Der Sport-Tag
30. März 2026
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23:17 Uhr

Gefeierter Undav kritisiert Pfiffe gegen DFB-Star

Der gefeierte Matchwinner Deniz Undav hatte nach den Pfiffen gegen Leroy Sané erst mal eine deutliche Botschaft für die deutschen Anhänger. "Ich hoffe und bitte jeden Fan, dass, wenn Leroy oder ein anderer Spieler reinkommt, dass man da nicht buht", sagte der Angreifer nach dem 2:1 (1:0) gegen Ghana in der ARD: "Egal, was ein Spieler macht oder wie er ist, man sollte hinter der Mannschaft stehen. Es ist wichtig, dass wir als Mannschaft mit den Fans eine Einheit werden."

Sané war bei seiner Einwechslung in der 78. Minute vom Publikum mit deutlichen Pfiffen bedacht worden, auch Buhrufe waren zu hören. Dies mache "keinen Sinn", monierte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. "Ich hoffe, dass es beim nächsten Spiel und vor allem beim Turnier nicht mehr so sein wird", betonte Undav. Er finde dies "schade, denn wir sind eine Mannschaft. Ich hoffe, dass die Fans Leroy beim nächsten Mal auch supporten." 

Der Profi des VfB Stuttgart selbst war vom heimischen Publikum bereits vor seiner Einwechslung gefeiert worden, nach seinem Siegtor in der 88. Minute sowie nach Abpfiff gab es erneut lautstarke Sprechchöre. "Ich fand es schön von den Fans, wie sie mich bejubelt haben. Danke dafür!", sagte Undav. Er kenne seine derzeitige Jokerrolle, führte der 29-Jährige aus: "Aber durch Tore und auch wichtige Tore kann sich die Rolle vielleicht verändern."

Gefeierter Undav kritisiert Pfiffe gegen DFB-Star
22:46 Uhr

Tatjana Maria kann doch noch gewinnen

Tatjana Maria kann noch gewinnen: Bei ihrem Lieblingsturnier in Bogotá hat die frühere Wimbledon-Halbfinalistin aus Bad Saulgau nach sechs Niederlagen in Auftaktmatches nacheinander wieder einen Sieg auf der WTA-Tour gefeiert. Die 38-Jährige zog in Kolumbiens Hauptstadt in ihrem Erstrundenduell gegen die halb so alte Lokalfavoritin Maria-Valentina Mediorreal Arias mit 6:2, 6:1 ins Achtelfinale ein. Drei Jahre nach ihrem zweiten und bislang letzten Titelgewinn in Bogotá trifft Maria nun als Nummer vier der Setzliste auf die Polin Katarzyna Kawa. Als zweite Deutsche ist in Südamerika die Hamburgerin Ella Seidel gemeldet.

Tatjana Maria kann doch noch gewinnen
21:52 Uhr

Stuttgart feiert DFB-Star, der gar nicht spielt

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Da lacht er: Deniz Undav. (Foto: picture alliance / Baumann/Julia Rahn)

Ohne Deniz Undav spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim WM-Test gegen Ghana - sehr zum Unmut des Stuttgarter Publikums. Das skandiert im Laufe der ersten Halbzeit den Namen ihres VfB-Helden - der 29-Jährige freut sich und zeigt den Fans einen Daumen hoch. Zuvor hatte es Debatten gegeben, mit wem Bundestrainer Julian Nagelsmann in das Testspiel startet. Entweder der formstarke Undav oder der kriselnde Nick Woltemade - Nagelsmann entschied sich für Zweiteren. Den Fans in Stuttgart scheint diese Entscheidung nicht zu passen.

Stuttgart feiert DFB-Star, der gar nicht spielt
21:10 Uhr

"Kenne ich anders": Ralf Rangnick wundert sich über BVB-Profi

Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka hat am vergangenen Freitag ein vielbeachtetes Debüt im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft gegeben, erzielte als Einwechselspieler in seinem ersten A-Länderspiel für den ÖFB gleich sein erstes Tor zum zwischenzeitlichen 4:1 gegen Ghana (Endstand 5:1). Rund um das Traumdebüt des Spielers von Borussia Dortmund setzte es aber auch kritische Worte von Österreichs Teamchef Ralf Rangnick.

Der Nationaltrainer zeigte sich sichtlich überrascht über die schlechten Sprachkenntnisse beim 22-Jährigen und übte indirekt Kritik an Borussia Dortmund. "Das kenne ich aus meiner Zeit in Leipzig oder Hoffenheim anders", erklärte Rangnick und stellte klar, wie er es aus früheren Stationen gewohnt war: "Da war das Pflicht, dreimal die Woche den Deutschunterricht zu besuchen. Wenn da einer nicht gekommen ist, war das, als wenn man unentschuldigt beim Training gefehlt hatte."

Für den 67-Jährigen liegt die Verantwortung dabei klar beim Verein. Gerade bei Spielern, die im Ausland aufgewachsen sind, sei es entscheidend, sie aktiv beim Erlernen der Sprache zu unterstützen. Chukwuemeka, in Österreichs Hauptstadt Wien geboren und in England groß geworden, hatte zuletzt in Interviews mit seinen Deutschkenntnissen zu kämpfen. Die Gespräche wurden teilweise auf Englisch fortgeführt.

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"Kenne ich anders": Ralf Rangnick wundert sich über BVB-Profi
20:24 Uhr

Nächste Top-Klubs steigen in Poker um BVB-Star ein

Seit Wochen ranken sich rund um Borussia Dortmund die Spekulationen um die Zukunft von Nico Schlotterbeck. Doch nicht nur der Co-Kapitän des BVB, sondern auch sein Innenverteidiger-Kollege Waldemar Anton hat sich mit seinen jüngsten Leistungen immer interessanter für europäische Top-Klubs gemacht. Nachdem zuletzt schon vermehrt über angebliches Interesse aus England von Aston Villa, West Ham United und Tottenham Hotspur berichtet wurde, sind nun noch einmal weitere Klubs dazu gekommen.

Wie es nämlich in einem Sky-Bericht heißt, sollen auch der spanische Top-Klub Atlético Madrid sowie der englische Rekordmeister Manchester United an Waldemar Anton dran sein. Der 29-Jährige habe sich mit seinen stabilen Leistungen in der laufenden Saison für Borussia Dortmund ins Visier dieser Vereine gespielt, hieß es in dem Medienbericht weiter.

Anton ist beim BVB einer der ganz wichtigen Eckpfeiler unter Cheftrainer Niko Kovac, bestritt wettbewerbsübergreifend bereits 37 Pflichtspiele in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal. Das laufende Arbeitspapier des deutschen Nationalspielers bei Borussia Dortmund läuft zwar noch bis Sommer 2028. Dennoch denken die Schwarz-Gelben wohl konkret darüber nach, den Vertrag vorzeitig mit dem Abwehrchef zu verlängern.

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Nächste Top-Klubs steigen in Poker um BVB-Star ein
19:51 Uhr

Nagelsmann wechselt (etwas) durch

Julian Nagelsmann sieht sich im zweiten Test des WM-Jahres zu kleineren Änderungen an seiner Wunschelf gezwungen. Der Bundestrainer bringt in Stuttgart gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de) im Vergleich zum 4:3 gegen die Schweiz am vergangenen Freitag vier frische Kräfte.

Wie von Nagelsmann angekündigt wird Torwart Alexander Nübel in seinem Stuttgarter "Wohnzimmer" für seine "extrem guten Leistungen" belohnt und darf die Nummer eins Oliver Baumann vertreten. Auch der Frankfurter Linksverteidiger Nathaniel Brown bekommt eine Bewährungschance und ersetzt den vielbelasteten Stammspieler David Raum.

Ansonsten bleibt die in Basel so wacklige Viererkette unverändert. Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck beginnen erneut. Nagelsmann hat aber angekündigt, im Spielverlauf aus Rücksicht auf die "Crunchtime" bei den Vereinen nach Möglichkeit durchwechseln zu wollen.

In seinem "Herzstück" im defensiven Mittelfeld tat er dies schon jetzt: Angelo Stiller darf sich nach den Ausfällen von Aleksandar Pavlovic (Hüfte) sowie von dessen Ersatz Felix Nmecha (Knie) zwar abermals zeigen - ein letztes Mal im DFB-Dress vor der WM-Nominierung am 12. Mai. Neben ihm übernimmt aber Pascal Groß von Leon Goretzka. Der formstarke Serge Gnabry rückt aus dem Zentrum auf die rechte Seite. Den angeschlagen in München gebliebenen Regisseur Jamal Musiala ersetzt Nick Woltemade. Auf Links soll Florian Wirtz wie in der Schweiz Wunder wirken.

Die Neun gibt abermals Kai Havertz. Für VfB-Liebling Deniz Undav bleibt nur die Bankrolle, der Bundestrainer hat ihm aber "Minuten" versprochen.

Nagelsmann wechselt (etwas) durch
19:10 Uhr

Skandalöse Reihe wird immer länger: Nächster kenianischer Leichtathletik-Star gesperrt

Der kenianische Marathon-Star Albert Korir ist nach einem positiven Dopingtest für fünf Jahre gesperrt worden. Dies teilte die in der Leichtathletik zuständige Athletics Integrity Unit (AIU) mit. Beim Sieger des New-York-Marathons 2021 war in einer Probe EPO nachgewiesen worden. 

Der Fall des 31-Jährigen ist der nächste Skandal in einer schier endlosen Reihe unter Kenias Langstrecken-Assen. Anfang März hatte die nationale Anti-Doping-Agentur des afrikanischen Landes mitgeteilt, dass 27 Athletinnen und Athleten wegen entsprechender Verstöße vorläufig suspendiert wurden. Zu den Suspendierten gehörte Rita Jeptoo, die frühere Boston- und Chicago-Siegerin. Im Oktober wurde zudem Marathon-Weltrekordlerin Ruth Chepngetich für drei Jahre gesperrt.

Seit 2017 wurden bereits mehr als 140 kenianische Athleten und damit mehr als aus jedem anderen Land von der Athletics Integrity Unit (AIU) suspendiert.

Skandalöse Reihe wird immer länger: Nächster kenianischer Leichtathletik-Star gesperrt
18:27 Uhr

Vier Stars zurück: Bayerns hochkarätiges Lazarett leert sich

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala hat nach seiner kurzen Zwangspause erstmals wieder Teile des Teamtrainings bei Bayern München absolviert und Hoffnung auf ein schnelles Comeback geschürt. Der 23-Jährige hatte in der Vorwoche "erstmals nach einer Schmerzreaktion am im Sommer verletzten, linken Sprunggelenk" wieder individuell auf dem Rasen trainiert, nun konnte er wieder an einigen Übungen mit der Mannschaft teilnehmen, wie der Rekordmeister mitteilte.

Neben Musiala wurden auch Aleksandar Pavlovic (Hüftbeschwerden) und Alphonso Davies (Zerrung) teilintegriert und könnten am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) beim SC Freiburg oder für die Kracher gegen Real Madrid (7. und 15. April) wieder Optionen sein. Torhüter Manuel Neuer absolvierte nach seinem Muskelfaserriss gar die gesamte Einheit mit der wegen der Länderspielabstellungen durch zahlreiche Nachwuchsspieler aufgefüllten Mannschaft. 

Vier Stars zurück: Bayerns hochkarätiges Lazarett leert sich
17:43 Uhr

"Gemeinsam noch einiges erreichen": FC Bayern verabschiedet Europameister

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München verabschiedet sich am Saisonende nach drei Jahren von Raphaël Guerreiro. Der auslaufende Vertrag des portugiesischen Nationalspielers wird nicht verlängert. 

Guerreiro war im Sommer 2023 ablösefrei von Borussia Dortmund nach München gewechselt, er kam dort bislang auf einen Meistertitel und insgesamt 89 Pflichtspiele. "Wir möchten uns bei ihm herzlich für die gemeinsame Zeit bedanken: Auf Raphaël war auf dem Platz immer Verlass, zudem bereichern Charaktere wie er jede Kabine", sagte Sportvorstand Max Eberl. "Die Gespräche mit ihm waren gut, vertrauens- und verständnisvoll. Jetzt konzentrieren wir uns mit ihm zusammen auf unsere Ziele bis zum Sommer – gemeinsam wollen wir noch einiges erreichen."

Guerreiro, Europameister von 2016, ist für die Bayern als Allrounder wertvoll. Er kann in der Außenverteidigung oder im Mittelfeld spielen. In der laufenden Bundesliga-Saison kommt er auf 13 Einsätze (drei Tore, drei Vorlagen). Wo Guerreiro seine Zukunft sieht, ist noch nicht bekannt.

"Gemeinsam noch einiges erreichen": FC Bayern verabschiedet Europameister
17:22 Uhr

Tödlicher Unfall eines Fußball-Profi: Klub muss keine Entschädigung zahlen

Sieben Jahre nach dem Tod des argentinischen Fußball-Profis Emiliano Sala bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal hat ein Gericht die Entschädigungsklage des Zweitligisten Cardiff City gegen den französischen Verein FC Nantes abgewiesen. Das Handelsgericht im westfranzösischen Nantes entschied, dass den französischen Erstligisten in Bezug auf den Absturz des Sportflugzeugs kein Verschulden treffe. Es urteilte außerdem, dass Nantes einen immateriellen Schaden erlitten habe und verurteilte Cardiff zur Zahlung von 480.000 Euro.

Cardiff hatte 2023 das Gericht in Nantes angerufen, um rund 120 Millionen Euro für Einkommensverluste zu fordern, die dem Klub seiner Meinung nach durch den Tod des Spielers entstanden waren, der gerade von Nantes nach Cardiff gewechselt war. Der zum Unglückszeitpunkt 28 Jahre alte Spieler starb am 21. Januar 2019 beim Absturz des Sportflugzeugs, das ihn zum ersten Training mit seinem neuen Klub ins walisische Cardiff bringen sollte. Er hatte sich für den Charterflug entschieden, um mehr Zeit zum Abschiednehmen von Spielerkollegen und Freunden zu haben.

Der Pilot der Unglücksmaschine soll weder eine Lizenz für kommerzielle Flüge noch für Nachtflüge gehabt haben und sich nach einem vom britischen Sender BBC veröffentlichtem Telefonat technischer Mängel an dem Flugzeug bewusst gewesen sein. Der Geschäftsmann, der den Flug mit der einmotorigen Maschine organisiert hatte, wurde deshalb bereits zu einer 18-monatigen Haftstrafe wegen Gefährdung der Sicherheit eines Flugzeugs verurteilt.

Tödlicher Unfall eines Fußball-Profi: Klub muss keine Entschädigung zahlen
16:46 Uhr

Spieler und Trainer im Krankenhaus: Topklub wütet über "kriminelle" Gestank-Attacke im Titelrennen

Hat der FC Porto versucht, dem großen Rivalen Sporting Lissabon im Rennen um die portugiesische Handball-Meisterschaft mit Hilfe einer üblen Attacke einen Strich durch die Rechnung zu machen? Wie die Sportzeitung "A Bola" berichtet, hätten die Sporting-Profis beim Betreten der Gästekabine in Portos Dragao Arena einen unangenehmen, stechenden Geruch wahrgenommen. Der Gestank sei so heftig gewesen, dass sich die Spieler vor dem Meisterrundenduell nicht nur auf dem Gang umziehen mussten: Profi Christian Moga und Trainer Ricardo Costa mussten wegen der "schläfrig machenden Dämpfe" sogar im Krankenhaus behandelt werden, wie der Verein später mitteilte. Die Partie wurde dennoch angepfiffen, Sporting um die beiden Top-Stars Kiko und Martim Costa gewann trotz der Schwierigkeiten 33:30.

Mit dem Sieg im Rücken ließ es Sporting aber nicht auf sich bewenden - sondern formulierte eine scharfe Beschwerde: "Der Sporting Clube de Portugal hält die wiederholten Vorfälle, die der FC Porto in letzter Zeit verursacht hat, für absolut abscheulich und wird umgehend ein Treffen mit der Ministerin für Kultur, Jugend und Sport beantragen", ließ der Klub verkünden. "Das jüngste Kapitel dieser unerträglichen Abfolge von Vorfällen überschreitet alle Grenzen: Eine Umkleidekabine mit einem giftigen, stechenden Geruch, der die körperliche Verfassung der Spieler und des Stabs der Handballmannschaft beeinträchtigte. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern kriminell."

Der FC Porto sah sich nach dem Duell der Rivalen, das wegen der Vorfälle im Vorfeld verspätet beginnen musste, zu einer scharfen Replik auf die Vorwürfe der Gäste animiert: "Der FC Porto weist die öffentlich gewordenen Berichte über angebliche Vorfälle in der Gästekabine der Dragão Arena vor dem Meisterschaftsspiel gegen Sporting CP, die mit angeblich "intensiven Gerüchen" in Verbindung gebracht wurden, entschieden, klar und unmissverständlich zurück", heißt es in einer Mitteilung. Solche Andeutungen seien "schwerwiegend, missbräuchlich und völlig unbegründet."

Der FC Porto schaltete den Verband und die Polizei zur Klärung des Sachverhalts ein.

Spieler und Trainer im Krankenhaus: Topklub wütet über "kriminelle" Gestank-Attacke im Titelrennen
16:05 Uhr

"Ist eine Ehre": Ex-Bundesliga-Trainer kehrt zu "geliebtem Verein" zurück

Der frühere Bundesliga-Trainer Bo Svensson hat einen neuen Job gefunden und kehrt in seine Heimat zurück. Der Däne übernimmt den Fußball-Erstligisten FC Kopenhagen mit sofortiger Wirkung und unterschrieb einen "Mehrjahresvertrag". Angaben zur exakten Dauer machte der Verein in seiner Mitteilung am Montag nicht. Für den 46-Jährigen ist es die Rückkehr zu dem Verein, bei dem er seine Jugend verbrachte und mit dem er zwischen 1996 und 2006 als Profi unter anderem drei Meisterschaften feierte. 

"Es ist mir eine Ehre, zu meinem geliebten Verein zurückzukehren und die Leitung des FC Kopenhagen zu übernehmen", sagte Svensson, der zuletzt mehr als ein Jahr vereinslos gewesen war. "Ich gehe diese Aufgabe mit Bescheidenheit, aber auch mit Zuversicht an. Ich weiß, was ich beitragen kann, und übernehme diese Verantwortung mit offenen Augen und im vollen Bewusstsein der Herausforderungen und Chancen." Der Klub um den früheren BVB-Stürmer Youssoufa Moukoko hatte sich am Wochenende von Trainer Jacob Neestrup getrennt. 

"Ist eine Ehre": Ex-Bundesliga-Trainer kehrt zu "geliebtem Verein" zurück
15:20 Uhr

FC Bayern holt Top-Talent

Der FC Bayern hat sich die Dienste des österreichischen Junioren-Nationalspielers Matteo Maric gesichert. Der 16 Jahre alte Offensivspieler wechselt im Sommer aus der Akademie von RB Salzburg an den Campus des Fußball-Rekordmeisters und erhielt einen langfristigen Vertrag.

Maric wurde seit 2024 im Nachwuchs der Salzburger ausgebildet und kam zuletzt in der U18 zum Einsatz. In München soll er perspektivisch an den Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profibereich herangeführt werden.

"Wir haben Matteo über einen längeren Zeitraum beobachtet. Er ist für uns eines der vielversprechendsten Talente seines Jahrgangs in Österreich und wir sind überzeugt, dass er eine Verstärkung für unsere Akademie sein wird", sagte Nachwuchsdirektor Jochen Sauer.

FC Bayern holt Top-Talent
14:46 Uhr

Wackelt jetzt der VAR in der Premier League?

Die Mehrheit der Fußball-Fans in der Premier League würde den Videobeweis gerne abschaffen. Dies geht aus einer Erhebung der Football Supporters' Association (FSA) hervor. An der Befragung nahmen knapp 8000 Fans teil, gut die Hälfte von ihnen besucht regelmäßig mehr als 15 Heimspiele pro Saison. 76 Prozent sprachen sich gegen den VAR aus, mehr als 70 Prozent sehen keine Verbesserung bei der Entscheidungsgenauigkeit. 97 Prozent erklärten, der Fußball sei durch den VAR weniger unterhaltsam geworden, mehr als 90 Prozent sehen auch das Stadionerlebnis verschlechtert.

"Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Fans den VAR abgeschafft sehen wollen", sagte Thomas Concannon, der Manager des Premier-League-Netzwerks der FSA. Die Menschen seien "verärgert über die Dauer, die Genauigkeit und die verlorene Spontaneität". Der VAR nehme dem Fußball "das, was er eigentlich sein soll, und das, was diese besonderen Momente ausmacht".

Die Premier League hielt dagegen. In einer Stellungnahme erklärte die Liga, ihre eigenen Untersuchungen "deuten darauf hin, dass Fans mehrheitlich dafür sind, den VAR beizubehalten, aber die Art und Weise zu verbessern, wie er eingesetzt wird". Für eine Abschaffung müssten 14 der 20 Klubs zustimmen. 2024 votierten 19 Vereine für den Verbleib.

Wackelt jetzt der VAR in der Premier League?
13:27 Uhr

FC Bayern soll Ex-Bundesliga-Verteidiger im Auge haben

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Maxence Lacroix spielte vier Jahre für den VfL Wolfsburg (Foto: Federico Gambarini/dpa)

Zwischen 2020 und 2024 machte sich Maxence Lacroix beim VfL Wolfsburg einen Namen in der deutschen Fußball-Bundesliga, ehe der Franzose für rund 18 Millionen Euro zu Crystal Palace in die englische Premier League weiterzog. Nun kursieren Gerüchte um eine Rückkehr nach Deutschland, wo der FC Bayern Interesse zeigen soll. 

Das berichtet der türkische Transferjournalist Ekrem Konur. Demnach sind die Münchner einer von vier Klubs, die an Lacroix Interesse haben. Neben dem deutschen Rekordmeister sollen auch die englischen Klubs Aston Villa, FC Chelsea und FC Liverpool ihre Fühler nach dem 25-jährigen Innenverteidiger ausgestreckt haben.

Die Rahmendetails sprechen allerdings nicht gerade für ein Engagement des Franzosen in München: Zum einen ist der FC Bayern seit der Verlängerung von Dayot Upamecano in der Defensivzentrale auf Sicht eigentlich bestens aufgestellt, der Weg zur Stammkraft wäre für Lacroix somit auf jeden Fall nicht geebnet. Zum anderen schreibt Konur von einer Ablöse im Bereich von 40 Millionen Euro. Eine Summe, die die Bayern wohl nur in einem dringenden Fall investieren dürften.

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FC Bayern soll Ex-Bundesliga-Verteidiger im Auge haben
13:03 Uhr

Vor Deutschland-Spiel: Otto Addo fürchtet um seinen Job

Nach drei Niederlagen in Folge wächst auch der Druck auf Otto Addo, da gibt sich der Nationaltrainer Ghanas keinen Illusionen hin. "Mein Job", betonte Addo vor dem Länderspiel gegen Deutschland am Abend (20.45 Uhr in der ARD und im Liveticker bei ntv.de), "ist immer in Gefahr. Aber wenn man sich als Trainer darüber Sorgen macht, dann ist es ohnehin vorbei." 

Trotz der erfolgreichen Qualifikation für die WM in den USA, Mexiko und Kanada nimmt die Unzufriedenheit zu. Nach Niederlagen gegen Japan (0:2) und Südkorea (0:1) im November unterlag Ghana am Freitag mit 1:5 in Österreich. "Ich gebe immer mein Bestes. Mehr kann ich nicht tun. Die Entscheidung treffen andere", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Addo. Bei der WM trifft Ghana in der Gruppe L auf England, Kroatien und Panama.

Vor Deutschland-Spiel: Otto Addo fürchtet um seinen Job
12:15 Uhr

Berlin-Halbmarathon schrammt haarscharf an kurioser Sensation vorbei

Klarer Fall von Erwartungen übererfüllt. Die Geschichte des Halbmarathons von Berlin hat in diesem Jahr wohl der Zweitplatzierte geschrieben. Denn Dennis Kipkemoi ging eigentlich als sogenannter Pacemaker, also Tempomacher, ins Rennen und gab unter anderem für den deutschen Rekordmann Amanal Petros den Takt vor.

Dabei war der junge Kenianer aber derart im Flow, dass er entgegen der Gepflogenheiten einfach im Rennen blieb und auch nicht langsamer wurde. Nur sein Landsmann Andrea Kiptoo konnte das Tempo mitgehen. Kurz vor Schluss liefen die beiden sogar nebeneinander und scherzten. Andrea Kiptoo gewann das Rennen, Kipkemoi wurde zeitgleich Zweiter und wurde im Ziel auch von Petros gefeiert.

Der Deutsche kam kurz nach ihm als Dritter ins Ziel und verbesserte den eigenen deutschen Rekord in 59:22 Minuten um neun Sekunden. Für Kipkemoi hingegen dürfte es nach dieser starken Leistung der letzte Auftritt als reiner Pacemaker gewesen sein. Er scheint zu Höherem berufen.

Berlin-Halbmarathon schrammt haarscharf an kurioser Sensation vorbei
11:26 Uhr

1.347.000.000 Dollar: Berater-Honorare machen Rummenigge fassunglos

Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hält in der Debatte um drastisch gestiegene Ausgaben für Berater auch den Rechtsweg für eine sinnvolle Möglichkeit. "Zunächst sollte man es im Guten versuchen. Wenn das nicht funktioniert, muss man den Weg über die europäische Justiz gehen. Bisher zeigt sich die Politik bei solchen Regulierungen ziemlich zurückhaltend, weil sie den freien Wettbewerb bevorzugt. Aber auch in Brüssel sollte man erkennen, dass die Ausgaben im Fußball längst jedes Maß überschritten haben", sagte Rummenigge der spanischen Sportzeitung "AS" in Interview.

Die FIFA müsse Reformen im Transferwesen weiter vorantreiben. "Die Idee, dass ein fester Anteil von fünf Prozent des Jahresgehalts eines Spielers an den Berater geht, ist sehr gut. Das wäre ein guter Ausgangspunkt, denn derzeit liegen wir bei etwa zehn Prozent", sagte Rummenigge. "Es braucht eine gemeinsame Lösung, denn neben den explodierenden Gehältern sind diese Beraterprovisionen das größte Problem im Fußball. Leider haben vor allem deutsche Gerichte eine Deckelung der Provisionen bislang gekippt."

"Wir haben völlig die Orientierung verloren. Im vergangenen Sommer wurden 1,347 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 1,17 Milliarden Euro) an Provisionen für Berater gezahlt. Vor fünf Jahren waren es noch 500 Millionen - und das war schon viel", erläuterte er weiter.

1.347.000.000 Dollar: Berater-Honorare machen Rummenigge fassunglos
11:01 Uhr

Womit Nagelsmann seine WM-Gegner überraschen will

Julian Nagelsmann sieht Eckbälle und Freistöße als einen entscheidenden Faktor für einen WM-Erfolg und will deshalb noch intensiv an Standardsituationen arbeiten. "Wir haben im Unterschied zur EM nochmal die klimatischen Bedingungen, die extrem sind. Und da kann ein Standardtor ein Dosenöffner sein. Und andersherum kann es auch schlecht laufen, wenn man eins bekommt. Es ist in beide Richtungen wichtig", sagte der Bundestrainer vor dem Testspiel der Nationalmannschaft gegen Ghana.

Nagelsmann sieht die Entwicklung im Weltfußball und will dieser Rechnung tragen. "Die Anzahl an Standardtoren ist eh schon extrem. Und ich befürchte, in Anführungszeichen, dass sie auch noch höher wird. Es gibt ja Teams, die schießen 50 Prozent ihrer Tore aus Standards", sagte der Bundestrainer. Im Schnitt liege die Quote bei gut einem Drittel. Assistent Mads Buttgereit werde noch weitere Varianten ausarbeiten. "Er wird sich noch mehr einfallen lassen, was wir in den Testspielen noch nicht preisgeben wollen", sagte Nagelsmann.

Beim 4:3 gegen die Schweiz am Freitag in Basel hatten zwei kurz ausgeführte Eckbälle zu Toren durch Jonathan Tah und Florian Wirtz geführt.

Womit Nagelsmann seine WM-Gegner überraschen will
09:54 Uhr

Gelingt dem FC Schalke 04 der nächste Transferhammer?

Landet Zweitligist FC Schalke 04 nach dem Coup um Stürmer-Star Edin Dzeko im Winter auch im kommenden Sommer einen Transfer-Hammer? Möglich, berichtet zumindest das italienische Portal "calciomercato.com". Demnach hat es S04 nämlich auf Niclas Füllkrug abgesehen, Voraussetzung sei ein Aufstieg in die Bundesliga. Die Perspektive auf Erstliga-Fußball bei den Königsblauen hatte im vergangenen Januar bereits Edin Dzeko nach Gelsenkirchen geführt. Der 40-Jährige schlug bei den Knappen umgehend ein: In acht Zweitliga-Partien traf der Bosnier sechs Mal, lieferte zudem drei Vorlagen. Ob und wie es mit Dzeko bei Schalke 04 nach der laufenden Saison weitergeht, ist derweil aber noch unklar.

Füllkrug dürfte unterdessen im Sommer durchaus auf den Markt kommen. Bei seinem Leihverein AC Mailand wird man die mit West Ham United vereinbarte Kaufoption wohl nicht ziehen. Anders als Dzeko auf Schalke konnte der 33-Jährige seit seiner Ankunft im Winter nicht wirklich überzeugen, steht bei nur einem Tor in 14 (Kurz-)Einsätzen. Zwar läuft sein Vertrag beim Londoner Klub West Ham United noch bis 2028, ein dauerhafter Abschied von den Hammers und eine Rückkehr nach Deutschland stehen Medienberichten zufolge aber im Raum. Ob die Schalker dann allerdings im Poker um den 24-fachen Nationalspieler mitmischen, bleibt abzuwarten.

Gelingt dem FC Schalke 04 der nächste Transferhammer?
09:22 Uhr

Vegas schiebt Panik und feuert Meistercoach

Die kriselnden Vegas Golden Knights aus der NHL haben acht Spiele vor dem Ende der regulären Saison ihren Chefcoach Bruce Cassidy gefeuert. Für ihn übernimmt der erfahrene John Tortorella. Die Golden Knights haben zwölf der 17 Spiele seit dem Ende der Olympischen Spiele verloren und laufen Gefahr, ihren Playoff-Platz zu verlieren. 

Cassidy war 2022 nach Las Vegas gekommen und hatte die Mannschaft umgehend zum Gewinn des Stanley Cups 2023 geführt. Sein 67 Jahre alter Nachfolger, zuletzt vor einem Jahr von den Philadelphia Flyers entlassen, war bei den Olympischen Spielen Assistenzcoach der USA. Mit Tampa Bay Lightning gewann er 2004 den Stanley Cup. In der NHL stand Tortorella bereits bei 1620 Spielen als Cheftrainer hinter der Bande.

Vegas schiebt Panik und feuert Meistercoach
08:41 Uhr

Nagelsmann: "Schade, dass Sie mir die Frage stellen müssen"

Das Coming-out des St.-Pauli-Jugendtrainers Christian Dobrick schlägt in Fußballdeutschland Wellen. In der Länderspielpause äußert sich auch DFB-Coach Julian Nagelsmann zum Thema und drückt sein Bedauern aus, dass darüber noch immer in der Form gesprochen werden muss. Er schildert auch persönliche Erfahrungen.

Nagelsmann: "Schade, dass Sie mir die Frage stellen müssen"
08:07 Uhr

Tennisstar Sinner gelingt das seltene "Sunshine Double"

Tennis-Profi Jannik Sinner hat beim ATP-Masters in Miami das "Sunshine Double" perfekt gemacht. Der Weltranlistenzweite aus Italien, der im Halbfinale Alexander Zverev besiegt hatte, gewann das Endspiel gegen den tschechischen Außenseiter Jiri Lehecka 6:4, 6:4. Rund zwei Wochen zuvor hatte er bereits das Masters im kalifornischen Indian Wells für sich entschieden - der Sieg bei beiden Turnieren kurz nacheinander war zuletzt 2017 Roger Federer gelungen.

"Es ist ein sehr, sehr spezieller Moment", sagte Sinner. "Hierher zu kommen und nach Indian Wells wieder auf einem sehr hohen Niveau zu spielen, bedeutet mir sehr viel. Es ist etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es gewinnen würde, weil es schwer zu erreichen ist." Für den 24-Jährigen, der das Turnier in Miami im vergangenen Jahr wegen seiner Doping-Sperre verpasst hatte, war es der dritte Sieg in Serie bei einem Masters.

Das Endspiel musste mehrfach wegen regens unterbrochen werden. Sinner ließ sich dadurch allerdings nicht aus der Ruhe bringen und feierte in souveräner Manier seinen 26. Turniersieg. Im Halbfinale hatte er Zverev 6:3, 7:6 (7:4) besiegt.

Tennisstar Sinner gelingt das seltene "Sunshine Double"
07:38 Uhr

DBB-Stars kassieren mit Orlando aberwitzige Abreibung

Orlando Magic hat in der NBA erneut einen schweren Dämpfer erlitten. Dem Sieg über die Sacramento Kings, mit dem das Team aus Florida eine Serie von sechs Niederlagen in Serie beendet hatte, folgte ein deutliches 87:139 bei den Toronto Raptors. Die direkte Qualifikation für die Playoffs gerät damit außer Reichweite.

Im ersten Viertel hatte Orlando zunächst 18:11 in Führung gelegen, brach dann aber völlig ein. Tristan da Silva gelangen in 25 Minuten Spielzeit zwölf Punkte, Moritz Wagner kam in zwölf Minuten Spielzeit auf sieben Punkte und vier Rebounds. Mit 39 Siegen und 35 Niederlagen haben die Magic aber zumindest die Teilnahme an den Playins längst sicher.

Isiah Hartenstein weist mit den Oklahoma City Thunder weiter die beste Bilanz in der NBA auf. Mit dem 111:100 gegen die New York Knicks gelang dem NBA-Champion der 14. Sieg in den vergangenen 15 Spielen und der 59. insgesamt. Hartenstein kam in 24 Minuten auf sechs Punkte und 13 Rebounds, bester Werfer der Thunder war MVP Shai Gilgeous-Alexander mit 30 Punkten, davon gelangen dem Kanadier allein zehn im letzten Viertel.

DBB-Stars kassieren mit Orlando aberwitzige Abreibung
06:50 Uhr

"König von Giesing" Karsten Wettberg ist tot

Der "König von Giesing" ist tot: Fußball-Drittligist 1860 München trauert um Vereinsikone Karsten Wettberg. Wie die Löwen mitteilten, verstarb der frühere Trainer am Sonntag nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren. Wettberg war mit dem Traditionsklub von Februar 1990 bis Juni 1991 in 54 Pflichtspielen ungeschlagen geblieben und in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

"Die gesamte Löwen-Familie ist in tiefer Trauer", hieß es von Seiten der Münchner: "Karsten Wettberg war eine Trainer-Legende und ein Mensch, der sich immer für andere eingesetzt hat. Er hat weit über die Grenzen von Giesing tiefe Spuren – nicht nur bei den Löwen – hinterlassen."

Wettberg war von 1990 bis 1992 Trainer der Sechziger, nach dem Aufstieg verließ er den Klub nach einem Streit mit der Führungsetage. Zwischen 2007 und 2008 folgte eine kurze Amtszeit als Vizepräsident des Klubs. Neben seiner Zeit bei 1860 war Wettberg unter anderem für die SpVgg Unterhaching, Jahn Regensburg, den FC Augsburg und viele bayerische Amateurklubs tätig. Insgesamt gewann der Kultcoach 51 Meistertitel.

"König von Giesing" Karsten Wettberg ist tot
06:21 Uhr

Nächste deftige IndyCar-Klatsche für Mick Schumacher

Für Mick Schumacher ist die Premierensaison in der IndyCar Series um eine Enttäuschung reicher. Beim vierten Lauf in Birmingham verpasste der frühere Formel-1-Pilot nach 90 Runden als 24. und Vorletzter des Feldes zum dritten Mal eine Top-20-Platzierung. Der Sieg im Barber Motorsports Park ging an Schumachers Honda-Markenkollegen und Pole-Sitter Álex Palou aus Spanien.

Schumacher startete im Wagen des RLL-Teams von Position 20 und rutschte zwischenzeitlich bis auf die letzte Position ab. Zumindest seinen Teamkollegen Louis Foster aus Großbritannien konnte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher noch hinter sich lassen. Beim Auftakt in St. Petersburg/Florida war Schumacher nach einem unverschuldeten Unfall in der ersten Runde ausgeschieden. Im Rennen auf dem Ovalkurs in Phoenix wurde der 26-Jährige 18., in Arlington 22.

Nächste deftige IndyCar-Klatsche für Mick Schumacher
05:38 Uhr

Julian Nagelsmann wird beim Thema Leroy Sané sehr deutlich

Julian Nagelsmann steht nicht in Nibelungentreue zu Leroy Sané, will den ewig schwankenden Flügelflitzer aber auch nicht nach einer schwächeren Leistung verdammen. "Er hat weiterhin die Option, sich zu zeigen - hier und natürlich auch bei seinem Klub", betonte der Bundestrainer. Allgemein fügte er an: "Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist auch nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind. Man muss das schon immer auch bestätigen."

Sané ist das im November vor allem im Qualifikations-"Finale" gegen die Slowakei (6:0) gelungen, beim Start ins WM-Jahr in der Schweiz (4:3) nicht. Die teils harte Kritik am Türkei-Legionär kann Nagelsmann aber nicht verstehen.

"Ich frage mich oft: Was hat man denn für eine Erwartungshaltung, wenn man mir 20 Minuten nach dem Spiel so eine Frage stellt, was jetzt mit Leroy passiert. Soll ich irgendeinen Spieler abmontieren?" Das werde er nicht tun. Er werde allen Spielern "so lange die Stange halten", bis er am 12. Mai seinen WM-Kader nominiere: "Aber es muss Leistung folgen."

Das Spiel gegen die Slowakei sei "die Benchmark" für Sané, "aber er muss das immer erreichen". Als Argument für den 30-Jährigen nannte Nagelsmann, "dass wir Eins-gegen-eins-Spieler brauchen und nicht in Hülle und Fülle haben, gerade fußverkehrt". Als Alternativen nannte er Neuling Lennart Karl und Jamie Leweling. "Leroy weiß, was gefordert ist - und er muss das zeigen."

Julian Nagelsmann wird beim Thema Leroy Sané sehr deutlich