Manchester City entschuldigt sich: Gegnerischer Torwart von Fans angegriffen
Und schon wieder ein Zwischenfall bei einem Platzsturm in England: Nachdem ein Fan während der Playoffs zur Premier League einen gegnerischen Spieler niedergestreckt hatte und inzwischen zu einer Haftstrafe verurteilt wurde und der Trainer von Crystal Palace, Weltmeister Patrick Vieira einen aufdringlichen gegnerischen Anhänger getreten hatte, haben nun offenbar im Meistertaumel Fans von Manchester City den gegnerischen Torwart attackiert.
"Manchester City möchte sich aufrichtig bei Aston Villas Torhüter Robin Olsen entschuldigen, der nach dem Schlusspfiff des heutigen Spiels von Fans auf dem Spielfeld angegriffen wurde", schrieb der neue englische Meister nur kurz nach dem Liga-Finale am Nachmittag. "Der Verein hat eine sofortige Untersuchung eingeleitet, und sobald die verantwortliche Person ermittelt ist, wird sie mit einem unbefristeten Stadionverbot belegt."
Manchester City hatte durch ein dramatisches 3:2 den Titel denkbar knapp vor Jürgen Klopps FC Liverpool gewonnen.
35.000 Fans feiern mit RB den ersten Titel
35.000 Anhänger von Fußball-Bundesligist RB Leipzig haben mit der Mannschaft den Erfolg im DFB-Pokal gefeiert. Nachdem jeder Spieler sowie das Trainerteam einzeln auf die große Bühne gerufen und worden war, wurde die Trophäe als Neuzugang präsentiert. Kapitän Peter Gulacsi trug den Pokal zu den Anhängern in der ersten Reihe. Anschließend sangen die RB-Profis und die Fans gemeinsam zum Queen-Klasssiker "We are the Champions".
Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco hatte sich nach der schlechtesten Hinrunde der Clubhistorie im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga noch für die Champions League qualifiziert. RB holte am Samstagabend im Berliner Olympiastadion mit dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg den ersten großen Titel.
Starke Giro-Leistung: Buchmann auf den Spuren der Rad-Legende
Emanuel Buchmann geht als Gesamtsiebter in die letzte Woche des 105. Giro d'Italia. Der Kletterspezialist aus dem Allgäu erreichte am Sonntag bei der Bergankunft nach 177 Kilometern im Kreis der Favoriten das Ziel und liegt damit zwei Minuten hinter Spitzenreiter und Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador. Als bislang letzter Deutscher war Dietrich Thurau 1983 mit seinem fünften Gesamtrang in die Top Ten bei der Italien-Rundfahrt gefahren. Die 15. Etappe gewann der Italiener Giulio Ciccone im Alleingang vor dem kolumbianischen Mitausreißer Santiago Buitrago. Die Gruppe der Favoriten erreicht fast acht Minuten später das Ziel. Am Samstag hatte Buchmanns Bora-hansgrohe-Team mit einer starken Mannschaftsleistung für große Veränderungen im Gesamtklassement gesorgt. Carapaz übernahm das Rosa Trikot vom Spanier Juan Pedro Lopez, Bora-Fahrer Jai Hindley aus Australien ist mit nur neun Sekunden Rückstand Gesamtzweiter.
"Es war immer ein Traum": Radprofi Politt feiert besonderen Sieg
Tour-de-France-Etappensieger Nils Politt hat die 105. Auflage des Traditionsrennens Rund um Köln gewonnen. Der gebürtige Kölner siegtenach 199,3 Kilometern im Alleingang vor seinem niederländischen Teamkollegen Danny van Poppel. Als Dritter landete in Nikias Arndt ein weiterer Deutscher auf dem Podium. Der rheinische Klassiker war nach zwei Jahren Corona-Pause erstmals wieder ausgetragen worden.
"Es ist einfach etwas Schönes, zu Hause zu gewinnen. Es war immer ein Traum. Jetzt habe ich es schon abgehakt. Ich freue mich, die Neuauflage zu gewinnen", sagte Politt, der seinen ersten Saisonsieg feierte. Im Ziel hatte der 28-Jährige einen Vorsprung von 13 Sekunden auf van Poppel. Die große Sprinter-Prominenz mit Dylan Groenewegen (Niederlande), Sam Bennett (Irland) und Jasper Philipsen (Belgien) hatte auf den Plätzen vier bis sechs das Nachsehen.
Halbzeit beim Spanien-Grand-Prix: Leclerc führt deutlich - und scheidet dann aus
Formel-1-Spitzenreiter Charles Leclerc ist beim Großen Preis von Spanien in Führung liegend vorzeitig ausgeschieden. Der Ferrari-Star klagte in Barcelona in der 28. Rennrunde plötzlich über Energieverlust an seinem Auto und musste den Wagen kurz darauf in der Garage abstellen. Zuvor hatte er mit großem Vorsprung vor dem Zweitplatzierten George Russell im Mercedes vorn gelegen. Für den 24-Jährigen aus Monaco ist es der ersten Ausfall der Saison, er hatte schon zwei Rennen gewinnen können. Vor dem sechsten Saisonlauf in Katalonien hatte Leclerc in der WM-Wertung 19 Punkte vor Weltmeister Max Verstappen gelegen.
"Schlüssel zum Erfolg": Salihamidzic wähnt sich bei Neuer "auf der Zielgeraden"
Die Vertragsverlängerung von Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer beim FC Bayern München rückt näher. "Ich bin optimistisch, dass Manu in den nächsten Jahren für den FC Bayern spielen wird. So viel kann ich sagen: Wir sind auf der Zielgeraden", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Sport1-"Doppelpass".
Der 36 Jahre alte Münchner Kapitän sei "ein wichtiger Spieler und der Schlüssel zum Erfolg". Vorstandsboss Oliver Kahn hatte zuletzt erklärt, dass Neuer seinen 2023 auslaufenden Vertrag nur um ein Jahr verlängern soll. Anfang Mai hatte Publikumsliebling Thomas Müller sein Arbeitspapier beim deutschen Rekordmeister bereits um zwölf Monate bis 2024 verlängert.
Ärger über schlechte Organisation: Chaos und Frust beim Spanien-Grand-Prix
Formel-1-Fans haben die schlechte Organisation und teilweise unhaltbare Zustände rund um den Großen Preis von Spanien kritisiert. In den sozialen Medien wurde von stundenlangen Wartezeiten bei der An- und Abreise, unzureichender Versorgung mit Essen und Getränken bei großer Hitze sowie allgemein viel Frust um den Grand Prix in der Nähe von Barcelona berichtet. Nach dem Qualifying am Samstag hatten laut der Berichte einige Zuschauer bis zu fünf Stunden für den rund 30 Kilometer langen Weg von der Strecke in die nahe Metropole Barcelona benötigt.
Auch im öffentlichen Nahverkehr kam es zu großen Problemen, zu viele Menschen wollten zu wenige Züge und Busse nutzen. Die größte Schwierigkeit bestand darin, das Areal um den Circuit de Barcelona-Catalunya überhaupt zu verlassen. Ordner und Polizei regelten zu selten den Verkehr, bei einem Zulauf von rund 100.000 Zuschauern pro Tag erwies sich das als ein großer Fehler. Vor dem Rennen am Sonntag verbesserte sich die Situation augenscheinlich nicht.
Insgesamt hatten die Organisatoren an den drei Tagen in Katalonien mit mehr als 300 000 Zuschauern und damit einer Rekordkulisse gerechnet, trafen aber nicht die nötigen Vorbereitungen. Reagiert wurde am Sonntag bei Temperaturen von 34 Grad im Schatten und mehr zumindest mit mehr Personal an den Versorgungsständen. Zum Verkehrschaos äußerten sich die Organisatoren zunächst nicht.
Verletzung verhindert knapp Sensation: Niemeier feiert nur fast perfektes Debüt
Jule Niemeier hat eine Überraschung bei den French Open knapp verpasst. Die 22 Jahre alte Tennisspielerin aus Dortmund verlor in Paris bei ihrem Grand-Slam-Debüt gegen die Amerikanerin Sloane Stephens mit 7:5, 4:6, 2:6 und schied damit wie zuvor Tatjana Maria in der ersten Runde aus. Niemeier plagte sich im letzten Satz mit einer Oberschenkelverletzung und war dick bandagiert in ihren Bewegungen deutlich eingeschränkt.
Zuvor hatte die deutsche Nachwuchshoffnung gegen die frühere Paris-Finalistin und Weltranglisten-Dritte eine starke Leistung gezeigt und die Amerikanerin am Rande eine Niederlage. Nach gewonnenem ersten Satz bestimmte Niemeier auch im zweiten Durchgang das Geschehen und hatte beim Stand von 4:3 sogar Breakbälle. Niemeier, die sich über die Qualifikation ins Hauptfeld spielte, konnte ihre Chancen aber nicht nutzen und gab den Durchgang ab. Danach war sie gegen Stephens chancenlos.
Hertha droht der Abstieg, da probiert es Magath mit einem Psychotrick
Vor dem Relegations-Rückspiel hat Hertha-Trainer Felix Magath sich an psychologischen Tricks - und hat dem Hamburger SV den größeren Druck zugewiesen. "Im Moment sind wir raus. Wir können ja nur noch gewinnen", sagte der 68-Jährige am Sonntag vor dem Spiel in der Bundesliga-Relegation beim Hamburger SV am Montagabend (20.30 Uhr/Sat.1, Sky und im Liveticker auf ntv.de). Magath gab sich kämpferisch. "Jetzt ist der HSV derjenige, der was zu verlieren hat. Jetzt ist der Druck beim HSV bei den Spielern und nicht mehr bei uns." Seine Mannschaft müsse die Situation klar annehmen, wie sie ist, sagte Magath.
Hertha muss am Montag gewinnen, um den siebten Abstieg aus der Bundesliga noch zu verhindern. Vielleicht sei sich das Team im Hinspiel zu sicher gewesen, sagte Vorstand Fredi Bobic. "Wir brauchen diese Intensität, wenn sie die Leidenschaft reinbringen, wenn sie vielleicht auch ein bisschen wütend auf sich selbst sind", sagte Bobic über seine Profis. "Wir haben so viele Nackenschläge gehabt. Aber der Trainer hat richtig gesagt: Die Jungs kamen auch immer wieder zurück."
Berichte: Wird Löw Teil der Mbappé-Revolution?
Ex-Bundestrainer Joachim Löw wird in den französischen Medien zum Kandidatenkreis auf die mögliche Nachfolge von Trainer Mauricio Pochettino bei Fußball-Meister Paris Saint-Germain gezählt. Sein Profil sei studiert worden, schreibt die Sporttageszeitung "L'Equipe" und glaubt, dass den Weltmeister-Trainer von 2014 das Projekt interessieren würde, "sollte sich die Gelegenheit bieten".
Bei PSG könnte nach der Vertragsverlängerung von Superstar Kylian Mbappé nun ein großer Umbruch in der sportlichen Führung anstehen. Von Sportdirektor Leonardo soll sich der Club bereits laut Medienberichten getrennt haben. Bestätigt ist die Personalie noch nicht. Und auch über den Abschied von Pochettino, der noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, wird heftig spekuliert.
Der Argentinier, der in der Vorsaison Thomas Tuchel ersetzt hatte, konnte die hohen Erwartungen der PSG-Eigentümer bislang nicht erfüllen. Vor allem das Scheitern im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid sorgte für große Enttäuschung.
Leipziger freuen sich über Überraschungsbesuch
Dieser Besuch kam überraschend für alle bei RB Leipzig bei der Feier im Berliner Club "Pearl". Nach dem Pokalsieg der Sachsen über den SC Freiburg tauchte plötzlich der ehemalige Coach Julian Nagelsmann auf.
Der jetzige Bayern-Trainer, die im vergangenen Jahr mit RB im Pokal-Finale noch an Borussia Dortmund (1:4) gescheitert war, in dieser Spielzeit aber mit dem FC Bayern München seine erste Meisterschaft gewonnen hatte, gratulierte RB-Chef Oliver Mintzlaff und dem Team zum Erfolg.
Lange blieb Nagelsmann Augenzeugenberichten zufolge aber nicht, wie die Leipziger am Sonntag bestätigten. Zuerst hatte die "Leipziger Volkszeitung" darüber berichtet.
Polizei ermittelt: Buttersäure-Attacke auf Leipziger Fanfest
Die Berliner Polizei hat wegen des mutmaßlichen Buttersäure-Angriffs während eines Fanfests von RB Leipzig eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung aufgenommen. Das sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur.
Der Vorfall ereignete sich vor dem DFB-Pokalfinale am Samstag beim Fanfest des Finalisten auf dem Hammarskjöldplatz. Es habe keine Verletzten gegeben. Nach Angaben der Polizei wird vermutet, dass es sich um Buttersäure handelte. Die Hintergründe des Vorfalls seien noch unklar, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen laufen.
Es gebe keine Hinweise auf einen Bezug zur Fanszene des Endspielgegners der Leipziger, dem SC Freiburg. Laut Polizei sei es ansonsten um das Pokalfinale friedlich geblieben. Demnach verlief auch die Nacht ohne größere Einsätze.
"Ich hatte ja viele große Trainer ...": Was Toni Kroos über Jürgen Klopp denkt
Ex-Weltmeister Toni Kroos hat vor dem Champions-League-Finale seines Vereins Real Madrid gegen den FC Liverpool dessen Trainer Jürgen Klopp in höchsten Tönen gelobt. "Seine Arbeit ist überragend, und er ist auch ein überragender Botschafter für Deutschland, finde ich. Er hat Erfolg, kommt mit seiner Art super an - ich empfinde wirklich nichts als Respekt für ihn", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler im Interview der "Bild am Sonntag".
Kroos gab zu, dass er gern einmal unter dem Coach des Premier-League-Klubs trainiert hätte. "Ich hatte ja viele große Trainer, und er ist definitiv auch einer", sagte der viermalige Champions-League-Sieger.
Schon als Klopp noch Trainer des 1. FSV Mainz 05 in der Fußball-Bundesliga war, habe er ihn auf dem Zettel gehabt, weil die Mannschaft schon in der 2. Liga so einen guten Fußball gespielt habe. "In Dortmund war es sowieso grandios, was Klopp gemacht hat, und in Liverpool hat er eine absolute Weltklassemannschaft geschaffen", sagte Kroos.
Real Madrid und der FC Liverpool spielen am 28. Mai in Paris um den Titel in der Champions League.
Leipzig-Coach Tedesco attackiert Freiburg-Bank: "Purer Hass"
Trainer Domenico Tedesco von RB Leipzig hat nach dem DFB-Pokalsieg Kritik an der Bank des SC Freiburg geübt. Ein "Kollege" aus dem Stab der Freiburger habe sich bei der Roten Karte gegen Marcel Halstenberg "nicht ganz sauber" verhalten, sagte Tedesco: "Man kann sich freuen über eine Rote Karte, aber dann den puren Hass mir gegenüber zu zeigen, da habe ich meine Probleme."
Nach dem Spiel sei er auf der Suche nach seinem Trainerkollegen Christian Streich gewesen. "Und dann kam genau diese Person auf mich zu und meinte, ich soll mich doch bitte verpieseln und feiern gehen", sagte Tedesco. Er habe mit einem "Dankeschön" geantwortet, dazu warf er ihm als Retourkutsche eine Kusshand entgegen.
"Daraufhin ist dann die Bank explodiert. Da muss ich sagen, dass das einfach schade ist", meinte Tedesco. Mit Leipzig habe er auch das Halbfinale der Europa League in Glasgow verloren. "Das tut nur weh", sagte der RB-Coach, "aber dann gibt man sich die Hand und es ist gut".
Halstenberg war nach einer Notbremse an SC-Stürmer Lucas Höler in der 57. Minute vom Platz geflogen. Leipzig gewann das Finale mit 4:2 im Elfmeterschießen.
Barcelona eröffnet Poker: Erstes Angebot für Lewandowski
Der FC Barcelona hat einem Medienbericht zufolge ein erstes schriftliches Angebot für Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski abgegeben. Wie die "Bild am Sonntag" erfahren haben will, bieten die finanziell angeschlagenen Katalanen 32 Millionen Euro Ablöse für den zweimaligen Weltfußballer. Zuletzt hatte die spanische Zeitung "Sport" berichtet, dass die Bayern ihre Forderung auf 35 bis 40 Millionen heruntergeschraubt hätten.
Lewandowski hatte nach dem letzten Saisonspiel der Fußball-Bundesliga verkündet, den deutschen Rekordmeister verlassen zu wollen - wann, ist unklar. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft noch bis Sommer 2023. Wollen die Bayern für ihren Top-Stürmer eine Ablöse erzielen, müssen sie ihn in diesem Sommer wohl verkaufen.
Einen vorzeitigen Wechsel hatte die Münchner Vorstandsriege um Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic zuletzt jedoch immer wieder ausgeschlossen. "Robert Lewandowski hat einen Vertrag bis 2023, und den wird er erfüllen", bekräftigte Kahn in der "Welt am Sonntag".
Theis mit nur einem Punkt: Boston Celtics vor Aus im Eastern Conference Final
Die Boston Celtics haben das dritte Spiel im Finale der Eastern Conference verloren. Der NBA-Club aus dem Osten der USA musste sich in heimischer Halle den Miami Heat mit 103:109 (47:62) geschlagen geben. Damit liegen die Celtics um den deutschen Basketball-Nationalspieler Daniel Theis, dem nur ein Punkt gelang, in der Best-of-seven-Serie 1:2 zurück. Boston braucht daher am Montag dringend einen Sieg, um sich den Traum vom NBA-Finale am Leben zu erhalten. Wer zuerst vier Spiele gewinnt, kommt weiter.
Die Gäste starteten sehr gut in die Partie und dominierten mit Rückkehrer Kyle Lowry, der die letzten vier Spiele verpasst hat, das erste Viertel mit 39:18. Im zweiten Abschnitt bauten die Heat ihre Führung kurz vor der Halbzeit bis auf 62:37 aus.
Angeführt vom überragenden Jason Tatum, dem 40 Punkte gelangen, kamen die Gastgeber zum Ende des letzten Viertels noch einmal bis auf einen Punkt heran. Doch die Heat, denen Jimmy Butler wegen einer Knieverletzung in der zweiten Halbzeit fehlte, brachten den Vorsprung über die Zeit.
Das Mbappé-Beben: PSG-Sportdirektor entlassen
Der französische Fußballmeister Paris St. Germain hat Sportdirektor Leonardo entlassen. Das berichten verschiedene Medien, darunter die Nachrichtenagentur AFP. Der frühere brasilianische Nationalspieler, der selbst für PSG und den AC Mailand spielte, war von 2011 bis 2013 und seit 2019 für die Zusammenstellung des Pariser Starensembles zuständig. Auf den erhofften Champions-League-Titel wartet der Klub allerdings noch immer.
Leonardos Entlassung erfolgte offenbar nur wenige Stunden nach dem letzten Ligaspiel gegen den FC Metz (5:0) und der vieldiskutierten Vertragsverlängerung mit Stürmerstar Kylian Mbappé. Der Weltmeister hatte Real Madrid abgesagt und einen neuen Dreijahresvertrag in seiner Heimat unterschrieben, das Volumen des Kontrakts rief in Spanien heftige Kritik hervor. Gegen Metz traf Mbappé dreimal.
Nachfolger von Leonardo, der im vergangenen Jahr Superstar Lionel Messi aus Barcelona nach Paris geholt hatte, soll nach Medienberichten der Portugiese Luis Campos werden, der zuletzt bei AS Monaco (2013 bis 2016) und beim OSC Lille (2017 bis 2020) tätig war.