Intensivstation: Nachwuchs-Radprofi nach Horrorsturz mit Hubschrauber abtransportiert
Der spanische Nachwuchs-Radprofi Jaume Guardeno muss nach einem schweren Trainingsunfall auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden. Das teilte sein Team Caja Rural-RGA mit.
Nach dem Vorfall am Dienstag wurde der 23-Jährige "mit dem Hubschrauber ins Tauli-Krankenhaus in Sabadell geflogen, wo er mit schweren Verletzungen weiterhin auf der Intensivstation liegt", schrieb Caja Rural-RGA, das bei der kommenden Tour de France als Gastteam dabei sein wird. Die Mannschaft sicherte ihrem Fahrer ihre "volle Unterstützung" zu. Laut spanischen Medienberichten soll Guardeno, der noch in der vergangenen Woche an der Katalonien-Rundfahrt teilgenommen hatte, heftig mit einem Fahrzeug zusammengestoßen sein und ein Schädelhirntrauma erlitten haben.
Tor-Feldzug bis WM? BVB schon einmal Opfer von "König Deniz"
Mit seinem Hattrick gegen Borussia Dortmund im Bundesliga-Hinspiel startet Deniz Undav einen unfassbaren Lauf - seither kommen in der Liga zwölf weitere Tore hinzu. Der "König von Stuttgart" wird zuletzt im DFB-Kreis viel diskutiert. Kann es sich Deutschland leisten, auf diese Treffer zu verzichten?
Bundesliga-Coach mit versteckter Spitze gegen Nagelsmann?
Eigentlich wollte Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund nichts mehr zur vieldiskutierten Rolle seines Stürmers Deniz Undav in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sagen. Er tat es doch. Bei den Länderspielen des DFB-Teams in der Schweiz (4:3) und im Neckarstadion gegen Ghana (2:1) habe er "einen Deniz gesehen, der genau das macht, was er auch bei uns macht - Tore, wichtige Tore", darunter "ein spielentscheidendes Tor. Das sind doch alles sehr positive Sachen", sagte Hoeneß.
Eine versteckte Spitze gegen Julian Nagelsmann? Der Bundestrainer hatte sich auffallend kritisch über den DFB-Matchwinner geäußert. Bis zu seinem Tor habe Undav kein gutes Spiel gemacht, monierte Nagelsmann. Er hinterfragte zudem, ob der Stürmer sein Tor auch geschossen hätte, "wenn er vorher schon 70 Minuten in den Knochen hat". Mit dieser Aussage unterstrich Nagelsmann, dass er für den derzeit besten deutschen Bundesliga-Schützen bei der WM lediglich eine Joker-Rolle sieht. Entsprechende "Rollengespräche" hatte der Bundestrainer mit seinen WM-Anwärter zuletzt geführt.
Undav sagte nach seinem Siegtor gegen Ghana, dass er seine Rolle womöglich ja noch "verändern" könne. Für den DFB-Coach offenbar ein zu flotter Spruch, Nagelsmann kritisierte auch noch den Interview-Auftritt des 29-Jährigen.
Truppenarzt verschrieb Hustensaft: Deutsche Olympiasiegerin 18 Monate gesperrt
Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl ist nach ihrem positiven Dopingtest für 18 Monate gesperrt worden. Da Carl bereits seit dem 26. Mai 2025 vorläufig suspendiert war und die Zeit angerechnet wird, endet die Sperre am 25. November.
Die 30-Jährige, die wegen der Sperre bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo und Mailand zusehen musste, könnte somit zur WM-Saison 2026/27 wieder einsteigen. Alle Wettkampfergebnisse, die Carl vom 26. März 2025 bis zum 26. Mai 2025 erzielt hatte, wurden "einschließlich der Aberkennung von Medaillen, Punkten und Preisen" annulliert.
Carl war am Ende der Saison 2024/25, die sie auf Platz zwei des Gesamtweltcups abgeschlossen hatte, bei einer Probe im Rahmen der Militär-WM positiv auf den Wirkstoff Clenbuterol getestet worden. Wie Carl und der Deutsche Skiverband anführten, sei der Wirkstoff in einem Hustensaft enthalten gewesen, welcher der Athletin von einem Truppenarzt verabreicht worden war. Carl habe dem Arzt vertraut, es habe daher keine Täuschungsabsicht gegeben.
Carl hatte bei Olympia 2022 in Peking Gold im Teamsprint mit Katharina Hennig (heute Hennig Dotzler) gewonnen. Mit der Staffel holte sie Silber.
"Hat die Verlängerung verdient, aber ...": Barça-Boss spricht über Flicks Zukunft
Die Gespräche zwischen Trainer Hansi Flick und dem FC Barcelona über eine Verlängerung der Zusammenarbeit werden erst nach dem Ende der laufenden Saison stattfinden. Der frühere Bundestrainer wolle über einen neuen Vertrag "in Ruhe sprechen", er sehe keinen Grund, dies vorzeitig zu tun, berichtete Präsident Joan Laporta in einem Interview mit dem Portal MónEsport.
Flicks Vertrag läuft bis zum Sommer 2027, geplant ist die Verlängerung um ein weiteres Jahr. "Er ist ein sehr ehrlicher und professioneller Mensch", sagte Laporta, "ich denke, er hat sich die Vertragsverlängerung verdient, aber er analysiert die Situation lieber erst am Ende der Saison und entscheidet dann, wie es weitergeht. Wenn wir ein weiteres Jahr bekommen, hat er die Verlängerung schon in der Tasche."
Nach Meinung von Laporta lehnt Flick eine Verlängerung über 2028 hinaus ab - aus Sorge, "dass jemand denken könnte, er würde sich auf seinen langfristigen Vertrag verlassen" und ihm demzufolge Selbstzufriedenheit unterstellen. "Und das will er auf keinen Fall."
Möglicher Transfer von El Mala hält 1. FC Köln auf Trab
Dass Shootingstar Said El Mala den 1. FC Köln im Sommer verlässt, wird immer wahrscheinlicher. Der 19-Jährige steht bei mehreren Premier-League-Klubs auf dem Zettel. Wie der "Kicker" berichtet, buhlen vor allem Brighton & Hove Albion, Newcastle United, der FC Brentford und der FC Chelsea konkret um El Mala. Speziell Brighton soll besonders interessiert an dem Stürmer sein und bereits erste Offerten platziert haben.
Ein möglicher Trumpf der "Seagulls" könnte im Sommer noch werden, dass sie offenbar auch El Malas Bruder Malek verpflichten wollen. Zudem reizt den Youngster laut übereinstimmenden Medienberichten die Aussicht, unter Trainer Fabian Hürzeler zu spielen. Hier gibt es mittlerweile aber große Unsicherheiten, denn Hürzeler wird selbst mit einem Wechsel unter anderem zu Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht.
Der 1. FC Köln soll hat den geforderten Preis für sein Offensivtalent deutlich nach oben geschraubt haben. Rund 50 Millionen Euro schwer soll das neue Preisschild sein. Und die Verantwortlichen spielen bewusst auf Zeit, um im Transferpoker das Maximum herauszuholen. Ein schneller Verkauf kommt nur infrage, wenn ein Angebot deutlich über dieser Marke liegt.
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Starke Leistungen, viel Ärger: Umstrittener NFL-Star geht in Entzugsklinik
Der umstrittene Footballprofi Puka Nacua sucht eine Entzugsklinik auf. Der Star-Receiver des NFL-Teams Los Angeles Rams habe sich freiwillig "in eine private Einrichtung begeben, um sich auf seine Gesundheit, seine persönliche Weiterentwicklung und seine allgemeine Entfaltung zu konzentrieren", teilte der Anwalt Nacuas der Nachrichtenagentur AFP mit.
Nacua hatte in der abgelaufenen Spielzeit starke Leistungen gezeigt. Er führte die NFL mit 129 Receptions an - zudem schaffte er 1715 Yards. Mit den Rams kam er bis ins Playoff-Halbfinale. Der 24-Jährige sorgte aber auch für Kontroversen abseits des Spielfelds.
Im Dezember bat Nacua um Entschuldigung, nachdem er während eines Livestream-Auftritts eine antisemitische Geste gezeigt hatte. Im März reichte eine Frau Klage gegen Nacua ein und behauptete, er habe eine antisemitische Äußerung getätigt und sie im Verlaufe der Silvesternacht in Los Angeles gebissen. Sein Anwalt erklärte, Nacua weise den Vorwurf des Antisemitismus zurück, bezeichne ihn als "offensichtliche Lüge" und beschreibe den Biss als "Rangelei".
Tod im Hotel: Einstiger Handball-Star Eduard Kokscharow stirbt mit 50 Jahren
Der frühere russische Handball-Star Eduard Kokscharow ist tot. Der Olympiasieger von 2000 starb im Alter von 50 Jahren, teilte sein Klub Meschkow Brest mit. Angaben zur Todesursache machte der belarussische Verein zunächst nicht. Medienberichten zufolge wurde Kokscharow tot in einem Hotelzimmer gefunden.
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Kokscharow gehörte über viele Jahre zu den prägenden Figuren im internationalen Handball und zu den besten Linksaußen der Welt. Mit der russischen Nationalmannschaft gewann er 1997 den Weltmeistertitel sowie 2000 in Sydney olympisches Gold. Zudem holte er bei den Spielen 2004 in Athen Bronze sowie Silber bei der WM 1999 und der EM 2000. Er wurde mehrfach in das Allstar-Team von Turnieren gewählt. Der in Krasnodar geborene Kokscharow bestritt für Russland mehr als 200 Länderspiele und erzielte über 1000 Tore.
Folge des Autounfalls: Golfstar Tiger Woods wird nicht Ryder-Cup-Kapitän
Golfstar Tiger Woods wird nach seinem Autounfall und seiner angekündigten Auszeit nicht als Kapitän des US-Teams beim Ryder Cup 2027 fungieren. "Wir loben Tiger dafür, dass er seiner langfristigen Gesundheit Vorrang einräumt, und respektieren zutiefst den Mut, der nötig ist, um eine solche persönliche Entscheidung zu treffen", hieß es in einer Stellungnahme der PGA.
Am Mittwoch entschied ein Richter in Florida zudem, dass der 50-Jährige die USA für eine "umfassende stationäre Behandlung" verlassen darf. Den Antrag auf Ausreise hatte Woods' Anwalt Douglas Duncan beim Bezirksgericht von Martin County eingereicht, er verwies dabei auf die dringende Notwendigkeit eines "intensiven, hochgradig individuellen und medizinisch integrierten Programms" für seinen Mandanten. Zudem betonte er Woods' Bedürfnis nach Privatsphäre vor den Medien und der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Am Freitag war Woods wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer sowie wegen der Verweigerung eines Urintests angeklagt worden. Der Gewinner von 15 Major-Turnieren war mit seinem Wagen an seinem Wohnort Jupiter Island verunglückt und danach festgenommen worden. Einen Atemalkoholtest hatte Woods an der Unfallstelle bestanden, die Überprüfung seines Urins lehnte er jedoch ab.
"Ich bin überzeugt": Becker verkündet große Prognose für Zverev
Mit aggressivem Tennis zum Grand-Slam-Titel? Für Boris Becker ist Alexander Zverev dank seiner neu gewonnenen Stärken auf dem Weg zum ganz großen Coup. "Mir geht das Herz auf: Er spielt offensiv. Er steht im Feld. Er geht ans Netz. Er spielt mal Serve-and-Volley. So kann ein Sascha Zverev, mit dieser Spielweise und Einstellung, auch bald ein Grand-Slam-Turnier gewinnen. Ich bin überzeugt", sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit der früheren Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic: "Er muss nur weitermachen."
Zverev hat einen ziemlich ordentlichen Saisonstart hingelegt und war bei den Masters in Indian Wells und Miami zuletzt jeweils im Halbfinale am späteren Turniersieger Jannik Sinner aus Italien gescheitert. Dennoch überzeugte der Weltranglistendritte phasenweise mit seinen neuen Offensivqualitäten, in den entscheidenden Momenten eines Matches will er nicht mehr in Passivität verfallen und auch immer wieder mit der Vorhand attackieren.
Becker findet die Entscheidung für den aggressiveren Spielstil "mutig, weil er wird jetzt 29. Die erste Hälfte seiner Karriere ist vorbei. Die meisten legen sich dann zurück", sagte Becker. Der sechsmalige Major-Sieger fügte an: "Er versucht noch mal etwas Neues. Und ich bin so froh, dass er das eben jetzt realisiert hat." So sei es eine "Frage der Zeit", sagte Becker, bis Zverev "ein ganz großes Turnier gewinnt."
Deutsche Curler gehen unter - und erleben WM-Enttäuschung
Die deutschen Curler sind bei der WM in den USA vorzeitig ausgeschieden. Die vierte Niederlage in Serie besiegelte das Verpassen der Playoffs schon vor dem abschließenden Vorrundenspiel in Ogden/Utah. Gegen Schweden war die Auswahl um Skip Marc Muskatewitz beim 3:8 abermals chancenlos.
Zuletzt hatte Deutschland bereits gegen Titelverteidiger Schottland (4:10), die Schweiz (6:7) und Japan (4:10) verloren. Mit nun insgesamt sechs Niederlagen und vier Siegen liegt das deutsche Team auf Rang acht der Tabelle und kann die Entscheidungsspiele nicht mehr erreichen. Das abschließende Spiel gegen Italien heute (14 Uhr MESZ) hat keinen sportlichen Wert mehr.
Die Playoffs um die Teilnahme am Halbfinale waren das erklärte Ziel der Deutschen gewesen. Die besten beiden Mannschaften der Round Robin ziehen direkt in die Vorschlussrunde ein, die Teams auf den Plätzen drei bis sechs spielen in Playoff-Duellen um zwei weitere Tickets.
Nach Horrorfoul im Skandalspiel: DEL zieht Ex-Nationalspieler lange aus dem Verkehr
Nach seinem brutalen Foul im Playoff-Viertelfinale ist Eishockey-Nationalspieler Fabio Wagner für 14 Spiele gesperrt worden. Zuvor hatte Wagner sich entschuldigt. Es tue ihm "aufrichtig leid", es sei "ein Fehler von mir" gewesen, er trage "die volle Verantwortung für mein Handeln", sagte der Verteidiger von Red Bull München in einem Instagram-Video und wünschte dem Ingolstädter Edwin Tropmann "gute Besserung".
Olympia-Teilnehmer Wagner hatte Tropmann bei der Münchner 2:7-Niederlage am Dienstag beim ERC Ingolstadt mit einem Check gegen den Kopf mitten auf dem Eis niedergestreckt. Der 20-Jährige war bewusstlos und musste nach minutenlanger Behandlung auf der Trage aus der Halle zum Krankenwagen gebracht werden. Laut ERC erlitt er eine Kopf- und Nackenverletzung und bleibt für weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Noch in der Nacht meldete sich Tropmann auf Instagram und bedankte sich für die "vielen lieben Genesungswünsche".
Die Sperre von Wagner gilt mindestens bis zum 8. Mai, sodass er bis zum Ende der diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft nicht mehr zum Einsatz kommen darf. Zudem erhält der Spieler eine Geldstrafe, wie die DEL weiter mitteilte.