Der Sport-Tag
27. März 2023
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22:48 Uhr

Tedesco hätte gern auf Deutschland-Spiel verzichtet

Domenico Tedesco geht in sein zweites Länderspiel als Belgiens Nationaltrainer mit gemischten Gefühlen. "Aus gewissen Gründen hätte ich darauf verzichten können", sagte der 37-Jährige am Tag vor dem Spiel gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag (20.45/RTL und im Ticker bei ntv.de) in Köln: "Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich das Spiel zumindest nicht so schnell gewählt. Auf der anderen Seite ist es eine richtig gute Geschichte. Ich bin Deutscher, ich bin im Alter von zwei Jahren hergekommen. Und es ist ein richtig guter Test."

Seine Spieler, mit denen er zum Auftakt 3:0 in der EM-Quali in Schweden gewonnen hatte, seien heiß auf das Spiel. "Einige haben zu mir gesagt: Trainer, nimm mich bloß nicht raus", erzählte der Ex-Coach des FC Schalke 04 und von RB Leipzig: "Sie wollen solche Spiele unbedingt." Er selbst setzte sich "nicht zu sehr unter Druck, vor allem nicht vor einem Freundschaftsspiel. Natürlich will man immer gewinnen, aber in einem Testspiel gibt es auch andere Aspekte."

Tedesco hätte gern auf Deutschland-Spiel verzichtet
22:14 Uhr

"Nur weil man länger kein Punktspiel absolviert hat ...": Lasogga arbeitet bei Viertligist am Comeback

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Pierre-Michel Lasogga, Stürmer mit Mutter. (Foto: imago sportfotodienst)

Der derzeit vereinslose Stürmer Pierre-Michel Lasogga hofft auf ein Comeback. Der ehemalige HSV-Stürmer trainiert dafür nach übereinstimmenden Medienberichten beim Regionalligisten VfB Lübeck mit. Bis zum vergangenen Sommer hatte Lasogga für Al-Khor SC in Katar gespielt. Der 31-Jährige war bis 2019 insgesamt fünf Jahre für den Hamburger SV in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga auf Torejagd.

"Ich bin froh über die Möglichkeit, mein Feuer aufrechtzuerhalten", sagte Lasogga der "Hamburger Morgenpost". "Nur weil man länger kein Punktspiel absolviert hat oder länger keinen Vertrag mehr hatte, heißt das ja nicht, dass man seinen Ehrgeiz verliert."

"Nur weil man länger kein Punktspiel absolviert hat ...": Lasogga arbeitet bei Viertligist am Comeback
21:38 Uhr

Bericht: Hertha BSC schmeißt Bobic-Verbündete raus

Mit Fredi Bobic befindet sich Hertha BSC aktuell in einem Rechtsstreit, es geht um die im Januar ausgesprochene Kündigung. Nun geht der Personalwechsel beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten offensichtlich weiter. Wie der RBB berichtet, hat Hertha mit Kaderplaner Dirk Dufner und Chefscout Babacar Wane zwei vom damaligen Sportdirektor Bobic ins Berliner Westend geholte Funktionäre mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden.

Mit Dufner hatte Bobic bereits in seiner Zeit bei Hannover 96 zusammengearbeitet, mit Wane bei Eintracht Frankfurt. Beide kamen kurz nach dem ehemaligen Stürmer in die Hauptstadt, beide zeichnen für die anhaltende sportliche Krise mitverantwortlich. Bobic stand vor allem für seine Transferpolitik in der Kritik, weil er viel Geld investierte, ohne damit Stammspieler oder gar Leistungsträger zu verpflichten.

Bericht: Hertha BSC schmeißt Bobic-Verbündete raus
20:59 Uhr

Deutscher Olympia-Boykott? DOSB-Boss lässt keine Zweifel offen

Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris wird nach Aussage von DOSB-Chef Thomas Weikert ungeachtet der Russland-Problematik auf jeden Fall ein deutsches Team am Start sein. "Einen Boykott schließen wir aus grundsätzlichen Erwägungen aus", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will mit seiner Exekutive ab morgen in Lausanne "Leitplanken" für die Rückkehr der bislang verbannten Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus beschließen - auch mit Blick auf die Spiele 2024 in Paris. In weiten Teilen der westlichen Welt stoßen diese Pläne angesichts des andauernden Angriffskrieges auf die Ukraine auf Widerstand.

Im DOSB jedenfalls könne man sich "die Teilnahme von russischen und belarussischen Sportlerinnen und Sportlern im Moment nicht vorstellen", sagte Weikert: "Wenn das IOC anders entscheidet, was sich abzeichnet, dann müssen unserer Ansicht nach bestimmte Voraussetzungen für einen Start von Athleten aus diesen Ländern gelten."

Deutscher Olympia-Boykott? DOSB-Boss lässt keine Zweifel offen
20:21 Uhr

Füllkrug verrät, was seine Tochter ihm für Sprachnachrichten schickt

Im Vorjahr noch Sensations-WM-Fahrer, wirkt Niclas Füllkrug 2023 wie ein gestandener DFB-Spieler. Bundestrainer Hansi Flick setzt voll auf den Stürmer von Werder Bremen. Im Interview spricht er über seinen Doppelpack gegen Peru, seine Aufgaben im Team und Glückwünsche von zu Hause.

Füllkrug verrät, was seine Tochter ihm für Sprachnachrichten schickt
19:25 Uhr

Reicht's für den BVB-Kracher? Bayern-Star versucht es mit Training

Eric Maxim Choupo-Moting tritt in dieser Saison solide in die Fußstapfen von Robert Lewandowski. Über den zum FC Barcelona gewechselten Angreifer spricht man an der Säbener Straße kaum noch. Sein Nachfolger besticht doch mit zehn Liga-Saisontoren, nur Jamal Musiala (11) erzielte mehr Treffer.

Doch ausgerechnet die beiden besten Torjäger drohen gegen Borussia Dortmund auszufallen. Musiala zog sich in der Länderspielpause einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Medienberichten zufolge befindet sich ein Einsatz des Youngsters sich dennoch im Rahmen des Möglichen. Ähnlich könnte es sich nun offenbar auch bei Choupo-Moting verhalten. Wie "Sky" berichtet, startete der Kameruner am Montagvormittag einen weiteren Trainingsversuch.

Allerdings ist nicht bekannt, welches Pensum der 34-Jährige auf dem Trainingsgelände abspulte. Kurz nachdem der Angreifer den Rasen betreten hatte, zogen die Münchner die blickdichten Vorhänge rund um den Platz zu. Ob Thomas Tuchel in seinem ersten Spiel als neuer Bayern-Trainer auf den Mittelstürmer zurückgreifen kann, bleibt in jedem Fall ein Wettlauf gegen die Zeit.

Reicht's für den BVB-Kracher? Bayern-Star versucht es mit Training
18:43 Uhr

Rudi Völler findet Gendern blöd und Auf-die-Straße-Kleben auch

Nach der vom DFB beendeten Streitfrage um die passende Kapitänsbinde bei Fußball-Länderspielen sieht Sportdirektor Rudi Völler durchaus andere gesellschaftspolitische Themenbereiche für die Nationalmannschaft. "Die Erderwärmung aufgrund des Klimawandels zum Beispiel und was wir unseren Enkeln und Ur-Enkeln da hinterlassen", nannte Völler als Beispiel im Interview der "Frankfurter Rundschau". Und er machte dabei gleich einen inhaltlichen Zusatz: "Aber ob man sich deshalb die Hände auf Straßen kleben muss, lass ich mal dahingestellt."

Seine Meinung zu diesem Vorgehen von Klima-Aktivisten äußerte der frühere DFB-Teamchef offen: "Die Leute, die das bei uns in Deutschland tun, erleben schon noch eine bemerkenswerte Nachsicht vonseiten vieler Betroffener, die deswegen stundenlang im Stau stehen."

Zudem konstatierte Völler, ohne explizit danach gefragt zu werden, er "werde nicht gendern", denn "Gendern ist nicht mein Ding". Immerhin komme er "aus der Brüder-Grimm-Stadt" - aus Hanau - und fühle sich deshalb "der alten Schreibweise" verpflichtet. Ähnlich rückwärtsgewandt hatte der 62-Jährige sich im Vorjahr gezeigt, als er seine "klassisch-männliche Haltung beibehalten und deswegen weiterhin das Frauengetränk Latte macchiato verweigern" wollte.

Rudi Völler findet Gendern blöd und Auf-die-Straße-Kleben auch
18:00 Uhr

Russland-Rückkehr: Europäische Länder fürchten Sinneswandel des IOC

Die Ukraine, Estland, Lettland, Litauen und Polen haben sich gegen die Rückkehr von Athleten aus Russland und Belarus zu internationalen Wettkämpfen ausgesprochen. Man sei besorgt darüber, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) seinen gut begründeten Standpunkt revidieren wolle, Sportler aus diesen Ländern nicht zu internationalen Wettkämpfen einzuladen oder zuzulassen, gaben die fünf Länder in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Russland und Belarus hätten einen Weg, ihre Athleten in die Sportgemeinschaft zurückkehren zu lassen, heißt es weiter: "Nämlich die Beendigung des von Russland unter Mitwirkung von Belarus begonnenen Angriffskrieges und die Wiederherstellung der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine."

Russland-Rückkehr: Europäische Länder fürchten Sinneswandel des IOC
17:35 Uhr

DBB möchte nach Männer-EM jetzt Frauen-WM ausrichten

Nach der EM der Männer im Vorjahr soll 2026 auch die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland stattfinden. Der Deutsche Basketball-Bund (DBB) bewirbt sich mit Berlin um die Ausrichtung des Großevents, die Entscheidung fällt am 28. April in Manila/Philippinen im Rahmen der Central-Board-Sitzung des Weltverbandes FIBA.

1998 fand die bislang einzige Basketball-WM auf deutschem Boden statt. Damals waren die Austragungsorte Münster, Wuppertal, Rotenburg/Fulda, Karlsruhe, Dessau, Bremen und Berlin. Gespielt wurde um den Frauentitel.

DBB möchte nach Männer-EM jetzt Frauen-WM ausrichten
17:02 Uhr

Wilde Nagelsmann-Theorie: Basler präsentiert seine Sicht auf FC Bayern

Julian Nagelsmanns Zeit beim FC Bayern endete bereits nach nicht einmal zwei Jahren. Laut Mario Basler wäre der Coach aber noch im Amt, hätte der neue Trainer Thomas Tuchel den Münchnern eine Absage erteilt. Mit Blick auf Nagelsmann stellt der Ex-Profi eine gewagte These auf.

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Wie Basler in seinem Podcast "Basler ballert" analysierte, stand für die Führungsetage des FC Bayern bereits am Montag nach der 1:2-Pleite gegen Bayer Leverkusen die Trennung von Nagelsmann fest. "Sie konnten ihn aber nicht entlassen, weil, wenn Tuchel abgesagt hätte, dann wäre Julian Nagelsmann heute noch Trainer. Da bin ich auch fest davon überzeugt, dass es so gelaufen wäre", sagte Basler.

Im "Doppelpass" von Sport1 hatte Sportvorstand Hasan Salihamidžić zugegeben, dass man zunächst auf die Zusage von Tuchel gewartet hat, bis man sich von Nagelsmann trennte. Es sei "nicht anders gegangen". Der FC Bayern habe "sich fair verhalten, so fair, wie man in diesem Geschäft sein kann", erklärte Salihamidžić. Den Rauswurf von Nagelsmann kritisierte Basler scharf. Mittlerweile sei es "als Trainer so, ob du Erster oder Letzter bist, die schmeißen dich sowieso raus", rechnete er mit dem Fußball-Geschäft ab.

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16:23 Uhr

Schwere Vorwürfe: Deutscher Tennis-Boss soll jetzt doch zurücktreten

Das Präsidium des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hat Vize-Präsident Dirk Hordorff im Zuge der gegen ihn erhobenen Vorwürfe zum Rücktritt aufgefordert. Dieser Aufforderung sei der langjährige Funktionär nicht nachgekommen, teilte der Verband in einer Pressemitteilung mit. Daraufhin sei beschlossen worden, dass Hordorff auch vom Ombudsmann und dem Sprecher des Bundesausschusses mit Fristsetzung bis zum Mittwoch zum Rücktritt aufgefordert werde.

Auch der Weg einer Abberufung aus dem Amt im Zuge einer außerordentlichen Mitgliederversammlung werde vorbereitet. Diese entfalle, sollte sich Hordorff von sich aus zu einem Rücktritt entscheiden. "Das Präsidium des DTB ist sich zudem darin einig, dass der Fall schnellstmöglich und vollumfänglich aufgearbeitet wird.

In Berichten von "Süddeutscher Zeitung", NDR und Sportschau hatten ein ehemaliger und ein aktueller Profi Hordorff Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe in mehreren Fällen vorgeworfen, der DTB wusste nach eigenen Angaben seit mehr als einem Jahr darüber Bescheid. Hordorff weist die Vorwürfe als "schlicht unwahr" zurück.

Schwere Vorwürfe: Deutscher Tennis-Boss soll jetzt doch zurücktreten
15:42 Uhr

Bayern-Star schwer betrübt: "Ich bin ein einsamer Verlierer"

Alphonso Davies hat vermeintlich alles erreicht: Stammspieler beim FC Bayern, die Champions League gewonnen, mit der kanadischen Nationalelf eine Weltmeisterschaft gespielt und dabei das erste WM-Tor Kanadas erzielt, garniert mit einem Millionengehalt. Und doch ist der 22-Jährige offenbar unglücklich mit seinem Leben abseits des Fußballs. "Ich bin ein beliebter Verlierer", sagte Davies laut Sky in einem Twitch-Stream, nachdem er einige Gründe für diese Selbsteinschätzung aufgezählt hatte: "Ich habe keine Familie, meine Freundin lebt nicht bei mir ... ich bin allein. Ich habe vielleicht fünf Freunde."

Zwar sei sein Leben"toll zum Entspannen und Genießen", jedoch mit einem großen Aber: "Nach dem Training gibt es nichts mehr zu tun."

Bayern-Star schwer betrübt: "Ich bin ein einsamer Verlierer"
15:04 Uhr

Rückschlag im Training: BVB muss vor dem Kracher um Stürmer bangen

Fußball-Nationalstürmer Karim Adeyemi droht nach Informationen von Sky auch am Samstag im Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern München noch auszufallen. Demnach habe der WM-Teilnehmer nach seinem Muskelfaserriss im Training einen Rückschlag erlitten und wieder Schmerzen im Oberschenkel verspürt. Der 21-Jährige war nach überstandener Verletzung gerade erst wieder ins Training des Tabellenführers zurückgekehrt. Bei optimalem Verlauf hätte er für das Spiel bei den Bayern wieder eine Option für Trainer Edin Terzic sein sollen.

Der gebürtige Münchner Adeyemi hatte zuletzt fünf Pflichtspiele verpasst, zudem steht er nicht im Kader der Nationalelf für die aktuellen Testspiele. Laut Bundestrainer Hansi Flick soll der angeschlagene Dortmunder Abwehrspieler Nico Schlotterbeck für den Bundesliga-Schlager am Samstag (18.30 Uhr/Sky) aber wieder fit werden.

Rückschlag im Training: BVB muss vor dem Kracher um Stürmer bangen
14:14 Uhr

Jockey in Not: Pferd beißt ihm den Finger ab

Eigentlich war Pablo Morales bereit, jeden Moment loszulegen. Der Jockey saß schon in der Startbox im Sattel, da passierte es. Versehentlich biss das Pferd von nebenan den kleinen Finger seiner rechten Hand fast komplett ab, von der Anlage Tampa Bay Downs ging es sogleich mit dem Krankenwagen in die Klinik. "Ich wusste nicht, was geschehen ist, weil ich nur einen Schlag gespürt habe und dann mein Finger runterhing", schrieb der 34-Jährige bei Twitter. "Ich dachte: Oh Gott, das ist schlimm." Erst bei einem Videostudium sei herausgekommen, was Azulene gemacht hatte. "Mein Pferd machte einen schnellen Schritt nach vorn, und als ich mit meiner Hand nach der Stange zwischen den Boxen griff, um mich festzuhalten, ging sie mit ihrem Kopf nach links und wir trafen uns in der Mitte", so Morales: "Ein unglaubliches Timing. Es ist der verrückteste Unfall, in den ich je verwickelt war." Mit einem Stift und Drähten wurde der Finger wieder befestigt. Nun stehen mehrere Wochen Pause an.

Jockey in Not: Pferd beißt ihm den Finger ab
13:05 Uhr

Box-Star will Statement setzen: "Alle Freunde und Kollegen von Joshua sind nervös"

Nach zwei Niederlagen gegen den Ukrainer Oleksandr Usyk geht es für den einstigen Box-Überflieger Anthony Joshua darum, nicht in die Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Der anstehende Kampf gegen Jermaine Franklin soll Mega-Fights nach sich ziehen, sagt Box-Promoter Eddie Hearn.

Box-Star will Statement setzen: "Alle Freunde und Kollegen von Joshua sind nervös"
12:03 Uhr

FC Chelsea ist offenbar nicht begeistert von Tuchels Plänen

Dass Bayern Münchens neuer Trainer Thomas Tuchel in Anthony Barry einen weiteren Assistenten an die Säbener Straße holen will, ist bei dessen Klub FC Chelsea offenbar nicht gut angekommen. Das berichtet jedenfalls die englische Zeitung "Telegraph". Für Barry, der schon unter Tuchel an der Stamford Bridge gearbeitet hatte, wäre entsprechend eine Ablösesumme fällig.

Tuchel hatte am Samstag bei seiner Vorstellung in München gesagt, dass er weiter mit seinen bewährten Co-Trainern Arno Michels und Zsolt Löw zusammenarbeiten will. Er hoffe noch, dass er auch Anthony Barry als weiteren Assistenten nach München lotsen könne.

FC Chelsea ist offenbar nicht begeistert von Tuchels Plänen
11:11 Uhr

Kaum gefeuert, schon begehrt: Zig Topklubs wollen Conte

Der ehemalige italienische Fußball-Nationaltrainer Antonio Conte ist nach seinem Abschied bei Tottenham Hotspur offenbar in der Serie A heiß begehrt. Mehrere Erstligisten buhlen laut Medienangaben um Conte. Dieser will sich zunächst nach einer Operation zur Entfernung seiner Gallenblase im Februar einige Ruhetage im Kreise seiner Familie auf dem Apennin gönnen, um dann Verhandlungen mit einem neuen Klub zu starten. Sowohl Inter Mailand als auch Meister AC Mailand sind angeblich am süditalienischen Trainer interessiert.

Mit Conte hatte Inter 2021 seinen ersten Scudetto nach einer elfjährigen Pause errungen. Auch Milan, das mit den Leistungen seines Trainers Stefano Pioli nicht zufrieden ist, liebäugelt mit einem Trainerwechsel. Dabei spielt Conte eine dominierende Rolle. Angeblich spielt auch Rekordmeister Juventus Turin, den er von 2011 bis 2014 trainiert und zu drei Meistertiteln geführt hatte, in seinen Überlegungen eine Rolle. Juve, vom Skandal um Bilanzmanipulation gebeutelt, hat den Abzug von 15 Punkten als Strafe für die Affäre zu verkraften.

Kaum gefeuert, schon begehrt: Zig Topklubs wollen Conte
10:36 Uhr

EM 2024: Tedesco sieht DFB-Elf als Titelkandidaten

Domenico Tedesco zählt die deutschen Fußballer bei der Heim-EM im kommenden Jahr zu den großen Favoriten. "Bei einem Turnier spielen immer so viele Faktoren eine Rolle – auch die Tagesform und das nötige Quäntchen Glück", sagte Belgiens deutscher Nationaltrainer im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Aber ich bin überzeugt davon, dass die deutsche Mannschaft gerade zu Hause ein gewichtiges Wort um den Titel mitreden wird." Tedesco, der mit dem 3:0 in der EM-Qualifikation in Schweden einen perfekten Einstand bei den Roten Teufeln feierte, sieht im deutschen Team eine Mannschaft, die "über Weltklassespieler und unglaublich viel Potenzial verfügt". Das große Manko sei zuletzt "in erster Linie die Chancenverwertung" gewesen.

Tedesco, der in der Bundesliga für Schalke 04 und RB Leipzig arbeitete, blickt gespannt auf das Länderspiel am Dienstagabend (20.45 Uhr/RTL) in Köln. "Ein bisschen besonders ist es schon", sagte der 37-Jährige. Er freue sich "auf ein Testspiel gegen eine absolute Top-Mannschaft".

EM 2024: Tedesco sieht DFB-Elf als Titelkandidaten
09:59 Uhr

Medien: Nur "kleiner Kreis" folgte Nagelsmann noch

Vor seiner Entlassung beim FC Bayern hat der ehemalige Cheftrainer Julian Nagelsmann offenbar einen Großteil des Rückhalts in der Kabine des deutschen Rekordmeisters verloren. Wie der "Kicker" berichtet, sei dem 35-Jährigen nur noch "ein kleiner Kreis" der Münchner Profis bedingungslos gefolgt. Nagelsmanns erster Ansprechpartner innerhalb der Mannschaft war demnach Joshua Kimmich. Dass dieser sich am Rande des Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft in sehr deutlichen Worten zu Nagelsmanns Entlassung äußerte, kam also vor diesem Hintergrund nicht von ungefähr - ebenso wenig wie die Tatsache, dass Kimmich einen Bruch zwischen Mannschaft und Ex-Coach verneinte. Der "Kicker" hatte zuvor bereits berichtet, Kimmich habe bei seinen Ausführungen bei Weitem nicht für das gesamte Team gesprochen.

Ebenso schrieb das Magazin, von Manuel Neuer und seinem Umfeld sowie Thomas Müller sei kritisch beäugt worden, dass der 28-Jährige zuletzt in den Medien immer wieder als potenzieller Kapitän gehandelt worden war - und zwar für den Fall, dass Neuer das Amt nach seinem Ski-Unfall und den kritischen Interviews zur Entlassung von Torwart-Trainer Toni Tapalovic verliert.

Medien: Nur "kleiner Kreis" folgte Nagelsmann noch
09:25 Uhr

Deutsches Darts-Märchen: Cross beendet "Pikachus" Traumlauf

Der Traum-Lauf des deutschen Dartsprofis Ricardo Pietreczko, Spitzname "Pikachu" bei der European Tour in Leverkusen ist gegen Ex-Weltmeister Rob Cross zu Ende gegangen. Im Viertelfinale musste sich der 28-Jährige aus Berlin dem Engländer in einem durchweg engen Duell mit 5:6 geschlagen geben. Zuvor hatte Pietreczko den zweimaligen Weltmeister Peter Wright (Schottland) und anschließend den ehemaligen BDO-Weltmeister Stephen Bunting aus England mehr als überraschend besiegt.

Deutsches Darts-Märchen: Cross beendet "Pikachus" Traumlauf
08:56 Uhr

"Sehr wichtig für die Kabine" - kurioses Lob für Ronaldo

Superstar Cristiano Ronaldo hat seine Freude im Trikot der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft wieder gefunden. "Zwei Spiele, zwei Siege! Ziel erreicht. Ich freue mich, zu diesem sehr positiven Start unserer Auswahl beigetragen zu haben. Auf geht's!", schrieb der Torjäger auf Instagram, nachdem er beim 6:0 in Luxemburg in der EM-Qualifikation seine Länderspiel-Tore Nummer 121 und 122 erzielt hatte. Bereits drei Tage zuvor hatte CR7 beim 4:0 gegen Liechtenstein doppelt getroffen. Nach der enttäuschenden WM in Katar schien für den 38-Jährigen das Ende in der portugiesischen Nationalelf gekommen zu sein.

Doch unter Portugals neuem Coach Roberto Martinez ist Ronaldo wieder gesetzt. In beiden Spielen gegen allerdings auch kaum konkurrenzfähige Gegner stand der Stürmerstar in der Startelf - und konnte so seine Rekorde weiter ausbauen. 122 Tore in 198 Länderspielen sind unübertroffen. "Cristiano hat eine unglaubliche internationale Erfahrung, wahrscheinlich einzigartig. Er ist sehr wichtig für die Kabine", lobte Martinez, der zuvor Belgien trainiert hatte.

"Sehr wichtig für die Kabine" - kurioses Lob für Ronaldo
08:26 Uhr

Peters sieht Mangel an Führungskräften im DFB

Sportfunktionär Bernhard Peters sieht den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch mit Blick auf die Zeit nach der Heim-EM 2024 in der Pflicht. Der neue Sportdirektor Rudi Völler sei zwar der "ideale Mann" als "Projektleiter" bis zu diesem Turnier, "um mittel- und langfristig Erfolg zu haben, genügt es aber nicht, die Stimmung aufzuhellen und an Symptomen herumzudoktern", sagte Peters im "Kicker"-Interview. Grundsätzlich müsse es darum gehen, "wie wir inhaltlich wieder besser werden, damit wir bei den Turnieren der nächsten zehn bis zwölf Jahre titelreif sind", sagte der frühere Hockey-Bundestrainer, der bis 2008 als Berater für den DFB gearbeitet hatte. Derzeit würden "nicht alle Potenziale ausgeschöpft, weil das System selbstzufrieden geworden ist". Dazu sei das Konzept der Nachwuchsleistungszentren "in die Jahre gekommen".

Laut Peters mangelt es bei der Talententwicklung vor allem an passenden Führungskräften im deutschen Fußball. "Es gibt zu viele, die Dienst nach Vorschrift machen, die froh sind, dabei zu sein. Und daraus ergibt sich das Bild, das wir seit dem WM-Gewinn 2014 sehen – keine Entwicklung", sagte er.

Peters sieht Mangel an Führungskräften im DFB
07:58 Uhr

Prägender DDR-Fußballer Hans Richter ist tot

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Eine Legende bei Lok Leipzig: Hans Richter. (Foto: imago/Horstmüller)

Hans Richter sorgte für unvergessliche Momente im Trikot vom 1. FC Lok Leipzig. Vor allem die Europacup-Saison 1983/84 bleibt in Erinnerung. Nun ist einer der prägenden DDR-Fußballer der Achtzigerjahre gestorben. Er wurde nur 63 Jahre alt. Das teilt sein Ex-Klub mit. Seine größten sportlichen Erfolge feierte der Angreifer beim FC Karl-Marx-Stadt und Leipzig. Für beide Klubs erzielte er in 271 Oberliga-Spielen insgesamt 95 Tore.

Unvergessen seine Auftritte in der Saison 1983/84. Richter, der 1983 vom FC Karl-Marx-Stadt zum 1. FC Lok gewechselt war, sorgte gleich in der ersten Europacup-Saison für Furore, als er mit fünf Treffern maßgeblich an den Erfolgen über Girondins Bordeaux und Werder Bremen beteiligt war. 1986 und 1987 holte er mit Lok den FDGB-Pokal und stand mit seiner Mannschaft am 13. Mai 1987 im Finale des Europapokal der Pokalsieger in Athen gegen das Starensemble von Ajax Amsterdam. Dort unterlagen die Leipziger dem hohen Favoriten durch ein Tor von Marco van Basten knapp mit 0:1. Zwischen 1982 und 1987 absolvierte Richter 15 Länderspiele für die DDR-Nationalmannschaft, in denen er vier Treffer erzielte.

Prägender DDR-Fußballer Hans Richter ist tot
07:25 Uhr

Reichel kommt in NHL immer besser in Schwung

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"Er ist sehr explosiv. Und ich glaube, er wird in dieser Hinsicht noch selbstbewusster", lobt Chicagos Cheftrainer Luke Richardson das deutsche Talent Lukas Reichel. (Foto: USA TODAY Sports)

Nationalspieler Lukas Reichel hat mit den Chicago Blackhawks zwar die fünfte Niederlage nacheinander kassiert, aber erstmals in seiner Karriere in der NHL in zwei aufeinanderfolgenden Spielen getroffen. Bei der 2:4 (1:0, 0:1, 1:3)-Heimniederlage gegen die Vancouver Canucks besorgte Reichel Ende des Schlussdrittels den 2:3-Anschluss und erzielte damit sein fünftes Saisontor. Doch eine Minute vor Schluss sorgten die Canucks mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung. Die Blackhawks haben seit längerem keine Chance mehr auf den Playoff-Einzug. Reichel absolviert derzeit seine zweite NHL-Spielzeit. Nachdem der gebürtige Nürnberger in der vergangenen Saison hauptsächlich im Farmteam der Blackhawks eingesetzt wurde, kommt er mittlerweile konstant in der NHL zum Einsatz. Seit Anfang März stand der 20-jährige Stürmer immer im Kader Chicagos. "Er ist sehr explosiv. Und ich glaube, er wird in dieser Hinsicht noch selbstbewusster", lobte Chicagos Cheftrainer Luke Richardson.

Reichel kommt in NHL immer besser in Schwung
06:56 Uhr

Nagelsmann erteilte Leroy Sané Sondererlaubnis

Sport.de

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Der FC Bayern hat Leroy Sané in der vergangenen Woche von der Anwesenheitspflicht befreit, wie der Klub gegenüber "Bild" bestätigte. Dies sei nach Rücksprache mit dem mittlerweile freigestellten Cheftrainer Julian Nagelsmann erfolgt. Der Flügelstürmer hatte, nachdem er von Bundestrainer Hansi Flick nicht in den Kader für den Länderspiel-Doppelpack berufen worden war, um Erlaubnis gebeten, für einige Tage nach London fliegen zu dürfen. Somit wollte Sané die spielfreie Zeit nutzen, um seine Familie zu besuchen. Sanés Lebenspartnerin Candice Brooks lebt mit den gemeinsamen Kindern Rio Stella und Milo sowohl in London als auch in Manchester. Das amerikanische Model wolle mit den Kindern demnach nicht länger nach München kommen, sodass nun der Bayern-Profi wann immer es geht auf die Insel reist, um seine Familie zu sehen. Schon seit Wochen pendelt Sané zwischen Deutschland und England, so "Bild".

Nagelsmann erteilte Leroy Sané Sondererlaubnis
06:23 Uhr

Dämpfer für Lakers, Dallas Talfahrt geht weiter

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LeBron James ist zurück auf dem Parkett. (Foto: USA TODAY Sports)

Beim Comeback ihres Superstars LeBron James haben die Los Angeles Lakers im Play-off-Rennen der NBA einen Dämpfer erlitten. Im ersten Spiel von James nach 13-wöchiger Zwangspause wegen einer Sehnenverletzung im Fuß unterlagen die zuletzt dreimal nacheinander siegreichen Kalifornier gegen Ex-Meister Chicago Bulls 108:118 und verpassten damit eine bessere Ausgangsposition für den Hauptrunden-Endspurt. James, der erstmals seit rund 16 Jahren erst wieder von der Bank aus ins Spiel kam, erzielte als bester Lakers-Werfer 19 Punkte. Dennis Schröder verbuchte 17 Zähler. Unterdessen konnten die Dallas Mavericks ihre Talfahrt nicht bremsen. Der Klub von Nationalspieler Maxi Kleber kassierte bei den Charlotte Hornets mit 104:110 die vierte Niederlage in Folge und droht die Play-offs zu verpassen. 40 Punkte und zwölf Rebounds des abermals herausragenden Mavericks-Akteurs Luka Doncic waren zu wenig.

Dämpfer für Lakers, Dallas Talfahrt geht weiter
05:51 Uhr

Tuchel verschiebt erstes Training beim FC Bayern

Thomas Tuchel wird erst am Dienstag und damit einen Tag später als geplant sein erstes Mannschaftstraining beim FC Bayern leiten. Der Nachfolger von Julian Nagelsmann nimmt am Montag zwar seine Arbeit an der Säbener Straße auf, allerdings mit einer individuellen Einheit im Klubzentrum. Tuchel hat dann nur einen Rumpfkader zur Verfügung. Wegen der Länderspielpause stehen ihm nur wenige etablierte Profis wie Thomas Müller oder Leroy Sané zur Verfügung. Die deutsche Nationalmannschaft mit den Münchnern Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Serge Gnabry spielt etwa noch am Dienstag (20.45 Uhr/RTL) in Köln gegen Belgien.

Der frühere Dortmunder Tuchel ist an der Isar als Blitzheiler gefragt: Bis zum Klassiker gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky) muss er den einen Punkt zurückliegenden Münchnern ihre "unverständlichen Leistungsschwankungen" austreiben, die Nagelsmann laut Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic zum Verhängnis wurden.

Tuchel verschiebt erstes Training beim FC Bayern