Samstag, 12. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & David Bedürftig
22:30 Uhr

Rebic wechselt fest von Frankfurt zum AC Mailand

Der kroatische Vizeweltmeister Ante Rebic wechselt fest vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum italienischen Renommierklub AC Mailand. Wie die Rossoneri mitteilten, erhält der 26 Jahre alte Offensivspieler einen Vertrag bis 2025.

Am Donnerstag erst hatte die Eintracht die feste Verpflichtung des portugiesischen Angreifers Andre Silva (24) bekannt gegeben, der ebenfalls zur Leihe im Sommer 2019 den Weg aus der Lombardei nach Hessen gegangen war. In der abgelaufenen Saison war Rebic bereits nach Mailand ausgeliehen, mit zwölf Toren in 30 Spielen war er Topscorer des 18-maligen Meisters. Rebic erzielte für Frankfurt in 100 Pflichtspielen insgesamt 25 Tore, die beiden wichtigsten beim 3:1-Erfolg über Bayern München im DFB-Pokalfinale 2018.

22:04 Uhr

DTM-Halbzeitmeister: Müller deklassiert Konkurrenz auf Nürburgring

Nico Müller hat sich eindrucksvoll den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters im Deutschen Tourenwagen-Masters gesichert. Im neunten von 18 Rennen feierte der Schweizer mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings seinen vierten Saisonerfolg vor seinem Audi-Markenkollegen René Rast und BMW-Pilot Marco Wittmann. Müller liegt in der Gesamtwertung mit nunmehr 192 Punkten vor Robin Frijns aus den Niederlanden (149) und Titelverteidiger Rast (140).

Müller hatte schon die Qualifikation sehr souverän dominiert und setzte diese Dominanz von der Pole Position an fort. Schon nach wenigen Runden hatte der 28-Jährige einige Sekunden Vorsprung herausgefahren. Nach dem Pflichtstopp und dem damit verbundenen Reifenwechsel baute Müller seinen Vorsprung vor dem Feld immer weiter aus und hatte zwischenzeitlich über 15 Sekunden vor dem Zweiten herausgefahren. Der zehnte Lauf der Rennserie findet am Sonntag (13.30 Uhr/Sat1) ebenso auf dem Nürburgring statt wie am kommenden Wochenende die nächsten beiden Rennen.

21:29 Uhr

UFC-Star McGregor vorübergehend festgenommen

Der irische Mixed-Martial-Arts-Star Conor McGregor hat erneut für einen Skandal gesorgt. Der 32-Jährige war auf der französischen Insel Korsika wegen des Verdachts der versuchten sexuellen Belästigung und der Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen worden. Wenige Stunden später wurde er wieder freigelassen. Dies bestätigten die zuständige Staatsanwaltschaft sowie McGregors Anwalt Emmanuelle Ramon der Nachrichtenagentur AFP.

Ramon erklärte, sein Mandant sei "vor dem gesetzlichen Ende des Gewahrsams und ohne gerichtliche Überprüfung freigelassen worden". McGregor bestreite demnach "energisch jeden Vorwurf des schlechten Verhaltens". McGregors Karriere ist neben sportlichen Erfolgen vor allem durch Skandale und Eskapaden abseits des Käfigs gezeichnet. Besonders eine Massenschlägerei nach dem Titelkampf gegen den Russen Chabib Nurmagomedow im Jahr 2018 sorgte für weltweite Schlagzeilen. Im Juni verkündete er zum dritten Mal sein Karriereende.

20:43 Uhr

Trotz Wechsel-Desaster: Messi bleibt Barça-Kapitän

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Ein Jahr bleibt Messi mindestens noch beim FC Barcelona - und das auch als Kapitän.

(Foto: imago images/Alterphotos)

Der argentinische Fußball-Superstar Lionel Messi bleibt auch nach den jüngsten Querelen um seine Person erster Kapitän des spanischen Spitzenklubs FC Barcelona. Wie die Katalanen mitteilten, wurde der 33-Jährige in seinem Amt bestätigt, das er seit dem Abschied von Andres Iniesta 2018 innehat. Die weiteren Mannschaftsführer sind in der dritten Saison in Folge Sergio Busquets, Gerard Pique und Sergi Roberto. Messi hatte zuletzt mit seinen Wechselabsichten für Aufsehen gesorgt. Erst vergangene Woche hatte der sechsmalige Weltfußballer nach einem mehrtägigen Disput mit der Vereinsspitze bestätigt, in Barcelona zu bleiben. Am Mittwoch war er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

19:45 Uhr

Mugello-Quali im Video: Leclerc deklassiert Vettel, Hamilton "kämpft"

19:02 Uhr

Handspiel und Elfer nach drei Minuten: Robin Kochs Debüt erfreut Jürgen Klopp

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Vor dem Spiel gegen den FC Liverpool ahnte Koch noch nichts von seinen ärgerlichen ersten drei Minuten.

(Foto: imago images/Pro Sports Images)

Gerade erst war Robin Koch vom SC Freiburg in die Premier League zu Leeds United gewechselt, schon muss er gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool ran. Das Debüt des Nationalspielers verläuft gleich zu Anfang sehr turbulent: Mohamed Salah zieht nach nur drei Minuten aus der Drehung ab und trifft Koch am Arm. Der Unparteiische zweifelt keinen Moment und zeigt auf den Punkt, es gibt Elfmeter! Salah haut den Ball zum 1:0 für Liverpool in die Maschen. Noch bitterer kam es in der 21. Minute, als Koch bei einer Ecke der Reds Virgil van Dijk nicht folgen kann und gar nicht mehr ins Kopfball-Duell gegen den Verteidiger kommt: Liverpool erhöht auf 2:1, nachdem Leeds zwischenzeitlich den Ausgleich geschossen hatte.

Zur Pause steht es in Liverpool in einem unterhaltsamen Spiel 3:2 für den Meister. Den Rest des Spiels können Sie im n-tv.de Liveticker verfolgen: für Website-Nutzer || für App-Nutzer

18:31 Uhr

BVB sticht im Rennen ums nächste England-Juwel Barça, Real und PSG aus

Jadon Sancho (20) ist (noch) da, Jude Bellingham (17) wechselte im Sommer zum BVB und nun soll der nächste Jungstar aus England nach Dortmund kommen: Der erst 16-jährige Jamie Bynoe-Gittens steht laut "Bild" unmittelbar vor einem Wechsel zum Vizemeister der Bundesliga, schon nächste Woche soll alles fix sein. Der Flügelstürmer von Manchester City soll zunächst in der U19 der Borussia zum Einsatz kommen. Auch andere Topklubs wie Real Madrid, FC Barcelona oder PSG waren angeblich an Bynoe-Gittens interessiert.

18:00 Uhr

Spielabsage? Zwei Coronafälle bei Waldhof Mannheim vor Pokalspiel gegen Freiburg

Das DFB-Pokalspiel zwischen Fußball-Drittligist Waldhof Mannheim und dem Bundesligisten SC Freiburg am Sonntagabend (18.30 Uhr/Sky um im Liveticker auf ntv.de) steht wohl vor der Absage. Wie die Mannheimer am Samstagnachmittag bekannt gaben, wurden zwei Personen bei der Testreihe am Freitag positiv auf Covid-19 getestet. Laut Vereinsangaben befinden sich die gesamte Mannschaft, der Trainerstab sowie einige Mitarbeiter des Vereins derzeit in häuslicher Quarantäne. Alle Personen seien symptomfrei. Die Waldhof-Verantwortlichen seien mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem zuständigen Gesundheitsamt "in die Abstimmung gegangen, um die weitere Vorgehensweise hinsichtlich des morgigen DFB-Pokalspiels gegen den SC Freiburg abzustimmen."

17:14 Uhr

Vettel nach der nächsten Pleite: "Das ist natürlich nicht zufriedenstellend"

16:25 Uhr

Kölns Stürmer Cordoba will weg - und sich im Pokal schonen

Angreifer Jhon Cordoba steht beim 1. FC Köln offenbar kurz vor dem Abschied. "Bei Jhon ist es so, dass er auf uns zugekommen ist und drum gebeten hat, nicht von Anfang an zu spielen, weil er in Verhandlungen mit einem anderen Verein ist", sagte Trainer Markus Gisdol bei Sky. Deshalb saß der Kolumbianer im DFB-Pokalspiel gegen die VSG Altglienicke zunächst auf der Bank. Cordoba besitzt in Köln noch einen Vertrag bis Sommer 2021. Die Gespräche über eine Verlängerung des Kontrakts verliefen bislang erfolglos. Cordoba war mit 14 Pflichtspieltoren in der Vorsaison bester Torschütze der Kölner. Als Nachfolger wird unter anderem der Bochumer Top-Stürmer Silvère Ganvoula gehandelt.

15:44 Uhr

Zum sechsten Mal: Vettel scheitert wieder vorzeitig im Qualifying

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Tja.

(Foto: HOCH ZWEI/Pool/COLOMBO IMAGES)

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel ist zum sechsten Mal in der laufenden Formel-1-Saison vorzeitig in der Qualifikation ausgeschieden. Der Ferrari-Pilot verpasste vor dem 1000. Grand Prix der Scuderia in der Motorsport-Königsklasse in Mugello als 14. die entscheidende dritte Phase. Schon im Abschlusstraining war der 33-Jährige nur 18. geworden. Auch am Freitag war der Hesse bei den ersten Übungseinheiten nur hinterhergefahren. Vettel, der in der kommenden Saison zu Aston Martin wechselt, liegt vor dem neunten Saisonlauf in Italien in der Gesamtwertung abgeschlagen auf Platz 13.

15:23 Uhr

"Kyrgios soll echt mal die Klappe halten": Boris Becker platzt der Kragen

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Tennis-Legende Boris Becker und der australische Profi Nick Kyrgios werden keine Freunde mehr.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der TV-Übertragung des US-Open-Halbfinals zwischen Alexander Zverev und Pablo Carreño Busta erwähnt Eurosport-Reporter Matthias Stach einen Tweet des australischen Tennisprofis Nick Kyrgios. Dieser hatte sich über Carreño Busta im Halbfinale des Turniers gewundert, weil er in ihm ohne Sandplatzergebnisse nicht mal einen Top-50-Spieler sähe. Der Spanier holt allerdings seine besten Ergebnisse stets auf Hartplatz (der Belag, auf dem auch die US Open ausgetragen werden) und Kyrgios löschte seinen Tweet wieder. Eurosport-Experte Boris Becker, der sich via Twitter schon öfter mit dem Australier angelegt hatte, platzte dennoch der Kragen: "Nick Kyrgios soll echt mal die Klappe halten", ätzte die Tennis-Legende. "Der ist ein Lautsprecher geworden, kritisiert andere Spieler und selbst macht er gar nichts." Beckers finales Statement: "Ich kenne Sportler, aber so nicht!"

14:44 Uhr

Trainingslager-Schock: Gesamtes Box-Nationalteam hat Corona

Quarantäne statt Sparring: Bei einem Trainingslager der Box-Olympiamannschaft infiziert sich das gesamte Team mit dem Coronavirus. Das betrifft 18 Sportler sowie sieben Trainer und Betreuer. Dabei sollen alle Tests vor der Anreise negativ gewesen sein.

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14:05 Uhr

Vettel leidet ungebremst weiter: Drittletzter im Abschlusstraining

Bei Ferraris Jubiläums-Heimspiel in der Toskana deutet sich ein enger Dreikampf um die Pole Position an - Sebastian Vettel kam im Abschlusstraining von Mugello indes erneut überhaupt nicht mit seinem roten Boliden klar. In der Qualifying-Generalprobe belegte der Heppenheimer den 18. Platz, sein Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) war sieben Zehntelsekunden schneller und wurde Siebter. An der Spitze bot sich das gewohnte Bild. Nur Red-Bull-Pilot Max Verstappen konnte mit den Mercedes-Silberpfeilen mithalten, der Niederländer schob sich zwischen den Trainingsschnellsten Valtteri Bottas (Finnland) und Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien). Nur 83 Tausendstel trennten das Trio vor dem Qualifying am Nachmittag (15.00 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de).

13:06 Uhr

Der nächste schwere Rückschlag für Mesut Özil

Mesut Özil kommt auch beim Start der neuen Saison in der Premier League nicht zum Einsatz. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler fehlte im Aufgebot des FC Arsenal für die Partie gegen den FC Fulham (13.30 Uhr). Arsenal-Coach Mikel Arteta hatte Özil in den vergangenen Tagen bereits wenig Hoffnung gemacht. "Es gibt keine Updates", sagte Arteta, als er am Freitag auf den Weltmeister von 2014 angesprochen wurde. "Wir haben mehrere wirklich gute Spieler auf vielen verschiedenen Positionen. Einige sind kompliziert, und natürlich kommen Vereine auf uns zu, die an unseren Spielern interessiert sind. Es ist sehr schwer, den Spielern Einsatzzeiten oder einen Stammplatz zu versprechen."

12:28 Uhr

Warum der FC Chelsea kein Titelkandidat ist

Für Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist der FC Chelsea trotz der Transfer-Offensive für 220 Millionen Euro kein Titelkandidat in der Premier League. "Das Problem, das ich sehe ist, dass drei der vier Neuen noch nicht in England gespielt haben", schrieb Hamann in seiner Sky-Kolumne. Unter anderem hat Chelsea die Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz verpflichtet. "Sie werden Wochen oder sogar Monate brauchen, um sich an den englischen Fußball anzupassen", urteilte der langjährige England-Legionär des FC Liverpool und von Manchester City, "Offensivspieler haben zudem oft größere Schwankungen in ihren Leistungen. Dazu kommt die ungeklärte Torwartfrage. Kepa hat die Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Ich glaube, dass sie einen Torwart brauchen. Sie werden die Differenz zu Platz eins verringern können, aber als Titelkandidat sehe ich Chelsea nicht."

11:52 Uhr

Nach Abschied von Nike: Puma landet Coup mit Neymar

Nach seinem Abschied von Nike hat der brasilianische Fußball-Superstar Neymar einen "langjährigen" Vertrag mit Puma geschlossen. Dies teilte das Unternehmen aus Herzogenaurach mit, allerdings ohne Details über die Laufzeit oder finanzielle Rahmenbedingungen zu nennen. Neymar hatte erst Ende August bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit Nike nach 15 Jahren beendet sei. Der 28-Jährige wird nun nicht nur in Puma-Schuhen spielen, sondern auch "ein Markenbotschafter abseits des Spielfelds sein" und als solcher Pumas "wichtigste Lifestyle- und Trainingsprodukte sowie vom Sport inspirierte Schuhe und Textilien tragen", hieß es in der Mitteilung des Sportartikelherstellers. Zuletzt hatte der Puma-Konkurrent adidas, ebenfalls in Herzogenaurach beheimatet, bekannt gegeben, dass eine Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp vom FC Liverpool vertraglich fixiert worden sei.

11:24 Uhr

Zum Ferrari-Jubiläum: Diesen besonderen Helm trägt Vettel

Sebastian Vettel würdigt den 1000. Grand Prix seines Arbeitgebers Ferrari mit einem speziellen Helmdesign. Der Heppenheimer wird beim Großen Preis in Mugello (ab 15.10 Uhr im Liveticker bei ntv.de) mit einem Kopfschutz an den Start gehen, der Bezug nimmt auf Vergangenheit und Gegenwart des Rennstalls. Die linke Seite des Helms zeigt in einer Handzeichnung mit Bleistift auf vergilbtem Papier den Tipo 125, den ersten Ferrari der Formel-1-Geschichte. Das Auto kam am 21. Mai 1950 in Monaco zum Einsatz. Die rechte Helmseite zeigt das computergenerierte Modell des SF1000, mit dem Vettel und sein Teamkollege Charles Leclerc in diesem Jahr unterwegs sind.

10:54 Uhr

Zunehmende Infektionen: Keine Fans auf dem Grand Colombier

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Seltsamer Anblick: Bergetappen bei der Tour ohne Fans.

(Foto: imago images/Panoramic International)

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen werden bei der 107. Tour de France am Sonntag auf dem Grand Colombier keine Zuschauer zugelassen. Die Maßnahme der Präfektur im Département Ain betrifft dabei den Schlussanstieg der 15. Etappe zum 1501 Meter hohen Gipfel sowie den vorherigen Anstieg zum Col de la Biche. Die Region gehört zu den 42 Départements, die inzwischen zur Roten Zone aufgrund der hohen Corona-Infektionen erklärten wurden. In Frankreich wurden am Donnerstag und Freitag jeweils fast 10.000 Neuinfektionen registriert. Durch die Einstufung als Rote Zone haben die Behörden vor Ort die Möglichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, die das öffentliche Leben einschränken. Auch Lyon ist von der Corona-Pandemie aktuell wieder schwer betroffen. In der Großstadt werden im Zielbereich der 14. Etappe am Samstag keine Zuschauer zugelassen.

10:18 Uhr

Zoff beim Bayern-Training: Einige Fans ignorieren Corona-Regeln

Der FC Bayern ist zurück auf dem (Trainings)-Platz. Und das Interesse der Fans am Triple-Sieger groß. Doch das sorgte am Freitagabend für Ärger an der Säbener Straße, dem Trainingsgelände der Münchner. Denn nicht alle Zuschauer hielten sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregel in Zeiten der Pandemie. Wie die Münchner "tz" berichtete, mussten mehrere Ordner hart eingreifen und die Fans ermahnen. Weil die Ansagen aber offenbar nicht fruchteten, mussten einige Securitys den uneinsichtigen Anhängern sogar noch mit der Polizei drohen, um die Situation schließlich in den Griff zu bekommen.

09:08 Uhr

Islanders melden sich ohne Greiss und Kühnhackl zurück

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Feuer auf dem Eis.

(Foto: AP)

Die deutschen Eishockey-Profis Thomas Greiss und Tom Kühnhackl sind beim ersten Halbfinalsieg der New York Islanders in der NHL nicht zum Einsatz gekommen. Durch den 5:3 (1:1, 2:0, 2:2)-Erfolg gegen die Tampa Bay Lightning steht es in der Best-of-Seven-Serie 1:2 aus Sicht der New Yorker. Torhüter Greiss saß auf der Bank und musste seinem Teamkollegen Semyon Varlamov den Vortritt lassen. Angreifer Kühnhackl wurde von Islanders-Coach Barry Trotz erneut nicht in den Kader berufen. Nachdem das Team aus Florida einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand egalisiert hatte, brachte Brock Nelson New York wieder in Führung (57.). 36 Sekunden vor dem Spielende entschied Jean-Gabriel Pageau die Partie mit einem Treffer ins leere Tor. Direkt im Anschluss gab es eine Rudelbildung, weil Nikita Kucherov dem Torschützen beim Schuss mit seinem Schläger auf die Schlittschuhe geschlagen hatte.

08:34 Uhr

Pokal-Posse sorgt für Fassungslosigkeit bei Schalke 04

Der FC Schalke 04 hat den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) nach der Absetzung seines für Sonntag geplanten DFB-Pokal-Erstrundenspiels scharf kritisiert. "Das ist sehr ärgerlich", sagte Jochen Schneider, Sportvorstand des Bundesligisten. "Man kann nur den Kopf über die Vorgehensweise des BFV schütteln, der über Wochen und Monate hinweg offensichtlich nicht in der Lage war, den rechtmäßigen Vertreter am DFB-Pokal zu bestimmen." Der bayrische Regionalligist Schweinfurt 05 sollte am Sonntag eigentlich die Schalker herausfordern, aber der Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München intervenierte juristisch. Er erwirkte seine Pokal-Teilnahme per Einstweiliger Verfügung vor dem Landgericht München I. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nahm die Begegnung mit Verweis auf die ungeklärte Lage vom Spielplan.

08:11 Uhr

Theis wirft mit Boston NBA-Meister Toronto raus

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Titelgrüße?

(Foto: dpa)

Daniel Theis darf mit den Boston Celtics weiter vom Titel in der NBA träumen. Der Rekordchampion gewann das entscheidende siebte Spiel gegen den Meister Toronto Raptors mit 92:87 und zieht dadurch in das Halbfinale ein. Im Endspiel der Eastern Conference trifft Boston auf die Miami Heat, die sich in ihrer best-of-seven-Serie überraschend mit 4:1 gegen die Milwaukee Bucks durchgesetzt hatten. In einer von beiden Defensiven geprägten Partie konnte Theis nicht an seine zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Der 28-Jährige stand schon nach 23 Minuten vor dem Aus, weil er zu viele Fouls begangen hatte. Er kam auf fünf Punkte, fünf Rebounds und zwei Blocks. Im Schlussviertel wurde er nach seinem sechsten Foul des Feldes verwiesen. Sieggarant der Celtics war Jayson Tatum, dem mit 29 Punkten und zwölf Rebounds ein Double-Double gelang.

07:33 Uhr

"Es war furchtbar, eine Katastrophe" - Hertha ist bedient

Bei aller Enttäuschung fehlte Bruno Labbadia für die 4:5 (2:3)-Pokalschlappe beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig das Verständnis. "Wir haben Moral bewiesen und vieles richtig gemacht, besonders im Spiel nach vorn. Aber gefühlt war jeder Schuss ein Gegentreffer, so etwas habe ich selten erlebt", sagte der Coach von Hertha BSC über das turbulente Match bei den Niedersachsen. Das Urteil seines Torhüters Alexander Schwolow fiel bei weitem nicht so milde aus, die fünf Gegentore lagen ihm schwer im Magen. "Es lief alles schief, was schief laufen konnte, ein Albtraumspiel. Es war furchtbar, eine Katastrophe für uns. Das ist sehr, sehr bitter", sagte der 28-Jährige, der in der Sommerpause vom SC Freiburg nach Berlin wechselte.