"Cum-Ex"-Deals als AnlassSchwere Steuerhinterziehung länger strafbarMit "Cum-Ex"-Aktiendeals schöpften Steuersünder Milliarden vom Fiskus ab. Damit die Verantwortlichen in den komplexen Strafprozessen nicht dank der Verjährungsfrist davonkommen, wird diese auf 15 Jahre angehoben.03.12.2020
Verjährungsfristen verlängertKoalition sichert "Cum-Ex"-AnsprücheDem Fiskus entstehen jahrelang Verluste in Milliardenhöhe durch die ausgeklügelte "Cum-Ex"-Masche an den Aktienmärkten. Der Staat will sich das Geld nun zurückholen. Um zu verhindern, dass dies wegen Verjährung misslingt, schraubt die Große Koalition nun an den gesetzlichen Grundlagen.10.11.2020
Untersuchungsausschuss beantragtHamburg prüft Scholz-Verbindung zu Cum-ExDie Frage nach Verwicklungen von Hamburger SPD-Politikern in den Cum-Ex-Skandal beschäftigt zukünftig einen eigenen Untersuchungsausschuss. Die Antragsteller interessieren sich auch für die Treffen zwischen der involvierten Warburg-Bank und Finanzminister Scholz.14.10.2020
Scholz' Gesetz zu lasch Steuerdiebe kriegen "Blankoscheck"Mehr als zehn Milliarden Euro erbeuten betrügerische Anleger mit dem "Cum-Ex"-Verfahren vom Staat. Viele können das Geld sogar behalten - wenn ein Gesetz des Finanzministers nicht schnell geändert wird. 13.09.2020Von Frauke Niemeyer
Verdächtiges Olearius-Treffen Scholz: "Hat keine Einflussnahme gegeben"Im Cum-Ex-Skandal soll SPD-Kanzlerkandidat Scholz im Bundestag erklären, warum er sich als Hamburger Oberbürgermeister mit einem Bankvorstand traf und seine Verwaltung bald darauf eine Millionenforderung gegen dessen Haus verjähren ließ. Er wehrt sich gegen Kritik.09.09.2020
Habeck im "ntv Frühstart""Was die Linke macht, ist unterirdisch"Die Diskussionen um den Fall Nawalny und das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 gehen weiter. Robert Habeck kritisiert die Linke für deren Verhalten im Fall des Oppositionellen. Die SPD greift er indes für deren Kurs in der Debatte um die Pipeline an.09.09.2020
Heikle Treffen mit Cum-Ex-BankerOpposition verlangt Antworten von ScholzZufall oder nicht? 2016 trifft sich der damalige Hamburger Bürgermeister Scholz mit dem Chef der Privatbank MM Warburg. Wenig später verzichtet die Hansestadt auf eine Steuerrückforderung in Millionenhöhe. Im Finanzausschuss des Bundestags verschweigt der Vizekanzler das Gespräch.04.09.2020
Treffen mit Banker verheimlichtScholz kämpft mit brisanten TagebüchernDas Tagebuch eines Privat-Bankiers macht dem SPD-Kanzlerkandidaten zu schaffen: In seiner Zeit als Hamburger Oberbürgermeister gewährte Scholz dem Mann mehrfach Audienz. Steuerschulden aus dem Cum-Ex-Bereich fielen danach unter den Tisch. Diese Kontakte hatte der Fianzminister vorher verschwiegen.03.09.2020
Razzien wegen Cum-Ex-GeschäftenErmittler durchsuchen Bankenverband-BürosDer Bankenverband gerät wegen des Cum-Ex-Steuerskandals ins Visier der Behörden. Staatsanwälte und Steuerfahnder durchsuchen die Büros in Berlin und Frankfurt. Gegen wen sich die Ermittlungen im Einzelnen richten, ist bisher unklar.04.08.2020
Neues Gesetz hilft BetrügernCum-Ex-Geld ist in vielen Fällen weg Ein neues Gesetz führt Medienberichten zufolge dazu, dass Cum-Ex-Steuerräuber das Geld wohl behalten können - eine Summe in Höhe von insgesamt mehreren Milliarden Euro. Denn viele Fälle sind steuerrechtlich verjährt. 16.07.2020