Der Sport-Tag
29. März 2026
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22:11 Uhr

Erfolge wie weggewischt: Auf Debakel folgt weiterer WM-Rückschlag für Curler

Deutschlands Curler haben bei der Weltmeisterschaft in den USA einen weiteren Rückschlag kassiert. Nach dem 4:11-Debakel gegen Außenseiter Polen verlor die Auswahl um Skip Marc Muskatewitz mit 5:7 gegen Italien. Mit zwei Siegen aus den ersten vier Spielen in der Round Robin stehen die Deutschen bereits etwas unter Druck. Nächster Gegner ist in der deutschen Nacht Südkorea (2.00 Uhr).

Zum Auftakt hatte sich Deutschland gegen Gastgeber USA (10:5) und Tschechien (8:7) in der Olympia-Halle von 2002 nahe Salt Lake City noch in starker Form präsentiert, dann folgten zwei überraschende Niederlagen. Die Polen hatten zuvor noch nie einen Sieg bei einer WM eingefahren. Das erklärte Ziel der Deutschen sind die Playoffs um das Halbfinale. Die besten beiden Teams ziehen direkt in die Vorschlussrunde ein, die auf den Plätzen drei bis sechs spielen in Playoff-Duellen um zwei weitere Tickets für das Halbfinale. Das Endspiel steigt am 4. April. Bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hatte Deutschland mit Platz sieben der Round Robin die Medaillenspiele verpasst.

Erfolge wie weggewischt: Auf Debakel folgt weiterer WM-Rückschlag für Curler
21:29 Uhr

Olympia als Vorbild: DFB plant Großes für Fans bei WM

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eröffnet zur WM in New York das German House of Soccer. Das gab der DFB am Sonntag bekannt. Vom 11. Juni bis 11. Juli soll das Deutsche Haus im Chelsea Industrial in Manhattan auf über 2000 Quadratmetern deutsche Fußballkultur erlebbar machen. Eingeladen sind Fans, Medien und Partner aus aller Welt. "Mit dem German House of Soccer wird erstmals in einem WM-Ausrichterland ein zentraler Ort geschaffen, an dem Menschen aus aller Welt deutschen Fußball mit seiner einzigartigen Leidenschaft, Begeisterung, seinen Werten und natürlich auch seinen Heldinnen und Helden und großen Erfolgen erleben können", sagte DFB-Generalsekretär Holger Blask.

Die Planungen für das Großprojekt laufen seit anderthalb Jahren. "Wir möchten ein authentisches Bild des deutschen Fußballs zeichnen, das über 90 Minuten hinausgeht", sagte Blask. Die offizielle Einweihung mit Präsident Bernd Neuendorf, Geschäftsführer Andreas Rettig und Sportdirektor Rudi Völler erfolgt am 12. Juni. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann bestreitet am 25. Juni in New York/New Jersey ihr abschließendes Gruppenspiel gegen Ecuador. Bei Olympischen Sommer- und Winterspielen gibt es seit 1988 in Calgary ein Deutsches Haus. Zuletzt im Februar in Italien stand es in Cortina d'Ampezzo.

Olympia als Vorbild: DFB plant Großes für Fans bei WM
21:03 Uhr

Einziger Deutscher in der Formel 1 ist "frustriert"

Wieder nur Elfter, wieder an den Punkten vorbei - Nico Hülkenberg ist in der Formel-1-Saison noch nicht in Schwung gekommen. "Wir hatten ein gutes Tempo und realistische Chancen auf Punkte, aber unser Rennen wurde durch einen schlechten Start beeinträchtigt", ärgerte sich Hülkenberg nach dem Rennen bei Sky. Immerhin hat er zwei Plätze aufgeholt, war auf P13 ins Rennen gegangen. "Bessere Rennstarts sind etwas, worauf wir uns in den kommenden Wochen als Team konzentrieren müssen." Auch Gabriel Bortoleto patzte an der Startlinie.

Während Hülkenberg von 13 auf 19 abstürzte, verlor sein Teamkollege gleich vier Plätze. "Unsere Starts sind noch nicht da, wo sie sein müssen. Wir haben noch viel zu lernen und zu verfeinern", stellte auch CEO Mattia Binotto klar. "Das uns heute leider hauptsächlich beeinträchtigte, war der Start: Wir wissen seit dem ersten Rennen der Saison, dass wir daran arbeiten müssen", stimmte Bortoleto zu. Dennoch schaffte es Hülkenberg, bis in die Schlussrunde hinein um die Punkte zu kämpfen. Im Duell mit Haas-Pilot Esteban Ocon um Platz zehn zog der 38-Jährige den Kürzeren. "Es war frustrierend", betonte der Audi-Fahrer, der zum zweiten Mal in der laufenden Saison ein Rennen auf dem elften Rang beendete: "Ich weiß nicht, was ich dazu sonst noch sagen soll."

Einziger Deutscher in der Formel 1 ist "frustriert"
20:12 Uhr

"Praktikumsvertrag" für "Kindheitstraum": Olympiasieger wechselt Sportart

Der französische Biathlon-Olympiasieger Émilien Jacquelin wechselt sein Metier. Als leidenschaftlicher Radsport-Fan eifert der 30-Jährige seinem Idol Marco Pantani nach und steigt aufs Rennrad. Der fünfmalige Weltmeister schließt sich ab dem 1. Mai dem französischen Nachwuchsteam von Decathlon-CMA CGM an, wie das Team und Jacquelin mitteilten. "Ich habe einen sechsmonatigen Praktikumsvertrag, auch wenn noch nicht alles endgültig feststeht", sagte Jacquelin der "L'Équipe".

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Émilien Jacquelin wechselt das Gewehr fürs Rennrad. (Foto: AP)

Ein Ende seiner Biathlon-Karriere soll das aber nicht sein. Die nacholympische Saison will Jacquelin vielmehr nutzen, um "meinen Horizont zu erweitern und meine Komfortzone zu verlassen", sagte er. Schon in seiner Jugend hatte er einst eine Radsport-Karriere angestrebt, jetzt wird sein "Kindheitstraum" wahr. Der Gesamtweltcup-Fünfte des abgelaufenen Winters will etwas anderes versuchen, bevor er in einen neuen olympischen Zyklus geht, hieß es weiter. Bei den Winterspielen in Antholz, bei denen der impulsive Schnellschütze Gold mit der Staffel und Bronze in der Verfolgung holte, trug Jacquelin einen Ohrring der italienischen Radlegende Marco Pantani, den ihn dessen Familie geliehen hatte. "Marco ist derjenige, der mich dazu gebracht hat, Sport zu treiben", hatte der Franzose gesagt.

"Praktikumsvertrag" für "Kindheitstraum": Olympiasieger wechselt Sportart
19:16 Uhr

Eintracht-Profi spricht offen über seine Depressionen

Abwehrspieler Rasmus Kristensen hatte vor seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt mit mentalen Problemen zu kämpfen. "Es war nicht nur eine Fußballdepression. Ich habe früher auch menschliche Depressionen gehabt", sagte der 28 Jahre alte dänische Nationalspieler in einem Podcast des hessischen Bundesligisten. "Ich habe schwere Zeiten gehabt. Aber nicht nur wegen Fußball." Die Situation sei für ihn "über Jahre schlimmer und schlimmer" geworden. "Ich habe das Vertrauen verloren, dass ich im Fußball Spaß haben könnte oder einen Verein finden kann, wo ich mich wohlfühle", sagte Kristensen. "Ich habe gedacht, dass Fußball und diese Welt nicht für mich waren. Es war so schlimm, dass ich eigentlich aufhören wollte."

Als er 2024 zur Eintracht kam, habe er gedacht: "Okay, wenn es wirklich scheiße ist, dann kann ich immer nach Hause fliegen." Doch er fand seine Freude wieder. Die Frankfurter hatten den von Leeds ausgeliehenen EM- und WM-Teilnehmer vor einem Jahr fest verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet. Derzeit kuriert er einen Syndesmose-Riss aus, hofft aber, dass er die drei, vier letzten Saisonspiele wieder dabei sein kann.

Eintracht-Profi spricht offen über seine Depressionen
18:42 Uhr

Kosovo heizt seinen Fußballern mit Millionen-Prämie ein

Der kosovarischen Fußball-Nationalmannschaft winkt im Falle der Qualifikation für die Fußball-WM im Sommer eine Prämie in Höhe von einer Million Euro. Nur noch ein Match trennt die Elf aus dem Südbalkan von dem Geldsegen, den die Regierung von Ministerpräsident Albin Kurti ausgelobt hat. Das Playoff-Finale gegen die Türkei wird am kommenden Dienstag in der Kosovo-Hauptstadt Pristina ausgespielt.

Bereits nach dem Halbfinal-Sieg der kosovarischen Auswahl gegen die Slowakei am vergangenen Donnerstag in Bratislava steht eine großzügige Prämie in Aussicht. Nach dem dramatischen 4:3-Auswärtserfolg werde die kosovarische Regierung in ihrer Sitzung am Montag die Überweisung von 500.000 Euro beschließen, teilte Finanzminister Hekuran Murati auf seiner Facebook-Seite mit .Wie die Prämien genau aufgeteilt werden, ist nicht bekannt. Nimmt man den gesamten Spielerkader zusammen mit dem Trainer- und Betreuerstab zur Grundlage, würden bei einer möglichen Ausschüttung von 1,5 Millionen Euro auf jeden Begünstigten rund 40.000 bis 50.000 Euro entfallen. Sollte sich das Kosovo-Team in der Partie gegen die Türkei tatsächlich für die WM in den USA, Kanada und Mexiko qualifizieren, wäre dies ein beispielloser Erfolg. Der jüngste Staat Europas war noch nie bei einer Fußball-WM oder -EM vertreten.

Kosovo heizt seinen Fußballern mit Millionen-Prämie ein
17:55 Uhr

"Es besteht die Gefahr": Nagelsmann skeptisch bei Verletztem

Für den verletzten Fußball-Nationalspieler Felix Nmecha wird die Zeit bis zur WM knapp. "Es besteht auf jeden Fall die Gefahr, dass er die WM nicht spielen kann", sagte Julian Nagelsmann vor dem morgigen Länderspiel gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD und im ntv.de-Liveticker) in Stuttgart. Grundsätzlich ist Nagelsmann aber optimistisch, dass es der Dortmunder zum XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada schaffen wird. "Ich habe gute Hoffnung, dass er spielen kann und es gut wird. Er hat einen sehr guten Körper und eine gute Muskulatur. Er kann schon vieles kompensieren", sagte Nagelsmann.

Der Mittelfeldspieler musste für den Jahresstart der DFB-Auswahl aufgrund einer Außenbandverletzung im Knie absagen. Der BVB teilte mit, dass der 25-Jährige "mehrere Wochen" ausfallen werde. "Dann ist aber immer noch nicht garantiert, dass er schmerzfrei ist oder den Schmerz auch toleriert. Es ist schon eine Verletzung, die nicht ohne ist", sagte Nagelsmann. Ein Ausfall von Nmecha, der bisher sechs Länderspiele bestritten hat, wäre "ein extremer Verlust für uns", betonte der Bundestrainer.

"Es besteht die Gefahr": Nagelsmann skeptisch bei Verletztem
16:54 Uhr

Sieben Spiele, ein Sieg: Abstiegsbedrohter Klub schmeißt Trainer raus

Gerade mal sieben Spiele steht Igor Tudor bei Tottenham Hotspur an der Seitenlinie. Nun muss er sich schon wieder einen neuen Job suchen. Die akut abstiegsbedrohten Spurs trennen sich vom Trainer. Auch Torwarttrainer Tomislav Rogic und Athletiktrainer Riccardo Ragnacci müssen gehen, teilten die Spurs mit.

Wer auf Tudor folgt, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Der Kroate war erst am Valentinstag neuer Trainer geworden. Doch in den vergangenen sechs Wochen stürzten die Spurs nur noch tiefer in die Krise. Er holte nur einen Punkt aus fünf Liga-Spielen. Als Tabellen-17. beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den aktuell West Ham United belegt, nur noch einen einzigen Zähler. Auch in der Champions League kam das Aus - der Erfolg im Rückspiel war Tudors einziger Sieg seiner kurzen Amtszeit.

Sieben Spiele, ein Sieg: Abstiegsbedrohter Klub schmeißt Trainer raus
16:02 Uhr

"Können ihn blind nehmen": Star-Trainer empfahl Kompany dem FC Bayern

Vom eher Ungewollten zum Liebling: Der FC Bayern setzt auf Vincent Kompany, verlängerte bekanntermaßen frühzeitig den Vertrag mit dem Trainer. "Das war ein unglaublicher Vertrauensvorschuss", so Uli Hoeneß beim "Kicker". Die Vertragsverlängerung habe man auch forciert, um dem Interesse anderer Klubs zuvorzukommen. "Wir wollten zum Ausdruck bringen, dass wir von seiner Arbeit total überzeugt sind und er ein Trainer ist, der die Leute hier lange begeistern kann." Potenzielle Abwerbeversuche, etwa von Manchester City, wo Kompany lange spielte und Pep Guardiola womöglich nicht mehr lange Trainer sein wird, habe man im Kopf gehabt.

Der spanische Star-Trainer sei es auch gewesen, der den Münchnern zur Kompany-Verpflichtung geraten hat. "Wir haben ihn vor Vincents Verpflichtung angerufen und gefragt haben, was er von ihm hält, hat er gesagt, wir können ihn blind nehmen", so Hoeneß, der nachlegte: "Wir waren anfangs skeptisch, er war die Nummer vier oder fünf, mit der wir gesprochen haben."

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"Können ihn blind nehmen": Star-Trainer empfahl Kompany dem FC Bayern
15:10 Uhr

Sainz über heftigen Crash: "Haben lange davor gewarnt"

Der heftige Unfall von Oliver Bearman beim Großen Preis von Japan hat eine Sicherheitsdebatte in der Formel 1 ausgelöst. "Wir haben schon lange davor gewarnt, dass so etwas passieren könnte", sagte Williams-Pilot Carlos Sainz und forderte die Rennleitung vor dem nächsten Rennen in den USA (3. Mai) auf, dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt: "Ich hoffe sehr, dass wir für Miami eine bessere Lösung finden werden." 

In Suzuka habe Bearman Glück gehabt, dass er mit seinem Haas-Boliden dem deutlich langsamer fahrenden Franco Colapinto im Alpine noch ausweichen konnte. "Stellen Sie sich nun vor, Sie fahren in Baku, Singapur oder Las Vegas", sagte Sainz, wo solche "Unfälle direkt neben den Mauern" stattfinden würden. Ab dieser Saison greift ein umfassend neues technisches Reglement, unter anderem ziehen die Autos die Hälfte ihrer Energie für den Antrieb aus einer Batterie. Das nötige Elektro-Management kann dazu führen, dass die Fahrer auf der Strecke gleichzeitig mit drastisch unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind. "Wir müssen mit diesen Autos ohne Zweifel anders racen. Wenn du die Fahrlinie wechselt, während du die Batterie auflädst, dann kreiert das gefährliche Szenarien", sagte Ferrari-Pilot Charles Leclerc. 

Sainz über heftigen Crash: "Haben lange davor gewarnt"
14:22 Uhr

Sorgen um ältesten Nationaltrainer der Geschichte

Große Sorgen um den ältesten Nationaltrainer der Fußball-Geschichte: Der 80-jährige Mircea Lucescu ist zwei Tage vor dem Testspiel des rumänischen Nationalteams in der Slowakei mit Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Rumäniens Verband bemühte sich daraufhin um eine Absage der Partie am Dienstag in Bratislava, nach eigenen Angaben aber ohne Erfolg. Lucescu habe sich vor dem Training am Sonntag unwohl gefühlt, teilte der Verband mit: "Das rasche Eingreifen des medizinischen Personals ermöglichte es, den Trainer schnell zu stabilisieren." Lucescu sei stabil, werde aber in einem Krankenhaus in Bukarest überwacht. Die Spieler seien "von dem Geschehen betroffen", am Dienstag wird Ionel Gane die Mannschaft betreuen.

Lucescu hatte am vergangenen Donnerstag mit 80 Jahren und 240 Tagen beim WM-Playoff-Halbfinale in der Türkei auf der Bank gesessen, damit brach er den Altersrekord von Otto Pfister. Durch das 0:1 platzten aber die Träume von einer WM-Teilnahme. "Il Luce" trainierte sein Heimatland bereits von 1981 bis 1986, auch Sohn Razvan (2009 bis 2011) hatte das Amt schon inne. Als der Verband 2024 Lucescu erneut zum Chef machte, zögerte der damals 79-Jährige nicht lange. Zuletzt gab es allerdings Sorgen um seine Gesundheit. Anfang des Jahres war Lucescu mehrfach im Krankenhaus, 2025 hatte er über Herzprobleme geklagt.

Sorgen um ältesten Nationaltrainer der Geschichte
14:01 Uhr

"Keinen Spaß": Verstappen untermauert Ausstiegsgedanken

Max Verstappen hat nach dem Großen Preis von Japan seine Zukunft in der Formel 1 offengelassen. Er habe "keinen Spaß mehr an der ganzen Sache", sagte der Niederländer bei BBC Radio 5 Live nach seinem enttäuschenden achten Platz in Suzuka. Auf Nachfrage, ob sich der Red-Bull-Pilot einen Abschied zum Saisonende vorstellen könne, entgegnete der viermalige Weltmeister: "Genau das meine ich. Ich denke über alles hier im Fahrerlager nach."

Privat sei er "sehr glücklich", sagte Verstappen, der sich angesichts des straffen Programms von 22 Rennen in der Königsklasse des Motorsports mehrere Fragen stellt: "Lohnt es sich? Oder genieße ich es mehr, zu Hause bei meiner Familie zu sein, meine Freunde öfter zu sehen, wenn man keinen Spaß am Sport hat?"

"Keinen Spaß": Verstappen untermauert Ausstiegsgedanken
13:11 Uhr

Andreas Wellinger verabschiedet sich mit Sensationsflug aus Chaos-Saison

Fünfmal die 20 für Andreas Wellinger, Karl Geiger vorne dabei: Die deutschen Skispringer haben ihren Bundestrainer Stefan Horngacher mit einer starken Vorstellung verabschiedet. Beim Saison-Abschluss der besten Springer im Weltcup war auf der Flugschanze in Planica bei Olympiasieger Philipp Raimund zwar ein wenig die Luft raus, dafür überzeugten die am Anfang der Saison so schwachen Routiniers und machten Hoffnung für den nächsten Winter.

Vor 26.030 Zuschauern an der mächtigen Letalnica war der frühere Skiflug-Weltmeister Geiger als Achter mit Flügen auf 233,0 und 227,5 Meter beim Sieg des Norwegers Marius Lindvik der beste Deutsche. Wellinger (238,5+217,0) landete auf Platz elf und sorgte dabei für das Highlight der DSV-Adler. Der zweimalige Olympiasieger erhielt im ersten Durchgang von allen fünf Punktrichtern die Bestnote. Wellinger war erst der zehnte Springer, der einen "perfekten Sprung" gezeigt hat. Danach gab es am Sonntag noch zweimal die "Quintuple-20", für Lindvik und den Österreicher Daniel Tschofenig, dem dies bereits 2025 in Planica gelungen war.

Lindvik, im Vorjahr wegen der Anzug-Manipulationen der Norweger suspendiert und in Planica nicht dabei, siegte mit Flügen auf 238,5 und 231,0 m (459,5 Punkte) vor Sloweniens Topstar Domen Prevc (453,9).

Andreas Wellinger verabschiedet sich mit Sensationsflug aus Chaos-Saison
12:24 Uhr

Bundesliga-Shootingstar: BVB droht bittere Transferschlappe

Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim gehört zu den Shootingstars der laufenden Bundesliga-Saison. Bereits im Sommer könnte der Nationalspieler des Kosovo dank einer Ausstiegsklausel den nächsten Schritt in seiner Laufbahn machen, die seit seiner Leihe zur SV Elversberg an Fahrt auf nahm. Zuletzt wurde unter anderem der BVB als Interessent gehandelt.

Das Problem für die Schwarz-Gelben: Auch der FC Barcelona, der Lieblingsverein des Stürmers aus dessen Kindheitstagen, ist inzwischen am Angreifer dran, dessen Option für den Sommer auf rund 30 Millionen Euro taxiert wird. "Das Interesse von Barcelona an dem Spieler ist derzeit aktuell, und es gab bereits Kontakt seitens des katalanischen Vereins", bestätigte sein Berater Ayman Dahmani. Dass Borussia Dortmund in einem möglichen Transfer-Duell mit Barca bei Asllani die Oberhand behalten würde, ist wohl unwahrscheinlich.

Bundesliga-Shootingstar: BVB droht bittere Transferschlappe
11:35 Uhr

Real Madrid will Supertalent: Werder Bremen winkt Rekord-Ablöse

Während Werder Bremen weiterhin um den Klassenerhalt in der Bundesliga kämpft, muss sich Innenverteidiger Karim Coulibaly keine Sorgen machen, die nächste Saison womöglich im Unterhaus zu verbringen. Das Mega-Talent wird den Klub verlassen, seinem Noch-Arbeitgeber wohl eine Rekordsumme einbringen. Inzwischen ist sogar Real Madrid am DFB-Juwel dran.

Das zumindest berichtet das spanische Online-Portal "Defensa Central". Demnach steht Karim Coulibaly weit oben auf der Wunschliste der Königlichen für den kommenden Sommer. Real Madrid sei bereit, bis zu 50 Millionen Euro für die Dienste des 18-Jährigen auf den Tisch zu legen. Man habe den Innenverteidiger zuletzt regelmäßig vor Ort unter die Lupe genommen und sei von den Qualitäten überzeugt, heißt es.

Sollte Coulibaly im Sommer wirklich für eine Summe jenseits der 40 Millionen Euro über die Ladentheke gehen, würde der bisherige Bestwert, Diego wechselte 2007 für 27 Millionen Euro zu Juventus, deutlich übertroffen werden.

Real Madrid will Supertalent: Werder Bremen winkt Rekord-Ablöse
10:48 Uhr

Uli Hoeneß verrät spannendes Detail zu Harry Kane

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hofft, dass Stürmerstar Harry Kane seinen Vertrag beim FC Bayern verlängert und auch über 2027 hinaus für den deutschen Fußball-Rekordmeister auf Torejagd geht. "Das wäre ein Traum", sagte Hoeneß im "Kicker"-Interview. "Er hat seine Ausstiegsklausel nicht wahrgenommen, das heißt schon mal, dass er auf jeden Fall bis Sommer 2027 hier unter Vertrag ist", erklärte der 74-Jährige weiter. "Was ich höre und spüre: dass er und seine Familie sich hier extrem wohlfühlen. Aber man weiß nie, wenn ein Saudi kommt und das dicke Geld auf den Tisch legt … Aber er fühlt sich so wohl."

Seit seinem Wechsel von den Tottenham Hotspur im Sommer 2023 hat Kane für die Bayern schon 133 Tore in 136 Pflichtspielen erzielt. Auch in der laufenden Bundesliga-Saison liegt er mit 31 Treffern klar an der Spitze der Torjägerliste. "Er ist ein perfekter Profi, der seinen Körper pflegt. Er ist immer bei der Reha, bei den Physios. Er kann auf diesem Niveau mindestens noch drei, vier Jahre spielen", sagte Hoeneß über den Kapitän der englischen Nationalmannschaft.

Uli Hoeneß verrät spannendes Detail zu Harry Kane
10:01 Uhr

Mohamed Abdilaahi pulverisiert Uralt-Rekord von Dieter Baumann

Mohamed Abdilaahi hat den deutschen Uralt-Rekord von Dieter Baumann über 10.000 Meter auf der Bahn geknackt. Beim Lauf-Meeting in San Juan Capistrano in Kalifornien unterbot Abdilaahi in 26:56,58 Minuten die fast 29 Jahre alte Bestmarke um mehr als 24 Sekunden (27:21,53 Minuten) und gewann damit auch das Rennen. Der Rekord muss noch bestätigt werden. Baumann, der 1992 in Barcelona Olympiasieger über 5 000 Meter wurde, hatte die lange bestehende Bestzeit am 5. April 1997 im spanischen Barakaldo aufgestellt.

Abdilaahi sorgte schon zu Beginn des Jahres für Aufsehen, als er in Valencia den deutschen Rekord von Marathon-Vizeweltmeister Amanal Petros über 10.000 Meter auf der Straße verbesserte. In den USA kratzte auch noch ein zweiter deutscher Läufer an der Baumann-Marke. Hindernis-Spezialist Frederik Ruppert wurde in 27:24,53 Achter und war damit drei Sekunden langsamer als der inzwischen 61-Jährige.

Mohamed Abdilaahi pulverisiert Uralt-Rekord von Dieter Baumann
09:35 Uhr

Spurs begraben letzte Playoff-Hoffnungen der Bucks

Die San Antonio Spurs bleiben in der NBA das Team der Stunde. Die Mannschaft um den französischen Basketball-Topstar Victor Wembanyama fuhr beim 127:95 bei den Milwaukee Bucks den achten Sieg in Serie ein und beendete damit die letzten Playoff-Hoffnungen der Gastgeber, die im sechsten Spiel nacheinander auf den verletzten Superstar Giannis Antetokounmpo (Knie) verzichten mussten. 

Während die Bucks erstmals seit 2016 in den Playoffs fehlen, bleiben die Spurs das Team mit der längsten Siegesserie der Liga und Spitzenreiter Oklahoma City Thunder als Zweiter im Westen auf den Fersen. 56 Siege hat San Antonio auf dem Konto und damit nur zwei weniger als Isaiah Hartensteins Thunder. Seit Anfang Februar weist keine Mannschaft eine bessere Bilanz auf als die Spurs. 

In Milwaukee trumpfte "Wemby" mit 23 Punkten, 15 Rebounds, sechs Assists und einem Block auf. Sein Teamkollege Stephon Castle glänzte mit einem Triple-Double (22 Punkte, zehn Rebounds und zehn Assists).

Spurs begraben letzte Playoff-Hoffnungen der Bucks
08:55 Uhr

Anzeichen für überraschenden DFB-Torwartwechsel verdichten sich

Im Tor der Fußball-Nationalmannschaft deutet sich ein Wechsel für das WM-Testländerspiel gegen Ghana an. Alexander Nübel vom VfB Stuttgart wurde vom Deutschen Fußball-Bund für die gemeinsame Pressekonferenz mit Bundestrainer Julian Nagelsmann (16 Uhr) angekündigt. Das ist zumindest ein Indiz, dass der 29-Jährige am Montag (20.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de) in seiner sportlichen Heimat anstelle von Oliver Baumann zum Einsatz kommen könnte. In der Regel spielt der Akteur, der mit Nagelsmann bei der Pressekonferenz ist, auch am folgenden Tag.

Nagelsmann hat sich in der Torwartfrage für die WM in Abwesenheit des erneut verletzten Marc-André ter Stegen bereits auf Baumann als Nummer eins für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada festgelegt. Der Schlussmann von der TSG Hoffenheim bestritt am Freitag beim 4:3 in der Schweiz sein elftes Länderspiel. Ein Wechsel zu Nübel wäre nun überraschend, da der Bundestrainer angekündigt hatte, sein Team für die WM "einspielen" zu wollen.

Anzeichen für überraschenden DFB-Torwartwechsel verdichten sich
07:40 Uhr

Von Nagelsmann noch ignoriert: DFB-Talent winkt offenbar Mega-Transfer

Mit seinem Wechsel von Zweitligist Hannover 96 zu Club Brügge hat Nicolo Tresoldi einen Volltreffer gelandet. Mit 17 Treffern und fünf Vorlagen ist der deutsche U21-Nationalspieler der Shootingstar des belgischen Oberhauses. Im Sommer steht daher übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits der nächste Karriereschritt für den 21-Jährigen an.

Laut des dauerhaft alarmierenden Transferportals "fichajes.net" ist auch Atletico Madrid die Entwicklung des Mittelstürmers nicht verborgen geblieben. Der Top-Klub beschäftige sich intensiv mit einer Verpflichtung, heißt es. Im Raum steht eine erste Offerte in Höhe von 30 Millionen Euro. Demnach sehe man in dem Ex-Hannoveraner einen geeigneten Nachfolger für den im Sommer in die MLS gehenden Antoine Griezmann.

Von Nagelsmann noch ignoriert: DFB-Talent winkt offenbar Mega-Transfer
07:04 Uhr

NBA zieht Motzkopf Doncic kurz aus dem Verkehr

Kurze Zwangspause für Luka Doncic: Der ständig meckernde Star der Los Angeles Lakers ist von der Basketball-Profiliga NBA für ein Spiel suspendiert worden, weil er sein 16. technisches Foul in der laufenden Saison begangen hatte. Eine solche Sperre ist in den Regeln festgeschrieben, sobald ein Spieler oder Trainer 16 technische Fouls begeht. 

Doncic drohen fortan weitere Sperren: Der Slowene würde für je zwei weitere technische Fouls, die er im restlichen Saisonverlauf erhält, ein weiteres Spiel aussetzen müssen. Er wird beim Heimspiel gegen die Washington Wizards (Dienstag, 4 Uhr) nun zusehen.

NBA zieht Motzkopf Doncic kurz aus dem Verkehr
06:30 Uhr

Entscheidung naht: FC Bayern erfüllt Manuel Neuer einen Wunsch

Der Vertrag von Manuel Neuer beim FC Bayern läuft aus. Die Zukunftsentscheidung der Torwart-Legende wird mit Spannung erwartet. Jedoch ist offenbar weiter Geduld angesagt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, habe Neuer die Verantwortlichen des FC Bayern darum gebeten, erst Mitte April zu einem Treffen zusammenzukommen. Die Chefetage soll zugestimmt haben.

Somit könnte die Neuer-Entscheidung erst nach dem Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid (7./15. April) fallen. Der 40-Jährige will wohl erst noch abwarten, welche Signale sein Körper nach seinem Muskelfaserriss sendet. Neuer arbeitet an der Säbener Straße aktuell an seinem Comeback. Der Weltmeister von 2014 hatte am Freitag seinen runden Geburtstag gefeiert. Ob Neuer noch eine Saison dranhängt, bleibt vorerst weiter abzuwarten.

Entscheidung naht: FC Bayern erfüllt Manuel Neuer einen Wunsch
05:46 Uhr

DFB verrät, wann Nagelsmann seinen WM-Kader nominiert

Bundestrainer Julian Nagelsmann wird seinen WM-Kader am 12. Mai um 13 Uhr bekannt geben. Diesen konkreten Termin teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Samstag mit. Wo die Kaderbekanntgabe erfolgt, blieb noch offen. Voraussichtlich werden 26 Spieler dabei sein, die WM in den USA, Mexiko und Kanada findet im Zeitraum vom 11. Juni bis 19. Juli statt.

Bei den aktuellen Länderspielen fehlen die verletzten Aleksandar Pavlovic (Bayern München) und Felix Nmecha (Borussia Dortmund). Auch WM-Hoffnungsträger Jamal Musiala blieb als Vorsichtsmaßnahme in München. Die drei Spieler werden von Nagelsmann sicher für die WM nominiert werden, sofern sie sich nicht erneut verletzen.

Theoretisch könnte Nagelsmann im Mai auch mehr Spieler berufen, erst Anfang Juni muss der Bundestrainer seinen finalen WM-Kader beim Weltverband FIFA melden. Dieser umfasst dann 26 Spieler. Die deutsche Mannschaft spielt bei der WM in der Vorrunde am 14. Juni in Houston gegen Curacao. Dann folgen Duelle mit Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) in Toronto (20. Juni/Toronto) und Ecuador (25. Juni/East Rutherford).

DFB verrät, wann Nagelsmann seinen WM-Kader nominiert