Jerome Boateng bekommt neuen Coach - und wieder Spiele?
Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Bosz ist nicht mehr Coach des französischen Erstligisten Olympique Lyon. Nach zuletzt nur einem Punkt aus vier Spielen trennte sich der Tabellenachte vom Niederländer und präsentierte als Nachfolger den früheren Nationaltrainer Laurent Blanc. Bosz (58) hatte Lyon im Mai 2021 übernommen und den früheren Serienmeister ins Viertelfinale der Europa League geführt. In der Liga hatte OL allerdings nur Platz acht belegt. In der laufenden Saison war der Klub, bei dem der deutsche 2014er-Weltmeister Jerome Boateng praktisch keine Rolle mehr spielte, verstärkt in die Krise gerutscht. Nachfolger Blanc (56), zuletzt Trainer bei Al-Rayyan SC in Katar, war mit Frankreich als Spieler 1998 Weltmeister geworden und hatte als Coach mit Girondins Bordeaux (1) sowie Paris St. Germain (3) viermal den französischen Meistertitel geholt.
Nächste Pöbel-Attacke: Box-Champion Fury verhöhnt Usyk
Noch immer ist unklar, gegen wen Box-Champion Tyson Fury als nächstes kämpfen wird. Eigentlich hatte er gegen Anthony Joshua kämpfen wollen, doch mitten in den Verhandlungen brach er die Gespräche ab, da sein Gegner eine von ihm gesetzte Deadline hatte verstreichen lassen. Auch ein weiterer Kampf gegen Oleksandr "The Cat" Usyk kam noch nicht zustande. Mittlerweile zieht der Ukrainer in Erwägung, vom Schwer- ins Cruisergewicht zu wechseln. Darauf angesprochen machte sich Fury über seinen letzten Gegner lustig. "Er ist sowieso eher der Snack-Typ, ich würde ihn an den meisten Tagen zum Frühstück essen. (...) Wenn er zurück zum Cruiser- oder Mittelgewicht will, soll er doch. Interessiert mich nicht. Ich habe ihm den Kampf angeboten - wollte er nicht. Ich habe Joshua den Kampf angeboten - wollte er nicht. Also schaue ich nach einem anderen Boxer." Der 34-Jährige habe schließlich nicht sein "ganzes Leben lang Zeit".
Mick Schumacher scherzt über seine erste Formel-1-Führung
Mick Schumacher war bitter enttäuscht. Beim Großen Preis von Japan kam er im verregneten Suzuka nur als 17. ins Ziel. Das selbst gesteckte Ziel, in Japan in die Top Ten zu fahren, wurde damit deutlich verfehlt. Einige Stunden nach Rennende hatte er zumindest seinen Humor wiedergefunden. Der 23-Jährige verwies in einem Instagram-Post auf seinen persönlichen Glanzmoment im Chaos-Rennen. Kurz nach dem Restart wurde der Haas-Pilot nämlich weit nach vorne gespült. So weit, dass er rund 35 Minuten vor dem Rennende sogar zum ersten Mal in seiner bald zweijährigen Formel-1-Karriere als Führender gelistet wurde. "Nicht jeder kann von sich behaupten, dass er ein Rennen angeführt hat. Aber Spaß beiseite, ich wollte mich bei den großartigen Fans bedanken und dem großartigen Gefühl, das sie mir beim Fahren gegeben haben", fügte er seinem Post hinzu. Wegen eines riskanten und unbelohnten Strategiepokers seines Teams mit "falschen" Reifen fiel er aber schnell weit zurück.
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"Das sind die Fakten!": Bobic bezieht Stellung im Ärger um Investor Windhorst
Nach dem Rückkauf-Angebot von Investor Lars Windhorst an Fußball-Bundesligist Hertha BSC gibt sich Sportvorstand Fredi Bobic gelassen. Mit möglichen negativen finanziellen Folgen für den Hauptstadt-Klub rechnet der Ex-Nationalspieler nicht. "Es bricht ja nichts weg von einem Investor. Der Investor hat ja bezahlt. Das sind die Fakten", sagte Bobic dem Streamingdienst DAZN vor dem Spiel gegen den SC Freiburg.
Nach einem Streit bietet Windhorst dem Klub den Rückkauf seiner Mehrheitsanteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA für den ursprünglichen Kaufpreis von 374 Millionen Euro an. In einer Erklärung hatte Windhorst aufgeführt, dass der aktuelle Präsident Kay Bernstein "erkennbar an einer vertrauensvollen und seriösen Zusammenarbeit nicht interessiert" sei. Es gebe keine Basis und keine Perspektive mehr.
Bobic stellte sich klar hinter Bernstein. "Wir gehen geschlossen das Thema auch an und werden das sauber, offen und transparent, wie das unsere Mitglieder und unsere Fans auch verlangen, abarbeiten", sagte der Sportvorstand.
Zum Streit war es gekommen, nachdem Medien berichtet hatten, Windhorst solle über eine israelische Agentur eine Kampagne gegen Bernsteins Vorgänger Werner Gegenbauer veranlasst haben. Der Investor hatte dies als Unsinn von sich gewiesen. Hertha BSC hatte eine Anwaltskanzlei beauftragt, die Vorwürfe zu prüfen.
Heftig kritisiertes Kurzengagement: Ex-HSV-Coach fliegt in Moskau raus
Nach gerade einmal drei Monaten hat sich der russische Fußball-Erstligist Lokomotive Moskau schon wieder von seinem deutschen Trainer Josef Zinnbauer getrennt. Auch Sportdirektor Thomas Zorn werde Lokomotive verlassen, teilte der Klub nach der 0:4-Niederlage gegen den FK Sotschi auf seiner Homepage mit.
Der dreimalige russische Meister steht nach zwölf Spieltagen auf Platz 14 der heimischen Premjer-Liga. Von insgesamt 15 Spielen unter Zinnbauers Führung gewannen die Moskauer lediglich vier. Der 52 Jahre alte Deutsche, der zuvor unter anderem den FC St. Gallen in der Schweiz und die Orlando Pirates in Südafrika gecoacht hatte, hatte das Moskauer Team Anfang Juli inmitten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine übernommen. Dafür war Zinnbauer teils scharf kritisiert worden. Der frühere Mittelfeldspieler hatte in der Saison 2014/2015 in der Bundesliga den Hamburger SV trainiert.
Füchse Berlin schicken THW Kiel mit einer Packung nach Hause
Die Füchse Berlin haben das Spitzenspiel der Handball-Bundesliga gewonnen und Rekordmeister THW Kiel die erste Saisonniederlage zugefügt. Am Sonntag siegten die Berliner vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle nach einer starken Vorstellung überraschend deutlich mit 34:26 (16:10). Damit überholten die noch ungeschlagenen Füchse den THW in der Tabelle. Beste Berliner Werfer waren Mijajlo Marsenic mit neun und Mathias Gidsel mit sechs Toren. Für die Kieler traf Patrick Wiencek sechsmal.
Deutschen Tischtennis-Männern gelingt ein Coup, aber nicht die Sensation
Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat das WM-Endspiel gegen China mit 0:3 verloren. Einen Tag nach ihrem Halbfinal-Sieg gegen Südkorea waren Dang Qiu (Borussia Düsseldorf), Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt) und Kay Stumper (Borussia Düsseldorf) in Chengdu gegen den Gastgeber und Topfavoriten dieser Team-Weltmeisterschaften chancenlos. Doch bereits das Erreichen des Endspiels und damit der Silber-Medaille war ein Überraschungs-Coup.
Der 28 Jahre alte Duda verlor zum Auftakt in 0:3 Sätzen gegen den Weltranglisten-Ersten Fan Zhendong. Einzel-Europameister Dang Qiu gewann beim 1:3 gegen Olympiasieger Ma Long wenigstens den dritten Satz. Dem 19 Jahre alte WM-Debütanten Kay Stumper gelang gegen Mixed-Weltmeister Wang Chuqin auch keine Überraschung mehr (0:3). Die Deutschen hatten im vergangenen Jahr bereits das olympische Finale gegen die Chinesen verloren. Die in Tokio eingesetzten Topspieler Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska waren bei dieser WM jedoch nicht dabei.
China wurde bereits zum zehnten Mal in Serie Mannschafts-Weltmeister. Auch 2018, 2014, 2012 und 2010 hieß der Endspiel-Gegner jeweils Deutschland.
Kurz vor Turnierstart - Katar zählt etliche Baustellen
An allen Ecken und Enden laufen die WM-Vorbereitungen in Katar auf Hochtouren. Auch am eigenen Image wird kräftig gearbeitet. Die Pressefreiheit bleibt jedoch ein großes Problem, wie ein Reporter von ntv selbst erlebt.
"Wenige Bescheuerte": Union-Manager über Pyro-Eklat
Manager Oliver Ruhnert von Union Berlin hat den Fan-Eklat in Malmö scharf verurteilt. "Es sind ganz wenige Bescheuerte, die da mit dem Ziel hingehen, kriminell zu werden", sagte er im Sport1-Doppelpass: "Die müssen entfernt werden."
Zugleich setzte sich Ruhnert für den kontrollierten Einsatz von Pyrotechnik in bestimmten Bereichen als "Teil der Fanszene" ein. "Wer da steht und Pyrotechnik abbrennt, das sind nicht die Verrückten, die mit Feuerwerkskörpern die eigene Mannschaft abschießen", sagte Ruhnert.
"Wir sind dabei, die Dinge aufzuarbeiten", so der 50-Jährige. Es gelte zu rekonstruieren, wer beteiligt war.
Unions erster Sieg in der Europa League am vergangenen Donnerstag bei Malmö FF (1:0) war von heftigen Pyro-Attacken aus dem Gästeblock überschattet worden. Nach rund einer Stunde Spielzeit hatten einige Anhänger mehrere Feuerwerkskörper auf das Feld geschossen, auch aus dem Heimbereich flogen Böller. Die Partie war fast 30 Minuten unterbrochen, auch ein Abbruch stand zur Debatte.
"Haut einen vom Stuhl": Kahn nimmt sich selbst auf die Schippe
Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat am Morgen nach seinem heftigen Wutausbruch ein feines Gespür für soziale Medien bewiesen. Kahn twitterte selbst den längst viral gegangenen Clip, der zeigt, wie er in seinem Sitz zusammensackt und schreiend auf eine Plexiglasbande einschlägt.
"Dieses Ergebnis haut einen doch vom Stuhl …", schrieb der Bayern-Boss dazu selbstironisch. Sekunden vor der Szene, die an Kahns Eruptionen zu Spielerzeiten erinnerte, hatte Anthony Modeste für Borussia Dortmund in der fünften Minute des Bundesliga-Topspiels das Tor zum Endstand von 2:2 (0:1) erzielt. Kahn wurde fuchsteufelswild.
Das Video verbreitete sich besonders bei Twitter Hunderttausendfach. Hunderte Memes entstanden, vor allem über vermeintlich ähnlichen Ärger in Alltagssituationen. Kahn sei "wie der Comic-Bösewicht, dessen Pläne am Ende doch noch durchkreuzt wurden", schrieb ein User.
Genesen und bereit für CL: Müller mischt wieder bei Bayern mit
Thomas Müller ist nach seiner Corona-Infektion im Mannschaftstraining des FC Bayern München zurück. Nachdem der 33-Jährige wegen Krankheitssymptomen den Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund (2:2) verpasst hatte, sah der Offensivspieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters die Teamkollegen heute auf dem Rasen wieder.
Am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) am vierten Gruppenspieltag der Champions League in Pilsen dürfte Müller wieder zum Kader zählen. Wegen der Corona-Infektion hatte Müller vor dem Dortmund-Spiel auch das 5:0 gegen Viktoria Pilsen verpasst.
Griff ins Gesicht? Eintracht-Zoff hat Nachspiel
Der Streit zwischen Torhüter Kevin Trapp und seinem Kollegen Tuta bei der 0:3-Niederlage von Eintracht Frankfurt in Bochum hat für den brasilianischen Verteidiger ein Nachspiel. "Ich weiß nicht, was da los war", sagte Trainer Oliver Glasner nach der Bundesliga-Partie bei Sky. "Das werden wir auf jeden Fall intern ansprechen."
Trapp hatte sich in der 70. Minute den unsicher wirkenden Tuta geschnappt und auf ihn eingeredet. Der 23-Jährige riss sich aber los und auf Fernsehbildern sah es so aus, als ob er seinem Torhüter ins Gesicht langen will. Bei einer Spielunterbrechung kurz darauf umarmten sich die beiden Streithähne, Tuta sah dann aber beim 0:1 durch Philipp Hofmann schlecht aus.
Er werde mit Trapp und Tuta sprechen. "Da wird es deutliche Worte geben", sagte Glasner und nahm den Nationalkeeper in Schutz: "Es ist gut, wenn Kevin die Jungs auch mal rüffelt, wenn irgendetwas nicht passt. Ganz wichtig ist auch, dass man sich von erfahrenen Spielern auch mal etwas sagen lässt."
"Kein Kommentar": Torwart gibt erstaunliches Interview
Keine Antwort ist auch eine Antwort - unter diesem Motto hat Torwart Daniel Batz vom 1. FC Saarbrücken ein bemerkenswertes Interview gegeben. Der 31-Jährige war nach der 0:1-Niederlage seiner Mannschaft am Samstag im Südwest-Duell der 3. Fußball-Liga beim SV Waldhof Mannheim sichtlich angefressen. "Kein Kommentar!", sagte Batz auf die Frage des übertragenden Senders MagentaSport nach dem Auftreten seines Teams.
"Kein Kommentar!", lautete auch seine Antwort auf die Frage, warum Saarbrücken die Derby-Atmosphäre nicht nutzen konnte. "Viel Kommentare werden wir jetzt nicht von Ihnen bekommen, meinte der fragende Reporter daraufhin und wollte noch wissen, wie das Ganze nun aufgearbeitet wird. "Das kann ich nicht beantworten", erklärte Batz daraufhin zur Abwechslung und verzog keine Miene.
Nach Horrorbildern von Tagovailoa: NFL verschärft Verletzungsprotokoll
Nach der viel diskutierten Verletzung von Quarterback Tua Tagovailoa wird die Football-Profiliga NFL ihr "concussion protocol" verschärfen. Sollte ein Spieler während einer Partie Probleme mit dem Gleichgewicht, der Koordination und/oder dem Sprechen haben, darf er nicht wieder aufs Feld zurückkehren, sondern muss das Protokoll durchlaufen, teilte die Liga mit.
Tagovailoa, Quarterback der Miami Dolphins, war im Spiel gegen die Buffalo Bills nach einem harten Hit sichtlich anschlagen und strauchelte - spielte aber trotzdem weiter. Dies wäre mit dem angepassten Protokoll nicht möglich gewesen.
Die Dolphins aber teilten nach dem Sieg gegen die Bills mit, ihr Quarterback habe eine "Rückenverletzung" erlitten und setzten Tagovailoa auch in der folgenden Partie gegen die Cincinnati Bengals ein. Dort stürzte er krachend auf den Hinterkopf, erlitt eine Gehirnerschütterung und fällt vorerst verletzt aus.
Die Bilder, wie Tagovailoa mit verkrampften Fingern flach auf dem Rücken lag, gingen um die Welt.
Bellingham besorgt sich Telefonnummer nach Fuß am Kopf: Gehirnerschütterung bei Davis?
Mittelfeldspieler Jude Bellingham von Borussia Dortmund will sich bei Alphonso Davies vom FC Bayern für seinen unfreiwilligen Kopftreffer im Liga-Topspiel entschuldigen. Er habe sich die Nummer besorgt, "und ich will ihm eine Nachricht schicken, um mich zu entschuldigen", sagte der 19-Jährige nach dem 2:2 gegen die Münchner: "Sein Kopf war zwar etwas tief, aber ich habe ihn getroffen. Jeder, der mich kennt, weiß: Ich gehe in Zweikämpfe, aber ich will nie jemanden verletzen."
Der früh verwarnte Bellingham hatte Davies kurz vor der Pause mit dem Fuß im Gesicht getroffen. Der Außenverteidiger war daraufhin ausgewechselt und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht worden. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann sagte nach dem Spiel, das sei ein Platzverweis gewesen, "und zwar ein lupenreiner".
Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte die Aktion als unabsichtlich bewertet und weiterlaufen lassen. "In der Szene hat mir die letzte Überzeugung gefehlt, da auf Gelb-Rot zu gehen und so ein Spiel zu entscheiden", sagte der Referee und merkte an, dass die erste Verwarnung gegen Bellingham eine "Kann-Gelbe-Karte" gewesen sei. "Ich kann jeden verstehen, der die Szene anders auslegt. Es gibt Situationen, die sind nicht schwarz und weiß", ergänzte Aytekin.
Rote Flagge in zweiter Runde: Regen, wenig Sicht - mehrere Crashs
Der Große Preis von Japan in Suzuka ist in der dritten von 53 Runden unterbrochen worden. Auf regennasser Strecke ist es zu Rennbeginn zu turbulenten Szenen gekommen, unter anderem flog Carlos Sainz im Ferrari heftig ab, der Spanier konnte seinen Rennwagen aus eigener Kraft verlassen. Allerdings sind längere Aufräumarbeiten vonnöten.
In Suzuka regnet es ausdauernd, für den Nachmittag werden allerdings noch stärkere Niederschläge erwartet. Wann das Rennen fortgesetzt wird, steht noch nicht fest.
Sebastian Vettel wurde in Runde eins von Fernando Alonso abgedrängt, kann aber weiterfahren. Pierre Gasly ist nach nur wenigen Metern mit einer Werbebande auf dem Frontflügel unterwegs, die sich verhakt hat. Alex Albon hat offenbar einen Getriebeschaden.
Die Bilder aus den On-Bord-Kameras zeigen: Die Fahrer sehen quasi nichts, so sehr peitscht der Regen von der Piste hoch. Die Strecke ist komplett nass und es soll weiter regnen. Das Rennen soll in circa 20 Minuten neu gestartet werden.
Max Verstappen, der in Suzuka seinen zweiten WM-Titel perfekt machen kann, verteidigte seine Führung beim Start erfolgreich. Hinter dem Niederländer liegen seine WM-Verfolger Charles Leclerc und sein mexikanischer Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez.
Mick Schumacher kämpfte sich nach gutem Start in seinem Haas von Platz 15 auf Rang zehn nach vorne.
"Schnell in die Puschen kommen": Fauchender Kahn geht viral
Oliver Kahn sackte schreiend in seinem Sitz zusammen, dann schlug er mit den Händen fuchsteufelswild auf die Plexiglasbande ein. In der Sekunde des Dortmunder Ausgleichs durch Anthony Modeste (90.+5) erinnerte der Vorstandschef von Bayern München in seiner Wut wieder an den unbändig fauchenden Vulkan von früher. In den sozialen Medien ging die Szene sofort viral.
"Wir müssen das Spiel vorher schon längst entschieden haben", sagte Kahn nach dem 2:2 (1:0) im Bundesliga-Topspiel beim BVB am Samstagabend. "Im Grunde waren die Borussen ziemlich tot." Er forderte: "Wir müssen jetzt schnell in die Puschen kommen. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Mannschaften über uns immer unentschieden spielen oder verlieren."