Der Sport-Tag
16. Januar 2026
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22:12 Uhr

Irrer Andrang: Superstar sorgt für seltene Änderung

Der 1. FC Saarbrücken kommt an Karneval mit Tischtennis-Superstar Fan Zhendong ins Rheinland - und Borussia Düsseldorf weicht deswegen in eine dreimal größere Halle aus. Wie der Rekordmeister mitteilte, wird das Duell in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) am 15. Februar wegen des erwarteten Andrangs vom ARAG Center Court (1100 Plätze) ins 3300 Zuschauer fassende Castello verlegt. Die Entscheidung folgte der Mitteilung, dass der Olympiasieger aus China, dem viele Fans auch aus dem Reich der Mitte zu Spielen mit seinem Klub folgen, tatsächlich beim Spitzenspiel mitwirken wird.

"Das letzte Heimspiel in Reisholz liegt mehr als zehn Jahre zurück. Umso größer ist die Freude, dass wir nun wieder einmal dort aufschlagen und das Match gegen den amtierenden Champions-League- und Pokalsieger dort bestreiten werden", sagte Borussia-Manager Andreas Preuß: "Das wird das Spiel des Jahres."

Irrer Andrang: Superstar sorgt für seltene Änderung
21:48 Uhr

Ärger mit Hamilton: Renningenieur wird versetzt

Nach viel Ärger am Boxenfunk bekommt Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton einen neuen Renningenieur. Nach zahlreichen über das Teamradio hörbar ausgetragenen Auseinandersetzungen mit dem englischen Superstar wird Riccardo Adami versetzt. Wie Ferrari mitteilte, kümmert sich der frühere Renningenieur von Sebastian Vettel künftig unter anderem um die Nachwuchsakademie der Scuderia. Ein Nachfolger für den Italiener werde "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben.

Hamilton hat eine deprimierende Premierensaison bei Ferrari hinter sich. Der siebenmalige Weltmeister blieb erstmals in seiner Karriere ohne Podestplatz in einem Grand-Prix-Jahr. Der Austausch mit Adami über Funk hinterließ bei dem 41 Jahre alten Hamilton während der vergangenen Saison immer wieder Frust und Unverständnis. Ferrari stellt am 23. Januar seinen neuen Rennwagen vor.

Ärger mit Hamilton: Renningenieur wird versetzt
21:00 Uhr

Komplett kurioser Elfmeter: Schütze und Keeper baff

Im U23-Asien-Cup müssen Japan und Jordanien ins Elfmeterschießen. Als zweiter Schütze für Japan tritt Yutaka Michiwaki an, schießt - und wendet sich enttäuscht ab. Seine Mitspieler aber jubeln kurz darauf. Was war passiert? Durch eine geradezu wundersame Flugkurve wendet sich das Blatt. Und damit nicht genug.

Komplett kurioser Elfmeter: Schütze und Keeper baff
20:31 Uhr

Spektakel-Spiel endet mit EM-Torrekord

Die Handballer aus Slowenien und Montenegro haben bei der Europameisterschaft einen Rekord aufgestellt. Insgesamt 81 Tore fielen beim dramatischen 41:40-Sieg der Slowenen in ihrem ersten Vorrundenspiel in Oslo.

Die bisherige Bestmarke datierte nach Angaben der Europäischen Handball-Föderation (EHF) aus dem EM-Jahr 2016. Damals setzte sich Belarus mit 39:38 gegen Island durch. Die favorisierten Slowenen haben nun gute Chancen, in die Hauptrunde einzuziehen. Weitere Gegner sind die Schweiz und die Färöer.

Spektakel-Spiel endet mit EM-Torrekord
19:50 Uhr

Hot Takes: Ein Team schlägt FCB, Hamburg steigt doppelt ab

Der FC Bayern dominiert die Bundesliga, so viel ist klar. Aber bleiben die Münchener auch ungeschlagen? Verkauft sich Borussia Dortmund unter Wert? Wie bitter wird es für den Norden? Und wer gerät sonst noch in den Abstiegs-Sog? RTL-Experten von Lothar Matthäus bis Philipp Köster geben ihre Prognosen ab.

Hot Takes: Ein Team schlägt FCB, Hamburg steigt doppelt ab
19:31 Uhr

Deutscher Schiedsrichter schafft es zu Olympischen Spielen

Der deutsche Schiedsrichter André Schrader ist vom Eishockey-Weltverband IIHF zum dritten Mal für Olympische Spiele nominiert worden. Nach 2014 und 2022 ist der 36-Jährige nun auch in Mailand und Cortina dabei. Schrader absolvierte erfolgreich die "Road to Milano", das Aufnahmeprogramm der IIHF, und wurde als einer von 13 Schieds- und Linienrichtern für Olympia auserkoren.

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Schrader ist seit zehn Jahren in der Liga aktiv. (Foto: IMAGO/Zink)

"Wie für jeden Spieler ist es auch für uns Schiedsrichter das höchste Ziel, an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen. Dass mir diese Ehre nun bereits zum dritten Mal zuteilwird, macht mich außerordentlich stolz", sagte Schrader. Seit 2016 leitet der Bochumer 578 Partien in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und war davor schon lange als Linienrichter aktiv.

Deutscher Schiedsrichter schafft es zu Olympischen Spielen
18:52 Uhr

Deutsche Torhüterin muss viele Spiele wegen Rassismus aussetzen

Raphaela Borggräfe fehlt ihrem Klub FC Liverpool bereits seit fünf Spielen - jetzt wird bekannt, warum: Die deutsche Torhüterin ist wegen Rassismus für sechs Partien gesperrt worden. Zudem muss sie ein Bildungsprogramm besuchen. Borggräfe hat beim Aufnehmen des Teamfotos in der Saisonvorbereitung eine rassistische Bemerkung gemacht, der sich auf die Hautfarbe bezog. Unklar ist, wen die 25-Jährige, die auch schon im DFB-Kader stand, meinte. Doch Mitarbeiter und Teamkolleginnen hatten die Aussage gehört, Liverpool hatte interne Ermittlungen eingeleitet und sie an den englischen Fußballverband FA weitergeleitet.

Nun gab Liverpool-Trainer Gareth Taylor bekannt: "Wir haben eine kleine Neuigkeit zu dieser Situation, da die FA ihre gründliche Untersuchung nun abgeschlossen hat. Sie hat die Spielerin mit einer Sperre von sechs Spielen belegt. Diese Sperre gilt bereits während unserer laufenden Spiele, sodass sie an diesem Wochenende nicht zum Einsatz kommen kann, aber danach steht sie wieder zur Auswahl."

Deutsche Torhüterin muss viele Spiele wegen Rassismus aussetzen
18:08 Uhr

Nach tödlichem Unfall: Joshua kehrt ins Training zurück

Keine drei Wochen nach dem tödlichen Autounfall in Nigeria, bei dem zwei seiner Freunde und Betreuer starben, trainiert der frühere Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua wieder. Videoclips in Sozialen Medien zeigen den Briten unter anderem beim Pratzentraining, der 36-Jährige schrieb dazu: "Mental Strength Therapy" (deutsch: Therapie für mentale Stärke).

Am 29. Dezember war Joshua als Beifahrer bei einem schweren Unfall mit leichten Verletzungen davongekommen, während seine langjährigen Weggefährten Latif Ayodele und Sina Ghami noch an der Unfallstelle starben. Ghami war Joshuas langjähriger Kraft- und Konditionstrainer, Ayodele sein persönlicher Coach. Danach war darüber spekuliert worden, ob Joshua seine Karriere beenden könnte. "Ich denke, AJ ist immer ein sehr positiver Typ", hatte Promoter Eddie Hearn bei Sky Sports gesagt: "Das hier ist ganz anders und ich weiß, dass er sich Zeit nehmen wird. Er wird Zeit brauchen, körperlich, mental, emotional, bevor er eine Entscheidung über seine Zukunft trifft."

Nach tödlichem Unfall: Joshua kehrt ins Training zurück
17:26 Uhr

Ter Stegen greift bei Abstiegskandidat nach WM-Chance

Der Wechsel von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona steht offenbar vor dem Abschluss. Berichten spanischer Medien und verschiedener Transferexperten zufolge soll der 33-Jährige sich mit dem Abstiegskandidaten über eine Leihe bis Saisonende geeinigt haben. Nun seien noch letzte Details zwischen den beiden Klubs zu klären, ein Abschluss des Deals werde für die kommende Woche erwartet. Die lange verletzte deutsche Nummer eins ist in Barcelona seit Monaten außen vor und kam in dieser Saison nur einmal im Pokal zum Einsatz. Mit dem Wechsel erhofft sich ter Stegen die von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Blick auf die WM geforderte Spielpraxis. "Er muss natürlich spielen in der Rückrunde", hatte DFB-Sportdirektor Rudi Völler zuletzt bekräftigt.

Bei der Leihe nach Girona ist wohl noch offen, wie die Gehaltszahlungen für ter Stegen aufgeteilt werden. Spanischen Medien zufolge soll Barça bereit sein, weiterhin 90 Prozent des Salärs zu übernehmen. Girona ist Tabellen-13. In 19 Spielen gab es fünf Siege und acht Niederlagen. 34 Gegentore bedeuten die schwächste Abwehr in La Liga. In der vergangenen Saison spielte der Klub noch in der Champions League.

Ter Stegen greift bei Abstiegskandidat nach WM-Chance
16:54 Uhr

Ruud van Nistelrooy kehrt zu Oranje zurück

Der frühere Weltklasse-Stürmer Ruud van Nistelrooy soll helfen, die niederländische Nationalmannschaft in WM-Form zu bringen. Wie der Fußball-Verband KNVB mitteilte, wird der 49-Jährige Bondscoach Ronald Koeman ab dem 1. Februar bei der Vorbereitung auf das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada als Co-Trainer unterstützen.

"In dieser Rolle zu Oranje zurückzukehren und die Niederlande mit diesem Stab und dieser talentierten Spielergruppe zu vertreten, ist für mich eine große Ehre und eine wunderbare Herausforderung. Dass dies zudem auf der Bühne einer Weltmeisterschaft geschieht, macht es zu etwas ganz Besonderem", wird van Nistelrooy in einer Mitteilung zitiert.

Van Nistelrooy, der einst für Real Madrid, Manchester United und den Hamburger SV auf Torejagd ging, kehrt damit zum dritten Mal als Trainer zu Oranje zurück. Er war bereits während der EM 2021 als Co-Trainer tätig, nachdem er zuvor von 2014 bis 2016 als Assistent fungiert hatte. Als Spieler bestritt er 70 Länderspiele für die niederländische Nationalmannschaft und erzielte dabei 35 Tore.

Ruud van Nistelrooy kehrt zu Oranje zurück
16:35 Uhr

Skirennen finden trotz Feuerkatastrophe statt

Trotz der tödlichen Feuerkatastrophe von Crans-Montana in der Silvesternacht werden die Ende Januar geplanten Skirennen in dem Schweizer Skiort ausgetragen. Die Weltcup-Veranstalter strichen aber das eigentlich geplante Rahmen- und Partyprogramm rund um die drei sportlichen Wettkämpfe. Am 30. und 31. Januar stehen eine Abfahrt und ein Super-G der Frauen auf dem Programm, am 1. Februar folgt eine Abfahrt der Männer.

Im Zentrum des Ortes, wo bei einem Brand in einer Bar 40 Menschen starben und mehr als 100 teils schwer verletzt wurden, werde es keine Events geben, teilte der Verband Swiss-Ski mit. Der Weltcup soll sich auf die Piste und das Zielstadion beschränken. "Da wird es ein dezentes Rahmenprogramm geben, mit Momenten und Gesten des Schweigens und Gedenkens", hieß es. Die drei Speedevents in Crans-Montana sind die letzten Rennen vor den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Gleichzeitig dienen die Wettkämpfe auch als Generalprobe und Test für die Weltmeisterschaften 2027 just in dem Ort im Schweizer Kanton Wallis.

Skirennen finden trotz Feuerkatastrophe statt
15:56 Uhr

DFB trauert um Europameisterin

Die frühere Europameisterin Anouschka Bernhard ist tot. Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes starb die 47-malige Nationalspielerin, die nach ihrer aktiven Laufbahn für den Verband auch im Nachwuchsbereich tätig gewesen war, nach schwerer Krankheit im Alter von 55 Jahren.

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Anouschka Bernhard ist tot. (Foto: imago/foto2press)

Bernhards größte Erfolge als Spielerin waren 1995 bei der Heim-EM der Gewinn des Titels und die Teilnahme am WM-Finale. Auf Vereinsebene gewann die gebürtige Waiblingerin mit dem FSV Frankfurt zweimal die Meisterschaft und einmal den Pokal. Als Trainerin führte Bernhard die U17-Juniorinnen des DFB zu EM-Titeln. "Anouschka hinterlässt viele Spuren - auf den Fußballplätzen in der ganzen Welt und in den Herzen zahlreicher Menschen. Wir werden sie nie vergessen", sagte DFB-Vizepräsidentin Heike Ullrich.

DFB trauert um Europameisterin
15:30 Uhr

Bundesliga terminiert Nachholspiel des HSV

Das abgesagte Spiel in der Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen wird am Mittwoch, den 4. März nachgeholt. Das gab die Deutsche Fußball-Liga bekannt. Anpfiff ist um 20.30 Uhr (Sky und im ntv.de-Liveticker). Die Partie des 17. Spieltages war ursprünglich für den vergangenen Dienstag angesetzt gewesen. Wenige Stunden vor dem Anpfiff wurde die Begegnung wegen "wetterbedingten statischen Risiken im Bereich des Stadiondachs" jedoch abgesagt, das Hamburger Volksparkstadion war aus diesem Grund kurzfristig gesperrt worden.

Am vorigen Wochenende fielen bereits die Spiele zwischen Werder Bremen und der TSG Hoffenheim sowie dem FC St. Pauli und RB Leipzig den winterlichen Bedingungen im Norden zum Opfer. Beide Partien werden am Dienstag, den 27. Januar um 20.30 Uhr (Sky) nachgeholt.

Bundesliga terminiert Nachholspiel des HSV
15:08 Uhr

Nachfolger fühlt mit Alonso: "Diese Welt ist crazy"

Der Trainer von Bayer Leverkusen, Kasper Hjulmand, fühlt mit seinem Vor-Vorgänger Xabi Alonso mit. Der Däne wurde auf der Pressekonferenz vor der Partie bei der TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) auch auf das Schicksal des Spaniers angesprochen. Dass Xabi Alonso seinen Job als Trainer von Real Madrid schon wieder los ist, kommentierte der Däne so: "Er ist ein Top-Trainer. Das wissen wir alle. Diese Welt ist crazy." Alonso, der Leverkusen zur ersten Meisterschaft der Klubgeschichte führte, war nach nur einem halben Jahr bei Real Madrid schon entlassen worden.

Nachfolger fühlt mit Alonso: "Diese Welt ist crazy"
14:39 Uhr

Jamal Musiala verlässt den "dunklen Tunnel" - zwei gute Nachrichten für den FC Bayern

Das Comeback von Jamal Musiala steht unmittelbar bevor. Nach langer Leidenszeit soll der Fußball-Nationalspieler im Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen RB Leipzig wieder im Kader des FC Bayern München stehen. "Wenn du rauskommst aus diesem dunklen Tunnel, dann sind auf einmal die kleinen Sachen toll", sagte Trainer Vincent Kompany. "Was ich den Jungs immer empfehle, die aus Verletzungen zurückkommen, ist, dass sie nie vergessen, wie dieses erste Gefühl ist."

Musiala hatte sich vor einem halben Jahr bei der Klub-WM in den USA beim Viertelfinal-Aus gegen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain eine schwere Verletzung am linken Bein zugezogen. Neben den Bayern hofft auch Bundestrainer Julian Nagelsmann im WM-Jahr auf eine starke Rückkehr des Nationalspielers. Auch DFB-Kapitän Joshua Kimmich soll gegen Leipzig wieder ins Bayern-Team zurückkehren. Der Münchner Mittelfeldchef hatte wegen hartnäckiger Probleme am Sprunggelenk einige Spiele ausgesetzt.

Jamal Musiala verlässt den "dunklen Tunnel" - zwei gute Nachrichten für den FC Bayern
13:56 Uhr

"Weltklassetor" von Bayern-Star: War das Absicht von Gnabry?

Der FC Bayern hat zum offiziellen Rückrunden-Abschluss mit dem FC Köln zwar große Mühe, krönt dann aber doch die Rekord-Halbserie. Mitentscheidend: Ein absoluter Weltklasse-Moment von Serge Gnabry. Der packt aus unmöglichem Winkel eine aus früherer Zeit bekannte geniale Schusstechnik aus.

"Weltklassetor" von Bayern-Star: War das Absicht von Gnabry?
13:04 Uhr

Wegen Trumps Fantasien: Deutscher Politiker bringt WM-Boykott ins Spiel

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat im Kontext der US-Drohungen gegenüber Grönland einen Boykott der Fußball-WM in den USA ins Spiel gebracht. Hardt sagte der "Bild" vom Freitag: "Eine Turnierabsage käme allenfalls als ultima ratio in Betracht, um Präsident Trump in der Grönlandfrage zur Vernunft zu bringen." Hardt verwies darauf, dass US-Präsident Donald Trump bereits deutlich gemacht habe, "welch hohen Stellenwert die WM für ihn hat".

Zugleich zeigte sich Hardt zuversichtlich, dass in der Grönlandfrage "innerhalb der Nato ein besseres gemeinsames Sicherheitsverständnis" erreicht werden könne. Den jüngsten Besuch der dänischen und grönländischen Außenminister sowie die Entsendung von Bundeswehrsoldaten bezeichnete er als "mutig". Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) äußerte sich mit Blick auf mögliche Konsequenzen im Kontext der Fußballweltmeisterschaft zurückhaltend. Zuständig seien "die dafür verantwortlichen Verbände, in diesem Fall DFB und FIFA", erklärte sie gegenüber der "Bild". Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Deutschland hat sich qualifiziert.

Wegen Trumps Fantasien: Deutscher Politiker bringt WM-Boykott ins Spiel
12:40 Uhr

DHB-Spieler zum EM-Auftaktsieg: "War ein harter Kampf"

Deutschland startet mit einem Sieg in die Handball-EM. Doch der Weg dorthin war "ein harter Kampf", so Kapitän Golla. Denn der Gegner macht es dem DHB-Team alles andere als leicht: Das Spiel bleibt lange zäh, auch weil Österreich mit viel Härte dagegenhält. Am Ende ist es ein knapper Erfolg - doch die Spieler sind zufrieden.

DHB-Spieler zum EM-Auftaktsieg: "War ein harter Kampf"
11:59 Uhr

Grönland-Biathletin hat Angst vor "Riesenidiot" Donald Trump

Sondre und Ukaleq Slettemark starten im Biathlon-Weltcup für Grönland, die großen Erfolge schlagen bisher nicht zu Buche, auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen dürfen sich die Geschwister aber durchaus Hoffnung machen. Dann müssten sie unter dänischer Flagge starten, was für Ukaleq ein besonderes Zeichen wäre. "Wir werden für Dänemark unter der dänischen Flagge laufen. Es wird in diesem Jahr etwas ganz Besonderes sein, da wir ein Commonwealth-Mitglied sind", zitiert "DR Sporten" die 24-jährige Juniorenweltmeisterin von 2019, Ukaleq Slettemark.

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"Es ist wichtig, dass Dänemark unser sicherer Hafen ist und wir gut zusammenarbeiten können. Wir müssen den USA ein klares Signal senden, dass wir nicht das geringste Interesse daran haben, Teil der USA zu sein", betont Slettemark, wie sie zu dem Szenario steht, Grönland könne ein Teil der USA werden. Man spreche innerhalb der Familie natürlich viel über Donald Trumps Worte, der seit Tagen drohe, die Insel haben zu wollen, und sei daher "stinksauer" auf den US-Präsidenten. "Donald Trump ist ein Riesenidiot. Er hat keinerlei Verständnis für unsere Kultur und die Gesellschaft Grönlands. Ich finde das wirklich beängstigend, und wir malen uns die schlimmsten Szenarien aus", so Slettemark.

Grönland-Biathletin hat Angst vor "Riesenidiot" Donald Trump
11:16 Uhr

Freitag jubelt bei Prevc' nächster Flugshow

Überfliegerin Nika Prevc hat ihren fünften Weltcup in Serie gewonnen. Die slowenische Ausnahme-Skispringerin setzte sich auf der Großschanze im chinesischen Zhangjiakou sehr deutlich vor der Japanerin Nozomi Maruyama durch. Selina Freitag wurde Dritte. Auf der gigantischen Anlage der Olympischen Winterspiele von 2022 sprang Prevc 136,5 und 130 Meter weit. Die Schwester von Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup vor Maruyama weiter aus.

Freitag landete nach 128,5 und 125 Metern. Als zweitbeste Deutsche belegte Agnes Reisch den achten Rang. Katharina Schmid sprang auf den zwölften Platz. Emely Torazza erlebte einen Schreckmoment. Die 21-Jährige landete nach ihrem Sprung im ersten Durchgang zunächst normal, verlor dann jedoch die Kontrolle und stürzte. Den Auslauf verließ sie selbstständig.

Freitag jubelt bei Prevc' nächster Flugshow
10:49 Uhr

Nicht "Wahrheit aus dem Arsch ziehen" - Zverev wird nach privater Frage deutlich

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev fühlt sich von Medien nicht immer fair behandelt und stört sich manchmal an der Berichterstattung. "Es ist nervig, wenn sich Leute nicht auf Fakten konzentrieren oder sich die Wahrheit irgendwo aus dem Arsch ziehen teilweise", sagte der Hamburger vor dem Auftakt der Australian Open. Der 28-Jährige war in Melbourne gefragt worden, was er als deutscher Tennisjournalist anders machen würde, und antwortete, er würde sich mehr an die Fakten halten und nicht an "irgendwelche Gerüchte". Zuvor hatte ihn ein Journalist nach seinem Privatleben gefragt.

Dabei wies Zverev auch auf die Macht hin, die Medien haben können. "Jede Geschichte kann man zweideutig schreiben, immer in eine Richtung, in die andere Richtung. Und es gibt Journalisten, die mich wahrscheinlich mögen", so Zverev. "Es gibt Journalisten, die mich weniger mögen und da kann man immer die Wahrheit so in die Richtung ziehen, in die man sie halt schreiben möchte."

So solle man auch die Fakten berücksichtigen, wenn man seine vergangene Saison sportlich bewerte. "Klar, ich habe letztes Jahr nicht das Jahr gehabt, das ich mir erhofft habe", erklärte der beste deutsche Tennisspieler, "aber Fakt ist auch, dass ich gefühlt zehn Verletzungen gehabt habe." Das Jahr dennoch als Nummer drei der Welt zu beenden, sei "trotzdem irgendwo auch ein Erfolg." Bei seiner Antwort betonte Zverev, er wolle sich nicht beschweren über sein Leben, er führe "ein wunderschönes Leben".

Nicht "Wahrheit aus dem Arsch ziehen" - Zverev wird nach privater Frage deutlich
10:21 Uhr

Skisprung-Legende Noriaki Kasai erlebt bittere Enttäuschung

Japans Skisprung-Ikone Noriaki Kasai muss vorerst auf seinen nächsten Altersrekord im Weltcup warten. Der 53-Jährige wurde in der Qualifikation von Sapporo nur 55. unter 66 gewerteten Startern und verpasste damit den Einzug in den Wettkampf der besten 50 am Samstag (7.15 Uhr). Kasai, der vor 37 Jahren an gleicher Stelle sein Weltcup-Debüt gefeiert hatte, war zuletzt Anfang 2025 ebenfalls in Sapporo in der ersten Liga des Skispringens angetreten. In der Qualifikation für das zweite Springen am Sonntag besitzt der Skiflug-Weltmeister von 1992 eine weitere Chance.

Der zuletzt erkrankt fehlende Philipp Raimund war als Siebter bester Deutscher beim Quali-Sieg von Japans Topstar Ryoyu Kobayashi. Karl Geiger, der in Sapporo um die Olympia-Norm kämpft, kam nicht über Platz 29 hinaus. Luca Roth, am Mittwoch Sieger beim Continental Cup in Sapporo, qualifizierte sich auf Rang 39, Ben Bayer (52.) schied aus. Der Tournee-Sechste Felix Hoffmann hatte wegen seiner Kniereizung auf die Reise nach Japan verzichtet.

Skisprung-Legende Noriaki Kasai erlebt bittere Enttäuschung
09:53 Uhr

Bundesliga-Kritik: VAR löst massiven Unmut aus

Im Jahr 2017 soll der Videobeweis die Spiele der Bundesliga gerechter machen. Doch die Trainer und Kapitäne der Vereine sind zunehmend verärgert: "Wenn man anfängt zu suchen, dass ein Tor nicht zählt, habe ich ein Riesenproblem." Eine RTL/ntv-Umfrage zeigt: Fast alle kritisieren die langen VAR-Überprüfungen.

Bundesliga-Kritik: VAR löst massiven Unmut aus
09:13 Uhr

Karim Adeyemi muss Zukunftsplan wohl begraben

Die Negativschlagzeilen rund um Borussia Dortmunds Sorgenkind Karim Adeyemi reißen nicht ab. Auch der Zukunfts-Plan des BVB soll inzwischen mächtig wackeln. Laut "Bild" würde Adeyemi die Schwarz-Gelben trotz seines bis 2027 datierten Vertrags gerne bald verlassen. Seine Ehefrau, die populäre Rapperin Loredana, kann sich demnach eine Zukunft in einer europäischen Metropole mit dem 23-Jährigen gut vorstellen.

Aber: Ernsthafte Aussichten, diese Idee zu verwirklichen, hat Adeyemi derzeit offenbar nicht. Dem Bericht zufolge liegen dem pfeilschnellen Offensivakteur keine konkreten Angebote anderer Klubs vor. Manchester United und Inter Mailand hätten zwar losen Kontakt zum Adeyemi-Lager gesucht, heißt es. Daraus sei (bislang) aber nichts Greifbares entstanden. Das Problem: Beim BVB ist er zuletzt ins zweite Glied gerückt, spielte gegen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen in der Bundesliga nur insgesamt 20 Minuten.

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Karim Adeyemi muss Zukunftsplan wohl begraben
08:28 Uhr

Timo Werner verzichtet für RB-Abgang auf viel Geld

Timo Werners Abgang von RB Leipzig und sein Wechsel in die MLS befinden sich auf der Zielgeraden. Um den Deal möglich zu machen, verzichtet der frühere Nationalspieler offenbar auf viel Geld. Der "Bild" zufolge sind nur noch letzte finanzielle Details zwischen Werner, seinen Beratern und seinem zukünftigen Klub San José Earthquakes zu klären.

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Die Spielerseite lässt sich dafür demnach auf Zugeständnisse ein: Bei RB Leipzig hätte Werner im kommenden halben Jahr bis zu seinem Vertragsende noch fünf Millionen Euro verdient. Nun kassiert er eine Abfindung von den Sachsen, die sich auf lediglich drei Millionen Euro belaufen soll. In San José soll Werner einen längerfristigen Vertrag unterschreiben, heißt es.

Offiziell werden soll der Transfer bereits in der kommenden Woche, wenn das Wechselfenster in der MLS öffnet. Bei den Earthquakes wird Werner als Designated Player ein Gehalt kassieren, das über dem Salary Cap liegt.

Timo Werner verzichtet für RB-Abgang auf viel Geld
07:22 Uhr

Bastian Schweinsteiger klärt seine Zukunft

Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger bleibt TV-Experte in der ARD. Wie der sender mitteilte, hat der 41 Jahre alte Ex-Profi des FC Bayern München seinen Vertrag bis 2028 verlängert. In diesem Jahr wird der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft auch zum ARD-Team bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko gehören.

"Er bereichert seit 2020 die Fußball-Übertragungen in der ARD mit seiner Erfahrung, die sich in seinen Analysen und Einschätzungen widerspiegelt", teilte der Sender mit. Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli statt. ARD und ZDF berichten von 60 der insgesamt 104 Spielen, darunter von allen deutschen Partien, den Halbfinals und dem Endspiel. Die deutsche Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet am 14. Juni gegen WM-Neuling Curaçao in das Turnier.

Darüber hinaus gab die ARD bekannt, dass die zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt erneut zum Experten-Team bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo gehört. Im Rahmen der bis zu 120 Stunden Liveberichterstattung wird die 60-Jährige insbesondere ihre Expertise zum Eiskunstlauf abgeben.

Bastian Schweinsteiger klärt seine Zukunft
06:46 Uhr

Niclas Füllkrug spielt völlig überraschend doch

Niclas Füllkrug und die AC Mailand haben in der italienischen Serie A in die Erfolgsspur zurückgefunden. Das Team des deutschen Fußball-Nationalspielers gewann nach zuvor zwei Unentschieden mit 3:1 (1:1) beim Überraschungsteam Como 1907 und hielt den Anschluss an den Stadtrivalen Inter an der Tabellenspitze.

Eigentlich hatten italienische Medien in dieser Woche gemeldet, dass Füllkrug aufgrund eines Zehenbruchs ausfallen und mindestens die nächsten beiden Partien verpassen würde. Offenbar war aber alles halb so wild: Am Donnerstagabend kam der Angreifer nach 63 Minuten in die Partie. Milan führte zu diesem Zeitpunkt bereits.

Der frühere Freiburger Marc Oliver Kempf (10.) hatte Como zwar per Kopf früh in Führung gebracht. Christopher Nkunku (45.+1, Foulelfmeter) sowie Adrien Rabiot (55./88.) drehten die Partie aber und verkürzten den Rückstand auf Inter wieder auf drei Punkte.

Niclas Füllkrug spielt völlig überraschend doch
06:01 Uhr

EM-Auftakt: Unerwartetes Tierchen stört deutsche Handballer

Renars Uscins erschrak. "Ich wusste nicht, was abgeht", sagte der Torjäger von Deutschlands Handballern über die Szene, als sich beim deutschen EM-Auftaktsieg gegen Österreich (30:27) während einer Auszeit plötzlich eine Wespe auf seinem Trikotkragen niederließ. Angst habe er aber nicht gehabt. Zumal Spielmacher Juri Knorr das Tierchen schnell vertrieb.

"Ich war ein bisschen verwirrt, als Juri gesagt hat: 'Hey, pass auf'", berichtete Uscins: "Aber die Wespe ist wohl aus dem Ally Pally zu uns hergeflogen. Hoffentlich bringt sie uns Glück." Bei der Darts-WM im legendären Alexandra Palace in London sorgt seit Jahren eine Wespe regelmäßig für Schlagzeilen - nun wurde das gelb-schwarze Flugobjekt auch beim Handball erstmals gesichtet.

"Ja, die Wespe hat schon ganz schön gestört", erzählte DHB-Kapitän Johannes Golla über den kuriosen Gast bei der deutschen Teambesprechung kurz vor der Halbzeitpause. "Wir wollten ja nicht, dass da noch jemand gestochen wird. Da sollten wir natürlich auch dem Tier gerecht werden und das irgendwie sicher verwahren." Am Ende ging die Sache gut aus: Was aus der Wespe wurde, ist zwar nicht überliefert. Die deutschen Spieler aber blieben unversehrt - und gewannen das Spiel.

EM-Auftakt: Unerwartetes Tierchen stört deutsche Handballer
05:28 Uhr

Er sah schon die Blamage: Supertrainer Flick ist schwer erleichtert

Einen Tag nach der Demütigung für Real Madrid haben der FC Barcelona und Trainer Hansi Flick die nächste Blamage eines Favoriten in der spanischen Copa del Rey mit Mühe verhindert. Der Titelverteidiger erreichte durch ein hart erkämpftes 2:0 (0:0) beim Zweitligisten Racing Santander das Viertelfinale. Ferran Torres (66.) und Lamine Yamal (90.+5) trafen zum Sieg.

Nachdem sich die Madrilenen am Vortag mit dem 2:3 bei Albacete Balompié, den Tabellen-17. der zweiten spanischen Liga, bis auf die Knochen blamiert hatten, verzichtete Flick auf personelle Experimente. Seine Stars taten sich lange schwer, dazu hatten die Katalanen Glück, dass zwei Treffer des Außenseiters in der Schlussphase aufgrund von Abseitspositionen nicht zählten. Und: Torhüter Joan García rettete spät einmal stark, ehe Yamal nach einem Konter für die Entscheidung sorgte.

"Tolle Atmosphäre, Racing hat sehr gut gespielt", sagte Flick. "Wir hatten nicht erwartet, dass es so schwer werden würde", meinte auch Torres - und meinte mit Blick auf die Riesenchance der Gastgeber kurz vor dem 2:0: "Gott sei Dank haben wir Joan."

Er sah schon die Blamage: Supertrainer Flick ist schwer erleichtert