Sonntag, 20. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Till Erdenberger
20:44 Uhr

Bericht: Wolfsburg-Torjäger steht bei Mourinho auf dem Zettel

Muss der VfL Wolfsburg noch seinen Torjäger ziehen lassen? Nach einem Bericht der holländischen Tageszeitung "De Telegraaf" steht Wout Weghorst, mit 16 Treffern in der vergangenen Saison torgefährlichster Stürmer des Bundesligisten, auf der WUnschliste von Tottenham-Coach José Mourinho. Der Portugiese soll Weghorst gerne als Backup für Englands Nationalstürmer Harry Kane in die Premier League locken wollen. In Wolfsburg besitzt Weghorst noch einen Vertrag bis 2023 und soll mindestens 35 Millionen Euro kosten, wie die "Bild"-Zeitung mutmaßt.

19:42 Uhr

Ex-Barca-Star soll Koeman-Nachfolger werden

Ex-Profi Frank de Boer soll offenbar bei der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft die Nachfolge des zum FC Barcelona abgewanderten Bondscoaches Ronald Koeman übernehmen. Direktor Eric Gudde vom nationalen Verband KNVB bestätigte im TV-Sender NOS Verhandlungen mit dem 50-Jährigen schon über Details des angestrebten Vertrages.

Laut Gudde hatte der KNVB außer beim früheren Nationalspieler de Boer auch bei Peter Bosz vom Bundesligisten Bayer Leverkusen und dem schon einmal als Nationaltrainer tätigen Ex-Europameister Frank Rijkaard angefragt. Beide hätten allerdings kein Interesse an der Aufgabe bei der Elftal gehabt.

Der KNVB will die Koeman-Nachfolge möglichst noch vor den Länderspielen im Oktober regeln. Bei den Spielen zu Monatsbeginn hatte Koemans ehemaliger Assistent Dwight Lodeweges auf der Oranje-Bank gesessen.

18:26 Uhr

"Thema durch": Unwilliger KSC-Profi darf nicht zu Union

Ein Wechsel von Torjäger Philipp Hofmann vom Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC zum Bundesligisten 1. FC Union Berlin ist laut KSC-Sportchef Oliver Kreuzer vom Tisch. Seit einem Telefonat mit Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert am Freitagabend sei "das Thema durch". "Er hat mir klar signalisiert, dass er nicht mehr kann und will." Ob ein Abschied von Hofmann vom KSC damit auch generell erledigt ist, vermochte Kreuzer nicht zu prognostizieren. "Ich weiß nicht, ob da noch einmal irgendwo eine Erleuchtung kommt und es eine Anfrage in einer Größenordnung gibt, wo wir sagen, wir beschäftigen uns mit dem Thema noch einmal", erklärte der 54-Jährige.

  • Hofmann hatte den Verantwortlichen des KSC am Vorabend der Samstagspartie bei Hannover 96 (0:2) mitgeteilt, dass er sich nicht in der Lage sehe, gegen die Niedersachsen zu spielen. "Vielleicht war es ein bisschen viel die letzten Tage. Er wollte es unbedingt machen", sagte Kreuzer.
  • Hofmanns Verzicht war für ihn "überraschend, auch ein bisschen enttäuschend, aber es ist abgehakt", betonte Kreuzer. Der 27-Jährige sei ein "tadelloser Sportsmann" und das "Thema erledigt".
18:01 Uhr

Tor und Vorlage: Mbappés Rückkehr beflügelt PSG

Titelverteidiger Paris St. Germain kommt in der französischen Ligue 1 in Schwung. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel kam bei OGC Nizza zu einem 3:0 (2:0)-Erfolg und hat nach den beiden Auftaktpleiten nun sechs Punkte nach vier Spielen auf dem Konto.

Kylian Mbappé (38., Foulelfmeter), Angel Di Maria (45.+1) und Marquinhos (66.) trafen für den Champions-League-Finalisten, bei dem Julian Draxler in der Startelf stand. Der Fußball-Nationalspieler hatte mit seinem Tor in der Nachspielzeit gegen den FC Metz (1:0) am vergangenen Mittwoch für den ersten Saisonsieg gesorgt.

Ohne den gesperrten Topstar Neymar stand Mbappé in Nizza im Mittelpunkt. Der französische Weltmeister kehrte nach überstandener Covid-19-Infektion zurück und lieferte eine starke Leistung ab. Den von ihm verwandelten Elfmeter holte er selber heraus, vor dem zweiten Treffer von Di Maria hielt Torhüter Walter Benitez seinen Schuss nicht fest.

17:26 Uhr

Tierischer Flitzer im Videobeweis: Alpaka stürmt Fußballspiel

Dieses Fußballspiel werden die Kicker in Nordengland wohl so schnell nicht vergessen: Ein von einer benachbarten Farm ausgebüxtes Alpaka stürmt auf den Platz und sorgt für amüsantes Durcheinander. Der neugierige Einwechselspieler erweist sich als hartnäckiger Zeitgenosse.

16:06 Uhr

Rummenigge weinte wegen Thiago-Abschied in der Tiefgarage

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Das ist tatsächlich schon sieben Jahre her.

(Foto: imago sportfotodienst)

Bayern Münchens Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat den Wechsel von Thiago zum FC Liverpool als "großen Verlust" bezeichnet. Zugleich berichtete er von einem emotionalen Abschied zwischen ihm und dem Spanier am vergangenen Donnerstag in der Tiefgarage auf dem Klubgelände an der Säbener Straße.

  • "Er hat mich in den Arm genommen und fünf Minuten geweint und gesagt: 'Dankeschön, dass ihr das gestattet habt.' Mir sind auch die Tränen gekommen", erzählte Rummenigge in der Sendung Sky90.
  • Der Münchner Vorstandsvorsitzende würdigte Thiago, der beim Triple-Gewinner noch einen Vertrag bis 2021 besaß, als einen "großartigen Menschen", der "immer ein erstklassiger Spieler für den FC Bayern gewesen" sei: "Das ist ein großer Verlust, qualitativ auf dem Platz, aber auch als Mensch. Trotzdem haben wir akzeptiert, dass er was Neues machen wollte. Er hat sich top verhalten."
  • Als Ablöse erhält der FC Bayern eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro.
14:49 Uhr

Beide Arme und ein Bein gebrochen: Früherer Tour-Sieger schwer verletzt

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Joop Zoetemelk gewann 1980 das bedeutendste Radrennen der Welt.

(Foto: imago/Panoramic International)

Der frühere Tour-de-France-Sieger Joop Zoetemelk ist in Paris von einem Auto angefahren worden. Der 73 Jahre alte Niederländer brach sich bei dem Unfall beide Arme sowie ein Bein und wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus in der französischen Hauptstadt transportiert. Das berichtete der TV-Sender NOS. Nach Angaben seiner Ehefrau ist Zoetemelk bei Bewusstsein. Zoetemelk hatte die Tour 1980 gewonnen, zudem belegte er sechsmal den zweiten Platz beim wichtigsten Radrennen der Welt. 1985 wurde er im Alter von 38 Jahren zudem Weltmeister. Heute endet auf den Champs-Elysées in Paris die 107. Auflage der Tour.

14:03 Uhr

BVB-Juwel Moukoko mit Hattrick in nur 16 Minuten

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Moukoko spielt alle in Grund und Boden.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Dass er was kann, hat sich längst rumgesprochen: Youssoufa Moukoko beweist es trotzdem Woche für Woche. Noch spielt der 15-Jährige bei der U19 von Borussia Dortmund - und zeigt dort zum Liga-Auftakt sein Können.

  • Beim 5:0 gegen den SC Preußen Münster steuert er einen Hattrick bei - innerhalb von 16 Minuten.
  • Der Anwärter fürs A-Team des BVB trifft in der 55., 68. und 71. Minute.
  • Bis Mitte November wird er noch für die U19 spielen. Ab seinem 16. Geburtstag am 20. November ist der Stürmer dann für die Profis spielberechtigt.
13:40 Uhr

Schlüsselbeinbruch: Reiter fällt vom Segway - nicht vom Pferd

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Benjamin Werndl nahm es mit Humor. "Hinfallen, aufstehen, weitermachen", schrieb der Dressurreiter unter ein Instagram-Video von seinem Sturz - nicht etwa vom Pferd, sondern mit einem Segway: "So schlimm war's eigentlich gar nicht."

  • Mit dem Weitermachen muss der 36-Jährige trotzdem noch ein bisschen warten, denn bei seinem Missgeschick am Samstagabend in Balve erlitt er einen Bruch des rechten Schlüsselbeins. Damit konnte Werndl auch nicht zur abschließenden Kür bei der Dressur-DM am Sonntag antreten.
  • "Eigentlich war das ein genialer Tag", schrieb er unter ein Foto, das ihn mit einem Druckverband am Schlüsselbein in einer Arztpraxis zeigt.
  • Wenige Stunden zuvor hatte seine Schwester Jessica von Bredow-Werndl mit ihrer Stute Dalera den Grand Prix Special gewonnen und dabei die große Isabell Werth geschlagen. Werndl war mit seinem Paradepferd Daily Mirror Platz Vierter geworden.
*Datenschutz

12:55 Uhr

Heftiger Vorwurf: Uefa "pisst" auf den Frauenfußball

Die norwegische Fußball-Nationalspielerin Caroline Graham Hansen hat der Uefa schwere Mängel in Sachen Gleichberechtigung vorgeworfen und behauptet: "Es ist ein bisschen so, als pissten sie auf unseren Sport." Die Europäische Fußball-Union habe bezüglich der Egalität noch "einen langen Weg" zu gehen, betonte die frühere Wolfsburgerin im norwegischen Rundfunk NRK.

  • Hintergrund der Attacke von Graham Hansen ist, dass die Uefa beim Finalturnier der Champions League der Frauen nur im Finale den Videoschiedsrichter einsetzte. Bei den Männern war der VAR in der gesamten Endrunde zum Einsatz gekommen.
  • Graham Hansen schied mit ihrem Klub FC Barcelona im Halbfinale gegen die Wölfinnen aus (0:1). Nicht allein wegen des fehlenden VAR, wie sie betonte. Die Uefa hätte allerdings mit "Kleingeld" für gleiche Voraussetzungen sorgen können.
  • Dass sie es nicht tat, mache es für sie "noch unverständlicher", sagte Graham Hansen. "Sie haben es sich einfach machen wollen. Sie denken null daran, was für die Gleichstellung in unserem Sport richtig ist", schimpfte die 25-Jährige: "Es ist unglaublich blöd, das zu sehen und nichts dagegen tun zu können."
12:08 Uhr

Nie wieder "Rudelbildung": Rummenigge zeigt Einsicht

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat nach der "Rudelbildung" auf der Münchner VIP-Tribüne beim Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen Schalke 04 (8:0) Besserung gelobt.

  • "Wir sind uns alle einig, dass das Bild nicht unbedingt vorbildlich war und dass wir das im nächsten Spiel ändern müssen und werden", sagte Rummenigge bei Sky90 und versprach: "Dann werden wir wieder den notwendigen Abstand halten, wenn es gewünscht ist."
  • Laut Rummenigge hatte er in der Angelegenheit Kontakt zu DFL-Boss Christian Seifert. Dies bestätigte auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf Anfrage, Konsequenzen gibt es aber wohl nicht.
11:35 Uhr

Uefa lenkt beim Supercup ein - ein bisschen

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Der Supercup soll trotzdem ausgespielt werden.

(Foto: imago/Marca)

Also doch ein Einsehen: Die Uefa bietet den Fans von Bayern München die Rücknahme bereits gekaufter Tickets für den Supercup am Donnerstag gegen den FC Sevilla an (21 Uhr im ntv.de-Liveticker). Hintergrund ist die Reisewarnung für den Spielort Budapest.

  • Sollten die Anhänger die Begegnung in der Puskas Arena angesichts der Corona-Lage nicht mehr besuchen wollen, erhielten sie ihr Geld "vollumfänglich" zurück, hieß es auf Anfrage.
  • Die Uefa wies jedoch zugleich darauf hin, dass Reisende bei ihrer Rückkehr nach Bayern nicht in Quarantäne müssten, sofern sie sich weniger als 48 Stunden im Risikogebiet aufhielten. Nicht einmal ein negativer Corona-Test sei dann erforderlich.
  • Trotzdem zweifeln an der Sinnhaftigkeit des Spiels sogar die Beteiligten. "Das ist eine Sache, die man nicht ganz so versteht", sagte Bayern-Coach Hansi Flick über die Ansetzung der Begegnung: "Aber wir sind nicht die, die die Entscheidung treffen, die haben andere getroffen."
11:10 Uhr

"Alle oder niemand": Italiener rufen zu Stadionboykott auf

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Leer ist es in den Stadien.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Italienische Fangruppen protestieren gegen die Entscheidung der Regierung in Rom, lediglich 1000 Zuschauer pro Serie-A-Spiel zuzulassen. Organisierte Ultra-Gruppen riefen die Anhänger zu einem Boykott auf. "Entweder alle oder niemand", lautete der Slogan der Ultras.

  • Sie kritisierten, dass die Stadien nicht wieder komplett für Zuschauer geöffnet worden seien. "Masken, Distanzierung und beschränkte Zahl von Plätzen: Das entspricht nicht unserer Art, den Fußball zu erleben", betonten die Anführer der Ultra-Gruppen. Sie appellierten an die Fans, die Stadien zu boykottieren, wenn diese nicht wieder komplett für Besucher geöffnet werden.
  • Die italienische Regierung hatte am Samstagabend grünes Licht für jeweils 1000 Zuschauer in den Spielen der Serie A in allen 20 Regionen gegeben.
  • Im Oktober will die Regierung aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie entscheiden, ob die Stadien wieder einer größeren Zahl von Zuschauern zugänglich gemacht werden sollen. Dies sagte Sportminister Vincenzo Spadafora.
10:39 Uhr

Klopp erklärt den Thiago-Transfer

Thiago verlässt den FC Bayern und schließt sich dem FC Liverpool an. Der Deal ist durch. Nun kann Trainer Jürgen Klopp auch ganz zufrieden erklären, warum er den Spanier unbedingt im Team haben wollte.

  • "Es ist schwierig, ein Team wie unseres zu verbessern. Selbst wenn wir 300, 400 Millionen Euro investieren könnten, wäre das nicht einfach. Aber in diesem speziellen Fall geht es um einen Spieler, der eine neue Dimension in unser Spiel bringt", schwärmte Klopp.
  • Thiago sei ein "absolut außergewöhnlicher Spieler".
  • "Er hat Fähigkeiten, die sehr selten sind und sehr gut zu uns passen. Deswegen war ich natürlich sehr interessiert an ihm", begründete der Coach die Bemühungen des englischen Meisters.
  • Heute Abend (17.30 im ntv.de-Liveticker) spielt Klopps Liverpool gegen den FC Chelsea. Dann könnten gleich einige Ex-Bundesliga-Profis aufeinandertreffen.
10:14 Uhr

BVB-Boss lobt den FC Bayern überschwänglich

Sportdirektor Michael Zorc will auch nach dem gelungenen Auftakt von Borussia Dortmund nicht öffentlich vom Meistertitel als Saisonziel sprechen. "Wir kriegen keinen Punkt mehr, wenn wir das Ziel ausrufen würden, das haben wir im letzten Jahr gesehen", sagte Zorc im ZDF-"Sportstudio".

  • Der BVB hatte zuvor im Topspiel der Fußball-Bundesliga 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Tabellenführer allerdings ist schon wieder der FC Bayern, der am Freitag den FC Schalke 04 mit 8:0 bezwungen hatte.
  • "Das ist aktuell wahrscheinlich die beste Mannschaft der Welt, das muss man einfach so konstatieren. Das ist der absolute Topfavorit auf den Titel", sagte Zorc. Es sei beeindruckend gewesen, wie die Münchner nach nur kurzer Urlaubspause und wenigen Trainingseinheiten gegen die Schalker "durchmarschiert" seien. "Das ist vorbildhaft für alle anderen, aber nicht jedes Spiel wird so einfach ausgehen", sagte Zorc.
  • Seinem eigenen Team attestierte der 58-Jährige gegen Gladbach eine "ordentliche Mannschaftsleistung" und meinte: "Das war nicht fürchterlich spektakulär, aber es war in Ordnung." Mit Blick auf die Saisonziele sei der BVB zwar sehr ambitioniert, aber die sportlich Verantwortlichen müssten auch realistisch bleiben.
09:21 Uhr

DFB-Star zieht sich bei EM-Quali schwere Knieverletzung zu

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn fällt vorerst verletzt aus. Die Abwehrspielerin des FC Bayern München habe sich im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Mannschaft in Essen gegen Irland eine Außenband- und Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen, teilte der Deutsche Fußball-Bund mit.

  • Gwinn war nach einem Zweikampf zunächst minutenlang am rechten Knie behandelt worden und musste dann in der 35. Minute ausgewechselt werden.
  • Die 21-Jährige werde am Sonntag nach München zurückkehren und soll sich dort weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • Die DFB-Auswahl hatte die Partie gegen Irland 3:0 gewonnen. Am Sonntag macht sie sich auf den Weg nach Podgorica. Dort trifft das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Dienstag (16 Uhr/ARD) in der EM-Qualifikation auf Montenegro.
09:12 Uhr

Theis' Boston holt im NBA-Halbfinale auf

Der deutsche Basketball-Profi Daniel Theis hat sich mit den Boston Celtics im Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga zurückgemeldet. Der NBA-Rekordmeister gewann mit 117:106 gegen die Miami Heat und verkürzte dadurch in der Best-of-Seven-Finalserie der Eastern Conference auf 1:2.

  • In der Nacht vor dem Duell soll Bostons Trainer Brad Stevens nach Informationen des US-Senders ESPN seine Leistungsträger zusammengerufen haben, um nach den beiden Auftaktniederlagen bei einem Meeting Missverständnisse aus der Welt zu räumen. Stevens sagte: "Ich habe meinem Team gesagt, dass das Ergebnis für mich nicht zählt. Es geht mit viel mehr darum, wie wir uns präsentieren."
  • In der dritten Partie passten sowohl das Resultat als auch die Einstellung, die Celtics zeigten sich in allen Bereichen stark verbessert. Zudem brachten sie ihren Vorsprung diesmal über die Zeit. Die Heat hatten dagegen Probleme und trafen nur knapp 39 Prozent ihrer Feldwürfe.
  • Jayson Tatum mit 25 Punkten und 14 Rebounds sowie Jaylen Brown mit 26 Punkten zeigten starke Leistungen. Theis kam in fast 25 Minuten auf acht Punkte und sieben Rebounds.
08:25 Uhr

Werner wechselte auch wegen Löw zu Chelsea

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Der Rat des Bundestrainers ist wichtig.

(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat sich bei seinem Wechsel zum FC Chelsea auch vom Rat von Bundestrainer Joachim Löw leiten lassen. "Der Bundestrainer findet das Projekt, dass Chelsea hier gerade aufbaut, sehr interessant und hat mir darum zu diesem Schritt geraten", sagte der 24-Jährige der "Bild am Sonntag".

  • Er habe Löw in einem Gespräch seine Gedanken zu den möglichen Interessenten für eine Verpflichtung mitgeteilt. Der Bundestrainer habe seine Meinung weitgehend geteilt. Werner war vor der neuen Saison von RB Leipzig zu den Londonern gewechselt. Zuvor hatte er dem Werben von Jürgen Klopp und dem FC Liverpool eine Absage erteilt.
  • "Bei Chelsea habe ich gesehen, dass ich direkt spielen und Stammspieler sein kann. Mit diesem Projekt kann ich wachsen", erklärte Werner seine Entscheidung. Ob Klopp diese Entscheidung verstanden habe, wisse er nicht.
  • "Chelsea mag zwar derzeit noch nicht mit Klubs wie Liverpool und Manchester City auf Augenhöhe seien, aber wenn man die jungen Spieler hier sieht, erkennt man, dass die Entwicklung dahin in den kommenden Jahren absolut möglich ist", sagte der Torjäger.