Der Sport-Tag
5. April 2024
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21:57 Uhr

Doch noch nicht in den Trainerstab: DFB-Star spielt noch etwas

Fußball-Nationalspielerin Marina Hegering hat ihren Vertrag beim VfL Wolfsburg noch einmal um ein Jahr verlängert. Das teilte der Klub mit. Eigentlich war geplant gewesen, dass die 33-Jährige nach der laufenden Saison in den Trainerstab der Niedersachsen wechselt. Nun bleibt die derzeit verletzt pausierende Innenverteidigerin noch ein weiteres Jahr aktiv.

Hegering war im Sommer 2022 vom FC Bayern München nach Wolfsburg gewechselt. 2023 gewann die 36-malige Nationalspielerin mit dem VfL den DFB-Pokal und erreichte das Finale der Champions League. "Ich habe nach wie vor großen Spaß am Fußballspielen und daran, auf dem Trainingsplatz zu stehen. Deshalb kam bei mir der Wunsch auf, eine weitere Saison auf dem Platz zu bestreiten", sagte Hegering. Für die Wolfsburgerinnen ist das eine gute Nachricht, nachdem sie zuletzt die Abgänge der Defensivspezialistinnen Lena Oberdorf und Dominique Janssen verkünden mussten. DFB-Star Oberdorf wechselt im Sommer zum FC Bayern, der neue Verein der niederländischen Auswahlspielerin Janssen steht offiziell noch nicht fest.

Doch noch nicht in den Trainerstab: DFB-Star spielt noch etwas
21:17 Uhr

Es hängt jetzt auch an den Ärzten: Basketball-Idol kommt großem Traum näher

Bronny James, Sohn von Basketball-Legende LeBron James, will wie sein Vater in die NBA. Der 19-Jährige wird sich für den Draft für die nordamerikanische Profiliga anmelden, wie er auf seinem Instagram-Account schrieb. Beim Draft sichern sich die NBA-Teams die Rechte an den besten Nachwuchsspielern. Gleichzeitig trug er sich auch ins Transferportal der NCAA ein und ließ damit die Option für eine Spielberechtigung am College offen. Derzeit ist er an der University of Southern California.

"Ich hatte ein Jahr mit einigen Höhen und Tiefen, aber alles hat mich als Mensch, Student und Sportler wachsen lassen", schrieb der 1,93 Meter große Aufbauspieler. Er hatte im Juli vergangenen Jahres während eines Trainings einen Herzstillstand erlitten. Laut Untersuchungen hat er einen angeborenen Herzfehler. Knapp fünf Monate später stand Bronny James wieder auf dem Feld. Ob er am Draft teilnehmen kann, hängt vom Ärzteteam der NBA ab. Erst nach einer positiven Beurteilung darf sich James für den Draft anmelden.

Sein Vater träumt davon, einmal mit ihm zusammen in der NBA zu spielen. Der Vertrag von LeBron James bei den Los Angeles Lakers läuft noch bis zum Sommer 2025, allerdings könnte "King James" aus diesem im kommenden Sommer aussteigen und als sogenannter Free Agent zu einem anderen Klub wechseln.

Es hängt jetzt auch an den Ärzten: Basketball-Idol kommt großem Traum näher
20:26 Uhr

Sorgen vor Rad-Klassiker: Degenkolb stürzt in der "Hölle des Nordens"

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John Degenkolb ist ein Spezialist für die harten Klassiker. (Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS)

Der frühere Roubaix-Sieger John Degenkolb ist zwei Tage vor dem Rennen in der "Hölle des Nordens" bei der Streckenerkundung auf dem berüchtigten Kopfsteinpflaster gestürzt. Dies teilte sein niederländisches Team dsm-firmenech mit.

Demnach klage der 35-Jährige nach dem Sturz über Knieschmerzen. Ob sein zwölfter Start bei Paris-Roubaix, das er 2015 als zweiter und bislang letzter Deutscher gewonnen hatte, gefährdet ist, war zunächst unklar. Im Vorjahr war der Geraer im Rennen in aussichtsreicher Position in der entscheidenden Phase gestürzt.

Nach reichlich Regen in den vergangenen Tagen sind die groben Kopfsteinpflaster-Passagen in Nordost-Frankreich tückisch glatt. Aufgrund von Sicherheitsbedenken haben die Organisatoren, die Anfahrt zum berühmten Wald von Arenberg mit einer Schikane entschärfen wollen, dies führe nach Meinung vieler Fahrer aber zu einem zusätzlichen Risiko.

Sorgen vor Rad-Klassiker: Degenkolb stürzt in der "Hölle des Nordens"
19:48 Uhr

"Traurig, dass es vorbei ist": Eishockey-Held nimmt emotional Abschied

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Christian Ehrhoff bejubelte im DEB-Trikot Olympisches Silber. (Foto: dpa)

Eishockey-Profi Christian Ehrhoff hat am Abend seinen endgültigen Rücktritt vom aktiven Sport bekannt gegeben. Der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von 2018 erklärte im Rahmen der Saisonabschlussfeier seines Klubs Krefeld Pinguine seinen Rücktritt. Der Verteidiger war nach mehr als 800 Einsätzen in der nordamerikanischen Profiliga NHL und mehr als 300 DEL-Spielen nach seinem Rücktritt 2018 zu Saisonbeginn noch einmal für seinen früheren Klub in Krefeld in der DEL2 aufgelaufen.

"Ich fühle große Dankbarkeit. Nach den Höhepunkten bei den Heimspielen zu Weihnachten und vor vollem Haus in den Playoffs bin ich traurig, dass es nun vorbei ist", sagte der 41-Jährige. "Ich werde die Erlebnisse in meinem Herzen tragen. Nun werde ich mich vorerst wieder meiner Familie widmen und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit meiner Frau und unseren Kindern", sagte Ehrhoff.

"Traurig, dass es vorbei ist": Eishockey-Held nimmt emotional Abschied
18:57 Uhr

"Das ist Pal": Dardai verteidigt Wut-Abgang vehement

Pal Dardai hat seinen denkwürdigen Abgang bei der Pressekonferenz des Fußball-Zweitligisten Hertha BSC am Donnerstag vehement verteidigt. "Ich würde es morgen und übermorgen genauso machen", sagte der 48-Jährige vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn bei Sky: "Mit Menschen, die Unwahrheiten verbreiten, rede ich nicht. So bin ich aufgewachsen. Wenn jemand schreibt, dass Hertha kein Konzept hat, dann ist das beleidigend."

Dardai hatte für Aufsehen gesorgt, als er nach einer Nachfrage schwer angesäuert aufstand, den Raum verließ - und nicht zurückkehrte. Dem Eklat vorausgegangen war eine Frage eines Journalisten zum Paderborn-Spiel. Dardai warf dem Reporter vor, geschrieben zu haben, dass der Klub kein Konzept habe. "So lange du das so siehst, reden wir nicht. Bitte nächste Frage. Dankeschön", sagte er.

Sportdirektor Benjamin Weber bestätigte am Freitag, dass es nach dem Vorfall ein Gespräch mit Dardai gegeben habe. "Natürlich hat ihn die Berichterstattung geärgert. Wir haben das intern aufgearbeitet und besprochen", sagte der Hertha-Funktionär. Dardai betonte, er habe der Klub-Führung dabei mitgeteilt: "Das ist Pal, so bin ich und so bleibe ich."

"Das ist Pal": Dardai verteidigt Wut-Abgang vehement
18:26 Uhr

"Es wird schwierig": Deutscher Ajax-Torwart verletzt sich schwer

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Diant Ramaj droht für den Rest der Saison auszufallen. (Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS)

Der frühere deutsche Junioren-Nationaltorwart Diant Ramaj wird seinem Klub Ajax Amsterdam wohl für den Rest der Saison fehlen. Wie der niederländische Rekordmeister am Freitag mitteilte, hat sich der Ex-Frankfurter am Donnerstag beim 1:1 gegen die Go Ahead Eagles einen Ellbogenbruch zugezogen, damit sei die Spielzeit für den 22-Jährigen "höchstwahrscheinlich" vorbei.

"Ich bin nach einem Luftduell unglücklich gelandet. Ich werde zwar alles tun, um in dieser Saison wieder zu spielen, aber es wird schwierig" sagte Ramaj. Ajax ist in der Conference League wie im nationalen Pokal bereits ausgeschieden, in der Liga ist der Tabellenfünfte ohne Meisterchance.

Ramaj war im Sommer 2023 für rund fünf Millionen Euro von der Eintracht nach Amsterdam gewechselt und war im Oktober zum Stammkeeper aufgestiegen. Für Ajax bestritt er 31 Pflichtspiele.

"Es wird schwierig": Deutscher Ajax-Torwart verletzt sich schwer
17:55 Uhr

Kollege Rose hat ein Geschenk für Streich dabei

Mit einer Flasche Wein wird sich Marco Rose am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) nach dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig beim SC Freiburg von seinem Trainerkollegen Christian Streich verabschieden. "Ich habe eine Flasche eingepackt, die er dann genießen kann, wenn er etwas mehr Freizeit hat", sagte Rose. Er wolle noch mal mit seinem Kollegen plaudern und ihm alles Gute wünschen.

Streich habe als Typ und Trainer die Bundesliga geprägt und werde fehlen. "Aber das Geschäft lässt irgendwann auch mal den Tank leer werden und dementsprechend ist es eine nachvollziehbare Entscheidung", sagte Rosse zu Streichs Entschluss, zum Saisonende seinen Posten abzugeben. Rose äußerte die Hoffnung, den Freiburger irgendwann wiederzutreffen, wenn dessen Tank wieder voll sei.

Kollege Rose hat ein Geschenk für Streich dabei
17:03 Uhr

Olympia-Quali in Gefahr: DHB bangt um Co-Kapitänin

Handball-Nationalspielerin Alina Grijseels hat sich beim EM-Qualifikationsspiel am Donnerstag gegen die Ukraine eine Verletzung am linken Sprunggelenk zugezogen. Damit fällt die Co-Kapitänin für die Qualifikationsspiele gegen Israel am Wochenende aus. Ihr Einsatz beim Olympia-Qualifikationsturnier in Neu-Ulm (11. bis 14. April), ist laut einer Mitteilung des Deutschen Handballbundes (DHB) offen. "Zunächst einmal sind wir froh, dass Alina sich nach Ansicht der medizinischen Bilder keine schwerwiegende Verletzung zugezogen hat", sagte Bundestrainer Markus Gaugisch: "Gemeinsam mit unserer medizinischen Abteilung werden wir nun alles dafür tun, dass sie die Olympia-Qualifikation spielen kann."

Die 27-Jährige war beim 43:21 über die Ukraine in Heidelberg nach 23 Minuten ausgewechselt worden. Die Leistungsträgerin war nach einem Kontakt mit ihrer Gegenspielerin Alissa Petriw zu Boden gegangen. Petriw hatte im Anschluss die Rote Karte gesehen.

Olympia-Quali in Gefahr: DHB bangt um Co-Kapitänin
16:08 Uhr

"Bis hin zum Mord": Klub schützt Kapitän mit Anzeige bei Polizei

Stürmer Stefan Kutschke vom Fußball-Drittligisten Dynamo Dresden hat "massive Anfeindungen und Drohungen" erhalten. Das teilte der Verein mit. In einem Brief sei der Mannschaftskapitän sowie dessen Familienmitglieder sogar "mit Warnungen bis hin zum Mord konfrontiert" worden. Dynamo habe den Fall zur polizeilichen Anzeige gebracht. Das Schreiben sei fortan Teil der Ermittlungen.

"Alle Mitarbeiter, egal ob Spieler, Trainer oder in der Geschäftsstelle, genießen unsere volle Unterstützung", sagte David Fischer, Geschäftsführer Kommunikation der SGD: "Wir als Sportgemeinschaft sind für Kritik jederzeit offen. Dabei gilt es allerdings, gewisse Grenzen einzuhalten. Diese wurden im Fall von Stefan Kutschke deutlich überschritten und sind für uns in keiner Weise hinnehmbar. Wir verurteilen ein solches Vorgehen aufs Schärfste und werden dagegen in aller Härte reagieren." Zuletzt sei es auf bereits auf zahlreichen Social-Media-Plattformen zu "deutlichen Anfeindungen" des Stürmers und weiterer Vereinsmitglieder gekommen.

"Bis hin zum Mord": Klub schützt Kapitän mit Anzeige bei Polizei
15:49 Uhr

Lego statt Liverpool: Arsenal-Coach setzt Prioritäten

Teammanager Mikel Arteta vom FC Arsenal hat im Titelrennen der englischen Premier League auch noch familiäre Verpflichtungen. Auf die Frage, ob er sich im Saisonendspurt alle Spiele der Rivalen FC Liverpool und Manchester City anschauen werde, sagte er: "Meine Frau und meine Kinder haben da auch ein gewichtiges Wort mitzureden." Das könnte bedeuten, dass Arteta auf das eine oder andere Spiel verzichten muss. "Mein Jüngster will womöglich mit mir Lego oder im Garten Fußball spielen", sagte Arteta, kündigte aber an: "Ich werde sicher versuchen, die Mehrzahl der Spiele zu sehen."

Arsenal, in der Champions League Viertelfinal-Gegner des FC Bayern, liegt zwei Punkte hinter Spitzenreiter Liverpool zurück, aber einen Zähler vor Titelverteidiger City. Am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) müssen die Gunners bei Brighton and Hove Albion antreten. Arteta ist gewarnt - vor allem wegen seines umworbenen Trainerkollegen Roberto De Zerbi. "De Zerbis Fußball macht dem Gegner das Leben schwer, sie spielen attraktiv", sagte er.

Lego statt Liverpool: Arsenal-Coach setzt Prioritäten
15:03 Uhr

"Weil es nicht geht": FC Bayern leidet unter Personalproblemen

Bayern München hat vor dem morgigen Bundesliga-Spiel (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim Aufsteiger 1. FC Heidenheim mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Kapitän Manuel Neuer, Leroy Sané, Kingsley Coman, der erkrankte Aleksandar Pavlovic und Noussair Mazraoui fallen laut Trainer Thomas Tuchel aus. Auch Sacha Boey und Bouna Sarr stehen noch nicht zur Verfügung.

"Das Problem ist", sagte Tuchel mit sorgenvoller Miene hinsichtlich des Viertelfinal-Hinspiels in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) beim FC Arsenal, "dass keiner dieser fünf geschont wird. Sie sind nicht im Kader, weil es nicht geht." Tuchel sieht für Arsenal "ein dickes Fragezeichen". Einziger Lichtblick: Raphaël Guerreiro ist in Heidenheim zurück im Kader.

"Weil es nicht geht": FC Bayern leidet unter Personalproblemen
14:23 Uhr

Turmspringer knallt vor Macrons Augen aufs Brett

Wenige Monate vor den Olympischen Spielen in Paris weiht Frankreichs Präsident Macron feierlich eine Halle für Wassersport-Wettkämpfe ein. Zur Zeremonie gehört auch eine Wassersprung-Einlage vom Drei-Meter-Brett. Für Turmspringer Alexis Jandard läuft die jedoch so gar nicht nach Plan.

Turmspringer knallt vor Macrons Augen aufs Brett
13:45 Uhr

Thomas Tuchel ist "mega unzufrieden"

Thomas Tuchel hat seinen Frust über die enttäuschende Saison mit dem FC Bayern München eingeräumt. "Ich bin mega unzufrieden mit mir selber und wie wir aktuell leider wieder gespielt haben gegen Dortmund. Ich dachte, wir sind darüber hinweg und machen den Schritt zurück nicht mehr. Gleichzeitig kann es sein, dass manche Dinge nicht so laufen, wie man das möchte", sagte der Trainer der Münchner eine Woche nach dem 0:2 gegen Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga.

Die Bayern sind in der Bundesliga mit 13 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen nur Zweiter. Damit werden sie praktisch nach elf Meisterschaften in Serie am Saisonende nicht über diesen Titel jubeln können. Im DFB-Pokal hatten sich die Münchner mit dem Aus in der 2. Runde gegen Drittligist 1. FC Saarbrücken längst blamiert.

"So frustrierend oder unbefriedigend" die Saison auch für ihn sei, sagte Tuchel, "es gibt noch ein Ziel, nach Wembley zu fahren." Dort findet am 1. Juni das Finale in der Champions League statt. Es sei "unerlässlich, dem alles unterzuordnen, um dieses Ziel zu erreichen." Am Dienstag bestreiten die Münchner das Viertelfinal-Hinspiel beim FC Arsenal.

Thomas Tuchel ist "mega unzufrieden"
13:00 Uhr

Hitler-Sticker vor Derby: Lazio-Fans schocken mit "barbarischer Ideologie"

Im Vorfeld des römischen Derbys haben die berüchtigten Lazio-Fans für einen neuerlichen Eklat gesorgt. Vor dem Spiel am Samstag veröffentlichten sie Sticker mit Mussolini-Slogans und dem Hitler-Konterfei über die Sozialen Medien.

Die jüdische Gemeinde in Italien fordert polizeiliche Maßnahmen: Sofern es zu neofaschistischen Gesängen oder Bannern kommt, solle das Spiel laut Sprecher Daniele Massimo Regard unterbrochen werden. In Rom ist man von der Sticker-Aktion entsetzt, Bürgermeister Roberto Gualtieri verurteilte sie als "Schande". Die kriminelle Ideologie einiger Hooligans sei nicht unterschätzen, dennoch setzt er auf die Klubs. "Ich bin sicher, dass sie ihr Möglichstes tun werden, um barbarische Ideologien zu bekämpfen, die nichts mit der Schönheit des Sports zu tun haben", sagte Gualtieri.

Im Derby (Samstag, 18 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) muss für das Team um Ex-BVB-Stürmer Ciro Immobile ein Sieg her. Nur drei Punkte können Lazio in Schlagdistanz zum internationalen Geschäft halten. Die Roma kämpft hingegen um den Anschluss an die Champions-League-Plätze.

Hitler-Sticker vor Derby: Lazio-Fans schocken mit "barbarischer Ideologie"
12:18 Uhr

Lunge betroffen: Vingegaards Verletzung noch schlimmer als befürchtet

Bei dem heftigen Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt hat Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard unter anderem auch eine Lungenquetschung erlitten. Das teilte sein Team Visma-Lease a Bike mit. Vingegaard bleibe im Krankenhaus. Bereits am Vortag hatte der Rennstall bekannt gegeben, dass sich der 27-Jährige bei dem Massensturz auf der vierten Etappe einen Schlüsselbeinbruch und mehrere Rippenbrüche zugezogen hat. Zudem erlitt Vingegaard einen Pneumothorax, dabei dringt Luft in den Spalt zwischen Lunge und Brustwand. Dadurch kann sich die Lunge nicht mehr so ausdehnen wie zuvor. Sie fällt in sich zusammen. Es kann zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen. Der Zustand von Vingegaard sei stabil, teilte sein Team weiter mit.

Mehrere Fahrer waren am Donnerstag rund 35 Kilometer vor dem Ziel in Legutio in einer Rechtskurve zu Fall gekommen und dabei in einen Betongraben gerutscht. Vingegaards Kontrahent Remco Evenepoel brach sich das Schlüsselbein, zudem erlitt der 24-Jährige eine Fraktur des Schulterblatts.

Lunge betroffen: Vingegaards Verletzung noch schlimmer als befürchtet
12:02 Uhr

Tottenham-Boss muss fünf Millionen Dollar Strafe zahlen

Joe Lewis, Milliardär und Mogul vom englischen Fußball-Topklub Tottenham Hotspur, ist wegen Insiderhandels zu drei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von fünf Millionen Dollar verurteilt worden. Richterin Jessica Clarke verhängte in New York außerdem weitreichende Beschränkungen für Lewis' Unternehmen Broadbay und bezeichnete die Vergehen als "zweifellos schwerwiegend", eine Gefängnisstrafe blieb dem Geschäftsmann allerdings erspart.

"Ich bin heute hier, weil ich einen schrecklichen Fehler gemacht habe. Ich schäme mich, es tut mir leid", sagte der 87-jährige Lewis vor der Urteilsverkündung, nachdem er sich für die Weitergabe von Insiderinformationen an sein Umfeld schuldig bekannt hatte. Seine beiden Anwälte hatten aufgrund des schwachen Zustands und einer bevorstehenden Augenoperation von Lewis dafür plädiert, diesem eine Haftstrafe zu ersparen. Lewis soll zwischen 2013 und 2021 sein Umfeld jahrelang mit Insiderinformationen versorgt haben, was mehrere Millionen Dollar eingebracht haben soll.

Lewis' Holdinggesellschaft ENIC hatte 2001 eine Mehrheitsbeteiligung an Tottenham Hotspur für 22 Millionen Dollar erworben.

Tottenham-Boss muss fünf Millionen Dollar Strafe zahlen
11:18 Uhr

DFB-Star wehrt sich gegen Influencer-Label

Neu-Kapitänin Giulia Gwinn will trotz ihrer zahlreichen Social-Media-Aktivitäten in erster Linie als Profifußballerin wahrgenommen werden. "Mich stört es, wenn man mich als Influencerin darstellt, denn so sehe ich mich nicht", sagte die Nationalspielerin des FC Bayern in einem Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Auf Instagram folgen Gwinn 600.000 Follower. Im EM-Qualifikationsspiel vertritt die 24-Jährige an heute Abend (20.30 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de) in Linz und am Dienstag in Aachen gegen Island die verletzte etatmäßige Spielführerin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg.

"Die Social-Media-Aktivitäten sind für mich eine schöne Nebensache, aber mein Fokus liegt eindeutig auf dem Sport", sagte Gwinn, die gegen Österreich vor ihrem 42. Länderspiel steht. Ihre Netzaktivitäten seien aber für die eigene Vermarktung wichtig. Den Account gestalte sie selbst, der Fokus liege nicht nur auf sportlichen Themen: "Natürlich bin ich eine junge Frau, die auch Dinge postet, die mir abseits der Stadien wichtig sind."

DFB-Star wehrt sich gegen Influencer-Label
10:51 Uhr

Videobeweis-Entwickler hadert mit seiner Technologie

VAR-Entwickler Paul Hawkins hat mit seiner Firma Hawk-Eye für viel technologischen Fortschritt im Sport gesorgt, sieht darin aber nicht nur Vorteile. "Der VAR ist der Beitrag zum Sport, auf den ich am wenigsten stolz bin", sagte Hawkins der britischen "Times": "Meine Vorstellung von Technologie im Sport ist, dass die Offiziellen nicht bemerkt werden. Das Ziel eines guten Schiedsrichters ist es, nicht aufzufallen und die Schiedsrichterei aus der Geschichte des Spiels herauszuhalten."

Mit der Einführung des Videoschiedsrichters ist im Fußball ziemlich genau das Gegenteil eingetreten. Vor allem Fans in den Stadien klagen über undurchsichtige Entscheidungsfindungen und der, durch lange Wartezeiten bei vielen Reviews, schwindenden Emotionalität.

Ideen für Verbesserungen hat der Mathematiker auch parat: "Man könnte ein Challenge-System einführen, das keine Schwarz-Weiß-Entscheidungen wie Abseits beinhaltet." Dies sei sogar noch in den ersten Testphasen ausprobiert worden, durchgesetzt hat es sich im Fußball aber nicht. Darüber hinaus plädiert Hawkins für "VAR-Spezialisten", die anstelle der Schiedsrichter vor den Bildschirmen eingesetzt werden. "Selbst wenn man nur in der vierten Liga gepfiffen hat, kann man ein guter VAR sein", meint Hawkins. Das läge am unterschiedlichen Anforderungsprofil der beiden Aufgaben.

Videobeweis-Entwickler hadert mit seiner Technologie
10:21 Uhr

Wintersport-Traumpaar gibt Verlobung bekannt

Das Ski-Traumpaar Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde tritt bald vor den Traualtar: Die zweimalige Olympiasiegerin Shiffrin machte via Instagram die Verlobung der beiden Alpin-Stars öffentlich. Die 29-Jährige posierte auf einem Foto glücklich lächelnd an der Seite des Norwegers - mit einem Diamantring am Finger. Shiffrin und Kilde sind seit Juni 2021 das Glamour-Paar im alpinen Ski-Zirkus. "Ja, wir sind zusammen", hatte der Gesamtweltcupsieger von 2020 damals in der Tageszeitung VG gesagt: "Wir kennen uns seit sechs Jahren - und jetzt hat es gefunkt. Es ist sehr schön." Aus der Skiszene gab es damals eine Flut von Gratulationen - wie nun auch nach der Verlobung.

Wintersport-Traumpaar gibt Verlobung bekannt
09:56 Uhr

Zweites Formel-1-Training in Japan verrät so gut wie nichts

Der Australier Oscar Piastri ist in seinem McLaren im kaum aussagekräftigen zweiten Formel-1-Training vor dem Großen Preis von Japan die schnellste Runde gefahren. Regen und eine dadurch nasse Strecke sorgten in Suzuka dafür, dass fast die gesamte Übungseinheit nicht normal gefahren wurde. Viele Teams entschieden sich erst drei Minuten vor Schluss dazu, ihre Piloten auf den Kurs zu lassen. Weltmeister Max Verstappen und Red-Bull-Teamkollege Sergio Peréz verzichteten auf eine schnelle Ausfahrt und blieben ebenso wie fünf andere Fahrer ohne offizielle Rundenzeit.

Piastri war in 1:34,725 Minuten am schnellsten und lag rund eine halbe Sekunde vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes. Ferrari-Fahrer Charles Leclerc hatte als Dritter schon mehr als vier Sekunden Rückstand. Nico Hülkenberg steuerte seinen Haas-Rennwagen auf Rang acht, er lag mehr als 20 Sekunden hinter der Spitze. Bei halbwegs schwierigen Bedingungen wollte zunächst kein Team Schäden riskieren und die Reifen schonen. Unbeherrschbar war es bei nur leichtem Regen aber nie. Im ersten Training hatte Verstappen im Trockenen noch souverän die Bestzeit gesetzt.

Zweites Formel-1-Training in Japan verrät so gut wie nichts
09:30 Uhr

In diesen zehn Stadien findet die Fußball-EM 2024 statt

Zum zweiten Mal nach 1988 findet die Fußball-EM in Deutschland statt. Im Sommer 2024 wird mit insgesamt 51 Partien in 10 Städten der neue Europameister ausgespielt. Hier gibt es alle Stadien auf einen Blick.

In diesen zehn Stadien findet die Fußball-EM 2024 statt
09:06 Uhr

Mesut Özil beeindruckt mit völlig verändertem Körper

Seine Fußballkarriere mag Mesut Özil beendet haben, Sport aber treibt der deutsche Fußball-Weltmeister von 2014 weiterhin. Und das intensiv, wie der 35-Jährige auf seinem Instagram-Profil zeigt. Aus dem einstigen Filigran-Techniker ist ein muskelbepackter Athlet geworden. In seinen Storys stemmt er mit beiden Händen jeweils eine 50 Kilogramm schwere Hantel, trägt dabei außerdem noch eine Gewichtsweste.

Optisch ist der Ex-Spielmacher kaum wiederzuerkennen, die frisch antrainierten Muskeln lassen ihn deutlich wuchtiger und breiter wirken als zu seinen Zeiten bei Real Madrid und dem FC Arsenal. DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger kommentierte jüngst anerkennend unter einen Özil-Beitrag: "Biest". Auch Cristiano Ronaldo lobte mit den Worten: "Nicht schlecht, Bruder".

Mesut Özil beeindruckt mit völlig verändertem Körper
08:41 Uhr

DEB-Frauen starten siegreich in die WM

Die deutschen Eishockey-Frauen sind mit einem klaren Sieg in die Weltmeisterschaft in den USA gestartet. Die Auswahl von Bundestrainer Jeff MacLeod bezwang zum Auftakt Aufsteiger Dänemark mühelos mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1). Am Samstag (21 Uhr MEZ/MagentaSport) geht es für Deutschland mit dem zweiten Gruppenspiel gegen Japan weiter.

Lilli Welcke erzielte 14 Sekunden vor Ende des ersten Drittels nach Vorlage ihrer Zwillingsschwester Luisa Welcke den Führungstreffer der Deutschen. Laura Kluge (40.) im Powerplay, Ronja Hark (45.), Jule Schiefer (53.) und Emily Nix (58.) legten vor 1385 Zuschauern im Adirondack Bank Center von Utica im Bundesstaat New York nach. Nicoline Jensen (57.) sorgte für den dänischen Ehrentreffer.

In der Gruppe B warten neben Japan noch Schweden (Montag) und China (Dienstag) auf das deutsche Team, das bei der WM im Vorjahr Platz acht belegte. Die drei besten Teams der Fünfergruppe erreichen das Viertelfinale, das auch das Ziel von Deutschland ist.

DEB-Frauen starten siegreich in die WM
08:10 Uhr

Klopp kritisiert Liverpool-Stars - und eigene Sprachkenntnisse

Obwohl der FC Liverpool wieder die Tabellenführung übernommen hat, erwartet Trainer Jürgen Klopp von seinem Team bessere Auftritte als gegen Sheffield United. Es gebe verschiedene Arten, ein Fußballspiel zu kontrollieren, "und die Art und Weise, wie wir es heute kontrolliert haben, war nicht die richtige, weil wir nicht genug kreiert haben", sagte der 56 Jahre alte Coach nach dem 3:1 (1:0) seiner Mannschaft gegen den Tabellenletzten der Premier League. Durch den Erfolg im eigenen Stadion verdrängten die Reds den FC Arsenal nach 24 Stunden wieder von der Tabellenspitze.

Ein besonderes Lob gab's von Klopp für den argentinischen Weltmeister Alexis Mac Allister, der mit einem wuchtigen Schuss aus 17 Metern das 2:1 erzielt hatte. "Ein superwichtiger Spieler für uns, was für ein wunderbarer Junge", befand Klopp, und kommentierte dazu noch selbstironisch seine eigenen - offenbar mangelhaften - Spanisch-Kenntnisse: "Ich habe seinen Vater nach dem Spiel getroffen, er sagte 'Danke', ich sagte 'Gracias'! Das war das ganze Gespräch. 'Hola' habe ich auch gesagt und dann war mein Spanisch am Ende."

Klopp kritisiert Liverpool-Stars - und eigene Sprachkenntnisse
07:34 Uhr

Nagelsmann geht dem Fußball fremd - für die Heim-EM

Julian Nagelsmann will sich von den deutschen Basketball-Weltmeistern vor der Heim-EM inspirieren lassen und auch deren Coach Gordon Herbert ist an der Arbeit des Fußball-Bundestrainers interessiert. "Es wäre schön, sich einmal mit ihm und Rudi Völler zu treffen, beim Training zuzuschauen und sich auszutauschen", sagte Herbert: "Wir alle können von anderen Trainern und Sportarten lernen."

Nagelsmann hatte im Februar in einem "Spiegel"-Interview berichtet, eine Dokumentation über die deutschen Basketballer gesehen zu haben: "Man konnte die Gespräche zwischen Trainer und Spielern vor der WM beobachten. Da wurde klar: Jeder Einzelne kannte Monate vor dem Turnier seine Rolle." Diese "klare Rollenverteilung" werde er übernehmen, hatte Nagelsmann mit Blick auf die Heim-EM (14. Juni bis 14. Juli) angekündigt.

"Ich habe davon gehört, aber ich hatte noch keinen Kontakt mit ihm", sagte Herbert. Fußballtrainer in Deutschland hätten "ein sehr hohes Niveau, sie gehören zu den besten der Welt. Ich würde mich freuen, wenn ich die Gelegenheit hätte, mich mal mit ihnen auszutauschen".

Nagelsmann geht dem Fußball fremd - für die Heim-EM
07:02 Uhr

Red-Bull-Boss watscht brisantes Formel-1-Gerücht ab

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen bleibt laut Teamchef Christian Horner auch in der kommenden Saison bei Red Bull. Zu "100 Prozent" werde der Niederländer 2025 beim aktuellen Branchenführer fahren, sagte der Brite Horner im japanischen Suzuka dem TV-Sender Sky. Seit Wochen wird spekuliert, dass Verstappen den Rennstall trotz eines noch bis 2028 gültigen Vertrags wegen einer besonderen Klausel vorzeitig verlassen könnte. Mercedes will den dreimaligen Champion als Nachfolger von Lewis Hamilton verpflichten. Der Brite Hamilton fährt ab dem kommenden Jahr für Ferrari.

Verstappen soll sich bei Red Bull verabschieden können, sollte sein enger Vertrauter Helmut Marko vorzeitig gehen müssen. Der 80-jährige Österreicher ist der Gegenspieler von Teamchef Horner in einer brisanten Affäre. Horner wurde von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten vorgeworfen. Nach einer vom Mutterkonzern Red Bull eingeleiteten Untersuchung wurde die Beschwerde abgewiesen. Doch anonyme E-Mails mit pikanten Details befeuerten den Vorgang, der wiederum Machtkämpfe bei Red Bull zum Vorschein kommen ließ, die auch noch weiter eskalieren könnten.

Red-Bull-Boss watscht brisantes Formel-1-Gerücht ab
06:44 Uhr

Traumtor macht DFB-Neuling noch immer verrückt

Neu-Nationalspieler Maximilian Mittelstädt schwärmt nach wie vor von seinem Traumtor im Länderspiel gegen die Niederlande am 26. März. Es sei "ein unbeschreibliches Gefühl" gewesen, sagte der 27-Jährige bei Sky: "Ich habe irgendwie gewusst, wenn er (Jamal Musiala, Anm. d. Red.) mir den Ball zuspielt, dass ich ihn mit dem ersten Kontakt oben links reinhauen will. Dass der Ball dann so rein fliegt, hätte ich auch nur erahnen können."

Dass der Linksverteidiger überhaupt noch Nationalspieler geworden ist, liegt auch an seinem Sommerwechsel von Absteiger Hertha BSC zum VfB Stuttgart. "Ich habe aktuell immer ein sehr, sehr schönes Gefühl", sagte Mittelstädt bei Sky: "Ich kann mich einfach voll und ganz auf den Fußball konzentrieren und deshalb auch meine beste Leistung auf den Platz bringen."

Die jüngsten Auftritte haben dem gebürtigen Berliner nicht nur zu seinem Debüt in der deutschen Nationalmannschaft verholfen, sondern auch für ein gesteigertes Interesse in der Öffentlichkeit gesorgt. "Wenn man mal in die Stadt geht, dann merkt man schon, dass man jetzt schon öfter angesprochen wird und auch Fotos macht", sagte Mittelstädt.

Traumtor macht DFB-Neuling noch immer verrückt
06:16 Uhr

Verstappen erteilt F1-Konkurrenz direkt eine Lektion

Nach seinem Ausfall in Australien hat sich Weltmeister Max Verstappen stark zurückgemeldet. Im ersten freien Training zum Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr MESZ/Sky und im Liveticker bei ntv.de) führte der Niederländer im Red Bull das Feld wieder einmal an, mit seinen 1:30,056 Minuten war der 26-Jährige knapp zwei Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege Sergio Perez (Mexiko). Auf Rang drei landete Australien-Sieger Carlos Sainz (+0,213/Ferrari). Dahinter folgte schon mit einigem Abstand das Mercedes-Duo George Russell und Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg fuhr im Haas auf Platz 13 (+1,902).

Das Training musste für gut zehn Minuten unterbrochen werden, nachdem Logan Sargeant von der Strecke abgekommen und mit seinem Williams-Boliden in einen Reifenstapel gekracht war.

Verstappen erteilt F1-Konkurrenz direkt eine Lektion
05:52 Uhr

Nur ein Radstar gibt Entwarnung nach Horrorsturz

Radprofi Primoz Roglic vom deutschen Rennstall Bora-hansgrohe hat bei dem schlimmen Massensturz bei der Baskenland-Rundfahrt im Gegensatz zu einigen seiner Kontrahenten offenbar nur geringfügige Verletzungen davongetragen. Wie sein Team mitteilte, hat der Slowene keine Knochenbrüche erlitten. Dies habe die Untersuchung im Krankenhaus ergeben.

Weniger Glück als der dreimalige Vuelta-Gewinner und Olympiasieger hatten andere Anwärter auf den Gesamtsieg der Rundfahrt. Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark zog sich einen Schlüsselbeinbruch und mehrere Rippenbrüche zu. Auch Remco Evenepoel brach sich das Schlüsselbein. Wie dessen Rennstall Soudal Quick-Step mitteilte, erlitt der Belgier außerdem eine Fraktur des Schulterblatts. Er werde an diesem Freitag nach Belgien zurückkehren und sich dort einer Operation unterziehen.

Ungleich schwerer erwischte es den Australier Jay Vine. Bei dem 28-Jährigen vom Team UAE-Team Emirates wurden ein Halswirbelbruch und zwei Brüche der Brustwirbelsäule diagnostiziert. Vingegaard sowie Evenepoel und Roglic als Gesamtführender der Tour waren auf der 4. Etappe in einen dramatischen Sturz verwickelt. Mehrere Fahrer waren rund 35 Kilometer vor dem Ziel in Legutio in einer Rechtskurve zu Fall gekommen und dabei in einen Betongraben gerutscht.

Nur ein Radstar gibt Entwarnung nach Horrorsturz