Milliarden-Liga feuert sechsten Coach binnen einer Woche
Nach vier Jahren ist für Headcoach Mike McDaniel bei den Miami Dolphins aus der National Football League (NFL) Schluss. Die Franchise zog die Konsequenzen aus einer enttäuschenden Saison mit nur sieben Siegen und trennte sich vom 42-Jährigen.
"Nach sorgfältiger Prüfung und ausführlichen Gesprächen seit Saisonende habe ich entschieden, dass unsere Organisation eine umfassende Veränderung benötigt", sagte Klub-Eigentümer Stephen Ross. Er habe McDaniel am Morgen über die Trennung informiert. McDaniel hatte den Posten zur Saison 2022/23 übernommen. Zweimal zog das Team unter seiner Regie in die Play-offs ein (22/23, 23/24), es kam jeweils das Aus in der Wildcard-Runde. Seit dem vergangenen Wochenende ist McDaniel bereits der sechste NFL-Headcoach, der gehen muss. Zuvor hatten die Arizona Cardinals, Las Vegas Raiders, Cleveland Browns, Atlanta Falcons und Baltimore Ravens ihre Cheftrainer gefeuert.
Pauli-Trainer spricht zu Schnee-Chaos-Spiel
Durch die Wetterlage in Hamburg mit weiter phasenweise heftigen Schneefällen ist das Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig gefährdet. Cheftrainer Alexander Blessin stellt sich und seine Mannschaft dennoch darauf ein, am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Millerntor-Stadion gegen das Top-Team in Sachsen zu spielen.
"Wir gehen davon aus, dass das Spiel stattfindet. Wir wollen spielen, und deswegen gibt es da auch überhaupt keine Fragezeichen", meinte der 52-Jährige bei der Spieltags-Pressekonferenz vor der Fortsetzung der Fußball-Saison nach der Weihnachtspause. Er und seine Spieler bereiteten sich entsprechend vor. Blessin hat auch kein Alternativprogramm für den Fall der Absage. "Für uns gibt es keinen Plan B." Einfach war die Vorbereitung unter den Witterungsbedingungen nicht. "Wir haben immer geguckt, welche Zeitfenster wir haben, um vielleicht mal nicht im Schneefall zu trainieren", berichtete der Cheftrainer von der Übungseinheit zwei Tage vor dem Spiel. Trotz der Arbeit der Greenkeeper und der Rasenheizung sei es schwierig gewesen.
Prank oder echt? Tennis-Welt rätselt über bizarren Auftritt
Einen solchen Tennis-Auftritt hat man auf diesem Niveau wohl selten gesehen. Die Ägypterin Hajar Abdelkader trat am Mittwoch in der ersten Runde des ITF-Turniers in Nairobi an. Immerhin die dritthöchste Turnierklasse nach WTA und WTA Challenger Series. Den Platz erhielt Abdelkader dank einer Einladung der Organisatoren.
Ihr Spielniveau berechtige sie dazu eher weniger. So muss ihr die deutsche Gegenspielerin Lorena Schädel (Weltranglistenplatz 1026) offenbar immer wieder zeigen, von wo sie nun aufschlagen soll. Insgesamt 20 Doppelfehler kommen zusammen. Generell hat sie augenscheinlich Probleme mit den Basics, kann kaum Bälle zurückspielen. Die Ägypterin zieht schnell mit 0:6 und 0:6 den Kürzeren. Der kenianische Verband hat inzwischen eingestanden, dass er einen Fehler gemacht hat: "Diese Wildcard hätte nicht vergeben werden dürfen", erklärte der Verband. Die Tennisspielerin hatte demnach "einen ordnungsgemäßen Antrag gestellt" und "in letzter Minute" sei ein Platz in der Endrunde frei geworden, nachdem eine Spielerin abgesagt hatte. Nach Angaben des Verbandes war Abdelkader die einzige andere Spielerin, die um eine Einladung gebeten hatte.
Gehirnerschütterung aus dem März zwingt Gold-Kandidatin zur Olympia-Absage
Frankreich muss bei den Winterspielen in Mailand auf eine seiner größten Medaillenhoffnungen verzichten. Die Freestyle-Skifahrerin Tess Ledeux verpasst Olympia aufgrund der anhaltenden Folgen einer Gehirnerschütterung.
"Der Zeitraum ist etwas zu kurz, die Risiken sind zu hoch. Ich werde diese Saison aussetzen, um mich vollständig zu erholen", sagte sie am Donnerstag. Ledeux hatte sich die Kopfverletzung bei einem Sturz beim Weltcup-Finale im März 2025 in Tignes zugezogen. In der Folge klagte sie monatelang über Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel. "Ich habe noch mit einigen Nachwirkungen zu kämpfen", sagte sie jetzt.
Die 24-Jährige zählt seit Jahren zu den Besten ihres Fachs. Bei den Winterspielen 2022 in Peking gewann sie Silber im Big Air. In dieser Disziplin holte sie 2019 und 2023 auch WM-Gold. Ihren ersten von drei Weltmeistertiteln gewann sie 2017 im Slopestyle als 15-Jährige. Auch bei den X-Games stand sie mehrmals ganz oben auf dem Podium, im Weltcup gewann sie bei 28 Starts 13-mal.
Zwei Freunde tot, er hat überlebt: Box-Superstar spricht über verheerenden Unfall
Nach dem verheerenden Verkehrsunfall hat der britische Boxstar Anthony Joshua seine zwei gestorbenen Freunde und Teamkollegen gewürdigt. "Es ist zu 100 Prozent schwer für mich, aber ich weiß, dass es für ihre Eltern noch schwerer ist", schrieb der 36-Jährige in einem Beitrag auf Instagram. "Ich habe gar nicht bemerkt, wie besonders sie sind. Ich bin einfach mit ihnen spazieren gegangen und habe Witze mit ihnen gemacht, ohne zu wissen, dass Gott mich in die Gegenwart großartiger Menschen gestellt hat", schrieb er weiter.
Bei dem Verkehrsunfall in der vergangenen Woche waren die zwei Freunde des Ex-Schwergewichtsweltmeisters Joshua ums Leben gekommen. Einer der Menschen war sein Personal-Trainer, der andere ein weiterer Betreuer. Joshua selbst überstand das Unglück in Nigeria mit leichten Verletzungen und wurde nach kurzer Behandlungsdauer aus dem Krankenhaus entlassen.
Nach dem schweren Unfall war gegen den Fahrer des Fahrzeugs Anklage erhoben worden. Nach Angaben der Polizei des Bundesstaates Ogun muss sich der Fahrer wegen insgesamt vier Vorwürfen vor Gericht verantworten, unter anderem wegen gefährlicher Fahrweise und Herbeiführen eines tödlichen Unfalls.
Deutsche Skispringer reisen nur mit Rumpfteam
Die deutschen Top-Skispringer Felix Hoffmann und Philipp Raimund verzichten gesundheitlich angeschlagen auf einen Start beim Weltcup in Zakopane am Wochenende. Im ersten Wettkampf nach der Vierschanzentournee gehen somit nur die Sorgenkinder Andreas Wellinger und Karl Geiger sowie Pius Paschke für den Deutschen Skiverband (DSV) an den Start.
Hoffmann hatte zuletzt über Knieprobleme geklagt, Raimund ist stark erkältet. Eine Untersuchung bei Hoffmann, der die Tournee als bester DSV-Adler auf Rang sechs abgeschlossen hatte, ergab immerhin keine strukturellen Schäden. "Die auftretenden Schmerzen werden wie bereits von unserem medizinischen Stab vermutet von einer Reizung verursacht", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher.
Sieg nach 3:5-Rückstand: Deutsche Darts-Überraschung schnappt sich Tourcard
Der deutsche Dartsspieler Arno Merk hat den Schwung seines WM-Debüts mitgenommen und sich bei der Q-School des Weltverbands PDC mit starken Nerven die Tourcard gesichert. Der 33-Jährige aus Peine besiegte im entscheidenden Match in Kalkar den Niederländer Jeffrey Sparidaans nach einem zwischenzeitlichen 3:5-Rückstand mit 6:5.
Für Merk ist es ein nächster großer Schritt nach seiner WM-Premiere im Dezember. Dort hatte er mit Siegen gegen Kim Huybrechts (Belgien) und Ex-Weltmeister Peter Wright (Schottland) für Aufsehen gesorgt, bevor er in Runde drei gegen den dreimaligen WM-Champion Michael van Gerwen (Niederlande) ausgeschieden war. Als einer von zwei Tagessiegern sicherte sich Merk eine von 29 Tourkarten, die bei der Q-School vergeben werden. In der europäischen Final Stage treten 126 Spieler an, darunter 29 Deutsche, zahlreiche Ex-Profis und aufstrebende Talente. Parallel dazu findet im englischen Milton Keynes die britische Q-School statt, bei der ebenfalls Tourkarten für die PDC Pro Tour vergeben werden.
Olympiasiegerin muss bittere Absage mitteilen
Prominenter Ausfall für die Australian Open: Die chinesische Olympiasiegerin Zheng Qinwen hat ihre Teilnahme am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab 18. Januar) abgesagt. "Diese Entscheidung zu treffen, war unglaublich schwer für mich. Melbourne ist mein Glücksort, an dem ich mein erstes Grand-Slam-Match gewonnen habe und an dem ich meine besten Erfahrungen gemacht habe", teilte die 23-Jährige mit. Insgesamt verlaufe ihre Reha aber positiv.
Die einstige Weltranglistenvierte hatte sich wegen anhaltender Probleme am Ellbogen operieren lassen. Auch die US Open hatte sie schon verpasst.
Eintracht Frankfurt wechselt schon wieder den Torhüter
Kaua Santos kehrt beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ins Tor zurück. Das verkündete Trainer Dino Toppmöller vor dem Auftakt ins neue Jahr gegen Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1, Sky und im Liveticker bei ntv.de). "Er ist in den letzten Wochen und Monaten in einer körperlichen und mentalen Topverfassung. Er hat einen guten Eindruck gemacht, von daher schenken wir ihm das Vertrauen, dass er spielt", sagte der Coach.
Der Brasilianer Santos erhält damit eine neue Chance, sich als Stammkeeper zu beweisen. Er war als planmäßige Nummer eins in die Saison gegangen, hatte die ersten Spiele verletzt verpasst und dann nach einigen unsicheren Auftritten den Status an Michael Zetterer verloren. Santos brauche "einen Schritt zurück", hatte Toppmöller damals gesagt. Zetterer habe seine Ablösung nun "zur Kenntnis genommen und steht einfach voll hinter der Mannschaft".
Deutschlands Sportlerin des Jahres hadert mit Risiko
Franziska Preuß hat beim Biathlon-Weltcup in Oberhof den Sprung auf das Podest knapp verpasst, ihren persönlichen Aufwärtstrend aber bestätigt. Deutschlands Sportlerin des Jahres belegte im um einen Tag nach vorne gezogenen Sprint am Rennsteig mit einer Strafrunde den fünften Platz (47,1 Sekunden Rückstand) und erreichte damit ihr bestes Ergebnis in diesem Winter. Den Sieg sicherte sich die fehlerfreie Elvira Öberg aus Schweden vor der Finnin Suvi Minkkinen (0 Strafrunden/+21,1) und Julia Simon aus Frankreich (0/+23,6).
Auf der Strecke lag Preuß gut im Rennen, ein Fehler beim Stehendschießen warf sie dann aber zurück. Im Ziel lag die Gesamtweltcupsiegerin knapp vor Teamkollegin Janina Hettich-Walz (1/+49,5), die Sechste wurde und so die wichtige Olympia-Norm knackte. "Vielleicht war das Risiko ein bisschen zu hoch. Ich habe aber schon gewusst, dass ein Fehler zu viel für ein Topergebnis im Sprint ist", sagte Preuß in der ARD: "Die Ausgangslage für Sonntag ist definitiv gut. Es geht aufwärts."
Julia Tannheimer (2/+1:19,8 Minuten) verfehlte als 17. nur knapp die Top 15. Vanessa Voigt lag trotz fehlerfreier Schießleistung auf Platz 27 deutlich zurück (0/+1:38,8). Selina Grotian (2/+1:45,2) kehrte nach ihrer Zwangspause wegen einer Corona-Infektion als 30. in den Weltcup zurück - auch Anna Weidel (1/+1:50,2) als 32. spielte in der Vergabe der vorderen Plätze keine Rolle.
Deutsche Olympiahoffnung meldet sich zurück
Olympiahoffnung Ramona Hofmeister wagt dreieinhalb Monate nach ihrer schweren Fußverletzung ein Comeback und kämpft um die Norm für die Winterspiele. Deutschlands beste Snowboarderin wird am Samstag beim Weltcup im Schweizer Scuol starten. Damit bleiben der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin vier Rennen, um die Qualifikation für Olympia in Mailand zu schaffen.
Die 29-Jährige hatte sich bei einem Trainingssturz in Zermatt das Sprungbein (Talus) gebrochen und das Außenband gerissen. Auf den Saisonstart mit bislang fünf Rennen musste sie verzichten. Jetzt bekommt sie in Scuol, Bad Gastein und Bansko (zwei Rennen) die Chance, zweimal in die Top 16 oder einmal in die Top 8 zu fahren. Das wäre gleichbedeutend mit dem Ticket für Olympia.
In der Woche vor Weihnachten stand Hofmeister zum ersten Mal wieder auf dem Snowboard, nach den Feiertagen hat sie mit dem Team trainiert. "Ich bin nicht sooo weit weg. Aber klar: Während ich im Kraftraum trainiert habe, waren meine Konkurrentinnen auf Schnee. Diese Wochen fehlen mir."
VfB Stuttgart ändert Reisepläne wegen Wetterchaos
Mit Blick auf das befürchtete Wetterchaos in den nächsten Tagen geht der VfB Stuttgart bei seiner Reiseplanung lieber auf Nummer sicher. "Wir haben entschieden, einen Tag vorher zu fliegen, um zu vermeiden, dass aufgrund der Witterung irgendetwas schiefläuft", sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de).
Triathlon-Verband gibt Bundestrainer-Nachfolge bekannt
Die Deutsche Triathlon Union (DTU) hat Torben Hoffmeister zum neuen Chef-Bundestrainer befördert. Wie der Verband mitteilte, tritt der 37-Jährige die Nachfolge des zum Jahreswechsel ins Amt des Sportdirektors gewechselten Thomas Moeller an. Hoffmeister war seit Anfang 2023 bereits als Wissenschaftskoordinator und Funktionstrainer Bildung bei der DTU tätig und somit unter anderem verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Triathlon-Trainer.
Bericht macht erstaunlichen HSV-Fakt öffentlich
Der "Kicker" hat einen bemerkenswerten Fakt über den Hamburger SV zutage gefördert. Der Bundesliga-Aufsteiger tritt an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) auswärts beim SC Freiburg an und bringt dabei im 13. Bundesliga-Spiel in Folge einen anderen Trainer mit in den Breisgau. Für Merlin Polzin ist es die erste Partie in Freiburg und er wird gewillt sein, das zu schaffen, was laut "Kicker" zuletzt Frank Pagelsdorf in den Saisons 1999/2000 und 2000/01 gelungen ist: Zwischen zwei Auswärtsduellen beim SCF den eigenen Job zu behalten.
Auf Pagelsdorf folgten als HSV-Trainer bei den 12 Auswärtsspielen in Freiburg: Kurt Jara (2001/02), Klaus Toppmöller (2003/04), Thomas Doll (2004/05), Bruno Labbadia (2009/10), Armin Veh (2010/11), Frank Arnesen (2011/12), Thorsten Fink (2012/13), Bert van Marwijk (2013/14), Joe Zinnbauer (2014/15), Bruno Labbadia (2016/17) und Markus Gisdol (2017/18).
Seitdem spielte der HSV nur noch einmal in einem Punktspiel in Freiburg, im Oktober 2024 in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Trainer damals: Steffen Baumgart.
Deutsche NHL-Stars freuen sich riesig auf Olympia
Die deutschen NHL-Stars John-Jason Peterka und Moritz Seider können den Start der Olympischen Winterspiele kaum erwarten. "Ich freue mich riesig darauf", sagte Stürmer Peterka von den Utah Mammoth. Verteidiger Seider (Detroit Red Wings) meinte: "Das ist großartig, ehrlich. Das ist es, was sich jeder wünscht. Jeder träumt davon, dort zu sein." Seider war bereits im vergangenen Sommer als einer von sechs deutschen Profis aus der besten Liga der Welt vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) für die Spiele in Mailand (6. bis 22. Februar) berufen worden, Peterka erhielt am Mittwoch die endgültige Bestätigung.
Beide reizt nun auch die Aussicht auf das Zusammenspiel mit Ausnahmestürmer Leon Draisaitl. "Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal mit allen Jungs aus Deutschland und Draisaitl zu spielen. Es wird also ziemlich aufregend werden", sagte der 23-jährige Münchner.
Der Stürmer der Edmonton Oilers sei "seit vielen Jahren einer der fünf besten Spieler", sagte Seider: "Alle sollten sehr aufgeregt sein, aber wir haben viele Talente, und es sollte nicht nur auf seinen Schultern lasten. Ich denke, das ist die Botschaft, die wir nach außen tragen müssen: Wir haben gute Spieler, und es ist nicht nur er, der den Druck wegnehmen kann, aber er wird für uns sicherlich ein Spielveränderer sein."
Der 1. FC Union Berlin braucht Hilfe
Fans des 1. FC Union Berlin wollen dem Klub beim Beseitigen der befürchteten Schnee- und Eismassen vor dem Bundesligaspiel gegen den FSV Mainz 05 helfen. Dazu gab es in Anhänger-Kreisen einen Aufruf vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) und der emotionalen Rückkehr von Ex-Trainer Urs Fischer ins Stadion An der Alten Försterei mit Mainz, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.
"Auf Grund der sehr schwierigen Witterungsverhältnisse können die Mitarbeiter unseres Vereins eure Unterstützung gebrauchen", hieß es demnach. "Vorsorglich könnt ihr auch gern euren Schneeschieber von zu Hause mitbringen." Union teilte der dpa auf Anfrage mit, dass dies aktuell ein Thema der Fanclubs sei. Noch sei unklar, wie groß das Ausmaß der Witterungsprobleme werde. "Wir bereiten uns bestmöglich auf die Austragung des Spiels vor", erklärten die Berliner.
Über Berlin und Brandenburg zieht am Freitag ein Sturmtief. Es bringt Schneefall, teils gefrierenden Regen und starken Ostwind. Bis zu zehn Zentimeter Schnee können am Vormittag fallen, wie ein DWD-Wetterfachmann sagte. Im Berliner Amateurfußball wurden bereits alle Spiele bis einschließlich 12. Januar abgesagt. Hallenturniere sind nicht betroffen.
Bayern-Profi streikt sich erfolgreich vom HSV nach England
Der von Bayern München an den Hamburger SV ausgeliehene Torwart Daniel Peretz hat seinen Willen bekommen. Der 25 Jahre alte Israeli darf seine Leihstation beim HSV abbrechen und sich ebenfalls per Leihe bis zum Ende der Saison beim FC Southampton beweisen. Das betätigten der englische Fußball-Zweitligist und die Bayern.
Peretz hatte zuletzt auf dem Trainingsplatz des HSV gefehlt, um seinen Wechsel zu erzwingen. Laut Sky sicherte sich Southampton eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro. Diese würde höher ausfallen als die Ablösesumme, die Bayern im Jahr 2023 an Maccabi Tel Aviv gezahlt hatte. Damals überwiesen die Münchner fünf Millionen Euro.
Peretz war beim HSV nicht an Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes vorbeigekommen. Der Israeli kam nur zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal. In München besitzt Peretz noch einen Vertrag bis 2028.
Kevin Keegan hat Krebs: HSV betet für Ex-Superstar
Der Hamburger SV hat sich an sein erkranktes Klubidol Kevin Keegan gewendet und dem einstigen Starspieler viel Kraft gewünscht. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei dir - bleib stark, Mighty Mouse", schrieb der Bundesliga-Klub im umstrittenen Netzwerk X.
Die Familie des 74-Jährigen, der 1979 mit dem HSV die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, hatte gestern Abend eine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Keegan werde sich einer Behandlung unterziehen. "Kevin ist dem Ärzteteam für seinen Einsatz und die fortlaufende Betreuung dankbar", hieß es in der Mitteilung.
Flutlicht-Highlights im Free-TV: RTL zeigt Köln gegen Bayern und Dortmund gegen Mainz
Zum Start ins neue Jahr zeigt RTL in Kooperation mit Sky Sport echte Flutlicht-Highlights der Bundesliga im Free-TV: RTL überträgt am 14. Januar zur Primetime ab 20.15 Uhr (Anstoß 20.30 Uhr) das Traditionsduell zwischen dem 1. FC Köln und FC Bayern München live aus dem RheinEnergieStadion. Lassen die Bayern zum Abschluss der Hinrunde die Muskeln spielen oder schockt der FC mit Shootingstar Said El Mala den Rekordmeister?
Bereits am 13. Februar folgt ab 20.15 Uhr (Anstoß 20.30 Uhr) das nächste Bundesliga-Highlight: Borussia Dortmund empfängt den 1. FSV Mainz 05 im stimmungsvollen Signal Iduna Park. Die Übertragung des beliebten Freitagabendspiels erfolgt mit dem Original-Kommentar von Sky. Beide Partien sind parallel live auf Sky Sport Bundesliga zu sehen.
Davor rückt die 2. Bundesliga in den Mittelpunkt des RTL-Programms: Am 17. Januar zeigt RTL ab 20.15 Uhr das Topspiel zwischen Hertha BSC und FC Schalke 04, gefolgt von der Sonntagskonferenz am 18. Januar ab 13.00 Uhr mit den Begegnungen 1. FC Kaiserslautern vs. Hannover 96, VfL Bochum 1848 vs. SV Darmstadt 98 und Holstein Kiel vs. SC Paderborn 07 - ebenfalls im Rahmen der Kooperation mit SKY SPORT.
Barcelona-Superstar vor Wechsel nach Berlin: Füchse vor nächstem Mega-Transfer
Der deutsche Meister Füchse Berlin unterstreicht einmal mehr seine Vision einer titelreichen Zukunft und steht kurz davor, einen der besten Handballer der Welt in die Bundesliga zu holen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat der französische Starspieler Dika Mem dem Hauptstadtklub zugesagt und soll nach seinem Vertragsende 2027 beim FC Barcelona an die Spree wechseln. Demnach müssen nur noch letzte Details geklärt werden.
"Er ist ein Weltklassespieler und als Weltklassespieler solltest du einmal in der NBA des Handballs spielen. Dika Mem ist ein kompletter Spieler, mit dem man die Champions League gewinnen kann", hatte Füchse-Boss Bob Hanning zuletzt gesagt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der 28-jährige Mem in Berlin einen Vierjahresvertrag bis 2031 unterschreiben.
Ob die Füchse genau wie bei Simon Pytlick versuchen werden, den Transfer schon 2026 perfekt zu machen, bleibt abzuwarten. Fest steht in jedem Fall: Der künftige Berliner Rückraum mit Welthandballer Mathias Gidsel, Pytlick und Mem ist einzigartig. "Dann bist du im permanenten Wettkampf mit Magdeburg", schwärmte der ehemalige Füchse-Sportvorstand Stefan Kretzschmar zuletzt.
Elena Semechin teilt großartige Nachricht mit ihren Fans
Para-Star Elena Semechin hat zum neuen Jahr eine wunderbare Nachricht erhalten: Die Schwimmerin ist derzeit krebsfrei. Bei Instagram teilt sie dies mit ihren Fans. Sie schreibt: "Aufgrund meiner Schwangerschaft war es die erste Nachuntersuchung seit 1,5 Jahren. Auch wenn ich immer positiv nach vorne blicke, war die Zeit vor der Besprechung trotzdem mit großer Anspannung und Angst für mich verbunden."
Im Oktober 2021 war bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert worden, sie musste operiert werden und eine langwierige Chemotherapie durchstehen. Im vergangenen Jahr sagte sie ntv.de, dass sie weiß, dass der Tumor eines Tages wiederkommen wird. Entmutigen lässt sie sich davon nicht: Wenige Monate nach Ende der Chemotherapie wurde sie wieder Paralympics-Siegerin. Im September brachte sie Sohn Klaus Philip zur Welt. Und nun also der nächste Grund zur Freude: "Ich habe kein Rezidiv und bin zurzeit krebsfrei."
Bundesliga verkündet: Das hier ist das Tor des Jahres
Die Bundesliga macht sich bereit für den Neustart, Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund eröffnen morgen Abend (20.30 Uhr/Sky, Sat.1 und im Liveticker bei ntv.de) das Fußball-Jahr 2026. In ihrem Newsletter wünscht die Liga deshalb nicht nur ein frohes neues Jahr, sondern gibt auch das schönste aller 940 Tore der 306 Bundesliga-Spiele aus 2025 bekannt. Der Sieger: Luka Vuskovic vom Hamburger SV, gewählt mit 36 Prozent aller Stimmen. Aber sehen Sie selbst:
BVB-Boss reagiert auf Wechsel-Gerüchte um Stürmer-Star
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach Aussage von Sportdirektor Sebastian Kehl Angreifer Fábio Silva und dessen Berater klargemacht, dass ein Abgang in diesem Winter nicht infrage kommt. "Es gibt gerade kein Szenario, in dem wir Fábio abgeben wollen. Das weiß der Spieler, das weiß auch sein Berater", sagte Kehl im Gespräch im Trainingslager in Marbella.
Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, der portugiesische Angreifer, der im Sommer für rund 22 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers verpflichtet worden war, sei unzufrieden mit seiner bisherigen Rolle beim BVB. Der 23-Jährige war in der Hinserie meist nur Ersatz und konnte auch von der schwachen bisherigen Spielzeit von Stammstürmer Serhou Guirassy kaum profitieren.
Kehl bestätigte auch indirekt, dass es Anfragen für Silva gibt. "Es ist schön, dass sich andere Klubs grundsätzlich für unsere Spieler interessieren. Aber wenn wir ihn abgeben würden, bräuchten wir Ersatz, der wiederum benötigt Eingewöhnungszeit. Da stellt sich für mich die Frage: Wo ist der Mehrwert? Das macht ja keinen Sinn", sagte Kehl, der von Guirassy aber auch mehr erwartet in der zweiten Saisonhälfte: "Wir hoffen natürlich, dass er seinen Flow wieder aufnimmt."
"Das ist definitiv wahnsinnig": Grand-Slam-Siegerin attackiert Tennis-Verbände
Aryna Sabalenka hat die Tennis-Verbände scharf kritisiert und ihnen mangelnde Rücksicht auf die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler vorgeworfen. Die Weltranglistenerste sprach beim Saisonauftakt in Brisbane von einem "wahnsinnigen" Turnierkalender und kündigte an, trotz drohender Geldstrafen einige Pflichtturniere auszulassen. "Die Saison ist definitiv wahnsinnig, und das ist nicht gut für uns alle, wie man sieht, weil sich so viele Spieler verletzen", sagte Sabalenka. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin sprach auch von "ziemlich schweren" Bällen, die den Körper zusätzlich strapazierten.
"Die Regeln sind ziemlich tricky mit den Pflichtturnieren, aber ich überspringe ein paar Events, um meinen Körper zu schützen, weil ich letzte Saison sehr gelitten habe", sagte Sabalenka. Diese Saison wolle sie es "ein bisschen besser managen, auch wenn sie mich bestrafen". Die Verbände würden "nur ihre eigenen Interessen" verfolgen. "Aber sie konzentrieren sich nicht darauf, uns alle zu schützen." Carlos Alcaraz, die Nummer eins der ATP-Weltrangliste, hatte zuletzt ebenfalls Bedenken geäußert, obwohl er für lukrative Showmatches wie das Duell gegen Jannik Sinner am Samstag in Südkorea zusagte – nur wenige Tage vor den Australian Open.
Kaffee aus dem falschen Becher: Tottenham-Trainer unter Beschuss
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der nach dem Wiederaufstieg im Sommer 2026 kriselnde FC Schalke 04 absolviert ein Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin, der nur wenige Tage zuvor Borussia Dortmund im Stadion An der Alten Försterei empfangen hat. Vor Spielbeginn schlendert Schalke-Trainer Miron Muslic über den Platz und schlürft dabei genüsslich einen Becher Kaffee.
Dann zoomt die Kamera auf den Becher, auf dem nun das BVB-Logo zu erkennen ist. Innerhalb weniger Minuten türmt sich in den Sozialen Medien ein Shitstorm auf. "Hat Muslic den Verstand verloren?", heißt es. Der Shitstorm ist nicht mehr einzufangen, schon gar nicht nach einer die Krise nur verschärfenden 2:3-Pleite.
Genau das ist Tottenham-Trainer Thomas Frank in Bournemouth passiert. Er trank Kaffee aus einem Becher mit dem Logo des Nord-Londoner Lokalrivalen Arsenal. Ohnehin schon unter Druck musste er sich nun für diesen Fauxpas rechtfertigen. "Es wäre wirklich absolut bescheuert von mir, einen Arsenal-Becher zu nehmen", sagte er nach dem Spiel, das Tottenham in letzter Minute verlor. "Arsenal waren die letzten Gäste hier in der Umkleidekabine."
"Ich finde es schon traurig, dass mir solche Fragen gestellt werden. Wir sind definitiv auf dem falschen Weg, wenn wir uns jetzt Gedanken machen, dass ich aus dem Becher eines anderen Vereins trinke", sagte der Däne. "Das würde ich natürlich nie tun. Das wäre wirklich dumm." Hatte er aber getan, wenn auch ohne Absicht. Die Aufregung war groß.
Sven Hannawald schimpft über Mentalität deutscher Skispringer
Sven Hannawald hat nach der enttäuschend verlaufenen Vierschanzentournee Kritik an den deutschen Skispringern geäußert. "Mir ist wieder aufgefallen, dass uns Deutschen dieses 'noch mal mehr Gas geben' nicht möglich war", sagte der Tournee-Sieger von 2002 im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de.
Seit dem Sieg des heute 51-Jährigen wartet Deutschland auf einen weiteren Titel beim Prestige-Event. Und besonders der Umgang mit Enttäuschungen stößt bei Hannawald auf Unverständnis. "Ich sehe jetzt wenige Springer, die mal sauer sind oder einfach mal Luft rauslassen, weil es einfach nervt, dass sie es irgendwie nicht hinbekommen", sagte Hannawald: "Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass da irgendwo einer brennt, vorwärtszukommen. Und das ist, glaube ich, so ein bisschen der Unterschied zu Österreich." Deutschlands Hoffnungsträger Philipp Raimund (25), der bei der Tournee den achten Gesamtrang ersprang, nahm Hannawald von seiner Kritik aus. "Der ist da voll Attacke, dem merkst du den Ehrgeiz an", sagte er.
WM-Spieler werden zu Avataren: FIFA verkündet revolutionäre neue Abseitstechnik
Die FIFA erhofft sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz eine Verbesserung der halbautomatischen Abseitstechnik bei der Fußball-WM im Sommer. Wie der Weltverband bekannt gab, sollen die Spieler der 48 teilnehmenden Teams digital gescannt werden, um anschließend von allen KI-gestützte 3D-Avatare erstellen zu können. Die Abseitstechnik könne die Spieler dadurch "auch bei schnellen oder verdeckten" Bewegungen verfolgen.
Jeder Scan eines Spielers dauere etwa eine Sekunde und erfasse "hochpräzise Körperteilabmessungen", hieß es in der FIFA-Mitteilung. "KI-fähige 3D-Avatare sorgen schließlich für eine präzise Spieleridentifikation und -verfolgung - ein großer Fortschritt in der halbautomatischen Abseitstechnologie", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino: "Sie liefern tolle Bilder, schnellere Entscheidungen sowie ein besseres Verständnis."
Der Weltverband erwartet durch die Neuerung zudem mehr Transparenz bei Abseitsentscheidungen bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli). Die 3D-Modelle sollen auch in die Übertragung integriert werden, der FIFA zufolge könnten Abseitssituationen nach einem Eingriff des Video-Assistenten (VAR) für die Menschen in den Stadien und an den Bildschirmen "realistischer und ansprechender" dargestellt werden. Getestet wurde die Technologie im Dezember des Vorjahres beim FIFA-Interkontinental-Pokal zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Brasiliens Meister CR Flamengo (2:1 i.E.). Das System habe "seine Leistungsfähigkeit und seinen Nutzen" unter Beweis gestellt, schrieb die FIFA.
Spektakulärer Wingsuit-Weltrekord: König der Lüfte - Max Manow fliegt durchs Drohnenmeer
Mit nichts als einem Wingsuit fliegt Max Manow durch die Häuserschluchten Dubais und eine Formation aus 600 Drohnen. "Wir haben geschrien vor Freude", erinnert sich der Extremsportler an seinen letzten atemberaubenden Stunt. ntv trifft den Adrenalinjunkie und steigt direkt selbst in den Windkanal.
Nationaltorhüter ter Stegen: Barça-Boss mit Verletzungsupdate
Neuer Rückschlag für Marc-André ter Stegen: Der Fußball-Nationaltorhüter des FC Barcelona hat sich vor der spanischen Supercopa in Saudi-Arabien verletzt und ist folglich abgereist. Wie der Klub mitteilte, sei der 33 Jahre alte Ersatzkeeper der Katalanen für medizinische Tests nach Barcelona zurückgekehrt. Sportdirektor Deco gab am gestrigen Abend aber Entwarnung.
"Er hatte ein ungutes Gefühl im Knie, und natürlich ist man bei Marc etwas besorgter - wenn ein Spieler nach einer Verletzung zurückkommt, einer, der in der Vergangenheit Probleme mit dem Knie hatte", erklärte Deco beim spanischen TV-Sender Movistar+: "Aber eigentlich ist alles in Ordnung, er ist ganz ruhig. Er wurde untersucht, und es hat sich bestätigt, dass es nichts Ernstes ist, daher können wir unseren Plan mit ihm weiterführen."
Zuvor hatte die spanische Zeitung Sport berichtet, dass ter Stegen das Training am Dienstag wegen einer Verletzung 25 Minuten früher als geplant beendet habe. Ter Stegen wäre beim 5:0-Kantersieg im Halbfinale der Supercopa am Mittwoch gegen Athletic Bilbao ohnehin nicht zum Einsatz gekommen, Trainer Hansi Flick setzte auf Schlussmann Joan García. Deco zerstreute bei seinem Interview auch Gerüchte, dass die Abreise ter Stegens im Zusammenhang mit einem möglichen Wechsel stünde. "Es gibt keine besonderen Pläne, er ist unser Spieler, und damit hat sich's", sagte der Sportdirektor darauf angesprochen.
"Lieblingsspieler der Deutschen": Cucurella fliegt vom Platz, Chelsea patzt
Der FC Chelsea hat vor den Augen seines neuen Trainers Liam Rosenior eine bittere Derby-Niederlage kassiert. Der Klub-Weltmeister verlor bei seinem Londoner Stadtrivalen FC Fulham nach einem frühen Platzverweis gegen den Spanier Marc Cucurella mit 1:2 (0:0).
Rosenior ist der Nachfolger des entlassenen Enzo Maresca und kommt vom französischen Fußball-Klub Racing Straßburg. Die Partie der Blues bei Fulham verfolgte er allerdings noch von der Tribüne aus, an der Seitenlinie stand Interimstrainer Calum McFarlane. Das Spiel war erst gute 20 Minuten alt, als Verteidiger Cucurella wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Der 27-Jährige steht gerade bei deutschen Fans seit seinem ungeahndeten Handspiel im EM-Viertelfinale gegen die DFB-Elf 2024 im Fokus. Er ist das Gegenteil eines Lieblingsspielers der Deutschen.