Donnerstag, 07. Januar 2021Der Sport-Tag

22:34 Uhr

Stürmer von Man United: Englischer Verband verteidigt Sperre

Der englische Fußball-Verband FA hat die Sperre von Edinson Cavani verteidigt - dabei aber festgestellt, dass der Stürmer von Rekordmeister Manchester United nicht rassistisch gehandelt habe. Es reiche jedoch nicht aus, dass der Spieler das nur nicht beabsichtigt habe, hieß es in der Urteilsbegründung, aus der am Donnerstag die Nachrichtenagentur AP zitierte. Cavani war wegen eines Beitrags bei Instagram im Oktober für drei Pflichtspiele gesperrt worden und muss eine Geldstrafe in Höhe von rund 110.000 Euro zahlen.

In dem Post hatte der uruguayische Nationalspieler einen spanischen Begriff für Schwarze ("negrito") verwendet. Die FA argumentierte, dass Anhänger des englischen Fußballs diese Wortwahl als rassistisch beleidigend einstufen könnten - auch wenn Cavani das nie beabsichtigt habe, was sowohl der Stürmer als auch Manchester United deutlich klargestellt hatten. Der Stürmer betonte, dies sei als liebevoller Gruß an einen Freund gedacht gewesen. Das Wort hat in Südamerika eine andere Bedeutung als in Großbritannien und ist ein weit verbreiteter Begriff.

21:56 Uhr

Pandemie stoppt Klopps Einkaufspläne

Jürgen Klopp sieht seine Transferpläne von der Pandemie durchkreuzt. Unter normalen Umständen würde er jetzt wohl auf dem Wechselmarkt nach einem Abwehrspieler fahnden, sagte der Teammanager des englischen Fußball-Meisters, der in der Defensive zahlreiche Ausfälle beklagt: "Aber das ist nicht die beste Zeit für den ganzen Planeten. Warum sollte das für einen Fußballklub anders sein?"

Er könne zwar "nicht definitiv ausschließen, dass wir jemanden holen", ergänzte Klopp: "Aber es ist einfach nicht wahrscheinlich, weil die Situation in der Welt ist, wie sie ist - schwierig für alle Menschen und Fußballklubs. Manche Klubs haben keine finanziellen Probleme, aber dieser Klub und seine Besitzer sind sehr verantwortungsbewusst."

21:17 Uhr

Gladbach pokert mit dem "Bayern-Schreck"

Spielen soll Ramy Bensebaini als Bayern-Schreck in jedem Fall. Die Frage ist, ob Marco Rose seinen Unterschiedsspieler nach überstandener Covid-19-Erkrankung gegen den FC Bayern von Beginn an auflaufen lässt oder als Art Drohgebärde zunächst noch auf die Bank beordert. "Ramy ist sicher kein Thema für 90 Minuten. Das muss man wissen. Jetzt müssen wir entscheiden: Lassen wir ihn ran und sich austoben, so lange er Kraft hat", sagte Borussen-Coach Rose vor dem Klassiker am Freitag. Oder eben "hintenraus" für Routinier Oscar Wendt (35) bringen.  Vor etwas mehr als einem Jahr besiegte der im Vergleich zu Wendt zehn Jahre jüngere Bensebaini den Rekordmeister beim 2:1 mit zwei Toren nahezu im Alleingang. Das hat auch Rose nicht vergessen, der Bensebaini nicht nur deshalb wieder dauerhaft zurück auf den Platz sehnt. Mit seiner Entschlossenheit, seiner Kampfstärke und seiner Mentalität entwickelte sich der Algerier zu einem der besten Linksverteidiger der Liga.

20:35 Uhr

"Der beste Trainer der Liga" - Gisdol schwärmt für Streich

Freiburgs Trainer Christian Streich. Foto: Martin Meissner/AP POOL/dpa/Archivbild

Er darf sich geschmeichelt fühlen.

(Foto: Martin Meissner/AP POOL/dpa/Archivbild)

Vor dem Bundesliga-Duell des 1. FC Köln beim SC Freiburg am Samstag hat FC-Coach Markus Gisdol seinen Freiburger Amtskollegen Christian Streich in den höchsten Tönen gelobt. "Sie haben meiner Ansicht nach den besten Trainer der Liga, der sich nicht treiben lässt." Streich sei "ein großes Vorbild" und einer, "der sein Ding durchzieht, egal, ob sie gewinnen oder verlieren." Streichs Arbeit im Breisgau sei "bemerkenswert". Der 55-Jährige, der seit 2012 die Freiburger Mannschaft trainiert, sei der "Schlüssel zum Erfolg", so Gisdol. Ein weiterer Aspekt sei, dass der Verein, die Verantwortlichen und die Fans "unaufgeregt" seien. "Sie schaffen es jedes Jahr, die Erwartungshaltung gegen Null zu schrauben" und mit dem Ziel Klassenerhalt zufrieden zu sein, fügte der Kölner Trainer an.

19:49 Uhr

Nach Covid-Erkrankung: Bundesligist hält Spieler zurück

Als Reaktion auf ihre Covid-19-Erkrankungen Ende Dezember hat Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg die Trainingsbelastung seiner beiden Spieler Maxence Lacroix und Jerome Roussillon reduziert. Beide werden im Spiel beim 1. FC Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Ticker) nicht zum Einsatz kommen können. "Maxence Lacroix musste nach seiner Corona-Infektion weitere Untersuchungen machen und da haben die Ärzte gesagt: Bitte nicht zu schnell eine zu hohe Intensität. Das gleiche gilt für Jerome Roussillon. Auch er ist nur bei Teilen des Mannschaftstrainings dabei, wir müssen ihn behutsam aufbauen", erklärte Trainer Oliver Glasner.

Die Frage, wie riskant eine schnelle Rückkehr in den Trainingsbetrieb für einen Leistungssportler nach einer Corona-Infektion ist, wird wissenschaftlich noch untersucht. Für Aufsehen sorgte im November der Fall des Wolfsburger Eishockey-Profis Janik Möser, der im Herbst eine Herzmuskelentzündung erlitt, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Covid-19-Erkrankung zurückgeht.

18:43 Uhr

Deutscher Nationaltorhüter attackiert besorgte Teamkollegen

Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff hat die coronabedingten WM-Absagen einiger Nationalspieler überraschend kritisiert. Er sehe das "sehr, sehr kritisch", sagte der 29-Jährige mit Blick auf die Absagen seiner ehemaligen Kieler Mannschaftskameraden Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek und Steffen Weinhold in einem Podcast des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen.

Er könne verstehen, dass Spieler in der heutigen Zeit um ihre Gesundheit und Ähnliches besorgt seien, sagte Wolff. Aber es habe die Spieler zuvor auch nicht gestört, mit dem THW Kiel in der Champions League aktiv zu sein und dort in Länder zu reisen, die als Corona-Risikogebiete eingestuft worden seien. "Und jetzt auf einmal bei der WM ist es dann so ein großes Problem, obwohl da die Hygienemaßnahmen, die Sicherheitsmaßnahmen, deutlich höher sind als beispielsweise in den internationalen Wettbewerben", sagte der Keeper des polnischen Spitzenclubs Vive Kielce.

17:46 Uhr

DFL baut für den FC Bayern den Spielplan um

Der FC Bayern München bekommt wegen der Klub-Weltmeisterschaft im Februar in Katar etwas Luft im engen Bundesliga-Spielplan verschafft. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) setzte die Partie des deutschen Meisters und Champions-League-Siegers bei Hertha BSC auf Freitag, den 5. Februar, an. Die Begegnung gegen Arminia Bielefeld findet am Montag (beide 20.30 Uhr), den 15. Februar, statt.

Der Weltverband Fifa hatte wegen der Corona-Pandemie das ursprünglich für den vergangenen Dezember geplante Turnier um zwei Monate verschoben. Die Klub-WM mit den Gewinnern der Kontinentalverbände wird vom 1. bis 11. Februar gespielt. Der FC Bayern ist für das Halbfinale gesetzt und könnte den sechsten Titel innerhalb weniger Monate gewinnen. Teilnehmer sind außerdem der katarische Meister al-Duhail SC, Auckland City aus Neuseeland, Ulsan Hyundai FC aus Südkorea, Tigres UANL (Mexiko) und der noch nicht feststehende südamerikanische Vertreter. Im Vorjahr hatte der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp den Titel gewonnen.

16:51 Uhr

Erpressung mit Sexvideo: Real-Stürmer muss sich als Mittäter vor Gericht verantworten

In der Affäre um einen Erpressungsversuch mit einem Sexvideo soll auch der Real-Madrid-Stürmer Karim Benzema auf die Anklagebank. Wie die Staatsanwaltschaft Versailles bei Paris mitteilte, wurde ein Prozess gegen den 33 Jahre alten Fußballprofi wegen Mittäterschaft an einem Erpressungsversuch angeordnet. Vier weitere Männer sollen sich demnach wegen versuchter Erpressung vor Gericht verantworten. Französische Ermittler hatten den juristischen Schritt bereits im vergangenen Sommer beantragt.

Benzema wird verdächtigt, bei einer versuchten Erpressung des französischen Mittelfeldspielers Mathieu Valbuena als Komplize agiert zu haben. Diesem wurde bei einem Anruf im Juni 2015 mit der Veröffentlichung eines intimen Videos gedroht. Wegen der Verwicklung in die Affäre hatte Benzema 2016 die Europameisterschaft im eigenen Land verpasst. Die Verteidigung Benzemas hatte die Vorwürfe nach früheren Berichten zurückgewiesen.

16:06 Uhr

Frank Rost übt vernichtende Kritik an Schalke 04

Der frühere Torhüter Frank Rost hat seinem Ex-Klub Schalke 04 eine völlig verfehlte Personalpolitik vorgeworfen. "Wenn ich den Fans glaubhaft vermitteln will, dass das ein Malocher- und Kumpelklub ist, dann muss ich auch die Spieler dazu holen", sagte der 47-Jährige im Sport1-Interview: "Das haben die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren total außer Acht gelassen. Dann braucht man sich nicht wundern, dass so ein Ding auch mal in die andere Richtung geht." Die Entscheidungsträger hätten in den vergangenen Jahren schlichtweg versagt. "Es ging um sehr gut bezahlte Posten und darum, sich abfeiern zu lassen", sagte Rost: "Aber wenn du deine Finanzen nicht im Griff hast, dann werden dir in solch einer Situation wie der jetzigen mit der Pandemie die Grenzen aufgezeigt." Auch an der Arbeit von Sportvorstand Jochen Schneider lässt der Ex-Torwart kein gutes Haar. "Schneider und die anderen Bosse sind froh, dass sie noch da sind, bezahlt werden und gut ist es", so Rost: "Wenn wieder einer entlassen wird, kommt halt der Nächste." Auf Schalke würden "immer nur Symptome" behandelt.

15:03 Uhr

"Lästig": Rückkehr-Debatte um Müller und Co. nervt RB-Star

Abwehrspieler Lukas Klostermann ist von der Diskussion über eine Rückkehr der Rio-Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng in die Fußball-Nationalmannschaft genervt. "Persönlich muss ich sagen, dass ich es einfach als ein lästiges Thema für alle Beteiligten empfinde", sagte der 24 Jahre alte Nationalspieler von RB Leipzig im Interview mit dem "Kicker". Beim historischen 0:6-Debakel in Spanien, das die Spekulationen über eine Rückkehr des Trios befeuert hatte, war Klostermann verletzt nicht im Kader. "Das tat vor dem Fernseher schon weh, man hat mitgelitten, und ich kann jeden Fan verstehen, der danach enttäuscht war", sagte der Außenverteidiger. Das Spiel habe "schon Spuren hinterlassen", aber man habe im Team "viele erfahrene Spieler", die "in solch einer Situation führen können".

14:01 Uhr

Bayern-Coach dementiert Gerüchte: Flick schließt Transfers aus

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat Wintereinkäufe des Rekordmeisters ausgeschlossen. "Fast alle Vereine haben durch Corona keine leichte Situation. Ich bin keiner, der neue Spieler haben will. Mit diesem Kader werden wir bis zum Ende der Saison zusammen sein", sagte Flick vor dem schweren Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Freitag (20.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de). Damit widerspricht er mehreren Medien, die berichtet hatten, dass beim FC Bayern womöglich noch ein Rechtsverteidiger und ein "Sechser" kommen könnten. Die aktuelle Mannschaft habe "eine sehr gute Qualität. Ich sehe unsere Ziele nicht gefährdet. Wir haben Luft nach oben, das weiß jeder einzelne Spieler, daran müssen wir arbeiten", fügte der Bayern-Coach an. Dass es im Januar noch Abgänge gibt, sei ihm "nicht bekannt", aber er wisse, "dass es schnell gehen kann". Spekuliert wurde zuletzt Wechsel von Joshua Zirkzee und Javi Martinez.

 

13:32 Uhr

"Wäre gut für beide Parteien...": Arteta spricht über Özils Zukunft

Teammanager Mikel Arteta vom FC Arsenal rechnet mit einer raschen Entscheidung über Mesut Özils Zukunft. "Wir werden in den kommenden paar Tagen entscheiden, was passiert. Ich weiß nicht, was passiert. Natürlich steht es ihm frei, mit anderen Klubs zu verhandeln." Özil ist in London auf dem Abstellgleis. Zuletzt war über einen Wechsel des Weltmeisters von 2014 zu Fenerbahce Istanbul spekuliert worden. Arteta würde eine schnelle Einigung auch im Interesse Arsenals begrüßen. Der Klub zahlt Özil 350.000 Pfund pro Woche. "Wenn wir diesen Monat etwas hinkriegen, dann weil es gut ist für beide Parteien. Gut für Mesut und seine Zukunft und gut für den Verein", so der Spanier. Seit März 2020 hat Özil nicht mehr für Arsenal gespielt und war zuletzt nicht einmal für den Premier-League-Kader nominiert worden.

13:02 Uhr

Ohje, sogar Kevin Großkreutz hat Mitleid mit Schalke 04

Mitleid von Kevin Großkreutz - das hat Schalke 04 gerade noch gefehlt. Selbst der frühere Dortmunder, der aus seiner gewaltigen Abneigung für Königsblau nie einen Hehl gemacht hat, findet keinen Spaß mehr am Schalke-Bashing. "Ich bin kein Typ, der immer weiter draufhaut, wenn jemand auf dem Boden liegt", sagte der Rio-Weltmeister der "Sport Bild". Die Schalker haben 2020 ein einziges Ligaspiel gewonnen, das auch noch im Januar. "Das ist echt schon hart."

12:28 Uhr

Verletzter Ski-Star Luitz bangt um WM-Start

Skirennläufer Stefan Luitz bangt nach einer Verletzung um seine WM-Teilnahme. Der Allgäuer zog sich beim Training vergangene Woche eine Muskelsehnenverletzung im Oberschenkel zu und muss mehrere Wochen pausieren. "Bei einem Sturz ins Sicherheitsnetz bin ich mit dem linken Ski hängen geblieben", berichtete der 28-Jährige von seinem Missgeschick: "Das ist natürlich ein Rückschlag zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Aber ich bin zuversichtlich, bald wieder Rennen fahren zu können." Laut DSV-Mannschaftsarzt Manuel Köhne kann Luitz, einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, "in etwa vier Wochen wieder mit Skitraining beginnen". Das WM-Rennen in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom findet am 19. Februar, also in rund sechs Wochen statt. Immerhin muss Luitz nicht operiert werden.

11:49 Uhr

Mazepin über Schumacher: "Wir sind keine Freunde"

Haas startet mit einem neuen Fahrerduo in die bevorstehende Formel-1-Saison. Neben Mick Schumacher wird Nikita Mazepin im Cockpit des Teams sitzen. Der junge Russe produzierte zuletzt mit einem einen Sexismus-Skandal reihenweise Negativschlagzeilen und hat sich nun zu seinem Verhältnis zu Schumacher geäußert. "Um ehrlich zu sein, sein Name ist mir egal. Wir sind keine Freunde", erklärte er bei MatchTV und fügte hinzu: "Aber ich kann uns alte Freunde nennen, wir sind zusammen im Kart gefahren." Schumachers Nachname bringe "große Aufmerksamkeit mit sich, aber auch einen großen Erwartungsdruck. Aber wenn du das Visier deines Helms schließt, bleibt keine Zeit mehr, darüber weiter nachzudenken", sagte Mazepin weiter.

11:14 Uhr

"Terroristen": Sturm auf den Kongress schockiert US-Stars

Auch in der US-Sportwelt haben die Geschehnisse in Washington heftige Reaktionen hervorgerufen. Unter anderem die Basketballer der NBA zeigten sich bestürzt. Dwane Casey, Trainer der Detroit Pistons, bezeichnete die Situation als "gefährlich und besorgniserregend".

10:43 Uhr

Stützle über Ottawa: "Planen die ganze NHL-Saison mit mir"

Tim Stützle hat bei den Ottawa Senators aus der NHL bereits in der neuen Spielzeit beste Aussichten auf einen der begehrten Plätze im Kader. "Stand jetzt ist es so, dass sie mit mir in der NHL planen, die ganze Saison", sagte der 18-Jährige im MagentaSport Podcast "Die Eishockey Show". Stützle war nach seinen herausragenden Leistungen bei der U20-WM in Edmonton vom Weltverband als Stürmer des Turniers ausgezeichnet worden. Die Medienvertreter wählten ihn in die Allstar-Mannschaft. "Das ist eine riesengroße Ehre", sagte Stützle, der nur durch Zufall in den Sozialen Medien über seine Auszeichnung erfuhr. "Das war eine ganz lustige Geschichte. Ich habe das Spiel (Finale USA - Kanada 2:0, d. Red.) geschaut. Nach dem Spiel haben die veröffentlicht, wer bester Stürmer und wer im Allstar-Team ist. Dadurch habe ich das dann mitbekommen. Ich glaube, das wusste auch keiner vom DEB", so Stützle.

10:06 Uhr

BVB setzt offenbar zwei DFB-Stars auf die Streichliste

Borussia Dortmund setzt den Rotstift an: Der Verein will seinen Kader in der laufenden Transferperiode offenbar verkleinern und sich von zwei Nationalspielern trennen - mit einer kleinen Einschränkung. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, stehen mit Nico Schulz und Julian Brandt gleich zwei Nationalspieler auf der Liste. Beide haben die Erwartungen in den letzten Monaten nicht erfüllt und dürfen den Verein verlassen - sofern ein lukratives Angebot eingeht. Eine Trennung von Schulz wäre laut des Berichts endgültig. Der Linksverteidiger spielte zuletzt weder unter Lucien Favre noch unter Edin Terzic eine Rolle. Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Julian Brandt. Auch der offensive Mittelfeldspieler darf laut "Bild" gehen. Allerdings will der BVB den 24-Jährigen (noch) nicht verkaufen, sondern lediglich verleihen. Noch immer hegen die Verantwortlichen die Hoffnung, dass Brandt die hohen Erwartungen erfüllt.

09:34 Uhr

"Sollten nicht nur jammern: Tournee für Frauen bleibt Kontroverse

Alle Jahre wieder geht nicht nur rund um den Jahreswechsel die Vierschanzentournee los - sondern damit auch die ewige Debatte, wann die Frauen auch endlich einmal starten dürfen. Die Debatte ist durchaus kurios, denn man hört im Umfeld eigentlich nur Befürworter. Und trotzdem ist ein konkreter Termin für die Einführung nicht in Sicht. Angesprochen auf Tournee und Skifliegen sagte Teammanager Horst Hüttel beim Finale der 69. Männer-Ausgabe in Bischofshofen: "Es hat sich auch schon vieles getan. Deshalb, finde ich auch, sollten die Mädels nicht nur jammern, sondern auch sehen, was getan wurde. Sie wollen natürlich mehr, das verstehe ich auch." Tournee-Präsident Johann Pichler hatte bereits angekündigt, dass es wohl auch 2021/22 nichts mit dem Startschuss für die Frauen werde und dies unter anderem mit der Corona-Krise begründet. Woran liegt es? Die Verantwortlichen nennen immer wieder die Logistik. Am Willen der Frauen scheitert es jedenfalls nicht, sie sind seit Jahren bereit für den großen Sprung.

09:01 Uhr

Kehrt der degradierte Max Meyer in die Bundesliga zurück?

Nachdem eine Rückholaktion vom "Kölsche Jung" Yannick Gerhard vom VfL Wolfsburg zu platzen droht, schaut sich der 1. FC Köln offenbar bereits nach günstigen Sommer-Verstärkungen um. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" nun berichtet, hat Effzeh-Manager Horst Heldt dabei Max Meyer ins Visier genommen. Der Ex-Schalker, der bei Crystal Palace keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt, zuletzt sogar in die U23 abgeschoben wurde, und im Sommer ablösefrei zu haben ist, könnte sich nach seinem Premier-League-Ausflug nach Bundesliga-Luft sehnen.

08:28 Uhr

Hoeneß spürt "unverändert das Vertrauen"

Trainer Sebastian Hoeneß spürt trotz der angespannten Lage beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim "unverändert" das Vertrauen in seine Arbeit. "Mit den Nebengeräuschen muss ich leben, diese Erfahrungen mache ich zum ersten Mal. Aber es bewegt mich gar nicht, denn diese Reflexe gehören zum Fußball, wenn die Ergebnisse nicht stimmen", sagte der 38-Jährige im Interview mit dem "Kicker". Sorgen um seinen Job mache er sich "überhaupt nicht". Die "Bild"-Zeitung hatte nach der Niederlage gegen den SC Freiburg (1:3) berichtet, dass es bei einer weiteren Pleite bei Schlusslicht Schalke 04 am Samstag eng für Hoeneß werden könnte. "Das halte ich aus. Ich investiere meine Energie in die Arbeit mit dem Team auf dem Platz" sagte er: "Wir sind Teil einer Leistungsgesellschaft, in der vor allem Ergebnisse zählen. Dem sind wir alle unterworfen."

07:54 Uhr

Hiobsbotschaft für Schalke: Wunschspieler fällt lange aus

Bayer Leverkusen muss in den kommenden Wochen ohne Mitchell Weiser auskommen. Der 26 Jahre alte Rechtsverteidiger zog sich im Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt (1:2) eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Für die Werkself ist der Ausfall durchaus zu verkraften, denn Weiser kommt im Team von Peter Bosz nur selten zum Einsatz. Die Nachricht der Verletzung ist indes eine schlechte für den FC Schalke 04. Der Revierklub sucht nämlich noch eine Verstärkung auf der Rechtsverteidiger-Position und wollte Weiser dem Vernehmen nach bis zum Saisonende ausleihen. Für die Schalker, die gegen ihre ewig bizarre Horrorserie kämpfen, ist die Verletzung also die nächste Hiobsbotschaft.

 

07:28 Uhr

Copa-Sensation: UE Cornellà blamiert Atlético Madrid

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Da halfen auch alle taktischen Anweisungen nichts...

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Atlético Madrid hat sich im Pokalwettbewerb Copa del Rey mächtig blamiert. Der Spitzenreiter der Primera División schied bereits in der zweiten Runde aus. Beim Drittligisten UE Cornellà bei Barcelona unterlag die Mannschaft von Trainer Diego Simeone mit 0:1 (0:1). Den Treffer für den krassen Außenseiter erzielte Adrián Jiménez Gómez in der sechsten Minute. Ab der 65. Minute spielten die Gäste, die in der Meisterschaft in 15 Spielen bisher nur eine Niederlage kassierten, nach der zweiten Gelben Karte gegen Ricardo Sánchez in Unterzahl. Atletico hatte die Copa del Rey bislang zehnmal gewonnen.

07:10 Uhr

Theis glänzt bei Celtics-Sieg, Spieler protestieren

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Kampfstarker Typ!

(Foto: dpa)

Die Boston Celtics haben ihr erstes Duell mit den Miami Heat seit der Niederlage im Finale der Eastern Conference gewonnen und den sechsten Saisonsieg in der NBA geholt. Hinter Jason Tatum (27 Punkte) und Jaylen Brown (21) war Daniel Theis mit 13 Zählern der drittbeste Korbjäger seines Teams beim 107:105 gegen den Vizemeister. Er hatte zudem eine Vorlage und fünf Rebounds. Wie andere Mannschaften hatten beide Teams nach dem Sturm auf das US-Kapitol und den im Vergleich zu den Demonstrationen von "Black lives Matter" im Frühsommer laschen Reaktionen der Polizei mit symbolischen Gesten protestiert. Ohne Einsatzzeiten für die Nationalspieler Isaac Bonga und Moritz Wagner verloren die Washington Wizards zuvor ihr Auswärtsspiel gegen die Philadelphia 76ers 136:141 - auch die 60 Punkte von Bradley Beal reichten den Wizards nicht zum dritten Saisonsieg.

Mehr zu den Protesten lesen Sie übrigens hier!

06:30 Uhr

Werner vergisst den Schock nicht: "Plötzlich löste sich ein Schuss"

Der frühere NFL-Profi Björn Werner bekommt bis heute den Moment nicht aus dem Kopf, als er an einem US-College in einen Gewehrlauf blickte. "Die Waffe gehörte dem Mitbewohner eines Mitspielers. Er hatte sie zufällig gefunden und aus Spaß auf mein Gesicht gerichtet", sagte der Berliner der "FAZ": "Er dachte, das Gewehr sei nur ein Spielzeug. Er tat so, als würde er abdrücken und kicherte. Dann gab er mir das Gewehr in die Hand, ich griff es ungeschickt, und plötzlich löste sich ein Schuss." Die Kugel habe die Wand des Zimmers durchschlagen. "Es war kein Spielzeug", sagte Werner, der von 2013 bis 2016 in der US-Football-Profiliga NFL für die Indianapolis Colts spielte: "Hätte er den Abzug tatsächlich gedrückt, wäre mein Leben vorbei gewesen."

05:56 Uhr

Erstes Spiel nach Tuchel: PSG schwächelt bei Debüt von Pochettino

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Mauer Auftakt.

(Foto: AP)

Mauricio Pochettino hat bei seinem Debüt als Trainer von Paris St. Germain einen Erfolg verpasst. Mit dem Nachfolger des entlassenen Thomas Tuchel an der Seitenlinie kam PSG beim Rekordmeister AS St. Etienne nur zu einem 1:1 (1:1) - der Rückstand auf Tabellenführer Olympique Lyon (3:2 gegen RC Lens) wuchs dadurch auf drei Zähler an. PSG hatte die Trennung von Tuchel am 29. Dezember bekannt gegeben - obwohl der deutsche Trainer mit seinem Team zweimal die französische Meisterschaft geholt und 2020 das Finale der Champions  League erreicht hatte. Beim Einstand des Argentiniers am Mittwochabend lief Paris  allerdings zunächst einem Rückstand hinterher. Romain Hamouma (19.)  brachte die Gastgeber in Führung, Moise Kean (22.) gelang kurz darauf der Ausgleich. Ohne den verletzten Neymar konnte sich PSG aber nicht entscheidend durchsetzen. Julian Draxler (63.) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.