Der Sport-Tag
14. Februar 2026
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23:24 Uhr

Doppelte Freude bei Real Madrid: DFB-Star meldet sich zurück

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Da ist er wieder: Antonio Rüdiger. (Foto: picture alliance / DeFodi Images)

Zwei gute Nachrichten für Real Madrid: Die Königlichen haben beim Comeback von Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger die Tabellenspitze in der spanischen Meisterschaft übernommen. Die Mannschaft von Trainer Álvaro Arbeloa gewann am Abend mit 4:1 (3:1) gegen Real Sociedad San Sebastian und erhöhte damit den Druck in der spanischen La Liga auf den FC Barcelona. Rüdiger stand nach auskurierter Knieverletzung erstmals seit Anfang Januar wieder auf dem Platz.

Gonzalo Garcia brachte die Königlichen früh in Führung (5.). Nach dem Ausgleich durch Mikel Oyarzabal (21.) brauchte Real nur wenige Minuten für die passende Antwort: Vinicius Júnior verwandelte einen Foulelfmeter (25.), dann erhöhte Fede Valverde (31.) auf 3:1. Zu Beginn des zweiten Durchgangs entschied der zuletzt immer wieder von den eigenen Fans kritisierte Brasilianer Vinicius Júnior mit seinem zweiten Foulelfmeter (48.) die Partie. Superstar Kylian Mbappé erhielt eine Pause.

Rüdiger wurde nach einer Stunde ausgewechselt, für den Innenverteidiger kam der frühere Bayern-Star David Alaba. Barca um den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick kann am Montag (21 Uhr/DAZN) mit einem Sieg beim FC Girona wieder am Erzrivalen vorbeiziehen.

Doppelte Freude bei Real Madrid: DFB-Star meldet sich zurück
23:06 Uhr

Wildes Duell gegen Inter: Juves Cambiaso trifft in beide Tore - in nur zehn Minuten

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Es war nicht so richtig sein Tag. (Foto: picture alliance / LAPRESSE)

Nach langer Überzahl hat Inter Mailand dank Piotr Zielinski das Derby d'Italia gewonnen und in der Serie A einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel gemacht. Der Spitzenreiter schlug Juventus Turin in der Olympiastadt 3:2 (1:1), damit beträgt der Vorsprung auf Erzrivale und Verfolger AC Mailand vorerst acht Punkte. Juve verpasste derweil den Sprung auf Platz drei. Mann der ersten Halbzeit war Andrea Cambiaso. Der italienische Nationalspieler brachte Inter erst durch ein Eigentor in Führung (17.), dann traf er auf der Gegenseite zum Ausgleich (26.). Kurz vor der Pause sah Abwehrspieler Pierre Kalulu Gelb-Rot (42.), Juve war nur noch zu zehnt.

Der dezimierte Rekordmeister hielt gegen Inter um den deutschen Nationalspieler Yann Aurel Bisseck lange dagegen, dann erzielte der zehn Minuten zuvor eingewechselte Pio Esposito per Kopf die Führung (76.). Doch Turin schlug erneut zurück: Manuel Locatelli (83.) besorgte das 2:2. Zum Punktgewinn reichte es dennoch nicht, Zielinski (90.) sorgte spät für die drei Punkte.

Wildes Duell gegen Inter: Juves Cambiaso trifft in beide Tore - in nur zehn Minuten
22:23 Uhr

Frisch operierte Freestylerin verpasst das Finale - trotzdem "unglaublich"

Ski-Freestylerin Muriel Mohr hat acht Tage nach einem Eingriff am Knie das Big-Air-Finale der Olympischen Winterspiele verpasst. Die einzige deutsche Starterin landete in der Qualifikation mit 138,50 Punkten auf dem 15. Platz. Allerdings hätte sie mindestens Zwölfte werden müssen, um am Montag (19.30 Uhr) um die Medaillen kämpfen zu dürfen. "Dass ich hier überhaupt starten durfte, das ist unglaublich und ist nicht selbstverständlich", sagte Mohr. "Ich bin extrem stolz. Letztendlich habe ich mir meinen Traum erfüllt, hier am Start stehen zu können."

Mohr stürzte im zweiten Versuch und schaffte es wegen technischer Abzüge im entscheidenden dritten Run nicht, sich doch noch zu qualifizieren. Nach ihrem letzten Durchgang zeigte sie ihr Handy in die Kamera, auf dem in englischer Sprache zu lesen war: "Für jedes Mädchen mit einem Traum". Die 19-Jährige hatte sich unmittelbar vor dem Olympia-Start bei einem Trainingsunfall den Meniskuslappen am linken Knie eingeklemmt. Laut Operateur Manuel Köhne sei im Anschluss ein "kleiner arthroskopischer Eingriff" durchgeführt worden. Bereits im März des vergangenen Jahres hatte sie sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Frisch operierte Freestylerin verpasst das Finale - trotzdem "unglaublich"
21:32 Uhr

"Harte Arbeit!": Harry Kane durchbricht beeindruckende Schallmauer

Harry Kane vom FC Bayern München hat beim 3:0-Sieg in Bremen das 500. Tor seiner Profikarriere erzielt. Gezählt wurden dabei seine Pflichtspieltore auf Vereinsebene in England und Deutschland und für die englische Fußball-Nationalmannschaft. "Natürlich macht es mich stolz, 500 Tore erzielt zu haben", sagte Kane nach dem Spiel in Bremen. "Aber es war harte Arbeit! Deswegen freut es mich, dass ich es geschafft habe."

Der 32-Jährige schoss im Weserstadion zunächst per Foulelfmeter sein 499. Karrieretor (22. Minute) und legte vier Minuten später den Jubiläumstreffer nach. In der Fußball-Bundesliga steht er jetzt bei 26 Saisontoren nach 22 Spieltagen. Zwölf Spiele bleiben ihm noch, um den Bundesliga-Rekord von Robert Lewandowski (41) zu verbessern.

Ob er diese Marke auch noch erreichen wird? "Ich werde ihnen jetzt die Antwort eines ehemaligen Spielers geben, der nie Stürmer war. Aber ich gehe davon aus, dass ihm die Meisterschaft wichtiger ist als der Torjägerrekord", sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany dazu mit einem Lachen. "Aber vielleicht bin ich naiv. Ich bin ein ehemaliger Verteidiger. Ich werde Harry sagen: Es ist mir wurscht, ob er den Rekord holt oder nicht. Ich will einfach Meister werden!"

"Harte Arbeit!": Harry Kane durchbricht beeindruckende Schallmauer
20:46 Uhr

Finnland verpasst Italien eine historische Klatsche

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Ohje, das war nichts. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Finnland hat im olympischen Eishockey-Turnier den höchsten Sieg seit 38 Jahren gefeiert. Der Goldmedaillengewinner von Peking fertigte Gastgeber Italien zum Abschluss der Gruppe B mit 11:0 (3:0, 3:0, 5:0) ab, für Platz eins reichte die Torgala allerdings nicht. Dennoch dürften die Finnen in Mailand als bester Zweiter direkt im Viertelfinale stehen.

Bei den Winterspielen im kanadischen Calgary 1988 hatte zuletzt Finnlands Erzrivale Schweden beim 13:2 gegen Frankreich einen Sieg mit elf Toren Unterschied eingefahren. Einen zweistelligen Erfolg hatte es bei Olympia zuletzt 1994 in Lillehammer gegeben, als ebenfalls Italien gegen die Slowakei (4:10) unter die Räder kam. Den Sieg in Gruppe B sicherte sich allerdings die Slowakei. Der Überraschungsdritte von Peking verlor zwar sein abschließendes Vorrundenspiel 3:5 (1:1, 1:2, 1:2) gegen Schweden, den Dreiervergleich mit den punktgleichen Skandinaviern und Finnland entschieden die Slowaken aber dennoch um ein einziges Tor für sich.

Finnland verpasst Italien eine historische Klatsche
20:07 Uhr

"Hat was gespürt": Bayern-Bosse erklären Auswechslung von Manuel Neuer

Die Verantwortlichen des FC Bayern München haben bei der Verletzung von Torwart Manuel Neuer schnell Entwarnung gegeben. Der 39-Jährige war beim 3:0 (2:0) im Spiel bei Werder Bremen in der Halbzeitpause wegen leichter Wadenprobleme ausgewechselt worden. Trainer Vincent Kompany sagte aber bereits in der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Wir glauben nicht, dass es etwas Schlimmes ist. Es war eine Vorsichtsmaßnahme, weil er etwas gespürt hat. Beruhigend ist, dass Manuel sehr entspannt aussah nach dem Spiel."

Für Neuer kam in der zweiten Halbzeit der 17 Jahre jüngere Jonas Urbig zum Einsatz. "Wir haben totales Vertrauen in Jonas", sagte Kompany.

"Hat was gespürt": Bayern-Bosse erklären Auswechslung von Manuel Neuer
19:31 Uhr

Cristiano Ronaldo beendet seinen Streik

Der Wirbel um Superstar Cristiano Ronaldo in der saudi-arabischen Fußball-Liga scheint sich vorerst gelegt zu haben. Für die Partie bei Al Fateh kehrte der 41-jährige Offensivspieler wieder in die Startelf seines Klubs Al Nassr zurück. Davor hatte Ronaldo wegen eines angeblichen Streiks dreimal nacheinander im Kader von Al Nassr gefehlt. Zuvor soll der Machtkampf laut der portugiesischen Sportzeitung "A Bola" beendet worden sein. Ronaldo selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu den Gründen seines Fehlens geäußert.

Vermutet wird von Medien, dass Ronaldo wegen der Transferpolitik des Vereins-Mehrheitsbesitzers verärgert ist. Der saudi-arabische Staatsfonds hatte bei einem Ligarivalen groß auf dem Transfermarkt investiert. Zuletzt hatten sich auch Fans mit Ronaldo solidarisiert: Während des Spiels in der heimischen Liga hatten sie Plakate mit der Rückennummer 7 des Portugiesen hochgehalten .Zuvor hatte die Saudi Pro League Berichten zufolge eine deutliche Botschaft an Ronaldo geschickt.

Cristiano Ronaldo beendet seinen Streik
18:47 Uhr

Deutscher Ski-Funktionär hat zwei Ideen gegen Penis-Tricks

Nach Berichten um Penis-Tricksereien für größere Weiten im Skispringen sieht Sportdirektor Horst Hüttel vom Deutschen Skiverband Handlungsbedarf. "Ich habe keine Hinweise, dass betrogen wurde. Ich sehe trotzdem Handlungsbedarf, um das Thema aus der Welt zu schaffen", sagte der 57-Jährige bei den Olympischen Winterspielen in Italien. "Zumindest theoretisch gibt es die Möglichkeit zur Manipulation."

Hüttel sieht zwei Möglichkeiten zur Verbesserung der Messmethode. "Variante eins: Entweder man vermisst die knöchernen Strukturen und legt danach das Schrittmaß fest", sagte Hüttel. "Variante zwei: Man orientiert sich beim Schrittmaß an der Körpergröße."

Der frühere Nordische Kombinierer erklärt: "Bei 98 Prozent der Athleten liegt das Schrittmaß bei circa 45 Prozent der Körpergröße. Das wäre einfach und transparent und aus meiner Sicht eine Lösung, die man weiterdenken sollte." Hüttel ergänzte: "So müsste man nur die Körpergröße messen, was auch für die darunterliegenden Wettkampfsysteme wie Continental Cup oder Alpencup praktikabel wäre."

Es geht um die Regeln des Weltverbands Fis zur Vermessung der Athleten, die für die Bestimmung der Größe der Sprunganzüge wichtig ist. Vereinfacht formuliert: Mehr Stoff an der richtigen Stelle sorgt für mehr Auftrieb. Und da kommt bei Skispringern auch die Penisgröße ins Spiel.

Deutscher Ski-Funktionär hat zwei Ideen gegen Penis-Tricks
18:01 Uhr

Die "Olympia-Bachelorette" legt los

Die selbsternannte "Olympia-Bachelorette" legt mit ihren Dates jetzt richtig los: US-Rodlerin Sophia Kirkby hat sich mit einem Foto aus dem Spa-Bereich von ihrem ersten Valentinstagsflirt gemeldet. "Mein erstes Date am Valentinstag ist ein Spa-Date", kündigte die 24-Jährige bei Instagram an.

"In den nächsten vier Stunden mache ich Regeneration - auf die einzige Art, die ich kenne: Spa, Sauna und danach ein Kältebad nach dieser Wettkampfwoche." Tatsächlich gab es dann wenig später auch ein erstes Bild aus dem Spa, das den Eindruck erweckte, dass Kirkby leicht bekleidet und nicht alleine entspannte. "Es gibt einige interessante Jungs da draußen. Ich habe begonnen, einigen von ihnen zurückzuschreiben", sagte sie vor wenigen Tagen. Eine erste Auswahl scheint sie nun getroffen zu haben. Schon am Freitag soll sie sich ihren Angaben nach zu einer Verabredung getroffen haben.

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Ihre Regeneration macht US-Rodlerin Sophia Kirkby nicht alleine. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Kurz vor Olympia hatte Kirkby mit forschen Ankündigungen zu ihren Date-Plänen nach den Wettkämpfen für Aufsehen gesorgt und sich dabei selbst als "begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf" bezeichnet: "Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympiateilnehmerin während der Spiele mitzuerleben."

Die "Olympia-Bachelorette" legt los
17:15 Uhr

Drittliga-Aufstiegskandidat kassiert bittere 1:6-Klatsche

Im engen Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga hat der MSV Duisburg die Rückkehr an die Tabellenspitze krachend verpasst. Der Aufsteiger unterlag bei der SV Wehen Wiesbaden nach desolater Leistung mit 1:6 (0:3) und rutschte dadurch auf Rang drei (43 Punkte) ab. Vierfach-Torschütze Fatih Kaya (3./45.+2/47./63.), Moritz Flotho (26.) und Lukas Schleimer (67.) bestraften völlig indisponierte Duisburger, für die einzig Florian Krüger (46.) traf.

Neuer Tabellenführer ist derweil der SC Verl (44 Punkte), der dank eines 3:1 (2:1) gegen die TSG Hoffenheim II nun vor Energie Cottbus (44) und dem MSV liegt. Berkan Taz (5.), Jonas Arweiler (45.+1) und Martin Ens (61.) befeuerten mit ihren Toren die Zweitligaträume der Ostwestfalen, während Deniz Zeitler (31.) das zwischenzeitliche 1:1 besorgte. Cottbus reicht indes ein Punkt am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Waldhof Mannheim, um wieder an Verl vorbeizuziehen.

Zudem trennten sich Hansa Rostock und der VfL Osnabrück im Duell zweier weiterer Aufstiegsaspiranten mit 2:2 (1:1). Das Team von Trainer Daniel Brinkmann (40 Punkte) verpasste es damit, an Osnabrück (43) vorbeizuziehen.

Drittliga-Aufstiegskandidat kassiert bittere 1:6-Klatsche
16:50 Uhr

Deutsche Curler verschlafen erstes End - und verlieren

Die deutschen Curling-Männer haben bei den Olympischen Winterspielen im vierten Spiel die zweite Niederlage kassiert. Das Team um Skip Marc Muskatewitz unterlag in Cortina d'Ampezzo den USA mit 6:8 und liegt mit der Bilanz von 2:2 nun gleichauf mit dem Gegner, der sich bereits im ersten End eine 4:0-Führung erspielen konnte und von diesem Vorsprung zehrte.

Erstmals seit Sotschi 2014 ist wieder ein deutsches Curling-Team bei Olympia dabei, erklärtes Ziel der Auswahl des kanadischen Trainers Ryan Sherrard sind die Top vier. Weiter geht es bereits am Sonntagmorgen (9.05 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Großbritannien. In der Round Robin treffen die deutschen Europameister von 2024 zudem noch auf Peking-Olympiasieger Schweden, Tschechien, die Schweiz und China. Die besten vier Teams ziehen ins Halbfinale ein, am 20. und 21. Februar geht es um die Medaillen.

Deutsche Curler verschlafen erstes End - und verlieren
16:40 Uhr

Deutscher Stolperer beendet Medaillenträume

Die deutschen Eisschnellläuferinnen haben bei den Olympischen Winterspielen in Italien das Halbfinale in der Teamverfolgung deutlich verpasst und damit keine Chance mehr auf eine Medaille. In der Besetzung Josie Hofmann, Josephine Schlörb und Lea Sophie Scholz belegte das Trio nach 2400 Metern den fünften Platz. Kanada, Japan, die Niederlande und die USA qualifizierten sich für die Medaillenentscheidung am Dienstag mit den Halbfinals und dem Finale.

Schon nach wenigen Metern hatte das deutsche Team quasi keine Chance mehr aufs Halbfinale, weil Schlörb beim Start aus dem Tritt kam und um das Gleichgewicht kämpfen musste. Die Teamverfolgung ist seit 2006 in Turin olympisch. Sowohl bei der Premiere als auch vier Jahre später in Vancouver hatte Deutschland Gold gewonnen. Seit den Winterspielen in Kanada vor 16 Jahren wartet das deutsche Eisschnelllaufen auf eine olympische Medaille.

Deutscher Stolperer beendet Medaillenträume
16:02 Uhr

Biathletinnen um Preuß enttäuschen erneut

Biathletin Franziska Preuß hat bei den Olympischen Winterspielen im Sprint erneut die erhoffte Einzelmedaille verpasst. Die 31-Jährige leistete sich im Rennen über 7,5 Kilometer stehend einen Fehler und musste sich beim Überraschungssieg von Maren Kirkeeide aus Norwegen mit Rang sieben begnügen.

Die Gesamtweltcupsiegerin liegt vor der Verfolgung am Sonntag (14.45 Uhr/ZDF und Eurosport) über 10 Kilometer allerdings in Lauerstellung. Gold im Sprint ging an die in den Rennen zuvor enttäuschende Kirkeeide, die nach fehlerfreier Schießleistung im Schlussspurt noch die Französin Oceane Michelon (0/+3,8 Sekunden) verdrängte. Bronze holte sich deren Teamkollegin Lou Jeanmonnot (1/+23,7). Preuß lag 1:00,1 Minuten zurück. Vanessa Voigt blieb fehlerfrei, war aber läuferisch nicht gut genug und kam auf Rang zwölf. Julia Tannheimer leistete sich bei ihrer Olympia-Premiere liegend zwei Fehler und wurde 19. Selina Grotian enttäuschte mit drei Fehlern und kam erneut nicht unter die ersten 50.

Biathletinnen um Preuß enttäuschen erneut
15:47 Uhr

Goldfavoritin stürzt: Schwedin rettet Silber auf einem Ski

Drama für die schwedische Langlauf-Staffel: Ebba Andersson stürzt schwer, ihre Bindung gibt nach. Die Favoritin läuft auf einem Ski weiter, mehrere Konkurrentinnen ziehen an ihr vorbei. Am Ende reicht es dennoch für Silber - Gold geht an Norwegen.

Goldfavoritin stürzt: Schwedin rettet Silber auf einem Ski
15:14 Uhr

Vorfall bei Olympia: Seil fällt in Zuschauerbereich

Bei den Olympischen Winterspielen in Italien ist während des Halfpipe-Finales ein Führungsseil einer Kamera zu Boden und in den Zuschauerbereich gefallen. Das Unternehmen Olympic Broadcasting Services (OBS), das für das internationale TV-Bild verantwortlich ist, erklärte nach dem Vorfall im Livigno Snow Park, es habe keine Verletzten gegeben. Der Wettbewerb konnte ohne größere Unterbrechung fortgesetzt werden, für Fernsehzuschauer war der Zwischenfall nicht ersichtlich.

Zu keiner Zeit habe die Gefahr bestanden, dass die Kamera herabstürzt, hieß es weiter. Sie wird von drei Kabeln getragen, von denen keines beschädigt wurde. Bei dem betroffenen Nylonseil handelt es sich um eine Führungs- und Positionsleine, die nicht tragend ist. Der Anbieter leitete eine umfassende technische Überprüfung ein. "Die Sicherheit der Athleten, Zuschauer und Mitarbeiter hat für uns stets höchste Priorität", teilte das Unternehmen mit.

Vorfall bei Olympia: Seil fällt in Zuschauerbereich
14:30 Uhr

Premier-League-Klub holt Trainer lediglich für wenige Spiele

Tottenham Hotspur ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Teammanager Thomas Frank fündig geworden. Der Kroate Igor Tudor wird den Klub aus der englischen Premier League bis zum Saisonende interimsweise übernehmen.

"Es ist mir eine Ehre, in diesem wichtigen Moment zu diesem Verein zu stoßen", sagte Tudor, der zuletzt in Italien bei Lazio Rom und Juventus Turin tätig war: "Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die mir übertragen wurde." Die Spurs laufen in der Liga ihren Ansprüchen hinterher und waren zuletzt auf Platz 16 abgestürzt. Die Folge war die Trennung von Frank, der Däne war erst im Sommer als Nachfolger von Ange Postecoglou verpflichtet worden. Der 47-jährige Tudor solle nun "die Leistungen verbessern" und die Mannschaft "in der Premier League nach oben bringen", hieß es in der Mitteilung des Klubs. Er solle dem Team "in dieser entscheidenden Phase der Saison Organisation, Intensität und Kampfgeist verleihen".

Premier-League-Klub holt Trainer lediglich für wenige Spiele
13:34 Uhr

"Echt kriminell": Deutsche Aufholjagd reicht bei Sturz-Festival nicht für die Medaille

Die deutschen Skilangläuferinnen um Peking-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler haben bei den Winterspielen von Mailand und Cortina die erhoffte Staffel-Medaille verpasst. Nach einem Einbruch von Startläuferin Laura Gimmler landete das DSV-Quartett beim deutlichen Sieg Norwegens in einem Sturz-Festival trotz einer tollen Aufholjagd auf Platz vier.

"Die Bedingungen waren echt kriminell, wir sind hier schließlich immer noch bei Olympia. Immerhin war es für alle gleich", sagte Hennig Dotzler nach wilden 4x7,5 km im Regen von Val di Fiemme. Die deutsche Mannschaft blieb zwar im Gegensatz zu vielen anderen Ländern im tiefen Schnee ohne Crash, war aber schon früh zu weit zurückgefallen. "Wir kämpfen bis zum Schluss, gewinnen und verlieren zusammen", meinte Hennig Dotzler.

Norwegen mit Schlussläuferin Heidi Weng, die nach fünf WM-Titeln mit 34 Jahren erstmals Gold holte, lag am Ende 50,9 Sekunden vor den hochfavorisierten Schwedinnen, die ein Drama erlebten: Dreifach-Weltmeisterin Ebba Andersson landete auf dem zweiten Abschnitt gleich zweimal im Schnee, verlor einen Ski und viel Zeit. Angeführt von seinem Star Frida Karlsson stürmte Schweden noch von Platz acht zu Silber. Bronze ging an Finnland (1:14,7), Deutschland lag 1:36,0 Minuten zurück.

"Echt kriminell": Deutsche Aufholjagd reicht bei Sturz-Festival nicht für die Medaille
12:53 Uhr

"Verpiss dich": Curling-Olympioniken geraten aneinander

Ein angeblich regelwidriger Kontakt mit dem Stein sorgt für hitzige Szenen. Der Kanadier Mark Kennedy weist den Vorwurf lautstark zurück, die Partie läuft weiter - und endet mit Kanadas drittem Sieg bei den Olympischen Spielen.

"Verpiss dich": Curling-Olympioniken geraten aneinander
12:25 Uhr

Deutscher Skeletoni widmet Medaille totem Freund

Skeleton-Pilot Axel Jungk hat seine olympische Silbermedaille von Cortina d'Ampezzo einem ganz besonderen Menschen gewidmet. Im Moment des Erfolges dachte Jungk an einen langjährigen Freund, den er seit über 30 Jahren kannte und der im vergangenen Jahr an Krebs gestorben war. "Dem widme ich definitiv diese Medaille. Guido, die ist für dich", sagte der 34-Jährige. Die beiden waren demnach früher gemeinsam Ski gesprungen, ehe Jungk in den Eiskanal wechselte.

Jungk, der vor vier Jahren in Peking auch bereits Silber gewonnen hatte, musste sich am Freitag nur dem überragenden Briten Matt Weston geschlagen geben. Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer holte Bronze.

Deutscher Skeletoni widmet Medaille totem Freund
11:33 Uhr

Bundesliga-Trainer lässt mit Kommentar zur eigenen Zukunft aufhorchen

Trainer-Urgestein Frank Schmidt will aktuell "keine Aussagen" zu seiner Zukunft beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Heidenheim treffen. Er könne jetzt nicht sagen, "ich mache sicher in Heidenheim weiter. Das ist jetzt einfach nicht das Thema. Wir wollen in dieser Saison die Widerstände überwinden", sagte der 52-Jährige vor dem Kellerduell am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) beim FC Augsburg in der Augsburger Allgemeinen.

Er sei ja beim FCH "nicht Trainer aus Selbstzweck. Ich möchte Trainer aus Überzeugung sein. Und wenn ich das Gefühl hätte, dass ich nicht mehr helfen kann, dann muss man auch ehrlich zu sich sein", ergänzte Schmidt, der bereits seit September 2007 Coach der Heidenheimer und damit auch Rekordhalter im deutschen Profifußball ist. Sein Vertrag läuft noch bis 2027.

Trotz der prekären Situation beim Tabellenletzten glaubt Schmidt aber nicht, dass es Zweifel an seiner Arbeit gibt: "Ich spüre das Vertrauen. Ich bin voll auf dem Gaspedal und freue mich auf die 13, hoffentlich 15 Spiele, die da kommen." Das Team von der Ostalb hat bereits sechs Punkte Rückstand auf Rang 16. In der vergangenen Saison hatte sich der FCH in der Relegation gegen Elversberg gerade noch so gerettet.

Bundesliga-Trainer lässt mit Kommentar zur eigenen Zukunft aufhorchen
10:53 Uhr

Trotz "historischem Erfolg": Ex-Schalke-Trainer fliegt in der Türkei raus

Der frühere Bundesliga-Trainer Thomas Reis und der türkische Fußball-Erstligist Samsunspor gehen getrennte Wege. Das Ende der Zusammenarbeit mit dem 52-Jährigen verkündete der Verein in der Nacht nach der 1:3-Niederlage bei Antalyaspor.

"Wir verabschieden uns von unserem Cheftrainer Thomas Reis, der seine Tätigkeit in der Saison 2024/2025 aufgenommen und in seinem ersten Jahr mit unserem Team einen historischen Erfolg erzielt hat, indem er es auf den dritten Tabellenplatz geführt hat", hieß es auf X. In der SüperLig liegt der Klub nach zuletzt zwei Niederlagen auf Rang sieben.

Als Nachfolger von Markus Gisdol an der Seitenlinie habe Reis "wichtige Meilensteine" gesetzt, so der Klub weiter. Die direkte Teilnahme am Achtelfinale der Conference League hatte Samsunspor im Dezember durch ein abschließendes 0:2 beim FSV Mainz 05 verpasst, nun geht es in der kommenden Woche in den Play-offs gegen KF Shkëndija aus Nordmazedonien.

Trotz "historischem Erfolg": Ex-Schalke-Trainer fliegt in der Türkei raus
10:29 Uhr

Renn-Katamarane crashen bei Höchstgeschwindigkeit heftig: Zwei Segler verletzt

In Auckland endete der SailGP-Auftakt dramatisch. Vor mehr als 10.000 Zuschauern im Segelstadion am Waitemata Harbour kam es zu einem heftigen Crash zwischen den Black Foils aus dem Gastgeberland Neuseeland und dem DS Automobiles Team aus Frankreich. Dabei wurden zwei Segler verletzt und die Boote demoliert. Über die Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Angaben. Beide Teams können an diesem Wochenende nicht mehr starten.

Vor der Kollision war der Rennkatamaran der Neuseeländer bei stark böigen Winden mit fast 90 Kilometern pro Stunde sehr hoch über das Wasser gerast. In der Folge verloren Steuermann Peter Burling und seine Crew offensichtlich die Kontrolle über das Boot. Von hinten rauschten die ähnlich schnellen Franzosen ohne Ausweichchance über das neuseeländische Heck und in die Bordwand der Franzosen.

Zu den beiden in ein Krankenhaus gebrachten Seglern machte SailGP zunächst keine genaueren Angaben. In einem ersten Statement hieß es, sie seien "stabil". Frankreichs Steuermann Quentin Delapierre sagte: "Ich kann nicht wirklich etwas über den Unfall sagen. Mein Hirn ist voller Wolken. Alles ging so schnell."

Renn-Katamarane crashen bei Höchstgeschwindigkeit heftig: Zwei Segler verletzt
09:41 Uhr

Tore, Banden, Flutlicht: Vater baut Kindern Fußballparadies in den Garten

In gerade einmal drei Wochen entsteht im Garten der Familie Salomon ein Fußballfeld, das keine Wünsche offenlässt: Kunstrasen, Banden, Netze in den Toren, sogar Flutlicht gibt es. Die Kinder sind begeistert - die Nachbarn scheinbar nicht.

Tore, Banden, Flutlicht: Vater baut Kindern Fußballparadies in den Garten
08:22 Uhr

Füllkrug kommt rein, verschießt Elfer und muss später wieder raus

Die AC Mailand und Niclas Füllkrug behalten den Stadtrivalen Inter im Titelkampf der Serie A zumindest in Blickweite. Am Freitagabend gewann Milan beim Pisa Sporting Club mit 2:1 (1:0). Der nach der Pause ein- und kurz vor Schluss wieder ausgewechselte Füllkrug verschoss dabei einen Foulelfmeter (56.).

Die Führung erzielte der Engländer Ruben Loftus-Cheek (39.). Pisas Felipe Loyola (71.) glich aus, ehe Luka Modric (85.) den Siegtreffer für die Rossoneri erzielte. Milans Mittelfeldspieler Adrien Rabiot sah in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte (90.+1). Durch den Sieg rückte Milan vorerst auf fünf Punkte an den Tabellenführer heran. Am Samstag kommt es zum Topspiel in der Serie A, wenn Inter den Tabellenvierten Juventus Turin empfängt (20.45 Uhr).

Füllkrug kommt rein, verschießt Elfer und muss später wieder raus
07:09 Uhr

Deutscher Bob-Gigant mit klarer Ansage: "Kann mich nur selbst schlagen"

Bob-Pilot Johannes Lochner glaubt vor seinen letzten Rennen auf der größten Bühne fest an die Chance auf sein erstes Olympia-Gold. "Die Bahn liegt mir so gut. Es liegt an mir. Wenn es mir so von der Hand geht wie im Weltcup und in der gesamten Saison, muss Francesco sich schon strecken", sagte Lochner im Interview mit "Münchner Merkur/tz" mit Blick auf den großen Konkurrenten Francesco Friedrich: "Im Zweier kann ich mich eigentlich nur selbst schlagen." Die Rennen im Zweier (16./17. Februar) und Vierer (21./22. Februar) steigen im Cortina Sliding Centre in der kommenden Woche.

Lochner gewann in diesem Winter den Gesamtweltcup im kleinen und im großen Schlitten und plant nun den größtmöglichen Erfolg. 2022 holte der mittlerweile 35-Jährige bei den Spielen in Peking zweimal Silber hinter Friedrich, der aber in der bisherigen Saison mit "nur" drei Siegen noch nicht so richtig seine Form fand.

Deutscher Bob-Gigant mit klarer Ansage: "Kann mich nur selbst schlagen"
06:14 Uhr

"Größter Schatz sind Ukrainer selbst": Selenskyj überreicht Heraskewytsch Orden

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch den ukrainischen Orden der Freiheit überreicht. Bei einem überraschenden Treffen mit dem 27-Jährigen würdigte der Staatschef noch einmal die konsequente Haltung des ukrainischen Sportlers im Streit um dessen Helm mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

"Die Ukraine wird immer Champions und Olympioniken hervorbringen. Doch ihr größter Schatz sind die Ukrainer selbst – all jene, die die Wahrheit und das Andenken an die von Russland getöteten Athleten bewahren, Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder an Wettkämpfen teilnehmen können", schrieb Selenskyj auf der Plattform X zu Bildern des Treffens.

Selenskyj hielt sich am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz auf, Heraskewytsch war bis mittags noch bei einer Anhörung des Internationalen Sportgerichtshofs Cas in Mailand gewesen.

"Größter Schatz sind Ukrainer selbst": Selenskyj überreicht Heraskewytsch Orden