El Chapo

Der Mexikaner Joaquín "El Chapo" Guzmán Loera ist der wohl mächtigste Drogenhändler der Welt. Der Chef des einflussreichen Sinaloa-Kartells schafft es mit einem geschätzten Vermögen von einer Milliarde US-Dollar auf die Liste der reichsten Menschen der Welt. Im Februar 2014 nehmen Marineinfanteristen "El Chapo" im Westen Mexikos fest. Gerade mal 17 Monate verbringt der Drogenboss in Haft, dann spaziert er im Juli 2015 durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel in die Freiheit.

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Jeden Tag rollen mehr als 100.000 Autos über die Brooklyn Bridge. Dank Mexikos gefährlichstem Drogenboss wird das Befahren der Brücke in den nächsten Monaten zwei Mal pro Tag nicht möglich sein. Eine Lösung des Problems ist vorerst nicht in Sicht.

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Der Drogenhandel lässt entlang der Schmuggelrouten Zehntausende Tote zurück, korrumpiert ganze Länder und spült Gewinne in die Kassen der Kartelle. Der militärische "Krieg gegen die Drogen" gilt als gescheitert. Einen Teil der Verantwortung tragen die Konsumenten.

Bandenkrieg in Mexiko: Unbekannte erschießen berühmten Reporter Bandenkrieg in Mexiko Unbekannte erschießen berühmten Reporter

Javier Valdez ist in Mexiko ein bekannter Journalist: Als einer von wenigen wagt er sich vor in die Abgründe der Drogen-Kartelle und legt mehrere Bücher vor - eines über den berüchtigten Bandenboss "El Chapo". Nun wird er Opfer einer Tat, die er wohl geahnt hat.