Der Sport-TagEinziger Deutscher in der Formel 1 ist "frustriert"
Wieder nur Elfter, wieder an den Punkten vorbei - Nico Hülkenberg ist in der Formel-1-Saison noch nicht in Schwung gekommen. "Wir hatten ein gutes Tempo und realistische Chancen auf Punkte, aber unser Rennen wurde durch einen schlechten Start beeinträchtigt", ärgerte sich Hülkenberg nach dem Rennen bei Sky. Immerhin hat er zwei Plätze aufgeholt, war auf P13 ins Rennen gegangen. "Bessere Rennstarts sind etwas, worauf wir uns in den kommenden Wochen als Team konzentrieren müssen." Auch Gabriel Bortoleto patzte an der Startlinie.
Während Hülkenberg von 13 auf 19 abstürzte, verlor sein Teamkollege gleich vier Plätze. "Unsere Starts sind noch nicht da, wo sie sein müssen. Wir haben noch viel zu lernen und zu verfeinern", stellte auch CEO Mattia Binotto klar. "Das uns heute leider hauptsächlich beeinträchtigte, war der Start: Wir wissen seit dem ersten Rennen der Saison, dass wir daran arbeiten müssen", stimmte Bortoleto zu. Dennoch schaffte es Hülkenberg, bis in die Schlussrunde hinein um die Punkte zu kämpfen. Im Duell mit Haas-Pilot Esteban Ocon um Platz zehn zog der 38-Jährige den Kürzeren. "Es war frustrierend", betonte der Audi-Fahrer, der zum zweiten Mal in der laufenden Saison ein Rennen auf dem elften Rang beendete: "Ich weiß nicht, was ich dazu sonst noch sagen soll."