Der Sport-Tag
7. Dezember 2025
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22:07 Uhr

Deutsche schnappen sich Doppel-Edelmetall zum EM-Finale

Maya Werner hat am Schlusstag der Kurzbahn-Europameisterschaften im polnischen Lublin ihre zweite Medaille gewonnen. Über 1500 Meter Freistil kam die Magdeburgerin in 15:47,00 Minuten hinter der überragenden Italienerin Simona Quadarella (15:29,93) auf Platz zwei. Auf den dritten Platz der Ungarin Ajna Kesely hatte sie über vier Sekunden Vorsprung.

Über 800 Meter Freistil hatte die U23-Europameisterin, die nach den Olympischen Spielen von Paris aus Heidelberg in die Trainingsgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn gewechselt war, Rang drei belegt.

Cedric Büssing schaffte über 400 Meter Lagen überraschend die Bronzemedaille. In 4:03,51 Minuten hatte er 4,72 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Italiener Alberto Razzetti. Zum Silberrang des Briten Max Litchfield fehlten ihm 26 Hundertstelsekunden.

Deutsche schnappen sich Doppel-Edelmetall zum EM-Finale
21:29 Uhr

Star-Quarterback droht brutales Ende von Titeltraum

Quarterback Daniel Jones von den Indianapolis Colts hat sich im NFL-Spiel bei den Jacksonville Jaguars an der Achillessehne verletzt. Jones zog sich die Verletzung im ersten Viertel zu und konnte damit nicht weiterspielen, wie die Colts mitteilten.

Jones hatte einen Pass auf Wide Receiver Alec Pierce gespielt und war danach zu Boden gegangen und hatte sich an die rechte Achillessehne gegriffen. Viele Fans befürchten einen Riss oder Anriss der Achillessehne, was das Saisonende des 28-Jährigen und womöglich das Ende der Titelträume der Colts bedeuten könnte. Eine offizielle Diagnose gab es zunächst aber nicht.

Star-Quarterback droht brutales Ende von Titeltraum
20:55 Uhr

Nächstes Top-10-Ergebnis für deutsches Ski-Ass

Gut eine Woche nach dem Highlight von Copper Mountain hat Skirennläuferin Lena Dürr die nächste Top-10-Platzierung im Riesenslalom geholt. Im kanadischen Tremblant fiel die 34-Jährige im zweiten Durchgang zwar von neunten auf den zehnten Rang zurück, bestätigte aber ihre gute Form in der Disziplin. Am vergangenen Wochenende war Dürr in den USA Sechste geworden und hatte damit ihr bislang bestes Karriere-Ergebnis im "Riesen" gefeiert.

Der Sieg ging an Julia Scheib, die Österreicherin gewann überlegen vor Sara Hector (Schweden/+0,57 Sekunden) und der Neuseeländerin Alice Robinson (+0,78), die den ersten Riesenslalom in Tremblant am Vortag gewonnen hatte. Nina O'Brien (USA), im ersten Lauf Dritte, schied nach einem Fahrfehler aus. Skikönigin Mikaela Shiffrin (USA) musste sich in der Provinz Québec mit dem vierten Platz begnügen (+1,17). Slalom-Spezialistin Dürr (Germering), am Samstag nur 21., fehlten 2,10 Sekunden zur Siegerin. Fabiana Dorigo (München) wurde 23., Nachwuchsstar Emma Aicher (Mahlstetten) verpasste als 36. den zweiten Durchgang.

Nächstes Top-10-Ergebnis für deutsches Ski-Ass
19:34 Uhr

Große Sorgen um Welt- und Europameister Franz Wagner

Welt- und Europameister Franz Wagner droht in der NBA erneut eine Zwangspause. Wie schon vor einem Jahr erwischte es den Basketballstar von Orlando Magic Anfang Dezember, im Spiel bei den New York Knicks verletzte sich Wagner offenbar am linken Knie. Noch ist unklar, wie schlimm es ist, der Berliner soll nach der Rückkehr nach Florida eingehend untersucht werden. Das teilte Orlando bei X mit.

Wagner verletzte sich im ersten Viertel bei der Landung nach einem Reboundversuch unter dem Korb. Der 24-Jährige hielt sich das Knie und konnte zunächst nicht selbstständig aufstehen. Die Franchise gab bekannt, dass der deutsche Nationalspieler nicht auf das Feld zurückkehren werde. Wagners älterer Bruder Moritz hatte sich vor gut einem Jahr einem Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und die diesjährige EM verpasst. Der 28-Jährige steht kurz vor seinem Comeback bei Orlando. Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte der Klub mitgeteilt, dass Franz Wagner wegen einer Bauchmuskelverletzung ausfällt. Er fehlte seinem Team danach wochenlang.

Große Sorgen um Welt- und Europameister Franz Wagner
18:57 Uhr

FC Bayern vorzeitig Herbstmeister: Absolute Machtdemonstration bei Frauen

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Auch Harder traf. (Foto: IMAGO/HMB-Media)

Die Fußballerinnen von Bayern München haben sich mit einer Machtdemonstration vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der Bundesliga gesichert. Der Spitzenreiter setzte sich bei Eintracht Frankfurt ohne Probleme mit 5:0 (3:0) durch und feierte damit den wettbewerbsübergreifend elften Erfolg in Serie. In der Tabelle liegt der Titelverteidiger nun vor dem letzten Spieltag der Hinrunde sechs Punkte vor dem ersten Verfolger VfL Wolfsburg. Geburtstagskind Klara Bühl (12.), Doppelpackerin Jovana Damnjanovic (45./48.), Pernille Harder (45.+2) und Alara (67.) sorgten für klare Verhältnisse am Main. Die SGE kassierte nach vier ungeschlagenen Ligaspielen in Folge wieder eine Niederlage und verpasste es, Bayer Leverkusen vom vierten Tabellenplatz zu verdrängen.

FC Bayern vorzeitig Herbstmeister: Absolute Machtdemonstration bei Frauen
18:40 Uhr

DFB-Star Nüsken und Chelsea kassieren erste Ligapleite seit 585 Tagen

Fußball-Nationalspielerin Sjoeke Nüsken hat mit dem englischen Serienmeister FC Chelsea erstmals nach 585 Tagen wieder ein Spiel in der Womens Super League verloren. Dem FC Everton unterlagen die Londonerinnen um die in der zweiten Halbzeit eingewechselte Nüsken am 10. Spieltag mit 0:1 (0:1), die bislang letzte Liganiederlage hatte es zuvor im Mai 2024 gegeben.

Die Japanerin Honoka Hayashi (12.) sorgte für den erst zweiten Saisonsieg für Everton. Chelsea hatte zuletzt mit saisonübergreifend 34 Ligaspielen in Serie ohne Niederlage seinen eigenen Rekord aus den Jahren 2019 bis 2021 (33 Spiele) übertroffen, konnte diesen aber nicht weiter ausbauen. Zuletzt zu Hause in der Liga verloren hatte Chelsea gar im Februar 2024 .Die Blues liegen mit 21 Punkten auf Rang zwei hinter Manchester City (27). Der achtmalige englische Meister hat den Titel zuletzt sechsmal in Serie gewonnen.

DFB-Star Nüsken und Chelsea kassieren erste Ligapleite seit 585 Tagen
17:53 Uhr

DFB-Präsident reagiert auf Gerüchte um Sandro Wagners Rückkehr

Erste Zukunfts-Entscheidung gefallen: Sandro Wagner kehrt nach der Trennung vom FC Augsburg nicht als Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann in den Stab des DFB-Teams zurück. Diesen Spekulationen erteilte DFB-Präsident Bernd Neuendorf eine klare Absage. "Wir haben ein supertolles Trainerteam", betonte der 64-Jährige bei "Bild-TV" und ergänzte: "Ein halbes Jahr vor der WM tut man gut daran, eine gewisse Ruhe in den Verband zu bekommen. Jetzt die Pferde zu wechseln, wäre sehr schlecht. Julian Nagelsmann und seine Co-Trainer machen einen tollen Job, wir vertrauen auf ihre Expertise."

Wagner hatte seinen DFB-Job im Sommer an den Nagel gehängt, um beim FC Augsburg seine erste Trainerstation in der Bundesliga anzutreten. Diese entpuppte sich aber als Fiasko. In der vergangenen Woche verkündeten die Fuggerstädter die einvernehmliche Trennung.

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DFB-Präsident reagiert auf Gerüchte um Sandro Wagners Rückkehr
16:51 Uhr

Gosens-Teamkollege mit dem Tod bedroht

Die schwere Krise beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz hat einen hässlichen Tiefpunkt erreicht. Nach der 1:3-Niederlage bei US Sassuolo am Samstag, bei der Nationalspieler Robin Gosens erneut verletzungsbedingt fehlte, veröffentlichte die Frau des brasilianischen Florenz-Verteidigers Dodo in den sozialen Netzwerken Todesdrohungen von Fans gegen sie und ihre Familie. Der Klub reagierte und bezeichnete die Nachrichten als "inakzeptabel" und "beschämend".

"Dieses Verhalten hat im Fußball und in der Gesellschaft keinen Platz", teilte die Fiorentina mit. Der toskanische Klub, der in 14 Ligaspielen noch ohne Sieg ist, habe Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um "die Spieler, die Mitarbeiter, ihre Angehörigen und Familien zu schützen". Sechs Punkte hat Florenz erst auf dem Konto - und damit bei einem Spiel mehr bereits fünf Zähler Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Gosens fehlt seit Anfang November wegen einer Oberschenkelblessur.

Gosens-Teamkollege mit dem Tod bedroht
15:51 Uhr

Drittliga-Riese stürzt unaufhaltsam

Die Talfahrt des 1. FC Saarbrücken geht ungebremst weiter. Der FCS verlor am 17. Spieltag der 3. Liga 1:2 (1:2) im Südwestderby bei Waldhof Mannheim. Nach der zehnten Partie in Folge ohne Sieg befinden sich die ambitionierten Saarländer zunehmend in Abstiegsgefahr. Die Mannheimer holten dagegen den dritten Sieg in Folge und können nach oben schielen.

Kennedy Okpala per Handelfmeter (12.) und Routinier Terence Boyd (34.) trafen für die Waldhöfer. Das Tor von Abdoulaye Kamara (22.) war zu wenig für die Mannschaft von Interimstrainer Jürgen Luginger. Die knapp 16.256 Zuschauer bekamen von Beginn an ein heißes Derby zu sehen. Das Spiel wogte hin und her, es waren wesentlich mehr als drei Tore drin. "Es ist brutal ärgerlich, weil wir ohne Punkte dastehen - wir haben so viel investiert. Aktuell läuft alles gegen uns", sagte Luginger bei Magenta TV: "Wir haben ein schweres Restprogramm bis zum Ende des Jahres. Mut macht, dass die Mannschaft bis zum Schluss alles probiert." Besser war die Stimmung bei Lugingers Gegenüber. "Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, Teamwork - Derbysieger. Die Jungs sollen das genießen", äußerte Mannheims Trainer Luc Holtz.

Drittliga-Riese stürzt unaufhaltsam
14:47 Uhr

Bizarre WM-Auslosung: DFB-Präsident will sich nicht zur Trump-Show äußern

Bernd Neuendorf hat verhaltene Kritik am Brimborium bei der WM-Auslosung geübt. "Wir hätten es sicher anders gemacht und haben es anders gemacht", sagte der DFB-Präsident am Sonntag bei WeltTV und verglich die Ziehung in Washington mit jener in Hamburg vor der EM 2024. Auch in der US-Hauptstadt war Neuendorf als Augenzeuge zugegen. "Es war alles sehr auf Show getrimmt, aber das ist Amerika - was will man erwarten?", sagte er und ergänzte: "Wo ich den Kritikern Recht gebe: Über Fußball ist ein bisschen wenig gesprochen worden."

Mit Blick auf die WM 2026 berichtete Neuendorf, dass der Verband intern "ganz klar besprochen" habe, "dass wir den Fokus auf das Sportliche legen". Zu "innenpolitischen Themen" im Hauptgastgeberland USA äußere sich selbst "das Kanzleramt nicht. Warum das dann ausgerechnet der DFB oder der DFB-Präsident tun sollte, erschließt sich mir nicht."

Bizarre WM-Auslosung: DFB-Präsident will sich nicht zur Trump-Show äußern
14:23 Uhr

Zum ersten Mal seit 2019: Biathletinnen ohne Podest zum Saisonauftakt

Die deutschen Biathletinnen haben erstmals seit 2019 zum Saisonauftakt keinen Podestplatz geholt. In der abschließenden Verfolgung im schwedischen Östersund lief Vanessa Voigt als beste Deutsche auf Rang zehn. Die 28-Jährige blieb als eine von nur fünf Starterinnen fehlerfrei und verbesserte sich um 22 Positionen, nachdem sie im Sprint nur 32. geworden war. "Ich bin rundum zufrieden mit dem Wettkampf. Ich habe schon beim Anschießen gemerkt, dass es wieder flutscht", sagte Voigt im ZDF. Damit schaffte die Thüringerin wie auch Janina Hettich-Walz die halbe Olympia-Norm. Hettich-Walz kam nach zwei Strafrunden als 15. ins Ziel, auch sie machte einen Sprung um 22 Plätze nach vorn. Die Sprint-Achte Julia Tannheimer, die schon die Olympia-Norm geknackt hat, musste sich nach fünf Fehlern mit Rang 20 zufriedengeben. Anna Weidel schob sich von Rang 42 auf Position 24, Marlene Fichtner kam als 44. ins Ziel.

Zum ersten Mal seit 2019: Biathletinnen ohne Podest zum Saisonauftakt
13:30 Uhr

Bericht: FC Bayern testet riesiges Abwehrtalent

Auf der Suche nach vielversprechenden Talenten könnte der FC Bayern auf Tyson Espy vom US-amerikanischen Zweitligisten Orange County SC aufmerksam geworden sein. Wie "Transfermarkt.us" berichtet, absolviert Espy derzeit ein Probetraining beim FC Bayern. Das sei dem Portal von mehreren Quellen bestätigt worden.

Sollte das Training erfolgreich verlaufen, sei nicht ausgeschlossen, dass die Münchner den 16 Jahre alten Innenverteidiger unter Vertrag nehmen, heißt es weiter. Espy gilt in den USA als eines der größten Talente im Abwehrzentrum. Der Teenager war erst im Sommer von der Los Angeles FC Academy zum Orange County SC gewechselt. Beim Klub aus der USL Championship kommt er bereits auf drei Einsätze für die Profis.

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Bericht: FC Bayern testet riesiges Abwehrtalent
12:43 Uhr

"Bricht sich halb den Hals": Kobra verschlingt Horrorserie

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Hals nicht gebrochen, Tor getroffen. Das perfekte Ende für den FC St. Pauli (Foto: IMAGO/Jan Huebner)

Der Biss der Kobra kam ohne Vorwarnung. Unbemerkt hatte sich Ricky-Jade Jones in Position gebracht, eiskalt zugeschlagen und dem FC St. Pauli mit seinem späten Treffer einen lang ersehnten Punkt als Beute besorgt. "Das hat damals als Scherz angefangen", sagte der Engländer über seinen besonderen Schlangenjubel. "Es bedeutet, dass man nie weiß, wo sie auftaucht - tödlich im Strafraum. Pass immer auf die Schlange auf." Dank der Kobra ließ der Kiezklub die Horror-Serie von neun Niederlagen in Serie in der Fußball-Bundesliga hinter sich.

"Er bricht sich da halb den Hals, ich weiß gar nicht, wie man so köpfen kann", analysierte Trainer Alexander Blessin den Treffer seines Debütanten (90.+4) beim 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Köln. Es sei der "richtige Zeitpunkt" für den Neuzugang vom englischen Drittligisten Peterborough gewesen. Vor der Saison hatte sich Jones an der Schulter verletzt. Entsprechend "hart" seien die vergangenen Wochen gewesen - das gilt auch für Blessin und St. Pauli.

Doch der "Weg der kleinen Schritte" gehe nun in die richtige Richtung, sagte Blessin. Vereinspräsident Oke Göttlich klopfte ihm in den Kölner Katakomben fast schon symbolträchtig auf die Schulter. "Wir haben viele Spiele schon unverdient verloren. Von daher nehmen wir das Glück jetzt mal an", sagte er. Vier Tage nach dem Pokalcoup bei Borussia Mönchengladbach (2:1) punktete der Tabellen-17. erstmals seit dem 2:1 über den FC Augsburg Mitte September.

"Bricht sich halb den Hals": Kobra verschlingt Horrorserie
12:01 Uhr

"Fällt mir sehr schwer": Zerknirschter Hoeneß ringt sich zu Bayern-Lob durch

Ganze fünf Tore muss der VfB Stuttgart im Bundesliga-Match gegen den FC Bayern München einstecken, der Klub gewinnt damit das zwölfte von dreizehn Ligaspielen. Trainer Sebastian Hoeneß ist nach dem Abpfiff sichtlich geknickt.

"Fällt mir sehr schwer": Zerknirschter Hoeneß ringt sich zu Bayern-Lob durch
11:31 Uhr

Für Chance auf WM 2026? Ex-Real-Star verlässt seinen Klub

Der spanische Fußballstar Sergio Ramos wird den mexikanischen Topklub CF Monterrey mit dem Auslaufen seines Vertrags am Jahresende verlassen. "Ja, das ist mein letztes Spiel", sagte der 39 Jahre alte Weltmeister von 2010 nach dem Aus im Playoff-Halbfinale der Liga MX gegen den Hauptrundenersten Deportivo Toluca im mexikanischen Fernsehen. Wohin es Ramos zieht, ließ der langjährige Kapitän von Real Madrid offen. Medienberichten zufolge habe Ramos vor, sich bei einem europäischen Verein für einen Platz in Spaniens Kader bei der WM 2026 empfehlen zu wollen, obwohl er bereits 2023 seinen Rücktritt aus dem Nationalteam verkündet hatte. Neben dem WM-Titel in Südafrika hatte Ramos die Europameisterschaften 2008 und 2012 gewonnen. Sein bisher letztes Länderspiel bestritt er im März 2021.

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Ramos hat sein letztes Spiel für Monterrey absolviert. (Foto: IMAGO/Straffon Images)

Der viermalige Champions-League-Sieger mit Real Madrid war erst im Februar zu Monterrey gewechselt, nachdem sein Vertrag beim FC Sevilla im Vorsommer ausgelaufen war. Für die Rayados absolvierte Ramos 32 Pflichtspiele, vier davon bei der Klub-WM im Sommer, bei der Monterrey im Achtelfinale an Borussia Dortmund gescheitert war.

Für Chance auf WM 2026? Ex-Real-Star verlässt seinen Klub
11:16 Uhr

"Etwas Ärger" und doch Podest: Vizeweltmeister hakt Olympianorm ab

Snowboarder Stefan Baumeister hat gleich im zweiten Rennen der Olympiasaison seine erste Podestfahrt hingelegt. Der 32-Jährige raste im Parallel-Riesenslalom im chinesischen Mylin auf Platz zwei. Mit seiner 17. Platzierung auf dem "Stockerl" erfüllte Baumeister ebenso die nationalen Qualifikationskriterien für die Olympischen Spiele wie Elias Huber auf Rang vier und Cheyenne Loch als Achte. "Nach den drei Wochen Training haben wir gewusst, dass wir schnell sind. Dass wir jetzt direkt ganz vorne mitmischen, ist genau das, was wir uns von unserem Training hier erhofft hatten", sagte Bundestrainer Paul Marks, der auf seine Spitzenathletin Ramona Hofmeister wegen einer Fraktur im Sprunggelenk noch verzichten muss.

Vizeweltmeister Baumeister musste sich im Finale dem Italiener Mirko Felicetti geschlagen geben. "Der letzte Lauf ärgert mich etwas, das hätte ich besser machen können", sagte er. Nach der erfolgreichen Olympia-Quali falle "ein bisschen Druck ab", sagte die 31-Jährige: "Insgesamt bin ich zufrieden, es ist alles da, was ich brauche, ich muss es nur noch runterbringen."

"Etwas Ärger" und doch Podest: Vizeweltmeister hakt Olympianorm ab
10:41 Uhr

WM-Held Petros pulverisiert den deutschen Rekord

Vizeweltmeister Amanal Petros hat beim Valencia-Marathon den deutschen Rekord pulverisiert und mit einer beeindruckenden Aufholjagd einen starken zweiten Platz belegt. Nicht einmal drei Monate nach seinem Sensationssilber bei den Titelkämpfen in Tokio lief er in Spanien 2:04:03 Stunden. Petros verbesserte damit die bisherige Bestmarke von Samuel Fitwi um 53 Sekunden. Schneller war bei dem hochklassig besetzten Marathon im Osten Spaniens nur der Kenianer John Korir mit einer Zeit von 2:02:25 Stunden. Petros holte sich damit den deutschen Rekord zurück, nachdem Fitwi vor etwa einem Jahr ebenfalls in Valencia über die prestigeträchtige Distanz von 42,195 Kilometern zwei Sekunden schneller gewesen war als die alte persönliche Bestmarke von Petros.

Eine persönliche Bestzeit lief auch Hendrik Pfeiffer, der sich im Ziel übergeben musste. Pfeifer wurde mit 2:06:46 Stunden Elfter, Fitwi (2:07:01 Stunden) belegte als drittbester Deutscher den zwölften Platz.

WM-Held Petros pulverisiert den deutschen Rekord
09:58 Uhr

Infekt greift um sich: Biathletinnen erleiden nächsten Rückschlag

Die deutschen Biathletinnen müssen früh in der Olympia-Saison den nächsten Ausfall verkraften. Nachdem Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß wegen einer Erkältung auf die abschließenden Rennen in Östersund verzichten musste, fällt auch Selina Grotian aus. Die 21-Jährige zeige Infektsymptome und "ist leider heute nicht startfähig", sagte der deutsche Mannschaftsarzt Jan Wüstenfeld vor dem Verfolgungsrennen am Nachmittag: "Das medizinische Team wird sie nun bestmöglich unterstützen, damit Selina nach erfolgter Regeneration in Hochfilzen wieder an den Start gehen kann."

Im österreichischen Hochfilzen steht ab kommendem Freitag der nächste Weltcup auf dem Programm. Aktuell ist auch nicht bekannt, ob die 31 Jahre alte Preuß bei der zweiten Station des Winters wieder dabei sein kann. Die Verfolgungs-Weltmeisterin hatte bereits am Freitag den Sprint in Schweden verpasst.

Infekt greift um sich: Biathletinnen erleiden nächsten Rückschlag
09:14 Uhr

Tränen? Kwasniok stellt da was klar

Die feuchten Wangen von Lukas Kwasniok waren längst wieder getrocknet. "Nein", stellte der Trainer des 1. FC Köln am Samstagabend im ZDF-"Sportstudio" klar, kurz nach dem bitteren 1:1 (0:0) gegen den FC St. Pauli habe er sich keine Tränen der Enttäuschung weggewischt: "Ich schwitze sehr viel und sehr schnell. Das waren eher Schweißperlen, die da runtergetropft sind."

Zermürbend sei das Duell dennoch gewesen. Der Aufsteiger hatte fünf Sekunden vor dem Ende der Nachspielzeit den Ausgleich durch Ricky-Jade Jones kassiert - mit dem ersten und einzigen Torschuss der Gäste. "Insofern können wir schon sagen: Heute haben wir 1:1 verloren", sagte Kwasniok. Aber ein paar Stunden später "geht's schon wieder". Auch mit "nur" einem Zähler bleibt Köln weiter fest im Liga-Mittelfeld. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) geht es ins Derby bei Bayer Leverkusen.

Tränen? Kwasniok stellt da was klar
08:55 Uhr

Nach Kantersieg feiert Draisaitl die "besten 40 Minuten der Saison"

Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers kommen nach einigen herben Niederlagen in der NHL allmählich ins Rollen. Das 6:2 gegen die Winnipeg Jets bedeutete den dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen für die Kanadier. Draisaitl traf zum 2:0 und gab die Vorlage zum 4:0 noch im ersten Drittel, nachdem die einseitige Partie bereits praktisch entschieden war.

"Ich glaube, die ersten 40 Minuten waren wahrscheinlich unsere besten in dieser Saison", sagte Draisaitl: "Wir wirken viel besser aufeinander abgestimmt. Wir sind viel schneller." Manchmal brauche es "eben auch eine kleine Durststrecke, um wieder in Schwung zu kommen", resümierte der 30-Jährige: "Hoffentlich können wir jetzt ein paar gute Spiele hintereinander machen." Der gebürtige Kölner steht nach 29 Einsätzen damit schon bei 17 Toren und 20 Assists. Die Oilers, Stanley-Cup-Finalist der vergangenen beiden Spielzeiten, schoben sich in der Western Conference vor auf den siebten Rang.

Nach Kantersieg feiert Draisaitl die "besten 40 Minuten der Saison"
08:15 Uhr

Im WM-Kampf hat Alonso eine Sorge: Will "nicht in den Nachrichten sein"

Lando Norris oder doch Max Verstappen? Oder gar Oscar Piastri? Der Kampf um den WM-Titel wird in Abu Dhabi wohl zum echten Spektakel werden. Und womöglich werden andere Fahrer - unfreiwillig - das Geschehen beeinflussen. Unfälle, Verbremser, Entscheidungen der Rennkomissare, nichts ist ausgeschlossen. Altstar Fernando Alonso beobachtet den Kampf an der Spitze ebenfalls gebannt, und hofft, dass er selbst nicht direkt ein Teil davon wird: "Ich hoffe, so weit wie möglich von dem Kampf entfernt zu sein. Na ja, nicht zu weit, denn ich will ja Punkte holen. Aber ich will am Montag nicht in den Nachrichten sein."

Im WM-Kampf hat Alonso eine Sorge: Will "nicht in den Nachrichten sein"
07:22 Uhr

Die übermächtigen Bayern haben "nicht diese Arroganz"

5:0 gegen den VfB Stuttgart - eine neuerliche Machtdemonstration des FC Bayern. Acht Punkte haben die Bayern nach 13 Bundesliga-Spieltagen mit zwölf Siegen und einem Remis bereits Vorsprung. Die Tordifferenz beträgt 49:9. Und doch gibt sich Sportvorstand Max Eberl bescheiden: "Wir gucken natürlich auf die Konkurrenz, weil wir nicht diese Arroganz haben und sagen, es interessiert uns nicht mehr. Wir haben großen Respekt vor den Konkurrenten." Er betont aber auch: "Wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, wenn wir unsere Spiele so spielen wie heute, dann ist es schwer, uns zu schlagen. Dann ist es wahrscheinlich auch schwer, uns einzuholen."

Dabei hatte Trainer Vincent Kompany sogar sechs Veränderungen in der Startelf vorgenommen, etwa Kapitän Manuel Neuer und Toptorjäger Harry Kane auf der Bank gelassen. Einfluss hatte dies nicht. "Das Wichtigste ist, dass das Niveau nicht sinkt. Das zeigt die Qualität des Kaders und die Mentalität aller Beteiligten. Wer auch immer auf dem Platz ist, gibt sein Bestes, und dann versuchen die, die reinkommen, Einfluss zu nehmen", sagte Kane.

Die übermächtigen Bayern haben "nicht diese Arroganz"
07:04 Uhr

Für den Nachfolger von Sandro Wagner gibt es "kein Datum"

Auf der Suche nach einem langfristigen Nachfolger für den beurlaubten Trainer Sandro Wagner hat sich der FC Augsburg keine Frist gesetzt. "Wir wollen proaktiv sein, wir fangen nicht erst jetzt an", sagte Sportdirektor Benni Weber nach dem 2:0 (2:0) am Samstagabend in der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen. Es war das erste von fest geplanten drei Spielen für Interimslösung Manuel Baum, eigentlich Leiter Entwicklung & Fußballinnovation beim FC Augsburg, bis zur Winterpause.

"Da gibt es eine ganz klare Abmachung, dass es die drei Spiele sind. Ich denke, der Verein ist gerade dabei, etwas richtig Cooles aufzubauen, mit einer großen Vision. Das ist jetzt das Wichtigste, dass wir den Pfad nicht verlassen, sondern einfach weiter machen", sagte Baum bei Sky. Er hatte die Augsburger schon von 2016 bis 2019 betreut. Weber erläuterte weiter: "Wir sind nicht planlos und versuchen auf Dinge vorbereitet zu sein." Wagner war am Montag nach nur 14 Pflichtspielen freigestellt worden. "Wir haben uns kein Datum gelegt. Das Gute ist, dass wir bis Weihnachten Sicherheit haben", sagte Weber, der sich zu einer Kandidatenliste nicht äußern wollte.

Für den Nachfolger von Sandro Wagner gibt es "kein Datum"
06:26 Uhr

Toppmöller kriecht nach Blamage zu Kreuze

Nach der herben 0:6 (0:2)-Blamage von Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig redete Dino Toppmöller nicht drumherum. Vor allem die "desolate zweite Halbzeit" ärgerte den SGE-Coach: "Das war eine ganz, ganz schlechte Leistung von uns, für die wir uns vor allem bei den mitgereisten Fans, die uns, egal wie der Spielstand war, unterstützt haben, definitiv entschuldigen müssen."

Obwohl Frankfurt laut Toppmöller einen "guten Start" in die Partie erwischt hatte, lagen die fehleranfälligen Gäste schon zur Pause 0:2 zurück - in der zweiten Hälfte ging es dann Schlag auf Schlag, Frankfurt fiel komplett auseinander. Mit Conrad Harder (5.), Christoph Baumgartner (31.), Dreierpacker Yan Diomande (47./55./65.) und David Raum (62., Handelfmeter) fegten die Leipziger über die Gäste hinweg - und sorgten damit für einen "herben Rückschlag" für das Frankfurter Defensivspiel, wie Toppmöller klarstellte. Die Zweikampfführung sei "katastrophal" gewesen.

Toppmöller kriecht nach Blamage zu Kreuze
05:52 Uhr

Thomas Müller verliert - und verspricht erneutes Finale

Lionel Messi und sein Inter Miami sind diesmal stärker, doch Thomas Müller lässt sich davon nicht dauerhaft unterkriegen. Der 36-Jährige tätigt nach der 1:3-Pleite seiner Vancouver Whitecaps eine Kampfansage: "Wir werden nächstes Jahr wieder hier in diesem Finale stehen und wir werden stärker sein als dieses Jahr, aber das ist alles Zukunftsmusik." Die Krönung seiner ersten Monate in Kanada wurde ihm zwar verwehrt, der Glaube an Erfolg in der kommenden Saison aber ist bei Müller größer als noch vor der Unterschrift nach dem Abschied vom FC Bayern München.

"Ich hatte das Gefühl, wir haben es aus der Hand gegeben, anstatt dass Miami sich das unbedingt irgendwie geholt hat. Aber man muss den Sieg anerkennen", sagte Müller. "Auch wenn Miami ein tolles Team hat, aber wir hatten sie schon… ja, ich sage es jetzt einfach, wir hatten sie schon am Sack dann. Und haben dann ein bisschen Pech mit dem Pfosten, Pfosten, Pfosten. Muss man auch ganz klar sagen, wenn da das Tor fällt, geht das Spiel in eine andere Richtung."

Thomas Müller verliert - und verspricht erneutes Finale