Mittwoch, 16. September 2020Der Sport-Tag

22:08 Uhr

Freiburg-Stürmer kritisiert hohe Fußballer-Gehälter

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Nils Petersen will, dass der Fußball sich "über gewisse Auswüchse" Gedanken macht.

(Foto: Achim Keller/SCFreiburg/POOL)

Der Freiburger Stürmer Nils Petersen hat vor dem Saisonstart der Bundesliga die Auswüchse im Profifußball kritisiert. "Klar, wir Fußballer sind immer auch ein bisschen wie Künstler, die die Leute unterhalten, und dafür gibt es eben einen Markt und eine große Nachfrage", meinte der 31-Jährige. "Auch ich verdiene sehr gutes Geld, und ich bin nicht unglücklich damit." Allerdings sieht der Rekordtorschütze des SC Freiburg die Gehaltsstruktur im Profifußball kritisch. "Aber wenn ich meine Freundin, die als Justizangestellte arbeitet, im Büro besuche und sehe, was sie leistet und was sie im Vergleich zu mir verdient, dann ist diese Schere mehr als grenzwertig", sagte Petersen. "Damit wir uns nicht falsch verstehen - auch ich stehe bei Vertragsverhandlungen mit meinem Berater auf der Matte. Aber über gewisse Auswüchse sollte man sich schon Gedanken machen."

21:22 Uhr

Pokal-Ausraster droht HSV-Profi den Zweitliga-Auftakt zu vermasseln

Toni Leistner droht das Auftaktspiel des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf zu verpassen. Wie das "Hamburger Abendblatt" am Mittwoch auf seiner Homepage meldete, hat der Klub den 30-jährigen Abwehrspieler vom Rest des Teams getrennt, weil er bei seiner Attacke nach der 1:4-Pokalpleite am Montag bei Dynamo Dresden gegen Corona-Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) verstoßen habe. Leistner war vor einem TV-Interview von einem Dynamo-Fan massiv beleidigt worden und daraufhin auf die Tribüne gestürmt. Laut "Abendblatt" wartet der HSV nun auf eine Klärung durch die DFL, ob und wann der Neuzugang wieder mit dem Team von Coach Daniel Thioune trainieren kann. Bei der Einheit am Mittwochabend im Volkspark fehlte Leistner. Der Klub nahm zunächst nicht Stellung.

20:43 Uhr

Ludwig und Kozuch schmettern sich ins Achtelfinale der Beach-EM

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Olympiasiegerin Laura Ludwig will mit neuer Spielpartnerin die EM gewinnen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch sind mit einem weiteren überzeugenden Auftritt bei der Beachvolleyball-EM in Lettland direkt ins Achtelfinale eingezogen. Beim 2:0 (21:12, 21:12) gegen die Tschechinnen Michaela Kubickova und Michala Kvapilová demonstrierten die viermalige Europameisterin Ludwig und Blockspezialistin Kozuch große Entschlossenheit und dominierten klar. Auch das Nationalteam Victoria Bieneck und Isabel Schneider kam zum zweiten Gruppensieg. Die Hamburgerinnen überraschten die an Position drei gesetzten Schweizerinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré mit einem 2:1 (21:17, 22:24, 15:10) und sind damit in der Runde der besten 16 Teams. Die deutschen Meisterinnen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur erhielten sich ihre Chance auf das Achtelfinale mit einem 2:0 (21:12, 21:17) gegen Ingrid Lunde und Ane Hjortland aus Norwegen.

19:41 Uhr

Angst vor Corona-Infektion: Amateurklub verliert absichtlich 0:37

Aus Angst vor einer Corona-Infektion haben die Fußballer der SG Ripdorf/Molzen II in der 3. Kreisklasse im niedersächsischen Uelzen absichtlich ein Spiel verloren - und wie. 0:37 hieß es am Ende gegen den SV Holdenstedt II, nachdem die SG in der Partie ganz bewusst Abstand gehalten hatte.

Wie der Ripdorfer 2. Vorsitzende Patrick Ristow bei NDR 1 Niedersachsen erklärte, habe die Holdenstedter Mannschaft zuvor Kontakt zu einem Corona-Infizierten gehabt. Die gegnerischen Spieler seien vor dem Aufeinandertreffen zwar alle negativ auf Covid-19 getestet worden, allerdings waren seitdem noch keine 14 Tage vergangen. Daher agierten die Ripdorfer lieber vorsichtig. Die Bitte, die Partie aus Sicherheitsgründen zu verlegen, habe der Gegner abgelehnt, berichteten die SG-Verantwortlichen weiter. Die Gastgeber seien daher nur aufgelaufen, um einer Strafe für Nichtantreten aus dem Weg zu gehen.

18:45 Uhr

Luca Toni wird jetzt Trainer

Der ehemalige Bayern-Stürmer Luca Toni plant eine Karriere als Trainer. Der 43-Jährige, der 2016 seine Fußballer-Karriere beendete, hat zusammen mit seinem Ex-Nationalmannschaftskollegen Andrea Pirlo die Trainerprüfung bestanden, berichteten italienische Medien. Damit erhält der Weltmeister von 2006 die Lizenz auf dem Level Uefa Pro, die für die Tätigkeit in der Serie A benötigt wird.

Im Hauptquartier der italienischen Nationalmannschaft in Coverciano bei Florenz hatte Toni seine theoretische Prüfung absolviert. Anschließend stellte er der Prüfungskommission seine Abschlussarbeit zum Thema Taktik und Technik vor. Neben Pirlo und Toni erhielt auch der Ex-Spieler Vincenzo Italiano die Trainerlizenz. In der neuen Saison wird er den ligurischen Erstliga-Aufsteiger Spezia Calcio trainieren.

17:56 Uhr

Robbens CT-Ergebnisse von der Leistenverletzung sind da

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Kann Robben bald schon wieder spielen?

(Foto: imago images/Pro Shots)

Die Leistenverletzung von Fußballprofi Arjen Robben ist weniger ernst, als der frühere Star des FC Bayern München befürchtet hatte. "Glücklicherweise ist der Muskel nicht kaputt, es ist nichts gerissen", sagte der 36-jährige Stürmer und Mannschaftskapitän des FC Groningen in einem Interview des Klub-TV. "Ich bin froh, dass alles halb so schlimm ist", berichtete Robben nach einer Computertomographie. "Das ist also durchaus hoffnungsvoll."

Eine Prognose zu seinem Heilungsprozess abzugeben, fände er derzeit nicht klug. "Wir gehen wie gewohnt hart an die Arbeit, das sehe ich ganz positiv." Robben war am Sonntag im Spiel seines Heimatclubs bei PSV Eindhoven in der 29. Minute verletzt ausgewechselt worden und konnte nur zuschauen, wie die Groninger gegen das Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers Roger Schmidt mit 1:3 (0:1) verloren.

17:10 Uhr

Werner will gegen Klopps Liverpool sehen, "wie weit wir schon sind"

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Gutes Debüt: Im ersten Spiel für Chelsea holt Werner einen Elfmeter raus.

(Foto: dpa)

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat sich bei seinem neuen Verein FC Chelsea schnell eingewöhnt. "Nach anderthalb Monaten hier fühlt es sich richtig an", sagte Werner am Mittwoch dem vereinseigenen Sender Chelsea TV. "Es fühlt sich richtig gut an, und das Team ist brillant."

Nach seinem gelungenen Premier-League-Auftakt in Brighton (3:1), bei dem der Stürmer noch keinen Treffer erzielte, freut sich Werner nun auf das Topspiel am Sonntag gegen Jürgen Klopps FC Liverpool. "Es gibt viele gute Mannschaften, aber Liverpool ist eine der besten Mannschaft der Welt", sagte der 24-Jährige. "Sie haben letztes Jahr die Meisterschaft gewonnen und haben dasselbe Team, sie werden also genauso stark sein wie im letzten Jahr. Das wird eine gute Herausforderung für uns, um zu sehen, wie weit wir schon sind."

16:26 Uhr

Bale ist schon auf dem Sprung zurück zu Tottenham

Der walisische Fußballstar Gareth Bale steht nach sieben Jahren bei Real Madrid vor einer Rückkehr zu Tottenham Hotspur. Der Transfer sei "nahe, aber noch nicht perfekt", sagte sein Agent Jonathan Barnett der Nachrichtenagentur AFP. Bei Real-Trainer Zinedine Zidane hatte der 31-Jährige zuletzt keine Rolle mehr gespielt.

Der Deal gestalte sich allerdings "kompliziert", sagte Barnett weiter. Bale hatte Tottenham 2013 für die damalige Weltrekord-Ablöse von 100 Millionen Euro in Richtung Madrid verlassen. Sein Vertrag, der ihm rund 30 Millionen Euro pro Jahr garantiert, läuft noch zwei Jahre. Die Spurs sollen ein Leihgeschäft bevorzugen, bei der Real weiter einen Teil des Gehalts zahlt.

15:11 Uhr

"Seine Standards sind eine Waffe": Köln schnappt sich Hertha-Zehner

Der Wechsel von Mittelfeldspieler Ondrej Duda von Hertha BSC zum Bundesliga-Rivalen 1. FC Köln ist perfekt. Der 25 Jahre alte Slowake unterschrieb einen Vierjahresvertrag. "Ondrej ist ein klassischer Zehner, der das Spiel unfassbar schnell machen kann, einen guten Überblick hat, und seine Standards sind eine Waffe", lobte Sportchef Horst Heldt. Duda, der den zu Schalke zurückgekehrten Mark Uth ersetzen soll, wird zwischen sieben und acht Millionen Euro kosten. Die Summe wird mit den rund 15 Millionen Euro verrechnet werden, die Köln von der Hertha für Stürmer Jhon Cordoba bekommt. Als Nachfolger für Cordoba hatte der FC am Dienstag Sebastian Andersson von Herthas Stadtrivalen Union Berlin verpflichtet.

14:32 Uhr

Sommermärchen-Skandal: DFB wartet auf Anruf von Hoeneß

Präsident Fritz Keller erwartet einen Anruf von Uli Hoeneß beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Wenn es nach dem Verbandsboss geht, soll der Ehrenpräsident von Rekordmeister Bayern München sein Wissen hinsichtlich der Sommermärchen-Affäre dem DFB preisgeben.

"Wenn Uli Hoeneß, wie er ja gesagt hat, auch Erkenntnisse hat, würden wir uns sehr freuen, wenn er die mit uns oder der Kommission, die das aufarbeitet, teilen würde", sagte Keller bei Sport1: "Wenn er etwas weiß, kann er das gerne mitteilen. Und dann können diejenigen, die das untersuchen, das auch gerne einbauen. Ich freue mich auf den Anruf."

Hoeneß hatte sich zuletzt über mangelnde Rückendeckung für Beckenbauer beschwert. Der 68-Jährige hatte zudem beteuert, er wisse "sehr sicher", dass die 6,7 Millionen Euro, die vor der Abstimmung zur WM-Vergabe 2006 auf Konten des früheren Funktionärs Mohamed bin Hammam (Katar) gelandet waren, "nicht zum Stimmenkauf" genutzt worden seien.

13:41 Uhr

"Nicht nachvollziehbar": Absurder Transferhänger beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln sammelt in den letzten Stunden vor dem Bundesligastart noch schnell Spieler ein: Der Wechsel von Mittelfeldspieler Ondrej Duda von Hertha BSC steht unmittelbar bevor. Den Medizincheck hat der Slowake schon absolviert. Als Nachfolger für den zu Hertha BSC gewechselten Jhön Cordoba hatte der FC schon gestern Sebastian Andersson von Herthas Stadtrivalen Union Berlin verpflichtet.

Absurd ist allerdings inzwischen die Situation um den Griechen Dimitrios Limnios von Paok Saloniki, mit dem sich die Kölner längst einig sind. Der 22-Jährige konnte seine Heimat wegen eines positiven Corona-Tests bisher nicht verlassen. Nun sei ein Test negativ gewesen, einer am Tag danach aber wieder positiv, verriet Heldt. "Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Der positive Test wird nun nochmal überprüft. Ich hoffe, dass das der falsche war."

13:05 Uhr

"Nicht darstellbar": HSV lässt deutlich weniger Zuschauer rein als erlaubt

Fußball-Zweitligist Hamburger SV wird die mögliche 20-Prozent-Auslastung des Stadions beim Saisonauftakt am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen den Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf nicht ausnutzen. "Das ist organisatorisch nicht darstellbar", sagte Finanzvorstand Frank Wettstein in der Hansestadt. Theoretisch könnte der HSV in seinem 57.000-Zuschauer-Stadion 11 400 Fans zulassen.

"Wir neigen nicht dazu, Schnellschüsse zu machen, um an die Grenze der Abmachung zu kommen. Es werden mit Sicherheit 1000 Zuschauer, und wir hoffen, dass er mehr werden", sagte Wettstein. 5000 HSV-Anhänger hatten sich zuvor mit einer möglichen Zuteilung von je zwei Tickets um die Karten beworben.

12:07 Uhr

Wolfsburgs Ärger über die Uefa: Schmadtke "fehlt das Verständnis"

Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Jörg Schmadtke ist einigermaßen fassungslos über die Uefa-Vorgaben.

(Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild)

Zum zweiten Mal unternimmt der VfL Wolfsburg in diesem Sommer eine Europa-League-Reise. Und zum zweiten Mal geht es dabei in ein Land, bei dem das Auswärtige Amt in der Corona-Krise "vor nicht notwendigen, touristischen Reisen" warnt. Denn nur sechs Wochen nach dem Achtelfinal-Aus gegen Schachtjor Donezk in der Ukraine muss der Fußball-Bundesligist am Donnerstagabend (20 Uhr/Sport) beim albanischen Vizemeister FK Kukesi antreten. Gespielt wird in der Hauptstadt Tirana.

Jörg Schmadtke sieht diese Reise mit der gleichen Skepsis, die er schon vor dem Flug in die Ukraine hatte. "Es gibt immer wieder Situationen, bei denen mir das Verständnis fehlt, weil ich bestimmte Dinge nicht nachvollziehen kann. Normalerweise sollte man doch niemanden bewusst in ein Risikogebiet schicken. Das ist bei einem Europa-League-Spiel in Albanien aber der Fall. Und wir müssen dahin, um unseren Verpflichtungen nachzukommen." Die einzige Alternative wäre der Ausschluss aus dem Wettbewerb.

11:45 Uhr

Corona-Hilfskonzept: 150 Verbände wollen Geld von der Fifa

Der Fußball-Weltverband Fifa arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung seines milliardenschweren Corona-Hilfsplans. Laut der Fifa haben bereits 150 der 211 Mitgliedsverbände einen Antrag auf die Hilfsgelder gestellt. Diese Anträge würden nun geprüft.

Laut Fifa-Schätzung muss allein der Klubfußball weltweit mit rund 12 Milliarden Euro an Verlusten durch die Coronakrise rechnen. Das Fifa-Hilfskonzept sieht die Ausschüttung von knapp 1,3 Milliarden Euro vor. Der Plan besteht aus Zuschüssen und Darlehen. Die Darlehen sind auf Beträge zwischen 420.000 Euro und 4,2 Millionen Euro beschränkt. Außerdem können Konföderationen Darlehen von bis zu 3,4 Millionen Euro beantragen.

11:04 Uhr

Viele Sportler als Zeugen: Doping-Prozess gegen Mark S. hat begonnen

Heute hat in München der Prozess gegen den mutmaßlichen Doping-Arzt Mark S. und vier Helfer begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 42-Jährigen vor, über mehrere Jahre an diversen Sportlern Blutdoping durchgeführt oder Doping-Missbrauch organisiert zu haben. Darüber hinaus habe er sich der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht.

  • Mark S. wurde im Februar 2019 nach einer Razzia bei sich zuhause in Erfurt und zeitgleichen Durchsuchungen bei der nordischen Ski-WM in Seefeld festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. In der sogenannten "Operation Aderlass" identifizierten die Ermittler 23 involvierte Sportler, in Deutschland und Österreich wurde gegen 50 Personen ermittelt.
  • Besonders Winter- und Radsportler zählten zum Kundenkreis des Arztes. Einige Athleten standen in Österreich bereits selbst vor Gericht und erhielten wegen Dopings Bewährungsstrafen.
  • Für einen der größten Dopingprozesse hierzulande (Aktenzeichen 2 KLs 380 Js 108323/19) hat das Landgericht München II 26 Verhandlungstage bis Weihnachten veranschlagt.
  • Dabei sollten auch viele ehemalige Sportler als Zeugen geladen werden.
10:24 Uhr

"Vielen so viel Freude beschert": Irland trauert um Sport-Held

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Pat Smullen verstarb gestern im Alter von nur 43 Jahren.

(Foto: imago images / Inpho Photography)

Der Galoppsport trauert um einen großen Jockey. Der neunmalige irische Champion Pat Smullen verstarb gestern in Dublin im Alter von nur 43 Jahren. Bei Smullen war im März 2018 Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden, im Mai 2019 beendete er nach abgeschlossener Behandlung seine Karriere. Er gewann unter anderem 2016 das Derby in Epsom sowie 2004 und 2016 das Derby in seiner Heimat. Smullen hinterlässt seine Ehefrau Frances sowie drei Kinder.

Auch Irlands Präsident Michael D. Higgins trauerte um den erfolgreichen und überaus beliebten Sportler und drückte seine "tiefste Trauer" aus . Higgins hob die "außergewöhnliche Leistung in der Heimat und im Ausland" hervor, "die vielen so viel Freude beschert hat".

09:45 Uhr

Matthäus urteilt hart: Favre macht Fehler wie Guardiola

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Chefkritiker.

(Foto: picture alliance / dpa)

Lothar Matthäus geht in seiner Saison-Prognose für die "Sport Bild" hart mit Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre ins Gericht. "Dortmund könnte Meister werden, für den Fall, dass der FC Bayern nicht in der Bundesliga spielen würde. Ansonsten bräuchte der BVB schon eine hundertprozentige Saison mit einem FC Bayern, der zeitgleich Fehler macht. Diese Fehler machte aber Favre zuletzt", sagte Matthäus.Er begründet seine Kritik an Favre so: "Sancho wie Emre Can in einem Spitzenspiel wie gegen Bayern nicht von Anfang an einzusetzen, machte bei der 0:1-Niederlage in der Rückrunde den Unterschied." In solchen Topduellen brauche man die Mentalität eines Emre Can und die Ausnahmeklasse von Sancho. "Seine Aufstellung hatte Favre exklusiv", fuhr Matthäus fort, "mich erinnert das an die Fehler von Pep Guardiola beim Aus von Manchester City in der Champions League gegen Lyon, als er Kevin de Bruyne rechts statt auf seiner Stammposition aufstellte."

09:11 Uhr

Kämna stellt klar: Karriereende war nie ein Thema

Lennard Kämna hat nach seinem Etappensieg bei der 107. Tour de France klargestellt, dass ein Karriereende bei seiner Auszeit vor zwei Jahren kein Thema gewesen sei. "Es stand nie zur Debatte, dass ich aufhören werde. Ich wollte meinen Kopf gerade bekommen. Ich war nicht zu 100 Prozent hinter dem Sport. Danach habe ich mir gesagt: Ich werde alles probieren, alles geben", sagte Kämna und fügte hinzu: "Ich hatte nie das Gefühl, dass ich aufhören möchte." Das 24 Jahre alte Riesentalent hatte vor zwei Jahren mitten in der Saison eine mehrmonatige Pause eingelegt, auch Krankheiten hatten ihn damals zurückgeworfen.

08:37 Uhr

Neururer glänzt in Rolle als dubioser Spielerberater

Die ganze Folge finden Sie übrigens hier!

08:06 Uhr

Islanders verhindern Halbfinal-Aus in zweiter Overtime

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Matchwinner!

(Foto: AP)

Die New York Islanders haben das Halbfinal-Aus in der NHL vorerst verhindert. Ohne die Nationalspieler Thomas Greiss und Tom Kühnhackl gewannen die Islanders Spiel fünf der Best-of-Seven-Serie gegen die Tampa Bay Lightning mit 2:1 in der zweiten Verlängerung. Somit steht es insgesamt 3:2 für Tampa Bay, das damit immer noch zwei weitere Matchbälle zum Finaleinzug hat. Jordan Eberle (93.) schoss New York spät zum Sieg. Davor hatte Ryan Pulock (16.) die Islanders in Führung gebracht, ehe Victor Hedman (25.) ausglich. Im Finale um den Stanley Cup warten auf den Gewinner der Serie die Dallas Stars, die sich in der Vorschlussrunde gegen die Vegas Golden Knights durchgesetzt hatten.

07:38 Uhr

Früherer Formel-1-Fahrer Herrmann rügt Vettels Fahrweise

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"Das hätte er in unserer Zeit nicht oft gemacht."

(Foto: imago sportfotodienst)

Der frühere deutsche Formel-1-Pilot und Mercedes-Werksfahrer Hans Herrmann hat Sebastian Vettel für dessen Fahrweise kritisiert. Dem 92-Jährigen missfiel zuletzt, wie Vettel "auf der Rennstrecke den einen oder anderen Piloten rausgeboxt hat. Das hätte er in unserer Zeit nicht oft gemacht", sagte Herrmann im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Den sechsmaligen Formel-1-Champion Lewis Hamilton lobte der Le-Mans-Sieger von 1970 dagegen geradezu überschwänglich: "In der deutschen Presse werden mir da zu oft nur seine Resultate erwähnt, nicht aber, dass er so ein netter Kerl ist", sagte Herrmann. Hamilton sei "ein ganz zurückhaltender und freundlicher Mann"

07:03 Uhr

Bam Adebayo blockt Bostons Hoffnung weg

Daniel Theis und die Boston Celtics haben ihr Auftaktspiel in die Halbfinal-Serie der NBA verloren. Gegen die Miami Heat unterlag der Rekordmeister mit 114:117 nach Verlängerung. Theis, der auf vier Punkte und vier Rebounds kam, musste in der Overtime nach seinem sechsten Foul vorzeitig vom Feld. Bester Werfer war Bostons Jayson Tatum (30 Punkte), dessen Dunk-Versuch Sekunden vor dem Ende beim Stand von 114:116 von Miamis Bam Adebayo jspielentscheidend geblockt wurde. Im Westen duellieren sich derweil die Los Angeles Lakers und die Denver Nuggets um das zweite Final-Ticket. Die Nuggets bezwangen die favorisierten Los Angeles Clippers um Superstar Kawhi Leonard im siebten Viertelfinale mit 104:89. Damit drehte Denver einen 1:3-Rückstand in der Serie. Überragende Spieler waren Jamal Murray mit 40 Punkten und Nikola Jokic, der ein Triple Double auflegte (16 Punkte, 22 Rebounds, 13 Assists).

06:30 Uhr

Goretzka fordert veränderte Spielweise beim FC Bayern

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"Worüber man mit Sicherheit auch nachdenken kann - Schrägstrich muss - ist, ob wir unsere Spielweise ein Stück weit ändern müssen."

(Foto: REUTERS)

Trotz nur gut zwei Wochen Kurzurlaub freut sich Leon Goretzka vom FC Bayern auf den Neustart der Fußball-Bundesliga. "Ich glaube, man sieht im Training, dass alle wieder richtig Bock haben", erzählte der Nationalspieler vor dem Saisonauftakt am Freitag (20.30 Uhr im ZDF und im Liveticker bei ntv.de) mit dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04. Die Münchner waren in der vorigen Woche in das Training zurückgekehrt, nachdem sie im August die Champions League gewonnen hatten. Weil eine XXL-Saison mit vielen Spielen in kürzerer Zeit, mit wenigen Pausen und im Frühsommer dann auch noch eine EM anstehen, müsse man die Belastungen clever verteilen. Außerdem machte sich Goretzka Gedanken um die Taktik. "Worüber man mit Sicherheit auch nachdenken kann - Schrägstrich muss - ist, ob wir unsere Spielweise ein Stück weit ändern müssen. Denn das Pressing, das wir die letzten Monate gespielt haben, über so eine Saison ohne Pausen durchzuziehen, das wird auch schwierig."

05:55 Uhr

Mick Schumacher: Einstieg in Formel 1 "ist nicht gegeben"

Mick Schumacher baut seine Gesamtführung in der Formel 2 weiter aus, der Titel scheint in greifbarer Nähe zu sein. Zwar weiß der 21-Jährige, dass Formel-2-Meister gute Chancen auf einen Einstieg in die Königsklasse haben. Für "gegeben" hält er jedoch nichts.