Der Sport-TagNadal knackt die 1000, Kerber sucht innere Ruhe

Rafael Nadal ist schon lange dabei, seit 2001 spielt er für Geld Tennis. Nun, 16 Jahre später, hat der Spanier beim Turnier in Miami als elfter Spieler der Geschichte sein 1000. Spiel als Profi absolviert - und das gegen den deutschen Philipp Kohlschreiber gewonnen. Den ersten Satz verlor Nadal, der auf Platz sieben der Weltrangliste steht, zwar mit 0:6. Doch das war ihm leidlich egal, zumal er ein 6:2 und ein 6:23 folgen ließ. "1000 Partien sind eine Menge, das ist eine gute Nachricht, weil es bedeutet, dass ich schon lange das mache, was mir sehr wichtig ist", sagte er nach seinem 822. Sieg. Nadal, Roger Federer und David Ferrer sind die einzigen aktiven Spieler, die die 1000er-Marke erreicht haben.
Derweil hat die deutsche Nummer eins, Angelique Kerber, die im Miami ebenfalls ins Achtelfinale einzog, sich selbst ein gutes Zeugnis ausgestellt: "Ich denke, ich bin auf einem guten Weg zurück zu meiner alten Stärke", sagte sie nach dem 6:4 und 7:5 gegen Shelby Rogers aus den USA. Nun trifft Kerber auf die Japanerin Risa Ozaki, die Julia Görges besiegt hatte und so ein deutsches Duell verhinderte. Ganz zufrieden war Kerber allerdings nicht. "Das Wichtigste für mich bei diesem Turnier ist, dass ich diese innere Ruhe wiederfinde. Sie ist schon wieder ein bisschen da, aber da geht noch mehr."