Verbitterte NeujahrsansprachePutin: Merkel und Hollande haben in Minsk gelogenIm Februar 2015 unterzeichnen die Ukraine und Russland das Minsker Abkommen. Das von Deutschland und Frankreich vermittelte Dokument sieht einen Friedensfahrplan für die Ostukraine vor - leere Worte, ist der russische Präsident Putin sieben Jahre später in seiner Neujahrsansprache überzeugt.31.12.2022
Putin: "Moralisch" das RichtigeRussland vollzieht elften Großangriff seit OktoberDen letzten Tag des Jahres verbringen viele Menschen in der Ukraine im Bunker - Moskau greift erneut aus der Luft an. In Kiew soll ein Mensch tödlich verletzt worden sein. Derweil verteidigt Kreml-Chef Putin das Vorgehen mit der angeblichen moralischen Überlegenheit Russlands.31.12.2022
Nachschubweg für Moskaus TruppenUkrainer kämpfen um strategisch wichtige Stadt im OstenDie Stadt Kreminna rückt in den Fokus der ukrainischen Armee. Durch sie verläuft ein wichtiger Nachschubweg für Russlands Truppen im Donbass. Nun könnte eine Entscheidungsschlacht bevorstehen. Ein Besuch an der Front zeigt: Deren Ausgang ist ungewiss.31.12.2022
Mobilisierungswelle im Januar?Kiew warnt Russen: Putin schließt die GrenzenIm September verkündet Kremlchef Wladimir Putin eine Teilmobilmachung im Land. Nach Angaben Kiews will der Kreml in wenigen Tagen erneut Zehntausende Männer zu den Waffen rufen. Der ukrainische Verteidigungsminister richtet sich daher mit einer Videobotschaft direkt an die russische Bevölkerung. 31.12.2022
Finanzielles LockmittelKreml verspricht Ukraine-Besatzern SteuervorteilMoskau bietet seinem Besatzungsapparat in der Ukraine finanzielle Vorteile an. Im Land stationierte Soldaten und Beamte werden von der Einkommensteuer befreit. Auch "Belohnungen und Geschenke" dürfen die Besatzer völlig legal erhalten, erklärt der Kreml. 31.12.2022
Neujahrsrede zu Ukraine-KriegScholz: "Ein schweres Jahr geht zu Ende""Unser Zusammenhalt ist unser größtes Pfund", sagt Bundeskanzler Scholz in seiner Ansprache zum Jahreswechsel. Er lobt die Deutschen für ihr Mitgefühl. Zwischen Leid und Sorgen, die Russlands Präsident Putin durch seine Invasion in die Ukraine hervorruft, sieht Scholz auch Grund zur Zuversicht.31.12.2022
Selenskyj baut Luftabwehr ausKiew: Moskau hat Schlagkraft für Jahre verlorenPräsident Selenskyj lässt sich von russischen Attacken auf die ukrainische Infrastruktur nicht unterkriegen. Seiner Armee gelingt der Abschuss vieler Raketen und Drohnen. 2023 will Selenskyj die Flugabwehr erweitern. Sein Verteidigungsminister prognostiziert indes Düsteres für russische Truppen.30.12.2022
"Kostspielig und schädlich"Historiker rechnet mit Kriegsende im kommenden JahrPräsident Putin befinde sich "in einem Krieg, den er nicht gewinnen kann", sagt der britische Historiker Kershaw. Moskau habe sich durch die Invasion in die Ukraine isoliert. Da beide Kriegsgegner inzwischen zermürbt seien, prognostiziert Kershaw ein Ende der Gefechte in naher Zukunft.30.12.2022
Warnung vor "Wut der Massen" Moskaus Ex-Oberrabbiner ruft Juden zur Flucht aus Russland aufWeil er den Krieg gegen die Ukraine nicht unterstützt, muss Moskaus Oberrabbiner Pinchas Goldschmid ins Ausland fliehen. Nun ruft der Geistliche die noch in Russland verbliebenen Juden auf, seinem Beispiel zu folgen - solange sie noch können. Seine Sorge: Der Kreml könnte die Unzufriedenheit der Bevölkerung auf die jüdische Gemeinschaft lenken. 30.12.2022
Künstlerin malt für die Ukraine"Den toten Putin stellen wir später in Moskau aus"2014 gründet die ukrainische Zeichnerin Anna Sarvira ein Kollektiv, um auf ukrainische Kunst aufmerksam zu machen. Seit dem russischen Angriff sammeln sie und andere mit ihren Bildern Geld für Hilfsorganisationen und die Armee. Die Darstellung des toten Putin ist nicht überall gern gesehen. 30.12.2022