Stationen in Paris und BrüsselSo liefen Baerbocks erste AntrittsbesucheFür die neue Außenministerin stehen in Paris und Brüssel schwierige Themen auf dem Plan: Neben dem Konflikt mit Russland ist da die Frage nach einer europäischen Linie für nachhaltige Energie. Zwischendurch findet Baerbock Zeit für persönliche Momente.09.12.2021
Antrittsbesuch in ParisBaerbock droht Russland im Ukraine-KonfliktAn ihrem ersten Morgen im neuen Amt besucht Annalena Baerbock den französischen Außenminister. Die Amtskollegen trennen bereits erste Differenzen. Gegenüber Frankreich betont die neue Außenministerin aber die Partnerschaft - in Richtung Russland schlägt sie einen anderen Ton an.09.12.2021
Erster Arbeitstermin der AmpelIn der Außenpolitik knirscht es jetzt schonDer Koalitionsvertrag ist unterschrieben, erstmals treten die Spitzen der kommenden Regierung auf fremdem Terrain auf: In der Bundespressekonferenz stellt sich überraschend schnell heraus, dass in puncto Außenpolitik noch viel Abstimmungsbedarf herrscht.07.12.2021Von Sebastian Huld
Wechsel in MünchenHeusgen wird Chef der SicherheitskonferenzWolfgang Ischinger gibt die Leitung der international hochkarätig besetzten Münchner Sicherheitskonferenz ab. Ab Februar 2022 übernimmt der langjährige Sicherheitsberater von Bundeskanzlerin Merkel, Christoph Heusgen, den Posten. Ganz zurückziehen will sich Ischinger aber nicht.06.12.2021
Grüne über Außenpolitik-PläneBaerbock kündigt mehr Härte gegen China anFür die neue Bundesregierung wird Annalena Baerbock Deutschland auf dem internationalen Parkett vertreten. In einem Interview umreißt die designierte Außenministerin ihre Ideen für eine europäische China-Politik. Auch Importbeschränkungen hält sie für denkbar.01.12.2021
Keine "Schlupflöcher" mehrGreenpeace will schärfere RüstungskontrolleWegen des Exports deutscher Sensorsysteme, die nach Angaben von Greenpeace in Kampfdrohnen in Krisengebiet zum Einsatz kommen, fordert die Organisation verschärfte Rüstungsexportkontrollen. Man müsse verhindern, dass Unternehmen "durch die Hintertür am Export an Diktaturen" verdienen.01.12.2021
Indiskretionen "schäbig"Nouripour verärgert über DurchstechereienBisher bleiben die Verhandlungen der Ampelkoalition unter Verschluss. Anders als bei vergangenen Verhandlungen dringt kaum Information nach außen. Doch dann kommen Berichte, dass sich die Parteien auf die Beschaffung von bewaffneten Drohnen geeinigt haben - und sorgen für Ärger beim Grünen-Politiker Omid Nouripour.13.11.2021
Reaktion auf BundestagswahlMoskau und Peking brauchen KontinuitätDie ersten Stellungnahmen aus Moskau und Peking zur Bundestagswahl sind vorsichtig. Denn noch steht nicht fest, wer Kanzlerin Merkel nachfolgt. Beide Länder dürften ihr in gewisser Weise nachtrauern. Sie hoffen auf Kontinuität - und Moskau warnt sogar vor einem grünen Außenminister.27.09.2021Von Markus Lippold
Bisherigen Botschafter ersetzenTaliban wollen offiziell vor UN sprechenWer bei der UN-Generaldebatte spricht, vertritt fast immer ein Land. Jetzt wollen die Taliban vor der Generalversammlung in New York auftreten - und den afghanischen UN-Botschafter ersetzen. Die Teilnahme wäre ein großer Schritt in Richtung internationale Anerkennung. 22.09.2021
Außenpolitische GrundsatzredeLaschet will Europas "Weltpolitikfähigkeit"CDU-Chef Laschet drängt an die Spitze der Regierung. In Berlin umreißt er seine sicherheits- und außenpolitischen Vorstellungen. Dabei plädiert er für ein deutlich souveräneres Europa. Dazu sollten wenige Staaten vorangehen. Zudem bekennt sich zur NATO sowie zum Zwei-Prozent-Ziel. 19.05.2021