Der Sport-Tag
28. Januar 2026
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23:45 Uhr

Im Minutenprotokoll: So lief der Champions-League-Fiebertraum

Alle 36 Mannschaften in der Champions League spielen an einem Abend - da kann in den 18 Partien einiges passieren. Benfica Lissabon schafft es in letzter Sekunde in die Playoffs, Real Madrid verpasst die Top acht. Wie die Tabelle am Ende des Abends aussieht und welche Bewegungen es gegeben hat - hier das Minutenprotokoll.

Im Minutenprotokoll: So lief der Champions-League-Fiebertraum
23:27 Uhr

Kompletter CL-Wahnsinn: Benfica-Torhüter schockt Real Madrid in letzter Sekunde

Real Madrid rutscht am letzten Spieltag der Champions League noch aus den ersten acht Plätzen - und muss in der Zwischenrunde um das Achtelfinal-Ticket spielen. Real Madrid kassierte eine verdiente 2:4 (1:2)-Niederlage bei Benfica Lissabon - das vierte Tor für die Portugiesen erzielte dabei Torwart Anatoliy Trubin in der Nachspielzeit und sicherte Benfica damit den Einzug in die Playoffs.

Dem war eine wilde Schlussphase vorausgegangen, in der Real mit Raul Asencio und Rodrygo noch zwei Spieler mit Gelb-Roten Karten verlor. Den Königlichen fehlt ein Treffer für die Top acht, Benfica fehlte noch ein Tor, um die Playoffs zu erreichen. Augenscheinlich war das bei den Portugiesen auf dem Feld nicht angekommen. In der Nachspielzeit fiel Trubin noch mit Zeitspiel mit der 3:2-Führung im Rücken gegen Real Madrid auf. Die Portugiesen von Trainer Jose Mourinho mauerten sich am eigenen Strafraum ein.

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Mourinho freute sich. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Erst wenige Sekunden vor Ende der Nachspielzeit drang durch: Benfica braucht noch ein Tor, um an Olympique Marseille vorbeizurücken. Die Portugiesen bekamen noch einen Freistoß zugesprochen. Der Norweger Fredrik Aursnes schlägt den Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum - und da verwandelt ebenjener Trubin per Kopf, der wenige Sekunden zuvor noch die Zeit von der Uhr nehmen wollte. Völlige Ekstase bricht im Estadio da Luz aus, denn Benfica erreicht als 24. die Playoffs der Königsklasse.

Übrigens: Kylian Mbappé erzielte die beiden Treffer für Madrid und stellte mit 13 Toren eine neue Bestmarke in der Champions League für eine Gruppenphase auf. Für die Portugiesen trafen Andreas Schjelderup doppelt und Evangelos Pavlidis per Foulelfmeter.

Kompletter CL-Wahnsinn: Benfica-Torhüter schockt Real Madrid in letzter Sekunde
23:08 Uhr

Kai Havertz überragt bei Startelf-Comeback

Angeführt von einem überragenden Kai Havertz hat der FC Arsenal auch das achte Spiel in der Champions-League-Ligaphase gewonnen und seine Titelambitionen untermauert. Der deutsche Nationalspieler steuerte bei seinem Startelf-Comeback nach 357 Tagen ein Tor und zwei Vorlagen zum 3:2 (2:1) gegen Tabellenschlusslicht Qairat Almaty aus Kasachstan bei. Auch sein DFB-Kollege Florian Wirtz konnte am letzten Hauptrunden-Spieltag jubeln, andere deutsche Legionäre und auch Rekordchampion Real Madrid müssen den Umweg über die Playoffs nehmen. Wirtz (21.) erzielte beim souveränen 6:0 (2:0) seines FC Liverpool gegen Qarabag Agdam seinen ersten Königsklassen-Treffer für die Reds, die mit 18 Punkten auf Rang drei hinter den ungeschlagenen Gunners (24 Punkte) und Bayern München (21) kletterten.

Kai Havertz überragt bei Startelf-Comeback
22:40 Uhr

Khedira rät Bayern-Star zum Atlético-Wechsel

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka beschäftigt sich laut eigener Aussage mit einem Wechsel ins Ausland. Angeblich will der spanische Top-Klub Atlético Madrid noch in dieser Transferperiode zugreifen und den Mittelfeldspieler des FC Bayern verpflichten. Ex-Nationalspieler Sami Khedira würde zusagen. Zwar sei es eine "schwierige" Entscheidung, so der Ex-Nationalspieler bei DAZN, Goretzka müsse aber auch an den kommenden Sommer denken.

"Er will spielen und er hat eine Weltmeisterschaft im Hinterkopf. Jeder, der Julian Nagelsmann kennt, weiß, dass man nur dann nominiert wird, wenn man regelmäßig spielt", argumentierte Khedira. Einen Wechsel ins Ausland schloss Goretzka jüngst in einem "Zeit"-Interview nicht aus. "Für mich muss ein Spieler, gerade ein verdienter, spielen. Er ist ein guter Fußballer, feiner Kerl. Ich war selbst lange im Ausland, das hat viel für meine Persönlichkeit gemacht, ich bin dort gereift", begründete Khedria. Madrid habe "ein geiles Stadion", Atleti sei "eine super Mannschaft, allein vom Charakter würde er dahin passen. Kurz: Ja, ich würde ihm dazu raten."

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Khedira rät Bayern-Star zum Atlético-Wechsel
22:20 Uhr

DFB-Torhüterin verpasst neuen FIFA-Meisterpokal

Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger hat mit ihrem Klub Gotham FC das Finale um den neuen FIFA-Meisterpokal verpasst. Der US-Meister verlor das Halbfinale gegen SC Corinthians aus Brasilien mit 0:1 (0:0), dabei wurde Berger per Aufsetzer von Gabi Zanotti beim späten Siegtreffer (83.) überrumpelt.

Im Endspiel geht es für Corinthians gegen Champions-League-Sieger FC Arsenal, der sich ebenfalls in London-Brentford mit 6:0 (4:0) gegen FAR Rabat durchsetzte. Stina Blackstenius (8.), Frida Maanum (12.), Mariona Caldentey (21., Handelfmeter), Olivia Smith (41.) und Alessia Russo (66./76.) trafen für die Gunners, bei denen die frühere Wolfsburgerin Anneke Borbe im Tor stand. Das Finale wird am Sonntag (15.45 Uhr/DAZN) in Arsenals Emirates Stadium ausgetragen, der Sieger erhält 1,95 Millionen Euro.

Beim erstmals ausgetragenen Vereinswettbewerb, von der FIFA parallel zur eigenständigen Klub-WM der Frauen eingeführt, treten die kontinentalen Titelträger gegeneinander an. Der "Champions Cup" gilt somit als Äquivalent zum Interkontinental-Pokal bei den Männern. Für Bergers Klub fällt das Turnier in die Vorbereitung für die neue Saison, der Ligabetrieb in der NWSL startet erst Mitte März.

DFB-Torhüterin verpasst neuen FIFA-Meisterpokal
21:53 Uhr

Tore im Sekundentakt: So steht es gerade im CL-Fiebertraum

Tore im Sekundentakt: So steht es gerade im CL-Fiebertraum
21:12 Uhr

Juri Knorr kommt sich "verarscht" vor

Selbst nach einer seiner besten Leistungen der letzten Jahre war Handball-Nationalspieler Juri Knorr noch unzufrieden. "Ich kam mir ziemlich verarscht vor. Drei Spiele funktioniert nichts und auf einmal geht jeder Gurkenwurf rein", sagte der DHB-Profi nach dem 38:34 gegen Frankreich und dem Einzug ins EM-Halbfinale. Gegen den Titelverteidiger war der 25-Jährige mit zehn Treffern bester Mann im Team von Bundestrainer Alfred Gislason.

Entsprechend verdient war die anschließende Auszeichnung als Spieler des Spiels. "Der Moment war fast ein bisschen kitschig, weil mein Vater stand ziemlich direkt vor mir. Ich habe meine Freundin zwischendurch auf dem Videowürfel gesehen", berichtete Knorr mit einem verlegenen Lächeln.

Juri Knorr kommt sich "verarscht" vor
20:47 Uhr

Bei Jamal Musiala geht's schneller als gedacht

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Er muss wieder ran: Jamal Musiala. (Foto: picture alliance / DeFodi Images)

Trainer Vincent Kompany forciert beim FC Bayern München die Wiedereingliederung des lange verletzten Fußball-Nationalspielers Jamal Musiala. Der 22 Jahre alte Offensivakteur wurde von Kompany zum Abschluss der Liga-Phase der Champions League am Abend in den Niederlanden gegen die PSV Eindhoven nach mehreren Kurzeinsätzen erstmals wieder für die Startelf nominiert. Und das mit einem klaren Kalkül. Musiala soll nach seinem bei der Klub-WM im vergangenen Juli zugezogenen Wadenbeinbruch möglichst schnell für die entscheidende Saisonphase - gerade in Europas Königsklasse - in Topform gebracht werden.

"Es gibt leider in dieser Phase der Saison keine softe Integration. Es muss eine harte Integration sein. Und das ist unser Puzzle im Moment", hatte Kompany am Vorabend der Partie zum Einbau der monatelang verletzten Leistungsträger Musiala und auch Alphonso Davies gesagt. Der kanadische Nationalspieler kämpft wie Kollege Musiala nach einem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr um Spielpraxis und Form. Das Duo muss im harten Wettkampfbetrieb Spielminuten sammeln.

Bei Jamal Musiala geht's schneller als gedacht
20:13 Uhr

Traditionsklub pulverisiert Transferrekord in Südamerika

Der brasilianische Traditionsklub Flamengo hat mit der Verpflichtung von Nationalspieler Lucas Paquetá den Transferrekord in Südamerika gesprengt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt für rund 42 Millionen Euro von West Ham United aus der englischen Premier League. Paquetá übertrifft die bisherige Rekordablöse damit deutlich. Im vergangenen Jahr investierte Flamengo laut seiner Finanzberichte 31,6 Millionen Euro in den brasilianischen Flügelspieler Samuel Lino von Atlético Madrid. Anfang Januar ließ sich EC Cruzeiro den Brasilianer Gerson 27 Millionen Euro kosten.

Paquetá war noch bis 2027 an die Hammers gebunden. Er soll bei Flamengo vorbehaltlich der medizinischen Tests einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Für den Offensivspieler ist es eine Heimkehr: Der 61-malige Nationalspieler (zwölf Tore) hatte seine Profikarriere beim Klub aus Rio de Janeiro begonnen, ehe er über die AC Mailand und Olympique Lyon 2022 in London landete.

West Ham bezahlte damals rund 43 Millionen Euro für ihn. In 139 Pflichtspielen erzielte er 23 Tore für den Klub, bei dessen Triumph in der Conference League 2023 er eine tragende Rolle einnahm.

Traditionsklub pulverisiert Transferrekord in Südamerika
19:39 Uhr

Vertragsauflösung: Ex-Nationalspieler verlässt Chelsea sofort

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Raheem Sterling verlässt den FC Chelsea mit sofortiger Wirkung. Wie der Klub aus der Premier League mitteilte, habe man sich einvernehmlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Sterling war im Sommer 2022 für über 50 Millionen Euro von Manchester City nach London gewechselt und dort eigentlich noch bis Mitte 2027 gebunden.

Der Außenstürmer war in der vergangenen Spielzeit an den Liga-Konkurrenten FC Arsenal verliehen. Nach seiner Rückkehr zu Chelsea absolvierte der 31-Jährige kein Spiel mehr und trainierte zuletzt nicht mehr mit der Profi-Mannschaft. Wo Sterling künftig spielen wird, ist offen. Laut englischen Medienberichten habe er bereits einen neuen Klub gefunden.

Vertragsauflösung: Ex-Nationalspieler verlässt Chelsea sofort
19:08 Uhr

Kurioses Eigentor: Ballabwehr misslingt gewaltig

Beim Qatar Pokal Spiel von Al Shamal gegen Al Shahaniya, fabriziert Torhüter Oumar Barry ein skurriles Eigentor. Barry kann zuerst abwehren, nach dem der Ball ihm jedoch wieder entgegenfliegt, wehrt er ihr erneut ab und haut den Ball beim dritten Kontakt ins eigene Netz.

Kurioses Eigentor: Ballabwehr misslingt gewaltig
18:46 Uhr

Goretzka: "Trump schafft es, dass wir uns nicht nur als Deutsche, sondern auch als Europäer fühlen"

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka geht davon aus, dass die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ein "großartiges Turnier" wird. "In Amerika wird die Welt zu Gast sein", sagte der Bayern-Profi im Interview mit der "Zeit". Das Turnier werde den Fußball voranbringen "und viele Menschen überzeugen, dass es ein unfassbar geiles Spiel ist". Der US-Präsident Donald Trump schaffe es nach Ansicht von Goretzka, "dass wir uns nicht nur als Deutsche, sondern auch als Europäer fühlen". Trump hatte das transatlantische Bündnis zuletzt im Streit um Grönland immer wieder vor eine Belastungsprobe gestellt.

Der 30-jährige Goretzka hatte sich indes früher häufiger zu politischen Themen positioniert, zuletzt damit jedoch aufgehört. "Diese Themen sind generell in der Defensive, leider", sagte Goretzka und erklärte seine Zurückhaltung. "Und: Wenn du dich als Sportler offensiv äußerst, gehst du ins Risiko. Du musst gewinnen, sonst geht ein Engagement nach hinten los, wird bewusst falsch verstanden oder wiedergegeben." Sportlich steht er möglicherweise vor einem Vereinswechsel - auch mit Blick auf seine eigenen WM-Chancen. Ein Transfer sei "eine Option". Beim FC Bayern rückte Goretzka zuletzt eher ins zweite Glied zurück.

Goretzka: "Trump schafft es, dass wir uns nicht nur als Deutsche, sondern auch als Europäer fühlen"
18:12 Uhr

Spiel der Bayern-Frauen in Jena abgesagt

Das strenge Winterwetter in Teilen des Landes hat erneut Auswirkungen auf den Spielplan der Fußball-Bundesliga der Frauen. Auch die Begegnung der Double-Gewinnerinnen des FC Bayern am Freitag bei Carl-Zeiss Jena muss witterungsbedingt abgesagt werden. Nach der Beurteilung der Sportplatzkommission ist die Rasenfläche in der Jenaer ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld nicht bespielbar. Ein Nachholtermin für das Duell des 16. Spieltags steht bereits fest: In Abstimmung mit beiden Vereinen wird das Spiel am Mittwoch, 11. Februar, um 18 Uhr (DAZN) ausgetragen. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Jena war zuletzt schon einmal von einer Absage betroffen: Die Begegnung mit dem VfL Wolfsburg am 15. Spieltag wurde auf den 18. März (18 Uhr) verlegt. Auch das Treffen zwischen Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim musste verschoben werden. Es findet nun am 4. Februar (18 Uhr) statt.

Spiel der Bayern-Frauen in Jena abgesagt
17:28 Uhr

Dzeko-Szene zeigt sofort, was Bundesliga blühen könnte

Als Schalke am Sonntag den 1. FC Kaiserslautern zu Hause empfängt, sind wohl alle Blicke auf einen Mann gerichtet: Edin Dzeko. Er soll die Königsblauen aus der Misere holen, so zumindest die Hoffnung der Gelsenkirchener. Bei seinem königsblauen Debüt beweist der Altstar direkt, dass er dem Erwartungsdruck standhält.

Dzeko-Szene zeigt sofort, was Bundesliga blühen könnte
16:47 Uhr

FC Bayern schaut sich angeblich bei der TSG um

Bazoumana Touré zählt zu den Senkrechtstartern der aktuellen Saison der Fußball-Bundesliga. Der 19-jährige Flügelstürmer bestritt 17 Einsätze für die TSG 1899 Hoffenheim und lieferte dabei zwei Tore sowie fünf Vorlagen. Eine Ausbeute, die dem Youngster einen Platz auf den Notizblöcken der Scouts der Konkurrenz gesichert haben soll. Auch der FC Bayern plant angeblich einen Vorstoß.

Im Sommer 2026 soll der FC Bayern eine Offerte für Bazoumana Touré von der TSG 1899 Hoffenheim planen. Das berichtet "Sports Boom". Demnach zeigen neben den Münchnern auch die englischen Topklubs Manchester United und FC Arsenal Interesse am Toptalent, das vor rund einem Jahr vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF zur TSG gewechselt ist. Damit aber nicht genug: Der Bericht wird gemutmaßt, dass auch eine zu erwartende hohe Ablöse die genannten Klubs nicht davon abhalten wird, ihren Hut in den Ring zu werfen. Konkret soll man im Kraichgau mit Einnahmen zwischen 50 und 55 Millionen Euro planen, heißt es.

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FC Bayern schaut sich angeblich bei der TSG um
16:18 Uhr

"Verarschung"? - Wasmaier revidiert Meinung über Vonn

Erst "Verarschung", nun Anerkennung und Bewunderung - Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier hat seine einst sehr kritische Einstellung zum Comeback des US-Superstars Lindsey Vonn grundlegend geändert. "Sie hat wirklich hart gekämpft und trainiert wie eine Wahnsinnige", sagte der Goldmedaillengewinner von Lillehammer (Riesenslalom und Super-G) im Interview mit BR24Sport: "Respekt!"

Eine Medaille bei den Olympischen Spielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo sei der 41-Jährigen "zu gönnen und wäre eine tolle Geschichte - und sie fährt definitiv besser als damals". Zunächst hatte Wasmeier Vonns Rückkehr in den Ski-Zirkus mit 40 Jahren als PR-Stunt abgetan. "Meiner Meinung nach ist das nur eine Show", sagte er. "Das grenzt an Verarschung." Dabei allerdings, betont Wasmeier heute, sei er noch davon ausgegangen, Vonn wäre ein komplett neues Kniegelenk eingesetzt worden. Tatsächlich war es nur eine Teilprothese: "Das war mir nicht bewusst."

In Cortina traut Wasmeier der Abfahrts-Olympiasiegerin von Vancouver Großes zu. "Es ist bewundernswert, mit 41 so fit zu sein", sagte er, die Olympiastrecke sei Vonns "Hausberg, dort hat sie schon oft Siege nach Hause geholt". Vonn führt im Abfahrtsweltcup vor der deutschen Hoffnung Emma Aicher und liegt im Super-G hinter Pyeongchang-Olympiasiegerin Sofia Goggia (Italien) auf dem zweiten Platz

"Verarschung"? - Wasmaier revidiert Meinung über Vonn
15:52 Uhr

Deutschlands höchster Ehrengast feuert Olympioniken an

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird Deutschlands Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo auch vor Ort unterstützen. Am Eröffnungswochenende der Spiele (6. bis 8. Februar) ist das deutsche Staatsoberhaupt nicht nur beim feierlichen Einlauf in Mailand anwesend, sondern wird auch Wettkämpfe und Events an verschiedenen Standorten in Norditalien besuchen. Das teilte das Bundespräsidialamt mit.

Dafür wird der 70-Jährige am Nachmittag des 6. Februar nach Mailand reisen, um nach einem Empfang durch den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella am Abend der feierlichen Eröffnung des Großevents im San-Siro-Stadion beizuwohnen .An den Folgetagen wird der Bundespräsident nach Terminen im Olympischen Dorf sowie beim Deutschen Olympischen Jugendlager am Samstag auch bei einigen Wettkämpfen zu Gast sein. Dazu gehört unter anderem das zweite Gruppenspiel der deutschen Eishockey-Frauen gegen Japan in Mailand, ehe Steinmeier am Sonntag nach Venedig weiterreist. Vor der Rückreise nach Berlin am Abend besucht der Bundespräsident am Mittag in Cortina zunächst die Ski-Alpin-Abfahrt der Frauen, ehe es in das rund 50 Kilometer entfernte Antholz geht, wo im Biathlon die Mixed-Staffel auf dem Programm steht.

Deutschlands höchster Ehrengast feuert Olympioniken an
15:11 Uhr

"Unwahrscheinlich"? Effzeh träumt bei El Mala ganz groß

Said El Mala ist das größte Talent des 1. FC Köln seit langer Zeit - und soll dem Verein eines Tages eine exorbitante Ablösesumme in die Kassen spülen. Aber dass ein Verkauf des 19 Jahre alte Offensiv-Juwels wirklich 50 Millionen Euro einbringt, sei derzeit jedenfalls "unwahrscheinlich", schreibt "Sport Bild". El Mala ist beim 1. FC Köln kein unumstrittener Stammspieler, kommt unter Trainer Lukas Kwasniok zumeist nur als Joker zum Einsatz.

Wie es mit El Mala kurzfristig weitergeht, dürfte die Transfer-Politik des FC im kommenden Sommer maßgeblich beeinflussen. Denn: Mit Jakub Kaminski (VfL Wolfsburg), Jahmai Simpson-Pusey (Manchester City), Kristoffer Lund (FC Palermo), Tom Krauß (1. FSV Mainz 05) sowie Cenk Özkacar (FC Valencia) stehen derzeit gleich fünf Leihspieler im Kölner Kader. Rund 25 Millionen Euro müssten der neue Geschäftsführer Thomas Kessler und seine Mitstreiter für Ausstiegsklauseln berappen, um das Quintett dauerhaft in der Domstadt zu halten - Geld, das nur dann problemlos aufzubringen wäre, sollte El Mala den Verein verlassen.

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"Unwahrscheinlich"? Effzeh träumt bei El Mala ganz groß
14:28 Uhr

"Sag ich ihm 100-mal am Tag": Tah redet über Vertragsverlängerung

Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah hat sich für einen Verbleib seines Nebenmanns Dayot Upamecano beim FC Bayern eingesetzt. "Natürlich wünsche ich mir, dass er bleibt, dass er seinen Vertrag verlängert. Das sage ich ihm 100-mal am Tag", berichtete Tah. "Dayot ist jemand, den ich sehr gerne mag", ergänzte Tah: "Nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz. Auch die Art und Weise, wie er mich aufgenommen hat in der Mannschaft, war besonders."

Und der französische Nationalspieler, der seit Wochen ein Angebot der Bayern zur Verlängerung seines auslaufenden Arbeitspapiers vorliegen hat, wisse "auf jeden Fall", dass Tah sein Bleiben begrüßen würde. "Ich glaube, er fühlt sich wohl und er weiß, was er hier hat", ergänzte Tah und schwärmte von seinem Mitspieler. "Er kann alles: Abräumen, er ist brutal aktiv mit und ohne den Ball. Er deckt so ziemlich alles ab, was von einem modernen Verteidiger heute gefordert ist." Deswegen würden die Bosse "Upa" gerne möglichst langfristig binden. Zuletzt hieß es, eine Einigung stünde kurz bevor. Sportvorstand Max Eberl hatte aber erst am Montag betont, es gebe nichts Neues in der Personalie.

"Sag ich ihm 100-mal am Tag": Tah redet über Vertragsverlängerung
13:54 Uhr

"Eines der härtesten Dinge": Deutschlands beste Tennisspielerin fällt aus

Eva Lys muss aufgrund einer Knieverletzung eine mehrwöchige Pause einlegen. Das teilte die deutsche Tennisspielerin in den Sozialen Netzwerken mit. Die 24 Jahre alte Hamburgerin, die als deutsche Nummer eins in die Australian Open gestartet war und in Melbourne in der ersten Runde ausschied, hatte sich die Blessur zum Jahresstart beim United Cup in Sydney zugezogen.

"Nachdem die ersten Untersuchungen in Sydney nichts Ernstes gezeigt hatten, haben weitere Tests in der Heimat eine Knieverletzung ergeben, durch die ich ein paar Wochen lang pausieren muss", schrieb Lys. Eine genaue Ausfallzeit teilte sie nicht mit. Die Pause tue "sehr weh. Nicht spielen zu können, ist eines der härtesten Dinge dieser Reise." Die Nummer 39 der Welt, die im Vorjahr in Melbourne als "Lucky Loser" ins Achtelfinale eingezogen war und ihren Durchbruch gefeiert hatte, wird durch ihr Erstrundenaus in drei Sätzen gegen die Rumänin Sorana Cirstea in der Weltrangliste um rund 20 Plätze zurückfallen. Im Doppel hatte Lys in Melbourne in der ersten Runde wegen der Knieprobleme aufgegeben.

"Eines der härtesten Dinge": Deutschlands beste Tennisspielerin fällt aus
13:14 Uhr

"Wieder der schlechte Stürmer": DFB-Profi kasteit sich selbst

Deniz Undav hatte genug von den ganzen (Schein-)Debatten. "Ich war ja wieder der schlechte Stürmer, nachdem ich in zwei Spielen kein Tor gemacht habe. Und alle reden viel. Das nervt mich. Deswegen wollte ich mal andeuten, dass man den Mund halten soll", sagte der Nationalstürmer vom VfB Stuttgart nach dem jüngsten 3:0 bei Borussia Mönchengladbach angefressen.

Der 29-Jährige ist aktuell der treffsicherste deutsche Stürmer. Doch erst nach dem 0:2 vergangene Woche in der Europa League bei der AS Rom war Undav wieder einmal in den Fokus geraten, nachdem er zahlreiche hochkarätige Chancen ausgelassen hatte. Rückhalt erfährt der Angreifer aus den eigenen Reihen. "Ich verstehe eigentlich gar nicht, warum es dieses Diskussionsthema gab", sagte Torwart Alexander Nübel - und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ergänzte: "Intern gibt es keine Diskussion rund um Deniz." Undav gilt als heißer Kandidat für einen Platz im WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Im DFB-Angriff konkurriert er unter anderem mit Nick Woltemade von Newcastle United, der vergangene Saison noch beim VfB gespielt hatte.

"Wieder der schlechte Stürmer": DFB-Profi kasteit sich selbst
12:43 Uhr

Feier für Sandro Wagner und Co.: DFB ehrt Trainer

Sandro Wagner, Sabrina Wittmann, Christian Tiffert, Heiko Westermann - der 71. Pro-Lizenz-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat zahlreiche prominente Absolventen hervorgebracht. Bei einer Feierstunde in Frankfurt/Main wurden insgesamt 17 Inhaber der höchsten deutschen Trainer-Lizenzstufe von DFB-Sportdirektor Rudi Völler und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig geehrt. Gemeinsam mit den Lehrgangsleitern Arno Michels und Markus Reiter überreichten sie die Urkunden. Damit endeten zwölf Monate Ausbildung mit mehr als 700 Lerneinheiten.

Die Absolventen im Überblick

Niko Arnautis (Eintracht Frankfurt) 

Theodoros Dedes (zuletzt TSG Hoffenheim) 

Markus Fiedler (zuletzt 1. FC Magdeburg) 

Alexander Hahn (Holstein Kiel) 

Roberto Hilbert (SpVgg Greuther Fürth) 

Florian Kästner (Carl Zeiss Jena) 

Ralf Kettemann (SC Paderborn) 

Lars Kornetka (Österreich/Nationalmannschaft) 

David Krecidlo (VfB Stuttgart) 

Dennis Schmitt (Eintracht Frankfurt)

Christian Tiffert (Hansa Rostock)

Saban Uzun (zuletzt 1. FC Magdeburg) 

Eva-Maria Virsinger (TSG Hoffenheim) 

Sandro Wagner (zuletzt FC Augsburg) 

Vincent Wagner (SV Elversberg) 

Heiko Westermann (FC Barcelona)

Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt)

Feier für Sandro Wagner und Co.: DFB ehrt Trainer
12:23 Uhr

Gemeinsam beim HSV? Vuskovic nährt Träume

Fußball-Senkrechtstarter Luka Vuskovic hat neue Details zu seiner Zukunft preisgegeben. Der aktuell vom Bundesligisten Hamburger SV ausgeliehene Abwehrspieler nährte zuletzt die Hoffnungen der HSV-Fans, möglicherweise sogar eine weitere Leihsaison dranzuhängen, um gemeinsam mit seinem aktuell noch gesperrten Bruder Mario zusammenzuspielen. "Wir entscheiden nach der WM, wie es weitergeht, was das Beste für mich ist", sagte der erst 18 Jahre alte Abwehrchef des HSV der "Sport Bild". Vuskovic gehört zu den derzeit gefragtesten Abwehrnachwuchskräften in Europa und hat beste Chancen, mit Kroatien bei der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA aufzulaufen.

"Es ist mein Traum, mit Mario hier beim HSV zu spielen", sagte Luka Vuskovic. "Ich liebe diesen Klub und die Fans. Ich kann mir persönlich kein besseres Szenario vorstellen", fügt der zweimalige Nationalspieler seines Landes hinzu. Sein englischer Klub Tottenham hat bei seinen Plänen natürlich ein Wörtchen mitzureden hat. Und sein Bruder Mario Vuskovic verbüßt eine Dopingsperre, die erst im November dieses Jahres abläuft.

Gemeinsam beim HSV? Vuskovic nährt Träume
11:49 Uhr

Gegen Klub-Rat: NBA-Superstar ist entsetzt von "Ermordung"

Der französische NBA-Star Victor Wembanyama hat mit Entsetzen auf die tödlichen Schüsse bei Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis reagiert. "Jeden Tag wache ich auf, sehe die Nachrichten und bin schockiert. Ich finde es verrückt, dass manche Leute den Eindruck erwecken oder so tun, als sei die Ermordung von Zivilisten akzeptabel", sagte der Basketball-Profi zu Reportern.

Wembanyama äußerte sich ausdrücklich gegen den Rat seines Klubs, den San Antonio Spurs, zu den Vorkommnissen im US-Bundesstaat Minnesota. "Ja, die PR-Abteilung hat es versucht, aber ich werde mich hier nicht hinsetzen und eine politisch korrekte Antwort geben", sagte er 22-Jährige. Auf die Frage, ob er Konsequenzen fürchte, wenn er sich offen zu einem so brisanten Thema äußere, antwortete Wembanyama: "Auf jeden Fall".

Gegen Klub-Rat: NBA-Superstar ist entsetzt von "Ermordung"
11:01 Uhr

"Okay, ist ein brutales Foul": Raum kriecht zu Kreuze

Fußball-Nationalspieler und Leipzig-Kapitän David Raum hat die Verantwortung für den späten Ausgleichstreffer beim FC St. Pauli übernommen. In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte der von Raum gefoulte niederländische Angreifer Martijn Kaars per Strafstoß das 1:1 in einem der Nachholspiele in der Fußball-Bundesliga erzielt. "Geht auch ein bisschen auf meine Kappe, auch wenn ich wegrutsche", sagte der 27-Jährige, bevor er beim TV-Sender Sky noch einmal die Bilder sah. "Ist natürlich ein Elfmeter, muss ich ehrlich zugeben", kommentierte Raum. "Ja ok, ist ein brutales Foul", sagte er. "Ich brauche nicht drumherum reden". Er sei mit beiden Beinen weggerutscht.

"So kommt es dann am Ende zu einer unglücklichen Situation, weil Raumi wegrutscht", sagte Trainer Ole Werner. "Trotzdem ist es natürlich ein unstrittiger Elfmeter", fügte er hinzu. "Wir sind nicht happy mit dem Ergebnis", sagte der Coach. In allen vier Duellen in Hamburg hat der Klub nicht gewonnen. Immerhin gelang ihnen ein Treffer, das hatte dreimal zuvor ebenfalls nicht geklappt.

"Okay, ist ein brutales Foul": Raum kriecht zu Kreuze
10:43 Uhr

Leclerc hat eine große Hoffnung für Ferrari

Charles Leclerc sitzt wieder im Rennwagen, gestern begannen für den Ferrari-Fahrer die Tests für die neue Formel-1-Saison. Leclerc zog ein positives Fazit: "Es war schön, wieder im Auto zu sitzen – in einem ganz neuen Auto, das sich stark von dem unterscheidet, was wir bisher gefahren sind", sagte der Monegasse. "Im Moment geht es vor allem darum, zu verstehen, ob alles richtig funktioniert, was auch der Fall war."

Die Bedingungen seien aufgrund des Regens "nicht optimal" gewesen, "aber wir haben unser Programm trotzdem durchgeführt, da wir uns überhaupt nicht auf die Leistung konzentrieren", so Leclerc. Er sei vor allem neugierig, wie sich sein Team im Vergleich zur Konkurrenz schlägt. "Ich bin sehr gespannt", erklärte der 28-Jährige. "Ich bin sehr gespannt darauf, was die anderen zu bieten haben, und darauf, wenn wir etwas mehr Gas geben, um zu sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen." Jedes Team darf bei den Tests an drei Tagen fahren. Das heißt: Ferrari darf im Laufe der Woche noch zweimal ran.

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Leclerc hat eine große Hoffnung für Ferrari
10:20 Uhr

DFB präsentiert Top-Zahlen - weltweiter Zuschauerrekord

Vizepräsident Peter Frymuth blickt für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf ein Rekordjahr der 3. Liga zurück. "Seit Ende der Corona-Pandemie haben wir durchgehend steigende Zahlen - auch bei den Umsätzen und Erlösen der Klubs", sagte der 69-Jährige vor der Veröffentlichung des Saisonreports 2024/2025 in der kommenden Woche. 4,4 Millionen Fans kamen in die Stadien, mehr als 11.500 im Schnitt und damit so viele wie in keiner anderen 3. Liga weltweit. Das lag vor allem an den Zugpferden Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld, die beide aufstiegen. "Wir haben viele hochinteressante Duelle. Hinzu kommt die ständige Spannung, weil die Liga sportlich so unberechenbar ist", sagte Frymuth. 3

Gemeinsam erlösten die 17 Drittligisten (Berechnung ohne die drei Zweitvertretungen) erstmals mehr als 300 Millionen Euro, zwölf Vereine haben ein positives Eigenkapital. 2022/23 waren es noch acht gewesen. "Die 3. Liga macht auch für die Zukunft Appetit", betonte Frymuth, der mit Freude darauf verwies, dass Stars wie Nick Woltemade (Newcastle United) oder Said El Mala (1. FC Köln) in der Liga geformt wurden.

DFB präsentiert Top-Zahlen - weltweiter Zuschauerrekord
09:36 Uhr

"Was muss ich denn noch machen?" Riesenenttäuschung für Trainer-Legende

Die NFL ist unerbittlich: Trainer-Legende Bill Belichick wird nicht im ersten Anlauf in die Pro Football Hall of Fame in Canton/Ohio aufgenommen. Der Rekord-Super-Bowl-Sieger - sechs Titel als Head Coach der New England Patriots und zwei als Defensive Coordinator der New York Giants - scheiterte bei einer Wahl am 13. Januar und erreichte nicht die erforderliche Anzahl von 40 der 50 Stimmen, um es in die Ruhmeshalle zu schaffen. Das berichteten die Reporter Don Van Natta Jr. und Seth Wickersham von ESPN.

Belichick hat demnach am vergangenen Freitag einen Anruf mit der Nachricht erhalten, dass er nicht zur Hall-of-Fame-Klasse von 2026 gehören werde. Er stand in diesem Jahr erstmals zur Wahl. Dem Bericht zufolge sei Belichick ob dieser Entscheidung "verdutzt" und "enttäuscht". "Sechs Super Bowls sind nicht genug?", soll Belichick einen Vertrauten gefragt haben. "Was muss ich denn noch machen?", fragte er einen weiteren Kollegen. Belichick wollte sich bei ESPN nicht selbst äußern.

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"Was muss ich denn noch machen?" Riesenenttäuschung für Trainer-Legende
08:57 Uhr

"Selbst wenn es nicht ich bin": Zverev hat einen Riesenwunsch

Alexander Zverev hat einen Wunsch. "Wenn es irgendwann mal einen Grand-Slam-Champion mit Diabetes gibt, dann bin ich die glücklichste Person der Welt - selbst wenn es nicht ich bin", sagte der Weltranglistendritte. Nach seinem Halbfinaleinzug bei den Australian Open gab Zverev beim On-Court-Interview Einblicke in sein Leben mit der Krankheit und die Arbeit seiner Stiftung.

"Ich habe meine Stiftung gegründet, nicht nur für Athleten mit Diabetes, sondern vor allem auch für Kinder mit Diabetes", erklärte Zverev, nachdem er vom Ex-Spieler Christopher Eubanks auf seine Arbeit angesprochen wurde. "Weil wir leider in einer Welt leben, in der nicht alle Länder so privilegiert sind wie Australien, die USA oder Deutschland, wo ich herkomme - wo jeder die nötige Medizin, Sensoren und Technologie hat." Bei Zverev selbst wurde im Alter von vier Jahren die Erkrankung diagnostiziert. Im Jahr 2022 hatte er seine Diabetes-Typ-1-Erkrankung öffentlich gemacht und anschließend eine Stiftung mit dem Namen "Alexander Zverev Foundation" gegründet.

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08:50 Uhr

Wie der kleine FCA die großen Bayern ärgerte - mal wieder

Die Bayern hadern, der FC Augsburg feiert und auch in Leverkusen herrscht gute Stimmung. Denn nach der überraschenden Niederlage des FCB steht fest: Die Leverkusener bleiben vorerst das einzige Team, das ohne eine Niederlage durch die Bundesliga-Saison kommt.

Wie der kleine FCA die großen Bayern ärgerte - mal wieder
08:11 Uhr

Dieser Weltmeister hofft auf Überraschungs-Comeback im DFB-Team

Rio-Weltmeister Matthias Ginter hat mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch nicht abgeschlossen. Der 32 Jahre alte Innenverteidiger des SC Freiburg absolvierte im Juni 2023 sein 51. und bis dato letztes Länderspiel im DFB-Dress - doch er liebäugelt offenbar mit einem Ticket für die WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada. "Die Nationalmannschaft war für mich immer eine riesige Ehre, für die ich gelebt und immer alles gegeben habe", sagte Ginter bei transfermarkt.de. Mit seiner Achillessehnenverletzung vor der Heim-EM 2024 hatte er das Thema dann laut eigener Aussage eigentlich abgeschlossen.

"Allerdings hatte ich auch nicht gedacht, dass ich danach in meinem Alter nochmal so zurückkomme", sagte Ginter: "Ich spiele aktuell vielleicht eine meiner besten Saisons in meiner Karriere, auf jeden Fall die konstanteste, bekomme sehr viel gutes Feedback." Beim WM-Triumph 2014, vier Jahre später in Russland und auch in Katar, wo er sein Debüt auf der größten Bühne feierte, zählte er zum deutschen Aufgebot. Im letzten Gruppenspiel 2022 gegen Costa Rica (4:2) wurde er in der Nachspielzeit eingewechselt.

Dieser Weltmeister hofft auf Überraschungs-Comeback im DFB-Team
07:21 Uhr

Gefälschte Dokumente: Rücktritt nach Einbürgerungsskandal für Nationalteam

Im Zuge des Einbürgerungsskandals ist der gesamte Vorstand des malaysischen Fußballverbandes zurückgetreten. Damit zieht die Kontroverse um gefälschte Dokumente, mit denen im Ausland geborene Spieler in der Qualifikation zur Asienmeisterschaft eingesetzt wurden, weitere Konsequenzen nach sich. Die Rücktritte würden dazu dienen, "den Ruf und die institutionellen Interessen" des Verbandes "zu schützen und das Risiko weiterer negativer Folgen zu mindern, die den malaysischen Fußball insgesamt beeinträchtigen könnten", erklärte der amtierende Präsident Yusoff Mahadi.

Die FIFA hatte im September sieben im Ausland geborene Spieler für ein Jahr gesperrt und den malaysischen Fußballverband (FAM) mit einer Geldstrafe von 400.000 US-Dollar belegt, weil dieser falsche Dokumente vorgelegt hatte. Darin wurde behauptet, dass die Spieler malaysische Vorfahren hätten. Der Weltverband hatte im Juni eine Untersuchung gestartet, nachdem entsprechende Hinweise nach dem 4:0 Malaysias gegen Vietnam erhalten hatte. Die FAM hatte gegen die Sanktionen der FIFA Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) eingelegt, wo der Fall noch nicht abgeschlossen ist.

Gefälschte Dokumente: Rücktritt nach Einbürgerungsskandal für Nationalteam
07:08 Uhr

"Energie" und "positive Art" trotz Krise bei Werder

Auch nach dem neunten Spiel in Serie ohne Sieg signalisiert Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz weiterhin Rückendeckung für Trainer Horst Steffen. "Ich sehe, wie er mit der Mannschaft arbeitet. Ich sehe eine Mannschaft, die vom Trainer die Sachen mit an die Hand kriegt", sagte er nach dem 0:2 im Nachholspiel der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim. "Ich spüre seine Energie, seine positive Art." Durch die Niederlage blieben die Bremer auf Rang 15 in der Tabelle und sind nur drei Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt. In fünf der vergangenen sechs Spiele erzielte das Team keinen eigenen Treffer.

Fritz wird von den Fans ebenfalls zunehmend kritisch gesehen. "Ich bin lange genug bei Werder", sagte der ehemalige Bremer Kapitän. "Und ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, dass es natürlich auch nicht spurlos an mir vorbeigeht." Steffen weiß das Vertrauen seines Vorgesetzten gerade in der schwierigen Situation zu schätzen. "Es ist keine Selbstverständlichkeit", sagte der 56-Jährige. "Aber es ist auch eine gute Bestätigung." Er gebe das Vertrauen "auch gerne weiter an die Spieler".

"Energie" und "positive Art" trotz Krise bei Werder
07:00 Uhr

Franzose macht deutschen Handballern keine Hoffnung

Bereits vor der Hauptrunde wartet auf die DHB-Auswahl ein Quasi-K.-o.-Spiel. Das Duell gegen Frankreich muss gewonnen werden, um bei der Handball-EM eine Chance auf den Titel zu wahren. Kentin Mahé, französischer Handballprofi und seit Jahren in der Bundesliga unterwegs, sieht seine Landsmänner im Vorteil.

Franzose macht deutschen Handballern keine Hoffnung
06:50 Uhr

Ex-DFB-Kapitän ist Fan seines Gegners

Der frühere DFB-Kapitän Ilkay Gündogan blickt dem Duell in der Champions League mit seinem Ex-Klub Manchester City mit großer Vorfreude entgegen. "Ich bin nach wie vor ein Fan dieses Fußballvereins, dieser Mannschaft und dieses Teammanagers", sagte der 35-Jährige vor dem besonderen Wiedersehen mit Galatasaray bei den Sky Blues und ergänzte: "Ich versuche, so viele Spiele wie möglich zu sehen." Bei City habe er "immer noch Menschen, die mir sehr am Herzen liegen", sagte Gündogan, der von 2016 bis 2023 und dann noch einmal in der vergangenen Saison in Manchester gespielt hatte: "Natürlich wünsche ich ihnen nur das Beste."

Gündogan, der im Sommer ablösefrei nach Istanbul gewechselt war, hatte während seiner Zeit auf der Insel unter anderem fünf Meistertitel geholt. Galatasaray liegt vor dem abschließenden Spieltag der Ligaphase auf Platz 17, mit zehn Punkten haben die Türken die Playoffs fest im Visier. Gegner City (Rang elf) will mit einem Sieg noch den direkten Einzug in das Achtelfinale schaffen.

Ex-DFB-Kapitän ist Fan seines Gegners
06:07 Uhr

Blitz-Abgang von Goretzka? Was Kompany sagt

Steht Leon Goretzka vor dem Blitz-Abgang vom FC Bayern? Laut Trainer Vincent Kompany ist die Lage kompliziert. "Diese Entscheidungen werden nicht nur vom Cheftrainer getroffen", sagte Kompany vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern bei der PSV Eindhoven (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker).

Bei jeder Personalie gebe es Gespräche mit Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, betonte Kompany und ergänzte mit Blick auf die anderen Verantwortlichen im Münchner Vorstand und Aufsichtsrat mit einem Schmunzeln: "Und dann noch die da oben." Goretzkas Zukunft ist offen - sein Vertrag beim FC Bayern endet im Sommer und soll offenbar nicht verlängert werden. Nun gibt es Berichte, dass Atlético Madrid an dem 30-Jährigen interessiert ist, Sportchef Mateu Alemany soll zu Gesprächen mit Goretzkas Agentur Roof nach München gekommen sein. Während spanische Medien berichten, es gehe um einen sofortigen Wechsel des Mittelfeldakteurs nach Madrid, ist laut Sky derzeit unklar, über welchen Startzeitpunkt der Zusammenarbeit die Parteien sprechen. "Bild" zufolge wäre der FC Bayern dafür offen, Goretzka sofort an Atlético zu verkaufen, wenn die Ablösesumme stimmt. Auch die AC Milan wurde zuletzt mit Goretzka in Verbindung gebracht, zudem Vereine aus der englischen Premier League.

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05:48 Uhr

Für WM-Chance? Sané kämpft und lobt türkische Liga

Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat eine Lanze für seine neue sportliche Heimat gebrochen. "Die Süper Lig wird im restlichen Europa unterschätzt", sagte der Profi des türkischen Meisters Galatasaray der BBC und betonte: "Wir haben gegen Top-Klubs wie Liverpool und Atlético gezeigt, dass wir nicht nur dabei sind – wir können auf Augenhöhe mitspielen." Das wollen Sané, Ilkay Gündogan und Co. auch im Liga-"Finale" der Champions League bei beider Ex-Klub Manchester City (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) beweisen. Ein Punkt würde dem Tabellen-17. reichen, um in die Playoffs zu kommen. City ist Zehnter und will mit einem Sieg noch unter die besten acht Teams.

"Ich gebe zu: Nach der Auslosung habe ich gehofft, dass sich City bis zu unserem Duell bereits für die Top acht qualifiziert haben würde", sagte Sané: "Aber jetzt ist es ein Spiel mit hohem Einsatz, ein entscheidendes Spiel für beide Mannschaften. Gegen sie im Etihad anzutreten, wenn für sie alles auf dem Spiel steht? Intensiver geht es nicht."

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