Nächste Hiobsbotschaft für Bayer: Flügelstürmer fällt lange aus
Flügelstürmer Karim Bellarabi wird dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen voraussichtlich sechs Wochen lang fehlen. Wie Bayer mitteilte, ist beim 32 Jahre alten Flügelstürmer bei einer MRT-Untersuchung ein Außenmeniskusriss im linken Knie diagnostiziert worden. Bellarabi, der wegen muskulärer Probleme bereits die Bundesliga-Partie am vergangenen Samstag gegen den FC Augsburg (1:2) verpasst hatte, wird noch in dieser Woche operiert. Die Werkself ist mit zwei Pleiten in der Bundesliga und dem Pokal-Aus in der ersten Runde äußerst schwach in die Saison gestartet.
16-jährige Deutsche mischt Tischtennis-EM auf
Das deutsche Tischtennis-Talent Annett Kaufmann hat in München bei ihrem EM-Debüt in den Individual-Wettbewerben im Einzel das Hauptfeld erreicht. Die 16 Jahre alte U21- und U19-Europameisterin, die auch schon mit der deutschen Damen-Mannschaft EM-Gold geholt hat, gewann auch ihr zweites und letztes Qualifikationsspiel und schaffte damit den Sprung in die erste Hauptrunde mit 64 Aktiven.
Kaufmanns Erfolg in der Damen-Ausscheidung sorgte für Aufmunterung im Lager der Gastgeber nach den ersten Enttäuschungen. Am vergangenen Sonntag waren die ersten Medaillenhoffnungen des deutschen Teams im Mixed durch das Achtelfinal-Aus der Titelverteidiger Dang Qiu/Nina Mittelham und des Paares Benedikt Duda/Sabine Winter geplatzt.
BVB-Star steht kurz vor Wechsel zu Inter Mailand
Manuel Akanji vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund kann sich einem Medienbericht zufolge seinen Wechsel in die italienische Serie A zu Inter Mailand selbst ebnen. Der 27 Jahre alte Schweizer könnte dafür seinen 2023 auslaufenden Vertrag bei den Schwarz-Gelben um ein Jahr verlängern und als Leihe mit Kaufoption in die norditalienische Metropole wechseln, wie die "Gazzetta dello Sport" berichtete. Dem Blatt zufolge käme diese Lösung Inter Mailand und dem Verteidiger wohl sehr gelegen.
Inter konnte nämlich laut "Gazzetta" die bislang von Dortmund geforderten rund 20 Millionen Euro für den Spieler nicht aufbringen. Dortmund könnte demnach später möglicherweise sogar mehr für Akanji verlangen. Der Spieler selbst, der mit den Neuzugängen Niklas Süle und Nico Schlotterbeck in der Dortmunder Verteidigung unter starken Konkurrenzdruck geriet, könnte den von ihm gewünschten Wechsel vollziehen.
"Beinahe gestorben": Bernal feiert acht Monate nach Horror-Unfall Comeback
Der frühere Tour-de-France-Sieger Egan Bernal feiert acht Monate nach seinem seinem schweren Trainingsunfall sein Comeback. Wie sein Team Ineos Grenadiers mitteilte, wird der 25 Jahre alte Kolumbianer ab Dienstag die Dänemark-Rundfahrt bestreiten. "Das ist der Moment, auf den ich lange hingearbeitet habe. Ich kann kaum ausdrücken, wie viel mir das bedeutet", sagte Bernal.
Bernal wäre bei dem Crash am 24. Januar während einer Trainingsfahrt nach eigener Aussage "beinahe gestorben". Er erlitt bei dem Zusammenprall mit einem plötzlich stoppenden Bus Brüche an einem Halswirbel, zwei Brustwirbeln, elf Rippen und einer Kniescheibe. Außerdem waren seine Lungen kollabiert. Er verbrachte zwei Wochen im Krankenhaus und musste insgesamt fünfmal operiert werden.
Tuchel droht nun auch noch Mecker-Strafe
Thomas Tuchel vom englischen Premier-League-Club FC Chelsea muss nicht nur wegen seiner Roten Karte im hitzigen Duell gegen Tottenham Hotspur eine Strafe befürchten. Wie englische Medien übereinstimmend berichteten, werde der englische Fußball-Verband FA gegen den deutschen Coach auch wegen dessen Kritik an Schiedsrichter Anthony Taylor ermitteln.
Tuchel hatte nach dem 2:2 (1:0) im Londoner Derby am Sonntag nicht nur die Roten Karten für ihn und Trainerkollege Antonio Conte, mit dem er nach dem Schlusspfiff heftig aneinander geraten war, als "weitere schlechte Entscheidung" kritisiert. Der ehemalige Bundesligatrainer wetterte zudem über das Zusammenspiel von Taylor mit dem Videoschiedsrichter (VAR). "Seit wann darf man Spielern an den Haaren ziehen", sagte der 48-Jährige bezogen auf eine Szene zwischen Spurs-Verteidiger Cristian Romero und Blues-Profi Marc Cucurella. Wenn der VAR hier nicht eingreife, "müssen wir künftig gar nichts mehr checken. Das ist lächerlich", meinte der Chelsea-Coach. Es wäre "vielleicht besser", wenn Taylor kein Spiel der Blues mehr leite. "Ich kann versichern, dass die ganze Kabine so denkt, jede einzelne Person."
Prozessauftakt: Man-City-Star soll Frauen eingesperrt und vergewaltigt haben
Im Fall der Vergewaltigungsvorwürfe gegen den französischen Fußball-Weltmeister Benjamin Mendy hat der Prozess im englischen Chester begonnen. Dem 28-Jährigen, der beim englischen Erstligisten Manchester City unter Vertrag steht, wird Vergewaltigung in acht Fällen vorgeworfen. Hinzu kommt die Anklage wegen einer versuchten Vergewaltigung, sowie in einem Fall sexuelle Belästigung. Mendy bestreitet die Vorwürfe.
Bei den mutmaßlichen Opfern handelt es sich um sieben junge Frauen. Die Vorfälle sollen sich zwischen Oktober 2018 und August 2021 in einem abgelegenen Anwesen Mendys nahe Manchester abgespielt haben. Dort sollen die Frauen laut Anklage isoliert, verängstigt und eingeschüchtert worden sein, wie die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal meldete. Unter anderem wurden ihnen demnach die Handys weggenommen und sie wurden in Räume eingesperrt. Der Staatsanwaltschaft zufolge sollen in dem Prozess insgesamt 13 Frauen gegen Mendy und einen mutmaßlichen Komplizen aussagen.
Stabhochspringerinnen erleben ganz bittere Heim-EM
Jaqueline Otchere und Anjuli Knäsche haben bei der Heim-EM in München das Finale im Stabhochsprung (Mittwoch, 20 Uhr) verpasst. Otchere, die bei der WM in Eugene vor drei Wochen noch starke Zehnte geworden war, schied in der Qualifikation mit nur 4,10 Metern aus. Knäsche reichten 4,40 Metern nicht für das Finale, da sie die Höhe erst im zweiten Versuch schaffte.
Ekaterini Stefanidi, Olympiasiegerin von 2016 und Weltmeisterin von 2017, kann hingegen ihren Titel-Hattrick ins Visier nehmen. Die starke Slowenin Tina Sutej gab sich mit 4,50 m ebenfalls keine Blöße. Keine Chance auf das Finale hatten auch die Weitspringer Fabian Heinle (7,64 Meter) und Maximilian Entholzner (5,63 Meter).
Tuchels "Handschlagkrieg" und die Versöhnung im Video
Kurz nach den Handgreiflichkeiten bei dem Derby-Unentschieden geben sich Thomas Tuchel und Antonio Conte betont gelassen. Der Schiedsrichter hätte laut dem Tottenham-Trainer "die Dynamik nicht verstanden", laut Chelsea-Chef sei die Auseinandersetzung "einfach Teil des Spiels".
Spezielles Sport-Event lockt Prinz Harry und Herzogin Meghan nach Deutschland
Der britische Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan kommen am 6. September nach Deutschland, um an einer Veranstaltung zu den Invictus Games in Düsseldorf teilzunehmen. Das inzwischen im US-Bundesstaat Kalifornien lebende Paar werde in Europa einige Wohltätigkeitsorganisationen besuchen, die ihnen besonders am Herzen liegen, hieß es in einer Mitteilung. Darunter sei auch ein Event in Deutschland am 6. September im Vorfeld der Invictus Games, die kommendes Jahr in Düsseldorf ausgetragen werden sollen.
Die Invictus Games, ein Sportwettbewerb für im Einsatz verletzte Soldaten und Veteranen, gelten als Herzensprojekt von Prinz Harry. Sie fanden erstmals 2014 statt. Mit Düsseldorf ist erstmals ein Veranstaltungsort in Deutschland dafür vorgesehen. Sportarten sind dabei unter anderem Leichtathletik, Schwimmen, oder Rollstuhlbasketball.
HSV-Präsident fällt mit Muskelbündelriss lange aus
Ex-Nationalspieler Marcell Jansen kann sich in den kommenden Wochen voll auf die internen Probleme beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV konzentrieren. Der Präsident des Gesamtvereins, der seit vier Jahren regelmäßig für den HSV III in der fünftklassigen Oberliga Hamburg aufläuft, steht seinem Team wegen eines Muskelbündelrisses für voraussichtlich zehn Wochen nicht zur Verfügung. Im ersten Spiel ohne den 38-Jährigen wurden die Fußball-Künste des ehemaligen Profis allerdings noch nicht vermisst, den Hanseaten gelang mit 3:0 gegen den SV Rugenbergen der erste Saisonsieg.
Pinto und Haase rasen ins EM-Halbfinale
Nach Gina Lückenkemper (Berlin) stehen auch Tatjana Pinto (Wattenscheid) und Rebekka Haase (Wetzlar) bei der Leichtathletik-EM in München im Halbfinale über die 100 Meter (Dienstag, 20.35/ARD). Pinto reichten in ihrem Vorlauf 11,43 Sekunden zum Erreichen der nächsten Runde, Haase kam sogar mit 11,50 Sekunden weiter. Vize-Europameisterin Lückenkemper, die bereits unter der 11-Sekunden-Marke geblieben war, musste aufgrund ihrer Vorleistungen nicht in den Vorläufen antreten. Das Finale (22.25 Uhr) steigt ebenfalls am Dienstagabend, als Favoritinnen gelten die Titelverteidigerin und Jahresbeste Dina Asher-Smith (10,83), Daryll Neita (10,90/beide Großbritannien) sowie die starke Schweizerin Mujinga Kambundji (10,89). Lückenkemper ist mit ihren 10,99 Sekunden die Nummer vier in diesem Jahr in Europa.
Zehnkampf-Weltmeister muss bei EM bereits nach erster Disziplin aufgeben
Weltmeister und Weltrekordler Kevin Mayer hat den EM-Zehnkampf in München schon nach der ersten Disziplin beenden müssen. Der Franzose kam in München bei den European Championships im 100-Meter-Lauf sichtbar angeschlagen ins Ziel und brach danach den Wettkampf ab. Der Start von Mayer war lange offen gewesen.
"Ich habe alles getan, um wieder wettbewerbsfähig zu sein", sagte der Franzose am Stadion-Mikrofon. Es sei aber besser vorzeitig aufzuhören, bevor sich eine Verletzung vergrößere. "Es ist sehr hart, zu stoppen", sagte der 30-Jährige nach seinen 11,67 Sekunden. Das Aus von Mayer vergrößert die guten Medaillenchancen für das deutsche Team weiter. Ex-Weltmeister Niklas Kaul startete mit persönlicher Bestzeit von 11,16 Sekunden als 13. in den Wettkampf. Eine Hundertstelsekunde schneller war Kai Kazmirek auf Rang zwölf. Europameister Arthur Abele, der nach der Heim-EM seine Karriere beendet, wurde nach 11,24 Sekunden auf Rang 15 geführt.
"Er wusste nicht mehr, was er tun sollte": Spanische Presse zerfleddert Lewy
Sein Debüt im Camp Nou hatte sich Robert Lewandowski sicher anders vorgestellt. Der FC Barcelona kam zum Auftakt der Primera División nicht über ein torloses Remis gegen Rayo Vallecano hinaus. Die spanische Presse reagierte entsprechend scharf.
Fünf Torschüsse produzierte Robert Lewandowski in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Barcelona, kein einziger fand seinen Weg ins gegnerische Netz. Am Ende stand ein enttäuschendes Unentschieden gegen Rayo, bei dem zu allem Überfluss auch noch eine irre Lewandowski-Serie riss.
Die spanische Presse reagierte kritisch auf das insgesamt unglückliche Debüt des Weltfußballers: "Er hatte es satt, Räume zu schaffen. Aber er wusste nicht mehr, was er tun sollte, damit ihn jemand anspielt", urteile etwa "El Mundo".
Unterdessen zog die "Marca" gleich mehrere Lehren aus der ersten Barca-Partie der Saison. Zum einen war Lewandowski vor allem in der ersten Hälfte "isoliert" und musste sich die Bälle mitunter tief in der eigenen Hälfte abholen. Zum anderen waren "der ganze Spielfluss und die enorme Durchschlagskraft aus den Testspielen verschwunden, als es ernst wurde."
Was ist das denn? Formel-1-Wagen auf der Autobahn
Überraschender Nebenfahrer auf der Autobahn in Tschechien. Ein rot lackierter Renner - ganz im Formel-1-Look - taucht plötzlich auf der Fernstraße D4 im deutschen Nachbarland auf. Was hat es damit auf sich? Plötzlich fährt Kimi Räikkönen neben dir auf der Autobahn. Zumindest macht es den Anschein. Ein roter Renner im F1-Ferrari-Look brettert über die tschechische Autobahn.
Videos der Szene auf der Autobahn D4 zwischen Příbram und Dobříš machen im Netz die Runde. Ein unbekannter Fahrer hat offenbar Spaß daran, seinen Privat-Renner auszufahren.
Bei dem Auto handelt es sich übereinstimmenden Berichten zufolge um einen alten GP2-Renner (heute Formel 2) aus den Jahren 2008 bis 2010. Farbe, Nummer, Logos und Sponsoren-Aufkleber sollen wohl den Eindruck erwecken, dass ein Ferrari von Kimi Räikkönen (Nummer 7) unterwegs ist).
Der Finne wurde 2007 der bislang letzte Ferrari-Weltmeister. Eine Hommage? Der Rennwagen kommt mit seinem V8-Motor auf über 600 PS. Die lässt der Fahrer auch hörbar aufjaulen. Inwiefern er gegen das Tempolimit verstößt, ist aber unklar.
Mehr zur mysteriösen Welt der Formel 1 in Tschechien hier bei den Kollegen von sport.de
"Nicht alles gefallen lassen:" Zuschauer pöbelt gegen Schiri, der giftet zurück
Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich hat sich nach dem Bundesligaspiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem VfL Bochum (3:2) lautstark mit einem Fan gestritten. "Ich wurde grundlos angepöbelt. Auf die Frage, was ich denn falsch gemacht hätte, konnte er keine Argumente bringen. Da werde ich auch mal emotional", sagte der 43 Jahre alte Referee aus Hamburg der "Bild".
"Solche Leute kommen zum Pöbeln ins Stadion, aber man muss sich als Schiri nicht alles gefallen lassen. Wenn man direkt auf Leute zugeht, hat es einen Effekt", begründete der Polizist aus der Hansestadt sein Vorgehen.
Schon in der Vergangenheit hatte sich Ittrich schimpfenden Fans gestellt: "In Bochum wurde ich mal aufs Übelste von einem Fan beschimpft, dann habe ich lange mit ihm geredet. Später hat er sich bei mir auf Instagram dafür bedankt."
"Das muss mir Herr Čeferin nicht sagen": Klopp attackiert UEFA-Boss
Liverpools Trainer Jürgen Klopp hat einmal mehr die hohe Belastung der Fußball-Profis angemahnt und sich gegen UEFA-Präsident Aleksander Čeferin gestellt. "Ich habe Schrauben geputzt und was weiß ich noch alles gemacht. Ich weiß, was arbeiten bedeutet. Ich möchte niemanden beleidigen, sondern nur erneut darauf hinweisen, dass dieses Spiel ohne die Spieler nicht funktioniert und nur richtig schön ist, wenn die Besten auf dem Feld sind", sagte Klopp im "Kicker".
Čeferin hatte zuletzt Klopp wegen dessen Kritik an der Überbelastung der Profis gerügt. Unterbezahlte "Fabrikarbeiter" hätten ein Recht, sich zu beschweren, sagte der UEFA-Boss. Für Klopp ist dies eine "polemische Aussage". Er wisse, "dass andere Leute viel mehr arbeiten müssten. Das muss mir Herr Čeferin nicht sagen."
Für Klopp funktioniert das aktuelle System im Fußball dennoch nicht. "Es gibt nur eine Richtung, wohin das führt, und das ist gegen die Wand", betonte der 55-Jährige. Es gebe "zu viele unterschiedliche Interessenvertreter. Alle ziehen, keiner denkt an die Spieler. Nicht einer. Wirklich nicht." Es müsse "eine vernünftige Lösung gefunden werden. Die besteht nicht darin, ständig neue Wettbewerbe zu erfinden und sie zu verlängern." Es sei "Wahnsinn".
Matthäus findet seinen Nachfolger: Legende glaubt an Weltfußballer Musiala
Für Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus kann Bayern Münchens Shootingstar Jamal Musiala irgendwann zum Weltfußballer aufsteigen. "Auf jeden Fall, das bringt er mit", sagte der 61-Jährige beim Fußball-Talk "Sky90" am Sonntag: "Er setzt sich jetzt schon gegen Spieler durch, die Großes geleistet haben."
Noch beeindruckender findet Matthäus aber Musialas Charakterstärke. "Er bleibt normal. Das ist wichtig, wenn man ein großer Spieler werden will - und ich bin mir sicher: Er wird einer", sagte Deutschlands bislang einziger Weltfußballer.
Auch in den wichtigen Champions-League-Spielen müsse der 19-Jährige Musiala im starbesetzten Mittelfeld der Münchner von Beginn an auflaufen, forderte Matthäus: "Aufgrund seiner Leistung und aufgrund des Systems."
Der frühere Bayern-Kapitän Michael Ballack schwärmte nach dem 2:0 der Münchner gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag ebenfalls von Musiala. "Das ist sicherlich ein außergewöhnlicher Spieler, ein anderer Spielertyp, den es so nicht in der Bundesliga gibt. Man schaut ihm gern zu", sagte der frühere Nationalspieler bei DAZN.
Jürgen Klopp hat kein Verständnis für Barcelona
Obwohl der FC Barcelona bis über beide Ohren verschuldet ist, schlugen die Katalanen auf dem Transfermarkt in diesem Sommer richtig zu. Der FC Bayern wunderte sich in Person von Trainer Julian Nagelsmann schon vor einigen Wochen über die Praktiken der Katalanen. Ihm zur Seite springt nun auch Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp. Auch der aktuelle Coach der FC Liverpool kann nicht nachvollziehen, wie Barça vorgeht.
Über 150 Millionen Euro investierte der FC Barcelona in den vergangenen Wochen in Robert Lewandowski, Raphina und Jules Koundé. Dazu verpflichteten die Katalanen auch noch die ablösefreien Franck Kessie und Andreas Christensen.. Die Frage, wie Barça das alles finanzieren will, stellen sich nicht nur viele Fans.
Auch Jürgen Klopp wundert sich, was genau in Barcelona vor sich geht. Auf die Frage, ob das Handeln der Barca-Bosse nachvollziehen kann, sagte er dem "Kicker": "Nein. Aus verschiedenen Gründen nicht."
Zunächst einmal sei er kein Finanzfachmann, betonte der ehemalige BVB-Trainer. Der zweite Grund: "Wenn man mir sagt, ich habe kein Geld, dann gebe ich nichts mehr aus." Auch seine Kreditkarte sei vor langer Zeit schon mal zerschnitten worden, bemerkte Klopp. Daher beobachte er das Geschehen in Barcelona wie ein Fußballfan und müsse sagen: "Ich verstehe es nicht."
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Nach wüster Rangelei mit Conte: Tuchel hat's richtig Spaß gemacht
Chelsea-Trainer Thomas Tuchel will wegen seiner wütenden Rangelei mit Tottenham-Coach Antonio Conte nicht nachtragend sein. "Keiner wurde beleidigt, wir hatten keinen Faustkampf. Das ist für mich keine große Sache, es war Teil dieses Spiels. Mir hat es Spaß gemacht, ihm glaube ich auch. Es war nichts Schlimmes", sagte Tuchel nach den wilden Szenen kurz nach dem 2:2 im Londoner Derby. Beide Trainer hatten am Sonntagabend wegen ihrer Auseinandersetzung die Rote Karte gesehen.
Als sich beide nach dem Schlusspfiff die Hände gaben, ließen sie sich zunächst nicht los, schrien sich gegenseitig an und mussten voneinander getrennt werden. Das Festhalten schien von Tuchel auszugehen. "Ich vergleiche das mit zwei Spielern, die einen kleinen Kampf auf dem Platz haben, aber nichts passiert, niemand wird verletzt. Das ist Premier-League-Fußball, die beiden Trainer haben mitgemacht, weil wir beide für unsere Mannschaften gekämpft haben", erklärte Tuchel.
Kontrahent Conte schlug vor, dass er und Tuchel beim nächsten Mal einfach auf einen Handschlag verzichten sollten. "Er bleibt auf seiner Bank, ich bleibe auf meiner Bank mit meinen Kollegen auf einer Seite und es gibt kein Problem", sagte der Italiener. Er hoffe, dass er und Tuchel wegen der Szenen nicht für ihre nächsten Spiele gesperrt werden.