Selenskyj zieht Melnyk abDie Abberufung ist richtig - und eine ChanceAndrij Melnyk ist den Deutschen auf die Nerven gegangen, aber als Botschafter in Berlin hat er sich Verdienste um sein Land erworben. Dennoch ist die Abberufung richtig. Sein Nachfolger kann nun den eigentlichen Stil der ukrainischen Außenpolitik in Deutschland bekannt machen.09.07.2022Ein Kommentar von Denis Trubetskoy
Norwegen hilft KanzleramtHersteller für "Gepard"-Munition gefundenNoch in diesem Monat will Deutschland erste "Gepard"-Panzer an die Ukraine liefern. Bisher mangelt es allerdings an Munition dafür. Das Problem ist einem Bericht zufolge nun gelöst. Die Bundesregierung arbeitet demnach bereits an Munitionslieferungen für andere Waffen.09.07.2022
Programm für Freiwillige startetBriten bilden Tausende Ukrainer an der Waffe ausFür mehrere Wochen befinden sich bis zu 10.000 Ukrainer in Großbritannien. Die unerfahrenen Freiwilligen erhalten eine militärische Ausbildung, die sie zu Soldaten machen soll. Das britische Verteidigungsministerium spricht von einer "nächsten Phase" der Unterstützung.09.07.2022
Beförderung nach Kiew?Selenskyj entlässt Botschafter MelnykDer ukrainische Botschafter in Berlin verliert seinen Posten. Das geht aus einem Dekret des ukrainischen Präsidenten hervor. Der Vorgang sei "Teil diplomatischer Praxis". Bislang ist unklar, in welche Funktion Melnyk wechselt. Kürzlich hieß es, er könne ein wichtiges Amt in Kiew übernehmen.09.07.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
"Spezialoperation erfüllt"Medwedew: Russland wird wieder ernst genommenSchon wieder schaltet sich Russlands Ex-Präsident mit scharfen Worten in den Ukraine-Krieg ein. Der Angriff auf das Nachbarland hat Medwedew zufolge seinen Zweck bereits erfüllt: Wie einst mit der Sowjetunion werde mit seinem Land nun wieder gerechnet.09.07.2022
Militärische Erfolge vermeldetMoskau rühmt sich mit zerstörten US-WaffenGeht es um eigene militärische Erfolge, gibt sich der Kreml stets redselig. Ein Hangar mit Haubitzen aus den USA sei zerstört worden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Zudem habe die russische Armee bei Angriffen zahlreiche ukrainische Soldaten getötet.09.07.2022
Klimabonus statt EnergiesparenLinken-Chef weist "Verzichtspropaganda" zurückDie Bundesregierung ruft die Bürger zum Energiesparen auf. Die Linke hält das für den falschen Ansatz und fordert stattdessen Hilfe für Einkommensschwache. DIW-Chef Fratzscher warnt gar vor Protesten wie der "Gelbwesten" in Frankreich.09.07.2022
Ukraine meldet schwere AngriffeRusslands nächstes Ziel heißt offenbar DonezkDer Gouverneur von Luhansk spricht von einer "echten Hölle": Mit Raketenangriffen und Artilleriebeschuss versuchen russische Truppen tief in den Donezk vorzudringen. Die Ukraine will auf ganzer Linie Widerstand leisten.09.07.2022
Nicht nur hohe PreiseScholz stimmt auf jahrelange Energieknappheit einKanzler Olaf Scholz sagt eine lange Krise mit hohen Preisen voraus. Nun setzt er noch eins drauf: Die Energieversorgung sicherzustellen sei keine Aufgabe von Wochen, sondern Jahren. Das Tempo beim Umstieg auf Erneuerbare sei beispiellos für Deutschland.09.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUSA liefern weitere Waffen an Ukraine - Putin droht dem WestenTag 136 des Ukrainekrieges bricht an: Washington liefert weitere Waffen an Kiew. Russlands Präsident Putin droht unterdessen im Falle einer Ausweitung der Sanktionen gegen sein Land mit weitreichenden Folgen für den Westen. Und der ukrainische Präsident Selenskyj wird nicht müde, die internationale Gemeinschaft mit der Realität des Krieges zu konfrontieren.09.07.2022