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Wieder was gelernt Moderne Zoos - Artenschutz oder Gefängnis?

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(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

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In modernen Zoos finden wir kaum noch Gitterstäbe. Stattdessen beeindrucken weitläufige Außenareale mit originalgetreuen Elementen. Aber täuscht die große Freiheit? Sind beim Gehege-Design schöne Instagram-Bilder wichtiger als die Bedürfnisse der Tiere?

Darum geht es in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Im Zoo können wir an einem einzigen Nachmittag die Tropen, Savannen und kalten Pole besuchen und uns bedrohte Tierarten wie Gorillas, Löwen und Eisbären anschauen. Es geht um Artenschutz, behauptet der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) von sich selbst. Tierschutzorganisationen wie Peta sehen das anders. Sie sagen, dass die Populationen der Tiere, die im Zoo leben, zu klein seien, um eine bedrohte Art zu erhalten. Das stimme so nicht, sagt VdZ-Geschäftsführer Volker Homes.

"Wenn man große, langlebige Säugetiere erhalten will, reichen Hundert bis einige Hundert Individuen. Bei Eisbären sind es beispielsweise 200. Die Zoos, die dem europäischen Erhaltungszuchtprogramm angeschlossen sind, tauschen diese Individuen dann so geschickt, dass gewährleistet ist, dass über die nächsten 100 Jahre mehr als 90 Prozent der Genetik erhalten bleiben."

Eine wichtige Sache fehlt im Zoo allerdings: der natürliche Feind. Zebras und Antilopen müssen keine Löwen fürchten. Die dürfen umgekehrt nicht auf die Jagd gehen, diesen Anblick würden die Besucher nicht ertragen. Auch fehlende Gitterstäbe hängen eher mit unserem Gewissen als mit dem Wohl der Tiere zusammen - warum, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Wie baut man eine Atombombe? Wo verkauft man gestohlene Diamanten? Was, wenn Altern nur eine Krankheit wäre? Wie viel kostet Grönland? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de