NFL-Coach schmeißt nach 19 Jahren hin
Headcoach Mike Tomlin ist nach dem Aus der Pittsburgh Steelers in der ersten Runde der Playoffs der NFL zurückgetreten. Das gab die Franchise aus Pennsylvania am Tag nach der Niederlage gegen die Houston Texans (6:30) bekannt. Der 53-jährige Amerikaner war mit einer Amtszeit von 19 Jahren der dienstälteste Trainer der Liga. "Nach langem Überlegen und Reflektieren habe ich entschieden, als Headcoach der Pittsburgh Steelers zurückzutreten", wird Tomlin in einer Stellungnahme der Steelers zitiert. Es sei eine "Ehre" gewesen, "das Team zu führen", fügte er an.
Tomlin informierte die Mannschaft um Quarterback-Altstar Aaron Rodgers sowie Präsident Art Rooney II in einem Meeting über seine Entscheidung. "Ich bin extrem dankbar für Mikes harte Arbeit", sagte Rooney und betonte: "Es ist schwer, den Respekt in Worte zu fassen, den ich für Trainer Tomlin habe." Tomlins Vertrag war noch bis zum Ende der Saison 2026/27 datiert. Tomlin war im Januar 2007 als Headcoach zu den Steelers gekommen. In der darauffolgenden Saison zog er mit Pittsburgh in den Super Bowl XLIII ein, in dem er gegen die Arizona Cardinals den sechsten und bislang letzten NFL-Titel in die "Steel City" holte.
Mitten in der Nacht: NFL-Profi schon wieder festgenommen
Wide Receiver Jordan Addison von den Minnesota Vikings aus der National Football League ist am Montagmorgen in Tampa/Florida festgenommen worden. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde der 23-Jährige um 3.46 Uhr im Seminole Hard Rock Hotel & Casino von der Polizei aufgegriffen. Addison wurde wegen "Hausfriedensbruchs in einem bewohnten Gebäude oder Transportmittel" angeklagt. Nach Hinterlegung einer Kaution von 500 US-Dollar kam er wieder frei.
"Ich will in keiner Weise spekulieren", sagte Vikings-Headcoach Kevin O'Connell nun bei seiner Saisonabschluss-Pressekonferenz und betonte: "Wir müssen so viele Fakten wie möglich sammeln und herausfinden, was genau passiert ist. Spekulieren wäre zu diesem Zeitpunkt unglaublich verfrüht. "Die Festnahme reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein: Vor 18 Monaten war Addison in Los Angeles wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen worden, später bekannte er sich zu einem minderen Vergehen. Die NFL sperrte ihn daraufhin für die ersten drei Spiele der Saison 2025. Im Juli 2023 war Addison wegen rücksichtslosen Fahrens mit 140 Meilen/Stunde (225 km/h) in einer 55-Meilen-Zone aufgefallen.
Abwehrsorgen nach Afrika-Cup: Innenverteidiger fehlt Bayer wochenlang
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba verzichten. Wie die Werkself am Abend mitteilte, ist der Nationalspieler aus Burkina Faso mit einer Muskelverletzung vom Afrika-Cup zurückgekehrt und wird voraussichtlich für zwei bis drei Wochen fehlen.
Tapsoba war mit seinem Heimatland vor einer Woche in Marokko im Achtelfinale an der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) gescheitert. Anschließend erhielt der 26-Jährige von Bayer-Trainer Kasper Hjulmand Urlaub. Seinem Klub fehlt Tabsoba nun zur Unzeit. Bis Anfang Februar zum DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC St. Pauli stehen noch fünf weitere Pflichtspiele an, darunter die finalen Champions-League-Partien in der Ligaphase bei Olympiakos Piräus (20. Januar) und gegen den FC Villarreal (28. Januar).
So viel würde dem DHB-Team der EM-Titel bringen
Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich für Deutschlands Handballer auch finanziell mächtig lohnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason erhält bei einer Goldmedaille insgesamt 575.000 Euro, wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitteilte. "Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro", hieß es. Die Prämienregelung verhandelte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes mit Kapitän Johannes Golla und den Führungsspielern Julian Köster und Andreas Wolff.
Das Halbfinale zu erreichen, dürfte so schwer werden wie seit Jahren nicht mehr. Gislason hatte mit Blick auf die Auslosung von dem schwersten Turnier seiner Trainerkarriere gesprochen. Schon die Vorrundengegner haben es mit Österreich an diesem Donnerstag, Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar) in sich. In der Hauptrunde dürfte es dann unter anderem gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich gehen.
Bundesliga-Kapitän fällt auf unbestimmte Zeit aus
Fußball-Bundesligist FC St. Pauli muss erneut für unbestimmte Zeit auf seinen Kapitän Jackson Irvine verzichten. Einen Tag vor dem Nordduell beim VfL Wolfsburg (Mittwoch, 18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) teilten die Hamburger mit, dass bei dem 32-jährigen Australier erneut Probleme am linken Fuß aufgetreten seien. An genau dieser Stelle war Irvine im April 2025 operiert worden. Es folgte eine Zwangspause von fast sechs Monaten.
Sein Comeback im Oktober hatte einen großen Einfluss auf das Spiel des FC St. Pauli. Mit dem Kapitän im zentralen Mittelfeld beendeten die Kiezkicker Anfang Dezember eine Serie von neun Niederlagen nacheinander in der Bundesliga. "Aufgrund der nun aufgetretenen Probleme wird zunächst kein weiterer Einsatz möglich sein. Aktuell wird das weitere Vorgehen zwischen allen Beteiligten abgestimmt", heißt es in der Mitteilung des Clubs.
WM-Sorgen auch in Italien: Füllkrug nach Startelf-Debüt "schon k.o."
Niclas Füllkrug muss italienischen Medienberichten zufolge nach seinem ersten Startelf-Einsatz für seinen neuen Verein bereits den ersten Rückschlag einstecken. Der 32 Jahre alte deutsche Fußball-Nationalspieler hat einen gebrochenen Zeh und wird erstmal ausfallen. "Füllkrug schon k.o.", schrieb "Corriere dello Sport".
Laut "Gazzetta dello Sport" wird Füllkrug am Donnerstag bei Como 1907 fehlen und "mit ziemlicher Sicherheit auch am Sonntag gegen Lecce nicht dabei sein". Milan hoffe aber, den Angreifer für die Partie am 25. Januar gegen die AS Rom wieder fit zu bekommen, aber vieles werde von den Behandlungen und der Schmerzgrenze Füllkrugs abhängen, hieß es in dem Bericht. Andere Medien wie der "Corriere della Sera" oder "La Repubblica" schrieben indes von einer deutlichen Ausfalldauer: rund einen Monat. Die nächsten Termine der Nationalmannschaft stehen Ende März an.
FC Bayern wundert sich über Rauswurf von Xabi Alonso
Die Entlassung von Xabi Alonso bei Real Madrid schlägt auch hierzulande große Wellen; beim FC Bayern reibt man sich offenbar verwundert die Augen. Bayern München Sportdirektor Christoph Freund mit großer Verwunderung reagiert. "Ich war sehr überrascht", sagte der Österreicher im Sky-Interview.
Freund führte aus: "Wir kennen Xabi ja aus Leverkusen, er hat überragende Arbeit geleistet - auch wie die Mannschaft Fußball gespielt hat und welche Mentalität sie hatte. Er ist für mich ein außergewöhnlich guter Trainer. Ich habe jetzt nicht den Einblick, was in Madrid alles passiert, aber es ist schon etwas verrückt nach so kurzer Zeit." Der Bayern-Verantwortliche schob jedoch zugleich hinterher: "Mir steht es aber nicht zu, das zu beurteilen. Ich kann nur beurteilen, wie ich Xabi Alonso kenne. Und er ist ein richtig guter Trainer. Das Fußballgeschäft ist manchmal richtig schnelllebig. Den genaueren Einblick habe ich nicht."
Alonso war am Montag nach dem verlorenen Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona (2:3) überraschend bei Real Madrid entlassen worden. Mehr Hintergründe dazu lesen Sie auch bei sport.de.
Gewaltiger Ansturm auf Berliner NBA-Spiel
Das erste reguläre NBA-Saisonspiel in Deutschland stößt bei Basketball-Fans auf großes Interesse. 450.000 Menschen haben sich nach dpa-Informationen registriert, um ein Ticket für die Spiele in Berlin (15. Januar) und London (18. Januar) zu kaufen. Am Donnerstag (20 Uhr/Amazon Prime) treffen die Orlando Magic um die deutschen Nationalspieler Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva in der Uber Arena auf die Memphis Grizzlies. Drei Tage später findet das Rematch in England statt.
Inzwischen gibt es für das Duell in Berlin nur noch einige Restkarten, die nach dpa-Informationen zunächst noch für interne Zwecke vorgesehen waren. In der Uber Eats Music Hall ist zudem eine Viewing Party geplant, für die Tickets verkauft werden. Fans aus mehr als 60 Ländern sollen für die Partie anreisen. 2028 wird es ein weiteres Spiel in der deutschen Hauptstadt geben. Außerdem plant die Liga einen europäischen Ableger - eine NBA Europe - ab Oktober 2027.
Freiwillige sollen deutsche Olympia-Generalprobe retten
Wegen großer Schneemassen hat der Ski-Club Willingen gut zweieinhalb Wochen vor dem Weltcup auf der Mühlenkopfschanze seine "Free Willis" zum Einsatz aufgerufen. Bis zu 1500 freiwillige Helferinnen und Helfer sollen die Tribünen räumen. Denn während beispielsweise im italienischen Olympia-Austragungsort Livigno ein akuter Schneemangel beklagt wird, liegen in Willingen schon jetzt knapp 40 Zentimeter Schnee auf den Rängen. Es werden an der größten Skisprungschanze der Welt gut 40.000 Zuschauer für die Generalprobe vor den Winterspielen erwartet.
Der Schnee soll zunächst auf die Schanze geschippt und von einer Pistenraupe zusammengetragen werden, bevor er dann von Lkw abtransportiert wird. Für diese Aktion brauche es "viel Unterstützung", "ordentlich Power" und "so viele Free Willis, wie eben möglich", sagte Ski-Club-Präsident Jürgen Hensel. Einer von ihnen: der aus Willingen stammende frühere Skispringer Stephan Leyhe.
Verletzung im Training: Deutsches Team bangt um EM-Spieler
Schlechte Nachrichten kurz vor Turnierbeginn: Deutschlands Handballer bangen vor dem EM-Start um Linkshänder Nils Lichtlein. Der Rückraumspieler des deutschen Meisters Füchse Berlin erlitt beim letzten Training in Deutschland eine "Verletzung des linken Vorfußes" und könnte das Auftaktspiel gegen Österreich am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD) in Herning womöglich verpassen.
Details der am Dienstagmorgen kurzfristig organisierten MRT-Untersuchung, gab der Deutsche Handballbund (DHB) in Dänemark nicht bekannt. "Das ist schade für Nils, der im zweiten Spiel gegen Kroatien erneut gezeigt hat, welche Impulse er uns geben kann", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton mit Blick auf die Generalprobe gegen Vizeweltmeister Kroatien (33:27). Zuletzt hatte Lichtlein im Rückraum meist nur wenig Einsatzminuten bekommen und seinen Kollegen um Juri Knorr den Vortritt lassen müssen. Trotz der Diagnose trat Lichtlein gemeinsam mit dem Team die Reise ins dänische Silkeborg an. Bundestrainer Alfred Gislason muss vor jedem Spieltag einen 16-köpfigen Kader aus seinem 18er-Aufgebot benennen.
Rückkehrer als Gegner: "Müssten Stadion nach mir benennen"
Trainer Eugen Polanski blickt der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte mit Humor entgegen. "Eigentlich müssten sie ein Stadion nach mir benennen, so viel wie ich da geleistet habe", sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach vor dem Spiel bei der TSG Hoffenheim am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker). Für die TSG hatte Polanski fünfeinhalb Jahre lang gespielt und dort 2018 seine Karriere beendet.
An seine Zeit im Kraichgau erinnert sich der 39-Jährige gern zurück, er hält noch immer Kontakt zu einigen Personen aus dem Umfeld. "Es ist schön, dass man die Leute da noch kennt und Kontakt hat", sagte Polanski, "aber morgen zählt, dass ich Trainer von Borussia Mönchengladbach bin und erfolgreich nach Hause fahren will." Polanski hatte in Sinsheim gespielt, als Julian Nagelsmann dort 2016 seine Karriere als Cheftrainer begann. Der heutige Bundestrainer beförderte ihn damals zum Kapitän.
Star fehlt: Herber Rückschlag für Titelverteidiger vor EM
Rückschlag für den Titelverteidiger: Frankreichs Handballer müssen kurz vor dem Start der Handball-EM den Ausfall von Nedim Remili verkraften. Der Rückraumspieler des ungarischen Rekordmeisters Telekom Veszprém fehlt dem EM-Champion aufgrund einer Wadenverletzung. Untersuchungen hätten "eine akute Verletzung ergeben, die seine Teilnahme an der EM ausschließt", hieß es in einer Mitteilung des nationalen Verbandes. Nationaltrainer Guillaume Gille nominierte Aymeric Zaepfel (Pays d'Aix UC) für den Tokio-Olympiasieger und Weltmeister von 2017 nach.
Die Franzosen um den künftigen Berliner Starspieler Dika Mem, möglicher Hauptrundengegner des deutschen Teams von Bundestrainer Alfred Gislason, starten am Donnerstag (18 Uhr/Dyn) in Oslo gegen Tschechien in ihre Mission Titelverteidigung.
Stockschlag gegen Schiri: Profi lange gesperrt
Eishockey-Profi Alexandre Grenier von den Augsburger Panther ist für die Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter für sechs Spiele gesperrt worden. Wie der Klub aus der Deutschen Eishockey Liga mitteilte, wurde der Kanadier nachträglich bestraft und muss auch eine Geldstrafe bezahlen. Die Aktion war während des Spiels am Sonntag nicht geahndet worden.
Bei der 1:3-Niederlage gegen Greniers Ex-Klub Kölner Haie hatte sich ein Referee nach dem Bully beim Versuch, aufzustehen, am Bein des Spielers abgestützt. Grenier, der mit dem Rücken zum Schiedsrichter stand, reagierte auf die Berührung mit einem Stockschlag in Richtung der Kniekehle des Offiziellen.
Hammer-Gruppe flößt selbst DHB-"Wand" großen Respekt ein
Zehn Jahre nach dem überraschenden Titel sieht sich das DHB-Team mit EM-Helden und vielen Youngsters vor einer Mammutaufgabe. Schon die Gruppe hat es in sich. Das weiß auch Torhüter-Ikone Andreas Wolff und warnt vor der Qualität der anstehenden Gegner.
Lawine tötet Snowboard-Ikone Ueli Kestenholz
Der Schweizer Snowboard-Olympiamedaillengewinner Ueli Kestenholz (50) ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Das bestätigte der Verband Swiss-Ski. Er war am Sonntag in Lötschental im Kanton Wallis unterwegs gewesen, als sich auf etwa 2400 Metern Höhe eine Lawine löste.
Über das Unglück hatte die Polizei des Kantons Wallis berichtet, ohne Namen zu nennen. Nach ihren Angaben waren in dem betroffenen Gebiet ein Ski- und ein Snowboardfahrer unterwegs. Der Skifahrer habe sich in Sicherheit bringen können, der Snowboardfahrer sei von der Lawine mitgerissen worden. Er sei von Rettern aus dem Schnee geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Zuerst hatte die "Berner Zeitung" berichtet, dass es sich bei dem Opfer um Kestenholz handelte.
Kestenholz kam in seiner aktiven Zeit ab Anfang der 1990er Jahre im Weltcup mehrmals auf Podestplätze. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann er im Snowboard-Riesenslalom die Bronzemedaille. 2006 war er auch bei der olympischen Premiere von Snowboardcross dabei. "Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden von Ueli unser tiefstes Beileid aus", sagt der Präsident des Schweizer Skiverbands, Peter Barandun.
Alonso-Knall bei Real: Klopp macht unmissverständliche Ansage
Jürgen Klopp hat eine mögliche Übernahme des Trainerpostens bei Real Madrid wenig überraschend ausgeschlossen. "Das hat mit mir gar nichts zu tun und hat in mir auch nichts ausgelöst", sagte der Head of Global Soccer von Red Bull in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" auf ServusTV über den Trainerwechsel bei Real. Die Königlichen hatten sich am Montag vom ehemaligen Leverkusener Meistermacher Xabi Alonso getrennt. Klopp hatte zuletzt immer wieder betont, dass er keine Rückkehr auf die Bank plane.
"Der Trainermarkt wird durchgemischt und es ist nicht schlimm, das Ganze mal aus der Beobachterrolle mitzubekommen und nicht darüber nachzudenken, was das für einen selbst bedeuten könnte", sagte der 58-Jährige jetzt, "weil man da, wo man ist, am richtigen Ort ist." Alonsos Scheitern in Madrid wertete Klopp als "Zeichen, dass dort nicht alles zu 100 Prozent richtig ist". Der Spanier sei ein "überragendes Trainertalent", habe es als Nachfolger der "Legende" Carlo Ancelotti, "der eine ganz bestimmte Art hatte, seine Fußballmannschaften zu trainieren", aber nicht leicht gehabt. "Tut mir wirklich leid für ihn", ergänzte Klopp mit Blick auf Alonso, "denn ich halte ihn für einen großartigen Trainer."
"Das passiert dem FC Bayern halt echt selten"
Der 1. FC Köln ist der bislang beste Aufsteiger der Bundesliga-Saison – ist aber auch seit sieben Spielen sieglos. Jetzt geht es ausgerechnet gegen den FC Bayern. Im ntv-Interview erklärt Effzeh-Coach Lukas Kwasniok, warum er seinem Team aber auch gegen die Übermannschaft aus München eine Chance ausrechnet.
Nachholtermin für ausgefallene Bundesliga-Spiele steht
Die Deutsche Fußball Liga hat die witterungsbedingt ausgefallenen Bundesligaspiele vom vergangenen Samstag neu terminiert. Die Partien zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig sowie Werder Bremen und der TSG Hoffenheim sollen am 27. Januar (Dienstag, 20.30 Uhr/Sky und DAZN-Konferenz sowie im Liveticker bei ntv.de) nachgeholt werden.
Die Begegnungen des 16. Spieltags waren Sturmtief "Elli" zum Opfer gefallen. Die Spiele mussten aufgrund des winterlichen Wetters im Norden und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken in den Stadien abgesagt werden. Da alle vier Mannschaften nicht im Europacup aktiv sind, waren Termine unter der Woche frei.
Heiße Topklub-Gerüchte um Bayern-Star Goretzka
Der Poker um Leon Goretzka geht in die nächste Runde. Auch die AC Mailand ist offenbar an einer möglichen Verpflichtung des Nationalspielers von Bayern München interessiert. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft im Sommer aus. Falls die Verlängerung mit dem FC Bayern wie zu erwarten scheitert, wird Milan im Juni versuchen, Goretzka ablösefrei zu verpflichten. Das berichtet Transfer-Experte Gianluca Di Marzio. Zuletzt hatte der türkische Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet, dass auch Neapel die Fühler nach Goretzka ausstrecke. Zudem ist er seit Längerem beim FC Barcelona und Trainer Hansi Flick im Gespräch.
Ein Abgang im Winter ist allerdings vom Tisch. "Wir planen auch die Rückrunde mit Leon", bestätigte Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen in einem "t-online"-Interview. Zuletzt hatte es immer wieder auch Spekulationen um einen Abschied im Januar gegeben. Es hieß, der FC Bayern sei im Falle einer adäquaten Ablöse-Offerte dafür offen. Kontakt soll es zwischen Goretzkas Management und Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal gegeben haben.
Kevin Behrens reagiert auf verstörenden Ausraster
Der frühere Bundesligaprofi Kevin Behrens hat für seinen Ausraster gegen einen Mitspieler in einem Testspiel des FC Lugano um Entschuldigung gebeten. Der 34 Jahre alte Stürmer war vergangene Woche in der Partie gegen Viktoria Pilsen auf seinen Teamkollegen Georgios Koutsias zugerannt, hatte ihn zu Boden geschubst und wüst beschimpft.
"Mein Verhalten ihm gegenüber war falsch und inakzeptabel, ebenso die von mir verwendeten Beschimpfungen", sagte Behrens laut einer Mitteilung des Schweizer Klubs. "Dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Ich entschuldige mich auch bei meinen Mannschaftskollegen sowie beim Klub. Unabhängig von der Spannung des Moments hätte ich mir ein derartiges Verhalten niemals erlauben dürfen".
Lugano hat nach eigenen Angaben den Vorfall im Trainingslager im türkischen Benidorm intern behandelt und disziplinarische Maßnahmen beschlossen. Der Klub bekräftigte, "dass die gezeigten Verhaltensweisen in keinster Weise mit den Werten, Grundsätzen und der sportlichen Kultur des Klubs vereinbar sind. Unabhängig von Nervosität und Emotionen, die im sportlichen Wettkampf auftreten können."
Die sportlichen Schlagzeilen am Vormittag
Brisanter Bericht zum Alonso-Knall bei Real Madrid
Das Kapitel Xabi Alonso bei Real Madrid ist nach gut einem halben Jahr schon wieder beendet. Laut spanischen Medien waren die Real-Profis total überrascht von der Entlassung. Es soll zudem eine offizielle und eine inoffizielle Version für die Gründe der Trennung gegeben haben.
Die "Marca" berichtet, dass der Rauswurf Alonsos das Team völlig überrascht habe. Niemand soll diese Eskalation erwartet haben, schreibt die Zeitung. Die Spieler sollen eher davon ausgegangen sein, dass es unter dem Basken vorangehe und sich die Beziehung deutlich verbessert habe. Einige Spieler sollen von dem Trainer-Beben auch erst durch die offizielle Mitteilung des Klubs erfahren haben, heißt es weiter. Es soll keine interne Kommunikation mit dem gegeben haben.
Im offiziellen Statement schrieb der Klub von einer einvernehmlichen Trennung, die das Resultat eines Gesprächs zwischen Alonso und den Real-Bossen gewesen sei. Diese Unterredung sei aber nicht von Alonso initiiert worden. Der 44-Jährige habe aber die Zeichen der Zeit verstanden. Laut "Mundo Deportivo" gibt es auch eine inoffizielle Version zum Rauswurf. Dieser zufolge war Real-Präsident Florentino Pérez mit dem Auftritt im Supercopa-Finale gegen Barcelona derart unzufrieden, dass er alleine beschlossen habe, die Ära von Alonso schon wieder zu beenden.
PSG versteht nach "Donnerschlag" die Welt nicht mehr
Frankreichs Presse schrieb von einem "Donnerschlag" - doch bei Paris Saint-Germain wollte man das völlig überraschende Pokal-Aus gegen den kleinen Stadtrivalen FC Paris nicht überbewerten. "Das Ergebnis ist ungerecht, aber man muss es akzeptieren", sagte Startrainer Luis Enrique nach dem 0:1 (0:0) im Sechzehntelfinale: "Wir haben sehr gut gespielt, wir haben die ganze Arbeit gemacht und das Spiel dominiert."
Erstmals seit zwölf Jahren schied der Dauersieger im nationalen Pokal derart früh aus - dient dies nun als Warnung für den Großklub und seine Ziele? "Wenn du auf das Ergebnis schaust, vielleicht. Aber wir waren das ganze Spiel deutlich überlegen, es ist ein bizarres Resultat."
Der Champions-League-Sieger verlor am Ende durch den Treffer von Jonathan Ikone (74.), die Sportzeitung "L'Equipe" schrieb von einem "Donnerschlag" im Parc des Princes. Le Parisien nahm "ein regelrechtes Erdbeben für die Mannschaft von Luis Enrique" wahr, "die seit der Ankunft des spanischen Trainers auf nationaler Bühne unwiderstehlich war".
Russische Rodler liegen Felix Loch schwer im Magen
Rekordweltmeister Felix Loch blickt der möglichen Teilnahme russischer Rennrodler bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo mit "Bauchweh" entgegen. "Man hat immer so ein bisschen ein ungutes Gefühl, wenn ich die ukrainischen Sportler und dann die russischen Sportler dort sehe", sagte Loch, der sich seit Jahren mit seiner Hilfsorganisation "Athletes for Ukraine" für die Opfer des russischen Angriffskrieges einsetzt, bei der Olympia-Einkleidung in München.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte den kompletten Ausschluss russischer Rennrodler durch den Weltverband FIL Ende Oktober aufgehoben und damit die Voraussetzungen für eine Wettkampf-Rückkehr unter neutraler Flagge geschaffen. Er habe "einfach Bauchweh", sagte Loch vor dem Saisonhighlight in Norditalien (6. bis 22. Februar), "ich hoffe einfach immer, dass nichts passiert." Es sei zum Glück jedoch "sehr, sehr ruhig. Der internationale Verband versucht, das bei uns so gut es geht zu händeln." Dennoch sei er weiter "sehr skeptisch", sagte Loch.
Ciao Xabi: Nach Copa‑Finale zieht Real drastische Konsequenzen
Nach nur sieben Monaten endet das Kapitel Xabi Alonso bei Real Madrid. Nach der Niederlage im Supercopa-Finale trennen sich die Königlichen einvernehmlich von ihrem Trainer - zum Bedauern vieler Fans. Andere wiederum begrüßen den Schritt. Ein Interimstrainer steht bereits in den Startlöchern.
Wechsel fast perfekt: Timo Werner winkt Top-Deal
Ex-Nationalspieler Timo Werner steht laut US-Medien vor einem Wechsel in die Major League Soccer. Der Profi von RB Leipzig und die San José Earthquakes aus dem US-Bundesstaat Kalifornien seien sich fast einig, berichtete "The Athletic". Der 29 Jahre alte Angreifer soll demnach zu einem Topverdiener werden in einer Mannschaft, die die Playoffs in den beiden vergangenen Jahren jeweils verpasst hatte.
Die Saisonvorbereitung in der MLS beginnt bei den meisten Teams in den kommenden beiden Wochen. Werner könnte bei einem Abschied aus Leipzig also die komplette MLS-Saison spielen und käme nicht wie zuletzt Thomas Müller (Vancouver Whitecaps) oder im Jahr zuvor Marco Reus (Los Angeles Galaxy) während der laufenden Saison. Werner kommt auf 57 Länderspiele, ist aber schon seit Jahren nicht mehr nominiert worden. Bei RB Leipzig spielt der ehemalige Star-Spieler der Mannschaft keine Rolle unter Trainer Ole Werner und hat in dieser Saison lediglich 13 Minuten auf dem Feld gestanden.
Paris St. Germain erlebt böse Überraschung
Das erfolgsverwöhnte Starensemble von Paris Saint-Germain ist im französischen Fußball-Pokal krachend gescheitert - und das gegen den Lokalrivalen FC Paris. Der Champions-League-Sieger unterlag im Sechzehntelfinale im Prinzenpark mit 0:1 (0:0). Acht Tage zuvor hatte sich PSG im Ligaduell mit dem Nachbarn, dessen Stadion nur 44 Meter Luftlinie entfernt ist, noch durchgesetzt.
Diesmal hatte der "kleine" Pariser Klub dank Jonathan Ikone (74.) das bessere Ende für sich. Bei PSG kamen im zweiten Durchgang unter anderem Weltfußballer Ousmane Dembelé und Desiré Doué zum Einsatz, doch für Torgefahr konnten auch die Stars nicht sorgen. In den vergangenen beiden Jahren hatte PSG den Pokal gewonnen.