Samstag, 23. März 2019Der Sport-Tag bei n-tv

Heute mit Christoph Wolf
20:06 Uhr

"Einfach nur Quatsch": Kroos kontert Schuster-Kritik

e12ee87c4cf6e452b3371fb2c3fff760.jpg

(Foto: REUTERS)

Eine gewisse Schwächephase in seinem Spiel bei Real Madrid bestreitet Fußball-Nationalspieler Toni Kroos ja gar nicht. Die jüngste "Dieseltraktor"-Kritik von Ex-Nationalspieler Bernd Schuster allerdings kann er nicht ernst nehmen, die tat er kurzerhand als "Quatsch" ab. Denn: "Diese Kritik hatte ja keinen Inhalt." Denn: "Meine Spielart ist von Anfang an immer die gleiche gewesen, die hat sich bis heute nie verändert", sagte Kroos vor dem Auftakt in der EM-Qualifikation am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) bei Erzrivale Niederlande in Amsterdam, bei dem er in die DFB-Startelf zurückkehren wird.

"Ich war nie der, der 90 Minuten über den Platz sprintet oder 28  Grätschen macht, das ist auch heute noch nicht so", ergänzte Kroos: "Er hat gesagt: 'Er läuft wie ein Dieseltraktor und macht nichts.' Das war nach einem Spiel, wo ich der Spieler mit den meisten Ballaktionen war. 'Macht nichts' ist ja keine Kritik, sondern einfach nur Quatsch."

19:15 Uhr

Nilsson beendet Johaugs "befremdliche" Mega-Serie

95959c684e9a38be834a1b61608e7f66.jpg

Nach ihrer Dopingsperre befremdlich dominant: Therese Johaug, norwegischer Langlaufstar.

(Foto: imago images / Bildbyran)

Norwegens Star-Skilangläuferin Therese Johaug hat erstmals seit mehr als drei Jahren eine Niederlage in einem Distanzrennen kassiert. Am vorletzten Tag des Weltcupfinales in Quebec/Kanada musste sich die 30-Jährige im Klassik-Massenstart über 10 Kilometer im Zielsprint der Schwedin Stina Nilsson geschlagen und mit Platz zwei zufrieden geben.

Johaug hatte ihre letzte Niederlage in einem Distanzrennen vor  ihrer Dopingsperre am 12. März 2016 im kanadischen Canmore kassiert. Nach ihrer Rückkehr hatte die zehnmalige Weltmeisterin zuvor zwölf von zwölf Rennen gewonnen. Der deutsche Skilang-Bundestrainer Peter Schlickenrieder hatte die Leistungen der Norwegerin bei der WM auch mit Blick auf ihre Dopingvergangenheit als "befremdlich" bezeichnet.

Im Kampf um den Gesamtweltcup setzte sich Johaugs Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg durch Platz drei von ihrer russischen Kontrahentin Natalja Neprjajewa ab und ist im Verfolger über 10 Kilometer Freistil am Sonntag kaum noch abzufangen.

Bei den Männern machte der Norweger Johannes Kläbo einen großen Schritt in Richtung Gesamtweltcup-Erfolg. Der 22-Jährige setzte sich nach seinem Sprint-Sieg auch über 15 Kilometer in der klassischen Technik durch und legte damit weitere Punkte zwischen sich und seinen russischen Rivalen Alexander Bolschunow, der nur Siebter wurde.

18:07 Uhr

3. Liga: Karlsruhe schwächelt im Aufstiegskampf

9c77ae34efc92a776f7e43317cc4502c.jpg

Viel Kampf, viel Krampf, kein Sieger: Das ist das Kurzfazit vom Drittligaduell zwischen Karlsruhe und Rostock.

(Foto: imago images / Carmele/tmc-fotografie.de)

Der Karlsruher SC hat im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg erneut Punkte liegengelassen. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz kam in der 3. Fußball-Liga nur zu einem 1:1 (1:0) gegen Hansa Rostock. Damit könnte Tabellenführer VfL Osnabrück seine Führung mit einem Sieg an diesem Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern weiter ausbauen. 

Der Hallesche FC hat das Verfolgerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden klar mit 1:4 (0:2) verloren und wartet somit seit drei Spielen auf einen Sieg. Der Tabellenvorletzte FC Carl Zeiss Jena blieb trotz eines couragierten Auftritts auch im elften Spiel hintereinander ohne Sieg.

Gegen den KFC Uerdingen, der nach der Trennung von Trainer Norbert Meier auf dessen Assistenten Frank Heinemann als Interimstrainer bis Saisonende setzt, kamen die Thüringer zu einem torlosen Remis.  Der TSV 1860 München gewann gegen den SV Meppen mit 1:0 (1:0). Preußen Münster siegte gegen die SpVgg Unterhaching mit 3:0 (1:0). Bereits am Freitagabend hatte  Schlusslicht VfR Aalen mit einem 1:1 (0:0) bei Fortuna Köln überrascht.

17:30 Uhr

Alaphilippe schnappt sich Mailand-Sanremo-Triumph

2e95797b9c96cdfe84ae557df070f751.jpg

Julian Alaphalippe wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht.

(Foto: www.imago-images.de)

Tour-de-France-Bergkönig Julian Alaphilippe hat die 110. Auflage des Frühjahrsklassikers Mailand-Sanremo gewonnen. Der Franzose holte sich nach 291 Kilometern den Sieg vor dem Belgier Oliver Naesen und dem früheren Sanremo-Champion Michal Kwiatkowski aus Polen. Den vierten Platz belegte der dreimalige Weltmeister Peter Sagan (Slowakei) vom deutschen Team Bora-hansgrohe.

John Degenkolb, der das Rennen 2015 gewann, konnte nach einem Defekt wenige Kilometer vor dem Ziel nicht mehr in die Entscheidung eingreifen. Mailand-Sanremo ist traditionell der Auftakt der Klassiker-Saison. Ab der nächsten Woche geht es in Belgien mit Gent-Wevelgem weiter.

16:48 Uhr

Hannover-Boss Kind: "Ich finde es zum Kotzen"

b37856d190694faa63115cb967277d9c.jpg

Null altersmilde: Hannover-Boss Martin Kind.

(Foto: dpa)

Vereinschef Martin Kind hat sich bei der Mitgliederversammlung von Hannover 96 schonungslos über die sportliche und wirtschaftliche Situation der Fußball-Bundesliga-Mannschaft des Vereins geäußert. "Wir sind aktuell dramatisch gefährdet. Und wenn ich meine persönlichen Gefühle äußern darf: Ich finde es zum Kotzen", sagte der 74-Jährige. "Wirtschaftlich ist dieses Jahr so desaströs wie die sportliche Situation", sagte Kind weiter und bezifferte den Verlust auf 18 Millionen Euro, zu denen im Abstiegsfall weitere 17 Millionen hinzukommen würden. Er betonteDeutlich muss ich aber auch sagen: Wir werden kämpfen, noch den Klassenerhalt zu erreichen, solange es rechnerisch möglich ist."

Nach 26 von 34 Spieltagen sind die Niedersachsen nur Vorletzter der Bundesliga-Tabelle. Für Kind ist es die letzte Mitgliederversammlung als Präsident des eingetragenen Vereins Hannover 96. Der Hörgeräte-Unternehmer möchte in Zukunft nur noch Geschäftsführer der ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft Hannover 96 GmbH und Co. KGaA sein.

16:06 Uhr

Biathletin Herrmann jagt auf Platz zwei

c13d4cf877bd12141c66134b612621ae.jpg

Starke Zweite in Oslo: Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann.

(Foto: REUTERS)

Biathlon-Weltmeisterin Denise Herrmann hat ihre gute Ausgangslage in der Verfolgung beim Weltcup-Finale in Oslo genutzt und ist auf das Podest gestürmt. Die von Position fünf gestartete Herrmann musste sich über 10 Kilometer nach zwei Strafrunden nur der bärenstarken Sprint-Siegerin Anastasiya Kuzmina geschlagen geben.

Die Sprint-Zweite Franziska Preuß erreichte nach drei Schießfehlern den siebten Rang, die von Position 27 ins Rennen gegangene Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (3 Strafrunden) kletterte noch auf Rang 20 und landete damit einen Platz hinter Franziska Hildebrand (3).

15:04 Uhr

Trainer-Diva Mourinho arbeitet an Comeback

imago37741225h.jpg

José Mourinho ist auf dem Trainermarkt - und konkurriert dort unter anderem mit Jürgen Klinsmann und Falko Götz.

(Foto: imago/Colorsport)

Zur neuen Saison will José Mourinho wieder einen Trainerjob übernehmen. "Ich würde gern im Juni wieder bei einem Klub mit der Vorbereitung anfangen. Ich weiß auch genau, was ich nicht will, deshalb habe ich schon drei oder vier Angebote abgelehnt", sagte der 56 Jahre alte Portugiese dem Sender BeIn Sports. Mourinho war im Herbst beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United nach internen Querelen gefeuert worden. Zuvor war der Coach beim FC Chelsea, Real Madrid, Inter Mailand und dem FC Porto tätig und hatte unter anderem zweimal die Champions League (2004, 2010) gewonnen.

Derzeit vermisse er die Trainerarbeit nicht, beteuerte Mourinho. "Es ist ja nicht so, als wäre ich in den Ferien und hätte nichts zu tun. Ich bereite mich auf den nächsten Job vor", sagte er. Der normale Trainer-Alltag lasse nicht zu, dass man sich um sich selbst kümmern könne, sagte Mourinho: "Jetzt habe ich diese Monate, um sogar noch besser vorbereitet zurückzukommen."

14:41 Uhr

Chen brilliert sich zu Eiskunstlauf-Gold

dc8364bcb8c64d5405e9edb481f6f072.jpg

Goldjunge: US-Star Nathan Chen.

(Foto: REUTERS)

Der US-Eiskunstläufer Nathan Chen hat erneut WM-Gold gewonnen. Der 19 Jahre alte Titelverteidiger behauptete bei den Weltmeisterschaften im japanischen Saitama in der Kür Platz eins vor Japans Superstar Yuzuru Hanyu. Der Olympiasieger konnte trotz einer grandiosen Kür mit der höchst schwierigen Kombination aus vierfachem Toeloop und dreifachem Axel nicht mehr auf den Gold-Rang klettern. Dritter wurde Vincent Zhou aus China.

Der deutsche Meister Paul Fentz aus Berlin hatte im Kurzprogramm nur den 28. Platz erreicht und das Kür-Finale verpasst.

14:01 Uhr

Gladbach-Profi Cuisance muss vor Gericht

Mittelfeldspieler Michael Cuisance vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach muss sich laut der "Rheinischen Post" am kommenden Mittwoch vor dem Amtsgericht verantworten. Dem 19-Jährigen wird Fahren ohne Führerschein vorgeworfen.

Offenbar war gegen Cuisance zunächst ein Strafbefehl erlassen worden. Dagegen hatte dieser Einspruch eingelegt, sodass der Gerichtstermin anberaumt wurde. Die Borussia wollte den Bericht nicht kommentieren.

13:33 Uhr

Formel E: Lotterer rast am Podest vorbei

Der dreimalige Le-Mans-Gewinner Andre Lotterer hat seinen ersten Podestplatz der laufenden Formel-E-Saison knapp verpasst. Bei der Premiere der Elektro-Rennserie im chinesischen Sanya holte der 37-Jährige im Techeetah-Boliden den vierten Rang, knapp anderthalb Sekunden fehlten letztlich auf Platz drei. Lotterers Teamkollege Jean-Eric Vergne (Frankreich) gewann vor dem Briten Oliver Rowland (Nissan) und dem Portugiesen Antonio Felix da Costa im BMW. Vergne krönte sich damit zum sechsten Sieger im sechsten Saisonrennen.

12:53 Uhr

Vogts dankt "dem lieben Gott" für ... Leroy Sané

e94d88cf1c95e19f2eba7e10adb3915c.jpg

Leroy Sané ist "ein Ausnahmekönner" - sagt Berti Vogts.

(Foto: dpa)

Der größte Star der deutschen Fußball-Nationalmannschaft? Für den Ex-Bundes-Berti ist die Sache klar. Fußball-Fachmann Hans-Hubert Vogts schwärmt nämlich von Leroy Sané, und zwar recht hemmungslos. "Für Spieler wie ihn, mit dieser Schnelligkeit und Dribbelstärke, müssen wir dem lieben Gott danken", schrieb Vogts in seiner Kolumne bei t-online.de: "Dass vor dem Spiel gegen Serbien wirklich über seine Jacke oder sein Auftreten diskutiert worden ist, kann ich nicht verstehen. Schaut euch doch einmal an, wie gut der Junge Fußball spielt. Er ist ein Ausnahmekönner."

Neben Sane hat Vogts auch Marco Reus im Länderspiel am vergangenen Mittwoch in Wolfsburg gegen Serbien (1:1) "begeistert".  "Er ist als Kapitän beim BVB enorm gereift. Außerdem tut er der Nationalelf auch als Spielertyp gut, weil er rund um den gegnerischen Strafraum immer anspielbar ist", schrieb  der 72-Jährige: "Diese Präsenz hat kein anderer Spieler im Team."

Allerdings: Insgesamt betrachtet Vogts die Lage nach dem WM-Vorrunden-Aus und dem Abstieg in der Nations League als "ernst". 2018 sei ein "bedenkliches Jahr für den deutschen Fußball" gewesen.

12:11 Uhr

"Wahnsinnsleistung" berauscht Albas Basketball-Helden

15bb3b50302532ef7abfe4bb02f03fef.jpg

(Foto: imago images / Camera 4)

Die Basketballer von Alba Berlin haben sich die Chance auf eine späte Revanche erkämpft. Nach dem 87:81-Erfolg bei Morabanc Andorra und dem zweiten Sieg im Eurocup-Halbfinale nach dem Modus Best-of-Three stehen die Berliner zum zweiten Mal nach 2010 im Finale. "Das ist der Hammer, eine absolute Wahnsinnsleistung", sagte Manager Marco Baldi nach dem Auswärtssieg im Pyrenäenstaat. Alba trifft - wie vor neun Jahren - erneut auf Valencia Basket. Die Spanier hatten sich in zwei Spielen gegen Unics Kasan aus Russland durchgesetzt.

Nach dem damals verlorenen Finalspiel wollen die Berliner es ab dem 9. April besser machen, auch wenn die Spanier in der Best-of-Three-Serie den Heimvorteil auf ihrer Seite haben.

"Wir wollten in diesem Jahr im Eurocup einfach weiterkommen als letzte Saison. Aber dass wir es bis ins Finale schaffen, ist schon unglaublich", schwärmte Baldi, der im Finalcoup eine Signalwirkung sieht: "Wir sind da, das gilt für den gesamten deutschen Basketball."

11:30 Uhr

Super League in spe: Klubs wollen CL massiv aufblähen

114074382.jpg

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Einführung einer europäischen Super League ist offenbar noch lange nicht vom Tisch. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, unterbreiteten die Vertreter der European Club Association (ECA) bei ihrem Treffen mit der Uefa-Spitze am vergangenen Dienstag einen Vorschlag zur Reform der Champions League.

Demnach soll die Fußball-Königsklasse von 2024 an in einem dreistufigen Ligensystem ausgespielt werden, mit Auf- und Abstieg zwischen den Ligen. Der Sieger - eine Art Club-Europameister - wird unter den 32 Mannschaften gekürt, die in der Liga A prinzipiell nach dem bestehenden Format spielen. Die Europa League und die neue Europa League 2 blieben von den Plänen unberührt. Eine Bestätigung zu diesen Plänen gibt es bislang weder von der Uefa noch der ECA. Beide hatten am Dienstag lediglich mitgeteilt, dass sie ihre turnusmäßigen Konsultationen über die Wettbewerbsformate von 2024 an aufgenommen haben.

11:00 Uhr

Deutsche Skiflieger könnten Sieglos-Serie brechen

c83a97ff92d1c5a37790334119872195.jpg

(Foto: imago images / GEPA pictures)

Die deutschen Skispringer haben beim Weltcup-Finale in Planica noch Chancen auf ihren ersten Sieg in einem Mannschaftsfliegen seit 19 Jahren. Einen Tag nach dem Premierensieg von Markus Eisenbichler im Einzel liegt das deutsche Team nach dem ersten Durchgang mit 782,6 Punkten hinter Polen  (808,1) und Gastgeber Slowenien (785,1) auf Platz drei. Der Rückstand des DSV-Quartetts zur Spitze beträgt umgerechnet 21 Meter. Norwegen, bis zur Vorwoche in Vikersund vier Jahre lang in Teamfliegen unbesiegt, ist wie im Endergebnis sieben Tage zuvor nur Sechster. 

Den bislang einzigen deutschen Team-Sieg bei einem Weltcup-Fliegen gab es bei der Premiere am 18. März 2000 in Planica.  Damals traten Sven Hannawald, Martin Schmitt, Hansjörg Jäkle und Michael Uhrmann für den DSV an.

10:39 Uhr

Messi comebackt, verliert - und fällt aus

bf2cc3f5e4838a7ca0474f26e4dcd6b4.jpg

(Foto: imago images / DeFodi)

Erstmals seit dem spektakulären WM-Achtelfinal-Aus gegen Frankreich (3:4) ist Fußball-Superstar Lionel Messi wieder für die argentinische Nationalmannschaft aufgelaufen - und hat direkt die nächste bittere Niederlage kassiert. In Madrid verlor das Team von Trainer Lionel Scaloni mit 1:3 (0:2) gegen Venezuela. Die Venezolaner Jose Salomon Rondon (6.), Jhon Murillo (44.) und  Josef Martinez (75. Foulelfmeter) hatten am Freitag den Sieg für das  krisengeplagte Land sichergestellt. Für Argentinien traf lediglich Lautaro Martinez (59.).

Doppelt unschön für Messi: Neben der Niederlage verletzte er sich auch noch, weshalb er beim nächsten Testspiel der Argentinier am Dienstag in Marokko wieder fehlen wird. Der 31-Jährige trat die Reise nach Tanger wegen wiederkehrender Schambein-Probleme nicht an, das teilte der argentinische Verband mit.

09:55 Uhr

Löw-Klartext, Messi-Horror, H96-Machtkampf, Rad-Coup (II)

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

e173dc63a48d03ab6a2035173878ea97.jpg

Er kam, sah und siegte nicht: Lionel Messi im Argentinien-Trikot.

(Foto: REUTERS)

hoffen wir mal, Sie haben die Nacht von Freitag auf Samstag angenehmer verbracht als Fußball-Superstar Lionel Messi. Der feierte gegen Venezuela sein Comeback in der argentinischen Nationalmannschaft - und dürfte sich danach gefragt haben: Warum nur hat mir niemand von der Rückkehr abgeraten?! Was alles schiefgelaufen ist, erfahren Sie in Kürze.

Schon gelesen haben Sie bestimmt, dass auch das Comeback von Messis Superstar-Kollege Cristiano Ronaldo bei Portugal alles andere als super lief. Falls Ihnen das entgangen ist, klicken Sie bitte hier. Als Bonus gibt's dort den Gesamtüberblick über die europäischen EM-Quali-Spiele vom Freitag.

Wie die DFB-Elf ihr EM-Quali-Duell mit den Niederländern am Sonntag ergebnis- und revanchetechnisch möglichst erfolgreich gestalten will, dürfte Bundestrainer Joachim Löw auf der Vorab-PK ab 16.45 Uhr zumindest umreißen, noch schöner wäre Klartext - natürlich auch für die erschütternde rassistische Hetze einiger deutscher Idioten beim Länderspiel gegen Serbien in Deutschland. Und wissen Sie was? Sie können die PK auf n-tv und n-tv.de live verfolgen.

Was steht sonst noch an?

  • Die Fußball-Zeitreise mit unserem Lexikon Ben Redelings. Diesmal entführte er Sie ins Jahr 1991, als - Zitat - "Lautern dem FC Bayern das Maul stopfte". Kommt wie gewohnt um 10 Uhr! Bitteschön, fertig!
  • Beim Saisonfinale der Biathleten in der norwegischen Hauptstadt Oslo stehen die Verfolgungen auf dem Programm. Franziska Preuß geht nach ihrem zweiten Platz im Sprint mit einer sehr guten Ausgangsposition ins Rennen, das um 15 Uhr startet. Bei den Männern geht es um 17.15 Uhr los.
  • Großer Radsport mit großen Hoffnungen! Klassikerspezialist John Degenkolb hofft nämlich bei der 110. Ausgabe von Mailand-Sanremo auf seinen zweiten Sieg nach 2015. Die Radprofis starten am Samstag mit dem längsten Rennen im Kalender mit fast 300 Kilometern in die Klassikersaison.
  • Für die Skispringer um Überflieger Markus Eisenbichler heißt es: Nach dem Einzelcoup ist vor dem Teamfliegen. Auf der riesigen Letalnica-Schanze im slowenischen Planica soll ein deutsches Topergebnis her. Abgehoben wird beim Saisonfinale ab 10.00 Uhr.
  • Bei Hannover 96 endet die Ära von Martin Kind als Präsident des eingetragenen Sportvereins. Nach mehr als 20 Jahren in dieser Position will der 74-Jährige künftig nur noch Geschäftsführer der ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft sein. Formal wird am Samstag ab 14.00 Uhr bei der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung nur ein neuer Aufsichtsrat gewählt, der einen neuen Präsidenten des e.V. einsetzt. Die Brisanz dieser Versammlung liegt jedoch darin, dass sich bei 96 zwei Lager gegenüberstehen, die erbittert um die Mehrheit im fünfköpfigen Aufsichtsrat kämpfen.

In diesem Sinne: Sport frei!