Der Sport-Tag
29. März 2023
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23:12 Uhr

UEFA bestraft Eintracht Frankfurt mit Zuschauer-Ausschluss

Bundesligist Eintracht Frankfurt ist von der Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union (UEFA) mit einem Zuschauer-Teilausschluss sowie einer Geldstrafe belegt worden. Beim nächsten Heimspiel in einem europäischen Klubwettbewerb wird der Unterrang der Nordwestkurve, der Bereich der aktiven Fanszene, demnach gesperrt. Zudem müssen die Hessen wegen des Einsatzes von Pyrotechnik ihrer Anhänger 50.000 Euro zahlen, weitere 20.000 werden wegen des Blockierens von Stadiontreppen fällig. Die Fans der Eintracht hatten im Rahmen des Achtelfinal-Hinspiels der Champions League gegen die SSC Neapel Ende Februar pyrotechnische Gegenstände abgebrannt.

UEFA bestraft Eintracht Frankfurt mit Zuschauer-Ausschluss
22:36 Uhr

Wolfsburg macht das DEL-Halbfinale komplett

Die Grizzlys Wolfsburg bleiben Dauergast im Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Niedersachsen setzten sich im siebten und entscheidenden Viertelfinale bei den Straubing Tigers mit 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) durch und zogen zum zehnten Mal in die Runde der letzten Vier ein. Gegner ist ab Freitag (19 Uhr/MagentaSport) der Hauptrundensieger und Topfavorit Red Bull München. Das zweite Halbfinale bestreiten der ERC Ingolstadt und die Adler Mannheim.

Wolfsburg macht das DEL-Halbfinale komplett
22:09 Uhr

Israel ausschließen? FIFA sagt WM-Auslosung ab und entzieht Indonesien U20-Turnier

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Indonesien nach Protesten gegen die Teilnahme Israels die Ausrichtung der U20-WM entzogen. Zuvor war die Auslosung für das Turnier wegen der Forderung der Gastgeber, die Israelis auszuschließen, von der FIFA abgesagt worden. Ein neuer Austragungsort soll zeitnah bestimmt werden. Deutschland hatte sich nicht qualifiziert.

Die FIFA erklärte, dass Indonesien das Turnier "aufgrund der aktuellen Umstände" nicht mehr ausrichten werde. Einzelheiten nannte der Weltverband nicht. Der Zeitraum - die Veranstaltung wird vom 20. Mai bis 11. Juni ausgetragen - bleibt unverändert.

Indonesische Beamte vermuteten, dass die Forderung des Gouverneurs der Urlaubsinsel Bali der Grund für die Absage der Auslosung war. Dieser hatte offenbar darauf gedrängt, dass Israel wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern aus dem Turnier ausgeschlossen wird. Die Unterstützung für Palästina ist in Indonesien groß.

Israel ausschließen? FIFA sagt WM-Auslosung ab und entzieht Indonesien U20-Turnier
21:53 Uhr

Früher Rivalen, heute Freunde: Trainerlegenden in Hall of Fame aufgenommen

Die beiden Trainerlegenden Sir Alex Ferguson und Arsène Wenger sind in die Hall of Fame der Premier League aufgenommen worden. Das bestätigte die englische Spitzenliga. Ferguson mit Manchester United und Wenger mit dem FC Arsenal gewannen insgesamt 16 Premier-League-Titel und sind nun die ersten Teammanager, die seit der Gründung im Jahr 1992 diese Auszeichnung erhalten.

"Es ist eine Ehre, wenn man eine solche Anerkennung erhält", sagte Ferguson, der mit 13 Titeln erfolgreichster Teammanager der Ligahistorie ist. Insgesamt verbrachte der mittlerweile 81-Jährige 27 Jahre bei den Red Devils. Auch Wenger war mit den Gunners höchst erfolgreich. Der heute 73 Jahre alte Franzose stand 22 Saisons an der Seitenlinie der Londoner und holte drei Titel - darunter die historische Meisterschaft 2003/04, als Arsenal kein einziges Spiel verlor.

Ferguson und Wenger waren Protagonisten einer der berühmtesten Rivalitäten im englischen Fußball, nach der Karriere treffen sie sich sogar privat. "Wir gingen oft zusammen in einem kleinen Restaurant in der Schweiz essen, das er gut kennt", erzählte Ferguson.

Früher Rivalen, heute Freunde: Trainerlegenden in Hall of Fame aufgenommen
21:39 Uhr

Russland ist bei Europaspielen immer noch nicht willkommen

Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus bleiben bei den dritten Europaspielen in Krakau in diesem Sommer von der Teilnahme ausgeschlossen. "Der Standpunkt des Organisationskomitees bleibt unverändert", sagte ein Sprecher der Organisatoren in Warschau. Bereits im Oktober hätten zudem die Vertreter des Europäischen Olympischen Komitees bestätigt, dass Athleten aus den genannten Ländern nicht an den Spielen teilnehmen können.

Die dritten Europaspiele (European Games) finden vom 21. Juni bis 2. Juli statt. Erwartet werden Delegationen aus rund 50 Ländern. Die Athletinnen und Athleten messen sich in mehr als 25 Sportarten und können sich in einigen Disziplinen Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele in Paris 2024 sichern. Zudem gehören sieben Sportarten zum Programm, die nicht olympisch sind. Das Herz der Veranstaltung liegt in Krakau. Weitere Wettkämpfe werden im Sinne der Nachhaltigkeit in benachbarten Städten ausgetragen.

Gestern hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) seine frühere Empfehlung teilweise revidiert, wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Athleten aus Russland und Belarus von internationalen Sportveranstaltungen auszuschließen.

Russland ist bei Europaspielen immer noch nicht willkommen
21:03 Uhr

"Nicht praktikabel": Auf Russland-Entscheidung soll Klage folgen

Ukrainische Athleten prüfen im Fall Russland eine Klage gegen die Entscheidung des IOC. "Wir werden uns diese Möglichkeit anschauen", sagte Wladislaw Heraskewitsch in einer Pressekonferenz. Noch sei es aber zu früh, eine Entscheidung zu kommunizieren, meinte der Skeletoni, der seit Kriegsbeginn so etwas wie der inoffizielle Athletensprecher der Ukraine geworden ist. Grundsätzlich "arbeiten wir daran, die Welt besser zu machen", sagte Heraskewitsch.

Laut Sportrechtsexperte Mark Orth hätte eine Klage gegen die durch das IOC eingeleitete Rückkehr russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten in den Weltsport gute Chancen auf Erfolg. "Die Entscheidung ist anfechtbar", sagte Orth. Unter anderem auch deshalb, weil die aufgestellten Bedingungen von unabhängigen Stellen "kaum zu überprüfen" sind, sagte er: "Das ist nicht praktikabel." So könne nur Russland oder Belarus die Frage beantworten, ob ein Athlet beim Militär oder bei nationalen Sicherheitsbehörden unter Vertrag stehe.

"Nicht praktikabel": Auf Russland-Entscheidung soll Klage folgen
19:58 Uhr

18-Jähriger stürzt bei Skiflug-Training ungebremst ab

Im Vorfeld des großen Saisonfinales der Skispringer ist es im slowenischen Planica zu einem schlimmen Sturz gekommen. Der erst 18-jährige Lokalmatador Taj Ekart verlor in der Luft die Kontrolle und stürzte ungebremst auf den Hang. Anschließend musste der Teenager minutenlang behandelt werden.

Bis zur Mitte des Fluges hatte Ekart seinen Sprung noch wie geplant unter Kontrolle. Doch dann verlor er diese plötzlich und knallte hart auf dem Hang auf. Dabei brachen unter anderen die beiden Skier des jungen Slowenen, der anschließend minutenlang behandelt und schließlich auf einem Schlitten abtransportiert werden musste.

Einige der Besucher schrieben danach auf Twitter von einem "fürchterlichen Sturz" und einem "gigantischen Knall" beim Aufprall. Der slowenische Trainer Jernej Damjan konnte erst später leichte Entwarnung geben. Er erklärte: "Taj Ekart ist wach. Es sollte ihm gut gehen. Er hat einige Kratzer, aber er ist bei Bewusstsein."

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18-Jähriger stürzt bei Skiflug-Training ungebremst ab
19:16 Uhr

Wichtig: BVB-Leistungsträger meldet sich fit fürs Spitzenspiel

Tabellenführer Borussia Dortmund kann im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga beim Rekordmeister Bayern München wieder auf Stammtorwart Gregor Kobel setzen. "Ich bin auf jeden Fall wieder fit", sagte der 25-jährige Schweizer im Sky-Interview. Es sei am Ende die Entscheidung des Trainer Edin Terzić, "aber ich bin wieder fit und stehe zur Verfügung."

Aufgrund von Oberschenkelproblemen hatte Kobel die vergangenen vier Pflichtspiele des BVB verpasst, dabei war er von Ersatzkeeper Alexander Meyer vertreten worden. Auch die Länderspiele mit den Eidgenossen kamen zu früh. Doch dem Gastspiel bei den Münchnern, bei denen Thomas Tuchel erstmals auf der Trainerbank sitzt, schaut er zuversichtlich entgegen.

Wichtig: BVB-Leistungsträger meldet sich fit fürs Spitzenspiel
18:36 Uhr

Zwei Länderspiele, ein Jahr FC Bayern: Freiburg-Stürmer beendet Karriere

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Nils Petersen vom SC Freiburg wird nach der Saison seine Karriere beenden. "Nach knapp 16 Jahren Profifußball hänge ich die Schuhe nach Saisonende schweren Herzens an den Nagel", teilte der 34-Jährige über Instagram mit und fügte poetisch an: "Alles, was ein Ende hat, hatte auch mal einen Anfang. Und ein neuer Anfang ist nicht gleich das Ende. Ihr werdet von mir hören. Versprochen."

Petersen spielt seit 2015 für die Breisgauer und erzielte in bislang 242 Spielen 89 Treffer. Zuvor lief der Mittelstürmer auch für Bayern München, Werder Bremen und Energie Cottbus in der Bundesliga auf. 2018 stand er im vorläufigen WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw, es blieb allerdings bei zwei Testspiel-Einsätzen im DFB-Dress. 2016 gewann er mit der deutschen Olympia-Auswahl in Brasilien die Silbermedaille.

Zwei Länderspiele, ein Jahr FC Bayern: Freiburg-Stürmer beendet Karriere
17:53 Uhr

Früherer Tour-de-France-Sieger spricht über sexuellen Missbrauch

Der frühere Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins hat den als Jugendlicher erlebten sexuellen Missbrauch präzisiert. "Es passierte über einen Zeitraum von drei Jahren. Ich kann mich nicht daran erinnern, wie oft. Wir reden über kleine Vorfälle bis hin zur Beinahe-Vergewaltigung, sexuellem Missbrauch, wie auch immer man das nennen will", sagte der 42-Jährige in dem Podcast "Happy Place". Erstmals hatte der Brite im vergangenen Jahr über den erlittenen Missbrauch durch einen Trainer berichtet.

  • Nun ging der Tour-Sieger von 2012 weiter ins Detail über die Erfahrungen, die er ab dem Alter von zwölf Jahren machte. "Meine größte Scham war, dass mir dies ein Mann angetan hatte. Ich konnte diese Abnormalität nicht begreifen, gerade im Alter von 13 Jahren."

  • Wiggins erklärte: "Von diesem Moment an tat ich so, als sei das alles nicht passiert und habe als Ablenkung mein Leben dem Radsport gewidmet." Damals habe er sich niemandem anvertrauen können. Als er mit 36 Jahren seine Radsport-Karriere beendete, kamen die Erinnerungen wieder hoch.

Früherer Tour-de-France-Sieger spricht über sexuellen Missbrauch
16:54 Uhr

Ex-Nationalspieler fordert Flicks sofortigen Rauswurf

Der frühere Nationalspieler Dietmar Hamann hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum wiederholten Male zu einer Trennung von Bundestrainer Hansi Flick aufgefordert. "Was soll noch passieren?", fragte der Sky-Experte angesichts des jüngsten WM-Desasters und der "unterirdischen" ersten halben Stunde im Länderspiel gegen Belgien (2:3).

"Ich habe große, große Bedenken, dass es in den nächsten Monaten und bis zur EM besser wird, wenn wir in der Konstellation weitermachen", ergänzte Hamann. "Es hat sich gar nichts geändert", die Fans bekämen "denselben Mist serviert wie bei der Weltmeisterschaft und werden sich früher oder später abwenden", schimpfte der 49-Jährige. Von der erhofften "Aufbruchstimmung oder Euphorie kann keine Rede sein".

Ex-Nationalspieler fordert Flicks sofortigen Rauswurf
17:24 Uhr

Biathlon sieht keinen Grund, Russland und Belarus wieder einzuladen

Die Internationale Biathlon-Union IBU sieht trotz einer "Empfehlung" des Internationalen Olympischen Komitees aktuell keinen Grund für eine Rückkehr von Teams aus Russland und Belarus. "Angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine sind die Gründe, die zu der Entscheidung des Kongresses geführt haben, immer noch gültig. Die Zeit ist nicht gekommen, um diese Entscheidung zu überdenken", teilte die IBU mit.

Man habe "die neuen IOC-Empfehlungen zur neutralen Teilnahme von Einzelsportlern mit russischem oder belarussischem Pass an internationalen Wettkämpfen zur Kenntnis genommen und wird diese sorgfältig prüfen", hieß es weiter. "Langfristig" sei die IBU "offen für einen Dialog, wie Athleten aus Russland und Belarus wieder in unsere Wettkämpfe integriert werden können." Noch hätten sich "die Umstände der rechtswidrigen Invasion Russlands" aber nicht geändert.

Im September 2022 hatte der IBU-Kongress entschieden, Russland und Belarus weiterhin von allen Wettkämpfen auszuschließen. Der Weltcup und die WM in Oberhof fanden deshalb ohne Teams der beiden Länder statt.

Biathlon sieht keinen Grund, Russland und Belarus wieder einzuladen
16:24 Uhr

Volk der Samen: Erstligist benennt Stadion um

Der norwegische Klub Tromsö IL zeigt sich abermals als Vorreiter moderner Fußball-Kultur. Der zweimalige Pokalsieger hat seinem Stadion als erster europäischer Verein einen indigenen Namen gegeben. Das bisherige "Alfheim Stadion" wird in "Romssa Arena" umbenannt und trägt damit künftig den samischen Namen der Stadt. Das Volk der Samen (veraltet Lappen) ist seit Urzeiten in der Gegend um Tromsö heimisch.

"Wir möchten, dass alle Einwohner Nord-Norwegens die Romssa Arena als ihr Heimstadion wahrnehmen können", sagte Vereinschef Öyvind Alapnes über die Aktion, mit der die "samische Sprache und Kultur" stärker sichtbar gemacht werden soll.

Das Sameting, die parlamentarische Vertretung des Volkes, sprach von einem "wunderbaren" Schritt voller "Symbolkraft". An Spieltagen soll es zudem samisches Essen und Ansagen des Stadionsprechers auf Samisch geben. Bereits seit vergangenem Herbst läuft Tromsö mit einer Kapitänsbinde in samischen Farben auf. Der Verein spielte eine Schlüsselrolle in der Boykottbewegung gegen die WM in Katar und engagiert sich stark gegen Sportswashing.

Volk der Samen: Erstligist benennt Stadion um
15:42 Uhr

Erling Haaland hat Ärger mit der Polizei

Erling Haaland vom englischen Fußballmeister Manchester City ist mit dem Handy am Steuer erwischt worden. Die britische Boulevard-Zeitung "The Sun" veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen ist, wie der 22-Jährige in seinem Rolls-Royce auf einer zweispurigen Straße fährt. Dabei hält er sein Smartphone in der Hand und schaut immer wieder auf das Display. Die Aufnahmen sollen am Tag nach Haalands Fünferpack im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen RB Leipzig (7:0) entstanden sein.

"Ich kann bestätigen, dass die Polizei das Bild kennt und untersucht", sagte ein Polizeisprecher aus Manchester der Boulevard-Zeitung "Mirror". Haaland drohen nun sechs Strafpunkte und eine Geldstrafe von etwas über 200 Euro. Auch der Führerschein könnte dem Premier-League-Toptorjäger entzogen werden, wenn die Prüfung erst in den vergangenen zwei Jahren abgelegt wurde.

Erling Haaland hat Ärger mit der Polizei
15:19 Uhr

Ex-Nationalspielerin wechselt zu Champions-League-Aspirant

Olympiasiegerin Leonie Maier verstärkt vom Sommer an die Bundesliga-Fußballerinnen der TSG 1899 Hoffenheim. Die 30 Jahre alte Abwehrspielerin wechselt zur neuen Saison in den Kraichgau und erhält dort einen Vertrag bis 2025, wie der Klub mitteilte.

  • Maier spielte zuletzt beim FC Everton in der englischen Super League und davor unter anderem beim FC Arsenal und beim FC Bayern München.

  • Für das deutsche Nationalteam bestritt die gebürtige Stuttgarterin 79 Länderspiele, verkündete dort aber kürzlich ihren Rücktritt. 2013 gewann sie mit den DFB-Frauen den EM-Titel, 2016 Olympia-Gold.

  • "Nachdem ich vier Jahre in England viele tolle Erfahrungen sammeln durfte, ist es für mich nun an der Zeit, nach Deutschland und in die Bundesliga zurückzukehren und damit auch wieder näher an meiner Heimat zu sein", sagte Maier.

  • Die Hoffenheimerinnen kämpfen in der Liga um den dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Qualifikationsphase für die Champions League berechtigt.

Ex-Nationalspielerin wechselt zu Champions-League-Aspirant
14:43 Uhr

Ausverkauft in drei Minuten: St.-Pauli-Fans stürmen Derby-Ticketshop

Die Auswärtstickets für das Stadtderby in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli sind innerhalb von drei Minuten ausverkauft. Bislang hatten Mitglieder sowie Inhaber von Dauerkarten, Jahreskarten und Saisonpaketen Zugriff darauf.

  • Am 21. April (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) treffen die Rivalen im Volksparkstadion aufeinander. Da es sich um ein Hochrisikospiel handelt, gelten in der Hansestadt verstärkte Sicherheitsvorkehrungen der Polizei.

  • Der FC St. Pauli ist aktuell Fünfter in der Tabelle und hat acht Punkte Rückstand zum HSV auf dem Aufstiegs-Relegationsrang. Das Hinspiel hatte der Kiezklub mit 3:0 für sich entschieden.

Ausverkauft in drei Minuten: St.-Pauli-Fans stürmen Derby-Ticketshop
13:59 Uhr

"Hatte zu schlucken": Bayern-Profi von Nagelsmann-Aus entsetzt

Matthijs de Ligt meldet sich verspätet nach dem Aus von Trainer Julian Nagelsmann zu Wort. Und das werden die Bayern-Bosse nicht gerade gern hören. "Ich habe es nicht kommen sehen und war überrascht", sagte de Ligt bei NOS Nieuws und führte aus: "Wir sind Zweiter in der Liga, im Viertelfinale des Pokals und im Viertelfinale der Champions League. Es ist noch alles drin."

  • Zwar seien die Bosse des FC Bayern dafür verantwortlich, wer auf der Trainerbank sitzt, für de Ligt war die Entlassung von Nagelsmann aber "eine schwierige Entscheidung, die ich zu schlucken hatte".

  • Die Beziehung zu Nagelsmann war sogar so gut, dass de Ligt seinen Ex-Coach nach dessen Rauswurf kontaktiert hat. "Ich habe mich mit ihm in Verbindung gesetzt, ihm eine Nachricht geschickt und ihm für alles gedankt, was er mir beigebracht hat", erzählte de Ligt: "Er wollte mich wirklich im Verein haben und war wichtig für mich."

  • Auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach Thomas Tuchel freut sich de Ligt dennoch. "Ich glaube aber auch, dass Tuchel ein Trainer ist, der uns gut helfen kann."

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"Hatte zu schlucken": Bayern-Profi von Nagelsmann-Aus entsetzt
13:14 Uhr

Wie seine Tochter: Fußball-Nationalspieler gibt Autismus-Diagnose bekannt

Der irische Fußball-Nationalspieler James McClean hat öffentlich gemacht, dass er Autist ist. "Es war ein langer Weg und jetzt, da ich die Diagnose habe, ist es an der Zeit, sie mitzuteilen", schrieb der 33-Jährige in einer Instagram-Story. Er betonte in seiner Erklärung, dass er mit der Diagnose an die Öffentlichkeit ging, um seine autistische Tochter zu unterstützen.

  • Der Mittelfeldspieler von Wigan Athletic heißt Willow-Ivy und ist vier Jahre alt. Je mehr seine Frau und er über Autismus gelernt hätten, "desto mehr erkannten wir, dass ich Willow in vielerlei Hinsicht ähnlicher bin, als wir dachten. Ich sehe so viele kleine Züge bei ihr, die ich auch bei mir selbst sehe", schrieb McClean. Er habe sich dann einer Untersuchung unterzogen, an deren Ende die Diagnose Autismus stand.

  • "Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, dies öffentlich zu machen, da ich es für Willow-Ivy getan habe, um sie wissen zu lassen, dass ich sie verstehe und dass Autismus sie nicht davon abhalten wird und sollte, ihre Ziele und Träume zu erreichen."

Wie seine Tochter: Fußball-Nationalspieler gibt Autismus-Diagnose bekannt
12:50 Uhr

Tennis-Affäre um Missbrauch: Vizepräsident tritt zurück

Dirk Hordorff ist von seinem Amt als Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB) zurückgetreten. Das ließ der 66-Jährige über seinen Anwalt mitteilen. Der DTB hatte Hordorff zuletzt nach Missbrauchsvorwürfen mehrfach zum Verzicht auf sein Amt aufgefordert.

  • "Mein Amt als Vizepräsident des Deutschen Tennisbundes habe ich heute niedergelegt. Ich möchte dadurch auch Schaden für den DTB vermeiden. Ich werde meine Kraft nunmehr voll und ganz auf die Widerlegung der unwahren Vorwürfe konzentrieren. Das in den Medien kolportierte, gegen mich gerichtete Verfahren wurde am 28. März 2023 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt nach § 170 Absatz 2 StPO eingestellt", hieß es in der Mitteilung.

  • Oberstaatsanwältin Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt, bestätigte die Einstellung des Verfahrens aus rechtlichen Gründen. "Straftatbestände sind aus unserer Sicht teilweise nicht erfüllt worden oder verjährt", sagte Niesen.

  • Der DTB hatte am Montag Hordorff erneut zum Rücktritt aufgefordert, obwohl der langjährige Funktionär die Vorwürfe sexualisierter Gewalt und eines Machtmissbrauchs als "schlicht unwahr" zurückgewiesen hatte. Nach dem Präsidium hatte auch der Ombudsmann und Sprecher des Bundesausschusses gefordert, dass Hordoff sein Amt abgebe.

Tennis-Affäre um Missbrauch: Vizepräsident tritt zurück
12:14 Uhr

Sechs Milliarden Dollar: Gruppe um NBA-Legende will NFL-Klub kaufen

Eine Gruppe unter der Führung des Investors Josh Harris und der NBA-Legende Earvin "Magic" Johnson hat ein milliardenschweres Angebot für den umkämpften NFL-Klub Washington Commanders eingereicht. Dies berichtete die "Washington Post". Zudem berichtete ESPN, dass die Harris-Johnson-Gruppe bereit ist, die sechs Milliarden US-Dollar zu zahlen, die von Commanders-Eigentümer Dan Snyder angeblich gefordert werden.

Harris besitzt bereits die Philadelphia 76ers in der NBA und ist Miteigentümer der New Jersey Devils in der NHL. Zudem ist er General Partner des Fußballklubs Crystal Palace in der englischen Premier League. Neben Harris soll auch der kanadische Milliardär Steve Apostolopoulos ein Angebot für die Commanders abgegeben haben. Der Verkauf einer Franchise erfordert die Zustimmung von 75 Prozent der anderen 31 NFL-Klubs.

Sechs Milliarden Dollar: Gruppe um NBA-Legende will NFL-Klub kaufen
11:43 Uhr

Dieses Gnabry-Solo begeistert nicht nur Steffen Freund

Sportlich ist die Partie gegen Belgien für den DFB eher ein Desaster. Doch es gibt auch Lichtblicke. Ganz besonders begeistert eine Solo-Aktion von Serge Gnabry die deutschen Fans. Alleine "dafür hat es sich gelohnt, ins Stadion zu kommen", sagt Co-Kommentator Steffen Freund.

Dieses Gnabry-Solo begeistert nicht nur Steffen Freund
11:14 Uhr

Trotz Völlers Schwarz-Rot-Gold: Ein DFB-Team trägt Regenbogen

Im Gegensatz zum Spielführer der Männer wird die Kapitänin der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen weiter mit einer Regenbogenbinde auflaufen. Das bestätigte Teammanagerin Maika Fischer. Bei der WM in diesem Sommer (20. Juli bis 20. August) muss die Kapitänin laut DFB dagegen die offizielle Binde des Weltverbandes FIFA tragen.

  • "Das haben wir so zur Kenntnis genommen", sagte Fischer nach einem FIFA-Workshop, eine andere Binde sei demnach nicht möglich. "Es gab noch keine Informationen zu möglichen Strafen."

  • Die WM-Gastgeber Australien und Neuseeland seien "freundliche LGBTQ+-Länder" und ein Zeichen sei "nicht so zwingend notwendig" wie beim Männer-Turnier in Katar.

  • In Freundschaftsspielen soll die deutsche Kapitänin nach einer Entscheidung des Mannschaftsrates aber weiter den Regenbogen tragen.

Trotz Völlers Schwarz-Rot-Gold: Ein DFB-Team trägt Regenbogen
10:25 Uhr

Ex-Motorsportchef: Deutschland bietet "Trauerspiel" in Formel 1

Der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist vom sinkenden Stellenwert der Formel 1 in Deutschland enttäuscht. "Der Begriff Trauerspiel trifft ziemlich exakt, was Deutschland in der Formel 1 aktuell zu bieten, oder zutreffender gesagt, nicht zu bieten hat", schrieb Haug in einer Kolumne für das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

  • Und weiter: "Kein siegfähiges Team, ein einziger deutscher Fahrer im Feld, der in einem Team mit einem Auto fährt, mit dem auch der Allerbeste nicht gewinnen kann, dazu ein Ersatzfahrer ohne kurzfristige Chancen für einen Renneinsatz."

  • Der 70-jährige Haug spielte damit auf Nico Hülkenberg an, der zwar bei Haas Stammfahrer ist, mit den Amerikanern aber nur hinterherfährt. Und Mick Schumacher ist bei Mercedes in diesem Jahr nur Reservepilot und wird unter normalen Umständen kein Rennen bestreiten.

  • "Was für ein niederschmetternder Kontrast zu den glorreichen Zeiten Deutschlands in der Formel 1 mit zwölf gewonnenen Fahrer-Weltmeistertiteln von Schumacher, Vettel und Rosberg", ergänzte Haug, der bis 2012 bei den Silberpfeilen verantwortlich gewesen war.

Ex-Motorsportchef: Deutschland bietet "Trauerspiel" in Formel 1
09:58 Uhr

Hall of Fame der NBA: Nowitzki wird ganz besondere Ehre zuteil

Dem ehemaligen Basketball-Star Dirk Nowitzki wird offenbar eine ganz besondere Ehre zuteil. Nach einem Medienbericht gehört der 44-Jährige zu insgesamt sechs Legenden, die in diesem Jahr in die Hall of Fame der nordamerikanischen Profiliga NBA aufgenommen werden. Die offizielle Verkündung soll am kommenden Wochenende erfolgen.

  • Bei den weiteren langjährigen NBA-Stars, die in die Ruhmeshalle aufgenommen werden sollen, handelt es sich dem ESPN-Bericht zufolge um Dwayne Wade, Pau Gasol, Tony Parker, Becky Hammon und Gregg Popovich.

  • Nowitzki hatte von 1998 bis zu seinem Karriereende 2019 für die Dallas Mavericks gespielt und war in dieser Zeit zu einem der besten Spieler seiner Generation gereift. 2007 wurde er zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt, 2011 führte er die Mavericks zum ersten und bisher einzigen NBA-Titel.

  • Zu seinen Ehren wird Nowitzkis langjährige Trikotnummer "41" von den Mavericks nicht mehr vergeben, an Weihnachten 2022 wurde zudem eine Statue des Würzburgers vor der Arena der Texaner enthüllt.

Hall of Fame der NBA: Nowitzki wird ganz besondere Ehre zuteil
09:14 Uhr

"Unsinn": Klitschko empört sich über IOC-Boss Bach

Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees zur möglichen Rückkehr russischer und belarussischer Sportler kritisiert. "Diese Entscheidung verseucht den olympischen Geist und ist wie dieser Krieg: ein Unsinn", schrieb der 47 Jahre alte Ukrainer auf Twitter und stellte dazu ein Bild von sich mit der olympischen Goldmedaille von Atlanta 1996 um den Hals.

  • Zudem warf Klitschko IOC-Präsident Thomas Bach vor, den "Farben und Interessen Russlands" zu dienen.

  • Die Empfehlung an die Weltverbände, die ausgeschlossenen Athleten unter Bedingungen wie einer "neutralen Fahne" wieder zuzulassen, bezeichnete er als "falsche Flagge".

  • Seit dem russischen Angriffskrieg in seiner Heimat gehört Wladimir Klitschko zu den größten Kritikern Bachs.

    Nach IOC-Vorstoß - Ukraine erwägt Olympia-Boykott

"Unsinn": Klitschko empört sich über IOC-Boss Bach
08:20 Uhr

Überraschter Ballack verteidigt FC Bayern für Nagelsmann-Aus

Die Trennung des FC Bayern München von Trainer Julian Nagelsmann kam auch für den früheren Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack unerwartet. "Wie jeden hat es mich auch überrascht, weil der Zeitpunkt oder zumindest die sportliche Situation es jetzt nicht unbedingt hergegeben hat", sagte der ehemalige Fußball-Nationalspieler im Podcast "Einfach mal Luppen" von Felix und Toni Kroos.

  • Man müsse aber in die Professionalität und das Verantwortungsbewusstsein der Verantwortlichen vertrauen. "Ich denke, das hat man sich wohlüberlegt und da gab es Gründe, die wir nicht alle kennen und die sicherlich nicht immer alle kommuniziert wurden", sagte der 46-Jährige.

  • Für Nagelsmann sei es sicherlich hart gewesen, doch im Profigeschäft Fußball müsse auch mit solchen Entscheidungen in jedem Moment gerechnet werden. "Man muss auch als Trainer, glaube ich, immer damit rechnen, dass man vorzeitig auch mal entlassen wird."

Überraschter Ballack verteidigt FC Bayern für Nagelsmann-Aus
07:40 Uhr

"Bringt dich zum Lächeln": Messi durchbricht mit Hattrick die Tor-Schallmauer

Superstar Lionel Messi hat als dritter Fußballer die Schallmauer von 100 Länderspieltoren durchbrochen. Der 35 Jahre alte Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft traf beim 7:0-Testspielsieg des Weltmeisters gegen Curacao dreimal und schraubte seine Bilanz damit auf 102 Tore im Trikot der Albiceleste. Seinen ersten Länderspieltreffer hatte Messi vor 17 Jahren am 1. März 2006 erzielt.

  • "Man kann Messi nicht mit Worten beschreiben", sagte sein Teamkollege Nicolas Gonzalez: "Er ist der Beste der Welt und er zeigt es Spiel für Spiel, Tag für Tag. Jedes Mal, wenn er den Ball berührt, bringt er dich zum Lächeln."

  • Messi ist Rekordtorschütze seines Landes, hinter ihm folgen Gabriel Batistuta mit 56 und Sergio Agüero mit 41 Treffern. In der ewigen Rangliste der Länderspiel-Torschützen bleibt der Stürmer von Paris St. Germain Dritter hinter Cristiano Ronaldo (122) aus Portugal und dem Iraner Ali Daei (109).

"Bringt dich zum Lächeln": Messi durchbricht mit Hattrick die Tor-Schallmauer
06:43 Uhr

"Vielleicht bist du doch eine Null": DFB-Profi über verheerenden Social-Media-Hass

Kai Havertz hat auch dank des Kontakts mit Tieren einen gesünderen Umgang mit dem Fußballgeschäft gefunden. "Als ich 18 wurde, haben mir meine Eltern ein besonderes Geschenk gemacht: eine Patenschaft für drei Esel, die krank waren und von einem Bekannten gerettet wurden", erzählte der Nationalspieler vom FC Chelsea in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

  • Nach den Spielen mit seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen, gerade nach Niederlagen, sei er eigentlich immer dort gewesen. Das sei für ihn auch mit Blick auf den Profifußball eine Erholung gewesen.

  • "Der Fußball hat sich sehr geändert. Durch die sozialen Netzwerke kriegst du alles mit. Früher habe ich sehr intensiv verfolgt, was die Leute dort schrieben. Und natürlich auch gedacht: Vielleicht haben die ja recht. Vielleicht bist du doch eine Null. Oder ein Idiot", sagte der 23-Jährige. "Das trifft dich umso härter, wenn es für dich nichts gibt außer Fußball. Damals war das so: Der Fußball hatte mein Leben unter Kontrolle."

  • Mittlerweile habe er einen Reifeprozess durchlaufen und wolle seinem Umfeld nach Niederlagen nicht mehr die Laune verderben. "Egal wie gut oder schlecht ich war, meine Familie liebt mich genauso. Und das Geschirr muss ich auch dann in die Spülmaschine einräumen, wenn ich ein gutes Spiel gemacht habe", sagte er.

"Vielleicht bist du doch eine Null": DFB-Profi über verheerenden Social-Media-Hass
05:55 Uhr

Ausfall beim Liga-Kracher? Was Goretzka nach seiner Auswechslung sagt

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka hat nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Länderspiel gegen Belgien (2:3) Entwarnung gegeben. "Mein Gefühl ist gut. Ich bin umgeknickt, weil ich den Ball gegen die Fußspitze bekommen habe. Aber es sollte schon reichen bis Samstag", sagte der Profi von Bayern München mit Blick auf den Bundesliga-Gipfel gegen Borussia Dortmund am Wochenende.

Goretzka war nach 32 Minuten gegen den BVB-Profi Emre Can ausgewechselt worden. Der 28-Jährige bestritt sein 50. Länderspiel.

Ausfall beim Liga-Kracher? Was Goretzka nach seiner Auswechslung sagt