WWF zieht Bilanz bei TierartenDas sind die Gewinner und Verlierer des JahresWir erleben momentan das "größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit", stellt der WWF erneut fest. Die Zahl der bedrohten Arten in der Roten Liste erreicht einen traurigen Höchstwert. Aber es sieht nicht überall düster aus - die Tierwelt hat auch Gewinner. Hier die Bilanz des WWF.29.12.2021
Dutzende Tiere getötet"Koala-Massaker" sorgt für Hunderte AnzeigenIm Februar 2020 werden auf einer Holzplantage in Australien Dutzende Koalas getötet oder verletzt. Nun hat eine Naturschutzbehörde mehr als 250 Anklagen wegen Tierquälerei erhoben. Es drohen hohe Geld- und Gefängnisstrafen. Koalas gehören in Australien zu den geschützten Tierarten.22.12.2021
23 Arten gelten als ausgestorbenDer Elfenbeinspecht ist für immer dahinDass 23 Arten von der Liste der bedrohten Spezies gestrichen werden, ist keine gute Nachricht. Für den Elfenbeinspecht etwa, eine Fledermaus, zwei Fische oder acht Muschelarten bedeutet die Erklärung der US-Behörde: Sie sind ausgestorben.29.09.2021
Finanzierung für Projekt stehtForscher arbeiten an Mammut-Elefanten-MixWollmammuts sind ausgestorben, doch Wissenschaftler an der Harvard-Universität wollen sie wiederbeleben. Der Plan klingt einfach: Einem lebenden Elefanten soll die Mammut-DNA eingepflanzt werden. Die kuriose Kreuzung soll allerdings mehr sein als eine Frankenstein-Fantasie. Es geht um Klimaschutz. 15.09.2021
Mensch zerstört LebensräumeJede dritte Raubvogelart im Bestand bedrohtViele Raubvogelarten könnte es bald nicht mehr geben. Laut einer Studie ist dafür vor allem der Mensch verantwortlich. Er zerstört die Lebensräume der Tiere und belastet die Umwelt mit Schadstoffen. Aber es gibt Maßnahmen, die das Aussterben stoppen könnten - doch viel Zeit bleibt nicht.31.08.2021
Kaum intakte Lebensräume übrigNur noch 3 Prozent der Landfläche unberührtDer Mensch hat überall seinen Fußabdruck hinterlassen, fast überall: Nur noch 2,9 Prozent der Landflächen weltweit sind ökologisch unberührt und haben eine intakte Tierwelt, etwa am Amazonas oder in der Sahara. Mit einer Maßnahme ließe sich der Anteil dieser Lebensräume aber auf etwa 20 Prozent erhöhen.15.04.2021
"Verschwundener" MausdrosslingVogelart nach 170 Jahren wieder gesichtetDer Schwarzbraun-Mausdrossling gilt als eines der größten Rätsel der Vogelkunde: Im Jahr 1848 wird er erstmals beschrieben - und danach nie wieder gesehen. Forscher veröffentlichen nun Aufnahmen der verloren geglaubten Spezies. Die Fachwelt ist begeistert.25.02.2021
Leben dreht sich nur um das EineEintagsfliege ist "Insekt des Jahres"Das Leben der Dänischen Eintagsfliege ist, der Name deutet es schon an, recht kurz. Der Lebensinhalt besteht ausschließlich aus zwei Dingen: Sex und Eierlegen. Für das Kuratorium, das das "Insekt des Jahres" kürt, reicht das dennoch für eine Würdigung aus.27.11.2020
Massenaussterben schreitet voranÜber 500 Landtier-Spezies akut gefährdetRessourcen-Raubbau, Umweltverschmutzung, Wilderei: Der menschliche Einfluss auf das Ökosystem hat enorme Tragweite. Mehr als 500 Arten von Landwirbeltieren drohen zu verschwinden. Dieses Massenaussterben auf der Erde hat auch immense Folgen für die Menschheit.02.06.2020
Arten sind "systemrelevant"Naturschutzbund ruft zum Insektenzählen aufIn Deutschland gibt es knapp 33.000 Insektenarten, die "wirklich systemrelevant" sind. Verschwinden die Arten schneller, hätte das gravierende Folgen für den Menschen. Der Naturschutzbund sagt, was man nun tun kann. 28.05.2020