Nationalspieler zurückgetreten. In einer schriftlichen Erklärung hatte er den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und vor allem dessen Präsidenten Reinhard Grindel, deutsche Medien und Sponsoren für deren Umgang mit ihm scharf kritisiert.
Schröders NBA-Wechsel zu Oklahoma ist perfekt
Der Wechsel des deutschen Basketball-Nationalspielers Dennis Schröder von den Atlanta Hawks zu Oklahoma City Thunder ist perfekt. Das gaben die beiden Klubs aus der nordamerikanischen Profiliga NBA am Mittwoch (Ortszeit) bekannt. Der Braunschweiger hatte seit 2013 für Atlanta gespielt. Schröder verabschiedet sich im Rahmen eines Deals zwischen drei Teams zu OKC. Auch die Philadelphia 76ers sind am Trade beteiligt, sie erhalten unter anderem Hawks-Profi Mike Muscala.
Schröder war von den Hawks 2013 an Position 17 gedraftet worden und absolvierte seitdem 386 Spiele für die Franchise. In der Hauptrunde kam der Point Guard, der 2016 einen mit 70 Millionen Dollar (64 Millionen Euro) dotierten Vierjahresvertrag bis 2021 unterschrieben hatte, im Schnitt auf 23,7 Punkte.
Werders Rekordtransfer rückt immer näher
Der Transfer des niederländischen Fußball-Nationalspielers Davy Klaassen vom FC Everton zum Bundesligisten Werder Bremen rückt immer näher. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wird der Mittelfeldspieler heute zu finalen Vertragsgesprächen in Bremen erwartet. Angeblich sollen die Hanseaten bereit sein, rund 15 Millionen Euro für den 25-Jährigen zu bezahlen. Damit wäre er der teuerste Transfer in der Bremer Vereinsgeschichte.
"Ich hoffe, dass Davy kommt. Er ist ein sehr guter Spieler für die Acht, der gut ins System passen könnte", sagte Werders Innenverteidiger Niklas Moisander in einem Interview des Magazins "Kicker" (Donnerstag). Der Finne spielte von 2012 bis 2015 mit Klaassen gemeinsam für Ajax Amsterdam. Die Norddeutschen suchen nach dem Abgang von Thomas Delaney, der für 20 Millionen Euro zu Borussia Dortmund wechselte, nach einem geeigneten Nachfolger. Sportchef Frank Baumann wollte einen möglichen Transfer nicht kommentieren, sagte aber zuletzt: "Wir haben immer gesagt, dass wir das machen, was wir für sinnvoll und vernünftig erachten."
Videobeweis: Bayern-Keeper Ulreich patzt gegen Juve
Im zweiten Spiel des International Champions Cup unterliegt der FC Bayern gegen Juventus Turin. Dazu trägt auch ein Patzer von Bayern-Keeper Sven Ulreich bei. Star des Spiels ist Juves Andrea Favilli.
Özil fehlt überraschend bei Arsenal-Testspiel
Der geplante erste Auftritt von Mesut Özil nach seinem Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft mit seinem Verein FC Arsenal ist ausgefallen. Bei dem Spiel gegen Europa-League-Sieger Atlético Madrid in Singapur stand der Mittelfeld-Star des Londoner Vereins überraschend nicht auf dem Platz. Der 29-Jährige saß zwar auf der Bank, war aber auch nicht als Ersatzspieler nominiert.Der Verein begründete den Verzicht auf Özil damit, dass dieser sich noch in einer "sehr frühen Phase des Vorbereitungstrainings für die Saison" befinde.
Mit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft und seinen Rassismusvorwürfen gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Sonntag hatte Özil weltweit Schlagzeilen gemacht. Seither schweigt er wieder. In Singapur gab es von ihm dazu in den vergangenen Tagen keinen Kommentar.
DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte den Rassismus-Vorwurf in einer persönlichen Erklärung zurückgewiesen. Zuvor hatte Freiburgs Stürmer Nils Petersen Özils Rücktritt aus der Nationalmannschaft bedauert. "Es ist schade, wenn Politik und Fußball vermischt werden", hatte der 29-Jährige am Mittwoch im Trainingslager seines Teams im österreichischen Schruns gesagt: "Ich bin Deutschland-Fan und ich bin ein großer Özil-Fan. Nachdem er jahrelang seine Knochen hingehalten hat, hätte er einen schöneren Abschied verdient."
Das "Geschenk Gottes" galoppiert nicht mehr
Traurige Nachricht aus dem Reitsport: Wenige Wochen nach dem Sieg beim 150. Belmont Stakes hat eine Verletzung die Karriere des Ausnahme-Rennpferdes "Justify" beendet. Wie Trainer Bob Baffert erklärte, leidet der Hengst an Knöchelproblemen, von denen er sich nicht erholt. Jockey Mike Smith bezeichnete "Justify" als "Geschenk Gottes". Trotz der Enttäuschung, nicht mehr an Rennen teilnehmen zu können, sei Smith "dankbar, dass er in mein Leben getreten ist".
Justify hatte erst als 13. Pferd der Geschichte die "Triple Crown" im US-Galoppsport gewonnen. Vor seinem Sieg beim Belmont Stakes hatte sich der Hengst bereits beim Kentucky-Derby sowie bei den Preakness Stakes in Baltimore durchgesetzt und damit die wichtigsten drei Rennen für dreijährige Pferde für sich entschieden.
Klopp: Social-Media-Boykott "meine klügste Entscheidung"
Angesichts der jüngsten Beschimpfungen gegen Mesut Özil und Loris Karius im Internet hat Jürgen Klopp seinen Verzicht auf soziale Medien als "klügste Entscheidung meines Lebens" bezeichnet. "Ich lese es nicht, wenn Leute mich dort kritisieren. Sie können schreiben, was sie wollen, und es stört mich nicht, weil ich es nicht mitbekomme", sagte der Teammanager des FC Liverpool dem TV-Sender ESPN während des US-Tour seines Klubs. "Wenn mir jemand sagen möchte, dass er nicht zufrieden mit mir ist, dann soll er es mir sofort sagen und nicht weggehen und es in seinem Smartphone bei Facebook, Instagram oder sonstwo schreiben. Das ist der verrückte Teil dieser Welt, aber wir alle akzeptieren das - solange wir nicht selbst davon betroffen sind."
Klopp zieht dagegen das direkte Gespräch vor. "Wenn diese Menschen in ihrem Zimmer sitzen und schreiben, dann kümmert sie die andere Person nicht. Ich weiß nicht, ob es so weit kommt, aber vielleicht können wir irgendwann wieder miteinander reden anstatt zu schreiben."
WM-Pleite: Deutsche Fechter erleben "Enttäuschung pur"
Die deutschen Fechter haben bei den Weltmeisterschaften in Wuxi/China erstmals seit Wien 1971 bei einer WM keine Medaille gewonnen. Am vorletzten WM-Tag scheiterten die Florettdamen Anne Sauer, Leonie Ebert und Eva Hampel im Viertelfinale mit 38:45 an Frankreich. Die zuletzt in die Mannschaftswettbewerbe gestarteten Florettherren und Säbeldamen schieden jeweils im Achtelfinale aus. "Enttäuschung pur. Es ist eingetreten, was eintreten konnte, was wir aber vermeiden wollten", sagte Sportdirektor Sven Ressel.
Die Florettherren Benjamin Kleibrink, Alexander Kahl, Peter Joppich und Andre Sanita unterlagen nach dem Auftaktsieg gegen Taiwan (45:23) dem Gastgeber China mit 44:45. Die Säbeldamen waren beim 33:45 gegen Vizeweltmeister Südkorea chancenlos. Damit sind am Freitag, dem letzten WM-Tag, keine deutschen Fechter mehr am Start.
Nach Marchionne-Tod - Ferrari trägt Trauerflor
Nach dem Tod des langjährigen Ferrari-Chefs Sergio Marchionne haben die Mitarbeiter des Formel-1-Rennstalls beim Grand Prix von Ungarn Trauerflor getragen. Als Zeichen der Anteilnahme hatten die Mitglieder von Sebastian Vettels Team im Fahrerlager von Budapest eine schwarze Binde um ihren linken Oberarm.
Marchionne hatte im Oktober 2014 den langjährigen Präsidenten Luca di Montezemolo an der Ferrari-Spitze abgelöst. Nach unerwarteten Komplikationen bei einer Operation in Zürich hatte sich der Zustand des 66-Jährigen stark verschlechtert. Ferrari hatte seinen Tod am Mittwoch bekanntgegeben.
Mini-Eklat bei Tour: Polizist zerrte Froome vom Rad
Sportlich lief die 17. Etappe der Tour de France für Titelverteidiger Chris Froome unerfreulich. Der Brite verlor nicht nur weitere Zeit auf Spitzenreiter und Sky-Teamkollege Geraint Thomas und rutschte im Gesamtranking auf Rang drei ab. Nach dem Rennen geriet Froome auch noch mit einem Polizisten aneinander. Als er sich mit einer Regenjacke bekleidet auf dem Weg zum Teambus machte, zog ihn ein Polizeibeamter vom Rad - weil er ihn offensichtlich für einen Fan hielt, der sich unbefugt im Zielbereich aufhielt. Auf einem Twitter-Video ist zu sehen, wie Froome empört reagiert und mit dem Polizisten fassungslos gestikulierend diskutiert, während er sein Rad wieder aufrichtet um weiterzufahren.
Videobeweis: Klopps Super-Joker Salah sticht gegen Man City
Im Rahmen des International Champions Cup trifft Manchester City auf den FC Liverpool. Leroy Sane macht sich daran, für City der Held des Abends zu werden. Doch dann leitet Liverpools Super-Joker Mohamed Salah die Wende ein.
DFB-Präsident Grindel erklärt sich zu Özil-Vorwürfen
Vier Tage nach den Rassismus-Vorwürfen von Ex-Nationalspieler Mesut Özil hat DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer persönlichen Erklärung reagiert und die Anschuldigungen zurückgewiesen. In der auf der Verbands-Homepage veröffentlichten Mitteilung räumt Grindel aber persönliche Fehler ein: "Rückblickend hätte ich als Präsident unmissverständlich sagen sollen, was für mich als Person und für uns alle als Verband selbstverständlich ist: Jegliche Form rassistischer Anfeindungen ist unerträglich, nicht hinnehmbar und nicht tolerierbar."
Mehr zum Thema: Grindel weist Özils Vorwurf zurück
Videobeweis: Froome bricht bei Tour ein, Gelb ist futsch
Eine besondere 17. Etappe mit einem herausragenden Finish in den Pyrenäen: Nairo Quintana siegt auf dem kurzen aber intensiven Bergetapp. Titelverteidiger Chris Froome erleidet einen herben Rückschlag, sein Team kann dennoch jubeln.
Mehr zum Thema: Froome geht auf Tour-Dach die Luft aus
2:0-Führung vergeigt - Favres BVB kassiert erste Pleite
Drittes Spiel, erste Niederlage: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat unter Neu-Trainer Lucien Favre die erste Pleite einstecken müssen. Der BVB verlor sein drittes und letztes Spiel im International Champions Cup (ICC) trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung gegen den portugiesischen Vizemeister Benfica Lissabon mit 3:4 im Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es vor 16.171 Zuschauern am Heinz Field in Pittsburgh/Pennsylvania 2:2 (2:0) gestanden.
Ein schneller Doppelpack von Maximilian Philipp (20./22.) hatte die Dortmunder in Führung gebracht. In der zweiten Spielhälfte glichen Andre Almeida (51.) und Alfa Semedo (69.) für die Portugiesen aus. Im Elfmeterschießen scheiterten dann Sergio Gomez und Alexander Isak für den BVB.
Durch die Niederlage schließt der BVB den ICC nach zuvor zwei Siegen gegen den englischen Meister Manchester City (1:0) und den FC Liverpool (3:1) mit sieben Punkten ab.
Youngster Hartenstein wird NBA-Profi
Das deutsche Basketball-Talent Isaiah Hartenstein hat einen Vertrag beim NBA-Club Houston Rockets erhalten. Der 20-jährige Center kam in der Vorsaison für das Farmteam des Ex-Meisters, die Rio Grande Valley Vipers, zum Einsatz und konnte sich in der NBA-Summer-League im Rockets-Team für einen Vertrag empfehlen. Houston hatte Hartenstein 2017 bei der Talente-Lotterie, der sogenannten Draft, an 43. Stelle ausgewählt. Der in den USA geborene Center besitzt neben der deutschen auch die amerikanische Staatsbürgerschaft.
FC Bayern gestutzt, BVB gestoppt, RB Leipzig gefordert
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
was bringt der Donnerstag außer Hitze? Nun, für den FC Bayern und Borussia Dortmund keine neuen Sport-Höhepunkte mehr (sofern keine Kracher-Transfer eingetütet werden). Das Bundesliga-Duo hat sein Tagessportwerk bereits hinter sich und nur bedingt erfolgreich bestreiten können. Die Münchner verloren in Philadelpia im Rekordmeister-Duell gegen Juventus Turin mit 0:2 - unverdient, wie Bayern-Coach Niko Kovac fand.
Der BVB verspielte gegen Benfica Lissabon eine 2:0-Führung und verlor letztlich im Elfmeterschießen. Damit könnte auch der mögliche Sieg beim International Champions Cup futsch sein. Mehr dazu in Kürze.
Was erwartet und sonst noch?
RB Leipzig startet unter Interimstrainer Ralf Rangnick die Mission Europa. Im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League treffen die Leipziger ab 18.30 Uhr (im n-tv.de Liveticker) auf BH Häcken aus Schweden. Noch nicht wieder dabei sind die WM-Fahrer Emil Forsberg, Yussuf Poulsen und Timo Werner.
Nach dem Bergsprint vom Mittwoch, in dem der Kampf ums Gelbe Trikot wohl final geklärt wurde, stehen auf der 18. Etappe der Tour de France das vorletzte Mal die Sprinter im Mittelpunkt. Nach der Schinderei der ersten beiden Pyrenäen-Etappen gönnt die Tour den Klassement-Fahrern und ihren Helfern am Donnerstag im Flachland eine kurze Verschnaufpause. Auf den 171 Kilometern von Trie-sur-Baise nach Pau sind lediglich zwei unspektakuläre Bergwertungen der 4. Kategorie zu überwinden.
In diesem Sinne: In den Sattel - und ab!