Philipp Lahm bringt sich beim FC Bayern ins Gespräch
Philipp Lahm könnte sich für einen Funktionärsjob in der Fußball-Bundesliga erwärmen. "Das kann ich mir durchaus vorstellen, auch beim FC Bayern. Ich habe die Rolle jetzt kennengelernt und es hat mir Freude gemacht, Einfluss zu nehmen, auch gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen", sagte der 41-Jährige der Münchner "Abendzeitung". Zuletzt stand Lahm als Turnierdirektor bei der EM 2024 im Fokus der Öffentlichkeit.
Der langjährige Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern DFB wäre auch nicht abgeneigt, ehemalige Mitspieler wie Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger oder Manuel Neuer ins Boot zu holen. "Ich habe viel Zeit mit Bastian, Thomas und genauso mit Manuel verbracht. Wir waren kollegial und loyal. Wir haben uns gegenseitig ergänzt und unterstützt. Ob das in einer anderen Position und Situation passt, weiß man erst, wenn man es getan hat", sagte Lahm.
Grundsätzlich seien die Bayern immer im eigenen Haus fündig geworden. "Schauen wir mal, was kommt. Es ist wichtig, und das hat den FC Bayern immer ausgezeichnet, dass Spielerpersönlichkeiten im Verein integriert werden, damit die Führung sportliche Kompetenz hat. Wie Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge das Jahrzehnte lag taten und immer noch tun", sagte Lahm.
Bayerns Eberl ist "sehr stolz" auf Musiala-Verlängerung
Monatelang gab es Spekulationen, nun steht fest: Jamal Musiala bleibt beim FC Bayern München. Der offensive Mittelfeldspieler hat einen Vertrag bis ins Jahr 2030 unterschrieben. Eine Ausstiegsklausel soll ab 2028 greifen.
Nagelsmann beobachtet offenbar neuen Keeper
Auf der Torwart-Position hat Julian Nagelsmann in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eigentlich die Qual der Wahl, doch durch die aktuellen Verletzungen von Marc-André ter Stegen (Knie) und Oliver Baumann (Fuß) musste der Bundestrainer zuletzt ein wenig umdenken. Hierbei sind Nagelsmann und sein Trainer-Team offenbar auf einen Gladbach-Profi aufmerksam geworden, der mit überragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat: Moritz Nicolas. Der Schlussmann der Borussia gehört mit 73,1 Prozent gehaltenen Bällen zur absoluten Spitze der Fußball-Bundesliga.
Wie "Bild" erfahren hat, beobachten die DFB-Spezialisten den 27-jährigen Nicolas bereits seit Anfang Dezember, auch am Samstag beim Gastspiel bei Union Berlin soll der Torwart wieder wieder von der Scoutingabteilung des Bundestrainers unter die Lupe genommen werden. Gefällt den Beobachtern, was sie sehen und ist auch Nagelsmann weiter angetan, dann dürfte dem Gladbach-Rückhalt eine Nominierung für das DFB-Team für die anstehenden Spiele in der Nations League winken. Am 20. März und am 23. März stehen die beiden Viertelfinal-Duelle mit Italien an.
Hoffenheims gefrusteter Trainer "will Blut fließen sehen"
Trainer Christian Ilzer vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim erwartet von seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel in Bremen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) eine Reaktion auf die heftige 0:4-Heimpleite gegen Union Berlin am vorigen Wochenende. "In dieser Form hat keiner damit gerechnet", sagte llzer. Bei Werder benötige sein Team "viel Aktivität, und wir dürfen den Glauben und die Zuversicht nicht verlieren."
Bei diesem Vorhaben setzt Ilzer auch auf Dennis Geiger, der nach dem Union-Spiel gewettert hatte: "Wir geben 90 Millionen aus. Und Wievielter sind wir? Viertletzter. Das kann natürlich nicht der Anspruch sein." Der Mittelfeldspieler habe sich aufgrund einer Frage im Frust zu der Aussage hinreißen lassen, "die absolut unpassend ist", sagte Ilzer.
Doch Geiger sei ein Spieler, den er "auf keinen Fall verlieren" wolle. "Ich verstehe, dass die Medienwelt Blut fließen sehen will", nahm Ilzer Bezug auf die vielen Schlagzeilen ob der harschen Worte seines Profis. "Ich will auch Blut fließen sehen", erklärte der Coach, "aber durch unsere Herzen. Blut, das mit Leidenschaft gefüllt ist."
Bayer-Boss deutet außergewöhnliche Ehre für Xabi Alonso an
Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro zeigt sich nachhaltig beeindruckt vom Einfluss des Erfolgstrainers Xabi Alonso und glaubt an einen Verbleib seines spanischen Landsmanns bei der Werkself. "Wir gehen davon aus, dass er nächstes Jahr der Trainer ist", sagte Carro der französischen Nachrichtenagentur AFP.
"Nach dem letzten Jahr reicht es schon für eine Statue", antwortete der 60-Jährige nicht ganz ernst gemeint auf die Frage, ob Alonso zukünftig ein Andenken gewidmet wird. Für ihn sei dessen famose erste Amtszeit als Trainer eines Profiteams keine Überraschung gewesen. "Wenn man einen Lebenslauf wie seinen hat, in dem er praktisch alles gewonnen hat, wenn man seine Persönlichkeit und seinen sportlichen Erfolg kombiniert, dann vervielfacht sich das, es beschleunigt sich", erklärte Carro.
Alonso hatte Leverkusen im Oktober 2022 auf dem 17. Tabellenplatz übernommen und in der Saison 2022/23 noch auf Platz sechs geführt. Die Verpflichtung des unerfahrenen Trainers, der als Spieler Welt- und zweimaliger Europameister wurde, sei "kein Risiko" gewesen. In der vergangenen Saison gewann Bayer das Double und blieb national ohne Niederlage.
Joachim Löw spricht erstmals über unerfüllten Kinderwunsch
Ex-Bundestrainer Jogi Löw spricht über seinen unerfüllten Kinderwunsch mit seiner Ex-Frau. Er habe sich nicht nur einmal vorgestellt, wie es gewesen wäre, Kinder zu haben. "Das stell' ich mir natürlich häufiger vor. Absolut. Das wäre natürlich wunderschön gewesen", sagte Löw in einem Interview mit Sky Sport für die Sendung "Meine Geschichte - das Leben von...", deren erster Teil am Freitagabend ausgestrahlt wird.
"Das ist natürlich sehr privat, aber meine Frau konnte jetzt keine Kinder bekommen. Wir haben das natürlich auch immer mal wieder versucht", erzählte der Weltmeister-Coach von 2014. Er habe sich dann "ein Stück weit" damit abgefunden. "Es gab dann viele andere schöne Dinge im Leben."
Auch mutmaßte Löw in einem Ausschnitt des Interviews auf Instagram, dass er als Vater vielleicht gar nicht so viel hätte reisen und in unterschiedlichen Ländern tätig sein können. "Also es hätte mir vielleicht auch manche Vorteile genommen in meinem Berufsleben. Aber heute denke ich natürlich manchmal, es wäre schön gewesen mit den eigenen Kindern."
Schalke-Coach warnt eindringlich: "Nicht in Panik verfallen"
Schalkes Trainer Kees van Wonderen mahnt nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück zur Ruhe. Ernsthafte Sorgen um den Revierklub macht sich der Niederländer im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga erstmal nicht. "Wir dürfen nicht in Panik verfallen und müssen die langfristige Linie im Blick behalten. Das tun wir", sagte van Wonderen vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de).
Nach einigen Achtungserfolgen verlor Schalke zuletzt 2:5 gegen den 1. FC Magdeburg und 0:1 beim 1. FC Köln. Die Königsblauen haben nach 21 Spielen nur noch sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. "Wir müssen wachsam sein. Es geht darum, so schnell wie möglich da rauszukommen", sagte van Wonderen. "Unser Ziel sind erstmal die 40 Punkte. Um erstmal sicher zu sein." Aktuell steht die Schalker bei 24 Zählern.
Alexander Stöckl sorgt für Skisprung-Paukenschlag
Alexander Stöckl ist nach nur einem halben Jahr als Sportdirektor von Polens Skispringern zurückgetreten. Dies teilte der Österreicher der norwegischen Zeitung "Dagbladet" mit. Demnach seien Indiskretionen im Verband und ein angespanntes Verhältnis zu Verbandschef Adam Malysz der Grund für Stöckls Entscheidung gewesen. Stöckl war von 2011 bis 2024 Trainer der norwegischen Nationalmannschaft. Nach großen Erfolgen wendeten sich seine Springer aber letztlich gegen ihn und forderten Stöckls Absetzung.
In Polen wollte der 51-Jährige im Hintergrund wirken. Nach schwachen Leistungen vor allem der Altstars Kamil Stoch und Dawid Kubacki stand der Sportdirektor aber schnell und heftig in der Kritik.
Deutsches Wunderkind sorgt für kleine Schach-Sensation
Der deutsche Schachspieler Vincent Keymer hat überraschend den Auftakt der Freestyle-Turnierserie in Weissenhaus gewonnen. Der 20 Jahre alte Großmeister aus Mainz setzte sich im Endspiel des von Szenestar Magnus Carlsen gegründeten Events gegen den US-Amerikaner Fabiano Caruana durch.
"Einer der größten, wenn nicht der größte Erfolg meiner Karriere", sagte Keymer, der bei der ersten von fünf Grand-Slam-Stationen als lokaler Teilnehmer eine Wildcard erhalten und im Halbfinale Carlsen ausgeschaltet hatte. Seit Februar vergangenen Jahres sponsert der deutsche Unternehmer Jan Henric Buettner das größte deutsche Schachtalent, er ist zudem Mitorganisator der Freestyle-Serie.
Nach einem Sieg in der ersten Partie reichte Keymer am Finaltag gegen Caruana ein Unentschieden. Mit dem Nachteil der schwarzen Figuren einigte er sich nach knapp drei Stunden mit seinem Gegner auf ein Remis und strich die 200.000 US-Dollar (rund 191.000 Euro) Preisgeld des Gewinners ein.
Zuvor hatte Keymer sich mit 1,5:0,5 gegen Dominator Carlsen durchgesetzt, dieser beendete das Turnier auf Platz drei. Der Norweger hatte die neue Serie im Freestyle-Format, bei dem die Anfangsstellung der Figuren auf der Grundlinie vor der Partie ausgelost wird, gemeinsam mit Buettner ins Leben gerufen.
"Würde das auch gern haben": Kompany schwärmt von DFB-Duo
Beim DFB sind sie Mitspieler, am Samstag Gegner: Jamal Musiala trifft mit dem FC Bayern auf Florian Witz und seine Leverkusener. Bayern-Coach Vincent Kompany blickt als Belgier neidisch auf die Nationalmannschaft des Nachbarlandes.
Musialas Verlängerung bringt Xabi Alonso aus dem Konzept
Schon vor dem Topspiel bei Meister Bayer Leverkusen am Samstagabend hat Rekordmeister Bayern München einen kleinen Erfolg gegen seinen Ex-Profi Xabi Alonso verbucht. Die Vertragsverlängerung von Jamal Musiala brachte Leverkusens Coach in der Vorbereitung auf das Spiel kurz aus der Fassung. "Wirklich?", rief Alonso auf der Pressekonferenz des Meisters angesprochen auf die Musiala-News und riss die Augen dabei auf. "Das wusste ich nicht", sagte der Baske weiter und schob ein lapidares "das ist gut für Jamal" hinterher. Anschließend wollte Alonso indes nur noch über seinen Superstar Florian Wirtz sprechen. "Wir haben Flo", meinte der Bayer-Coach. "Er ist unser Unterschiedsspieler. Seine Zukunft ist groß. Es gibt kein Limit für ihn."
Im Spitzenspiel zwischen dem aktuellen Meister Leverkusen und dem Rekordchampion Bayern am Samstag (18.30 Uhr/Sky) stehen insbesondere auch die beiden 21 Jahre alten Weltklasse-Fußballer im Fokus. "Jamal ist auch ein Top-Spieler, einer der besten Spieler der Welt. Zusammen mit Florian", sagte Alonso, der als Trainer gegen seinen Ex-Klub München noch unbesiegt ist.
Elf Städte: Wer bei einer EM des DFB dabei sein dürfte
Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hannover, Köln, Leipzig, München, Rostock, Wolfsburg: Mit diesen elf möglichen Spielorten wird der Deutsche Fußball-Bund seine vorläufige Bewerbung für die Frauen-EM 2029 einreichen. Das entschied der DFB bei einer Präsidiumssitzung. Geplant ist das Turnier mit 16 Teams an acht Spielorten. Bis zum Ende des Bewerbungsverfahrens am 27. August dieses Jahres muss der DFB also noch einmal drei Städte aus seinem EM-Konzept streichen.
Bremen, Essen und Hamburg schafften es bereits jetzt nicht auf die sogenannte "Shortlist" der deutschen EM-Bewerbung. Stuttgart hatte sich als erster von ursprünglich einmal 15 deutschen Kandidaten aus finanziellen Gründen aus dem Verfahren zurückgezogen. "Unsere Ziele sind klar: Wir wollen eine EM, die die Entwicklung des Frauenfußballs über die Grenzen hinweg nachhaltig voranbringt", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Der europäische Verband UEFA wird im Dezember dieses Jahres über den EM-Ausrichter entscheiden. Deutsche Konkurrenten sind Polen, Portugal, Italien sowie eine gemeinsame Bewerbung von Dänemark und Schweden.
"Sehe keinen Grund": Was Deschamps über Mbappé sagt
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps setzt ab März wieder auf Superstar Kylian Mbappé als Spielführer. "Ich sehe heute keinen Grund, warum er im März nicht Kapitän sein sollte", sagte Deschamps im Interview der Zeitung "Le Parisien". "Ich habe heute von meiner Seite aus keine Argumente, die in die Richtung gehen, etwas ändern zu wollen."
"Er hat das Recht, eine Phase zu haben, in der es ihm nicht so gut geht", sagte Deschamps mit Blick auf Mbappés Abwesenheit in der Nationalmannschaft im Oktober und November. "Kylian ist der französischen Nationalmannschaft sehr verbunden, auch wenn er eine komplizierte persönliche Phase hatte. Er hat alle seine Mittel wiedergefunden, das zeigt sich in seinem Spiel und in seinem Kopf."
"Sowas von verrückt": Wicker holt zum WM-Abschluss schon wieder Medaille
Anja Wicker hat dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) zum Abschluss der Skilanglauf-Weltmeisterschaften im italienischen Toblach die nächste Medaille beschert. Nach Gold über 10 Kilometer sowie Bronze mit der Mixed-Staffel sicherte sich die 33-Jährige aus Stuttgart im Einzel über 20 Kilometer der sitzenden Startklasse in der freien Technik Platz drei.
Wicker, in der Vorwoche mit zweimal Silber sowie Bronze bei der Biathlon-WM auf der Pokljuka, musste sich in 1:17:33,1 Stunden nur der Chinesin Wang Shiyu (1:14:19,0) und ihrer Dauerkonkurrentin Kendall Gretsch (1:14:42,1) geschlagen geben. "Dass ich in jedem WM-Rennen eine Medaille gewonnen habe, das ist sowas von verrückt", sagte Wicker.
Urteil in einem der spektakulärsten deutschen Doping-Fälle ist da
Einer der spektakulärsten Fälle der deutschen Leichtathletik hat einen juristischen Abschluss gefunden. Die Mittelstreckenläuferin Sara Benfares ist wegen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt worden. Das berichtet der SR. Ihre jüngere Schwester Sofia kam glimpflicher davon: Ihr Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldauflage an eine gemeinnützige Organisation eingestellt.
Den Benfares-Schwestern waren zwischen Ende September 2023 und Mitte Januar 2024 bei drei Proben insgesamt fünf verschiedene nicht-spezifische Substanzen nachgewiesen worden. Unter anderem hatten sie demnach mit Epo gedopt. Sie wurden suspendiert, Sara dann für fünf Jahre von der Nationalen Doping Agentur gesperrt, sie beendete ihre Karriere. Zudem schloss der LC Rehlingen die Schwestern aus dem Verein aus.
Der Fall hatte zwischendurch eine dramatische Wende genommen, da Vater und Trainer Samir Benfares erklärt hatte, die 22-jährige Sara Benfares habe die Substanzen genommen, um eine Knochenkrebs-Erkrankung zu behandeln. Inzwischen hat sich die Familie zurückgezogen, alle Social-Media-Accounts sind gelöscht.
Reds-Coach spricht über seine Beteiligung an der "Kneipenschlägerei"
Trainer Arne Slot vom englischen Tabellenführer FC Liverpool hat nach seinen Ausraster im Derby beim FC Everton Reue gezeigt. "Die Emotionen sind mit mir durchgegangen", sagte der 46-Jährige. Nach einer dramatischen Schlussphase im Goodison Park hatten Slot und sein Assistent Sipke Hulshoff am Mittwoch nach dem Abpfiff eine Rote Karte erhalten. "Wenn ich das ändern könnte, würde ich das im Nachhinein gern anders machen. Und ich hoffe, dass ich es das nächste Mal anders mache."
In der turbulenten Partie hatte Evertons James Tarkowski in der achten Minute Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 2:2 erzielt. Danach kam es zu hektischen Szenen, die einer Kneipenschlägerei ähnelten. Sowohl Evertons Abdoulaye Doucouré als auch Liverpools Curtis Jones kassierten die Rote Karte. Slot konfrontierte Schiedsrichter Michael Oliver, der auch ihm die Rote Karte zeigte. Die Premier League hatte auf ihrer Website zunächst mitgeteilt, Slot sei "wegen der Verwendung beleidigender, herabwürdigender oder beleidigender Sprache" für zwei Spiele gesperrt worden. Die Mitteilung wurde jedoch später gelöscht. Derzeit ist unklar, ob und wie Slot bestraft wird.
Erster KI-Fußballtrainer versagt mit Quatsch-Taktik im Testspiel
Eine norwegische Fußballmannschaft setzt zu Beginn des Jahres auf eine KI als Trainer - sehr zur Skepsis der Mannschaft. Bei einem Testspiel gibt das Programm nach anfänglichen Erfolgen jedoch eher fragwürdige Anweisungen.
Nach einem ersten Sieg seit 16 Monaten: Diego Schwartzman macht Schluss
Der Argentinier Diego Schwartzman hat seine Tenniskarriere beendet. Der frühere Top-10-Spieler absolvierte in seiner Heimatstadt Buenos Aires sein letztes Profimatch, im Achtelfinale des ATP-Sandplatzturniers unterlag er dem Spanier Pedro Martínez 2:6, 2:6. In der ersten Runde hatte der 32 Jahre alte Schwartzman überraschend den Weltranglisten-40. Nicolás Jarry aus Chile geschlagen, es war sein erster Sieg seit 16 Monaten.
Der nur 1,70 Meter große Sandplatzspezialist hatte 2020 das Halbfinale der French Open in Paris erreicht, im selben Jahr schlug er sogar Sandplatzkönig Rafael Nadal auf der roten Asche beim Masters in Rom. In seiner Karriere gewann Schwartzman vier Titel, drei davon auf Sand, seinen letzten Turniersieg feierte er 2021 in Buenos Aires. Vor seinem Heimspiel kündigte er an, dass es in diesem Jahr sein letzter Auftritt auf der Profitour wird.
Wal verschluckt Kajakfahrer - und spuckt ihn wieder aus
Es ist ein Zwischenfall, der an die biblische Geschichte "Jona und der Wal" erinnert: Ein 24-Jähriger Mann fährt mit seinem Kanu auf dem Meer, wird von einem Buckelwal verschluckt und wieder ausgespuckt. Der Vater des Mannes filmt die unglaubliche Szene zufällig.
Littler holt ersten Saisonsieg in der Premier League
Darts-Weltmeister Luke Littler hat an einem kontroversen Abend seinen ersten Sieg in der diesjährigen Premier League eingefahren. Der 18 Jahre alte Titelverteidiger besiegte am zweiten Spieltag in Glasgow erst Rob Cross (6:5) und Michael van Gerwen (6:2), dann bezwang der Engländer im Finale auch den Weltranglistenersten Luke Humphries (6:5).
Den ganzen Abend über nahmen die Zuschauer mit lauten Pfiffen Einfluss auf die Partie. Nachdem Caller Kirk Bevins die Fans im Finale aufforderte, aufzuhören, wurde es nur noch schlimmer. "Sie müssen irgendwann eingreifen und etwas dagegen sagen", forderte Littler im Anschluss: "Das war ziemlich schlecht, aber ich habe den Sieg geholt."
Littler rückte in der Tabelle mit nun fünf Punkten auf Rang zwei vor. Vorne liegt 2024er-Weltmeister Humphries (8), den Littler auch im sechsten Duell in der Premier League bezwingen konnte. Littler spielte in allen seiner Matches über 100 Punkte im Schnitt, in seinem ersten stand er aber kurz vor dem Aus. Cross lag bereits 5:1 in Führung, vergab jedoch seine drei Matchdarts.
Sohn von Steffi Graf debütiert für Deutschland - aber nicht im Tennis
Steffi Grafs Sohn steht schon bald zum ersten Mal für Deutschland auf dem Platz - allerdings nicht mit einem Tennisschläger: Jaden Agassi gibt sein Debüt für die Baseball-Nationalmannschaft, das steht nach der Kaderbekanntgabe fest. Der 23 Jahre alte Sohn der Tennis-Legenden Graf und Andre Agassi wird als Pitcher für Deutschland an der WM-Qualifikation im März in den USA teilnehmen.
"Baseball war immer mein Sport, ich liebe es, auf dem Platz zu stehen, ich liebe es, auf dem Hügel zu stehen", sagte er dem Tribune Chronicle: "Ich war schon immer ein Pitcher." Der Absolvent der University of Southern California spielt aktuell für die Mahoning Valley Scrappers in der US-Nachwuchsliga MLB Draft League.
Beim World Baseball Classic, seit 2011 die offizielle WM, wird im März 2026 wieder der Weltmeister gekürt. Deutschland will sich beim vierten Versuch nun erstmals qualifizieren, 2022 scheiterte das Team vor eigenem Publikum beim Qualifikationsturnier in Regensburg. In Tucson im US-Bundesstaat Arizona trifft Deutschland auf China (2. März), Brasilien (3. März) und Kolumbien (5. März). Der Erstplatzierte qualifiziert sich direkt, der Zweite und Dritte spielen am 7. März um das zweite Ticket.
AS Rom verpasst Sieg im Kartenfestival beim FC Porto
Mit Mats Hummels als Bankdrücker hat die AS Rom einen großen Schritt Richtung Europa-League-Achtelfinale verpasst. Beim FC Porto kommen die Italiener im Playoff-Hinspiel nur zu einem 1:1 (1:0). In den Mittelpunkt gerät dabei auch der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler, der reichlich zu tun hat.
Bericht: Harry Kane ist "Hauptziel" von strauchelndem Top-Klub
Bei Manchester United beschäftigt man sich intensiv mit einer Verpflichtung von Harry Kane, der beim FC Bayern eine Ausstiegsklausel besitzen soll. Da die Frist für einen Wechsel während der Sommer-Transferperiode nach dieser Saison bereits verstrichen ist, bietet sich interessierten Klubs 2026 die nächste Möglichkeit. Darauf will man am Old Trafford aber offenbar nicht warten.
Denn laut "Footballinsider" wollen die Red Devils den Engländer bereits in diesem Jahr verpflichten. Besitzer Sir Jim Ratcliffe wolle den Kapitän der Three Lions unbedingt zum englischen Rekordmeister holen und die finanziellen Mittel dafür bereitstellen. Kane sei das "Hauptziel" des kriselnden Traditionsvereins, heißt es weiter.
Das Problem für Manchester United: Der FC Bayern sitzt dank der bereits verstrichenen Kaufoption am längeren Hebel. Eine Ablöse für Kane wäre im kommenden Transferfenster frei verhandelbar. In München sei man sich des Interesses aus der Premier League bewusst. An der Säbener Straße verfolge man dies "ganz entspannt". Dem Online-Portal zufolge habe der Bundesligist kein Interesse daran, den 31-Jährigen frühzeitig ziehen zu lassen.
Reaktion auf Trump-Politik: US-Hymne in Kanada ausgebuht
Buhrufe bei der US-Hymne: Die politischen Spannungen zwischen den USA und Kanada haben sich auch auf das neue Vier-Nationen-Turnier im Eishockey übertragen. Vor dem 6:1 der US-Amerikaner gegen Finnland wurde "The Star-Spangled Banner" in Montreal von Buhrufen begleitet. Zuvor hatte der Hallensprecher im Bell Centre die Fans in der kanadischen Metropole dazu aufgefordert, Respekt beim Abspielen der Hymnen zu zeigen.
Das 4 Nations Face-Off ist ein neues Turnier mit vier Nationalmannschaften. Die Spiele werden vom 12. bis 20. Februar in Boston und Montreal ausgetragen. Aufgrund einer Spielpause in der NHL nehmen viele Top-Profis an dem Turnier teil.
Einen Tag zuvor war der US-Kapitän Auston Matthews bei einer Zeremonie vor dem Eröffnungsspiel Kanada gegen Schweden ausgebuht worden. Seit der neue US-Präsident Donald Trump Kanada mit Strafzöllen gedroht hat, waren bereits in Spielen der Basketball-Liga NBA und der Eishockey-Liga NHL Buhrufe bei der US-Hymne erklungen.
Illegale Sex-Videos: Nationalspieler muss anders als seine Schwägerin nicht ins Gefängnis
Der südkoreanische Fußball-Nationalspieler Hwang Ui-jo kommt in der Affäre um illegale Sex-Videos um eine Gefängnisstrafe herum. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, wurde der 32-Jährige mit einer Bewährungsstrafe belegt. Die Staatsanwaltschaft hatte vor dem zentralen Bezirksgericht in Südkoreas Hauptstadt Seoul eine vierjährige Freiheitsstrafe gefordert. Der Stürmer des türkischen Erstligisten Alanyaspor hatte sich bereits im vergangenen Jahr schuldig bekannt, mehrfach illegal Geschlechtsverkehr mit Frauen gefilmt zu haben.
"Ich entschuldige mich aufrichtig bei den Opfern, die durch meine Vergehen gelitten haben", sagte er damals, "ich bitte aufrichtig um größtmögliche Nachsicht". Zu Beginn des Prozesses hatte Hwang noch seine Unschuld beteuert. Der Fall war im Juni 2023 öffentlich geworden, als Hwangs Schwägerin im Versuch, ihn zu erpressen, sensible Videos von ihm veröffentlicht hatte. Sie sitzt wegen Erpressung zurzeit eine dreijährige Haftstrafe ab.
Der 62-malige Nationalspieler, der bis zum vergangenen Sommer beim englischen Erstliga-Klub Nottingham Forest unter Vertrag stand, ist seit November 2023 von der Nationalmannschaft suspendiert.
Wahnsinn: Philippinen räumen erstmals im Wintersport ab
Das Team konnte es kaum fassen - und auch die rund zwei Dutzend Fans brachen in Jubel aus: Die Philippinen haben bei den asiatischen Winterspielen im chinesischen Harbin eine historische und unerwartete Goldmedaille errungen. Die Curling-Männer besiegten Südkorea völlig überraschend mit 5:3 und sicherten damit die erste Medaille des tropischen Landes in der 39-jährigen Geschichte der Spiele.
"Wir wollten eine Medaille holen, aber die Goldmedaille, das ist überwältigend", sagte Alan Frei, einer der vier Sportler: "Das ist so seltsam, nicht wahr?" Nur zwei Jahre nach der Gründung des philippinischen Curlingverbandes hat sich die Männermannschaft - deren Mitglieder alle in der Schweiz als Kinder philippinischer Mütter geboren wurden - einen Platz in der Geschichte des Archipels erobert.
Auch weil sich das Team bereits einen Platz bei den Vorqualifikationsspielen für die Olympischen Spiele 2026 im Laufe dieses Jahres gesichert hat, erinnert die Story der Curler an die jamaikanische Bobmannschaft, deren Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 1988 im Kultfilm "Cool Runnings" verewigt wurde. "Es ist einfach absolut wild", sagte Frei, der erst 2023 mit dem Curling begonnen hat.
Berichte: Premier-League-Klub will BVB-Star loseisen, aber nur als "Plan B"
Zuletzt wurden mit dem FC Liverpool und FC Chelsea bereits zwei Klubs aus der englischen Premier League als potenzielle Abnehmer für Karim Adeyemi gehandelt. Laut "fichajes.net" und "CaughtOffside" hat sich mit dem FC Arsenal nun ein weiterer Top-Klub von der Insel in den Transfer-Poker um den BVB-Star eingeschaltet.
Demnach passe der Flügelflitzer, der bei Borussia Dortmund eigentlich noch bis 2027 unter Vertrag steht, in das gesuchte Profil der Gunners. Die Wunschlösung der Nordlondoner sei der deutsche Nationalspieler allerdings nicht, da man am liebsten Nico Williams verpflichten würde, so "CaughtOffside". Da der spanische Europameister allerdings auch bei zahlreichen anderen Klubs wie dem FC Barcelona auf der Liste steht, beschäftigt man sich beim FC Arsenal bereits mit Alternativen. Sollte die Verpflichtung von Williams scheitern, werde Adeyemi sicherlich einer der Top-Alternativen sein, heißt es in dem Bericht weiter.
Den Westfalen würde ein Verkauf des viermaligen Nationalspielers wohl ordentlich Geld in die Kasse spülen. Laut "Sport Bild" erhofft man sich bei den Schwarz-Gelben eine Ablösesumme von mindestens 60 Millionen Euro. Schon im Januar war über einen Adeyemi-Abschied spekuliert worden. Der Linksaußen sagte der SSC Neapel aber ab.
Hamann über Bayern-Stars: Einer soll sich raffen, der andere München verlassen
Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat sich kritisch über Bayern-Spielmacher Jamal Musiala geäußert und würde im direkten Vergleich den Leverkusener Jungstar Florian Wirtz vorziehen. "Ich würde mit Musiala mal sprechen, der seit Wochen in Zweikämpfen oft zu Boden geht und sehr viel am Reklamieren und am Diskutieren ist, was ich so noch nie gesehen habe. Das hat er sich angewöhnt, warum auch immer", sagte Hamann bei einem Sky-Pressegespräch in München.
Das schade seinem Spiel, so Hamann: "Die letzten Wochen hat er ordentlich gespielt, aber nicht wirklich gut. Das sind kleine Sachen, die sich einschleichen. So etwas lenkt ab. Da leidet die Konzentration und das Spiel drunter."
Beim Vertragspoker mit Joshua Kimmich würde Hamann dem deutschen Nationalmannschaftskapitän zu einem Wechsel ins Ausland raten. "Ich sehe das wie der Jogi. Es ist die letzte Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, zu einem sehr guten Verein, zu einem Top-Verein. Ablösefrei würden ihn die meisten nehmen. Ich würde auch dazu tendieren, etwas Neues zu machen", sagte Hamann. Ex-Bundestrainer Joachim Löw hatte sich zuletzt ähnlich geäußert.
Hartenstein spielt stark auf, aber sein Team verliert
Oklahoma City Thunder hat in der NBA eine seltene Niederlage kassiert. Das Team des erneut starken Deutschen Isaiah Hartenstein unterlag bei den Minnesota Timberwolves mit 101:116, es war die erste Niederlage nach zuletzt sieben Siegen in Serie und überhaupt erst die zehnte der Saison. 44 Siege hat OKC bereits eingefahren und steht damit an der Spitze der Western Conference. Vor dem All-Star-Wochenende in San Francisco weist nur ein anderes Team der NBA eine derart starke Bilanz auf: Die Cleveland Cavaliers, Erster der Eastern Conference.
Hartenstein gelang ein Double-Double, als Center kam er auf 10 Punkte und 12 Rebounds. Bester Werfer für Oklahoma war einmal mehr Shai Gilgeous-Alexander mit 24 Punkten - für den Point Guard endete damit allerdings eine Serie von 22 Spielen, in denen er immer mindestens 25 Punkte erzielt hatte.
Heidenheim feiert Europapokal-Sensation
Der 1. FC Heidenheim darf vom Einzug ins Achtelfinale in der Conference League träumen. Kurz vor Schluss fiel der umjubelte Siegtreffer im Playoff-Hinspiel beim FC Kopenhagen. Der Bundesligist wurde nach der Halbzeitpause stärker und belohnte sich für ihre Leistungssteigerung.
Hummels sieht als Zuschauer eine kleine Enttäuschung
Mit Mats Hummels als Bankdrücker hat die AS Rom einen großen Schritt Richtung Europa-League-Achtelfinale verpasst. Beim FC Porto kamen die Italiener im Playoff-Hinspiel nur zu einem 1:1 (1:0). 2014er-Weltmeister Hummels, der in der Serie A zuletzt von Trainer Claudio Ranieri geschont worden war, saß 90 Minuten auf der Bank.
Im Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) im heimischen Olympiastadion müssen die Römer nun gewinnen, um das Ticket für die Runde der letzten acht zu lösen. In Porto brachte Zeki Celik (45.+5) die Gäste in Führung, Francisco Moura (67.) glich für die Portugiesen aus. Roms Bryan Cristante (72.) sah im zweiten Durchgang wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.