Dürr verpasst historische Höfl-Riesch-Marke nur knapp
Skirennläuferin Lena Dürr hat ihre dritte Podiumsplatzierung nacheinander knapp verpasst, im Slalom-Weltcup aber erneut vollauf überzeugt. Die 30-Jährige aus Germering, zuletzt zweimal Dritte, fuhr in Killington/USA auf einen guten fünften Rang. Im Schneetreiben in den Green Mountains im Bundesstaat Vermont fehlten Dürr 0,72 Sekunden auf den nächsten Stockerlplatz. Im Ziel zeigte sie die linke Faust, schien aber nicht restlos mit sich zufrieden. Drei Podiumsränge im Slalom-Weltcup in Serie waren aus deutscher Sicht zuletzt Maria Höfl-Riesch 2010/11 gelungen.
"Es war ein Traum zu fahren, das ist ein cooler Hang, es hat wieder so Spaß gemacht. Ich bin froh, dass ich es wieder so umsetzen und Levi bestätigen konnte", sagte Dürr. Alpinchef Wolfgang Maier lobte: "Das war wieder eine absolute Weltklasse-Leistung von dir!" Von Mikaela Shiffrin (USA), die ihren 71. Weltcup-Sieg holte, trennten Dürr 1,55 Sekunden. Für Shiffrin, die auch den insgesamt fünften Slalom in Killington gewann, war es der 46. Sieg in ihrem Spezialgebiet - so viele schaffte in einer Disziplin nur der große Schwede Ingemar Stenmark (Riesenslalom).
Neun von zehn Corona-Tests falsch-positiv: Fehlalarm beim Ski-Weltcup
Der vermeintliche Coronaausbruch bei den alpinen Skirennfahrern am Rande des Weltcups in Lake Louise hat sich nach Angaben des Ski-Weltverbands als falscher Alarm entpuppt. Wie die Fis am Sonntag mitteilte, seien neun der zehn zunächst positiv getesteten Sportler bei einem zweiten PCR-Test negativ getestet worden. Da die einzige tatsächlich infizierte Person kaum Kontakt mit anderen gehabt habe, werde der Weltcup-Tross wie geplant weiterziehen zu den Speedrennen in den USA. In Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado soll schon am Donnerstag auch die in Kanada abgesagte erste Abfahrt nachgeholt werden. Insgesamt stehen auf dem WM-Berg von 2015 vier Rennen an. Fis-Rennchef Markus Waldner hatte vor der Mitteilung in einem ORF-Interview angegeben, dass am Samstagabend rund zehn Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. "Die sind sofort in der Nacht isoliert worden, Kontaktpersonen gecheckt und so weiter", sagte der Südtiroler. Hauptsächlich betroffen sei das US-Team, aber auch andere Nationen. In Lake Louise fand am Wochenende der Speed-Auftakt statt.
Matthäus teilt mächtig gegen Bayerns Rekordeinkauf aus
Gegen Arminia Bielefeld mühte sich der FC Bayern am Samstagabend zu einem knappen 1:0-Arbeitssieg. Gerade Lucas Hernández hat laut Rekordnationalspieler Lothar Matthäus eine ganz schwache Leistung gezeigt. "Hernández hat gestern im Zweikampfverhalten vor allem in der Geschwindigkeit Riesen-Schwierigkeiten gegen Wimmer gehabt. In zwei, drei Aktionen ist er ihm hinterher gelaufen", kritisierte Matthäus bei "Sky90" und stellte klar: "Das darf auf hohem Niveau nicht passieren."
Hernández habe sich zudem auch noch eine Gelbe Karte abgeholt und "ein dummes Foul" gemacht. "Er ist noch nicht hundertprozentig angekommen, wie sich das die Bayern-Bosse vorgestellt haben", urteilte Matthäus. Den Franzosen, für den die Münchner im Sommer 2019 eine Rekordablöse von 80 Millionen Euro an Atlético Madrid gezahlt haben, bezeichnete Matthäus zudem eher als "Mitläufer als jemand, dem man vertrauen kann".
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Alle aufs Podest: Kombinierer lieben Saison-Auftakt
Sehr viel besser hätte die Saison für die deutschen Kombinierer nicht beginnen können. Gleich am Auftaktwochenende feierte das Team von Bundestrainer Hermann Weinbuch einen Dreifacherfolg. Terence Weber siegte am Samstag nach einem Sprung von der Großschanze und einem Langlauf-Rennen über zehn Kilometer überraschend vor Eric Frenzel und Vinzenz Geiger. Dass die Deutschen von der Sprung-Disqualifikation des überragenden Norwegers Jarl Magnus Riiber profitierten, tat der guten Laune keinen Abbruch. Weber eroberte sogar kurzzeitig das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Am Sonntag holte es sich Riiber mit einem Sieg zurück.
Frühform: Geiger und Eisenbichler fliegen aufs Podest
Karl Geiger und Markus Eisenbichler haben erneut ihre starke Form gezeigt und den deutschen Skispringern im vierten Saisonwettkampf die Podestplätze vier und fünf beschert. Der 28 Jahre alte Geiger wurde in Finnland Zweiter hinter dem slowenischen Sieger Anze Lanisek. Eisenbichler belegte Rang drei. Der Oberstdorfer Geiger sprang auf 138 und 142,5 Meter und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Der Japaner Ryoyu Kobayashi, der am Samstag noch gewonnen hatte, durfte wegen eines positiven Corona-Tests nicht antreten. Eisenbichler landete im verschneiten Ruka nach 145 und 135,5 Metern. Aus dem deutschen Team holten auch Stephan Leyhe als Neunter, Andreas Wellinger als Zehnter und Constantin Schmid auf Rang 24 noch Weltcup-Punkte.
Er schrie vor Schmerzen: Unter Tränen wird Neymar vom Platz getragen
Eine offenbar schwere Verletzung von Superstar Neymar hat das erfolgreiche Debüt von Sergio Ramos für Paris St. Germain überschattet. Der Brasilianer knickte beim 3:1 (1:1) bei der AS St. Etienne bei einem Foul von hinten mit dem linken Fuß um, der komplett wegknickte. Er krümmte sich am Boden und schrie vor Schmerzen.
Der 29-Jährige musste unter Tränen vom Platz getragen werden, das Stadion verließ er später auf Krücken. Über die Schwere der Verletzung wurde zunächst nichts bekannt. "Leider gehören diese Rückschläge zum Leben eines Sportlers", schrieb Neymar bei Instagram und versprach: "Ich werde besser und stärker zurückkommen." Der große Pele wünschte gute Genesung und schrieb: "Du wirst diese Herausforderung meistern."
Die Rückkehr der Geisterspiele im Fußball steht an
In Baden-Württemberg hat die Landesregierung in Kürze wieder Geisterspiele im Profifußball angekündigt. Am Montag und Dienstag sollten Beratungen über weitere Corona-Verschärfungen stattfinden, sagte Regierungssprecher Arne Braun. "Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen", sagte Braun weiter. Die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen wurden erst kürzlich beschränkt. Die Vereine dürfen nur die Hälfte ihrer Kapazität nutzen. Die Obergrenze liegt aktuell bei 25.000 Zuschauern. Auch hier gilt, dass Geimpfte und Genesene zusätzlich einen Test brauchen.
In Sachsen ist der Profisport schon zurück hinter verschlossen Türen und auch in den anderen Bundesländern könnte es nun schnell gehen.
Kapitän Gündoğan hält Hammers im Schneetreiben auf Abstand
Auch dank Fußball-Nationalspielers İlkay Gündoğan hat Manchester City sein Premier-League-Heimspiel gegen West Ham United knapp gewonnen. Der englische Fußballmeister setzte sich am Sonntag bei teils starkem Schneetreiben mit 2:1 (1:0) gegen die starken Hammers durch. Auf beiden Seiten fiel ein Tor in den Schlussminuten der Partie. Nach einer guten halben Stunde erzielte Gündoğan (33. Minute) auf dem schneebedeckten Rasen im Etihad-Stadion das Führungstor für die Gastgeber. In der 90. Minute sorgte Fernandinho (90.) für die Entscheidung. West Hams Anschlusstreffer durch Manuel Lanzini (90.+4) kam zu spät. Der Schiedsrichter pfiff die Partie direkt danach ab. Während der ersten Hälfte des Spiels hatte es in Manchester lange stark geschneit. Weil der Platz zwischenzeitlich geräumt werden musste, dauerte die Halbzeitpause mehr als 20 Minuten. Durch den Sieg zog Man City als Tabellenzweiter zunächst nach Punkten mit dem Spitzenreiter FC Chelsea gleich.
Der Dominator ist heiß: Wer soll Friedrich schlagen?
Viertes Rennen, vierter Sieg: Bob-Dominator Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat seinen Triumphzug in der olympischen Saison eindrucksvoll fortgesetzt. Der Rekordweltmeister fuhr einen Tag nach seinem Erfolg im Zweier der Konkurrenz erneut davon und siegte in Innsbruck-Igls im Vierer vor Oskars Kibermanis (Lettland/+0,28 Sekunden) und dem Kanadier Justin Kripps (+0,33). "Wir sind sehr zufrieden, weil wir ein gutes Rennen gemacht haben", sagte Friedrich: "Jetzt geht's nach Altenberg, auf den Streckenwechsel freuen wir uns sehr. Jetzt heißt es, weitere, kleine Schritte nach vorne zu machen." Johannes Lochner (Stuttgart/+0,43), der am Samstag im Zweier den deutschen Doppelsieg komplettiert hatte, rutschte nach Platz zwei im ersten Lauf noch auf Rang sieben ab. Friedrich, für den es der 56. Weltcupsieg war, ist großer Favorit in der Olympia-Saison. Der Sachse ist seit fünf Großereignissen ungeschlagen. Im Vorjahr gewann er neben WM-Gold im Zweier und Vierer zudem alle Weltcup-Rennen bis auf eines, damals hatte Lochner in Innsbruck die Nase vorn gehabt.
Doch kein Karriere-Ende: Superstar feiert PSG-Debüt
Schwer tat sich der französische Fußball-Spitzenklub Paris St. Germain beim lang ersehnten Debüt des spanischen Abwehrrecken Sergio Ramos. PSG mühte sich zu einem 3:1 (1:1) bei der AS St. Etienne, es war der 13. Saisonsieg in der Ligue 1. Paris geriet durch einen Treffer von Denis Bouanga (25.) in Rückstand, Marquinhos (45.+2) gelang auf Vorarbeit von Superstar Lionel Messi der Ausgleich. Angel Di Maria (79.) brachte die Gäste in Führung, ehe Marquinhos (90.) den Doppelpack schnürte und den Endstand besorgte. St. Etienne spielte nach einem Platzverweis (45.) in Unterzahl.
Der 35-jährige Ramos, der im Sommer von Real Madrid zum Ligue-1-Tabellenführer gewechselt war, stand bei der Partie in St. Etienne in der Startelf. Der Innenverteidiger fiel wochenlang mit einer Wadenverletzung aus. "Er ist seit zwei Wochen im Kader und braucht jetzt Spiele, um sich an die neue Liga zu gewöhnen", sagte PSG-Trainer Mauricio Pochettino. Der Welt- und Europameister Ramos war im Sommer im Zuge einer großen Transferoffensive nach Paris gekommen.
"Tiefe Sorge" um Tennisprofi
Im Fall der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai hat der Chef der Damen-Welttour WTA seine "tiefe Sorge" bekräftigt. Steve Simon bezweifelte in einer WTA-Mitteilung erneut, dass es der 36-Jährigen möglich sei, "frei, offen und direkt" zu kommunizieren. Peng Shuai hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Ihr Post wurde bald danach gelöscht. Seither äußerten Sportler, Politiker und Menschenrechtler Sorge um das Wohlergehen der Tennisspielerin.
Der WTA-Chef habe über verschiedene Kanäle Kontakt zu Peng Shuai gesucht, hieß es. Ihre Antworten auf zwei E-Mails seien "klar von anderen beeinflusst" gewesen. Daher habe sich Simon entschieden, ihr so lange keine Mail mehr zu schreiben, bis die Reaktionen wirklich von Peng Shuai kommen würden und nicht zensiert seien. Schon zu Beginn der Affäre hatte der WTA-Chef gedroht, keine Turniere mehr in China ausrichten zu wollen, solange Peng Shuais Sicherheit nicht gewährt sei.
Schnee-Chaos in England: Tottenham-Spiel abgesagt
Wegen heftigen Schneefalls im Nordwesten Englands ist ein Premier-League-Spiel abgesagt worden. Die Partie zwischen dem FC Burnley und Tottenham Hotspur im Stadion Turf Moor könne aufgrund von Sicherheitsbedenken bezüglich des Rasens und der Stadionumgebung nicht stattfinden, teilte Burnley mit. Ein neuer Termin für die Spielansetzung wurde zunächst nicht genannt.
Die Region Lancashire, in der Burnley liegt, war am Wochenende von starken Stürmen und Schneefällen betroffen. Es kam zu Stromausfällen, die Autobahn war zum Teil schneebedeckt und nicht mehrbefahrbar, und Zugverbindungen mussten gestrichen werden.
Biathletin Preuß sprintet auf Platz sieben
Biathletin Franziska Preuß ist beim ersten Weltcup-Sprint der neuen Saison in Östersund auf Platz sieben gelaufen. Die 27-Jährige schoss einmal daneben und verfehlte nach 7,5 Kilometern das Podium um 23,4 Sekunden. Den Sieg beim Heimrennen sicherte sich die fehlerfreie Schwedin Hanna Öberg mit 11,3 Sekunden vor der Französin Anais Chevalier-Bouchet (0 Fehler). Dritte wurde die mit einer Strafrunde belastete Norwegerin Marte Olsbu Röiseland (+ 15,4 Sekunden).
Denise Herrmann (32), die beim Auftakt am Samstag im Einzel Dritte geworden war, musste sich diesmal nach zwei Strafrunden mit Rang 25 (+ 1:22,4 Minuten) begnügen. Herrmann und Preuß knackten aber die Olympia-Norm. Anna Weidel (25) lieferte mit zehn Treffern und Rang 16 wieder ein gutes Ergebnis ab. Sie war die einzige Deutsche, die am Wochenende alle Scheiben abräumte. Läuferisch kann sie aber noch nicht mithalten. Vanessa Voigt (38.), Janina Hettich (40.), Vanessa Hinz (60.) und Juliane Frühwirt (93.) landeten abgeschlagen im Feld.
Werder hat wohl einen neuen Trainer
Ole Werner soll nach übereinstimmenden Medienberichten noch heute als neuer Trainer von Werder Bremen verpflichtet werden. Das berichten der TV-Sender Sky und die "Bild"-Zeitung. Der 33-Jährige war im September als Trainer des Samstagabend-Gegners Holstein Kiel zurückgetreten und in Bremen schnell zum Wunschkandidaten für die Nachfolge von Markus Anfang aufgestiegen. Zuletzt musste Werder mit den Kielern noch über eine Ablösesumme für den Fußballlehrer verhandeln, weil dessen Vertrag bei Holstein noch bis zum Ende dieser Saison läuft. Eine Einigung ist nach Informationen der "Bild" aber mittlerweile erzielt.
Der erst im Sommer verpflichtete Anfang trat nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen eines mutmaßlich gefälschten Impfzertifikates zurück. Das löste bei dem Bundesliga-Absteiger in den vergangenen Tagen ein denkwürdiges Wechselspiel aus. Beim 1:1 gegen Schalke 04 saß zunächst Danijel Zenkovic als Interimscoach auf der Bank. Dessen positiver Coronatest sorgte dafür, dass U19-Trainer Christian Brand am Samstagabend bei der 1:2-Niederlage in Kiel einspringen musste.
Cleverer Dieb: Einlaufkind klaut Liverpool geschickt den Spielball
Was für ein Sprint: Vor der Champions-League-Partie des FC Liverpool gegen den FC Porto am vergangenen Mittwoch hetzt ein kleiner Junge vom Rasen in Richtung Zuschauertribüne - verfolgt von einem Ordner. Im Hintergrund singen die Fans noch ihr "You'll Never Walk Alone", aber der Heranwachsende hat ganz andere Sachen im Kopf. Hastig wirft er einem Liverpool-Anhänger einen Spielball zu, den er mutmaßlich als Einlaufkind vom Platz geklaut hatte. Schnell springt der Junge selbst über die Absperrung zur Tribüne. Der Ordner kommt nicht hinterher und die restlichen Fans verstecken so schnell sowohl Ball als auch Junge, sodass der Sicherheitsmann aufgeben muss. Jubel brandet auf.
Auch Ronaldo im Fokus: Italienische Justiz ermittelt gegen Juventus
Die Turiner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und seine Manager, darunter Klubboss Andrea Agnelli, aufgenommen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen Spielertransfers und mögliche Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen des Klubs.
Der Juve-Sitz in Turin und Büros des Klubs in Mailand wurden am Freitagabend durchsucht. Dabei wurden Unterlagen der Geschäftsführung im Zeitraum zwischen 2019 bis 2021 sichergestellt. Auch die Inhalte des Vertrags mit Superstar Cristiano Ronaldo werden unter die Lupe genommen. Der Portugiese spielte von 2018 bis zum vergangenen Sommer in Turin. Die Ermittlungen laufen auch gegen Vizepräsident Pavel Nedved, den ehemaligem Sportchef Fabio Paratici, der jetzt bei Tottenham Hotspur unter Vertrag steht, und gegen drei weitere Funktionäre. Über die Ermittlungen wurden die Mailänder Börse, da Juve ein börsennotierter Klub ist, sowie der italienische Fußballverband informiert.
In Finnland ist es sogar zu kalt fürs Skifahren
Wegen zu niedriger Temperaturen ist der Start des Weltcup-Verfolgungsrennens der Skilangläuferinnen verschoben worden. Der Wettkampf, der um 10.20 Uhr in Ruka beginnen sollte, startet nun um 11 Uhr. Am Morgen wurden am Weltcuport Temperaturen von weniger als minus 20 Grad Celsius gemessen. Die Jury will die Situation weiter beobachten und über mögliche weitere Verschiebungen informieren. Das Rennen der Männer in der freien Technik ist um 12.30 Uhr angesetzt.
Im 10-Kilometer-Rennen am Samstag hatte die Oberwiesenthalerin Katharina Hennig mit ihrem dritten Platz für eine Überraschung gesorgt. Die 25-Jährige hatte sich im Wettkampf in der klassischen Technik nur der Schwedin Frida Karlsson und Therese Johaug aus Norwegen geschlagen geben müssen.
"Sternstunde": WM-Medaille mit 58 Jahren
Mit 58 Jahren eine WM-Medaille für Luxemburg zu holen - diese Leistung hat bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Houston die unverwüstliche Xia Lian Ni vollbracht. Zusammen mit der genau halb so alten Partnerin Sarah De Nutte zog die in China geborene Ausnahmespielerin am späten Samstagabend ins Halbfinale des Doppel-Wettbewerbs ein.
Nach ihrem 3:0-Sieg gegen Archana Girish Kamath und Manika Batra aus Indien geht es jetzt zwar gegen die chinesischen Topfavoritinnen Wang Manyu und Sun Yingsha. Bronze ist dem Duo aber sicher, da ein dritter Platz bei einer WM nicht extra ausgespielt wird. "Eine Sternstunde im Luxemburger Tischtennis", nennt der nationale Verband FLTT das auf seiner Internetseite.